NRW startet in den Europa-Wahlkampf!

Liebe Mitglieder in NRW,
Liebe Freundinnen und Freunde unserer Partei,

wir wollen zur Europawahl 2024 antreten! Damit wir formal zugelassen werden, benötigen wir dafür bundesweit insgesamt  4.000 gültige Unterschriften auf dem amtlichen Formular.

Download:
Formular für Unterstützungsunterschriften – Tierschutzpartei

Idealerweise druckst du das Formular beidseitig (Duplex) aus, wenn dir das nicht möglich sein sollte, ist der Datenschutzhinweis auf der Rückseite beim Unterschreiben vorzuzeigen. Die Unterschriften können bundesweit gesammelt werden, die Unterschreibenden müssen aber hier wahlberechtigt sein, also EU-Bürger:in mit Erstwohnsitz in Deutschland und mindestens 16 Jahre alt sein. Du darfst also gerne auch Freunde, Verwandte, Bekannte in ganz Deutschland bitten zu unterschreiben.

Das Formular kannst du beliebig oft ausdrucken und von möglichst vielen wahlberechtigten Menschen unterschreiben lassen. Beachte aber unbedingt, dass sämtliche Felder im oberen Kasten ausgefüllt werden müssen. Besonders geeignet zum Sammeln ist der Bekanntenkreis sowie vor Supermärkten, Tierfutterfachgeschäften, Bioläden und in Parks oder auf Hundeauslaufwiesen.

Die „Bescheinigung des Wahlrechts“ im unteren Teil des Formulars muss noch vom Einwohnermeldeamt des Orts, in dem die unterschreibende Person wohnt, beglaubigt werden. Wenn du uns hierbei auch unterstützen könntest, wäre das ebenfalls eine große Hilfe! Ansonsten holen wir diese Beglaubigungen beim zuständigen Einwohnermeldeamt ein.

Wenn du bereits ausgedruckte Formulare von uns erhalten möchtest, oder Fragen hast, wende dich gerne an uns.

Bitte sende dein ausgefülltes, unterschriebenes Formular mit einem Wohnsitz innerhalb von NRW bitte an:

Tierschutzpartei Landesverband NRW
c/o Sascha Stinder
Arrenberger Str. 72
42117 Wuppertal

 

Die ausgefüllten Formulare von Unterstützer:innen außerhalb von NRW kannst du an folgende Adresse senden, wo sie zentral gesammelt werden:

Fabian Schelsky
Lausitzer Str. 16
63110 Rodgau

 

Ganz wichtig: Wir brauchen alle Formulare original unterschrieben, nicht als Scan/Kopie. Weitere Tipps zum Sammeln der Unterschriften findest du auch in dieser Anleitung.

Vielen Dank für deine Unterstützung !!!

Artenschutz auf Dortmunder Friedhöfen

Gerade bei großer Hitze lockt der Wassermangel in der Natur viele kleine Lebewesen zu unseren menschlichen Wasserquellen. Dabei steigt die Gefahr drastisch, dass gerade Igel sowie zahlreiche andere Reptilien und Amphibien kommen, um sich am kühlen Nass zu erfrischen und ihren Durst zu stillen. Obwohl praktisch alle Tiere schwimmen können, ist es ihnen nicht möglich über den Rand von einigen (Garten-)Teichen zu klettern, um an Land zu kommen. Deshalb sollten gerade steilufrige Teiche und Wasserläufe unbedingt mit sogenannten Ausstiegsrampen verstehen werden.

Aber auch durch die Gießkannen droht Gefahr, wenn diese auf dem Boden stehen und nicht an Halterungen darüber angebracht werden: Für Tiere auf der Suche nach einem Versteck, Schatten oder Feuchtigkeit, werden Kannen oftmals zu einer Todesfalle: Mäuse, Eidechsen, Frösche, Kröten, Schnecken, Insekten: einmal drin, sind sie häufig nicht mehr in der Lage, die leere Gießkanne wieder zu verlassen, sie sterben elend und langsam, in einer befüllten Kanne ertrinken sie.

