Samstag: Umweltaktionstag in Gelsenkirchen

Wir sind morgen in Gelsenkirchen dabei! Kundgebung mit Demonstration am morgigen Samstag. Beginn um 12 Uhr auf dem Bahnhofsvorplatz in Gelsenkirchen.
 
Der 9.12. ist – anlässlich der 28. UN-Weltklimakonferenz – ein internationaler Protesttag der Umweltbewegung. Apokalyptische Waldbrände, Überschwemmungen und Stürme bestimmen das Bild in diesem Jahr. Diese Ereignisse sind nur ein Vorgeschmack auf die Situation, wenn die Umweltkatastrophe weiter ausreift, und zeigen die Dringlichkeit von weiterführenden Maßnahmen.
 
Selbstverständlich sammeln wir vor Ort auch Unterstützungsunterschriften für eine Teilnahme an der Europawahl im nächsten Jahr, um diese Themen nach Brüssel zu bringen.
 

Update: Nachgefragt beim Veterinäramt Bochum

Der Einsatz von Polizei und Veterinäramt in einem Bochumer Taubenschlag hat medial große Wellen geschlagen. Unsere Landesvorsitzende Angelika Remiszewski hat das Ordnungs- und Veterinäramt der Stadt Bochum bereits gestern um Stellungnahme zum Aufenthaltsort der Tauben und den Gründen des Einsatzes gebeten. Gegen 11:57 Uhr erreichten uns per Mail die Antworten auf unsere Fragen (dick gedruckt):

Was war der Auslöser dieser Maßnahme?

Verschiedene Anwohnerbeschwerden und in diesem Zusammenhang auch die Überprüfung eines bauordnungsrechtlichen Verfahrens, welches seit 2 Jahren anhängig ist.

Wer hat diese angeordnet?

Das Bauordnungsamt in Verbindung mit dem Ordnungs- und Veterinäramt (hier im Rahmen der Zuständigkeit nach Tierschutzrecht).

War Gefahr im Verzug oder gibt es einen richterlichen Beschluss? Immerhin handelte es sich um einen Einsatz auf privatem Gelände.

 Der Termin erfolgte nach Vereinbarung mit den jeweils für die Taubenhaltung verantwortlichen Personen;  die Maßnahmen erfolgten im Anschluss im Sofortvollzug nach Tierschutzgesetz (§ 16a).

Was geschieht mit den Tieren? Wer ist Entscheidungsträger?

Entscheidungsträger sind die sachverständigen Tierärzt:innen des Ordnungs- und Veterinäramtes unter Berücksichtigung von Untersuchungsbefunden durch eine niedergelassene Tierärztin bzw. einen niedergelassenen Tierarzt.

Da es sich um Haustiere handelt, ist dieses nach geltendem TSG zu berücksichtigen. Wie ist gewährleistet, dass dessen Maßgabe vollumfänglich beachtet wird?

Bei Stadttauben handelt es sich in der Regel nicht um Haustiere, sondern um verwilderte Heimtiere, die nicht mehr in menschlicher Obhut leben. Tieren dürfen ohne vernünftigen Grund keine Schmerzen, Leiden oder Schäden zugefügt werden. Maßnahmen nach dem Tierschutzgesetz (TierSchG) werden gegen Halter*innen von Tieren getroffen, die es in der Regel bei den sogenannten Stadttauben nicht gibt. Die Einhaltung der Vorgaben des TierSchG ist immer die Grundlage des hiesigen Handelns.

Gibt es eine tierärztliche Untersuchung der Tiere?

Alle sichergestellten Tauben werden (wie bei Tierschutzeinsätzen üblich) tierärztlich begutachtet und Maßnahmen entsprechend der Untersuchungsergebnisse durchgeführt.

 

Das Amt verweist weiter darauf, dass sie weitere und mehr ins Detail gehende Fragen aufgrund des laufenden Verfahrens bzw. aus Gründen des Datenschutzes nicht beantworten können.

