Welttierschutztag: Tierschutzpartei veranstaltet Silent Line am Leipziger Hauptbahnhof – „Den Stimmlosen eine Stimme geben“

Pressemitteilung:

Anlässlich des Welttierschutztags am 4. Oktober ruft die PARTEI MENSCH UMWELT TIERSCHUTZ (Tierschutzpartei) zur Teilnahme an einer „Silent Line“ direkt gegenüber des Leipziger Hauptbahnhofs auf (Willy-Brandt-Platz 10, neben dem LVB Mobilitätszentrum). Mit eindrucksvollen Plakaten, auf denen Tiere verschiedenster Spezies zu sehen sind, wollen die Teilnehmenden ein stilles, aber starkes Zeichen setzen: Tiere sind fühlende Lebewesen, die wie wir Menschen Freude, Schmerz, Angst und Leid empfinden. Continue reading “Welttierschutztag: Tierschutzpartei veranstaltet Silent Line am Leipziger Hauptbahnhof – „Den Stimmlosen eine Stimme geben“”

Angriff auf die Verkehrswende: Berliner Senat beendet Förderung für Berliner Kiezblocks

Berliner Senat beendet Förderung für Berliner Kiezblocks – Klimaliste Berlin und Tierschutzpartei Berlin verurteilen erneuten Angriff auf die Verkehrswende.

Mit scharfem Protest reagieren die Klimaliste Berlin und die Tierschutzpartei Berlin auf die Entscheidung des Berliner Senats, den Bezirken sämtliche Fördermittel für die Einrichtung von Kiezblocks zu entziehen und laufende Projekte zu beenden. Dieser Beschluss steht exemplarisch für eine Politik, die die dringend notwendige Mobilitätswende systematisch blockiert – und damit den Weg in eine klimagerechte und lebenswerte Stadt aktiv verbaut.

„Der Berliner Senat zeigt erneut, dass ihm die Interessen der Autolobby wichtiger sind als eine lebensfreundliche Stadt für alle“, erklärt Nico Poschinski, Co-Landesvorsitzender der Tierschutzpartei Berlin. „Die Kiezblocks sollten mehr Sicherheit, bessere Luft und mehr Lebensqualität in die Kieze bringen – ihre Streichung ist ein offener Angriff auf die Verkehrswende.“

Kiezblocks stehen für ein einfaches, wirksames Prinzip: den Durchgangsverkehr aus Wohnvierteln heraushalten, damit mehr Platz für Menschen entsteht – für sichere Schulwege, barrierefreie Mobilität und Radverkehr. Statt diesen Weg weiterzugehen, kappt der Berliner Senat nun die Mittel – mit verheerenden Folgen

Klimaschutz? Lebensqualität? Fehlanzeige.

Der Stopp der Förderung ist ein Schlag ins Gesicht all jener, die sich für eine gerechtere, emissionsärmere Stadt einsetzen. Besonders absurd: Während Milliarden weiter in den motorisierten Individualverkehr fließen, wird bei vergleichsweise kleinen, aber hochwirksamen Projekten wie den Kiezblocks der Rotstift angesetzt.

„Die Kiezblocks sind ein wichtiges Werkzeug, um unsere Stadt sicherer, gesünder und klimagerechter zu gestalten“, so Friederike Wenderoth, Co-Landesvorsitzende der Klimaliste Berlin. „Wer hier spart, verschärft die sozialen und ökologischen Probleme von morgen – und beweist, dass er keine echte Vision für Berlin hat.“

Die Klimaliste Berlin und die Tierschutzpartei Berlin fordern:

Die sofortige Rücknahme des Förderstopps für Kiezblocks in Berlin
Eine berlinweite Ausweitung des Programms – mit verlässlicher Finanzierung
Eine klare politische Priorität für Fuß-, Rad- und öffentlichen Nahverkehr – statt immer neuer Zugeständnisse an den Autoverkehr
Die Klimakrise wartet nicht. Die lebenswerte Stadt muss jetzt entstehen – von unten, mit Mut und mit klarer Haltung gegen die Blockadepolitik des Senats.

Für sichere Kieze, für klimagerechte Mobilität, für ein Berlin, das allen gehört.

Stellungnahme der Tierschutzpartei zur heutigen Begründung des Bundesverfassungsgerichts: Nennung außerparlamentarischer Parteien im öffentlich-rechtlichen Rundfunk am Wahlabend

Das Bundesverfassungsgericht hat heute die Begründung veröffentlicht, Continue reading “Stellungnahme der Tierschutzpartei zur heutigen Begründung des Bundesverfassungsgerichts: Nennung außerparlamentarischer Parteien im öffentlich-rechtlichen Rundfunk am Wahlabend”

Pressemitteilung Tierschutzpartei kritisiert Senat und SPD

Die PARTEI MENSCH UMWELT TIERSCHUTZ – Tierschutzpartei kritisiert den SPD-Senat und die SPD im Zusammenhang mit der Bundestagswahl am 26.September.

Gemäß Anweisung des Senats dürfen Parteien auf Plakaten aktuell nur für konkrete Veranstaltungen im Zusammenhang mit der Wahl werben. Allgemeine Wahlplakate dürfen erst 30 Tage vor der Wahl, also ab dem 27.August aufgestellt werden. Bereits seit heute können aber Anträge auf Briefwahl gestellt werden. Die Spitzenkandidatin der Tierschutzpartei in Hamburg, Franzisca Heiss, kritisiert: „Die Wählerinnen und Wähler sind schon im Wahlverfahren, wir dürfen aber noch gar nicht mit Plakaten für die Tierschutzpartei werben. Der SPD-Senat behindert damit einen fairen Wahlablauf.“
In anderen Bundesländern dürfen schon Plakate für die Bundestagswahl aufgestellt werden. So ist das in Schleswig-Holstein 6 Wochen vor der Wahl, also seit gestern und damit vor Beginn des Briefwahlverfahrens erlaubt.

Obendrein hat die SPD schon allgemeine Wahlplakate aufgestellt – obwohl das noch gar nicht erlaubt ist. So stehen in Bergedorf (Bergedorfer Straße) Plakate, die allein das Gesicht und den Namen des SPD-Kandidaten zeigen. Heiss: „Die SPD hält sich nicht an ihre eigenen Vorgaben. Sie handelt unfair und undemokratisch.“

Jörg Steinfeldt