Der 43. Bundesparteitag der PARTEI MENSCH UMWELT TIERSCHUTZ am 5. und 6. November 2022

Ort: Bürgerhaus Vellmar-West, Lüneburger Str. 10, 34246 Vellmar
Termin (zweitägig): 05.11.2022, 10:30 Uhr bis ca. 18:30 Uhr
und 06.11.2022, 09:30 Uhr bis ca. 17:30 Uhr

Auf der Tagesordnung stehen viele inhaltliche Anträge sowie Nachwahlen!

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Meere retten & vegane Meeresspezialitäten fördern!

Unsere Meere sind fast leer gefischt und voll mit Schadstoffen. Insbesondere die Ostsee ist eines der verschmutztesten Gewässer der Erde. Schuld daran sind neben dem geringen Austausch mit Nordsee/Atlantik die Einbringungen der Agrarindustrie und die rostende Weltkriegsmunition, wodurch gefährliche Giftstoffe freigesetzt werden.

Was wären die vernünftigen Schritte der Politik? Continue reading „Meere retten & vegane Meeresspezialitäten fördern!“

Weltvegantag 2022

Heute am Weltvegantag feiern wir den unaufhaltsamen Trend des Veganismus.

Es steigt sowohl die Anzahl an vegan lebenden Menschen weltweit als auch die Anzahl an pflanzenbasierten Lebensmitteln, die angeboten werden. Continue reading „Weltvegantag 2022“

Langstrecken-Tiertransporte in bestimmte Länder werden verboten

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft hat gestern angekündigt, die Genehmigung für Langstrecken-Tiertransporte für bestimmte Länder zu streichen.

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Solidarisch durch die Krise – Solidarisch durch den Herbst

Aktuell treffen uns als Gesellschaft viele Krisen! Die Klimakrise, die Energiekosten sind von vielen
von uns kaum noch zu bezahlen, die Inflation ist hoch, der Krieg in der Ukraine, das Artensterben
und vieles mehr. Wir als Partei Mensch Umwelt Tierschutz sehen schon per Grundsatzprogramm
einen Zusammenhang zwischen dem Wohlergehen von Mensch, Umwelt und Tier.

Am 22. Oktober 2022 hat das Bündnis „Solidarisch durch den Herbst“ in sechs deutschen Städten
zu Demonstrationen aufgerufen, u. a. auch in Düsseldorf. Über 4.000 Menschen haben sich in
unserer Landeshauptstadt den Forderungen des Bündnisses aus Gewerkschaften und Umwelt- und
Sozialverbänden, wie ver.di, NGG, der Paritätische oder Greenpeace und BUND angeschlossen.

Die Forderungen lauten:

● … zielgerichtete Entlastungen für jene, die Unterstützung dringend brauchen: einen
Mietenstopp, ein höheres Bürgergeld, eine 500-Euro-Brutto-Soforthilfe, eine bezahlbare Nachfolge
für das 9-Euro-Ticket und einen Schutzschirm für die Daseinsvorsorge – von Stadtwerken und
Schulen bis zu Krankenhäusern und sozialen Einrichtungen.
● … eine Gesamtstrategie für eine nachhaltige, bezahlbare Grundversorgung: Energie,
Mobilität, Ernährung und Wohnen sowie soziale und kulturelle Teilhabe muss für alle bezahlbar sein.
● … massive Investitionen, um uns für die Zukunft krisenfest zu machen: einen Schub für
den naturverträglichen Ausbau Erneuerbarer Energien, dauerhafte Energieeinsparungen und
Gebäudesanierung, groß angelegter Ausbau klimafreundlicher Infrastruktur wie dem öffentlichen
Nahverkehr und die Förderung der Ökologisierung der Landwirtschaft.

All diese Herausforderungen können wir nur stemmen, wenn wir eine grundlegende Wende in der
Finanz- und Haushaltspolitik vornehmen. Dazu braucht es eine Übergewinnsteuer für Konzerne und
eine Vermögensbesteuerung für die Reichsten – sowie ein erneutes Aussetzen der Schuldenbremse
und ein Abbau klimaschädlicher Subventionen.

Diesen Forderungen schließen wir uns als Partei Mensch Umwelt Tierschutz –
Tierschutzpartei/Landesverband NRW uneingeschränkt an!

Es gibt keine „Weihnachtsgänse“!

Warum es keine Weihnachtsgänse gibt und Enten nicht auf den Tisch gehören!

