Wohngeld darf nicht geschwächt werden!

Für viele Menschen ist das Wohngeld eine wichtige Unterstützung, um die steigenden Wohnkosten bewältigen zu können. Besonders Menschen mit geringem Einkommen, Rentner, Alleinerziehende und Familien sind auf diese Hilfe angewiesen.

Steigende Mieten und hohe Lebenshaltungskosten belasten viele Haushalte bereits heute erheblich.

Umso wichtiger ist es, dass das Wohngeld als soziale Unterstützung erhalten bleibt und den tatsächlichen Wohnkosten angepasst wird.

Eine Verringerung dieser Unterstützung würde viele Menschen zusätzlich unter Druck setzen. Für Betroffene bedeutet das oft weniger Geld für Lebensmittel, Energie, Kleidung oder andere notwendige Ausgaben des täglichen Lebens.

Wir als die PARTEI MENSCH KLIMA TIERSCHUTZ setzen uns für soziale Sicherheit und bezahlbares Wohnen ein. Wer Menschen in Zeiten steigender Lebenshaltungskosten entlasten will, darf wichtige Unterstützungsleistungen nicht schwächen.

Wohnen ist ein Grundbedürfnis – und niemand sollte aus finanziellen Gründen um sein Zuhause bangen müssen!

Du bist im Urlaub und Tiere müssen für dich arbeiten?

Ob Elefantenritte, Kutschfahrten, Schlittenhunde oder Fotos mit „exotischen“ Tieren: Für viele touristische Attraktionen leiden Tiere täglich unter Stress, Erschöpfung, Hitze und Misshandlungen. Was als „besonderes Erlebnis“ verkauft wird, bedeutet für die Tiere oft Leid und Ausbeutung. Aber Tiere sind keine Transportmittel, keine Fotokulisse und auch keine Urlaubsattraktion! Continue reading „Du bist im Urlaub und Tiere müssen für dich arbeiten?“

Bald beginnen die Sommerferien ☀️

Für viele Menschen bedeutet das Vorfreude auf Sonne, Erholung und neue Erlebnisse. Doch nicht jede Urlaubsattraktion ist so harmlos, wie sie auf den ersten Blick erscheint.

Fotos mit Wildtieren, Kamel- oder Eselreiten, Delfinshows oder das Schwimmen mit Delfinen werden oft als besondere Urlaubserlebnisse beworben. Was viele nicht sehen: Hinter diesen Angeboten steckt häufig Tierleid.

Wildtiere werden für Fotos festgehalten, transportiert oder ihrer natürlichen Umgebung entzogen. Delfine leben in Gefangenschaft und werden zur Unterhaltung von Menschen eingesetzt. Reittiere leiden vielerorts unter Hitze, Überlastung, mangelhafter Versorgung und schlechten Haltungsbedingungen.

Für uns als die PARTEI MENSCH KLIMA TIERSCHUTZ – Tierschutzpartei – ist deshalb selbstverständlich:

  • keine Fotos mit Wildtieren
  • kein Reiten auf Kamelen, Eseln oder anderen Tieren als Touristenattraktion
  • kein Schwimmen mit Delfinen
  • keine Tier-Shows und keine direkten Tierkontakte

Jede Buchung und jedes Ticket sendet ein Signal. Gemeinsam können wir dazu beitragen, dass Tierausbeutung im Tourismus keine Zukunft hat.

Tiere sind keine Urlaubsattraktion.

Junge Menschen haben klare Vorstellungen davon, wie ihre Zukunft aussehen soll – und wir hören ihnen zu!

Am 17. Juni 2026 waren unsere Landesvorstandsmitglieder Angelika Remiszewski und Manfred Gunkel für die PARTEI MENSCH KLIMA TIERSCHUTZ – Tierschutzpartei – beim Präsentationstag der 11. Klasse des Maria-Wächtler-Gymnasiums in Essen zu Gast. Rund 130 Schüler:innen stellten ihre Ideen und Forderungen an die Politik vor und diskutierten diese mit Vertreter:innen aus Bundes-, Landes- und Kommunalpolitik.

