Frohe Ostern! Auch für Tiere?

Recherche: Grausame Tierqual in deutscher Kaninchenmast

Tausende Kaninchen landen zu Ostern nach einer grausamen Mast als Festtagsbraten auf dem Tisch vieler Bundesbürger. Bis zu 30 Millionen Kaninchen werden jedes Jahr in Deutschland gegessen. Jan Peifer und Stefan Klippstein (Deutsches Tierschutzbüro) haben tagelang recherchiert und fuhren durch ganz Deutschland. In Sachsen haben sie dann eine der größten Kaninchenmast-Anlagen in Deutschland gefunden, die Kaninchen vegetieren unter schlimmsten Zuständen in engen Käfigen. (hier lesen)

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz bedankt sich bei Stefan Klippstein und Jan Peifer für die unermüdlichen Recherchen, um die Bevölkerung über die Zustände in der Massentierhaltung aufzuklären. Wir bedanken uns ganz besonders dafür, dass drei Kaninchnen gerettet wurden und jetzt zur Vermittlung in ein liebevolles Zuhause warten.

Heimtierhaltung: Tiere sind kein Spielzeug!

Freund oder Gefangener?

Käfighaltung, Einsamkeit und Langeweile bedeuten für Kaninchen Qual und Leid.

Kaninchen gelten als pflegeleichte Tiere, die aufgrund ihres niedlichen Aussehens und ihrer Wehrlosigkeit als Spielgefährten für Kinder missverstanden werden. Welche Bedürfnisse Kaninchen wirklich haben, erfahren Sie von Peta e.V. (Zum Artikel)

Häschen hüpf!

VIER PFOTEN sammelt 22.000 Unterschriften gegen Käfighaltung von Zucht- und Mastkaninchen

Hamburg, 10. August 2012 – Mit einer Online-Petition hat die Tierschutzorganisation VIER PFOTEN 22.378 Unterschriften für ein gesetzliches Verbot der Käfighaltung von Zucht- und Mastkaninchen gesammelt. Der Petitionsausschuss des Bundestags hat die Petition nun an das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz weitergeleitet. Laut Petitionsausschuss sei es „dringend erforderlich, die Bedingungen für die Haltung von Mastkaninchen zu verbessern“. Bis zu vier Kaninchen werden in der Käfighaltung in eine enge Drahtgitterbox gepfercht. Jeder noch so kleine Hoppelsprung endet am Käfiggitter. Der Gitterboden schneidet in die empfindlichen Pfoten. Durch die extreme Enge und den Stress werden die Tiere aggressiv: Das Resultat sind abgebissene Ohren und offene Wunden. Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner hat einen Entwurf zur Änderung der Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung veröffentlicht, der die Käfighaltung praktisch legalisieren wird. VIER PFOTEN fordert Aigner dazu auf, diesen Entwurf zu überarbeiten und die Käfighaltung zu verbieten.

„Die Käfighaltung von Kaninchen lässt sich nicht mit dem Staatsziel Tierschutz vereinbaren“, so Kampagnenleiterin Dr. Martina Stephany von VIER PFOTEN. „Deutschland muss komplett auf Bodenhaltung umsteigen – viele Kaninchenfarmer und Supermärkte gehen bereits diesen Weg.“ VIER PFOTEN hat gemeinsam mit Forschungsinstituten höhere Standards für die Kaninchenhaltung entwickelt. Die neuen Standards beinhalten, dass Kaninchen drei Hoppelsprünge am Stück machen können – ein arteigener Bewegungsablauf von Kaninchen. Sie benötigen Stroh, Versteckmöglichkeiten, natürliches Licht und gentechnikfreies Futter. EU-weit gibt es keine gesetzlichen Regelungen für die Haltung von Kaninchen. In Österreich konnte VIER PFOTEN jedoch bereits ein Käfigverbot für Mastkaninchen erreichen.

