Brauchen Tiere Rechte?

Update

Wer gestern die Sendung „Brauchen Tiere Rechte“ nicht sehen konnte oder verpasst hat, kann dies in der Mediathek nachholen. Bitte verbreiten! Wir brauchen einen tiefgreifenden gesellschaftlichen Bewusstseinswandel, damit ALLE Tiere als das gesehen werden, was sie sind: fühlende Lebewesen mit arteigenen Bedürfnissen und Interessen. Denn unser ambivalentes Verhältnis zu Tieren ist im wahrsten Sinne des Wortes legendär. Die einen Tiere streicheln wir, die anderen Tiere mästen und töten wir. Damit muss endlich Schluss sein, denn zu groß ist das Leiden der namenlosen und rechtlosen Tiere in der Industrie, die wir im Alltag nie zu Gesicht bekommen, sie aber dennoch auf dem Teller wiederfinden!

Gespräch mit Richard David Precht

TV-Tipp, heute, 13.12.2016, 20:15 Uhr (89 Min.), Arte

Dürfen wir das Wohl und Leben der Tiere unseren Zwecken unterordnen? Tiere sind wesentlich intelligenter und empfindsamer als angenommen. Dennoch töten wir Tiere für Fleisch oder akzeptieren, dass Versuche an ihnen durchgeführt werden. Tierschutzorganisationen und Verhaltensforscher fordern nun neue Rechte für Tiere. Hier weiterlesen.

 

Tierschutzpartei in Berlin stellt ihre Landesliste für die Bundestagswahl 2017 auf

(Pressemitteilung / 13. Dezember 2016)

Am Samstag, den 10. Dezember 2016, fand die Mitgliederversammlung des Landesverbandes (LV) Berlin der Partei Mensch Umwelt Tierschutz (Tierschutzpartei) statt, bei der die Mitglieder ihre Kandidaten für die Bundestagswahl 2017 gewählt haben. Gewählt wurden in dieser Reihenfolge:

  1. Silvia Stoffels
  2. Joana Weber
  3. Andreas Ptschyody
  4. Bert Rutkowsky

Silvia Stoffels, eine der Vorsitzenden des LV Berlin, sagte dazu: „Wir sind optimistisch, dass wir angesichts unseres deutlichen Zugewinns bei der Abgeordnetenhauswahl von zuletzt 1,5% auf jetzt 1,9% unsere Wahlergebnisse auch bundesweit deutlich ausbauen werden. Angesichts der stabilen Ergebnisse merkt man, dass das Thema Tierschutz sehr wichtig für viele Menschen ist, die es in keiner anderen Partei vertreten sehen, und dass dies auf immer mehr und mehr Menschen zutrifft. So wollen wir die anderen Parteien weiter unter Druck setzen.“

Die Tierschutzpartei setzt sich seit 1993 durch bundesweite Beteiligung an Wahlen für eine deutlich stärkere Berücksichtigung von nichtmenschlichen Tieren in der Politik ein, u. a. fordert sie die komplette Abschaffung von Massentierhaltung und Tierversuchen. Bei der Abgeordnetenhauswahl 2016 erreichte sie 1,9%, landete damit vor den Piraten und wurde zweitstärkste unter den 20 „sonstigen“ Parteien, die nicht ins Abgeordnetenhaus eingezogen sind.

 

Rückfragen bitte an:

Silvia Stoffels
Vorsitzende im LV Berlin
0176 28721424

oder

Evgueni Kivman
stellv. Schatzmeister im LV Berlin
0176 49948765

Katastrophale Zustände bei Tiertransporten

Tiertransporte in die Türkei

AWF (Animal Welfare Foundation) hat in seiner Langzeitrecherche über Tiertransporte in die Türkei katastrophale Zustände aufgedeckt. Brisant berichtete am 10.12. darüber. Zum Bericht.

Die Bilder der notleidenden Tiere sind sicherlich nichts für schwache Nerven. Um aber etwas zu bewirken, ist es von Nöten, dass jeder*e Konsument*in sich mit dem „Herstellungsprozess“ von tierlichen Erzeugnissen auseinandersetzt und seine persönlichen Konsequenzen bei Missständen und Quälereien zieht, wenn ihm Tiere wirklich am Herzen liegen.

Spätestens bei der Bundestagswahl 2017 werden mit Ihrer Stimmabgabe wieder die Weichen gelegt für mehr oder weniger Tierschutz. Sie entscheiden also mit, wie es künftig weiter geht im Tierschutz. Bundestagswahl 2017.

Unser aktuelles Bundestagswahlprogramm enthält eine klare Forderung zu Tiertransporten, die sofort umgesetzt werden muss:

„Verkürzung der Transportzeiten für „Schlachttiere“ auf max. 2 Stunden und Reduzierung der zulässigen Anzahl zusammen zu transportierender Tiere“

Mittelfristig setzen wir uns natürlich für ein komplettes Ende jeglicher Tierausbeutung ein.

 

Tierschutzpartei wählt Dr. Katrin Wiegand als Kandidatin

Pressemitteilung / 12.12.2016

Auf der Mitgliederversammlung der PARTEI MENSCH UMWELT TIERSCHUTZ (Tierschutzpartei) wurde Katrin Wiegand als Kandidatin des Wahlkreises Emmendingen – Lahr für die Bundestagswahl 2017 gewählt. Die promovierte Diplom-Psychologin aus Emmendingen ist Mitglied im Landesvorstand Baden-Württemberg und auch außerhalb der Politik in Tierschutzorganisationen, Sport- und Fördervereinen neben ihrer freiberuflichen Tätigkeit als Gesundheitspsychologin engagiert.

