Schandfleck LPT Mienenbüttel und Neugraben

Demoaufrufe

„Human Animal Rights“ rufen gemeinsam mit den Landesverbänden Niedersachsen und Hamburg der Tierschutzpartei zur den Demonstrationen vor dem Tierversuchslaboren des LPT Mienenbüttel und Neugraben auf.

Unser Ehrenmitglied Ingrid van Bergen hat uns ihre Unterstützung für Mienenbüttel zugesagt.

Hier Artikel lesen.

 

23.07.2016 Mahnwache gegen das Folterlabor Mienenbüttel!

Die Versammlung beginnt um 14.00 Uhr.

Wir bitten alle Teilnehmer, sich zum „Am Felde“ zu begeben (ca. 400 Meter vor dem LPT)

Um ca. 14:30 Uhr beginnen wir mit dem Demozug zum LPT. Gegenüber dem LPT wird jeder Teilnehmer die Möglichkeit haben, am Straßenrand Blumen und Grablichter abzulegen. Dann erfolgen diverse Ansprachen (ca. 30 Minuten). Nach den Reden werden wir wieder zurück zum Sammelplatz „Am Felde“ zurückkehren.

Da diese Veranstaltung unter dem Motto „Friedhof der Kuscheltiere“ steht, werden wir als Mahnmal einen solchen hinterlassen. Stofftiere, die nicht mehr benötigt werden, Grablichter und selbstgebastelte Kreuze sollen ein eindruckvolles Bild hinterlassen.

Eine zusätzliche Email-Aktion ist in Arbeit und wird in Kürze hier vorgestellt.

Veranstalter und verantwortlich ist Human Animal Rights e.V., Mitveranstalter und Unterstützer dieser Aktion ist die Tierschutzpartei.

Weitere Organisationen sind herzlich willkommen, denn nur gemeinsam sind wir stark!

UNTIL EVERY CAGE IS EMPTY!

 

24.07.2016 Trauermarsch zum Folterlabor Neugraben!

Wir treffen uns um 13.00 Uhr am Marktplatz Neugraben. Dort beginnen wir mit einer kleinen Kundgebung und Info-Veranstaltung.

Um 14.00 Uhr beginnen wir unseren stillen Trauermarsch in Gedenken für die gefolterten Tiere zum LPT.

Wir bitten um passendes Zubehör – Grablichter, selbstgebastelte Kreuze, Mahnschilder.

Danach ca. 30 Minuten Kundgebung mit Reden und die Möglichkeit, Blumen vor dem LPT abzulegen.

Da die Veranstaltung unter dem Motto „Friedhof der Kuscheltiere“ läuft, wollen wir diesen am LPT auch hinterlassen. Wenn ihr also noch ausrangierte Stofftiere besitzt, bringt diese gern mit.

Danach ab 15:00 Uhr Rückkehr zum Marktplatz in Neugraben.

Veranstalter ist Human Animal Rights e.V., Unterstützer und Mitveranstalter ist die Tierschutzpartei.

Wir freuen uns über Unterstützung anderer Organisationen/vereine!

Im Vorfeld wird es noch eine Emailaktion geben, weitere Informationen folgen in dieser Veranstaltung.

UNTIL EVERY CAGE IS EMPTY!

Zoo Zajac – Offener Brief an SAT.1

Brief 1

SAT.1 SatellitenFernsehen GmbH
Medienallee 7
D-85774 Unterföhring
Kontakt@ProSiebenSat1Digital.de

 

z.Hd. der Geschäftsführung: Kaspar Pflüger

 

Sehr geehrte Sat1-Redaktion, sehr geehrter Herr Pflüger!                                               Essen, den 05.07.2016

Ende September soll Norbert Zajac, Inhaber des weltgrößten Zoofachgeschäftes, einen eigenen Sendeplatz bei Ihnen erhalten.

Als Leiterin des Bundesarbeitskreises Heimtiere der Partei Mensch Umwelt Tierschutz / Tierschutzpartei möchte ich Sie mahnend darauf aufmerksam machen, dass Sie in Zeiten, in denen massenhaft Tierheime aufgrund finanzieller Notstände schließen müssen, einem „Vermehrer“ eine Plattform bieten, welche den Anschein erwecken wird, dass es noch heute gesellschaftsfähig sei, niedliche Hunde- und Katzenbabys wie Möbelstücke zu erwerben!