Web-Redaktion: 13.08.2012 / Quelle: Pressemitteilung von Vier Pfoten am 09.08.2012

Die besten Tipps für Aktive

Wer aktiv für die Tiere ist, bekommt meist schnell das Bedürfnis, mehr zu erreichen. Zwei der herausragendsten Personen der US-Tierschutz- und Tierrechtsbewegung geben Tipps, wie man den Tieren am effektivsten helfen kann. (Tipps hier lesen)

Web-Redaktion: 13.08.2012 / Quelle: Newsletter Albert Schweitzer Stiftung vom 12.08.2012

 

Aufkleber-Kampagne gestartet!

„Werde zum Lebensretter – iss kein Kaninchenfleisch“

Obwohl die verantwortliche Ministerin, Frau Ilse Aigner, angekündigt hatte, endlich auch eine Haltungsverordnung für Mastkaninchen zu erlassen, gibt es für die Kaninchenmast bis heute keine einheitlichen, verbindlichen Vorschriften. Immer noch werden deutsche Mastkaninchen vor allem in Käfigen gehalten, die ihnen ein Ausleben artgerechten Verhaltens unmöglich machen. Drahtgitterböden ohne Einstreu, beklemmende Enge und fehlendes Tageslicht sorgen für eine extrem hohe Sterbequote noch vor dem Ende der Mast. Trotz hohem Medikamenteneinsatz leiden viele Tiere an Entzündungen, Durchfall und Verformungen der Wirbelsäule.

Mit einer Aufkleber-Kampagne möchte das Tierschutzbündnis „Kaninchenmast, nein Danke“ dafür sorgen, dass die unhaltbaren Bedingungen in der Kaninchenmast wieder mehr an die Öffentlichkeit gebracht werden. Helfen Sie uns dabei, die Verantwortlichen dahin zu bringen, die Mastkaninchen-Haltung abzuschaffen.

Jetzt brauchen wir Sie: Bitte bestellen Sie den kostenfreien Aufkleber und kleben ihn an markante Punkte. (Zur Bestellung)

Nach wie vor aktuell!

„Frau Aigner, lassen Sie die Kaninchen frei!“

Das Tierschutzbündnis “Kaninchenmast, nein danke”, an dem sich auch die Partei Mensch Umwelt Tierschutz beteiligt, startet eine Postkarten- & Mail-Aktion an die deutsche Landwirtschaftsministerin: „Frau Aigner, lassen Sie die Kaninchen frei!”

Nachdem Bundesagrarministerin Ilse Aigner vor wenigen Wochen ein „Tierschutzpaket“ angekündigt hat, sind die Erwartungen hoch. Unter anderem sollen nach jahrzehntelanger Kritik von Tierschützern endlich „scharfe Haltungsbedingungen“ für Mastkaninchen eingeführt werden. Helfen Sie uns, dass diese Versprechen keine Lippenbekenntnisse bleiben! Tierschützer befürchten bereits, dass die bisherigen, tierquälerischen und mit dem Tierschutzgesetz nicht zu vereinbarenden Zustände lediglich legalisiert werden sollen – doch wir wollen mehr!

Unterstützen Sie unsere Aktion und teilen Sie der Ministerin mit, was Sie und wir von ihr erwarten! Das Tierschutzbündnis „Kaninchenmast, nein danke“ fordert ein Ende der Käfighaltung von Mastkaninchen in Deutschland. Machen Sie mit und beteiligen Sie sich an der Postkarten- und Mailaktion.

Hier geht es zur Postkarten- und Mailaktion: www.kaninchenmast.info

Hier lesen “Viele Supermärkte bieten Kaninchenfleisch aus Käfighaltung nicht mehr an”:www.kaninchenmast.info

“Sich einmal wie ein Kaninchen im Mast-Käfig fühlen”

Aktion des Bündnisses “Kaninchenmast, nein danke” vor dem Landwirtschafts-Ministerium und auf dem Berliner Alexanderplatz. Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz ist ein Bündnispartner. Vertreter des LV Berlin waren unterstützend vor Ort.

