Das Töten männlicher Küken ist seit 01.01.2022 in Deutschland verboten, in den meisten anderen EU-Ländern aber weiterhin gängige Praxis. Drei Brütereien in NRW geben sie daher ins Ausland ab (wahrscheinlich auch weitere Brütereien im Rest von Deutschland). Eine von ihnen gibt sogar zu, dass die Küken dort getötet werden.
Tag: Strafanzeige
Kälber verenden an Ketten – Strafverfahren wird eingestellt
Im Oktober 2021 erhoben wir Strafanzeige gegen den Betreiber einer Milchviehhaltung, der seine Kälber an Ketten -ohne permanenten Zugang zu Wasser und Futter- verenden lies. Das Verfahren wurde eingestellt, da „Straftaten nicht festzustellen waren“. Die nach § 171 StPO anzugebenden Gründe, warum der Verdacht einer Straftat nicht ausreichend erscheint fehlen.
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Schlachthof Düren
Sandra Lück, Landes- und Bundesvorsitzende der Tierschutzpartei, erstattet Strafanzeige gegen Betreiber des Schlachthof Dürens
Nach etlichen Monaten der zähen Kommunikation mit dem Veterinäramt Düren erstattet Sandra Lück, Landes- und Bundesvorsitzende der Tierschutzpartei, Strafanzeige gegen den Betreiber des Schlachthof Dürens, die Frenken GmbH bei der Staatsanwaltschaft Aachen.
Strafanzeige gegen Schäfer in Tuttlingen
Pressemitteilung
Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz (Tierschutzpartei) erstattete mit dem gestrigen Montag Strafanzeige gegen einen Schäfer in Tuttlingen.
Landesverband Brandenburg erstattet Strafanzeige gegen Agrargenossenschaft Günthersdorf e.G.
Der Landesverband Brandenburg erstattet Strafanzeige gegen die Verantwortlichen der Agrargenossenschaft Günthersdorf e.G. wegen des Verdachts des Verstoßes gegen § 17 Nr. 2b TierSchG sowie zahlreicher Verstöße gegen die Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung bei der Staatsanwaltschaft Frankfurt/Oder.
Tierschutzpartei erstattet erneut Anzeige gegen Veterinäramt
Pressemitteilung / 27.01.2017
Am 25.01.2017 erstatteten die beiden Bundesvorstandsmitglieder der Partei Mensch Umwelt Tierschutz / Tierschutzpartei Patricia Kopietz und Sandra Lück Anzeige nach §13 StGB bei der Staatsanwaltschaft Mosbach gegen das Veterinäramt Main-Tauber.
In die Schlagzeilen geriet die Behörde, nachdem auf Facebook bekannt wurde, dass eine private Tierschützerin 5 Pferde freikaufte, über deren tierschutzwidrige Haltung das Veterinäramt bereits seit dem Jahr 2013 informiert sein sollte.
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Neues im Animal-Hoarder-Fall Timmerndorfer Strand
Neuigkeiten zum Animal-Hoarder Fall, in dem unsere Bundesvorstandsmitglieder Svenja Walter und Sandra Lück Strafanzeige gegen das Veterinäramt erstattet hatten. Hier lesen.
Strafanzeige Veterinäramt – Timmendorfer Tiere
Die 2. Vorsitzende des Landesverbandes Hamburg und Bundesvorstandsmitglied, Svenja Walter, im Interview mit den Lübecker Nachrichten. Unsere Strafanzeige wurde bereits am Dienstag gestellt. Wir werden in dieser Sache nicht nachgeben!
Weiter Streit um Timmendorfer Tiere
Timmendorfer Strand. Weitere Fernsehteams vor Ort, dazu alarmierte Tierschützer sowie Vertreter vom Ministerium und vom Veterinäramt: Der Wirbel um einen angeblichen Fall von Tierquälerei in Timmendorfer Strand hat sich gestern fortgesetzt. Dabei herrscht weiterhin Uneinigkeit darüber, wie es den betroffenen Tieren geht.
