CDU blockiert Tierschutz – Tiere, Klima und Menschen zahlen den Preis

Zum Welttierschutztag steht Berlin ohne unabhängige Stimme für den Tierschutz da

Berlin, 02.10.2025 – Am bevorstehenden Welttierschutztag (04. Oktober) steckt der Tierschutz in Deutschland in einer tiefen Krise – und in Berlin ist sie besonders sichtbar: Seit dem Regierungswechsel im Mai 2023 wurde die Arbeit der progressiven Landestierschutzbeauftragten Dr. Kathrin Herrmann systematisch blockiert.

„Am Welttierschutztag sollte Berlin eigentlich Vorreiter im Schutz von Tieren sein – stattdessen herrscht politisches Schweigen. Mit dem erzwungenen Sonderurlaub von Dr. Kathrin Herrmann seit Anfang Oktober hat die CDU die stärkste Stimme Berlins für Tiere, Klima und Gesundheit verstummen lassen”, stellt Nico Poschinski, Landesvorsitzender der Tierschutzpartei Berlin, fest.

Den Anfang des Konflikts machte eine geplante Aufklärungskampagne Ende 2023, die die Folgen der landwirtschaftlichen Tierproduktion für Klima, Artenvielfalt, Pandemien und Antibiotika-Resistenzen verdeutlichen sollte. Inhalte und Design waren bereits vollständig ausgearbeitet und finanziert – doch CDU-Senatorin Badenberg untersagte die Veröffentlichung. Damit wurde deutlich: Wissenschaftlich fundierte Aufklärung zur Zukunftsfähigkeit unserer Ernährung ist politisch nicht erwünscht. Kurz darauf entzog Senatorin Badenberg Dr. Herrmann die Möglichkeit zur Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, strich das Budget für Tierschutzprojekte und kappte damit zentrale Arbeitsgrundlagen. Eine unabhängige, wissenschaftlich basierte Arbeit zum Schutz von Tieren, Klima und Menschen war unter diesen Bedingungen nicht mehr möglich.

Dieses Vorgehen ist kein Einzelfall, sondern reiht sich in ein bundesweites Muster ein. Auch auf Bundesebene verschärfte die CDU/CSU die Krise: Ende August 2025 ließ man den Vertrag der unabhängigen Bundestierschutzbeauftragten Ariane Kari auslaufen. Anstatt die wichtige Position mit einer fachlich versierten Expertin neu zu besetzen, wurde sie einer Lobbyistin der Viehwirtschaft übertragen – mit dem erklärten Ziel, Tierhalter zu „entlasten”. Gleichzeitig tritt Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer öffentlich als Wissenschaftsleugner auf. Statt die dringend notwendige Agrarwende einzuleiten, relativiert er die katastrophalen Folgen des Fleischkonsums für Klima, Umwelt und Gesundheit und erklärt Fleisch zur Gesundheitsnotwendigkeit. Solche Falschaussagen sind brandgefährlich, weil Bürger:innen ihnen Glauben schenken könnten – auch wenn wissenschaftlich längst das Gegenteil belegt ist.

Die Faktenlage ist eindeutig: Der Klimakollaps bedroht unsere Lebensgrundlagen. Ein erheblicher Teil der Lebensmittelpreissteigerungen geht bereits auf die Klimakrise zurück, mit massiven Folgen für Inflation und Ernährungssicherheit. Expert:innen warnen vor Engpässen, Unruhen und dem Zusammenbruch des globalen Ernährungssystems. Eine aktuelle Analyse in One Earth zeigt: Nur eine tiefgreifende Transformation unseres Ernährungssystems kann verhindern, dass wir die planetaren Grenzen sprengen. Ohne eine drastische Reduktion des Tierproduktekonsums lassen sich weder Treibhausgasemissionen noch Nährstoffkreisläufe kontrollieren.

Die Blockade der Berliner Landestierschutzbeauftragten zeigt exemplarisch, wie die CDU/CSU tickt: Anstatt Bürger:innen durch wissenschaftsbasierte Politik vor Klima- und Gesundheitsrisiken zu schützen, werden unbequeme Wahrheiten unterdrückt und populistische Botschaften verbreitet – im Interesse der Tierindustrie und einer Wählerschaft, die ihre Essgewohnheiten nicht ändern will. Doch Essen ist keine rein private Angelegenheit: Unsere Ernährungsweise hat unmittelbare Auswirkungen auf Tiere, Klima, Umwelt und die Gesundheit aller. Wer politische Verantwortung trägt, darf diesen Zusammenhang nicht ignorieren.

