Hinter der Kleingartenanlage „Rahmer Wald“ wurden mehrere Igel tot aufgefunden – überfahren, zerfetzt durch Maschinen, während sie sich im Winterschlaf befanden. Schutzlos. Wehrlos. Und vor allem: vermeidbar.
Während der Igel auf der Roten Liste steht und immer stärker unter Druck gerät, passieren solche Vorfälle mitten bei uns in Dortmund. Das ist kein Einzelfall – das ist ein strukturelles Problem.
Als Kreisverband der Tierschutzpartei, gemeinsam mit unserem Europaabgeordneten Sebastian Everding, sagen wir klar: So darf es nicht weitergehen!
Unsere Forderungen für Dortmund:
🔴 Einhaltung der Gesetze
Keine Mahd, kein Mulchen und kein Einsatz schwerer Geräte ohne verpflichtende vorherige Kontrolle auf Wildtiere – insbesondere in sensiblen Zeiten wie Winterschlaf und Brutzeit.
🔴 Saisonale Schutzzeiten ausweiten und durchsetzen
Ein konsequenter Stopp großflächiger Grünarbeiten in den Winter- und frühen Frühlingsmonaten, solange Tiere noch in ihren Rückzugsorten sind.
🔴 Schulungen und klare Standards für Betriebe
Städtische Betriebe, Wohnungsunternehmen und beauftragte Dienstleister müssen verpflichtend geschult werden, um Wildtiere zu erkennen und zu schützen.
🔴 Konsequente Kontrollen und Sanktionen
Verstöße gegen Tier- und Naturschutzrecht müssen konsequent verfolgt und spürbar sanktioniert werden.
🔴 Mehr Schutzräume für Igel und andere Wildtiere
Erhalt von Brachflächen, naturnahe Pflege statt „Aufräumwahn“ – unsere Stadt braucht wieder sichere Rückzugsorte.
Wir werden diesen Fall nicht einfach hinnehmen. Wir werden politisch Druck machen. Und wir werden den Tieren eine Stimme geben. Für die Igel, die hier sterben mussten. Und für all die, die noch gerettet werden können.