Tränen und Standing Ovation in Hamburg bei der Film-Premiere “Die Bucht”

Zur Handling: In dem kleinen Ort Taiji in Japan findet hinter Plastikplanen zum Schutz vor Öffentlichkeit das weltweit größte Gemetzel an Delfinen statt. In die Enge einer kleinen Bucht getrieben, werden sie mit Messern und Lanzen abgeschlachtet. Von September bis März töten die japanischen Küstenfischer jedes Jahr über 20.000 Delfine und Kleinwale. Die stärksten und schönsten Meeressäuger werden für Stückpreise bis zu 150.000 US-Dollar an Delfinarien verkauft, um den Rest ihres Lebens in kleinen Betonbecken zu vegetieren.

Der oscarverdächtige Dokumentarfilm läuft ab 22. Oktober 2009 in den deutschen Kinos an. Er erregte in den USA, Kanada und Australien erhebliches Aufsehen und erzielte bisher 13 Filmpreise. Die Kinobesucher/innen waren bei der Premiere in Hamburg von den blutigen Filmszenen, die verdeckt gedreht werden mussten, schockiert und zu Tränen gerührt. Am Ende des Filmes erhielt Ric O’Barry, in den sechziger Jahren Delfintrainer der Fernsehserie “Flipper”, mit seinem Team von den Kinobesuchern minutenlange Standing Ovation.

Als der Filmemacher Louie Psihoyos vor zwei Jahren von dem Delfindrama erfuhr, stand für ihn fest, das blutige Massaker an den sensiblen Meeressäugern der ganzen Welt zugänglich zu machen. Mit Unterwasserkameras, Filmdrohnen, einem Kamerazeppelin, Mikrofonen und Kameras in Steinattrappen versteckt, gelang es, den brutalen und blutigen Delfinfang vor der japanischen Küste zu dokumentieren.

In Deutschland hat O’Barry vor zwei Jahren mit dem Wal- und Delfinschützer Jürgen Ortmüller das “Wal- und Delfinschutz-Forum” in Hagen-Hohenlimburg gegründet, das inzwischen mit der Organisation “ProWal” von Andreas Morlok und dem Biologen Norbert Kochhan eng zusammen arbeitet.

CDU/CSU, SPD und FDP lehnen weiterhin – trotz massiver Proteste – ein generelles Importverbot von lebenden Delfinen nach Deutschland kategorisch ab!

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz steht auf der Seite der Delfine und der o.g. Organisationen und fordert seit langem ein ausnahmsloses Importverbot für alle Meeressäuger nach Deutschland.

“Earthlings”

Ein Film über den Umgang mit Tieren –

Machen Sie viele Freunde und Bekannte auf den Film aufmerksam!

Der wichtigste und erfolgreichste Film über unseren Umgang mit Tieren ist wahrscheinlich der Film “Earthlings” (Erdlinge). Er hat schon viele Menschen dazu inspiriert, umzudenken und aktiv zu werden.

Hier geht es zum Film, den Sie sich kostenfrei ansehen können:
www.albert-schweitzer-stiftung.de

Eisbären: Tierschutz und Artenschutz – Fehlanzeige!

“Im Einsatz für Eisbären” – Der engagierte Schauspieler Hannes Jaenicke setzt sich mit seiner Dokumentation – sie wurde am 08.09.2009 im ZDF ausgestrahlt – für die vom Aussterben bedrohten Raubtiere ein

Was für eine verlogene Welt: Eisbär Knut wird geliebt, wird von den Medien in Szene gesetzt und von Bundesumweltminister Sigmar Gabriel zum warnenden Symbol für den Klimawandel erklärt. Doch in der freien Wildbahn sieht die Realität ganz anders aus und Knuts letzte Artgenossen kämpfen täglich ums nackte Überleben.

