Du hast einen Sticker mit QR-Code zu dieser Seite auf unserem Plakat gesehen?

Das bedeutet: Leider können wir in diesem Bundesland nicht zur Bundestagswahl antreten.

Aufgrund der vorgezogenen Neuwahlen und der dadurch sehr kurzen Frist haben wir es in dem Bundesland, in dem du den Sticker gesehen hast, leider nicht geschafft, genug Unterstützungsunterschriften zu sammeln. In 11 anderen Bundesländern werden wir aber auf dem Wahlzettel stehen.

Wir möchten uns nicht entmutigen lassen. Du dich auch nicht?

Wie du uns helfen kannst, an der nächsten Wahl teilnehmen zu können

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Vielen Dank für deine Unterstützung und dein Engagement!

Diskriminierung von “Nutztieren” in Schulbüchern

Eine Studie der Universität Osnabrück zeigt: Sogenannte Nutztiere wie Kühe und Schweine werden in deutschen Biologie-Schulbüchern oft nur als Ressource für Nahrung dargestellt. Haustiere wie Hunde und Katzen hingegen erscheinen als fühlende, intelligente Wesen und Familienmitglieder. Continue reading “Diskriminierung von “Nutztieren” in Schulbüchern”

Neue Tierversuchs-Statistik

Die Tierversuchs-Statistik für 2023 liegt vor: 3.501.693 Tiere mussten in deutschen Laboren leiden und sterben.
Davon wurden 1.456.562 direkt in Tierversuchen missbraucht, u. a. Mäuse, Fische, Ratten, Kaninchen, Affen, Katzen und Hunde. Hinzu kommen ca. 1,38 Millionen Tiere, die gezüchtet, dann aber nicht „gebraucht“, sondern als „Überschuss“ grundlos getötet wurden. Continue reading “Neue Tierversuchs-Statistik”

Klimakiller Superreiche

Eine neue Oxfam-Analyse zeigt auf, dass die 50 reichsten Menschen in nur 90 Minuten so viel CO2 verursachen wie eine Durchschnittsperson in ihrem ganzen Leben! Luxus wie Privatjets und Yachten treiben die Emissionen enorm in die Höhe.

Statt über Bürgergeld-Einsparungen zu sprechen müssen wir die Klimaverantwortung gerecht verteilen und Lösungen wie eine Reichensteuer sowie Verbote von klimaschädlichen Luxusgütern diskutieren.

2.580 Katzen 2023 in Schleswig-Holstein erschossen

In Schleswig-Holstein wurden 2023 2.580 Katzen erschossen. Das ist erlaubt, solange sie sich mehr als 200 Meter von der nächsten Siedlung entfernt aufhalten. Begründet wird dieses Gesetz mit dem Naturschutz – es ist aber grausam und unzeitgemäß!
Continue reading “2.580 Katzen 2023 in Schleswig-Holstein erschossen”

Ohne Feuerwerk ins neue Jahr: Ein Plädoyer für Verantwortung – Für Mensch, Tier und Umwelt

Mit dem Jahreswechsel steht für viele die Tradition des Feuerwerks im Fokus. Doch
hinter den bunten Lichtern und lauten Knallern verbergen sich auch Schattenseiten, die
Mensch, Tier und Umwelt belasten. Die Tierschutzpartei Hessen spricht sich klar gegen
die Verwendung von Feuerwerk aus und ruft zu einem bewussten, nachhaltigen
Silvesterfest auf.

Gefahr für Tiere

Die ohrenbetäubenden Geräusche von Raketen und Böllern bedeuten für Tiere puren
Stress. Sie geraten in Panik, was zu Unfällen, Orientierungslosigkeit und im
schlimmsten Fall sogar zum Tod führen kann. Vor allem Vögel reagieren stark auf Böller
und Raketen. Sie fliehen teilweise in große Höhen und versuchen für lange Zeit dort zu
bleiben, oft bis zur totalen Erschöpfung. In Panik flüchtende Vögel, prallen zudem
vermehrt gegen Glasscheiben oder Stromleitungen.

Vermüllung der Umwelt

Nach der Silvesternacht bleiben Straßen, Parks und Gewässer oft übersät mit
Raketenresten und Böllerpapier. Diese Müllberge belasten nicht nur das Stadtbild,
sondern auch die Natur. Überreste von Feuerwerkskörpern enthalten Chemikalien,
welche die Böden und Gewässer schädigen. Diese Verschmutzung ist vermeidbar.

Luftverschmutzung durch Feuerwerk

Jährlich steigen in der Silvesternacht die Feinstaubwerte drastisch an. Die
ausgestoßenen Partikel belasten die Atemluft und gefährden insbesondere Menschen
mit Atemwegserkrankungen, Kinder und ältere Personen. Laut der Deutschen
Umwelthilfe übersteigt die Feinstaubbelastung durch Feuerwerk den zulässigen
Grenzwert vielerorts um das 15-fache. Es kann Tage dauern, bis die Belastung sich
normalisiert.

