Herzliches Ei-Leid / Aktion gegen Kükenschreddern und die Eierindustrie am 26.06.2016

Der Allmächtige muss Tierfreund sein! Wettertechnisch waren wir wie immer gesegnet – entgegen aller Vorhersagen! Bei Kaiserwetter konnten wir am 25.06. für unser Anliegen, dem Ende der Massentierhaltung, eintreten und dabei mit vielen Passanten ins Gespräch kommen.

So haben wir die Gelegenheit wieder für wertvolle Aufklärungsarbeit genutzt, wie die ausgebeuteten und unbeachteten Tiere in der Massentierhaltung behandelt und misshandelt und millionenfach wie ein lebendiger Produktionsfaktor ausgenutzt werden. Wir konnten mit Bildmaterial eindrucksvoll die Unterschiede der verschiedenen Tierhaltungen darstellen, die Entstehung des unsäglichen Verbrechens Kükenschreddern erklären (und natürlich wissenschaftliche Neuerungen vorstellen, um dies per Diagnostik zu verhindern) und auf das Schicksal der leidgezeichneten „Leistungshühner“ in der Massentierhaltung aufmerksam machen, deren Leben ein einziges Martyrium ist.

Selbst dem Bio-Eier-Konsumenten mussten wir leider klarmachen, dass seine „Freiland-Hühner“ früher oder später ihr Schicksal durch den Schlachter ereilt, wenn ihre Legeleistung durch die körperliche Auszehrung nachlässt, genau wie bei Ihren Pendants in der Massentierhaltung. Am Ende steht in der gesamten Nutztierhaltung immer ein grausamer Tod.

Es ist klar, dass man, wenn man Menschen mit diesen Fakten konfrontiert auch immer Lösungen anbieten muss. Und davon hatten wir reichlich im Gepäck, z.B. Anleitungen für tierfreies Backen. Wir haben sogar direkt am Stand noch frische Häppchen zubereitet und leckeren Kuchen zum Probieren bereitgestellt. Zu den Highlights zählten völlig unbekannte Gewürze wie „Kala Namak“-Salz, dessen Schwefelgehalt z.B. Avocados wie Eier schmecken lässt. Auch verschiedene Eiersalate diverser Starköche haben wir damit abgeschmeckt – die Probanden waren begeistert und konnten kaum glauben, dass diese Gerichte völlig ei-frei/vegan waren, Touristen aus England waren verblüfft bei ihrer anscheinend ersten Begegnung mit veganem Essen.

Sogar für unser Aktionsteam war was neues dabei: Baiser (Eischnee-Zuckergebäck), hergestellt mit Kichererbsen-Wasser. Unglaublich? Aber so stand es geschrieben im Rezept von Svenja. Eine tolle Nascherei, an deren Kalorien wir wahrscheinlich jetzt noch arbeiten, aber die uns die Türen zu jung und alt geöffnet hat!

Insgesamt hatten wir einen ziemlich positiven Tag und die Zeit von 13 bis 17 Uhr verging quasi wie im Flug – nach uns kam dann nur noch die Sintflut mit Platzregen.

We’ll be back – wir würden uns freuen wenn DU beim nächsten Mal bei uns mitmachst!

Besetzen Sie die Tierschutzkommission gleichmässig!

Petition

Bitte unterzeichnet und verbreitet unsere Petition an das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz für eine ausgeglichene (paritätische) Besetzung der Tierschutzkommission!

Um was geht es:

Die Tierschutzkommission berät das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) in Fragen des Tierschutzes, insbesondere vor dem Erlaß von Rechtsverordnungen und allgemeinen Verwaltungsvorschriften nach dem Tierschutzgesetz. Auf Ersuchen des Bundesministeriums nimmt sie zu Fällen grundsätzlicher Bedeutung bei der Genehmigung von Versuchsvorhaben nach § 43 der Tierschutz-Versuchstierverordnung Stellung.

Die Tierschutzkommission besteht aus zwölf Mitgliedern. Ihr gehören an:

– vier Sachverständige überregionaler Tierschutzverbände,
– ein Sachverständiger eines überregionalen Tierhalter-Verbandes,
– ein Sachverständiger der Deutschen Forschungsgemeinschaft,
– je ein Wissenschaftler aus dem Bereich der Geisteswissenschaften, der Verhaltenskunde, der Tierhaltung, der biomedizinischen Grundlagenforschung, der Medizin und der Veterinärmedizin.

