Dass durch das Insektensterben und deren Folgen in Deutschland ein großes Umwelt- und Tierschutzproblem entsteht, ist ja hinlänglich bekannt.
Continue reading “Mach-Mit-Aktion der TIERSCHUTZPARTEI Landesverband Sachsen”
Dass durch das Insektensterben und deren Folgen in Deutschland ein großes Umwelt- und Tierschutzproblem entsteht, ist ja hinlänglich bekannt.
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Unsere Landesvorsitzende von Niedersachsen zum Thema Wolf:
Nachdem mich eine E-Mail erreichte, in der ein Wähler mich fragte: “Wie stehen Sie zum Thema Wolf, insbesondere im Hinblick auf wirtschaftliche Interessen”, habe ich ihm folgendes geantwortet:
Continue reading “Stellungnahme zum Thema Wolf in Niedersachsen”
Am 19.8.2017 haben wir in Frankfurt/Main gegen das unendliche Tierleid in der Massentierhaltung demonstriert – gegen Käfighaltung, Kastenstände, betäubungslose Verstümmelung von Tieren, um sie an qualvolle, artwidrige Haltungsbedingungen anzupassen, Qualzuchten und all die anderen Abscheulichkeiten, die Menschen Tieren in Tierfabriken antun. Continue reading “Demo gegen Massentierhaltung am 19.8.17”
In der ARD-Mediathek könnt ihr euch nebst unserer eigenen Ausarbeitung bis zum 13.07.2018 ansehen, worauf das massenhafte Artensterben zurückzuführen ist.
Continue reading “Massenhaftes Artensterben durch Insektizide in der Landwirtschaft”
Wie in einem Beitrag der Freien Presse heute zu lesen war, geht die Zahl der Vögel in Deutschland und Europa DRAMATISCH zurück.
Die Bundesregierung hat die Zahlen über den Rückgang der Vögel auf eine Anfrage der Grünen offengelegt.
„Insgesamt ist demnach in der EU die Zahl der Brutpaare in den landwirtschaftlichen Gebieten zwischen 1980 und 2010 um 300 Millionen zurückgegangen, das ist ein Minus von 57 Prozent. In Deutschland hat etwa der Bestand der Kiebitze zwischen 1990 und 2013 um 80 Prozent abgenommen. Ein Drittel aller Vogelarten zeigte seit Ende der 90er-Jahre „signifikante Bestandsabnahmen“.“
Gründe für den Bestandsrückgang gibt es viele.
“Als Hauptursache sehen wir als Tierschutzpartei den Rückgang unserer heimischen Wildvögel vor allem darin begründet, dass durch das extreme Ausbringen von Fungiziden, Herbiziden und Pestiziden kaum Insekten eine Überlebenschance haben und somit auch das Nahrungsangebot für unsere Wildvögel immer knapper wird und bei weitem nicht mehr für einen gesunden Wildvogelbestand ausreicht. Nun ist aber das Futterangebot minimiert (natürlich auch regional unterschiedlich) und daher können wir nur raten, ganzjährig unsere Wildvögel zu füttern und möglichst an einer Stelle, die für Katzen und andere kleine Räuber wie Marder nur schwer zugänglich ist.
Hinzu kommt, dass Städte und Dörfer immer weiter wachsen und die Lebensräume für frei lebende Vögel und andere Tiere dadurch immer weiter eingeschränkt werden.
Als ein weiteres Problem sehen wird den Rückgang der heimischen Vogelwelt in aufgeräumten, oft unnatürlich angelegten Gärten und Grünanlagen. So betrachten wir den “englischen Rasen” als Insekten- und Vogelfeindlich, weil hier keine Blume blühen und kein Gras wachsen und Samen bilden kann. Vögel lassen sich nur dort nieder, wo sie ein natürliches und reichliches Nahrungsangebot wie Insekten und Samen vorfinden. Je naturnaher ein Garten ist, versehen mit einer Vielzahl an heimischen Sträuchern, Blühpflanzen und Bäumen, um so mehr lassen sich hier auch Vögel dauerhaft nieder.”
Ihre / eure BGSt.
Tier- und Umweltschützer schlagen Alarm! Etliche Tierarten sind in ihrer Existenz gefährdet. Schweinswale, Sterntaucher, Samtenten, seltene Algen und Schmetterlinge sowie eine ganze Liste an weiteren bedrohten Tier- und Pflanzenarten, die kürzlich vorgestellt wurde. Der Hauptgrund ist insbesondere die übermäßige Düngung in der Landwirtschaft. Und diese wiederum lässt sich auf die Massentierhaltung zurückführen, da hier die Ursachen für zu viel, zu giftigen und zu billigen Dünger zu suchen sind.
