+++PRESSEMITTEILUNG+++  Tierschutzpartei kritisiert Untätigkeit der Landes- und Bundespolitik beim Feuerwerksverbot: „Verantwortungsflucht statt Handeln“ 

+++PRESSEMITTEILUNG++
Tierschutzpartei kritisiert Untätigkeit der Landes- und Bundespolitik beim Feuerwerksverbot: „Verantwortungsflucht statt Handeln“ 

Deutschland, 31.12.2025 –
Die PARTEI MENSCH UMWELT TIERSCHUTZ wirft der Landes- und Bundespolitik vor, sich beim Thema privates Feuerwerk ihrer Verantwortung zu entziehen. Dabei sprechen die Fakten eine klare Sprache: 59 Prozent der Bevölkerung befürworten ein Feuerwerksverbot, ebenso Polizei und Rettungskräfte. Dennoch verweigert die Politik konsequentes Handeln und verweist stattdessen auf Kommunen. 

„Das ist keine gelebte Demokratie, sondern Verantwortungsflucht“, erklärt Dennis Landgraf, Vorsitzender der Tierschutzpartei. „Jedes Jahr erleben wir dieselben Folgen: Verletzte Menschen, überlastete Einsatzkräfte, Gewalt, Umweltverschmutzung und massiven Stress für Tiere – und jedes Jahr heißt es wieder, man sei nicht zuständig.“ 

Nach Ansicht der Tierschutzpartei mangelt es nicht an Erkenntnissen, sondern an politischem Rückgrat. Vernünftige und mehrheitsfähige Lösungen würden aus Angst vor Konflikten vertagt. Leid, Sachschäden und Umweltbelastungen würden so bewusst in Kauf genommen. 

„Nicht der Klügere gibt nach – der Klügere handelt. Wer das nicht tut, sollte wenigstens aufhören, Untätigkeit als Politik zu verkaufen“, so Dennis Landgraf. 

Die Partei fordert klare landesweite Regelungen, die Menschen, Tiere und Umwelt schützen, statt politische Verantwortung weiterzureichen. 

Kontakt:
Dennis Landgraf, Bundesvorsitzender und Pressesprecher der PARTEI MENSCH UMWELT TIERSCHUTZ – Tierschutzpartei
presse@tierschutzpartei.de 

Bundesweites Verbot der privaten Wildtierhaltung, sofort!

Die deutsche Medienlandschaft hat mit der mutmaßlich aus einer privaten Wildtierhaltung entlaufenen Löwin im Süden Berlins das ideale Sommerloch-Thema gefunden. Hunderte Polizist:innen und anderer Einsatzkräfte samt Hubschraubern suchen seit Donnerstagnacht in einer großangelegten Aktion das frei laufende Wildtier. Aktuell gibt es zwar in Berlin und Umgebung keine Ausgangssperre, die Polizei rät jedoch eindringlich dazu, „das Haus nicht zu verlassen“.  Continue reading “Bundesweites Verbot der privaten Wildtierhaltung, sofort!”

Erschütternde Zahlen zur häuslichen Gewalt

Der Landesverband NRW der Partei Mensch Umwelt Tierschutz verurteilt auf das Schärfste die zunehmende Gewalt in Partnerschaften und fordert eine entschlossene Bekämpfung dieses Problems. Die aktuellen Zahlen des Bundeskriminalamtes sind erschütternd und verdeutlichen den dringenden Handlungsbedarf in Bezug auf häusliche Gewalt. Es ist inakzeptabel, dass jeden Tag 432 Fälle von Gewalt in Partnerschaften in Deutschland gemeldet werden, wobei Frauen (71 %) überwiegend die Opfer sind. Dies entspricht einem Anstieg von 8,5 Prozent zum Vorjahr. Wir stehen entschieden an der Seite der betroffenen Frauen und setzen uns für ihre Sicherheit und ihr Wohlergehen ein.

Wir fordern von Nordrhein-Westfalens Familienministerin Josefine Paul, dass sie sich stark macht für:

  1. Stärkere finanzielle Unterstützung von Frauenhäusern: Wir fordern eine Erhöhung der finanziellen Mittel für Frauenhäuser, um mehr Plätze für betroffene Frauen und ihre Kinder bereitzustellen. Es sollten ausreichend Ressourcen für die Unterbringung, Betreuung und Unterstützung der Opfer zur Verfügung gestellt werden.
  2.  Sensibilisierung und Prävention: Wir fordern die Durchführung von Bildungs- und Sensibilisierungsprogrammen in Schulen, Universitäten und der Gesellschaft, um häusliche Gewalt zu bekämpfen. Es ist wichtig, ein Bewusstsein für die Anzeichen von Gewalt zu schaffen und über Hilfsangebote und Unterstützungsdienste zu informieren.
  3. Stärkere Strafverfolgung von Tätern: Als Partei Mensch Umwelt Tierschutz setzen wir uns für eine konsequente Strafverfolgung von Tätern häuslicher Gewalt ein. Es sollte eine Null-Toleranz-Politik gegenüber Gewalt in Partnerschaften geben, und die Strafen für Täter sollten angemessen und abschreckend sein.
  4. Ausbau von Beratungs- und Unterstützungsangeboten: Wir fordern eine Verbesserung der Beratungs- und Unterstützungsangebote für betroffene Frauen. Es sollten leicht zugängliche Beratungsstellen eingerichtet werden, die psychologische Unterstützung, rechtliche Beratung und Hilfe bei der Sicherung von Unterkünften bieten.
  5. Stärkere Einbeziehung von Kindern: Wir betonen die Bedeutung des Schutzes und der Unterstützung von Kindern, die Zeugen oder Opfer häuslicher Gewalt sind. Es sollten spezielle Programme und Ressourcen für Kinder in Frauenhäusern bereitgestellt werden, um ihre spezifischen Bedürfnisse zu adressieren und ihre traumatischen Erfahrungen zu bewältigen.
  6. Internationale Zusammenarbeit: Als Partei Mensch Umwelt Tierschutz befürworten wir eine verstärkte internationale Zusammenarbeit im Kampf gegen häusliche Gewalt. Erfahrungen und bewährte Praktiken sollten ausgetauscht werden, um gemeinsam wirksame Maßnahmen zur Prävention und Bekämpfung von Gewalt in Partnerschaften zu entwickeln.

Diese Forderungen zeigen unseren Einsatz für den Schutz von Menschen vor häuslicher Gewalt und sollen dazu beitragen, die aktuelle Situation zu verbessern und das Bewusstsein für dieses wichtige Thema in der Gesellschaft zu stärken.