Der öffentliche Zugang zu den Sitzungsniederschriften der Tierschutzkommission wird nicht gewährt.

Durch das ungleiche Verhältnis der Tierschutzvertreter zu den Mitgliedern aus dem Bereich Forschung und Tierhaltung, zzgl. mangelnder Transparenz in Bezug auf Empfehlungen und Beschlüsse, lässt die derzeitig geregelte Zusammensetzung der Tierschutzkommissionen daran zweifeln, dass die beratende Tätigkeit dem Staatsziel Tierschutz nach Art. 20a GG tatsächlich dienlich sein kann oder soll.

Auf die Problematik der nicht-paritätischen Besetzung der Kommission verwies bereits der Deutsche Tierschutzbund 2014 in seiner Stellungnahme zum Rücktritt aus den beratenden Kommissionen nach §15 TierSchG. Von einer „Alibi“-Funktion der vertretungsberechtigten Tierschützer ist hier die Rede, da beispielsweise zu angeblich notwendigen Tierversuchsvorhaben immer wieder über einheitliche Entscheidungen mit Vertretern des Tierschutzes berichtet wird, auch wenn diese jene Anträge auf Versuche aus ethischen Gründen ablehnen, aufgrund ihrer Unterzahl jedoch meist überstimmt werden.

Der Bundesarbeitskreis Tierversuche der Partei Mensch Umwelt Tierschutz beklagt somit den Verdacht, dass ein Ungleichgewicht in der Besetzung der Kommission zu Gunsten der tierexperimentellen Forschung und Industrie aufrecht erhalten wird, eine Vorteilsnahme begünstigt wird und diese empfindliche Verletzung somit einen Verstoß gegen das Tierschutzgesetz, sowie gegen EU-Richtlinien darstellt.
Besonders im Bereich der Forschung werden durch die DFG (Deutsche Forschungsgesellschaft) jährlich Steuergelder in Milliardenhöhe für Tierversuche aufgewandt.

Sowohl Tierschützer, als auch Steuerzahler haben das Recht auf eine sehr präzise Abwägung der Notwendigkeit solcher Forschungsvorhaben, die allein durch die Empfehlung einer paritätisch besetzten Beratungsinstanz gewährleistet werden kann.

Es ist somit zwingend notwendig, dass der deutsche Bundestag im Sinne der Demokratie und des Tierschutzes darüber befindet, eine paritätische Besetzung der Tierschutzkommission auf Bundesebene gesetzlich zu verankern.

Explizit fordert der Bundesarbeitskreis Tierversuche eine gleichermaßen festgeschriebene, paritätische Besetzung der Tierschutzkommission auch im Bereich der Bundeswehr.

Weiterhin muss allen Kommissionsmitgliedern stets die Möglichkeit eingeräumt werden, unabhängige Sachverständige zu einzelnen Versuchsanträgen beratend hinzu zu ziehen, sollte die Kommission zu keiner mehrheitlichen Entscheidung übereinkommen. Im Zweifel muss eine fehlende Mehrheit stets zum Negativ-Bescheid führen.

Überdies hinaus ist es zwingend notwendig, die Behörden zu verpflichten, Anzeigen von Änderungen bereits genehmigter Versuchsvorhaben erneut der Kommission zum Entscheid vorzulegen. Die aktuelle Rechtsgrundlage sieht vor, dass die Behörden über eine Vorlage der Änderungsanträge selbst entscheidet. Die Möglichkeit, einen Negativ-Bescheid durch nachträgliche Änderung des Versuchsvorhabens zu umgehen, muss absolut ausgeschlossen sein.

Petition bitte unterzeichnen!

Neuseeland schafft Grundrechte für Tiere

Tierrechte in die Verfassung – jetzt!

Nachfolgende Pressenachricht dürfte Anlass zur Freude und Hoffnung sein. Immer mehr Menschen erkennen, dass Tiere keine Sachen sind, sondern empfindungsfähige Lebewesen, die ein Recht auf Schutz und Unversehrtheit um ihrer selbst willen haben.

