PM: Ablehnung Vorschaltbeschwerde Kükenschreddern

Pressemitteilung vom 21.06.2016

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz / Tierschutzpartei hatte im April Strafanzeige gegen die Große Koalition wegen des Vorwurfs der Verfassungswidrigkeit erstattet.

Die Ablehnung eines Verbotes des Tötens männlicher Küken verfehle das in Artikel 20a Grundgesetz implementierte Staatsziel Tierschutz und verstoße somit gegen höherrangiges Recht.

Gegen die erste Einstellung des Ermittlungsverfahrens reichte die Partei Vorschaltbeschwerde ein.

Nun teilt der Staatsanwalt die erneute Einstellung des Verfahrens ohne Aufnahme von Ermittlungen mit.

Der Sachverhalt möge unter vielerlei Gesichtspunkten diskussionswürdig sein, es sei jedoch strafrechtlich nicht fassbar, die Personen, die als Repräsentanten verschiedener eingebundener Behörden bzw. Ministerien oder als Organe im politischen Willensbildungsprozess an der Entscheidung, ein Verbot des Kükenschredderns abzulehnen beteiligt waren, haftbar zu machen.

Ein Verstoß gegen Verfassungsrecht stehe in diesem Falle nicht unter Strafe.

Ein Freifahrtschein für unsere Politiker und ein Schlag ins Gesicht für jeden Tierschützer!

„Die Entscheidungen der Bundesregierung und der Staatsanwaltschaft zeigen eindrucksvoll, dass Tierschutz in Deutschland nur auf dem Papier Verfassungsrang hat und in der Praxis Profitmaximierung sowohl von der Wirtschaft als auch von der Politik und sogar der Justiz über dieses Staatsziel gestellt wird. Das Schreddern oder Vergasen jedes zweiten neugeborenen Kükens und die Zucht von über 50 Millionen Tieren für den Müll ist an Dekadenz und Lebensverachtung wohl kaum zu übertreffen“, so Bundesvorsitzender Matthias Ebner.

Rechtlich gesehen könne man ein Klageerzwingungsverfahren einleiten.

Man werde diese Möglichkeit nun von einem Anwalt prüfen lassen.

Pressekontakt:
Sandra Lück
sandra-lueck@tierschutzpartei.de
0177 1795420

Bewohner im Selketal bangen um ihre Heimat

Die Menschen im Selketal sehen sich gleich 3 Katastrophen gegenüber. Zum Einen plant die Mitteldeutsche Baustoffe GmbH einen neuen Grauwacke-Tagebau bei Ballenstedt auf einer Fläche von etwa 66 Hektar, den sie 30 Jahre betreiben möchte. Leider hat nach dem aktuellen Landesentwicklungsplan die Rohstoffnutzung Vorrang vor den Hauptzielen Natur, Landschaft und Tourismus. Zum Zweiten kämpft schon seit mehreren Jahren die Bürgerinitiative NATURNAHER HOCHWASSERSCHUTZ SELKE gegen den geplanten Deichbau des Landesbetriebes für Hochwasserschutz und Wasserwirtschaft Sachsen-Anhalt (LHW) und dem Talsperrenbetrieb (TSB). Der Damm und die Begradigung des Flusses vor und hinter dem Damm bedroht die Natur und zerstört den Lebensraum vieler Tiere. Für einen naturnahen Hochwasserschutz wurden von der Bürgerinitiative bereits Alternativen, ohne Damm und mit Berücksichtigung der bereits bestehenden 28 Teiche im Bereich der Selke ausgearbeitet. Nun kommt auch noch die Erweiterung einer Schweinemastanlage auf die Bürger zu. Wir trafen uns zur Neugründung dieser Bürgerinitiative in Ballenstedt. Die Firma Markus Jacobs möchte die Tierplätze und das Mastgewicht erhöhen. Auf meine Nachfrage teilte mir der zuständige Sachbearbeiter vom Landesverwaltungsamt (LVWA) Herr Schäfer mit, dass keine Umweltverträglichkeitsprüfung erforderlich ist. Zudem hat die Behörde dem Antrag nach §16 Abs.2 BImSchG stattgegeben. Damit kommt es nicht zu einer öffentlichen Bekanntmachung, auch nicht zur Auslegung der Unterlagen für die Öffentlichkeit und zu keiner Beteiligung der Öffentlichkeit. Das Genehmigungsverfahren wird demnach ohne Öffentlichkeitsbeteiligung geführt und nach meiner Auffassung einfach so bewilligt. Für diese Informationen musste ich stattliche Euro 50 zahlen. Zudem wurde davon ausgegangen, dass solche Vorhaben keine Auswirkungen auf das Klima hätten. Zahlreiche Organisationen widerlegen bereits dies und machen die Massentierhaltung hauptverantwortlich für den Klimawandel und die Umweltverschmutzung. Antwort des LVWA