Veterinäramt Bochum räumt Taubenschlag

Aktuell gehen bei uns zahlreiche Meldungen und Hilferufe aus Bochum ein:
 
Aus einem Taubenschlag einer Tierschützerin in Bochum sollen durch die Polizei auf Weisung des Veterinäramtes mehrere Tauben ausgesetzt worden sein. Andere wurden mitgenommen und sollen durch einen Tierarzt eingeschläfert werden.
 
 
Gerade vor den aktuellen Geschehnissen rund um die geplanten Taubenmorde in #limburg weckt das Vorgehen in Bochum schlimme Befürchtungen.
 
Achtung: Dieses Posting stellt nur eine Momentaufnahme dar, wir versuchen aktuelle Informationen aus Bochum zu erhalten.
 

NRW Weihnachtsmarktbesuch am Samstag

Nach dem VeggieGlück Weihnachtsmarkt im letzten Jahr in Duisburg wollen wir auch dieses Jahr wieder mit einem gemeinsamen Weihnachtsmarktbesuch ausklingen lassen.

Wir haben uns dieses Mal für den Adventstraum in Schloss Grünewald in Solingen entschieden. Wir treffen uns hier am Samstag, dem 2. Dezember ab 16 Uhr vor dem Haupteingang. Für alle, die vorher noch auf dem Stand in Essen waren wird es sicher eine Fahrgemeinschaft geben, alle anderen können natürlich auch direkt zum Weihnachtsmarkt kommen.

Wichtiger Hinweis: Wenn ihr euch noch vor dem 29.11. unter nrw@tierschutzpartei.de anmeldet, dann übernehmen wir für Parteimitglieder den Eintritt in Höhe von 8 €. Wer ohne Anmeldung kommt, müsste diesen selber vor Ort entrichten.

Weitere Informationen zum Weihnachtsmarkt gibt es hier: https://schloss-gruenewald.de/kulturevents/grunewalder-adventstraum

EU-Bürgerinitiative für eine tabakfreie Umgebung

Seit Anfang des Jahres läuft die Unterschriftensammlung der EU-Bürgerinitiative für eine tabakfreie Umgebung und für die erste tabakfreie Generation Europas bis 2030. Die beiden Hauptziele sind dabei die Reduzierung der Umweltbelastung durch Zigarettenstummel und der Schutz von Kindern und Jugendlichen.
 
Vorbild für die Initiative ist Neuseeland. Dort wurde bereits im vergangenen Jahr ein Gesetz verabschiedet, dass es jungen Menschen ab 2025 unmöglich machen wird, in dort jemals legal Zigaretten kaufen zu können. Gegründet wurde diese Bewegung durch die Initiative nofumardores.org aus Spanien sowie das European Network for Smoking and Tobacco Prevention (ENSP) 

Durch Verkaufsverbote an junge Menschen, die ab 2010 geboren wurden, soll so die erste tabakfreie Generation in Europa heranwachsen können. Die Initiatoren der Bürgerinitiative stellten bereits sechs Forderungen an die Europäische Kommission, unter anderem: ein umfassendes Verbot von Tabakwerbung, Rauchverbote an Orten, die von Minderjährigen frequentiert werden und Finanzierung von entsprechenden Forschungsprojekten dazu.

Wer die Initiative unterstützen möchte, kann hier seine Stimme abgeben:  https://eci.ec.europa.eu/029/public/#/screen/home 

(se)

Infostand am Samstag in Essen

Hier brauchen wir dringend eure Hilfe: Um Unterstützungsunterschriften für die Europawahl 2024 zu sammeln, organisiert die Regionalgruppe Essen am Samstag, dem 2. Dezember von 10 bis 14 Uhr einen Infostand in Essen-Rüttenscheid.
Treffpunkt: Rüttenscheider Straße 62 – ÖPNV-Anbindung: U-Bahn Haltestelle U11/Straßenbahn 108 Rüttenscheider Stern. Für die Anreise mit dem Auto ist das nächste Parkhaus in der Berthold Str. 15 zu finden.
Meldet euch gerne unter nrw@tierschutzpartei.de, wenn ihr Lust und Zeit habt, uns an diesem Stand zu unterstützen.
(se)

SPD folgt Tierschutzpartei bei Aquathermie

NRW soll Aquathermie nutzen!