Knapp 25.000 Eisbären leben noch auf unserem Planeten. Nicht nur die fortschreitende Klimaerwärmung macht ihnen das Leben schwer, sondern sie werden noch immer gejagt. Aus purer Lust am Töten dürfen Jäger die Bären in Kanada abschießen. Zudem finden sie in ihrem Lebensraum keine Ruhe mehr; “Ökotouristen” dringen in die Reviere der Polarbären ein, um sie zu begaffen und zu fotografieren. Denn was selten ist, ist auch als Fotoobjekt begehrt.

Das Geschäft mit den Eisbären boomt und lockt auch gut betuchte Deutsche in die kanadische Arktis. Auf der größten Jagdmesse Europas, in Dortmund, kann man ganz legal eine Eisbärenjagd buchen. All diese Fakten, die Hannes Jaenicke in seiner Dokumentation aufführt, machen sehr betroffen und sind absurd. Wo bleibt die Staatszielbestimmung Tierschutz?

Fakt ist, dass Deutschland als Importeur für Eisbären -Trophäen führend in der EU ist. Aber was macht das schon? Wir haben ja Knut. Und Deutschland liebt ihn. Und wir haben ja angeblich das beste Tierschutzgesetz der Welt.

Dass deutsche Gesetze jedoch seine Artgenossen verraten, scheint niemand zu stören…

“Ich hoffe, mit den Filmen wenigstens ein paar Menschen zum Nachdenken anzuregen, wie wir mit unserer Natur und Umwelt umgehen.” Hannes Jaenicke

Weitere Informationen…

PETA`s Eisbären-Recherche 2008: www.peta.de

Bundesvorsitzender redet “Tacheles” bei TIER.TV am 04.03.2009

Thema: Jetzt ist Schluss mit lecker: Bleibt der Tierschutz auf der Strecke?

Nicht nur Schokolade macht glücklich. Essen im Allgemeinen ist das Hobby Nummer 1 der Deutschen! Aber: Wir konsumieren nach Auskunft von Ernährungsforschern zu viel – und zu ungesund! Ein weiteres Problem ist aus Sicht der über eine Million Tierschützer in Deutschland die Situation, wie die Nutztiere leben müssen, sprich die klassische Massentierhaltung. Auf Betonspaltenböden in dunklen Hallen werden die Tiere zum Teil auf engstem Raum ohne Heu und Stroh herangezüchtet – anschließend droht ihnen per Tiertransporter die Reise in den Tod!

In der TV-Sendung machte der Bundesvorsitzende Stefan Bernhard Eck vor allem auf die Zusammenhänge von globaler Fleischproduktion, Klimaerwärmung und Hungerkrise aufmerksam. Aber auch Philosophie und Ethik kamen nicht zu kurz: “Tradition (Man hat doch schon immer Fleisch gegessen.) ist niemals ein Garant für das moralisch Richtige!”, erklärte Eck. “Auch die Sklaverei, Kinderarbeit und die Unterdrückung der Frau hatten im Verlauf der Menschheitsgeschichte eine lange Tradition, aber all dies wurde abgeschafft, weil man erkannte, dass es ein Unrecht ist.”

Sehr ironisch kritisiert wurde Ex-Landwirtschaftsminister Horst Seehofer von dem Parteivorsitzenden: “Die beste Nachricht aus dem Landwirtschaftsministerium war diejenige, als bekannt gegeben wurde, dass Herr Seehofer in die Bayerischer Staatskanzlei überwechselt. Er hat eine Lücke hinterlassen, die ihn voll ersetzt!”

“Wir brauchen eine Systemänderung”, so der Bundesvorsitzende der Partei Mensch Umwelt Tierschutz”,”nicht Ökonomie vor Ökologie, sondern Ökologie vor Ökonomie, andernfalls rast diese Erde auf einen Abgrund zu!”

Die Argumente von Stefan Bernhard Eck zeigten Wirkung – und am Ende der Talk-Runde waren sich alle Teilnehmer einig: Diese Art des Gedankenaustausches ist wichtig für die Tierschutz- und Umweltschutzpolitik!