Gleichzeitig weise ich Sie darauf hin, dass Sie in Ihrer Sendung Akte 20.16 mit Berichterstattung über Zoo Zajac bereits im Mai einen Verstoß gegen §11 Abs.1 Nr.8b des Tierschutzgesetzes durch Zajac gefördert haben:

1.1 Allgemeine Anforderungen (…)Der Verkauf von Tierarten, deren Haltung aufgrund spezieller Ansprüche erhebliche Sachkunde voraussetzt und/oder aufgrund der Größe oder Gefährlichkeit der Tiere für den Nichtspezialisten kaum möglich ist, sollte im Sinne einer freiwilligen Selbstbeschränkung unterbleiben bzw. nur nach eingehender Beratung und Überprüfung der Eignung des Kunden erfolgen (…)

In besagter Sendung
http://www.sat1.de/tv/akte/video/2016-ueber-3000-tiere-unter-einem-dach-clip

wird entgegen der oben genannten Anforderung einer Kundin, die unter einer Katzenallergie leidet, ein Bengal-Kätzchen verkauft, da diese Rasse angeblich besonders für Katzenallergiker geeignet sei.

Schon die Tatsache, dass Katzenkinder ohne zu zögern und ohne weitreichende Aufklärung in eine Einzelhaltung verkauft werden, stellt einen Verstoß dar. Die Haltung einer Katze als Einzeltier ist NICHT artgerecht! Katzen sind keine Einzelgänger. Der soziale Kontakt zu Artgenossen ist ein Grundbedürfnis der Katze, die Einzelhaltung kann zu Verhaltensstörungen (beispielsweise Aggressivität, Depressionen oder Zerstörungswut) führen.

Sollte diese Kundin aus Ihrer Reportage das „Produkt“ Tier also nicht kurzfristig in ein (hoffentlich noch liquides)Tierheim abschieben, weil ein Bengalkätzchen eben doch nicht besonders für Allergiker geeignet ist, dann könnte die zerstörte Couch aufgrund der seelischen Verkümmerung durch Vorenthaltung eines Artgenossen ein Grund dafür sein.

1990 bestimmt §90a BGB, dass Tiere keine Sachen mehr sind. Dennoch wird der kommerzielle Handel nicht verboten.

Während sich dennoch immer mehr kleine Geschäfte aufgrund investigativer Berichterstattungen über „Zuchtfabriken“ und das Leid von Vermehrertieren vom Verkauf lebender Tiere absehen, entschließen Sie sich also, morgens im Sat1 Frühstücksfernsehen über Fälle von Tierquälerei (ausgesetzte und vernachlässigte Tiere) zu berichten und künftig abends den Verkauf von Tieren zu propagieren… Das ist an Zynismus kaum zu überbieten!

Dem geneigten Leser meines Briefes dürfte diese Doppelmoral ebenfalls nicht entgehen.

Die Menschen, die teils jeden Cent und jede freie Minute in den Tierschutz investieren, haben Sie mit der geplanten Sendung jedenfalls bereits erzürnt.

Ich appelliere an Ihre Redaktion, die Pläne rund um Herrn Zajac wieder zu verwerfen und sich stattdessen an Art.20a des Grundgesetzes zu orientieren: Dem Staatsziel Tierschutz!

Setzen Sie sich GEGEN den gewerblichen Handel mit Lebewesen ein und klären Sie Ihre Zuschauer auf, statt gegen uns Tierschützer zu arbeiten!

Mit freundlichen Grüßen,

Sandra Lück

Brief 2

SAT.1 SatellitenFernsehen GmbH
Medienallee 7
D-85774 Unterföhring

 

z.Hd. der Geschäftsführung: Kaspar Pflüger                                                          Essen, den 12.07.2016

 

Sehr geehrte Damen und Herren, sehr geehrter Herr Pflüger!