Vor drei Monaten hat die Tierschutzpartei NRW bei der Landesregierung nachgefragt, ob sich das Energieministerium mit dem Thema Aquathermie, also der Wärmegewinnung aus Abwasser beschäftigt -> Anfrage siehe hier.

Die Antwort war oberflächlich und sagte im Groben, dass die zuständigen Stellen daran arbeiten würden – konkrete Maßnahmen wurden nicht genannt.

Jetzt schlägt die SPD in dieselbe Kerbe und fordert die Landesregierung auf, die Nutzung von Aquathermie im privaten und kommunalen Bereich voranzubringen (Landtags-Drucksache 18/6852). Warum muss eine Landesregierung unter Beteiligung der Grünen eigentlich zum Klimaschutz getragen werden?

(ph)

Politischer Rechenschaftsbericht NRW 2023

(Vorläufiger) Politischer Rechenschaftsbericht 2023 zum Landesparteitag am 18.11.

Hinweis: Wird bis zum Jahresende laufend ergänzt!

Auf Landesebene:

Monat: Aktivitäten:
Januar
  • Ende Januar organisierten wir eine Mahnwache vor der Messe „Jagd&Hund“ in Dortmund, um unseren Protest gegen die dortigen Trophäenjagd-Angebote auszudrücken.
März
  • Am 05. März fand der erste von zwei Landesparteitagen in diesem Jahr statt, neben Neuwahlen des Landesvorstandes konnten die Mitglieder dort auch zwei Fachvorträgen folgen – Der bereits vorab angekündigte Vortrag zum Thema „Unsinn der Fuchsjagd“ bescherte uns einen Leserbrief der Kreisjägerschaft Münster, die uns „ideologische Polemik“ vorwarfen.
April
  • Am 21. April fand ein NRW-Stammtisch in der Düsseldorfer Flammkuchen Manufaktur statt sowie am 30.04. ein Besuch der Wolfsauffangstation von Jos de Bruin in Sonsbeck.
Mai
  • An gleich mehreren Stellen beteiligten wir uns mit Aktionsständen zum 1. Mai.
  • Am 07.05. fand unsere Klausurtagung in Essen statt und am 10. Mai starten wir mit dem 1. Online-Stammtisch ein neues Konzept um Mitglieder und Interessierte virtuell zu einem Thema zu versammeln. Das Thema war an diesem Abend: „Was ist eigentlich Nachhaltigkeit?“
Juni
  • Am 16./17. Juni fand der erste von zwei Bundesparteitagen in diesem Jahr statt. In Berlin konnte die Spitzenkandidatur für die Europawahl 2024 nach NRW geholt werden.
  • Am 20. Juni fand gemeinsam mit dem Wolfsbotschafter Karl-Heinz Pompe ein weiterer Online-Treff mit dem Thema „Wölfe in NRW – Begeisterung vs. Ablehnung“ für unsere Mitglieder und Interessierte statt.
  • Als Landesverband unterstützten wir am 23.06. die Mahnwache vor dem Düsseldorfer Landtag anlässlich der bundesweiten Mahnwachen gegen Schliefenanlagen. Dort konnten wir mit vielen anderen Vereinen und Gruppen ein starkes Zeichen gegen die Fuchsjagd und die Existenz dieser „Ausbildung“ setzen.
Juli
  • Anfang des Monats stellten wir eine Anfrage nach dem Informationsfreiheitsgesetz (IFG) an das Bundesministerium der Finanzen zum Thema Besteuerung von Pflanzenmilch und unterstützten die Proteste gegen die Jagd auf Kanadagänse am Elfrather See in Krefeld.
  • Am 22. Juli unterstützten zahlreiche Mitglieder aus NRW den Landesverband Hessen in Kassel mit einem Infostand bei der Suche nach Unterstützungsunterschriften für die hessische Landtagswahl.
August
  • Anfang August stellten wir eine Anfrage nach dem Informationsfreiheitsgesetz (IFG) an das Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes NRW zum Thema Aquatermie/TEA – Diese ist bislang noch nicht beantwortet.