Hier gehts zur Petition- Bitte Unterschreiben!

https://www.openpetition.de/petition/online/nein-zum-geplanten-grauwackeabbau-zwischen-meisdorf-ballenstedt-und-dem-selketal

 

 

Demonstration vor dem Schweinehochhaus in Maasdorf

Am 11.06.2016 rief unsere Partei zur Demonstration gegen das Schweinehochhaus auf. Das Schweinehochhaus in Maasdorf steht schon seit Jahren in Kritik und ist ein Symbol der Tierausbeutung, Tierqual und Massentierhaltung in Deutschland. Gemeinsam mit vielen extra angereisten Teilnehmern haben wir hier für die Schweine und für die Schließung des „Schweinehochhauses“ in Maasdorf Sachsen-Anhalt demonstriert.

Mit der Ankunft unserer mutigen Sternläufer Andreas Döring, Horst Wester und Fee kam die Veranstaltung zum Höhepunkt. Auch die Presse, die Mitteldeutsche Zeitung und der MDR waren vor Ort. Kurzfristig hatte sich auch der Schweinewirtschaftsverband zur Gegendemonstration angemeldet. Mit zirka 10 Mitgliedern ist Herr Werner Gutzmer erschienen.dscn0236 Herr Werner Gutzmer, Gründer des Schweinewirtschaftsverbands in Sachsen-Anhalt befand sich für Streitgespräche immer wieder am rotweißen Kunststoffband. Er sei der Meinung, dass in der Fleischindustrie Moral keine Rolle spiele. Auch auf die Fragen warum, wenn es den Tieren gut ginge, mit Ausfallquoten gerechnet werde? Warum komplizierte Desinfektionsverfahren notwendig sind, wenn er doch der Meinung sei, dass es den Tieren gut ginge, weil man produktiv bleiben müsse? dscn0250Auf meinen Schlussfolgerungen, dass die Tiere der Natur völlig entfremdet gehalten werden und deswegen schnell krank werden entgegnete er nichts. Dabei weiß doch jedes Kind: “Wer Tiere unter krankwerdenden Bedingungen hält muss damit rechnen, dass die Tiere krank werden! Wen wundert es denn, dass in nahezu allen Massentierhaltungsanlagen Langzeitantibiotika genutzt werden. Wer kann bei so vielen kranken Tieren schon sagen, ob die vielen Medikamente zur Gesundheitsversorgung oder zum Wachstumsdoping eingesetzt werden.

Letztendlich wird von Fachkreisen der erhöhte Antibiotikaverbrauch in der Massentierhaltung für die Entstehung von multiresistenten Keimen hauptverantwortlich gemacht. Allein in deutschen Krankenhäusern sterben jährlich 15.000 Menschen an multiresistenten Keimen. Es scheint als würde unser aller Leben dem Profit einiger weniger untergeordnet.

Unser Dank geht an die vielen Teilnehmer, die da waren und sich so unermüdlich für die Tiere einsetzen.