Für Berlin ist der Schaden besonders groß: Dr. Kathrin Herrmann sah sich gezwungen, seit dem 1. Oktober 2025 bis zur nächsten Legislatur Sonderurlaub zu nehmen und ihre erfolgreiche Arbeit im Ausland fortzuführen. Damit verliert die Hauptstadt eine international anerkannte, unabhängige Stimme für Tiere, Klima und Gesundheit. Was bleibt, ist ein politisches Vakuum – und die bittere Erkenntnis, dass Berlin und seine Bürger:innen den Preis für eine rückwärtsgewandte Tierschutzpolitik zahlen.

„Am Welttierschutztag wird klar: Wer Tiere schützt, schützt auch Klima, Umwelt und Menschen. Alles andere ist Politik von gestern”, so Nico Poschinski.

Welttierschutztag: Tierschutzpartei veranstaltet Silent Line am Leipziger Hauptbahnhof – „Den Stimmlosen eine Stimme geben“

Pressemitteilung:

Anlässlich des Welttierschutztags am 4. Oktober ruft die PARTEI MENSCH UMWELT TIERSCHUTZ (Tierschutzpartei) zur Teilnahme an einer „Silent Line“ direkt gegenüber des Leipziger Hauptbahnhofs auf (Willy-Brandt-Platz 10, neben dem LVB Mobilitätszentrum). Mit eindrucksvollen Plakaten, auf denen Tiere verschiedenster Spezies zu sehen sind, wollen die Teilnehmenden ein stilles, aber starkes Zeichen setzen: Tiere sind fühlende Lebewesen, die wie wir Menschen Freude, Schmerz, Angst und Leid empfinden. Continue reading “Welttierschutztag: Tierschutzpartei veranstaltet Silent Line am Leipziger Hauptbahnhof – „Den Stimmlosen eine Stimme geben“”

Demo: Schlachthäuser schließen!

🌱 Am Samstag, den 19.07., haben wir gemeinsam ein starkes Zeichen für Tierrechte gesetzt! Gemeinsam mit weiteren engagierten Menschen waren wir auf der ARIWA-Demo “Schlachthäuser schließen!” in Berlin. ✊

Mit dabei waren unsere beiden Vorsitzenden Nico Poschinski und Maxim Seeck (Foto), die klar gemacht haben: Wir schauen nicht länger weg! Jede:r Einzelne von uns kann dazu beitragen, das Leid der Tiere sichtbar zu machen und Veränderungen zu fordern.

Allein in Deutschland sterben täglich über 2 Millionen Tiere in Schlachthäusern — hinter diesen Zahlen stehen fühlende Lebewesen, die wie wir nach Freiheit, Sicherheit und Leben streben. Das System Massentierhaltung und industrielle Schlachtung hat fatale Folgen — für Tiere, Umwelt und auch uns Menschen.

Die Demo war laut, friedlich und unglaublich kraftvoll. Mit Reden, Schildern und kreativen Aktionen haben wir deutlich gemacht: Es ist höchste Zeit für ein Umdenken! Wir sind stolz, Teil dieser Bewegung zu sein und setzen uns weiter gemeinsam für eine Zukunft ohne Tierleid ein. 🐷🐔❤️

Wer Tierleid zeigt, soll zahlen? Dieses Urteil ist ein Skandal!

Zwei Tierrechts-Aktivist:innen deckten auf, was in deutschen Schlachthöfen Alltag ist – und sollen nun dafür bestraft werden:
Sie filmten heimlich, wie Schweine in sogenannten Gondeln mit CO₂-Gas betäubt werden – ein grausamer Prozess, bei dem die Tiere minutenlang schreien, nach Luft ringen und panisch gegen die Gitter schlagen. Continue reading “Wer Tierleid zeigt, soll zahlen? Dieses Urteil ist ein Skandal!”