Leider habe ich auf meine Anfrage betreffend Ihrer geplanten Sendung über Norbert Zajac lediglich eine Standard-Mail erhalten, welche unverschämter weise belegt, dass mein Schreiben nicht ausreichend beachtet, geschweige denn gelesen wurde.

Ich bezog mich im ersten Anschreiben auf die bereits ausgestrahlte Sendung von Mai 2016, in der ihr Sender – entgegen der Empfehlung laut Tierschutzbestimmung – den Verkauf eines Katzenbabys an eine Allergikerin in Einzelhaltung durch Zoo Zajac propagierte.

Eine ausführliche Auslegung der artgerechten Haltung von Katzen habe ich Ihnen folgend geschildert.

Ihre vorgefertigte Antwort auf meine Anfrage lautete, Sie hätten bereits im Mai 2016 über Zajac berichtet – tatsächlich?

Eine erneute Anfrage meinerseits mit der Bitte um Stellungnahme zu besagter Reportage haben Sie bislang erfolgreich ignoriert.

Ist dies die übliche Art und Weise, wie Sie mit Ihren Zuschauern umgehen? Oder ist dies lediglich die Art und Weise, wie Sie auf Kritik reagieren?

Als Leiterin des Bundesarbeitskreises Heimtiere der Partei Mensch Umwelt Tierschutz / Tierschutzpartei weise ich Sie erneut mahnend darauf hin, dass viele Menschen (ja, auch IHRE Zuschauer!) tagtäglich dafür kämpfen, Tieren eine Lobby zu verschaffen und das Leid ausgesetzter, vernachlässigter, misshandelter, … Tiere einzudämmen.

Der kommerzielle Handel mit Tieren muss eingedämmt und langfristig verboten werden, Sie jedoch bieten diesem eine Werbeplattform und zerstören die jahrelange Arbeit von Tierschützern, die mit winzigen Schritten kleine Erfolge im Kampf gegen Vermehrer und Zuchtfabriken zu verzeichnen haben, wenn Sie die geplante Sendung im Herbst tatsächlich ausstrahlen.

Ich frage Sie: Was folgt dann?? Heute das Profil Herrn Zajacs und morgen eine Undercover-Recherche über die Qualzuchten für Zooabteilungen bei Obi, Praktiker & Co?

Die erste Staffel über Zajac soll bereits abgedreht sein und nur noch auf einen Sendetermin warten. Vielleicht drehen Sie im Anschluss eine Sendung über Züchter und zeigen Ihren Zuschauern und begeisterten Zoohandlungsbesuchern das Leid der Vermehrertiere , oder gar den Umgang mit unbrauchbaren Würfen, die skrupellose Entsorgung von Tierbabys, die Schönheitsmakel aufweisen und somit als unverkäuflich gelten und klären über die physischen und psychischen Qualen der eingepferchten Tiere auf.

Vielleicht berichten Sie auch mal über den alltäglichen Horror, dem sich Tierschützer aussetzen, wenn sie Bilder wie diese ertragen müssen:

http://www.br.de/nachrichten/inhalt/tierhandlung-noerdlingen-schwaben-100.html

DAS fördert Ihre Sendung mit Verharmlosung und Lobpreisung der weltgrößten Zoohandlung. Tiere sind keine Ware!!

Ich bitte Sie erneut freundlich um eine Stellungnahme. Gern stehe ich Ihnen auch für ein aufklärendes Gespräch zur Verfügung, um Ihnen die Dringlichkeit auf emotionaler und politischer Ebene nahezubringen.

Eine Antwort erwarte ich selbstverständlich umgehend.

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen,
Sandra Lück

Helft Tierheimen!

Geben Sie Ihre Stimme für Tierheime!

Bitte unterstützen Sie die Forderung des Deutschen Tierschutzbundes nach einer fairen Bezahlung für unsere Tierheime und geben Sie Ihre Stimme hier ab.

Anmerkung der Redaktion: „Von dieser Stelle aus geht einmal ein ganz großes Dankeschön an alle ehrenamtlich arbeitenden Menschen, die in Tierheimen bei Wind und Wetter, an Sonn- und Feier- sowie Werktagen sich liebevoll um die heimatlosen Tiere kümmern, die, aus welchen Gründen auch immer, unverschuldet oder oft auch zum Glück als einziger Rettungsanker, im Tierheim gelandet sind.