  • Am 26. August nahmen zwei Vorstandmitglieder an der Ruhr Puls Diskussionsveranstaltung von Mera25 in Dortmund teil. Thema war die Vision einer Ruhrstadt. In den Monaten August und September wurde das Team des Landesvorstandes durch den Praktikanten Tim bei zahlreichen Veranstaltungen und organisatorischen Dingen unterstützt.
  • Ende August starteten wir als Landesverband offiziell in den EU-Wahlkampf und die damit verbundene Suche nach Unterstützungsunterschriften. Die Stelle der Organisationsassistenz (m/w/d) im Landesverband NRW wurde offiziell ausgeschrieben.
September
  • Am 2. September waren wir mit einem Stand auf dem CSD in Dortmund dabei und am Samstag, dem 09.09. fand ein großer Demonstrationszug in Detmold gegen die Schliefenanlage in Lemgo-Voßheide statt, an dem auch zahlreiche unserer Mitglieder teilgenommen haben.  Am Vorabend trafen wir uns zum Mitgliedertreff/Stammtisch im „Hans in Glück“ in Essen, bei dem wir auch die Tiernothilfe Essen als Gäste begrüßen durften.
  • 6./15.09. Teilnahme an der Gerichtsverhandlung und Demo gegen den Horror-Schlachthof Selm in Lünen.
  • Am Wochenende 16.&17. September waren wir mit einem Stand auf der Green World Tour im Jugendpark Köln vertreten.
  • Am 23.&24. September fand in Hannover der Bundesparteitag statt wo der LV NRW mit einer großen Delegation von 11 Mitgliedern vertreten war. Medial beteiligten wir uns am 23.09. auch am Aktionstag #LasstDieKuhlos
  • Am 28. September fand unter dem Thema „Artenschutz vs. Zoo“ der bislang bestbesuchte Online-Treff unseres Landesverbandes statt. Marcel Stawinoga, Erster Vorsitzender des Plumploris e.V. war an diesem Abend unser Diskussionspartner.
  • Am letzten Wochenende beteiligten sich zahlreiche Mitglieder an der großen Demo in Düsseldorf gegen die Fuchsjagd und Hobbyjagd allgemein.
Oktober
  • Am 08. Oktober beteiligten sich zahlreiche Mitglieder an der Gegendemonstration zur RECHTEN Veranstaltung „Bielefeld steht auf“
  • Es fand eine ViKo mit den Bewerber:innen für die Büroassistenz statt und anlässlich des WorldCageFreeDays unterstützten wir am 13. Oktober in unseren Social Media Kanälen den Kampf für ein Ende der europäischen Käfig-Ära.
  • Am Abend des 20. Oktobers fand mit dem Autor Ulrich Bender in Dortmund eine Lesung seiner veganen Kurzgeschichten statt.
November
  • Am Wochenende 4. und 5.November fand in Münster die Veggienale Messe statt. An unserem Stand beteiligten sich Mitglieder und Nicht-Mitglieder. Es konnten zudem zahlreiche Unterschriften zur Europawahl gesammelt werden.
  • Beteiligung an der NRW-weiten Anfrage an die Veterinärämter bzgl. der Kontrolle und Überwachung der Umsetzung zur vorgeschriebenen Betäubung männlicher Ferkel bei der Kastration. Am 7.11. Besuch der Veranstaltung „NRW für Europa“ im Düsseldorfer Rathaus, wo es um die Möglichkeiten ging, als Multiplikator Menschen für die Teilnahme an der Europawahl zu motivieren sowie mögliche Hilfestellung aus dem EU-Parlament.
  • Am 09. November putzten Mitglieder des Landesvorstands anlässlich der Reichsprogromnacht die Stolpersteine in Dortmund.
  • Am darauffolgenden Samstag fand in Dortmund-Mengede eine große Demo/Infostand gemeinsam mit dem Netzwerk Fuchs für ein Verbot von Schliefenanlagen statt.
  • Am 18. November fand der Landesparteitag in der Werkhalle des Union-Gewerbehofes in Dortmund statt. Neben einem interessanten Vortrag des Vereins Unsichtbar e.V. fanden zahlreiche Nachwahlen für den Landesvorstand statt.