Klimafreundlich grillen? Für viele (noch) undenkbar – und doch so wichtig für unsere Zukunft

Erschreckend: Eine aktuelle Studie zeigt, dass Menschen, sobald sie ans Grillen denken, Tier- und Klimaschutz oft egal sind. Weder Mitgefühl mit den Tieren noch die Gefahren des Klimawandels halten sie davon ab, weiterhin viel Fleisch grillen zu wollen. – Was können wir tun? Continue reading “Klimafreundlich grillen? Für viele (noch) undenkbar – und doch so wichtig für unsere Zukunft”

Mahnwache gegen die Tötungen von Straßenhunden in der Türkei – Aufruf zur Teilnahme!

Die Lage der Straßenhunde in der Türkei hat sich dramatisch verschärft. Seit einer umstrittenen Gesetzesänderung im Jahr 2024 und deren Verschärfung im Frühjahr 2025 sind Millionen Straßenhunde von staatlich legitimierten Tötungen bedroht. Aus diesem Grund findet in Berlin eine Mahnwache statt:
📅 Wann? Sonntag, 06. Juli 2025, 13 – 17 Uhr
📍 Wo? Brandenburger Tor, Berlin

 
Was passiert aktuell in der Türkei?
Auf Initiative der türkischen Regierung wurde ein Gesetz verabschiedet, welches das Einfangen und Töten von Straßenhunden in großem Stil erlaubt. Offiziell sollen nur „kranke“ oder „aggressive“ Tiere getötet werden, doch die Kriterien sind schwammig und bieten Raum für willkürliche Entscheidungen. Es wird von brutalen Einfangaktionen, Massentötungen und sogar Fällen, in denen Hunde lebendig begraben werden, berichtet. Viele Tiere verschwinden spurlos, und es gibt kaum Kontrolle darüber, was mit ihnen geschieht. Auch Haustiere sind betroffen: Sie dürfen vielerorts nur noch mit Maulkorb und Leine ausgeführt werden – ein massiver Eingriff in das Zusammenleben von Mensch und Tier.

Besonders erschütternd ist, dass viele dieser Tötungen öffentlich auf den Straßen stattfinden und häufig Kinder und Jugendliche als Zuschauer anwesend sind. Es gibt Berichte, dass sogar Jugendliche selbst beginnen, sich an den Tötungen zu beteiligen. Diese grausamen Erfahrungen hinterlassen tiefe seelische Traumata bei der jungen Generation und prägen das gesellschaftliche Klima nachhaltig negativ.

Die Regierung rechtfertigt diese Maßnahmen mit angeblichen Angriffen von Straßenhunden auf Menschen. Wir kritisieren das Vorgehen scharf: Es verstößt gegen elementare Tierschutzprinzipien und internationale Abkommen. Die Massentötungen lösen weltweit zurecht Entsetzen aus und haben zu zahlreichen Protesten geführt. So nun auch endlich in Berlin!
 
Warum ist das ein Problem – und welche Alternativen gibt es?
Die Tötungspolitik löst das Problem nicht nachhaltig. Die Population der Straßenhunde kann nur langfristig durch ein konsequentes Catch-Neuter-Release (Fangen, Kastrieren, Freilassen) reguliert werden. Solche Maßnahmen sind erfolgreich erprobt und setzen auf Prävention statt auf Gewalt.

Stattdessen erleben wir aktuell ein staatlich organisiertes Massaker, welches nicht nur das Leben unzähliger Tiere zerstört, sondern auch das gesellschaftliche Klima vergiftet. Tierschützer:innen werden in ihrer Arbeit behindert, und es häufen sich Berichte über Gewalt gegen Menschen, die sich für die Tiere einsetzen.
 
Mahnwache am Brandenburger Tor – Setzt mit uns ein Zeichen!
Um auf diese untragbare Situation aufmerksam zu machen und Solidarität mit den Tieren und den Tierschützer:innen in der Türkei zu zeigen, findet am Sonntag, den 06.07.2025 von 13 bis 17 Uhr am Brandenburger Tor in Berlin eine Mahnwache statt.

Wir von der Tierschutzpartei werden vor Ort sein und rufen alle Mitglieder, Unterstützer:innen und Tierfreund:innen auf, sich uns anzuschließen! Lasst uns gemeinsam laut werden für die Straßenhunde in der Türkei und ein klares Zeichen gegen die grausamen Tötungen setzen.
 
Warum ist deine Teilnahme wichtig?