Erste Wegstrecke geschafft

Landesvorsitzender der Tierschutzpartei Andreas Döring sagt: „Mein erster Etappensieg!“ Unser Sternläufer ist von Stangerode über Ritterode und Mansfeld auf Feldwegen in der Lutherstadt Eisleben angekommen. Sein Ziel ist die Demonstration am 11.06.2016 vor dem Schweinehochhaus in Maasdorf.eisleben1

Mit Freunden, einem großen Banner, viel Entschlossenheit und Hoffnung stand er auf dem Marktplatz. So machte Andreas Döring auf die Missstände in der Massentierhaltung aufmerksam. „Wird es in dieser großen wunderschönen Stadt mehr Menschen geben die bereit sind mir zuzuhören, nachzudenken über das was wir unseren Mitgeschöpfen antuen? Auch wenn nur einer handelt, dann war mein Lauf nicht umsonst.“

Mein Sternlauf

Liebe Tierfreunde, liebe Besucher und liebe Freunde  Auch ich werde laufen. Maasdorf ist nur eines der schlimmen Dinge, die wir unseren Mitgeschöpfen antun. Warum tun wir das? Ich wusste es vor 25 Jahren auch nicht besser.

Dann kamen in kleinen Schritten immer wieder Informationen an mich heran.Ich habe Dinge gesehen und erlebt, die mich heute noch erschaudern und manchmal nicht schlafen lassen und mich „zwingen etwas zu tun“. Ich habe gehandelt, aber meiner Meinung nach damals nicht genau wie ich es eigentlich hätte tun können.Andi Sternlauf
Es hat gedauert: vom Nachdenken, über weniger Biofleisch essen (heute weiss ich, das reicht noch lange nicht). Nun lebe ich seit ungefähr 20 Jahren als Mensch, der seine Mitgeschöpfe und die Umwelt mit völlig anderen Augen betrachtet. Aber ich habe nicht vergessen, daß ich nur handeln konnte, weil ich Informationen bekam und diese mich als Tierschützer und empathischen Menschen bewegten – und ich deshalb etwas machen musste. Ich würde mich freuen, wenn ich auf meiner Wanderschaft mit Menschen ins Gespräch kommen könnte, diese mir einfach zuhören und irgendwann erkennen, daß unser Umgang mit allen unseren Mitgeschöpfen ein ethisches Verbrechen ist. Es geht nicht darum: können sie reden, fühlen oder denken – sondern können sie auch leiden wie wir. Andi Sternlauf2Ja, das tun unsere Mitgeschöpfe und die wenigsten haben es erkannt. Meine Wanderschaft ist nur ein Teil meines Weges, den ich gehen will, meine Gedanken sind bei allen diesen hilflosen Wesen und ich hoffe darauf, dass ich noch lange auf diesem Weg gehen werde und ich eines Tages erkenne, das dieses Leiden unserer Mitgeschöpfe von den meisten nicht mehr akzeptiert wird und sie auch ihre Einstellung ändern. Ob ich jemals meinen Traum erleben werde, weiß ich nicht. Meine Hoffnung ist, dass wir alle gemeinsam handeln, weil wir erkennen, es kann so nicht weitergehen. Am 09.06.2016 werde ich auf Horst Wester in Halle treffen und mit ihm weiter wandern, nachdem ich am 08.06.2016 in Eisleben gegen 16.00 Uhr Station gemacht habe. Auf meinem Weg von Quedlinburg nach Halle (und auch danach), könnt ihr mich erkennen. Uns begleitet ein großer Ballon (mit Schweinemotiv) und Kira.

Laufen gegen Tierleid – Schweinehochhaus schließen!

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Nun brechen wir von unserem schönen Zuhause auf, um für die Tiere zu laufen, die nicht für sich selbst laufen können!

Weitere Infos unter:

Mein Sternlauf gegen Tierleid

http://www.agrar-fischerei-zahlungen.de/afig/Suche

Sternlauf-Mitteldeutsche Zeitung vom 02.Juni 2016

http://www.mz-web.de/landkreis-harz/von-quedlinburg-nach-maasdorf-tierschuetzer-wandert-zum-schweinehochhaus-24154856

 

3. Pforzheimer Fleischschalenaktion ein voller Erfolg

Am vergangenen Samstag, 21. Mai, veranstalteten wir die dritte Pforzheimer Fleischschalenaktion in der Fußgängerzone von Pforzheim, zudem direkt vor einem Metzger.