Gefahr für Verletzungen

Feuerwerkskörper bergen erhebliche Risiken für Verletzungen. Jedes Jahr verzeichnen
Notaufnahmen schwere Unfälle wie Verbrennungen, Hörschäden oder Verletzungen
durch Fehlzündungen. Die vermeidbaren Unfälle belasten nicht nur die Betroffenen,
sondern auch das Gesundheitssystem.

Gefahr für Menschen mit posttraumatischen Belastungsstörungen (PTBS)

Für viele Geflüchtete und Soldat:innen, die traumatische Erlebnisse in Kriegsgebieten
durchlebt haben, können die lauten Geräusche und Lichtblitze von Feuerwerk schwere
psychische Belastungen auslösen. Diese Reize können Flashbacks und Panikattacken
hervorrufen, die an die traumatischen Ereignisse erinnern.

Appell für ein bewusstes Silvester

Wir können den Jahreswechsel auch ohne Feuerwerk feiern. Lichtinstallationen,
Drohnenshows, Musik und gemeinschaftliche Veranstaltungen bieten
umweltfreundliche und sichere Alternativen.
Mit einem bewussten Verzicht auf Feuerwerk können wir das neue Jahr nicht nur
fröhlich, sondern auch verantwortungsvoll beginnen– im Sinne von Mensch, Tier
und Umwelt.

Kontakt für Nachfragen:
Tim Standop
0152 09 59 30 32
hessen@tierschutzpartei.de

Hier findest Du die Mitteilung als PDF.

Erfolgreicher Haushaltsantrag für das Tierschutzzentrum Dortmund

Erneuter Erfolg für den Tierschutz durch den Haushaltsantrag unserer gemeinsamen Fraktion: Gleich zwei Anträge konnten noch in diesem Jahr mit breiter Mehrheit für das Tierheim Dortmund beschlossen werden!

Zum einen werden nun die Tierarztleistungen nicht mehr fremdvergeben, sondern durch eigene Tierärzte vor Ort erbracht. Dazu wird auch die Tierarztpraxis im Tierschutzzentrum umfassend modernisiert und besser ausgestattet werden. Diesem Antrag ist eine entsprechende Anfrage vorausgegangen, mit der herausgefunden werden konnte, dass die tiermedizinischen Kosten reduziert werden können, wenn die Behandlungen im Tierheim erfolgen. Im Rahmen dieses Antrages kann die neue tiermedizinische Station auch mit Inkubatoren für die ebenfalls dort ansässige Arbeitsgruppe Igelschutz Dortmund e. V. ausgestattet werden.

Zum anderen kann jetzt umgebaut werden, denn bei knapp 30 Mitarbeiter:innen gibt es dort nämlich keine geschlechtergetrennten Umkleiden, so dass sich die weiblichen Mitarbeiter:innen teilweise in irgendwelchen Abstellkammern umziehen mussten, was wirklich keine tragbaren Zustände dort waren.

P.S. Die AfD hat gegen den Praxisraumumbau und das eigene tiermedizinische Personal gestimmt, bei der baulichen Erweiterung (Umkleide, Sanitärbereich) haben sie sich enthalten.

………………………

Der Antragstext in kompletter Form:

 

  1. a) Fest-Anstellung von zwei Veterinärmediziner*innen (m/w/d) in Teilzeit sowie
    b) Umbau eines Seminarraums im TSZ in medizinisch ausgestattete Praxisräume inklusive
    c) 2 Tier-Inkubatoren (Brut-Wärmekästen) für die im TSV ansässige Arbeitsgruppe Igelschutz e.V.

Das Tierschutzzentrum Dortmund wird durch die Anstellung von zwei eigenen Veterinärmediziner*innen (beide in Teilzeit) und die Anschaffung erforderlicher Technik in die Lage versetzt, für Routine-Aufgaben auf externe tierärztliche Hilfe zu verzichten. Damit wird die tiermedizinische Versorgungsqualität im Tierheim erhöht und langfristig werden die Behandlungskosten um über 32.000 Euro jährlich gesenkt.

Kosten:

  1. Eigene Tierärzt*innen – Kosten: 143.556 Euro jährlich (statt wie bislang 176.000 Euro jährlich für externe Betreuung)
  2. Einrichtung einer Tierarzt-Praxis vor Ort, Kosten: Einmalig 180.000
    Euro inklusive

2 Tier-Inkubatoren (Brut-Wärmekästen) für die im TSV ansässige Arbeitsgruppe Igelschutz e.V. Kosten: einmalig 3.006 E

 

(se)