Social Media:

Durch eine sehr aktive „Posting-Arbeit“ bei FB, Instagram und Twitter konnten wir die Reichweite der Landes- und Regionalkanäle in diesem Jahr deutlich steigern!

 

Aus den Kreisverbänden und Regionalgruppen:

Ort: Aktivitäten:
KV Dortmund
  • Ein Großteil der Aktivitäten des Kreisverbandes Dortmund entfiel in diesem Jahr auf die Arbeit im Rat der Stadt Dortmund, wo wir als Partei als Teil der Fraktion Linke+ ein Ratsmitglied sowie jetzt zwei sachkundige Bürger stellen. Im Stadtrat konnten so mehrfach kritische Anfragen an das Veterinäramt z.B. gegen Tiervermehrer oder sonstige Fälle von Tierquälerei im Stadtgebiet gestellt werden sowie im Schulausschuss zu Schulbegleitern und Schuleingangsuntersuchungen.
  • Auch konnten zahlreiche politische Erfolge wie die Pflanzung von Bäumen für neugeborene Dortmunder Kinder, ein Tiny Forest Modellprojekt oder der Erlass der Hundesteuer für Assistenzhunde in der Ausbildung erzielt werden.
  • Viele Initiativen wie eine bessere Übersicht über barrierefreie Toiletten, aufklärende Schilder über das Fütterungsverbot von Kanadagänsen und Nutrias, kostenloses Parken und ÖPNV für Helfer:innen ehrenamtlicher Vereine, Ladekoffer und Aufbewahrungsmöglichkeiten für Schülerlaptops, usw. sind gerade noch in den Gremien „unterwegs“. Alle Anträge und Anfragen lassen sich seit dem August auf tierschutzpartei.de nachlesen. Über unsere Arbeit in der Kommunalpolitik veröffentlichten wir im Juni erstmals einen Halbjahresbericht.
  • Die politische Arbeit umfasst auch die Aktivitäten wie die Teilnahme an Infoveranstaltungen (z. B. Zukunftsgarten Dortmund) oder Workshops (Mikropolitik, Frauenpolitik-FrauenMachtZukunft), Besichtigungen (z. B. Seniorenheime), Empfänge und Ausschussfahrten (z. B. nach Frankfurt zu Modellschulen und -projekten).
  • Auf der Kreisversammlung am 30. März wurden die Stadt Hagen und der Kreis Unna in den Kreisverband integriert und ein neuer Kreisvorstand gewählt.
  • Am 01.06. nahmen wir an einem Vortag von Pro Wildlife teil. Am 19.06. besuchten wir mit der Fraktion den Dortmunder Zoo und am 26.08. nahmen wir an einer Diskussionsrunde zur Vorstellung einer Ruhrstadt teil.
  • Am 9. September organisierte der Kreisverband einen Tauben-Informationsstand und wurde dabei medial von Studierenden-Magazin KURT der TU Dortmund begleitet. Medial erreichten wir auch im August große Sichtbarkeit, indem wir uns gegen einen Beitrag der Ruhr Nachrichten äußerte, in dem eine jagende Markthändlerin und ihre „besonderen Emotionen“ beworben wurden.
  • Dortmunder Vereine wie z.B. der Igelschutz wurden bei der Suche nach Pflegestellen unterstützt. Ein Dauerthema stellte in diesem Jahr wieder einmal die Schliefenanlage in Dortmund-Westerfilde dar.
RG Münsterland
  • Die Regionalgruppe Münster entwickelte sich anlässlich einer Fusion mit der Regionalgruppe des Kreises Borken zur Regionalgruppe Münsterland unter der Leitung von Peter Haversath weiter.
RG Essen Aktivitäten der RG Essen:

  • Mehrmalige Teilnahme an den Donnerstagsdemonstrationen vor der Hauptverwaltung von RWE in Essen, Altenessener Straße
  • Teilnahme am Waldspaziergang in Oberhausen Sterkrade gegen die Fällung von 5.000 Bäumen für den Ausbau des Autobahnkreuzes (Sterki lebt)
  • Teilnahme an dem Beratungsgremien zur Essener Innenstadtentwicklung
  • Teilnahme an unterschiedlichen Arbeitskreisen der Umweltbehörde (AK Wald, AK Grugapark, AK Friedhof, INSEC, AK)
  • Teilnahme an Informationsveranstaltung zu Straßenbäumen auf der Margarethenhöhe
  • Beteiligung an Veranstaltungen örtlicher Bürgerinitiativen gegen die Fällung von Bäumen (Radweg Humboldtstraße / Klostergarten Laarmann- Moosstraße)
  • Beteiligung an der Waldgruppe „Unter der Linde“
  • Teilnahme an der Lichtkette in Essen vor der alten Synagoge
  • Austausch beim Wintertreffen der Jugendverbände (AKJ)
  • Stimmberechtigtes Mitglied des Ausschusses Umwelt-, Klima-, Verbraucherschutz sowie des Unterausschusses Jugend des Jugendhilfeausschusses
  • Stellvertretendes Mitglied des Jugendhilfeausschusses
  • Aktivitäten im eingetragenen und anerkannten Verein LiCu (Life and Cultur), indem Inklusion als Hauptziel formuliert ist. Dies zeigt sich z. B. bei den erfolgreichen Veranstaltungen des Forumtheaters in Schulen, deren Finanzierung erfolgreich vom Verein beantragt wurde. Zudem gibt es Kontakte zu Institutionen aufgrund von Konzeptentwicklungen für arbeitslose Jugendliche (Cafe Change) und Inklusionskindergarten.
RG Märkisches Sauerland

 

  • Die Regionalgruppe rund um Michael Siethoff organisierte am 23. September einen Infostand in der City von Iserlohn, um über unsere Partei, die Ziele und Vorstellungen zu informieren und Unterstützungsunterschriften für die Europawahl zu sammeln.
RG Mönchengladbach

 

  • Am 1. Mai waren die Aktiven der Regionalgruppe mit einem Aktionsstand zum 1. Mai in vor Ort vertreten.
  • Am 16. Juli organisierte die Regionalgruppe traditionell eine Teilnahme am CSD Mönchengladbach mit Stand, Kinderschminken und Glücksrad.
    Am ersten Oktober-Wochenende nahmen Mitglieder der Regionalgruppe an einer Mahnwache für eine verstorbene Radfahrerin in Mönchengladbach-Rheydt teil.

Stand: 22.11.2023

 

Sebastian Everding: Schliefenanlagen schließen!