Die Themen zeigten eindrucksvoll, was junge Menschen bewegt:

  • Obdachlosigkeit und Drogensucht wirksam begegnen
  • Angsträume beseitigen und Sicherheit im öffentlichen Raum verbessern
  • Stadtteile durch kulturelle Angebote beleben
  • bezahlbare Freizeit-, Kultur- und Sportangebote für Kinder und Jugendliche schaffen
  • Kinder und Jugendliche durch niederschwellige Sportangebote zusammenbringen und soziale Kontakte fördern
  • mehr öffentliche Bademöglichkeiten u.a. an der Ruhr und dem Baldeneysee schaffen
  • sichere und beleuchtete Radwege ausbauen
  • Bildungsungleichheiten entgegenwirken
  • Integration sowie Sprachförderung in Schulen und Kitas stärken

Die Statements unserer Partei fanden bei den Schüler:innen großen Zuspruch und wurden mit viel Applaus bedacht.

Die eingeladenen Politiker:innen gaben im Anschluss Rückmeldung dazu, welche Anregungen sie für ihre politische Arbeit mitnehmen werden.

In der gemeinsamen Nachbesprechung der Politiker:innen wurde deutlich, dass sich die Jugendlichen sehr interessiert an politischen Themen zeigten. Manfred Gunkel fasste seine Eindrücke mit den Worten zusammen:

„Besonders beeindruckt hat mich, wie sachlich, engagiert und lösungsorientiert die Jugendlichen ihre Ideen vorgestellt haben. Heute wurde deutlich, dass Jugendliche politisch interessiert sind. Dieses Format sollte auf jeden Fall fortgeführt werden.“

Für die PARTEI MENSCH KLIMA TIERSCHUTZ – Tierschutzpartei – sind solche Veranstaltungen ein wichtiger Bestandteil gelebter Demokratie. Wir nehmen aus diesem Austausch viele Anregungen mit und bedanken uns für die Offenheit, das Engagement und die konstruktiven Vorschläge der Schüler:innen. Wer die Zukunft gestalten will, muss den Ideen, Sorgen und Erwartungen junger Menschen aufmerksam zuhören.

Ein herzliches Dankeschön an das Maria-Wächtler-Gymnasium, Europaschule in Essen-Rüttenscheid, für die Einladung und die hervorragende Organisation dieser rundum gelungenen Veranstaltung.

Mehr als Tierschutz: Tierschutzpartei legt thematisch umfassendstes Berliner Wahlprogramm vor

Die PARTEI MENSCH KLIMA TIERSCHUTZ (Tierschutzpartei) hat heute ihr Wahlprogramm zur Berliner Abgeordnetenhauswahl 2026 vorgelegt. Mit 26 Themenbereichen von Wohnen, Mobilität, Bildung, Soziales und Demokratie über Klima und Umwelt bis hin zum Tierschutz ist es das thematisch breiteste Programm, das eine Partei bei dieser Wahl vorlegt. „Wir haben das vielfältigste Programm aller Parteien, und das ist kein Zufall: Wir sehen die Themen nicht nur einzeln, sondern denken sie immer zusammen“, sagt Nico Poschinski, Spitzenkandidat der Tierschutzpartei zur Berliner Abgeordnetenhauswahl.

Für die Menschen in Berlin fordert die Tierschutzpartei unter anderem einen verbindlichen Landesmietendeckel für landeseigene Wohnungen, einen kostenfreien ÖPNV und den Ausbau von Fahrradstraßen. Daneben stehen die Sanierung maroder Schulgebäude, ein besserer Schutz für queere Menschen, mehr Barrierefreiheit im öffentlichen Raum, der niedrigschwellige Zugang zu psychosozialer Versorgung für alle sowie vegane Mahlzeiten in öffentlichen Einrichtungen auf dem Programm.