Der Platzbedarf auf den Friedhöfen sinkt kontinuierlich, die Fläche muss dennoch bewirtschaftet werden. Wildblumenwiesen könnten hier neue Nahrungsgrundlagen für Wildbienen liefern, bei denen rund 300 der 560 heimischen Arten auf der Roten Liste stehen. Aber auch die Masse an Wildbienen sinkt stark. Wildbienen sind meist alleinlebend und können bestimmte Verluste nicht kompensieren. Viele Arten haben sehr spezifische Ansprüche an ihren Lebensraum; also an Nistplatz, Baumaterial und Nahrungspflanzen. Der Wegfall von Lebensraum durch Flächenversiegelung ist dabei ein einflussreicher Faktor. Monokulturen und ausgeräumte Landschaften lassen viele Arten keine Nahrung mehr finden. Manche Wildbienen sind auf bestimmte Blütenarten angewiesen. Verschwindet die Wildbienenart, verschwindet ebenfalls die Pflanzenart. Zudem werden Insektizide im Zulassungsverfahren zwar auf Honigbienen, nicht aber auf Wildbienen getestet.

Eine dazu passende Anfrage zum Artenschutz auf dem Friedhof stellt unser sachkundiger Bürger Sebastian Everding in der Fraktion DIE LINKE+ im nächsten Ausschuss für Mobilität, Infrastruktur und Grün am 5. September 2023.

  1. Wie viele Friedhöfe im Stadtgebiet verfügen neben dem Bezirksfriedhof Menglinghausen noch über künstlich geschaffene Wasserbauwerke wie beispielsweise Teiche?
  2. Bestehen an allen Wasserbauwerken ausreichend Ausstiegsmöglichkeiten für Wildtiere wie z. B. Igel, falls diese versehentlich hineinfallen sollten?
  3. Wie viele „Leih-Gießkannen“ befinden sich aktuell auf Dortmunder Friedhöfen im Einsatz?
  4. Gibt es Überlegungen, einfache Halterungen an den Wasser-Entnahmestellen zu errichten, um so Gießkannen über dem Boden hängend für den nächsten Einsatz bereitzuhalten?
  5. Finden auf Dortmunder Friedhöfen Bejagungen statt? Wenn ja, von welchen Tierarten?
  6. Können weitere ungenutzte Flächen auf dem Friedhofsgelände in Verbindung mit reduzierten Mäh-Intervallen zu Wildblumenwiesen umgenutzt werden?

(se)

Kaum genutzt, aber riesiges Potenzial für die Wärmewende: Heizen und Kühlen mit Abwasser!

Warum sollte man vorhandene Wärme ungenutzt lassen, wenn Abwasser doch Temperaturen zwischen 10°C und 20°C aufweist und als sogenannte Aquathermie einen enormen Anteil an der Wärmeversorgung leisten kann? Continue reading “Kaum genutzt, aber riesiges Potenzial für die Wärmewende: Heizen und Kühlen mit Abwasser!”

Pfandringe als soziale und ökologische Bereicherung

Ein leider inzwischen alltäglich gewordenes Bild in deutschen Städten: Sogenannte Flaschen- oder Pfandsammler:innen greifen tief in Mülleimer in der Hoffnung, eine Flasche oder Dose mit Pfand zu finden. In über 50 deutschen Städten, darunter große Städte wie Hamburg, Berlin und München, wird diese Thematik anders angegangen: Dort stellen sogenannte Pfandringe ein Brückenstück zwischen Pfandgeber:in und Pfandnehmer:in dar und tragen zum bewussteren Miteinander bei. Continue reading “Pfandringe als soziale und ökologische Bereicherung”

Urteil wegen “quälerischer Misshandlung” im Fall von Bad Grönenbach im Allgäu

Vor vier Jahren erschütterte ein Tierqualskandal die Republik und insbesondere das Allgäu: dutzende Kühe und Kälber wurden von mehreren Landwirten vernachlässigt. In einem Fall gab es nun das endgültige Urteil, nachdem Vater und Sohn in Revision gingen. Sie gaben an, überfordert zu sein, missachteten mehrere Aufforderungen seitens des Landratsamts. Die Tiere erkrankten, starben oder mussten letztlich notgetötet werden. Continue reading “Urteil wegen “quälerischer Misshandlung” im Fall von Bad Grönenbach im Allgäu”

Gefährliche Verbindung von Konservativismus und Rechtsextremismus stoppen!

Die AfD ist laut einigen Umfrageinstituten aktuell bundesweit die stärkste Partei, noch vor CDU, SPD und Grünen. Insbesondere in den neuen Bundesländern hat sie Mehrheiten, aber auch in Baden-Württemberg, in Hessen, in der Pfalz und im Ruhrgebiet erreicht sie hohe Werte. Vor dem Hintergrund der deutschen Geschichte ist Continue reading “Gefährliche Verbindung von Konservativismus und Rechtsextremismus stoppen!”