Im Mittelpunkt steht eine Frau aus Timmendorfer Strand, die in einem Schuppen auf einer Koppel Kaninchen, Meerschweinchen, Enten und Ziegen unter erbärmlichen Bedingungen halten soll. So lauteten jedenfalls die Vorwürfe in einem TV-Beitrag des Senders Vox, der vor einigen Tagen für Aufregung sorgte und in dem unterstellt wurde, die Halterin leide an „Animal Hoarding“, einer krankhaften Tier-Sammelsucht. Das Veterinäramt des Kreises war der Untätigkeit beschuldigt worden, was die Kreisverwaltung aber nachdrücklich zurückwies.
Gestern nun erfolgte eine Kontrolle durch Vertreter der Veterinärbehörde des Kreises und des Landwirtschaftsministeriums als oberste Fachaufsichtsbehörde. Diese Kontrolle habe laut einer Mitteilung des Kreises ergeben, „dass die Tierhaltung aus tierschutzrechtlicher Sicht nicht zu beanstanden ist“. Sowohl Haltungsbedingungen wie auch Fütterung, Pflege und Versorgung der Tiere seien überprüft worden. Dieses treffe auch auf weitere Standorte zu, an denen die Halterin Tiere untergebracht habe, heißt es vom Kreis.
Damit ist vermutlich ein Gartenhäuschen nahe der Wohnung der Timmendorferin gemeint, in dem ebenfalls Kleintiere leben sollen. Dort hat sich auch Nicol Hufnagel von der Tierschutzorganisation „Vier Hufe“ umgesehen. Auch in dem Gartenhäuschen seien ihren Angaben nach „im Dunkeln Käfige übereinander gestapelt, das ist einfach gruselig“.
Sämtliche Tiere der Halterin hätten schon vor einem halben Jahr anderswo untergebracht werden können, erklärt sie, „und zwar ohne dass Kosten für den Kreis entstanden wären“. Anders als vom Kreis erklärt, habe sich die Lage für die Tiere keinesfalls verbessert, so Hufnagel. „Ich hoffe aber, dass den Tieren jetzt endlich geholfen wird“, meint sie.
„Es macht mich traurig, dass nicht eher gehandelt wurde.“
Ebenfalls auf der Koppel war gestern Svenja Walter, Bundesschatzmeisterin der Tierschutzpartei. „Ich habe Fotos von den Tieren gemacht“, sagt sie. „Vier Ziegen, drei Kaninchen und drei Enten hockten verängstigt in einem dunklen Verschlag. Alles war eng und schmutzig.“ Walter kündigte an, die Tierschutzpartei werde es der Tierschutzorganisation Peta gleichtun und das Veterinäramt wegen Untätigkeit anzeigen. „Wir fordern, dass alle Tiere dieser Halterin in Obhut genommen und an Pflegestellen gegeben werden“, so Walter. „Außerdem muss der Frau verboten werden, je wieder Tiere zu halten. So lange das nicht geschehen ist, bleiben wir an der Sache dran.“
Deutliche Worte kommen von Peta selbst: „Die Betrügerei des Veterinäramts Ostholstein nimmt immer groteskere Formen an“, erklärt die Organisation. „Trotz eindeutiger Beweislage lügt die Behörde bezüglich der tierquälerischen Zustände auf dem Hof.“ Die Fotobeweise seien eindeutig. „Ganz aktuell sind auf dem Anwesen zahlreiche Tiere verwahrlost und unterernährt“, sagt Dörte Röhl, Tierärztin und „Fachreferentin für tierische Mitbewohner“ bei Peta. „Es ist kaum zu ertragen, dass die Behörden nicht schon vor Jahren eingegriffen haben und offensichtlich nicht einmal jetzt bei klarer Beweislage handeln wollen.“
Zu Wort gemeldet hat sich außerdem der Timmendorfer Udo Holtz, der in der Nähe der genannten Koppel ebenfalls Tiere — drei Ziegen und zwei Shetland-Pferde — hält. „Ich bin im Ort angefeindet worden, weil jemand glaubte, meine Tiere seien betroffen“, berichtet Holtz. Er betont, dass er mit den diskutierten Missständen nichts zu tun habe: „Meinen Tieren geht es gut, und sie werden artgerecht gehalten.“
latz
Textquelle: http://www.ln-online.de/Lokales/Ostholstein/Weiter-Streit-um-Timmendorfer-Tiere