Den Bereich Umwelt- und Klimaschutz hat die Tierschutzpartei in enger Zusammenarbeit mit der Klimaliste erarbeitet, die überdies auf einen eigenen Wahlantritt verzichtet und die Tierschutzpartei durch Kandidaturen auf der Landesliste und den Bezirkswahlvorschlägen für die BVVen unterstützt. Das gemeinsame Ziel: Berlin soll bis 2035 klimaneutral werden und sich entschlossen an die Folgen der Klimakrise anpassen.

Beim Tierschutz will die Partei unter anderem einen Ausstiegsplan aus Tierversuchen erarbeiten, Taubenhäuser in allen Berliner Bezirken errichten, die tierärztliche Versorgung sozial gerechter gestalten, die Tierheimfinanzierung dauerhaft sichern, einen verpflichtenden Hundeführerschein einführen und ein Wildtierkompetenzzentrum aufbauen.

„Mit diesem Programm wollen wir ins Berliner Abgeordnetenhaus einziehen und erstmals die 5-Prozent-Hürde knacken. Beim letzten Mal haben wir schon 2,4 Prozent geschafft und sind darüber hinaus in vier Berliner Bezirksverordnetenversammlungen eingezogen“, gibt sich Nico Poschinski kämpferisch.

Hier das Wahlprogramm lesen

Entenrettung in Dortmund

Ente gut, alles gut!

Gestern hatte sich eine Ente ins Dortmunder Rathaus verirrt und brauchte dringend Hilfe. Glücklicherweise war unser Ratsmitglied Angelika Remiszewski vor Ort und wurde sofort informiert.

Sie sicherte die Ente behutsam und brachte sie anschließend persönlich mit ihrem Auto in sachkundige Hände, damit sie bestmöglich versorgt werden konnte.

Für uns zeigt diese kleine Geschichte: Tierschutz beginnt nicht erst bei großen politischen Entscheidungen. Tierschutz beginnt dort, wo Menschen hinschauen, Verantwortung übernehmen und helfen. Bitte seht nicht weg, wenn ein Lebewesen Hilfe braucht. Ein herzliches Dankeschön an Angelika für ihren Einsatz!

Ente gut, alles gut. 🦆💚

Die PARTEI MENSCH KLIMA TIERSCHUTZ, KV Dortmund

Zoo-Ausstiegsplan jetzt!

Dem Münsteraner Allwetterzoo steht Ungemach ins Haus: Das Jahr 2025 wurde mit einem Minus von 5,4 Millionen Euro abgeschlossen. Münster ist dabei wohl nicht der einzige Tierpark bundesweit mit sinkenden Besucherzahlen und finanziellen Problemen.

Liegt es vielleicht daran, das immer mehr Menschen keine Lust mehr verspüren, ein Tiergefängnis zu besuchen und dann noch viel Geld für ein Gefühl zu bezahlen , dass die zu sehenden „Insassen“ lieber woanders wären?

In Münster scheint man nun zu versuchen , das Finanzloch mit der Kündigung des Entgelttarifvertrages für die Angestellten zu verkleinern . Das eigentliche Problem wird totgeschwiegen. Die im Zoo lebenden Tiere haben weder Stimme noch Lobby.

Wir erkennen an, dass viele Menschen Tiere lieben und sich für ihren Schutz einsetzen möchten. Echter Artenschutz beginnt jedoch nicht hinter Gittern, sondern in den natürlichen Lebensräumen der Tiere.

Deshalb fordern wir:

  • keine Neuerrichtung von Zoos, Tierparks oder Aquarien mit Wildtierhaltung
  • keine Nachzucht von Wildtieren für Ausstellungs- und Unterhaltungszwecke
  • Auslaufen der Haltung besonders anspruchsvoller Wildtierarten
  • Umwandlung bestehender Zoos in Auffang-, Rehabilitations- und Bildungszentren
  • stärkere Förderung von Schutzprojekten in den natürlichen Lebensräumen der Tiere
  • Ausbau moderner Bildungsangebote ohne Gefangenschaft von Wildtieren

Artenschutz darf nicht als Rechtfertigung für lebenslange Gefangenschaft dienen. Der Schutz von Lebensräumen, Artenvielfalt und Ökosystemen muss Priorität haben.