Die Studio-Gäste waren:

 

Daniel Küblböck
(Sänger und Schauspieler, bekannt durch die Fernsehshow “Deutschland sucht den Superstar”)

 

 

 

 

Stefan Bernhard Eck
(Bundesvorsitzender der Partei Mensch Umwelt Tierschutz)

 

 

 

 

Franz Josef Holzenkamp
(CDU, Mitglied des Deutschen Bundestages, Mitglied im Ausschuss für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz)

 

 

 

 

Dr. Harald Prüß
(Passionierter Jäger, “Tiere töten für ein höherwertiges Gut ist völlig legitim!”, “Viele Tierschützer gehen zu weit!”)

 

 

 


Kommentare nach der Sendung:

Sehr geehrter Herr Eck,

zunächst möchte ich hier meine Freude darüber zum Ausdruck bringen, wie Sie in der DiskuTier-Sendung am 04.d.M. dem CDU-Mann Franz Josef Holzenkamp die (treffende) Meinung gesagt haben.

Solche wahren Tatsachen mögen unsere Regierenden sicher nicht gerne hören, schon gar nicht in einer Live-Sendung. Sie versuchen lieber Tierqual schönzureden und als notwendig hinzustellen und behaupten, Deutschland sei weltweit führend und Vorbild in Sachen Tierschutz. Es ist daher an der Zeit, jetzt, gerade vor den Wahlen, die Bevölkerung aufzuklären. Und da kommen Ihre kritischen Äußerungen in DiskuTier gerade zur rechten Zeit. Das deutsche Volk sollte Kenntnis davon bekommen, wie die Hühner- und Schweinebarone den Hungernden in der dritten Welt Soja, Hirse und Mais “vom Teller stehlen”, um damit ihre Hähnchen und Schweine vollzustopfen.

Noch kein Politiker hat es gewagt, öffentlich so schonungslos die grausamen Haltungsbedingungen der Massentierhaltung darzustellen. Daher mein Gedanke: Wie kann man Ihre emotional und kämpferisch vorgetragenen Äußerungen in einem kurzen Wahlspot mit einbauen? Eine Aufklärung der Bevölkerung, im Sinne Ihrer Ausführungen könnte der Partei zur Wahl einiges an Symphatiegewinn bringen.

Einen schönen Sonntag wünscht

Wilhelm Pröhl


Guten Tag Herr Eck,

ich wollte Ihnen und auch der Tierschutzpartei auf diesem Wege allen Mut, Durchhaltewillen und allgemein gutes Gelingen zusprechen, da ich Sie aus der Talkrunde diskuTIER kenne, und mir kurz gesagt ihre Argumente und Meinungen jedesmal sehr zusagen – ganz im Gegensatz zu den meist 2/4 der anderen eingeladenen Gäste.

Die Welt bräuchte meiner Meinung nach dringend mehr solche Befürworter und -“kämpfer” wie Sie es einer sind!

Herzlichen Dank und weiterhin alles Gute

J. G.


Sehr geehrter Herr Eck,

ich wollte Ihnen nur kurz meinen Dank für Ihre hoch qualifizierte Teilnahme an der Sendung mitteilen.

Argumentation: Einfach Unschlagbar!

Ich denke, es gibt viele Menschen, die froh sind, dass es Sie (auch in dieser Position) gibt und das Sie sich so stark für unsere pelzigen und gefiederten Freunde einsetzen.

Viele liebe Grüße

Rudi Pohlenz

Bundesvorsitzender nimmt als Redaktionsleiter der “ZeitenWende” an der Pressekonferenz am 15.1.2009 anlässlich der Eröffnung der “Grünen Woche” in Berlin teil

In seiner Funktion als Redaktionsleiter nahm der Bundesvorsitzende an der Pressekonferenz anlässlich der Eröffnung der “Grünen Woche” in Berlin teil. Nachdem die Bundesministerin für Ernährung, Verbraucherschutz und Landwirtschaft, Ilse Aigner, über die Richtlinien ihrer zukünftigen Politik referiert hatte, stellte sich der Präsident des Deutschen Bauernverbandes, Gerd Sonnleitner, den Fragen der Journalisten.