Neuseeland hat in diesem Jahr „Grundrechte für Tiere“ in die Verfassung aufgenommen. Wir als Partei begrüßen diesen wichtigen Schritt außerordentlich und verstehen ihn als Signalwirkung weltweit. Das Gesetz trat im Februar in Kraft und bescheinigt allen Tieren in Neuseeland Empfindungsfähigkeit. Misshandlungen von Tieren und Tierversuche werden unter Strafe gestellt. Wer Tiere jagt und Wildtiere gefangen hält, macht sich ebenfalls strafbar.

Continue reading „Neuseeland schafft Grundrechte für Tiere“

Tierrechte: Wider den Speziesismus

Buchvorstellung

Dr. Helmut F. Kaplan, Philosoph und Autor unzähliger Tierrechtsbücher, hat ein neues Buch verfasst, welches wir hier gerne vorstellen möchten. Kaplan versteht es wie kein anderer, komplizierte Zusammenhänge leicht und verständlich für jederman darzustellen. Gerade auch Neueinsteiger, die in die Tierrechtsphilosophie einsteigen möchten, tun gut daran, sich mit Publikationen von Kaplan zu beschäftigen.

Zum Inhalt: „Speziesismus steht für das ganze menschliche Unrecht gegenüber Tieren. Er liegt vor, wenn Wesen nicht aufgrund ihrer Rassen- oder Geschlechtszugehörigkeit diskriminiert werden, sondern aufgrund ihrer Spezieszugehörigkeit. Das revolutionäre Potential von Tierrechten liegt darin, daß sie der mögliche Motor für die Überwindung des Speziesismus sind.

Das Buch liefert eine fachlich fundierte und allgemeinverständliche Darstellung des gegenwärtigen Standes der Tierrechtsphilosophie.“

Helmut F. Kaplan:

Das Buch kann bei Amazon bestellt werden: Tierrechte: Wider den Speziesismus. 2016

Demo gegen das Schweinehochhaus – MDR berichtet

Der MDR berichtet über unsere Aktion gegen das Schweinehochhaus. Hier ansehen. Ein weiterer sehenswerter Bericht zu unserer Aktion gegen das Schweinehochhaus, der deutlich zeigt, dass wir uns im Gegensatz zu den Grünen konsequent gegen das Tierleid in der Massentierhaltung einsetzen. Hier ansehen.

Wir danken dem MDR für die Berichterstattung!

In 16 Tagen zu Fuß von Bayern nach Maasdorf – Reisebericht und Fazit von Horst Wester!

20160611_143309_klein-300x183„Mit uns reden, statt über uns!“ – das war der Slogan der kleinen Gegendemonstration, die kurzfristig organisiert wurde, um unserer Kundgebung vor dem Schweinehochhaus in Maasdorf in Sachsen-Anhalt etwas entgegenzusetzen. Vermutlich sollten wir uns noch freuen, dass nicht demonstrativ gegrillt wurde!

Von einer Bereitschaft, sich mit den ethisch und moralisch begründeten Vorwürfen und Forderungen ernsthaft auseinanderzusetzen, sind sämtliche Verantwortlichen allerdings weit entfernt. Von den Verantwortlichen vor Ort wird nach wie vor gepredigt, dass es eine unumstößliche Notwendigkeit sei, unter kostengünstigsten und effektivsten Voraussetzungen billiges Fleisch zu produzieren, weil es der Verbraucher so möchte und um die Versorgung der Menschen mit Nahrung sicherzustellen. Angesichts der Tatsache, dass im Durchschnitt bei der Produktion von 1 Kalorie Fleisch etwa 9 Kalorien pflanzlicher Lebensmittel vernichtet werden, klingt das Letztere in den Ohren logisch denkender Menschen wie blanker Hohn.

Von den verantwortlichen Politikern kam auf unsere Aufforderung, sich doch den Vorwürfen vor Ort zu stellen, noch nicht einmal eine Reaktion – geschweige denn, dass man das Gespräch mit Tierschützern gesucht hätte. Allerdings sind diese Politiker, denen Wegschauen kein Problem bereitet, natürlich nur ein Spiegelbild eines Großteils unserer Gesellschaft, die für den eigenen kurzen Gaumenkitzel das Thema Massentierhaltung erfolgreich ausblendet. Nutztiere sind ein Produkt, dass Gewinn abwerfen muss, in kg Schlachtgewicht gemessen wird und keinerlei Recht haben darf. Man möchte nicht anfangen, über gequälte Tiere nachzudenken, denn das würde bedeuten, dass man sein Leben ändern müsste, dass Rücksicht plötzlich vor Egoismus käme. Davor hat man wohl Angst.