Seit einiger Zeit gibt es zwar hunderte von Schutzgebieten, von denen einige wenige auch ein Übergreifen der gefährlichen Stoffe wie Phosphor oder Stickstoff in die Ostsee und Binnengewässer verhindern sollen. Aber es gibt überhaupt keine wirksamen Kontrollmechanismen, nichts wird von den notwendigen Vorgaben tatsächlich eingehalten. Und als wäre dies nicht schon gravierend genug, kommen noch weitere Umweltsünden hinzu, wie etwa massive Ölverschmutzungen durch Schiffe oder Plastikmüll und Mikroplastik.
Die Überfischung führt überdies zu dramatischen Eingriffen in das Ökosystem mit unabsehbaren Folgen. Zusätzlich kommen durch so genanntes Ballastwasser der Seeschifffahrt Arten in unsere Breiten, die heimische Arten verdrängen können und das Ökosystem durcheinanderbringen. Aal und Dorsch sind beispielsweise mittlerweile sehr selten geworden, führt Corinna Cwielag vom BUND aus.
Forscher aus München haben den Rückgang der Artenvielfalt in einer sehr langfristig durchgeführten Studie anhand der Schmetterlinge nun genau ermitteln können: 1840 gab es noch 117 tagaktive Schmetterlingsarten in einer genau untersuchten Region, während es 2013 nur noch 71 Arten gab. Ein Rückgang von 40 % also (weitere Infos dazu bei der Senckenberg Gesellschaft in der Linkliste unter dem Artikeltext). Der mit Abstand größte Rückgang geschah dabei in den letzten Jahren und geht exponentiell weiter! Als Hauptgründe wird auch in dieser Studie wieder die Überdüngung angeführt, zudem konkret die Massentierhaltung, aber auch die Monokulturindustrie in der Landwirtschaft.
Pestizide, Parasiten, Klimawandel u. a. ProblemeLetzteres macht auch den Wildbienen zu schaffen, deren Bestand sich drastisch reduziert hat. Eine aktuelle Studie wies zudem nach, dass bereits kleinste Mengen von Insektiziden aus der Gruppe der Neonikotinoide sowohl Wild- und Zuchtbienen als auch Schmetterlinge stark schädigen, so dass sie ihre Orientierung verlieren. Eine andere neuere Studie belegt, dass Neonikotinoide süchtig machende Stoffe enthalten und Bienen daher Blüten, die dieses Gift enthalten, häufiger ansteuern als unbelastete Blüten. Aber auch der Parasit Apocephalus borealis, der Klimawandel, falsche Ersatznahrung der Imker (bspw. high fructose corn syrup, HFCS), der massenweise Einsatz verschiedener Pestizide, durch Züchtung geschwächte und für Krankheiten dadurch anfälligere Bienen, transgene Pflanzen und Mobilfunk sind weitere Einflussfaktoren, die derzeit untersucht werden.
Auch die sogenannte “grüne” Gentechnik – Gentechnik auf dem Acker – beschleunigt das Artensterben. Der Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen hat in Nord- und Südamerika zu intensiverer Landwirtschaft und dem Einsatz größerer Mengen Herbizide geführt, was logischerweise wiederum die Artenvielfalt reduziert hat. Dies haben Behörden aus Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Auswertung zahlreicher Studien bestätigt.
Durch den fortwährenden Einsatz von Herbiziden auf den Gentech-Plantagen werden nach und nach auch sogenannte “Unkräuter” resistent. Um sie zu töten, spritzen die Agrarindustriellen daher noch mehr Gift. Die Behörden der drei Länder sehen daher “deutliche Hinweise darauf, dass der Anbau der herbizidresistenten Gentechnik-Pflanzen den gegenwärtigen Artenverlust noch verschärft” und beklagen insbesondere auch die Ausrottung „unverzichtbare[r] Elemente“ der Nahrungsketten in den Ökosystemen.
Gisela Paasch, Imkerin aus dem Landkreis Mecklenburgische Seenplatte: „Im Oktober 2016 fiel mir an drei von vier Standorten ein nie zuvor dagewesenes Bienensterben auf. Der Verlust liegt mittlerweile bei 60 % und die übrigen Völker sind teilweise recht schwach. An allen drei Standorten haben drei verschiedene Landwirte im Oktober bienengefährliche Mittel der Kategorie B1 und B2 der Bienenschutzverordnung ausgebracht – zur Bekämpfung der Blattlaus im Wintergetreide und im Raps. Die Biene befliegt den Honigtau der Blattlaus! Die Mittel hätten also auf gar keinen Fall angewendet werden dürfen! Kurz darauf fing dann das Bienensterben an. Die Bienen wurden vergiftet, das ist für mich die traurige Wahrheit. An einem anderen Standort, an dem keine Ackerflächen behandelt wurden, sind keine Bienen-Verluste zu beklagen! Die Biene ist ein Bio-Indikator und zeigt uns an, wie es um unsere Umwelt steht.“
Zuchtbienen, die fatal anfällig sind für Krankheiten, sorgen derzeit für ein unfassbares Risiko unserer modernen Agrarindustrie, denn sollten unsere Bienen eines Tages durch eine Virus-Epidemie aussterben, wird es gravierende Auswirkungen für die Menschen haben, die wir alle sofort unmittelbar spüren – auch jene Menschen, die sich bislang nicht für Artenschutz interessieren. Und all die Problematiken, die wir vom Sterben der Bienen her kennen, treffen zumeist auch auf alle Insekten zu, die ebenfalls für Bestäubung sorgen. Dazu kommen die Auswirkungen auf Vögel und andere Tiere, deren Hauptnahrung aus Insekten besteht. Die Ausmaße und Kettenwirkungen sind enorm. Forscher gehen davon aus, dass wir uns inmitten des größten Artensterbens der Erdgeschichte befinden.