Überrascht wurde er dabei von der Frage unseres Bundesvorsitzenden: “Herr Präsident, in Ihrer Eingangsrede haben Sie auf die große Verantwortung der Bauern für den Welthunger, für Menschen, Tiere und Natur verwiesen. Wie werden Sie dieser Verantwortung auch nur annährend gerecht, wenn der Kurs Ihrer Politik dazu führt, dass den Armen in der Dritten Welt Reis, Mais und Soja vom Teller gestohlen wird, um als Futtermittel verwendet zu werden und das Endprodukt “Fleisch” wiederum in diese Länder geliefert wird, was die dortige Landwirtschaft in den Ruin treibt, weil sie mit den billigen Erzeugungskosten in der EU nicht mithalten können? Sie begünstigen damit den Welthunger mehr, als ihn einzudämmen und darüber hinaus führt der massive Futtermittelanbau in eine ökologische Katastrophe!”

 

“Bauernpräsident” Gerd Sonnleitner, der mit einer solchen Frage wohl nicht gerechnet hatte, versuchte sich – sinngemäß – damit herauszureden, dass der Futtermittel-Anbau nicht für den Welthunger verantwortlich sei, sondern allein die korrupten Regierungen der Dritten Welt. Er rechtfertigte den umweltschädlichen Import von Soja-Schrot und Mais auch mit der Einhaltung der bestehenden Lieferverträge, weil dadurch die betroffenen Volkswirtschaften finanziell unterstützt würden.

Die Verantwortlichen reden also wieder um den heißen Brei, zerstören Regenwälder und setzen auf Produktionssteigerung und Gewinnmaximierung der Massentierhalter. Wir steuern somit direkt auf den klimatischen Kollaps und eine Welthungerkrise zu!

Bundesvorsitzender redet “Tacheles” bei TIER.TV am 12.11.2008

Thema: Wirtschaft vor Tierschutz? – Unsere Parteien und der Tierschutz

In Zeiten von Bankenkrisen, Börsecrashs, Rezessionsängsten und sinkendem Lohnniveau beschäftigt sich die Politik vorrangig mit wirtschaftlichen Problemen in unserem Land. Verständlich, die Wirtschaft muss schnell wieder ins Rollen kommen. Natur- und Tierschutz standen in Vergangenheit niemals ganz oben auf der Agenda, jetzt erst recht nicht, denn man ist bemüht, das angeschlagene Finanzsystem zu stabilisieren. Knapp ein Jahr vor der Bundestagswahl hat der Wahlkampf begonnen. Wer kommt an die Macht?

Spielen tierschutzpolitische Themen im Superwahljahr 2009 überhaupt eine Rolle? Welche Partei hat zum Thema Tierschutz was zu sagen?

“Ende gut, alles gut” – noch Stunden vor der Sendung stand alles auf der Kippe: Andrea Nahles (SPD) hatte im letzten Moment abgesagt. Sie hatte wahrscheinlich kalte Füße bekommen, da sie zum Thema Tierschutz Farbe bekennen sollte. Ulrike Höfken (MdB), tierschutzpolitische Sprecherin der Grünen, sprang ein, und statt Dr. Gesine Lötzsch nahm Eva Bulling-Schroeter (MdB) teil, die tierschutzpolitische Sprecherin der Linken ist. Dritter im Bunde war Dr. agr. Peter Jahr (CDU), Tierschutzbeauftragter der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Unsere Partei wurde durch Stefan Bernhard Eck vertreten.

