Kein Segen für Tiermord!

Mehr als 120 Aktivist_innen demonstrierten am 26.03.2016 gegen die tierfeindliche Lehre der Kirche direkt vor dem Kölner Dom. Vertreter der Tierschutzpartei aus NRW, Baden-Württemberg und Hamburg waren dabei.

Die kirchlichen Festtage sind heute die größten Schlachtfeste der Welt! Was ist daran bitte christlich?

Vielen Dank an ALLE Teilnehmer_innen und Orgas!

Danke auch an die fleißigen Fotografen! (z.B. Thorsten Baumgärtner)

Tauben-Wettflüge

Landesgeneralsekretärin Dr. Heidi Stümges: “Persönlich schäme ich mich für die Tierärzteschaft, die solche Machenschaften unterstützt.”

In der Ausgabe der Neuß-Grevenbroicher Zeitung/Rheinische Post vom Dienstag, 23. Februar 2016 ist ein unsäglicher Hurra-Artikel von Jascha Huschauer über “Brieftauben”-Wettflüge in Südafrika erschienen: “Das härteste Taubenrennen der Welt”. Kritische Aspekte: Fehlanzeige! Online abrufbar unter.

Dazu ein Kommentar unserer Landesgeneralsekretärin und Veterinärmedizinerin, Dr. Heidi Stümges, Krefeld, Beisitzerin im Bundesvorstand und Mitglied der NRW-Landesarbeitsgruppe Stadttauben:

2016-02-25_tauben

“Immer wo Tierhaltung und Kommerz aufeinandertreffen, ist das Unrecht vorprogrammiert und die menschliche Gier kennt keine Schamgrenze mehr.

Zunächst wird Babytäubchen eine vierzehntausend Kilometer lange Reise angetan, unterbrochen durch zwei je 1-monatige, triste Quarantäneaufenthalte. Während sich acht Monate später diese armen Tiere bei heftigem Gegenwind und 35 Grad Celsius sengender Hitze über eine 541 km lange Strecke quälen, verfolgen ihre “Besitzer” diese Torture überwiegend im gut klimatisiertem Hotel per Leinwand mit einem Champagnergläschen in der Hand.

Von 6000 gestarteten Tieren wird aus gutem Grund über den Verbleib von 5957 Tieren (!) nichts berichtet.

Persönlich schäme ich mich für die Tierärzteschaft, die solche Machenschaften unterstützt.

Dem 22.000 Dollar-schweren Taubenvermehrer mag der weitere Erlös aus der Versteigerung seiner Doppelsieger über die Betrübnis, seine beiden Lieblinge wegen zu hohem Aufwand nicht wiedersehen zu können, hinweghelfen.

Die bei uns ach so bejammerte sog. “Stadttaubenproblematik” entspringt eben diesem “Hobby” – der Taubenwettfliegerei. Die Lösung ist so einfach. Betreute Taubenschläge, in denen die Gelege gegen Eiattrappen ausgetauscht werden, bieten die tierschutzgerechte und mittelfristig sogar die ökonomischste Lösung.

Gemäß dem Verursacherprinzip fordert die Partei Mensch Umwelt Tierschutz, dass Bau und Unterhalt dieser betreuten Schläge zu Lasten der Taubenzuchtvereine bzw. ihrer Mitglieder zu erfolgen hat.

Aus 22.000 Dollar plus einem Versteigerungserlös bislang unbekannter Höhe lassen sich etliche betreute Schläge errichten und unterhalten, da werden neben der Stadt Neuss weitere Städte partizipieren können.

Jeder errichtete, betreute Schlag mag als ein Mahnmal für die gequälten Tauben stehen, die für den Geldsegen sorgten.”

BAK Tierschutz in der Schule auf Jagdmesse in Dortmund

Und auch unser Bundesarbeitskreis BAK Tierschutz in der Schule leistet einen Beitrag über seinen Besuch der Messe “Jagd & Hund” 2016 in Dortmund. Unbedingt lesenswert!

Früh übt sich… oder: Eindrücke von der Messe “Jagd & Hund” 2016 in Dortmund Continue reading “BAK Tierschutz in der Schule auf Jagdmesse in Dortmund”

Messe “Jagd & Hund” am 14.02. in Dortmund

Partei Mensch Umwelt Tierschutz vor Ort

Hier ein paar Eindrücke von der Messe “Jagd & Hund” 2016 in Dortmund, die nach eigenen Angaben größte Jagdmesse Europas.

Funktionsträger und Mitglieder unserer Partei aus dem Landesverband NRW, dem Bundesvorstand und dem Bundesarbeitskreis MUT gegen Jagd & Angeln hatten – zusammen mit weiteren Tierrechtsaktivisten – am Sonntag mehrere Stunden vor der Messe gegen den Irrsinn Jagd und die von der Jagd ausgehende Gewalt gegen Menschen und Tiere protestiert.