Bereits um 10:00 Uhr begannen wir aufzubauen und gegen 11:15 Uhr stand alles bereit. Neben zwei Fleischschalen in welcher jeweils ein­_e Aktivist_in (Lisa und Nicola) lagen und mit Kunstblut bespritzt und in Frischhaltefolie verpackt waren, gab es an unserem großen Infostand 10 verschiedene vegane Alternativen gegen eine kleine Spende zu probieren. Vom Schokokuchen bis zur selbstgemachten Teevurst, über Chili sin Carne und Gulasch, wurden alle Geschmäcker getroffen. Die passenden Rezepte lagen zum Mitnehmen aus und wurden dankend angenommen.

Um 12:00 kam auch die Presse der Pforzheimer Zeitung.

Bericht ist hier nachzulesen.

Um die Fleischschalen herum, standen zudem drei Aktivisten (Joe, Lea, Tim), welche an den Armen und dem Mund, ebenfalls Kunstblut hatten und mit Messer und Gabel in der Hand und Botschaften um den Hals, zeigten, dass Messer und Gabel die größten Massenvernichtungswaffen darstellen.

Um 14:00 Uhr tauschten die Aktivisten welche bereits in den Fleischschalen lagen, mit zwei weiteren Aktivisten (Sabrina und Angelo), welche sich dann bis zum Ende der Veranstaltung gegen 16:45 Uhr zur zweiten Runde in die Schalen verpacken ließen.

Wie bei solch schockenden Aktionen nicht anders zu erwarten, gab es alle Reaktionen. Vom Kopfschütteln über Staunen, Ignoranz, Sprachlosigkeit, Ekel , Interesse, Zuspruch, Neugierde, Applaus, Jubeln und auf die Schulter klopfen, waren alle Reaktionen dabei.

Der Großteil der ca. 500 erreichten Menschen war begeistert.

Viele gute und interessante Gespräche konnten stattfinden, Mitgliedsanträge wurden mitgenommen oder gleich an Ort und Stelle ausgefüllt und wir wurden alle ermutigt, genau so weiterzumachen um die Menschen aufzurütteln und auf das Leid der Tiere aufmerksam zu machen!

Es war ein großartiger Tag mit tollen Freunden, Aktivisten und Helfern.

Vielen Dank an das gesamte Team.

Patricia Kopietz

(Stellv. Landesschatzmeisterin)

 

Aktion gegen Fleischkonsum PforzheimAktivistin in Fleischschale PforzheimAktivist in Fleischschale Pforzheim

Kundgebung gegen Circus Krone in Rastatt

Anlässlich des Gastspiels von Circus Krone in Rastatt veranstalteten wir am 14. Mai 2016 eine Kundgebung gegen die Tierhaltung im Zirkus.

Zu der Demonstration versammelten sich ca. 40 Personen an der Zufahrt zum Zirkusgelände, um gegen den Missbrauch von Tieren im Zirkus zu demonstrieren. Die Reaktionen waren gemischt: Während die einen ihre Zustimmung äußerten, kam es auch zu Diskussionen mit Befürwortern der Tierhaltung im Zirkus.

Auch die Presse war vor Ort: So soll ein Hörfunkbeitrag über die Kundgebung am Freitag, 27. Mai, auf SWR1 zwischen 20:00 und 22:00 Uhr in der Sendung „Der Abend“ laufen.

Vorschaltbeschwerde zur Einstellung der Ermittlungen bzgl. Kükenschreddern

Pressemitteilung vom 21.05.2016

Am 18.03.2016, einen Tag nachdem die Große Koalition gegen den Antrag der Opposition stimmte und ein generelles Verbot des Kükenschredderns ablehnte, erstattete die Partei Mensch Umwelt Tierschutz (Tierschutzpartei) Strafanzeige wegen Verfassungswidrigkeit durch Unterlassung gegen die Bundesregierung.
Die Staatsanwaltschaft Berlin teilte nun mit, das Verfahren eingestellt zu haben, da kein Anfangsverdacht auf Verstoß gegen das Tierschutzgesetz vorliege.