Moderator Lars Walden stellte zu Anfang die Kardinalfrage: Gab es Fortschritte oder Rückschritte im Tierschutz seit Antritt der Großen Koalition im Jahr 2005? Anhand von drei Beispielen erfuhr man von den Rückschritten auf der ganzen Linie. Thema “Hähnchen”-Mast: 30 Tiere statt vorher 25 pro Quadratmeter. Thema Tierversuche: Zwischen 2004 und 2006 eine Zunahme von 10 Prozent auf rund 2,5 Millionen verwendeter Tiere. Thema Hennenhaltung: Das Käfig-Verbot wurde am 07.04.06 durch den Bundesrat gekippt und die Mogelpackung “Kleingruppen-Haltung” beschlossen. Dabei handelt es sich nach wie vor um einen Käfig.

Bei der Stellungnahme von Herrn Jahr glaubte man seinen Ohren nicht zu trauen: Die Koalition habe sich nicht nur intensiv um Tierschutz bemüht und ihn positiv vorangetrieben, sondern nehme sogar eine Vorreiterfunktion in der EU ein! Herr Jahr, ein regelrechter Fan dieser Institution, wurde nicht müde, sie immer wieder ins Feld zu führen. In seiner Erklärungsnot versuchte er in seinem verwaschenen Sprachstil die Defizite der Regierung damit zu kaschieren, dass alle Maßnahmen auch von der EU übernommen werden müssten.

Damit bot er aber auch eine Steilvorlage für unseren Vorsitzenden, der die Äußerungen als lapidare Absichtserklärungen und politische Schönrednerei brandmarkte und bilanzierte, dass unter Merkel, Seehofer und Co. die Tierschutzpolitik immensen Schaden genommen hat. Seehofer sei eine Katastrophe für die Tiere gewesen und von seiner Nachfolgerin sei auch nichts Besseres zu erwarten. CDU und SPD würden sich immer dem Diktat der Agrarlobby beugen. Er konnte noch mehr punkten: Frau Höfken schoss ein Eigentor, indem sie beiläufig etwas Lobendes über “QS” (“Qualität und Sicherheit”) sagte, jenes Prüfsiegel, das für Fleisch von “Nutztieren” aus angeblich artgerechter Haltung vergeben wird. Durch Undercover-Reportagen hat sich herausgestellt, dass “Produkte” mit dem Prüfsiegel auch aus Betrieben mit unsagbar tierquälerischer Haltung stammen. Herr Eck konnte seine Bestürzung darüber nicht verbergen, dass, wie ihm durch einen “Informanten” zu Ohren gekommen war, Frau Höfken einen Sitz im Kuratorium von “QS” innehat. Sie bemühte sich, dies als Belanglosigkeit hinzustellen. Ein Schatten war auf das grüne Image gefallen, und dies war ihr sichtlich peinlich!

Auch Frau Bulling-Schroeter kam nicht ungeschoren davon. Beim Thema “Abstimmung über die Hennen-Käfighaltung” beharrte sie darauf, dass die damalige PDS dagegen gestimmt habe; offenbar war ihr nicht bekannt, dass das Gegenteil der Fall war. Sowohl Mecklenburg-Vorpommern als auch Berlin (damals SPD/PDS-Regierung) stimmten für die Beibehaltung der Käfighaltung. Sie täte auch gut daran, so unser Vorsitzender, sich über das “linke Engagement” in Richtung gigantischer Ausweitung von Massentierhaltung vor allem im Osten zu informieren.

Bis auf Herrn Jahr forderten alle Diskutanten die Einführung der Verbandsklage auf Bundesebene, denn nur dann besteht die Chance, dass der “Tierschutz im Grundgesetz” endlich zugunsten von Tieren umgesetzt werden kann. Die CDU ist dagegen! Kein Wunder – die Wirtschaft, sprich die Lobbyisten haben dort das Sagen. Und wie ist es mit dem Tierschutz bei den anderen Parteien? Die Erfahrung zeigt, dass, wenn es um Tiere geht, Wahlversprechen nach der Wahl leider oft zur Makulatur verkommen.