Unser Bundesvorsitzender Horst Wester sprach in seiner knapp 15-minütigen Rede direkt vor dem Haupteingang zur Messe allen echten Natur- und Tierfreunden aus der Seele: “Es gibt keinen Grund heutzutage noch der Bevölkerung zu erzählen, dass Tollwut oder der Fuchsbandwurm noch ein Problem darstellen. (…) Wer dafür ist, dass unser Ökosystem unverseucht bleibt, wer kein Problem damit hat, dass in Deutschland eine Handvoll Wölfe und Luchse leben, wer die Natur in Ruhe und Frieden erleben will und in ihrer ganzen Artenvielfalt, wer für Mitspracherecht, Transparenz und Ehrlichkeit ist, der sollte sich mit uns gemeinsam dafür einsetzen, dass dieser Irrsinn, der sich Jagd nennt, so schnell wie möglich beendet und verboten wird.”

“Die Jagd ist eines der sichersten Mittel, das Gefühl der Menschen für ihre Mitgeschöpfe abzutöten.”

Francois Voltaire (1884-1963)

Syrischer Integrationsverein Essen bedankt sich für Willkommenskultur

Der Syrische Integrationsverein Essen hatte am Dienstag, den 02.02.2016, mit Unterstützung der Partei Mensch Umwelt Tierschutz eine tolle Aktion geplant.

Mit 25 syrischen Flüchtlingen verteilten sie im und am Limbecker Platz weiße Rosen und Karten, um sich bei den Bürgern für die Willkommenskultur zu bedanken.

Reiner Bent, Mitglied des Landesverbandes NRW: „Wir haben heute ein Zeichen der Nächstenliebe gesetzt. Erfreut waren wir über die durchweg positive Resonanz der Bürger. Entgegen der negativen Berichterstattungen der vergangenen Tage waren die Menschen offen für die kleine Aufmerksamkeit der Geflüchteten und für ausgiebige Gespräche. Keine Anzeichen von Misstrauen oder Fremdenfeindlichkeit. Einfach wunderbar!“

Mario Ewers, Vorsitzender des syrischen Integrationsvereins: „Die Menschen sind unglaublich dankbar für die Hilfe und Sicherheit, die sie nach all den Strapazen ihrer Flucht hier in Essen erfahren haben. Sie wollten nur eine Kleinigkeit zurückgeben. Dabei haben wir ihnen heute geholfen.“

Und das ist dem Verein gelungen! 1000 Blumen wurden innerhalb nur einer Stunde verteilt.

Einziger Wermutstropfen: Das Management des Limbecker Platzes machte nach nur wenigen Minuten von seinem Hausrecht Gebrauch und geleitete die Aktivisten vor die Tür. „Das Verschenken von Rosen sei nicht erwünscht, schließlich müsse man danach eine Extra-Reinigung durchführen.“ so Parteimitglied Reiner Bent, der sich im Büro der Verantwortlichen erklären musste.

Die Betreiber der Geschäfte auf der Limbecker Straße waren da wesentlich toleranter und haben sich umso mehr gefreut, dass auch sie ein kleines Dankeschön erhalten haben.

Geschäftiges Treiben im LV NRW

Am Sonntag, den 31. Januar 2016, traf sich das erweiterte Präsidium des LV NRW in der Krefelder Landesgeschäftsstelle.
U. a. wurde eine AG Wahlprogramm für die kommende Landtagswahl im Frühjahr 2017 gegründet.

 

 

 

Zirkus Probst in Krefeld: Kein Spaß für Tiere – Landesverband NRW aktiv für die Rechte der Tiere

Im Anschluss an die heutige Landesvorstandssitzung in Krefeld haben Mitglieder der Landesverbands-Spitze mit vielen anderen AktivistInnen vor dem Zirkus Probst demonstriert, um lautstark unsere Meinung zur (Wild-)Tierhaltung kundzutun.
Zwei Familien entschieden sich, aufgrund unserer Aufklärung über die Haltung und Lebensbedingungen der Tiere, spontan gegen den geplanten Zirkusbesuch.

 

Neuigkeit zur Petition: Gänsereiten

Innenministerium wehrt Eingabe zum Schutz unserer Kinder ab

25. Jan. 2016 — Liebe Unterstützer,

das Innenministerium NRW hat die Eingabe der Tierschutzpartei abgelehnt.

Die Behörden sehen keinen Verstoß der Vereine gegen geltendes Recht, halten die Tötung einer Gans zum Verzehr nach einem brutal-blutigen Spektakel für einen vernünftigen Grund und sieht keine Verstöße gegen das Tierschutzgesetz, das Jugendschutzgesetz, kein verfassungsfeindliches Verhalten und keine übermäßige Gewaltdarstellung!