 

Aktivisten des Tierschutzbündnisses „Kaninchenmast, nein danke” haben im politischen Zentrum Berlins erneut für Aufsehen gesorgt. Vor dem Eingang des BMELV hatten Demonstranten einen Käfig errichtet und die Mitarbeiter der Behörde sowie Ministerin Aigner aufgefordert, sich einmal wie ein Kaninchen in der Käfig-Mast zu fühlen. Für die Partei Mensch Umwelt Tierschutz waren bei dieser kurzfristigen Aktion der Landesvorsitzende Artur Kalka und Michael Marx vor Ort.

Das Aktions-Video des Bündnisses “Kaninchenmast, nein danke” können Sie sich auf (You Tube) ansehen.

Aus der Pressemitteilung des Bündnisses “Kaninchenmast, nein danke”:

„Mit dieser ungewöhnlichen Aktion wollen wir den Verantwortlichen vor Augen führen, wie sich ein Kaninchen im Mastkäfig fühlt”, erklärt Stefan Klippstein, Sprecher des Tierschutzbündnisses „Kaninchenmast, nein danke”.

Die Haltungsbedingungen in der Käfigmast sind so dramatisch, dass das Fleisch der in Deutschland gemästeten Kaninchen in der Schweiz nur mit dem deutlichen Warnhinweis „aus in der Schweiz nicht zugelassener Käfighaltung” verkauft werden darf.

Die Aktion war ein weiterer Protest gegen einen Entwurf von Haltungsvorgaben in der Kaninchenmast, welchen das Ministerium in Umlauf gebracht hatte. „Die vom Ministerium vorgelegten Haltungsvorgaben können nur von Menschen stammen, die nicht in der Lage sind, das Leid der Kaninchen in der Käfighaltung nachzuvollziehen, vielleicht ändert sich das jetzt”, so Klippstein.

Bei einer spontanen Aktion haben die Tierschutz-Aktivisten mehrere Minuten lang Frau Ilse Aigner an der Ausfahrt aus dem Ministerium gehindert. Mit Bannern, Flyern und Fotos wurde die Ministerin auf das Schicksal der Mastkaninchen aufmerksam gemacht. „Wir haben Frau Aigner angeboten, sich wie ein Kaninchen zu fühlen und in den aufgestellten Käfig zu hocken; dieser Aufforderung ist sie leider nicht nachgekommen, darum haben wir in einer spontanen Aktion die Ausfahrt des Ministeriums blockiert und Frau Aigner mehrere Minuten lang an der Ausfahrt gehindert”, so Stefan Klippstein Sprecher von Tierschutzbündnis „Kaninchenmast, nein danke”. Selbst die vor Ort eingesetzten Sicherheitskräfte und Polizeibeamten konnten diese Aktion nicht verhindern.

Am Mittag wurde der Käfig dann auch auf dem Berliner Alexanderplatz aufgestellt und die Verbraucher aufgefordert, sich wie ein Kaninchen in der Mast zu fühlen. „Viele Konsumenten konnten sich nicht vorstellen, wie eng es in einem Kaninchen-Käfig ist”, erläutert Klippstein.

Aigners neuer Entwurf zu “Mindestanforderungen an die Haltung von Kaninchen”

Aktion in Berlin: „Nicht Tiere, sondern Betrüger gehören hinter Gitter“

Am 30.09.2011 haben Aktivisten des Tierschutzbündnisses „Kaninchenmast, nein danke“ vor dem Verbraucherschutzministerium gegen die tierquälerischen Haltungsbedingungen in der Kaninchenmast demonstriert. Symbolisch sperrten sie die verantwortliche Bundesministerin Aigner in einen Kaninchenkäfig.

Die Aktion wurde tatkräftig von Artur Kalka und Bernhard Utzschneider aus dem Landesverband Berlin unterstützt, zusammen mit unserem Vorsitzenden Stefan Bernhard Eck und Sabine Jedzig aus dem Vorstandssekretariat.

 

Im Februar d.J. hat die Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Ilse Aigner, eine scharfe Haltungsverordnung für Mastkaninchen angekündigt. Diese Ankündigung wurde mit Freude vom Tierschutzbündnis “Kaninchenmast, nein danke” aufgenommen.