Fazit: Eine sehr informative Talk-Runde, bei der unser Bundesvorsitzender mit viel Fachwissen und Schlagfertig überzeugte.

Der Bundesvorsitzende zu Gast bei TIER.TV am 18. Juni 2008

Thema: Hauptsache Fleisch – Hinter den Kulissen der Grillsaison 2008

Mit Moderator Lars Walden diskutierten in “diskuTIER” über das brisante Thema: Tina Kaiser, eine engagierte Tierschützerin und Moderatorin, Tina Hölscher, Tierärztin und Mitglied bei “aktion tier menschen für tiere e.V.”, Mirco Dragowski, Tierschutzsprecher der FDP-Fraktion im Berlin und Stefan Bernhard Eck, Bundesvorsitzender der Partei Mensch Umwelt Tierschutz.

“diskuTIER” ist Deutschlands erster und einziger Tierschutz-Talk, bei dem monatlich ein aktuelles Tierschutz-Thema mit prominenten Studiogästen aus Politik und Gesellschaft aufgegriffen wird.

Der Bundesvorsitzende machte in der Gesprächsrunde vor allem auf die Zusammenhänge von Massentierhaltung, Fleischkonsum und drohender Klimakatastrophe aufmerksam und forderte ein grundlegende Reform der EU-Agrar-Subventionen und die Einführung einer “Fleischsteuer”. Überraschenderweise waren die Zusammenhänge zwischen Erderwärmung und weltweiter Fleischproduktion dem FDP-Politiker Dragowski nahezu unbekannt.

Die Zuschauerreaktionen fielen dementsprechend aus. Hier einige Einträge aus den Webseiten des Senders:

“Besonders haben mir die Argumente und Ausführungen von Herrn Eck von der Tierschutzpartei gefallen.”

“Endlich mal eine Diskussionsrunde mit wirklichen Aussagen. Hier meine ich vor allem den Herrn von der Tierschutzpartei und die Tierärztin. Der Herr von der FDP wirkte auf mich allerdings etwas unwissend. Als Tierschutzbeauftragter sollt er eigentlich mehr Ahnung haben.”

“Besonders gut haben mir die Redebeiträge von Stefan Eck, Vorsitzender der Tierschutzpartei, gefallen. Er hat als einziger in der Runde auf die globalen Zusammenhänge zwischen Tierausbeutung und Klimaschutz sowie der Armut in der Dritten Welt deutlich hingewiesen.”

“Der Vertreter der Partei Mensch Umwelt Tierschutz sprach endlich die Tatsachen aus, die von anderen Politikern totgeschwiegen werden. Er verdeutlichte die Zusammenhänge zwischen Tierausbeutung, Profitmacherei, Naturvernichtung, Klimakatastrophe und der verlogenen Politik der großen Parteien, die unser Land bzw. unsere Erde an den Rand des Abgrunds gebracht haben.”

“Tolle Diskussionsrunde! Hier wurde wenigstens die Wahrheit gesagt. Was mich überraschte: der füllige Herr von der FDP – immerhin Abgeordneter und tierschutzpolitischer Sprecher seiner Partei – hatte ja keine Ahnung. Ein großes Lob an den Moderator Lars Walden, an Tina Kaiser, die Tierärztin und an Herrn Eck, der den Mut hatte, Tacheles zu reden.”

“Mit unserem Planeten geht es tatsächlich abwärts – und das hat der Diskussionsteilnehmer Stefan Bernhard Eck von der Partei Mensch Umwelt Tierschutz unmissverständlich deutlich gemacht. Schade, dass es in der FDP nicht solche Leute gibt!”

Auf Grund der großen Zuschauerresonanz wurde die Sendung am 16. Juli 2008 nochmals ausgestrahlt.

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