100.000 Bürger, die einen solchen Brauch als zutiefst verabscheuungswürdig empfinden, werden ignoriert.

Natürlich geben wir nicht auf!

Zum kommmenden Rosenmontag werden wir wieder vor den Toren der Gänsereiter demonstrieren, während Eltern ihre Kinder zwischen volltrunkenen Karnevalisten dazu motivieren das Abreissen des Kopfes eines toten Tieres zu bejubeln.

Die Tierschutzpartei prüft zur Zeit das weitere juristische Vorgehen.

Bis dahin wenden wir uns zusätzlich an den Bundesinnenminister.

Bitte unterstützen Sie uns weiter und schreiben Sie eine Beschwerde zum Gänsereiten an

thomas.demaiziere (at) bundestag.de

Wir hören erst auf, wenn wir gewonnen haben!

Vielen Dank!

Sandra Lück / Bundesvorstandsmitglied der Partei Mensch Umwelt Tierschutz

 

NRW-Kommunalparteienkonferenz: 2,5% Sperrklausel verhindern

Die NRW-Kommunalparteienkonferenz bestehend aus ÖDP, Tierschutzpartei, Partei der Nichtwähler, Die Violetten und Freie Wähler NRW beschließen die Einrichtung einer juristischen Expertenkommission zur Verhinderung der geplanten 2,5% Sperrklausel bei Kommunalwahlen.

[Bochum/Düsseldorf] Am Samstag, den 09.01.2016 trafen sich ÖDP, Tierschutzpartei, Partei der Nichtwähler, Die Violetten und Freien Wähler NRW in Bochum zur ersten NRW-Kommunalparteienkonferenz, um über Strategien zur Verhinderung der Pläne von SPD, CDU und Grüne, bei Kommunalwahlen wieder eine Sperrklausel einzuführen, zu beraten.

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Als Ergebnis wird die Einrichtung einer juristischen Expertenkommission vorangetrieben. Diese wird für den 21.01.2016 parallel zur Expertenanhörung im Landtag NRW zur 2,5% Hürde in Düsseldorf einberufen.

Die Beteiligten sind sich einig: “Es ist durchsichtig, dass sich die etablierten Parteien im Landtag von NRW mit dieser Initiative ihre eigenen Pfründe sichern wollen. Aufkeimender Protest von Bürgerinnen und Bürgern gegen eine selbstgefällige Politik der Etablierten soll offenbar möglichst im Keim erstickt werden. Dies widerspricht dem grundlegenden Verständnis demokratischer Willensbildung. Es wird dabei das Vertrauen in eine basisorientierte Regionalpolitik leichtfertig aufs Spiel gesetzt. Damit spielt man am Ende womöglich sogar rechtspopulistischen Kräften in die Hände.”

Verantwortlich und Kontakt:
Benjamin Jäger (Landesvorsitzender ÖDP): 0170 7149801
Thomas Schwarz (Landesvorsitzender Tierschutzpartei): 02131 7398300, 0176 24790201

STOPPT DAS GÄNSEREITEN! Update!

Seit 1 Jahr bereits läuft auf dem Portal Change.org die Petition „Schützt unsere Kinder – Stoppt das Gänsereiten!“

Bundesvorstandsmitglied Sandra Lück hatte diese 2015 erstellt, um gegen die barbarische Tradition der letzten beiden Gänsereitervereine aus Bochum vorzugehen, die noch immer am Rosenmontag echte, wenn auch bereits zuvor getötete Gänse an den Beinen aufhängen, und denjenigen zum Gänsereiterkönig küren, der es schafft, dem geschundenen Tier im Galopp den Kopf abzureißen.

Die Petition erreichte in kürzester Zeit über 50.000 Unterstützer und rief somit überregional die Presse auf den Plan, die entsetzt über dieses brutale Treiben berichtete.

Aber weder der jahrelange Kampf und Anzeigen gegen die Vereine und Behörden, Demonstrationen, noch der Appell an die Landesregierung konnte bislang verhindern, dass auch Kleinkinder von ihren Eltern zu dieser blutrünstigen Karnevalsvorstellung gezerrt wurden. Auch dieses Jahr steht Karneval wieder vor der Tür. Diesmal haben die beiden Vereine jedoch nicht bloß mit Protesten und schlechter Presse zu rechnen,
sondern auch mit einem Vereinsverbot, welches derzeit vom Landesministerium für Inneres geprüft wird.

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz hat Rechtsanwalt David Sanker das Mandat erteilt. Nun bleibt zu hoffen, dass bis Rosenmontag eine Entscheidung zu Gunsten des Tier- und Jugendschutzes gefällt wird.

Bis dahin bitten wir jeden, der die Petition, die bereits über 90.000 Unterschriften verzeichnet, weiterhin zu unterstützen und zu verbreiten.

Vielen Dank.