Galgo-Marsch 2025 – Setz dich für Spaniens Jagdhunde ein!

Am 01. Februar 2025 finden in ganz Deutschland wieder die Galgo-Märsche statt – ein wichtiger Protest gegen die grausame Behandlung spanischer Jagdhunde. In Berlin startet der Marsch um 12:30 Uhr am Brandenburger Tor.

Jedes Jahr werden in Spanien schätzungsweise 50.000 Galgos, Podencos, Setter und andere Jagdhunde auf grausame Weise entsorgt, weil sie für die Jagd oder Zucht nicht mehr „brauchbar“ sind. Viele dieser sensiblen Tiere fristen ein Leben voller Misshandlung, Vernachlässigung und Angst. Nach der Jagdsaison werden sie ausgesetzt, erhängt oder in Tötungsstationen abgegeben – eine Praxis, die in der breiten Öffentlichkeit noch immer viel zu wenig bekannt ist.

Der Galgo-Marsch soll darauf aufmerksam machen und fordert ein Ende dieser grausamen Tradition. Gemeinsam setzen wir ein Zeichen gegen Tierleid und für eine nachhaltige Veränderung in der Haltung und im Schutz dieser wunderbaren Hunde.

Sei dabei und setze ein Zeichen!
Ob als Hundeliebhaber:in, Tierschützer:in oder einfach als Mensch mit Herz – komm vorbei und unterstütze den Protestmarsch. Je mehr Menschen sich beteiligen, desto größer ist das Signal, das wir nach Spanien und die Welt senden.

📍 Wann? 01. Februar 2025, 12:30 Uhr
📍 Wo? Berlin, Brandenburger Tor (und in vielen anderen Städten Deutschlands)

Teile diesen Aufruf und bringe Freund:innen mit – für die Galgos, für die Podencos, für alle Jagdhunde in Not!

Erfolgreicher Haushaltsantrag für das Tierschutzzentrum Dortmund

Erneuter Erfolg für den Tierschutz durch den Haushaltsantrag unserer gemeinsamen Fraktion: Gleich zwei Anträge konnten noch in diesem Jahr mit breiter Mehrheit für das Tierheim Dortmund beschlossen werden!

Zum einen werden nun die Tierarztleistungen nicht mehr fremdvergeben, sondern durch eigene Tierärzte vor Ort erbracht. Dazu wird auch die Tierarztpraxis im Tierschutzzentrum umfassend modernisiert und besser ausgestattet werden. Diesem Antrag ist eine entsprechende Anfrage vorausgegangen, mit der herausgefunden werden konnte, dass die tiermedizinischen Kosten reduziert werden können, wenn die Behandlungen im Tierheim erfolgen. Im Rahmen dieses Antrages kann die neue tiermedizinische Station auch mit Inkubatoren für die ebenfalls dort ansässige Arbeitsgruppe Igelschutz Dortmund e. V. ausgestattet werden.

Zum anderen kann jetzt umgebaut werden, denn bei knapp 30 Mitarbeiter:innen gibt es dort nämlich keine geschlechtergetrennten Umkleiden, so dass sich die weiblichen Mitarbeiter:innen teilweise in irgendwelchen Abstellkammern umziehen mussten, was wirklich keine tragbaren Zustände dort waren.

P.S. Die AfD hat gegen den Praxisraumumbau und das eigene tiermedizinische Personal gestimmt, bei der baulichen Erweiterung (Umkleide, Sanitärbereich) haben sie sich enthalten.

………………………

Der Antragstext in kompletter Form:

 

  1. a) Fest-Anstellung von zwei Veterinärmediziner*innen (m/w/d) in Teilzeit sowie
    b) Umbau eines Seminarraums im TSZ in medizinisch ausgestattete Praxisräume inklusive
    c) 2 Tier-Inkubatoren (Brut-Wärmekästen) für die im TSV ansässige Arbeitsgruppe Igelschutz e.V.

Das Tierschutzzentrum Dortmund wird durch die Anstellung von zwei eigenen Veterinärmediziner*innen (beide in Teilzeit) und die Anschaffung erforderlicher Technik in die Lage versetzt, für Routine-Aufgaben auf externe tierärztliche Hilfe zu verzichten. Damit wird die tiermedizinische Versorgungsqualität im Tierheim erhöht und langfristig werden die Behandlungskosten um über 32.000 Euro jährlich gesenkt.