Redebeitrag von Sebastian Everding, Landesvorsitzender in NRW und Spitzenkandidat für die Europawahl 2024 auf der Demonstration gegen Schliefenanlagen in Dortmund:

 

Liebe Tierfreundinnen und Tierfreunde,
Liebe Nachbarinnen und Nachbarn,

etwa 5 km von hier entfernt liegt das Vereinsgelände des Dortmunder Ablegers des Deutschen Teckelclubs. Unscheinbar hinter hohen Zäunen, mit ganz viel hohen Sträuchern und vielen Bäumen, umringt von Feldern. So unscheinbar, dass ich selber erstmal dran vorbeigefahren bin. Kein Schild, keine Werbung….nichts! Auf der Homepage des Vereins, eine Postanschrift in Castrop-Rauxel und unter der Rubrik „Unser Zuhause“ nur ein Foto des Vereinsheims, aber ohne Adresse.

Die Frage an alle hier: Was ist da los beim Teckelclub zwischen Westerfilde und Kirchlinde?
Möglichkeit  1: Schlechtes Marketing-Konzept?
Möglichkeit 2: Passiert da vielleicht etwas, was nur ein ausgewählter Kreis von Vereinsmitgliedern, sowie befreundete Vereine aus dem Umland mitbekommen soll?

Hier die Auflösung: was sich hinter den hohen Zäunen und dem unscheinbaren grünen Tor abspielt wissen die wenigstens Dortmunder und selbst Menschen die seit Jahrzehnten in der direkten Umgebung wohnen nicht. Auch ich wusste davon nichts, bis zu dem Zeitpunkt als PETA im Februar 2022 mehrere Schliefenanlagen in Deutschland anzeigte und ich auf diesem Weg erstmals von dieser Anlage hier in der Nähe erfuhr.

Als Partei Mensch Umwelt Tierschutz (Tierschutzpartei) sind wir seit 2020 im Rat der Stadt Dortmund und fingen ab diesem Zeitpunkt an, Anfragen an das Veterinäramt im Ausschuss zu stellen. Dieses betonte von Anfang an, dass es ja eigentlich gar nicht zuständig sei, die Anlage aber gut kennen würde, da sie freiwillig auf ausdrücklichen Wunsch des Vereins bereits mehrfach besucht hätte.

Auch in dieser Zeit kamen erste Kontakte zu Martin Steverding und dem Netzwerk Fuchs, wir beteiligten uns an Demonstrationen in Olfen und Rhede und ich erkannte ein System: Diese Anlagen sind grundsätzlich immer weit außerhalb und immer wissen die allermeisten Anwohnerinnen und Anwohner nicht, was dort passiert.

Hundevereine machen oft sinnvolle Trainings von Leinenführigkeit, über die Suche von vermissten Menschen bis zu tollen Tricks…Hier gibt es jedoch ein Training der besonderen Art: Die Baujagd.

Um hier eine erfolgreiche Eintragung ins Zuchtbuch zu bekommen dürfen die Vereinsmitglieder aus Dortmund, aber natürlich auch von befreundeten Vereinen aus der Umgebung einmal Waldi in einen künstlichen Fuchsbau jagen. Dies wäre etwas befremdlich, aber wir würden hier nicht stehen, wenn der Fuchs genauso künstlich wäre! Aber nein, hier sitzen drei Fuchsschwestern seit frühster Kindheit (die Mutter ist wohl versehentlich vor ein Gewehr gelaufen) und diesen als lebendige Trainingsobjekte. Nur ein Trenngitter trennt den Hund vom Fuchs, der seinem natürlichen Fluchtinstinkten beraubt unter Todesängsten im sogenannten Kessel sitzt. Dieses Schicksal erdulden die drei Schwestern immer wieder aufs Neue, weil immer neue Zuchtjahrgänge trainiert werden wollen. Gehen davon alle später auf die Baujagd? Nö die allerwenigsten, aber die Prüfung muss sein.