Der Bundesvorstand der Tierschutzpartei reicht am 19.05.2016 Beschwerde gegen die Einstellung des Ermittlungsverfahrens gegen die Bundesregierung gemäß §170 Abs. 2 StPO bei der Generalstaatsanwaltschaft Berlin ein.

„Die Generalstaatsanwaltschaft ignoriert die relevanten Punkte der eingereichten Strafanzeige und begründet die Einstellung der Ermittlungen damit, es läge kein Verstoß gegen das Tierschutzgesetz vor. Wir werfen der Regierung allerdings vor, die Verfassung zu missachten, denn die jährliche Tötung von etwa 50 Millionen Tieren zu Gunsten der Profitmaximierung der Verwirklichung eines Staatsziels vorzuziehen und die Möglichkeit zur Reduzierung solch unglaublichen Leids abzulehnen, ist ein klarer Verstoß gegen höherrangiges Recht. Wenn ein im Grundgesetz verankertes Staatsziel so simpel übergangen werden kann, dann benötigen wir keine Verfassung mehr!“, lässt der Vorstand verlauten.

Am 20.05.2016 bestätigte das Oberverwaltungsgericht Münster ein Urteil, nach dem das Kükenschreddern laut Rechtsprechung in NRW nicht gegen das Tierschutzgesetz verstoße, es läge aus wirtschaftlichen Aspekten schließlich ein vernünftiger Grund vor.

Kein überraschender Urteilsspruch – Die Große Koalition hat schließlich erst kürzlich erneut den wirtschaftlichen Profit über die Verbesserung des Tierschutzes gestellt und einmal mehr bewiesen, dass lobbyfreundliche Politik und Verfassungstreue nicht zusammen passen.

Tierquälerei: Tierschutzpartei stellt Strafanzeige gegen Circus Krone

Pressemitteilung vom 21.05.2016

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz (Tierschutzpartei) hat am 17. Mai bei der Stadt Landau Strafanzeige gegen Frau Christel Sembach-Krone, vertretungsberechtigte Geschäftsführerin von Circus Krone, erstattet. Die Leiterin des Bundesarbeitskreises „Tiere in der Unterhaltungsbranche“ der Tierschutzpartei, Patricia Kopietz, hat sich von dem Zustand der Tiere im Circus Krone selbst überzeugt. Ihr bot sich ein erschreckendes Bild. So liegen Videoaufnahmen von einem Elefanten auf einer Holzplatte vor, an die er links und rechts mit starken Zugbändern an zwei Beinen fixiert ist.

„Es dürfte kein Zweifel daran bestehen, dass diese Art der Behandlung des Elefanten einer jahrelangen Praxis entspricht, wie schon die Schaffung der Vorrichtung an sich und der Abnutzungsgrad der verwendeten Zugbändern ersehen lässt.„, so Kopietz zu den Befunden ihrer Ermittlungen.
„Die sofortige Vollziehung nach § 80 Abs. 2 Nr. 4 VwGO ist ausdrücklich anzuordnen, die Bestandskraft eines Verwaltungsaktes ist nicht abzuwarten, da hier Gefahr im Verzug ist, der Betroffene ist somit im Vorfeld nicht über die Vollziehung zu unterrichten.
Das sofortige Vollzugsinteresse ist bei Maßnahmen nach §16a TierSchG insbesondere damit zu begründen, dass die Gefahr besteht, dass ohne ein sofortiges Handeln anhaltende Schmerzen, Leiden und Schäden fortdauern.
“

Eine Reaktion der Abteilung Veterinärwesen und Landwirtschaft der Stadt Landau liegt bereits vor, die Behörde wolle „sich selbst ein Bild von der dortigen Tierhaltung machen und dann eine Entscheidung treffen.“ Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz spricht sich grundsätzlich gegen die Zurschaustellung und Dressur von Tieren in der Unterhaltungsbranche aus. „Die Tierhaltung für derartige Großtiere der Steppe, zu denen auch die auf den Fotos abgebildeten Löwen gehören, ist alles andere als artgerecht und dient ausschließlich den finanziellen Interessen von Frau Sembach-Krone.“ Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz sieht sich als politische Kraft für die Forderung und Durchsetzung von Rechten für Tiere und Menschen gleichermaßen.