Kosten:

  1. Eigene Tierärzt*innen – Kosten: 143.556 Euro jährlich (statt wie bislang 176.000 Euro jährlich für externe Betreuung)
  2. Einrichtung einer Tierarzt-Praxis vor Ort, Kosten: Einmalig 180.000
    Euro inklusive

2 Tier-Inkubatoren (Brut-Wärmekästen) für die im TSV ansässige Arbeitsgruppe Igelschutz e.V. Kosten: einmalig 3.006 E

 

(se)

Weltvegantag

Es gibt immer mehr vegan lebende Menschen in Deutschland und weltweit. 💚
Vegan zu leben ist der beste Weg, Tiere, Menschen und unser Klima zu schützen. Daher sollte jeder Tag ein Vegan-Tag sein!
Wir haben mal nachgefragt, warum unsere Mitglieder vegan wurden und was sich seitdem für sie verändert hat. Hier einige beispielhafte Stimmen: Continue reading “Weltvegantag”

Halloween – Gruselfilm-Empfehlung

Das ist mit Abstand der gruseligste Horrorfilm, den Du je gesehen hast. Versprochen.
Und natürlich postet die Tierschutzpartei normalerweise keine Horrorschocker, aber zu Halloween machen wir mal eine Ausnahme.
Mehrere Millionen Menschen haben diesen Film schon gesehen. Achtung, er könnte Dein Leben verändern. Continue reading “Halloween – Gruselfilm-Empfehlung”

Vorschlag für Unwort des Jahres: “Nutztier”!

Bis zum 31.12. könnt ihr euren Vorschlag für das Unwort des Jahres 2024 einreichen. Wir möchten euch dazu aufrufen, den Begriff “Nutztier” vorzuschlagen!

Bitte macht alle mit (und teilt diesen Artikel gerne), damit wir ein Umdenken und damit auch eine Änderung des Umgangs mit Tieren die bisher jeden Tag wie selbstverständlich ge- und benutzt werden, bewirken können auch durch sprachliche Sensibilisierung.

Dazu müsst ihr nur Folgendes tun: Continue reading “Vorschlag für Unwort des Jahres: “Nutztier”!”

Hitze: Keine Tiere oder Kinder im Auto lassen!

„Bin schnell wieder da“ oder doch nicht? Achtung vor Überhitzung unserer Fellnasen und Kinder im Auto!

Auch wenn das warme Wetter für gute Laune sorgt und uns dazu bewegt, mit unseren Vierbeinern oder Kindern etwas zu unternehmen: Bitte lasst sie nicht im Auto – auch nicht für eine Minute und auch nicht, wenn man im Schatten parkt. Leider kommt es immer noch regelmäßig vor, dass tragische Unfälle in Deutschland dadurch passieren. Ein Auto kann in der Sonne sehr schnell Temperaturen über 50 Grad erreichen: Eine Todesfalle für jedes Lebewesen!

Lasst das Auto einfach stehen oder nehmt euren treuen Begleiter direkt mit – Viele Betriebe erlauben dies in der Sommerzeit. Auch bitte darauf achten, dass sie ihre Pfoten auf dem heißen Asphalt nicht verbrennen. Dazu hilft es mit der eigenen Hand einen Test zu wagen.

Ein toller Spaziergang auf einer Wiese oder im Wald wären doch die besten Möglichkeiten, oder? 🌳☀️

(cc)

Tierhaltung bedeutet immer Verantwortung zu übernehmen

Sommerferien – und wie jedes Jahr aufs Neue berichten Tierschutzvereine von vermehrten Abgaben oder gar ausgesetzten Tieren. Viele Menschen halten Tiere oder denken darüber nach, eines bei sich aufzunehmen. Ein eigenes Tier beschert den Haltenden oft schöne Momente, allerdings sollte man nicht aus den Augen verlieren, dass man seinem Tier gegenüber eine Verantwortung hat und dies das ganze Tierleben lang.

Viele Tierbesitzer:innen haben leider die Erwartungshaltung, dass ihre (Haus-)Tiere einen bestimmten Nutzen erfüllen sollen. Wenn jene Tiere diesen Nutzen nicht mehr erfüllen, weil sie zum Beispiel alt oder krank sind, werden sie bedauerlicherweise häufig abgegeben, ausgesetzt oder sogar getötet. Jedes Tier ist ein fühlendes Individuum, das seine Bedürfnisse und ein Recht auf ein sicheres Zuhause hat. Tiere sind weder Geschenke noch Sportgeräte oder Gebrauchsgegenstände.

Wer ein Tier bei sich aufnimmt, sollte sich vorher informieren, welche Aufgaben und Herausforderungen sowie Kosten dies mit sich bringt. So kann bei den gestiegenen Tierarztkosten gerade im Alter und/oder Krankheit eine weitaus höhere finanzielle Belastung entstehen als in den ersten Lebensjahren. Falls man doch unerwartet nicht mehr in der Lage sein sollte, den Bedürfnissen seines Tieres gerecht zu werden, sollte man sich für eine Abgabe und gegen Aussetzen oder Töten entscheiden. Im Zweifelsfall sind örtliche Tierschutzvereine die ersten Ansprechpartner:innen.