Resigniertes Schulterzucken bei befragten grünen Politikern mit einem Statement, dass nach dem Gesetz bei dieser Art von Nutztierhaltung alles in Ordnung wäre, sind ein deutliches Zeichen dafür, dass sich die gesamte amtierende, etablierte Politikerzunft stillschweigend darauf geeinigt hat, dass man, um es sich mit der Agrarlobby nicht zu verscherzen, die Missstände öffentlich totschweigt – oder aufgegeben hat. Deprimierende 0,6 Prozent ökologische Schweineproduktion in Deutschland lt. offizieller Schlachtzahlen in 2014 lassen Tierschützer schier verzweifeln.

Da uns Verantwortlichen in der Partei Mensch Umwelt Tierschutz aber klar ist, dass Aufklärung und Widerstand bei dieser Thematik kontinuierlich weitergehen muss, hatten wir uns dazu entschlossen, diese Kundgebung in Maasdorf zu veranstalten. Ich persönlich wollte, um der ganzen Angelegenheit noch mehr Nachdruck zu verleihen, als Bundesvorsitzender zu Fuß von meinem Wohnort in Bayern nach Maasdorf laufen. Rückblickend möchte ich sagen, dass es nicht einfach war, aber sowohl zahlreiche positive Unterstützung bereits im Vorfeld als auch während meiner Wanderung ließen mich mein Ziel nie aus den Augen verlieren und bis zum Schluss durchhalten.

Leider begegnete mir sehr viel Ignoranz, aber etliche Menschen gaben mir auf dem beschwerlichen Weg durch ihre direkte Unterstützung, durch ihre Anteilnahme und durch ihre Aufgeschlossenheit trotzdem das Gefühl, dass noch nicht Hopfen und Malz verloren ist. Gemeinsam könnte mit Sicherheit einiges in der Zukunft bewegt und verändert werden. Gastfreundlichkeit und ehrliches Interesse habe ich auch erleben dürfen, und zwar von ganz unterschiedlichen Menschen. Diesen möchte ich natürlich ganz besonders danken. Intensive Gespräche haben mich zum Nachdenken und Reflektieren angeregt. Eines habe ich mit Sicherheit gelernt: gerade Zuhören ist enorm wichtig und eröffnet einem auch neue Blickwinkel.

Leider hatten ganz viele Tierschutz- und Tierrechtsorganisationen wohl ihre Gründe, weshalb sie es großteils noch nicht einmal für nötig erachteten, diese Veranstaltung zu bewerben oder auf unsere Anfrage zu antworten, geschweige denn sich zu beteiligen. Mit aus diesem Grund hielt sich die Anzahl der Teilnehmer an der Demo mit knapp 100 Personen auch in Grenzen. Das ist sehr schade. Mir persönlich ist es völlig unverständlich, dass es nicht möglich ist, für eine wichtige Sache gemeinsam auf die Straße zu gehen oder sich zu engagieren. Oder zumindest soviel Anstand zu besitzen, auf eine offizielle Anfrage zumindest zu reagieren. Das ist einfach nur traurig. Solange sich der Widerstand in diesem Bereich nicht vernetzt und kooperiert, solange z.T. persönliche Befindlichkeiten oder Vorurteile wichtiger sind als sie Sache, ist es für verantwortliche Politiker natürlich leicht, so weiterzumachen wie bisher. Der Protest muss nicht wirklich beachtet werden, da er überschaubar ist!

Der eingangs erwähnte Slogan „Mit uns reden, statt über uns!“ trifft hier ins Schwarze. Aber das ist natürlich nur meine persönliche, unwesentliche Meinung. Wir sind jedenfalls immer zum Dialog bereit, wenn er ehrlich und zielorientiert geführt wird und können hiermit nur alle auffordern, in diesen mit uns einzutreten.