  • Jede Stimme zählt: Nur durch öffentlichen Druck kann sich etwas ändern.
  • Wir zeigen Solidarität mit den Tierschützer:innen in der Türkei.
  • Wir machen auf tierfreundliche Alternativen aufmerksam und fordern deren Umsetzung.
  • Wir setzen ein Zeichen für Mitgefühl, Respekt und ein friedliches Miteinander von Mensch und Tier.
  • Wir treten auch für den Schutz der Kinder und Jugendlichen ein, die durch diese öffentlichen Gewaltakte schwer traumatisiert werden.
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    Komm am 6. Juli zum Brandenburger Tor!
    Bring Freund:innen, Familie und Kolleg:innen mit. Gemeinsam sind wir stark – für die Tiere, die keine eigene Stimme haben. Zeigen wir, dass Berlin und Deutschland nicht wegschauen!

    Werde Teil des LAK Tier – Gib Tieren eine politische Stimme!

    Tierschutz ist kein Randthema – es ist ein zentrales Anliegen unserer Partei und ein klares Alleinstellungsmerkmal in der politischen Landschaft. Doch Tiere haben im Parlament noch immer keine echte Vertretung. Das wollen wir ändern!

    Der Landesarbeitskreis (LAK) Tier will genau das: eine Plattform schaffen, in der sich regelmäßig engagierte Mitglieder mit tierpolitischen Themen beschäftigen – um fundierte Positionen zu entwickeln und echten politischen Wandel für Tiere in Berlin anzustoßen.

    Du willst Tieren eine Stimme geben? Du willst aktiv daran mitarbeiten, dass Tierschutz auf die politische Agenda kommt? Dann bist du hier genau richtig!
     
    Deine Aufgaben – Du entscheidest, wo du dich einbringen möchtest:

    📚 Politische inhaltliche Arbeit:

  • Austausch über aktuelle Tierschutzthemen auf Landes- und Bundesebene
  • Bewertung und Entwicklung von politischen Positionen
  • Analyse von Gesetzesinitiativen und politischen Vorstößen
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    📰 Presse- und Öffentlichkeitsarbeit:

  • Verfassen von Pressemitteilungen zu tierpolitischen Themen
  • Unterstützung bei der inhaltlichen Vorbereitung von Statements oder Aktionen
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    🌐 Netzwerk & Kooperation:

  • Kontakt zu Tierschutzorganisationen, Expert:innen und Influencer:innen
  • Aufbau von Kooperationen für gemeinsame Initiativen
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    💡 Perspektivisch möglich:

  • Aufbau thematischer Schwerpunkte oder Untergruppen
  • Entwicklung eigener Projekte oder Kampagnen
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    Was du mitbringen solltest:
    ✅ Freude und Spaß an politischem Engagement
    ✅ Interesse am Thema Tierschutz
    ✅ Offenheit für Teamarbeit, Austausch und neue Perspektiven
    ✅ (Optional) Vorkenntnisse in Tierschutz, Politik oder Medienarbeit – aber auch Neueinsteiger:innen sind herzlich willkommen!
     
    Was wir bieten:
    ✨ Eine Plattform, auf der du Tierschutz aktiv in die Politik bringen kannst
    ✨ Ein engagiertes Umfeld mit Gleichgesinnten
    ✨ Die Möglichkeit, deine eigenen Ideen einzubringen und dich weiterzuentwickeln
    ✨ Spannende Einblicke in tierpolitische Prozesse und praktische politische Arbeit
    ✨ Die Chance, dich mit Organisationen und Fachleuten zu vernetzen
     
    Du musst nicht alles übernehmen – bring dich in den Bereichen ein, die dich interessieren. Jede helfende Hand zählt!

    Interesse geweckt? Dann melde dich unter tier@tierschutzpartei.berlin und werde Teil des LAK Tier! Gemeinsam sorgen wir dafür, dass Tierschutz in Berlin endlich die politische Aufmerksamkeit bekommt, die er verdient! Wir freuen uns auf dich! 🐾

    Plakat der Deutschen Stiftung Denkmalschutz stellt Tauben irreführend dar

    Berlin, 16.05.2025 – Die Tierschutzpartei Berlin kritisiert ein Plakat der Deutschen Stiftung Denkmalschutz am S-Bahnhof Wannsee, das Tauben als Gefahr für Denkmäler darstellt. Die Partei verweist auf wissenschaftliche Erkenntnisse, die diese Darstellung widerlegen, und kritisiert die CDU-Justizsenatorin Felor Badenberg für die massive Kürzung der Tierschutzmittel sowie die Freistellung der Berliner Landestierschutzbeauftragten.