Wir von der Partei unterstützen die Forderung nach einer fairen Bezahlung für unsere Tierheime, weil alle Mitarbeiter dort zum unverzichtbaren Gemeinschaftswohl beitragen und ihre wenige Freizeit opfern, für die, die sich nicht selbst helfen können. Tierheime leisten außerdem hervorragende Aufklärungsarbeit zum Wohle der Tiere und junge wie alte Menschen profitieren gleichermaßen von dem Beitrag zu mehr Tierschutz in der Gesellschaft.“

Peta deckt auf: Das Leiden für Wolle in Chile

Petition

Peta filmte auf einer Farm in Chile, wo Schafe für ihre Wolle erstochen und lebendig gehäutet wurden. Auf dieser Farm wurden die Tiere systematisch und brutal misshandelt. Das Video ist nichts für schwache Nerven, zeigt aber deutlich, dass Wolle ein Produkt des stillen Leidens ist.

Bitte kaufen Sie keine Produkte aus Wolle und protestieren Sie mit Peta gegen die grausame Behandlung von Schafen in Chile. Danke!

„100 Prozent faire Tierhaltung“ – Was die Grünen als Ausweg ansehen

Ein Eindruck der Podiumsdiskussion in Hannover

Am Samstag, den 18.06.2016, fand in Hannover eine von der Grünen Bundes- und Landtagsfraktion organisierte Podiumsdiskussion zu dem Thema „faire Tierhaltung“ statt. Sowohl Abgeordnete der Partei, wie z. B. Anton Hofreiter und Christian Meyer, als auch Bauern, Tierschützer, Experten und viele Interessierte fanden ihren Weg zu der Diskussionsrunde.

Teilgenommen haben die Landesvorsitzende Niedersachsens, Lena Zebbedies, die Schriftführerin Simone Oppermann sowie vom Bundesvorstand der stellv. Generalsekretär Martin Buschmann.

Nach einer Einleitung des Fraktionsvorsitzenden Anton Hofreiter und Landwirtschaftsminister des Landes Niedersachsen, Christian Meyer, wurden in Expertengesprächen und Podiumsdiskussionen mit stets wechselnden Diskutanten umfassende Unterhaltungen geführt. Es wurden hauptsächlich die Oberpunkte Wirtschaftlichkeit, Tierwohl und deren Alternativen besprochen.

Besonders wurde deutlich, dass sich das Kaufverhalten des Verbrauchers ändern muss. Konsumierten diese teuere und qualitativ hochwertigere Produkte, würde dies einen Gesamtanstieg des Marktpreises und einen Rückgang der Billigprodukte bedeuten. Außerdem wurde erwähnt, dass eine Umschichtung von Mitteln in der Agrarindustrie von der ersten Säule (Flächenförderung) in die zweite Säule (Tierwohlförderung) viel bewirken kann. Besonders ein Anstieg der Lebensmittelqualität und „gehobener“ Lebensbedingungen für die Tiere seien das Ergebnis.

Besonders von den Bauern wurde bei diesem Thema eingehend der Verlass auf eine Planungssicherheit eingeworfen. Die meisten Landwirte seien einer tierwohlorientierten Veränderung des Betriebes zugeneigt. Aufgrund von sehr hohen Investitionen und fehlender, langfristiger und zukunftsorientierter Planungssicherheit fehle jedoch ein wichtiger Schritt, um diesen Umbau zu wagen. Die Landwirte betonten häufig, dass der Wohlstand der eigenen Familie und des Hofes auf dem Spiel stehe und der Vorschlag ohne ausreichende staatliche Unterstützung nicht möglich sei. Es wurde mit Nachdruck an die anwesenden Politiker appelliert, einen Plan für ausreichend unterstützende Mittel aufzustellen und die Landwirte die folgenden Jahre nicht alleine zu lassen.