„Ich freue mich sehr über die Nominierung zur Wahlkreiskandidatin und der damit verbundenen Chance, einen Beitrag zu einer menschlicheren und sozial gerechteren Politik zu leisten. Neben meinem Hauptanliegen, dem Tier- und Umweltschutz sehe ich als Mutter von zwei Kindern ebenfalls großen Handlungsbedarf im Bereich der Familien- und Bildungspolitik. Wir müssen allen Kindern ein Lebens- und Lernumfeld ermöglichen, in welchem ihre Persönlichkeit und ihre Potentiale optimal reifen und sich entfalten können“ so die vegan lebende Politikerin.

Kontakt LV B-W:

Vorsitzender Matthias Ebner
Hölderlinstr. 10
75233 Tiefenbronn
Mobil: 0160 90 15 33 20

Aufstellung der Berliner Landesliste zur Bundestagswahl 2017

Am 10. Dezember 2016 wählte unsere Mitgliederversammlung die Kandidaten für die Berliner Landesliste zur Bundestagswahl 2017. Gewählt sind:

1. Silvia Stoffels
2. Joana Weber
3. Andreas Ptschyody
4. Bert Rutkowsky

Nun brauchen wir 2000 Unterschriften von Berliner Wahlberechtigten, damit wir zur Wahl zugelassen werden. Das Formular werden wir in den nächsten Tagen hier veröffentlichen. Ohne die Hilfe von fleißigen Aktiven ist diese Herausforderung aber nicht zu schaffen, daher rufen wir dazu auf, nicht nur zu unterschreiben, sondern uns auch beim Sammeln der Unterschriften auf der Straße zu unterstützen. Jede Hilfe ist willkommen.

Falls ihr uns unterstützen wollt, meldet euch bitte bei unserer Landesvorsitzenden Silvia Stoffels unter stoffelssilvia@yahoo.de. Wir freuen uns sehr!

Unser Jahresrückblick für 2016

Ausblick 2016 der Tierschutzpartei

Wir blicken auf ein ereignis- und erfolgreiches Jahr 2016 zurück, in dem wir bei mehreren Wahlen unsere Ergebnisse verbessern konnten und uns durch zahlreiche Aktionen sowie Öffentlichkeitsarbeit unermüdlich für Mensch, Umwelt und Tier eingesetzt haben. Eine Übersicht über unsere Aktivitäten finden Sie in unserem Jahresrückblick 2016. Diese Präsentation bildete die Grundlage für den politischen Rechenschaftsbericht, wie wir ihn auf dem Bundesparteitag im Oktober vorgestellt haben.
Wir möchten uns an dieser Stelle herzlich bei allen bedanken, die uns (aktiv oder finanziell) unterstützt und dadurch unsere Aktionen und Erfolge ermöglicht haben!

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Tierquälerei in Schlachthöfen – das System ist das Problem

Pressemitteilung / 09.12.2016

Nach aktuellen Medienberichten der Süddeutschen Zeitung und des Bayerischen Rundfunks werden Schweine bei der Schlachtung in einigen bayerischen Schlachthöfen häufig nicht ausreichend betäubt, sodass sie den tödlichen Schnitt in die Halsschlagader bei Bewusstsein erleben.

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Gänsebraten zu Weihnachten?

Peta informiert und appelliert an das Mitgefühl und die Vernunft der Verbraucher*innen, keine Gans für Weihnachten aus dem Supermarkt zu kaufen. Warum, lesen Sie hier.

Peta: „In der tierquälerischen Mast sind die Tiere zu Tausenden eingesperrt; daneben kommen noch Tiere aus Betrieben mit Lebendrupf oder Stopfmast in die Supermärkte, denn eine Kennzeichnungspflicht gibt es nicht.

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Aktuelle Statistik: 2.753.062 Tiere – Tierversuchszahlen unverändert hoch!

Auch 2015 gab es keinen nennenswerten Rückgang der Tierversuchszahlen. Insbesondere Versuche in der Grundlagenforschung und mit genmanipulierten Tieren nehmen zu. Die Zahlen müssen zudem eigentlich mal 2,5 genommen werden, denn insbesondere Mäuse und andere Nager, die auf Vorrat gezüchtet und damit überflüssig sind, werden getötet, ohne dass sie in einer Statistik auftauchen. Es gibt aber auch Vereine wie Mysecondlife, die überflüssige Versuchstiere retten und vermitteln. Mehr dazu hier.

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Verbot von Silvester-Feuerwerk in der Nähe von Reitställen

Wir veröffentlichen die „Pressemitteilung der Pferdeschutz-Initiative 2015“ vom 30.11.2016, weil wir uns deren Forderung  selbstverständlich anschließen. Aus Sicht des Tierschutzes erlauben wir uns die Forderung auszudehnen und fordern den Gesetzgeber auf: Das Abbrennen pyrotechnischer Gegenstände auch in unmittelbarer Nähe von Tierkliniken, Tierheimen, Zoos, Taubenschlägen, Wildtierauffangstationen und sämtlichen anderen Anlagen und Einrichtungen, wo Tiere gehalten werden, zu verbieten.

Nachfolgend nun die PM der Pferdeschutz-Initiative 2015

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