Bald ist sie wieder da… die Weihnachtszeit. Nur noch ein Monat bis zum ersten Advent. Die Zeit des Jahres, in der die meisten Menschen feiern, glücklich sein und in Ruhe ein paar schöne Tage mit ihren Lieben verbringen wollen. – Aber leider auch eine schreckliche Zeit im Jahr für viele Tiere!

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Wes Stimm ich will, des Lied ich sing – Populismus in der Politik

heute: Arbeitsbedingungen in der Pflege

Es war im Frühjahr und Sommer dieses Jahres, als die Mitarbeiter*innen der sechs vom Land NRW betriebenen Unikliniken mit Protestaktionen und Streiks auf die Arbeitsbedingungen im Pflegebereich aufmerksam machten und auf Verbesserungen durch die neuen Tarifverträge pochten. Nach 11 langen Wochen hatten sich die Gewerkschaft ver.di und die Unikliniken dann auf Eckpunkte geeinigt. Diese Eckpunkte sehen nicht nur eine bessere Bezahlung, sondern auch Arbeitsentlastungen vor. Jetzt steht die Frage im Raum: Wer zahlt das?

Die SPD brachte im Juni dieses Jahres einen Antrag im Landtag ein, demnach das Land NRW diese Kosten tragen solle. Die zuständige NRW-Wissenschaftsministerin Brandes (CDU) hatte dem eine Absage erteilt, weil es nicht mit der Dualen Krankenhausfinanzierung und dem EU-Beihilferecht vereinbar sei. Duale Krankenhausfinanzierung bedeutet, dass das Land NRW die Investitionskosten der 6 Unikliniken übernimmt und die laufenden Betriebskosten durch die Krankenkassen finanziert werden. Nun hat sich NRW-Gesundheitsminister Laumann (CDU) zu Wort gemeldet und auf einer Kundgebung von Beschäftigten der Unikliniken vor dem Düsseldorfer Landtag vorschnell verkündet, dass das Land die Mehrkosten übernehme. CDU und die Grünen beschlossen im Landtag: „Kommt es zu einem Tarifabschluss, ist eindeutig, dass das Land als Träger der Universitätskliniken der Adressat ist für entstehende Kosten, die über die duale Krankenhausfinanzierung hinausgehen.“

Die Mitarbeiter*innen der sechs Unikliniken sind natürlich zufrieden. Nicht bedacht haben CDU und die Grünen, dass es noch viel mehr Pflegekräfte gibt, die von diesem Tarifvertrag nicht profitieren werden. Und das nicht nur in Kliniken, auch in Altenheimen oder in Einrichtungen, in denen Menschen mit psychischen Erkrankungen 24/7 betreut werden. Sollte das Land NRW die Mehrkosten dieses Tarifvertrages übernehmen, wäre absehbar, dass Betreiber anderer Pflegeeinrichtungen wegen des ihnen entstandenen Nachteile vor Gericht ziehen.

Die Mitarbeiter*innen in den 6 Unikliniken haben mit ihren Anliegen völlig Recht! Klatschen allein genügt nicht, es braucht vor allem mehr Personal, um Überlastungen abzubauen. Die Politik hat in diesem Bereich in den letzten Jahrzehnten kollektiv versagt und Arbeitsbedingungen durch Privatisierungen und Profitstreben zugelassen, die nun der Gesellschaft auf die Füße fallen. Dieses Versagen lässt sich nicht durch Kostenzusagen auf Demonstrationen kaschieren. Wenn Herr Laumann sich hier feiern lässt, dann sollte er mal darüber nachdenken, was das mit all den anderen Pflegekräften macht, die es in NRW gibt.

Wir als Partei Mensch Umwelt Tierschutz fordern eine gesellschaftliche Aufwertung der Arbeit, die Pflegekräfte leisten. Nicht nur finanziell, vor allem braucht es Bedingungen, in denen ein Arbeiten mit Freude möglich ist. Menschen zu pflegen ist eine unglaublich herausfordernde Tätigkeit, in der Profitstreben keinen Platz haben darf.

Erfolg: Jagdmesse abgesagt!

++ Gute Nachrichten – Italiens größte Jagdmesse findet nicht statt ++

Die italienische Stadt Vicenza hat kürzlich bekannt gegeben, dass die landesgrößte Messe HiT (Hunting individual Protection Target Sports) in diesem Jahr sowie auch in Zukunft nicht mehr dort stattfinden wird.

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