Danke nochmals an alle, die geholfen und unterstützt haben (im Speziellen „Menschen für Tierrechte Nürnberg e.V.“), an meine „Mit“-Läufer Andreas Döring, Fay Satura und Silke Kerner (die aus persönlichen Gründen leider vorzeitig aufgeben musste) für ihren bewundernswerten Einsatz sowie an alle, die vor Ort waren. Ihr habt diese Veranstaltung zu einer tollen Aktion gemacht, die ohne Frage ein weiterer Puzzlestein im Kampf gegen die gewissenlose Ausbeutung unserer Mitgeschöpfe ist!

Euer Horst Wester

Presse über uns

Pressebericht in der MZ vom 12.06.2016 über unsere Demo gegen das Schweinehochhaus.

Pressebericht in der MZ vom 08.06.2016 über Demoankündigung in Maasdorf.

Pressebericht in der Freien Presse vom 02.06.2016 über BGSt. und Demoankündigung in Maasdorf

Pressebericht in der Frankenpost über Horst Westers Motivation

Horst in Frankenpost

 

Streuneraktionstag, Aktion Fair Play – Team Nürnberg an der Lorenzkirche in Nürnberg am 11.06.2016

Zuerst einmal unser ganz besonderer Dank an Martina Duve und Daniela Kurz für die Einladung und die tolle Organisation!

Trotz diverser Widrigkeiten … u.E. war die Veranstaltung (Info-Stände, Kundgebung, Aktion und Demo-Zug) ein voller Erfolg, auch wenn man zu diesem wichtigen Thema mehr Teilnehmer hätte erwarten können.

Der „Streuneraktionstag“ war und ist auch in der Zukunft wichtig, GEGEN DAS VERGESSEN und wir würden uns wünschen, dass es weitere Fortsetzungen gibt, gerne sind wir wieder dabei und dann vielleicht auch zahlreicher … aber leider hat sich der Termin mit unserer Großveranstaltung gegen das Schweinehochhaus in Maasdorf überschnitten, so dass wir uns leider aufteilen mussten. Trotzdem, es hat uns gefreut mit euch und all den anderen für die Streuner in Rumänien und anderwo zusammenzustehen.

Viele sind stehen geblieben, haben das Gespräch gesucht und sich positiv zu der Aktion geäußert. Auch haben wir neue Kontakte knüpfen können und hatten auch sehr interessante Gespräche mit vielen auf den übrigen Ständen. Klasse … wir haben uns sehr wohl gefühlt mit und bei euch (y) Ein tolles Beispiel dafür, dass wir nicht zu übersehen und zu überhören sind, wenn wir zusammenstehen und gemeinsam den Tieren unsere Stimme geben!

Danke an alle, die mitgemacht haben und zum Gelingen dieser Aktion beigetragen haben … wir sehen uns hoffentlich bald wieder.

8. Juni Weltmeerestag

Am heutigen Weltmeerestag ruft der „Bundesarbeitskreis Ozeanschutz“ der Partei Mensch Umwelt Tierschutz dazu auf, sich zu entsinnen, dass sich unsere Meere am Rande eines katastrophalen Kollaps befinden.

Bereits über 70 Prozent aller Arten werden überfischt, unzählige Arten sind vom Aussterben bedroht, Gift und Müll ersticken das marine Ökosystem.

Der Schutz unserer Meere sollte dem Menschen ein ganz besonderes Anliegen sein, denn wenn das Meer stirbt, so sterben auch wir.

Der heutige Tag gibt Gelegenheit, ein Bewusstsein dafür zu schaffen, welchen Schaden unser elementares Lebenserhaltungssystem durch den menschlichen Konsum und Gleichgültigkeit nimmt und was jeder Einzelne dagegen ausrichten kann.

Eine gute Tat hat noch niemandem geschadet und der Verzicht auf Fisch und Meeresfrüchte bedeutet in unserer zivilisierten Gesellschaft kein Unglück.

Die Entscheidung, zur Papier- statt Plastiktüte zu greifen, birgt keine Gefahr.

Ein Delfinarium zu meiden, zeugt von Vernunft und Konsequenz.

Ein einziger Tag im Jahr für den Schutz unserer Meere ist zu wenig, doch wenn wir heute begreifen, dass unser Überleben unausweichlich mit dem unserer Ozeane zusammenhängt, dann werden wir uns hoffentlich auch morgen und jeden weiteren Tag des Jahres daran erinnern.