Kontakt
BAK Tiere in der Unterhaltungsbranche
Patricia Kopietz
patricia-kopietz@tierschutzpartei.de
0172 6156400

Pressesprecher
Thomas Schwarz
0176 24790201
02131 7398300 / 7398430
thomas-schwarz@tierschutzpartei.de

Mahnwache gegen Circus Krone in Karlsruhe

Am vergangenen Samstag, 30. April 2016, organisierten die Partei Mensch Umwelt Tierschutz (Tierschutzpartei) in Karlsruhe, zur erneut zugelassenen Gastierungserlaubnis von Zirkus Krone, eine in zwei Teile gegliederte Mahnwache.

Start der Mahnwache war um 14 Uhr, da um 15 Uhr die erste Vorstellung des Zirkus, an diesem Tag stattfand. Überwältigt hat uns die Masse an Demonstranten, welche um 14 Uhr, gemeinsam mit uns, den Tieren eine Stimme verliehen! Anstelle der 36 Zusagen, welche in der Veranstaltung bei FB eingegangen waren, waren rund 50 Demonstranten gekommen! Es gab ausreichend Plakate, Banner und Transparente.

Nach und nach trudelten die Besucher zur Zirkusvorstellung ein und wir deckten die teilweise vorbeieilenden Passanten mit Flyern ein und es enstanden kurze Gespräche. Ein Vater mit seinem Sohn, welcher auf dem Weg zur Vorstellung war, unterhielt sich mit uns, registrierte das Leid, welches IMMER hinter einem Zirkus mit Tieren steckt und entschloss sich kurzerhand, NICHT in die Vorstellung zu geben und für Tierquälerei Geld auszugeben.

Gegen 16 Uhr unterbrachen wir die Mahnwache, um gemeinsam in ein nahegelegenes veganes Restaurant, das „My heart beats vegan“ zu gehen. Dort entstanden viele tolle Gespräche und es wurde zu einem schönen und entspannten Nachmittag.

Gegen 18:45 Uhr, bagaben wir uns zum zweiten Teil der Mahnwache, da die zweite Vorstellung des Zirkus um 20 Uhr begann. Mittlerweile wurde das Wetter zunehmend schlechter und ein Unwetter zog auf. Nichtsdestotrotz waren noch immer rund 30 Demonstranten mit uns an Ort und Stelle.

Um 20:30 Uhr beendeten wir, pünktlich mit Sturmaufkommen und Regen, die Mahnwache und somit einen erfolgreichen und tollen Tag!

Es wurden zudem Aufnahmen gemacht, welche momentan noch geprüft werden, ob sie sich zu einer Strafanzeige eignen. Hierzu werde ich euch auf dem Laufenden halten.

Hier noch, ein momentaner und brisanter Fall, welcher sich ebenso um den Tierquäler-Zirkus Krone handelt. Auszug aus der Veranstaltung auf Facebook:

„Circus Krone quält Tiere!“ – für diese Aussage bekamen wir einen Strafbefehl. Am 12. Mai findet um 12.30 Uhr im Amtsgericht Tiergarten in Berlin die öffentliche Verhandlung statt. Wir hoffen dabei auf eure Unterstützung: Kommt an diesem Tag als Zirkustier verkleidet vor das Amtsgericht Tiergarten. Setzt mit uns gemeinsam in der Öffentlichkeit ein Zeichen gegen Tierhaltung im Zirkus. Auch unser Plakatwagen wird nach einer Berlin-Tour vor Ort sein.

Weitere Informationen gibt es hierzu unter: tierschutzbuero.de/krone-quaelt

Möchte auch an dieser Stelle nochmals VIELEN DANK an ALLE TEILNEHMER der Mahnwache sagen! Ich hoffe wir stehen bald wieder gemeinsam auf einer Veranstaltung und ich freue mich über diese vielen netten und tollen Kontakte.

Wir rocken Circus Krone