Vor einigen Wochen wurde dann vom Bundesverbraucherschutzministerium der Entwurf eines Eckpunkte-Papiers zu „Mindestanforderungen an die Haltung von Kaninchen“ vorgestellt. Für Stefan Klippstein, Sprecher des Bündnisses „Kaninchenmast, nein danke“ ein klarer Betrug am Verbraucher: „Dieser Entwurf hat nichts mit einer artgerechten Kaninchenhaltung zu tun und erst recht nichts mit den im Februar getroffenen Ankündigungen von Frau Aigner.“

Den Kaninchen soll auch zukünftig nur eine Fläche von etwa einer DIN-A-3-Zeitungsseite zur Verfügung stehen. Die Tiere müssen mit ihren empfindlichen Pfoten immer noch auf einem Käfigboden stehen, ein Aufrichten soll zwar möglich sein, doch das vorgeschriebene Platzangebot lässt dies nur schwer zu. Auch sollen die Tiere weiterhin in einem Käfig gehalten werden. Tageslicht, frische Luft, ungestörtes Hoppeln und Graben, all das, was für Kaninchen ein Grundbedürfnis darstellt, ist auch weiterhin nicht vorgesehen.

 

Um darauf aufmerksam zu machen, dass Bundesministerin Aigner ihrem Versprechen, den Mastkaninchen zu helfen, keine Taten folgen lässt, sperrten die Tierschützer des Tierschutzbündnisses „Kaninchenmast, nein danke“ sie am 30.09. symbolisch in einen Käfig und entrollten ein Spruchband mit der Aufschrift: „Nicht Tiere, sondern Betrüger gehören hinter Gitter“.

Zusätzlich wurden hunderte Flugblätter zum Thema Kaninchenmast verteilt.

 

Als Frau Aigner mit einem strahlendem Lächeln das Landwirtschaftsministerium im Auto verließ, gab sie zu verstehen, dass sie im Herbst die Kaninchen frei lassen werde.

Wer´s glaubt, wird selig. Denn wer einmal lügt, dem glaubt man nicht mehr und wer andauernd lügt, dem glaubt man überhaupt nichts mehr!

 

 

Video zur Aktion in Berlin

Geboren, um zu sterben

Kaninchen hinter Gittern – Videodokumentation zeigt Alltag der Mastkaninchen in Deutschland

Deutsches Tierschutzbüro: “Als festlicher Braten haben die Kaninchen vor allem zu Ostern Hochkonjunktur, ihr Fleisch gilt als zart, fett- sowie cholesterinarm und steht gerade bei dem bewussten Konsumenten hoch im Kurs. So hat sich der Fleischabsatz seit 1995 regelrecht verdoppelt, mehr als 30 Millionen Kaninchen werden in Deutschland jedes Jahr verzehrt, Tendenz stark steigend. Dabei werden die Tiere alles andere als artgerecht gehalten, in riesigen Masthallen fristen sie ein trauriges und leidvolles Leben. Enge Boxen und dicke Gitterstäbe schnüren den verängstigten Kaninchen buchstäblich die Luft zum Atmen ab. Tageslicht, Heu, Auslauf gibt es nicht.

Ein qualvolles Dasein einer gequälten Kreatur; geboren, um zu sterben. Die Videodokumentation “Kaninchen hinter Gittern ” wenn Hoppeln unmöglich ist“ zeigt einen Blick hinter die Kulissen der brutalen Wirklichkeit in der Kaninchenproduktion. Es wird auch aufgezeigt, wie Handelskonzerne und Lobbyisten versuchen, Tierquälerei hinter einer glänzenden Fassade zu verbergen.”

Zur Videodokumentation und zum Trailer: www.tierschutzbuero.de

Tierschutzbündnis “Kaninchenmast, nein danke” überreicht 45.000 Unterschriften gegen Kaninchenmast an die zuständigen Behörden: www.kaninchenmast.info

Hilfs-Beitrag

Dieser Beitrag dient nur dazu, alle Schlagwörter einmal zu verlinken. Er kann wieder gelöscht werden, sobald die Schlagwörter woanders wenigstens ein Mal verwendet werden.