Das Dortmunder Veterinäramt und viele andere Stellen berufen sich ausschließlich darauf, dass den Füchsen durch das Trenngitter kein körperlicher Schaden entsteht und blenden die Leiden durch immerwährende psychischen Todesängste vollständig aus. Und die Situation der dauerhaften Eingespertheit außerhalb der Trainingseinheiten lassen wir hier einmal komplett außen vor.  Aber diese Anlagen hier beim DTK und an vielen anderen Stellen sind erlaubt und das im Jahr 2023 – Ich frage euch: Sollten wir hier in Sachen Empathie und Tierschutz nicht schon viel viel weiter sein?

im letzten Jahr haben wir eine Online-Petition gestartet – Fast 61.000 Menschen haben schon für ein Verbot der Schliefenanlagen in NRW ihre Stimme erhoben. Je mehr Menschen davon erfahren, umso mehr Menschen sind auch dagegen. Wir stehen hier um mehr Menschen darüber aufzuklären und ein Ende dieser Ausbildungsmethode zu fordern. Unsere Ankündigungen und Videos vorab wurden von über 10.000 Menschen gesehen, so dass hohe blickdichte Zäune langsam nicht mehr ausreichen. Wir fordern eine sofortige Schließung der Schliefenanlagen hier in Dortmund, in Rhede, in Olfen, in Lemgo und überall anders! Die Füchse sollen umgehend an geeignete Vereine überstellt werden um ihr Leiden zu beenden und ihnen ihr Leben zurück zu geben! Wir kämpfen für ein Verbot von Schliefenlagen. Wir kämpfen für ein Ende der Baujagd und ein Ende der 400.000 Abschlüsse von Füchsen jedes Jahr!

Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit

 

Putzaktion Stolpersteine am 9. November

Vor 85 Jahren, in der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938, standen in ganz Deutschland Synagogen in Flammen. Anlass war eine mit Zustimmung Hitlers von Propagandaminister Josef Goebbels durch eine Hetzrede ausgelöste Aktion. Auch weitere Geschäfte, Gotteshäuser und andere Einrichtungen des jüdischen Lebens in Deutschland wurden am 9. November von organisierte Schlägertrupps in Brand setzten. Dieser Tag, an dem Tausende Jüdinnen und Juden misshandelt, verhaftet oder getötet wurden, sollte zum offiziellen Beginn des größten Völkermords der Geschichte werden.

Mit Stolpersteinen in Gehwegen erinnert der Kölner Künstler Gunter Demnig an die Opfer des Nationalsozialismus. Mehr als 90.000 Gedenksteine hat seine Initiative bereits in Europa verlegt, davon auch zahlreiche in Nordrhein-Westfalen. Auf den im Bürgersteig eingelassenen Messingplatten sind die Namen und Daten von Verfolgten und Ermordeten eingraviert. Doch das Messing der unscheinbaren Mahnmale wird mit der Zeit matt und die Steine sind dadurch nur noch schlecht lesbar. Stolpersteine von den Spuren der Witterung zu befreien bedeutet auch, den Staub des Vergessens von den schrecklichen Ereignissen zu wischen, für die sie symbolisch stehen. Dies wollen wir in Dortmund und an vielen anderen Stellen machen.

Datum/Uhrzeit: Donnerstag, 09. November ab 17:15 Uhr
Treffpunkt: Reinoldikirche, Dortmund-City

Meldet euch gerne unter nrw@tierschutzpartei.de kurz an, wenn ihr dabei sein möchtet.

Die „Putzanleitung“ für alle:

1. Entfernt zunächst den gröberen Schmutz mithilfe des angefeuchteten Tuches.
2.
Tragt nun das Messingputzmittel direkt auf den Schwamm auf und reibt Sie die Oberfläche gründlich damit ein. Lasst das Mittel anschließend kurz einwirken.
3. Schrubbt jetzt die Reste mit dem Schwamm weg und spült Sie mit Wasser nach.
4. Trocknet den Stein gut ab und entfernt eventuelle Putzmittelreste auf dem umliegenden Straßenbelag.