Aus NRW für das Europäische Parlament

Sebastian Everding (40), Aída Spiegeler Castañeda (27) und Robert Gabel (43) führen die PARTEI MENSCH UMWELT TIERSCHUTZ (Tierschutzpartei) im kommenden Jahr als Spitzenkandidat:innen in den Europawahlkampf. Das entschied der 44. Bundesparteitag im Juni in Berlin-Lichtenberg.

Spitzenkandidat Sebastian ist im Landesverband NRW seit September 2022 als Co-Landesvorsitzender tätig. Zu unserer Partei kam er im Rahmen des Kommunalwahlkampfes 2020 und wirkt seitdem aktiv in der gemeinsamen Fraktion mit Linken & Piraten im Dortmunder Stadtrat mit. Seit Anfang 2023 auch offiziell als sachkundiger Bürger in den Ausschüssen für Bürgerdienste, öffentliche Ordnung, Anregungen und Beschwerden (ABöOAB) sowie im Ausschuss für Klimaschutz, Umwelt, Stadtgestaltung und Umwelt (AKUSW).

Beruflich als Informationstechnikermeister & Betriebswirt mit eigenem Fachgeschäft für Radio- und Fernsehtechnik gestartet, ist er inzwischen als Nachhaltigkeitsunternehmer tätig. In diesem Rahmen hat er 2020 das bundesweite Bienenautomaten-Netzwerk erfunden, wo an inzwischen über 370 Standorten ein Beitrag geleistet wird, dem Insektensterben mit Upcycling-Kaugummiautomaten für die Ausgabe von Wildblumen-Samenmischungen etwas entgegenzusetzen. Bereits seit vielen Jahren setzt er sich für den Natur- und Tierschutz ein, ist Mitglied in zahlreichen Vereinen und beschäftigt er sich intensiv mit dem Thema Nachhaltigkeit. Im Rahmen seiner Bachelor-Arbeit im Bereich Business Management mit Marketing-Schwerpunkt forschte er auch zu diesem Thema.  Sebastian lebt und arbeitet in Dortmund und absolviert derzeit neben seinem beruflichen und ehrenamtlichen Engagement noch einen Master im Bereich „Angewandte Psychologie in der Wirtschaft“.

Sebastian auf einer Demo gegen Schliefenanlagen in Rhede (NRW)

„Durch mein kommunalpolitisches Engagement im Stadtrat habe ich festgestellt, dass wir auch als kleine Partei viel erreichen können: Wichtig ist hier vor allem Netzwerkarbeit mit anderen Parteien, sowie gute Recherchearbeit und stets ein offenes Ohr für Bürger:innen, Initiativen und Vereine zu haben.“ so Sebastian Everding und weiter „Wir wollen das Engagement, das wir bereits auf kommunaler Ebene aufgebaut haben, nun im Europäischen Parlament fortsetzen und weiter ausbauen und somit eine signifikante Verbesserung für Mensch, Umwelt und Tiere schaffen.“

Für eine Teilnahme an den Wahlen für das Europäische Parlament müssen in Kürze bundesweit 4000 Unterstützungsunterschriften gesammelt werden.

Social-Media Kanäle von Sebastian (Kandidatenseiten) : Facebook @europa2024, Instagram @europawahl2024

Wir treten in Bayern an!

Wir haben die nötigen Unterstützungsunterschriften voraussichtlich in drei Regierungsbezirken Bayerns geschafft: Oberbayern, Schwaben und Mittelfranken. Damit wären wir in den drei größten Wahlkreisen des Freistaats auf dem Stimmzettel vertreten, was 2/3 der Wahlberechtigten entspricht. Insbesondere haben wir gute Chancen, unser Mandat im Bezirkstag Oberbayern zu verteidigen. Continue reading “Wir treten in Bayern an!”

Ernährungssicherheit statt Angriffskrieg!

Russland hat das sogenannte Getreideabkommen nicht verlängert, womit die weltweite Versorgung mit Lebensmitteln schwieriger geworden ist. Russland beschießt seitdem sogar verstärkt die Hafenstadt Odessa und erklärt sogar zivile Schiffe im Schwarzen Meer zu militärischen Zielen.

Wir fordern sofortige diplomatische Anstrengungen, um diese Eskalation zu beenden. Continue reading “Ernährungssicherheit statt Angriffskrieg!”