Des Weiteren wurde oft angesprochen, dass sich viele Verbraucher mehr Durchsichtigkeit im Einkauf wünschen, um das Kaufen zu erleichtern. Momentan gäbe es besonders in der Fleischproduktion nur zwei Möglichkeiten, auf die sich der Käufer einlassen kann. Diese sind die „gute“ Bio-Variante oder die weniger „gute“ Qualität aus dem Billigfleischsektor. Menschen, die viel Fleisch essen, sich aber nicht immer die gute Qualität leisten können, würden gerne auf eine bessere Alternative als das Billigfleisch, aber günstigere als die Bio-Qualität ausweichen. Dies sei bereits besonders bei den Eiern ersichtlich. Diese Durchsichtigkeit wünschten sich viele Teilnehmer der Veranstaltung bei allen tierischen Produkten. Dies gilt auch für Ware aus dem Ausland. Würde der Standard der Agrarindustrie in Deutschland gehoben, könnte der Markt von Billigfleisch aus dem Ausland überschwemmt werden. Dies befürchten besonders die betroffenen Landwirte. Allerdings könnte man durch eine verlässliche Kennzeichnung den Konsumenten die Möglichkeit geben, „Deutsche Qualität“ zu kaufen. Experten vermuteten, dass dieses Siegel erfolgreicher als das Billigfleisch aus dem Ausland sein würde und sprachen sich allesamt für diesen Kompromiss aus.

Leider wurde nur von einem Teilnehmer der Veranstaltung der ethische Gedanke angesprochen und der Titel „100 Prozent faire Tierhaltung“ in Frage gestellt. Wir haben uns das gleiche gefragt: Was bedeutet die Ethik in diesem Fall, wenn sich die „100 Prozent“ hauptsächlich auf das Endprodukt und somit auf das Wohl des Konsumenten beziehen, als vielmehr auf das Lebewesen hinter dem Produkt? Wieso wird nicht einmal ein Weg angesprochen, den Fleisch- und Milchproduktkonsum zu minimieren und dem gesättigten Markt ein wenig an Spannung und unnötigem Tierleid zu nehmen? So viele Tiere werden am Ende weggeschmissen, landen wiederum in Futtermitteln oder zerstören in Westafrika die Märkte. In Brasilien wird eine unvorstellbare Fläche an Regenwald gerodet, damit die Vielzahl an „Nutztieren“ in Deutschland und der EU ausreichend Futtermittel erhalten, in Deutschland wird die EU ausgenutzt, um noch wirtschaftlicher zu produzieren, die geringen Tierschutzgesetze lassen Tiertransporte bis in die Türkei zu und die Menschen, die von den „Resten“ des europäischen Fleischkonsums leben, nämlich die Westafrikaner, verspüren eine deutliche Veränderung des eigenen Marktes – und das keineswegs in eine positive Richtung.

„Traurig ist, dass Themen wie Tierrechte und Bio-Vegane Landwirtschaft gar nicht aufgekommen sind“, resümiert Martin Buschmann. „Die Grünen bieten zwar Lösungen an, Tierleid in der Massentierhaltung zu mindern, gehen damit aber nur die Symptome an. Wer sich für Tierrechte einsetzt, sollte sich gründlich überlegen, ob diese Partei die richtige ist. Wir, als Partei Mensch Umwelt Tierschutz, werden uns unbeirrbar und klar für die Abschaffung der grausamen Massentierhaltung einsetzen“, so Buschmann.

 

Sommerfest Tierheim Berganza in Bamberg am 03.07.2016

Neben Menschen für Tierrechte Nürnberg e.V. konnten auch wir zum diesjährigen Motto „Zirkus ohne Tiere“ mit einem Themenstand … aber natürlich auch zum Thema Stadttauben, sowie der grausamen Massentierhaltung informieren/aufklären.

Wir hatten viele, sehr gute Gespräche und das Interesse an unserer Partei und unseren Magazinen war außergewöhnlich groß. Insgesamt ein sehr, sehr schöner Tag im Berganza. Das Sommerfest hat sehr großen Zuspruch gefunden.