(jr)

Der Verkauf von Robben-Produkten muss in der EU verboten bleiben!

Die EU erwägt, Pelze und Leder von erschlagenen Robben wieder zuzulassen. Die Delegation der Tierschutzpartei im Europäischen Parlament schlägt gemeinsam mit ihrer niederländischen Schwesterpartei Partij voor de Dieren Alarm wegen der möglichen Aufhebung des europäischen Verbots des Verkaufs von Robbenfellen und -leder. Continue reading “Der Verkauf von Robben-Produkten muss in der EU verboten bleiben!”

Warum Käse oft nicht vegetarisch ist

Echtes Labkraut wurde bei unseren Vorfahren häufig zur Käseherstellung genutzt → Heutzutage wird der Käse in den meisten Fällen mit tierischem Lab hergestellt.

Tierisches Lab ist ein Gemisch aus den Enzymen Chymosin und Pepsin, welches im Magen junger Kälber, Schafe oder Ziegen vorkommt. Es ist also ein Gerinnungs-Ferment im Magen von noch Milch trinkenden Lebewesen. Dieses spaltet das in der Milch enthaltene Eiweiß Casein auf. So dickt Milch ein, ohne dass sie sauer wird und die Babys können ihre Nahrung leichter verdauen.

Somit ist der meiste Käse gar nicht vegetarisch, wie viele Menschen glauben! Das zeigt wieder einmal, wie sinnvoll es ist, lieber gleich rein pflanzliche Angebote zu nehmen.

(cd)

Verrohung von Kindern mit Segen der Landesregierung: Wir sagen Nein zum “Angelsport”

Wie der Webseite des Fischereiverbandes Nordrhein-Westfalen zu entnehmen, wurde am 15./16. Juni 2024 mit ausdrücklicher Genehmigung des Landwirtschaftsministeriums versucht, Kinder und Jugendliche für den „Angelsport“ zu begeistern. (Siehe https://www.nrw-angelt.de/). In Zukunft soll ein solcher Event, der dazu dient, Kindern und Jugendlichen den Respekt vor Lebewesen und den angeborenen Widerwillen, zu töten, zu nehmen, jährlich stattfinden.

Wir betrachten dies nicht nur als grob tierschutzwidrig, sondern auch als Förderung der Verrohung von Heranwachsenden. Angeln ist so wenig ein “Sport” wie die Hobbyjagd, wehrlosen Opfern werden Angst und Schmerzen zugefügt und letztendlich das Leben genommen aus rein egoistischen Motiven.

Sämtliche Aspekte des Angelns, die in krassem Widerspruch zur Darstellung des Fischereivereins stehen, hat Frau Dr. Beinling von PETA erst kürzlich zusammengetragen: Fische angeln – kein Sport, sondern Tierquälerei?

Auch das deutsche Jugendschutzgesetz ist eindeutig:

7 jugendgefährdende Veranstaltungen und Betriebe
Geht von einer öffentlichen Veranstaltung oder einem Gewerbebetrieb eine Gefährdung für das körperliche,
geistige oder seelische Wohl von Kindern oder Jugendlichen aus, so kann die zuständige Behörde anordnen, dass
der Veranstalter oder Gewerbetreibende Kindern und Jugendlichen die Anwesenheit nicht gestatten darf. Die
Anordnung kann Altersbegrenzungen, Zeitbegrenzungen oder andere Auflagen enthalten, wenn dadurch die
Gefährdung ausgeschlossen oder wesentlich gemindert wird.

Abschnitt 6 / Ahndung von Verstößen / § 27 Strafvorschriften

(2) Ebenso wird bestraft, wer als Veranstalter oder Gewerbetreibender
1. eine in § 28 Abs. 1 Nr. 4 bis 18 oder 19 bezeichnete vorsätzliche Handlung begeht und dadurch
wenigstens leichtfertig ein Kind oder eine jugendliche Person in der körperlichen, geistigen oder sittlichen
Entwicklung schwer gefährdet oder
2. eine in § 28 Abs. 1 Nr. 4 bis 18 oder 19 bezeichnete vorsätzliche Handlung aus Gewinnsucht begeht oder
beharrlich wiederholt.

Wir fordern die nordrhein-westfälische Landesregierung auf, die Genehmigung im Sinne des Artikels 20 a unseres Grundgesetzes und des Jugendschutzgesetzes unverzüglich zurückzunehmen und alles zu unterlassen, was dem Schutz von Tieren zuwiderläuft und die Verrohung junger Menschen fördert.

(bs)