Die Tierschutzpartei möchte dafür sorgen, dass es nicht dazu kommt, dass wir eines Tages keine Bestäuber unserer Pflanzenwelt mehr haben und dass die allgemeine Artenvielfalt bei Tieren und Pflanzen zurückgeht. Wir fordern ein umfassendes Artenschutzprogramm für Wildbienen, Schmetterlinge, Fische, Algen, Vögel und Meeressäuger und setzen uns für eine artenreiche Landwirtschaft mit einem deutlich reduzierten Anteil an monokultureller Agrarindustrie und einen Stopp giftiger Pestizide ein.
Die CDU macht sich Sorgen um die Weidetiere in Niedersachsen. Aber was passiert mit den Weidetieren in Deutschland normalerweise?
Continue reading “Leserbrief: Wie viele Wölfe erlaubt das Land?”
Heute ist Tag des Artenschutzes.
Unsere Artenvielfalt ist stark bedroht und fast immer ist der Mensch die Ursache Nummer 1:
“Neueste Erhebungen gehen davon aus, dass die derzeitige Aussterberate von 3 bis 130 Arten pro Tag (1.068 bis 46.280 pro Jahr; Anm. d. Red.) um den Faktor 100 bis 1.000 über dem natürlichen Wert liegt. Nach einer Studie des Stockholm Resilience Centre von 2009 ist der ermittelte Grenzwert für das verkraftbare Aussterben von Arten bereits um über 1.000 % überschritten und ist damit noch vor dem Klimawandel das größte ökologische Problem; es ist damit auch ein wesentliches Merkmal eines Anthropozän.”1
Wir unterstützen „Rettet den Regenwald e.V.“ bei der Verbreitung der Petition „Sofortiges Verbot des Handels, Imports und Exports von Elfenbein in der EU!“
Um was geht es: „Die EU ist tief in Geschäfte mit Elfenbein verstrickt. Tonnenweise wird Elfenbein innerhalb der EU gehandelt, importiert und exportiert. Europa ist ein Handlanger der Elefanten-Wilderer. Bitte fordern Sie ein vollständiges Verbot des Elfenbeinhandels.“
Bitte unterzeichnen Sie hier. Danke! Und bitte an Freunde und Bekannte weiterleiten!
Anmerkung der Redaktion: Die brutale Verstümmelung der friedliebenden und hochintelligenten Dickhäuter macht fassungslos und wütend! Der Gesetzgeber steht hier in der Pflicht! Wir von der Partei schließen uns an, und fordern an sofortiges Ende des brutalen und gewissenlosen Abschlachtens unserer fühlenden Mitlebewesen auf unserem Planeten und den Ausstieg der EU aus diesem Geschäft!
Die sensiblen und hilflosen Elefantenbabys verlieren ihre Mamas. Hier geht es zur Info von “Pro Wildlife” zum “Elefanten-Waisenhaus in Sambia”
Die Zahl der Berichte über die extrem gefährdeten Bestände fast aller Thunfischarten häufen sich. Nicht nur die traditionellen Essgewohnheiten bedrohen den Thunfisch; seit einigen Jahren ist die immer größer werdende Gier nach Sushi auch in den westlichen Ländern angekommen.
Als eine besondere Delikatesse gilt in Japan das Fleisch trächtiger Blauflossenthunfische (auch Roter Thun genannt) zusammen mit den Eiern der Tiere.
Dazu werden die Thunfische auf ihrem Weg zum Laichen vom Atlantik ins Mittelmeer in sogenannten Almadrabas gefangen. Almadrabas bestehen aus einer Art Netz-Labyrinthen aus denen die Fische keinen Weg mehr heraus finden. Diese Form des Fischens ist bereits seit den Phöniziern bekannt und wird daher oft als besonders Nachhaltig angepriesen. Allerdings ist das Fischen der Tiere, bevor sie sich überhaupt fortpflanzen können, alles andere als Nachhaltig.
Jörn Selling, Meeresbiologe bei firmm dazu im Gespräch.