Vielen Dank für die erneute Einladung und auch dafür, dass nun auch unser MUT-Magazin in euren Regalen Platz gefunden hat. Wir kommen sehr gerne wieder und können nur allen empfehlen auch mal im Berganza reinzusehen. Das Tierheim richtet jeden ersten Sonntag im Monat einen Flohmarkt mit Kaffee und Kuchen aus. Hier wird wirklich alles getan, um den Tieren ein liebevolles Zuhause zu geben, bis auch sie eine neue Familie gefunden haben.

Ein Licht der Hoffnung – Mahnwache Kempten am 01.07.2016

Mahnwache am Schlachthof Kempten mit unseren Freunden von Animals United.

Es war eine wirklich bedrückende Aktion und es ist nach so einem Tag immer sehr schwierig, wieder in den Alltag über zu gehen. Das Brüllen der Tiere und die angstvollen Augen, mit denen sie aus den Transportern schauen, bleiben noch lange im Gedächtnis. Du siehst sie im 5-Minuten-Takt an Dir vorüberfahren und weißt, Du kannst ihnen nicht helfen. Du kannst nur hoffen, dass Du Menschen erreichst, die endlich zum Umdenken anfangen, damit das Leiden für diese armen Tiere endlich ein Ende hat. Dafür werden wir immer und immer wieder da sein – in Gedenken an all die Milliarden getöteten Tiere.

 

Ein Licht der Hoffnung – Mahnwache Erlangen am 01.07.2016

Danke an alle, die gekommen sind (egal wann und wie lange!) und erneut gegen das unendliche Leid, dass hier hinter den Mauern täglich passiert, protestiert haben … wir sind stolz darauf mit euch hier erneut gestanden zu haben … ihr ward großartig.

Lieben Dank an alle die beim Auf- und Abbau geholfen haben, die sich auf das Gelände „getraut“ haben, die mit dem (Knochen-)Fahrer diskutiert haben, die erneut wieder „Flagge“ gezeigt haben. Unserer besonderer Dank an Tanja Güldner die ihr Auto wieder vollgepackt hat, um mit all ihren aufrüttelnden Plakaten, Kreuzen, Kerzen, Tieren die Mahnwache zu unterstützen … Klasse Tanja!

Wir haben ganz sicher einige Menschen erreichen können … zustimmendes Hupen, Daumen hoch und sogar spontane Solidarisierungen in dem man (Frau) sich dazugestellt hat, hat es gegeben. Eine Radfahrerin, die einen Moment vor der Mahnwache verharrte und dann weiter fuhr ist später zurückgekommen, um uns zu sagen, dass sie sehr berührt ist und sie die allergrößte Hochachtung für uns hat. Das sind Begebenheiten, die einem darin bestärken und motivieren weiterzumachen, weil wir doch etwas bewegen … und wir dürfen unsere Mitgeschöpfe nicht im Stich lassen.

Wir werden wieder kommen und auch an anderen Orten (zum Beispiel in Bamberg, wo Tönnies erst jüngst seine Tötungsfabrik noch weiter „aufgerüstet“ hat) gegen dieses Unrecht protestieren … mal leise und auch mal LAUT!

Ein Licht der Hoffnung – Infostand Schwabach am 30.06.2016

Im Rahmen der von Daniela Böhm initiierten bundesweiten Mahnwachaktionen „Licht der Hoffnung“ vor den Schlachthöfen veranstaltete unsere RG Nürnberg einen Informationsstand auf dem Schwabacher Marktplatz. Unter dem Motto: „Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will, informierten die Organisatoren Heidi-Hierl-Schulze, Helmut Wolff und Ann Mazurczak über das millionenfache Leiden und Sterben der Nutztiere.

Mit einer Lesung aus dem Buch „Mit den Augen der Liebe“ von Christa Blanke, Theologin und Gründerin von Animals´ Angels, einer Organisation, die sich ausschließlich um die Tiere auf Schlachttiertransporten kümmert und in Gesprächen wurden Interessierte auch über die globalen Auswirkungen des gigantischen Fleischkonsums – Verschwendung von Ressourcen , CO2 – Ausstoß, Hunger in der Welt etc. – aufgeklärt.

Der Info-Stand, den es zu dieser Thematik das erste Mal in Schwabach gab, traf auf reges Interesse und wurde positiv aufgenommen.