    Am S-Bahnhof Wannsee wirbt derzeit ein Großplakat der Deutschen Stiftung Denkmalschutz mit dem Slogan „Wenn wir nicht aufpassen, wird auf Meisterleistungen geschissen. Denkmale sind WERT-voll für uns alle.“ Das Motiv zeigt ein mit Taubenkot verschmutztes Gebäude und zwei Tauben. Die Tierschutzpartei Berlin weist diese Darstellung als irreführend zurück. Laut einem Prüfbericht der TU Darmstadt aus dem Jahr 2004 ist Taubenkot auf mineralischen Baustoffen nicht materialschädigend. Die häufig verbreitete Behauptung, Tauben würden Denkmäler zerstören, ist wissenschaftlich nicht belegt.

    „Das Plakat bedient Vorurteile und lenkt von den eigentlichen Ursachen der Problematik ab“, erklärt Nico Poschinski, Landesvorsitzender der Tierschutzpartei Berlin. „Statt Sündenböcke zu suchen, braucht Berlin ein faktenbasiertes und tierschutzgerechtes Stadttaubenmanagement.“ Poschinski betont, dass betreute Taubenschläge, in denen Eier gegen Attrappen ausgetauscht werden, nachweislich zur Populationskontrolle beitragen und die Verschmutzung im öffentlichen Raum reduzieren.

    Die Umsetzung solcher Maßnahmen wird jedoch durch politische Entscheidungen erschwert. Die CDU-geführte Senatsverwaltung unter Justizsenatorin Felor Badenberg hat das Budget für den Tierschutz um 96 Prozent gekürzt. Besonders betroffen ist das Stadttaubenmanagement, für das ursprünglich 200.000 Euro vorgesehen waren und das nun praktisch auf Eis liegt. Darüber hinaus wurde die Landestierschutzbeauftragte Dr. Kathrin Herrmann ohne Angabe von Gründen vom Dienst freigestellt. Die Tierschutzpartei Berlin sieht darin den Versuch, eine unbequeme und engagierte Stimme für den Tierschutz mundtot zu machen.

    Im Bezirk Marzahn-Hellersdorf konnte die Tierschutzpartei Berlin einen wichtigen Erfolg erzielen: Am U-Bahnhof Hellersdorf wurde im Dezember 2024 ein tierschutzgerechtes Taubenloft eröffnet. Das Taubenloft bietet rund 700 Tauben einen geschützten Raum, artgerechtes Futter und medizinische Betreuung. Ehrenamtliche tauschen regelmäßig die Eier gegen Attrappen aus, um die Population nachhaltig zu regulieren. Ein Großteil des Kots bleibt im Loft und kann dort entsorgt werden, was die Sauberkeit auf öffentlichen Plätzen verbessert.

    „Das Taubenloft in Marzahn-Hellersdorf zeigt, dass nachhaltige Lösungen möglich sind, wenn Politik, Verwaltung und Ehrenamt zusammenarbeiten“, so Poschinski. „Wir fordern, dass dieses Modell berlinweit umgesetzt und finanziell abgesichert wird.“

    TSP Online Treff – Thema: Wolf

    Am 4. Mai geht es bei uns um das Thema „Wölfe in Deutschland: zwischen Schutz, Konflikt und Zukunftsperspektiven“. Wie geht es weiter mit dem Wolf nach Herabsenkung des Schutzstatus? Was sagt die Wissenschaft? Und wie kann ein friedliches Miteinander zwischen Tierhalter:innen und Wölfen gelingen? Continue reading “TSP Online Treff – Thema: Wolf”

    Berliner Senat schwächt Tierschutz: Freistellung der Landestierschutzbeauftragten

    Berlin, 26.02.2025 – Die PARTEI MENSCH UMWELT TIERSCHUTZ (Tierschutzpartei) verurteilt die Freistellung der Berliner Landestierschutzbeauftragten Dr. Kathrin Herrmann durch den CDU-geführten Senat. Dieser Schritt bedeutet nicht nur eine erhebliche Schwächung des Tierschutzes in der Hauptstadt, sondern stellt auch die Unabhängigkeit dieser wichtigen Position massiv in Frage. Continue reading “Berliner Senat schwächt Tierschutz: Freistellung der Landestierschutzbeauftragten”