Wahl des Abgeordnetenhauses am 18. September 2016

Wir sammeln Unterstützungsunterschriften und brauchen Sie…

Bitte unterstützen Sie den Landesverband Berlin beim Sammeln der erforderlichen Unterstützungsunterschriften von 2200 Stück, damit wir für die Wahl des Abgeordnetenhauses am 18. September 2016 zugelassen werden.

Wenn Sie in Berlin wahlberechtigt sind, bitte helfen Sie uns beim Sammeln und lassen Sie ihre Familie, Freunde und Bekannte mit unterschreiben. Hier das Formular bitte herunterladen, ausfüllen und per Post an uns versenden.

Angorawolle und Daunenproduktion – reinste Tierfolter

Petitionen

Heute gleich zwei Petitionen von der weltweit größten Tierrechtsorganisation Peta zum Verbreiten und Unterzeichnen. Danke!

Danke an Peta, die Recherchen dieser Art veröffentlichen und zur Aufklärung der Verbraucher_innen beitragen!

Auch wir von der Partei möchten Sie inständig bitten, keine Produkte aus Daunen und Angorawolle zu kaufen, denn mit dem Kauf dieser Produkte unterstützen Sie unermessliches Tierleid. Bitte denken Sie vor dem Kauf an die Tiere und entscheiden Sie sich für tierfreundliche Alternativen.

Fotoquelle: Peta
Fotoquelle: Peta

Peta schaute sich auf extra dafür ausgezeichneten „artgerechten“ Angorafarmen in China um und stellte schockierendes Leid, systematische Vernachlässigung und tödliche Tierquälerei fest.

Hier alles zum Thema lesen und Petition unterschreiben.

 

 

 

 

 

 

 

Fotoquelle: Peta
Fotoquelle: Peta

Aktuelle Dokumente von Gänsefarmen in China beweisen, dass nach wie vor Gänse lebendig gerupft werden.Die Aufnahmen zeigen, wie Arbeiter Gänsen bei vollem Bewusstsein die Federn ausreißen, sodass die blutenden Tiere vor Schmerzen schreien.

Hier alles zum Thema lesen und Petition unterschreiben.

 

 

 

 

Petition: Keine Kastenstände mehr in deutschen Ställen!

Petition

Das „Deutsche Tierschutzbüro“ hat eine Petition ins Leben gerufen mit der Forderung des Abschaffens von Kastenständen für Zuchtsauen in Deutschland. Wir als Partei schließen uns dieser Forderung uneingeschränkt an und bitten im Namen des Deutschen Tierschutzbüros darum, die Petition breitflächtig zu verbreiten. Bitte unterschreiben Sie!

O-Ton Deutsches Tierschutzbüro: „Das Leben von Zuchtsauen ist traurig, in deutschen Zuchtanlagen ganz besonders. Denn ihre Aufgabe ist einzig die Produktion von Ferkeln für Mastbetriebe im In- und Ausland. Damit sie einfacher besamt werden können und ihre Ferkel von der Mutter nicht erdrückt werden, verbringen knapp 98% der Zuchtsauen mehr als die Hälfte ihres Lebens in Kastenständen. In den engen Gitterverschlägen können sich die Tiere kaum bewegen, auch wenn das Gesetz etwas anderes vorschreibt. Doch die Realität sieht anders aus, wie wir immer wieder feststellen müssen. Die Tiere können in den engen Gitterkäfigen ihrem artgemäßen Verhalten nicht nachkommen, sie können sich nicht einmal umdrehen. Aufgrund der schwerwiegenden Folgen für Gesundheit und Leben der Tiere ist die Fixierung im Kastenstand etwa in Schweden oder Norwegen bereits komplett verboten, auch in anderen europäischen Ländern gehen die Vorschriften weit über die deutschen Richtlinien hinaus. Wir fordern von Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt, die Haltung im Kastenstand auch in Deutschland zu verbieten. Unserer Auffassung nach verstößt sie bereits jetzt gegen das Tierschutzgesetz und ist alles andere als zeit- und artgemäß. Geben jetzt auch Sie den Schweinen Ihre Stimme – unterzeichnen Sie unsere Petition.“

Tierschutzpartei: Unterstützen Sie uns bitte am kommenden Samstag, den 11.06.2016, im Kampf gegen die Abschaffung der Massentierhaltung in Maasdorf. Seinen Sie dabei und zeigen Sie Gesicht, wenn wir fordern: „Schweinhochhaus schließen!“