CSD Darmstadt 2016

Am 20.08.2016 waren 3 Vertreterinnen des neuen Landesverbandes Hessen (s. Foto v. li.: Sylvia Emmerling, Claudia Scharnagl und Laura Liparulo) zum ersten Mal mit einem Stand auf dem Christopher Street Day in Darmstadt vertreten.

Der Stand war schnell aufgebaut und schön dekoriert. Obwohl es immer wieder regnete, gab es großes Interesse für unseren Stand. Vor allem die Sticker fanden reißenden Absatz.

Neben interessanten Gesprächen haben wir viele gute Erfahrungen und Ideen gesammelt, was bei einer neuen Aktion weiter verbessert werden könnte.

Demnächst planen wir einen Stammtisch des Landesverbandes Hessen. Die Information dazu bzw. die Einladung erfolgt per Mail an unsere hessischen Mitglieder bzw. über unsere Facebook-Seite.

CSD in Mannheim 2016

Am Samstag, 13. August, war unser Bundesarbeitskreis LSBTTIQ mit mehreren Mitgliedern der Landesverbände Baden-Württemberg und Hessen auf dem CSD in Mannheim vertreten.

Dieses Mal hatten wir eine Besonderheit: Wir waren nicht nur mit einem üblichen Infostand, sondern auch mit einer Laufgruppe bei der Parade vertreten.

Fröhliche Musik, bunt, offen und Transparente mit Aufschriften wie zum Beispiel „LOVE HAS NO GENDER“ beschrieb wohl am besten unser Erscheinungsbild.

Was uns ebenso sehr erfreut hat, waren die Zurufe, die wir während der Parade bekommen haben: „Yeah! Tierschutzpartei! Go Vegan!“.
Auch Passant_innen haben sich unserer Laufgruppe angeschlossen, um gemeinsam mit uns, für die Gleichberechtigung Aller zu demonstrieren.

Im Anschluss konnten sich die Demonstrationsteilnehmer_innen und Passant_innen, an unserem Infostand, über uns erkundigen.
Sehr beliebt waren unsere Aufkleber „MUT zur Liebe“ – so gut wie jeder auf dem Schlossplatz, hat sich mit unserem Sticker geschmückt.

Wir freuen uns sehr über diesen starken Zuspruch und auch auf den nächsten CSD am kommenden Wochenende in Darmstadt.

CSD in Freiburg und Stuttgart

Am Sonntag, 31.07.2016, war der Landesverband Baden-Württemberg mit einem Infostand auf der CSD-Hocketse in Stuttgart vertreten.

Diese startete am Samstag, 30.07., nach der Demo-Parade. Am Sonntag gab es dann auch Infostände, wo sich die Besucher der CSD-Hocketse über Vereine, Organisationen und Parteien sowie deren Inhalte bzw. Engagement in der LSBTTIQ-Szene informieren konnten.

Auch der Landesverband Baden-Württemberg der PARTEI MENSCH UMWELT TIERSCHUTZ war mit einem Stand auf der Kirchstraße vertreten. Neben der Hauptthematik „LSBTTIQ“ wurden auch Tierschutz und Tierrechte sowie vegane Ernährung sehr oft in Gesprächen thematisiert.

Leider gab es auf dem CSD neben Spanferkel und zig Cocktail- und Wurst-Ständen nur sehr wenig Veganes. Daher appellieren wir an dieser Stelle an die Organisator_innen des CSDs, sich in dieser Hinsicht noch weiterzuentwickeln.

Alles in allem war es ein durchaus erfolgreicher Tag. Wir konnten vielen Menschen zeigen, dass uns als einziger Partei in Deutschland sowohl gleiche Rechte für alle Menschen als auch Grundrechte für Tiere sehr am Herzen liegen und wir uns daher u.a. für diese Themen konsequent einsetzen.

Auch auf dem CSD in Freiburg Anfang Juli waren wir mit einem Stand vertreten und auch dort konnten einige gute Gespräche geführt werden.

Neuer Landesvorstand in Hessen gewählt

Nachdem der hessische Landesverband seit 1,5 Jahren kommissarisch vom Bundespräsidium verwaltet wurde, konnte am letzten Samstag bei der Mitgliederversammlung in Frankfurt am Main unter der Versammlungsleitung des Bundesvorsitzenden Matthias Ebner ein neuer Landesvorstand gewählt werden. Der Landesverband kann nun wieder selbstständig handeln.

Wir freuen uns, dass sich acht engagierte, zum Teil recht junge, Parteimitglieder, zur Wahl gestellt haben. Der neu Landesvorstand setzt sich wie folgt zusammen:

1. Vorsitzender: Raul Siegert
2. Vorsitzende: Claudia Scharnagl
Landesgeneralsekretärin: Lisa Scharnagl
Schatzmeisterin: Laura Liparulo
Stellvertretende Schatzmeisterin: Sigrid Wellmann
Schriftführerin: Sylvia Emmerling
Beisitzerin: Felicia Rassmann
Beisitzer: Marc-Oliver Pohle

Des Weiteren wurde auch eine eigene Landessatzung verabschiedet.

Anschließend wurde darüber beraten, wie die weitere Arbeit des Landesverbandes aussehen könnte, wozu auch die anstehende Bundestagswahl gehört, an der der Landesvorstand teilnehmen möchte. Dazu ist geplant, bereits Ende des Jahres und möglichst kurz nach dem anstehenden Bundesparteitag eine weitere Mitgliederversammlung abzuhalten, auf der dies beschlossen und über eine Landesliste abgestimmt werden soll.

Mahnwache gegen Müller-Fleisch in Pforzheim-Birkenfeld

Am vergangenen Samstag, 2. Juli, sind wir erneut dem Aufruf der großartigen Tierrechtlerin Daniela Böhm und ihrem Aktionstag „Ein Licht der Hoffnung – Mahnwachen-Aktionstage vor den Schlachthäusern Deutschlands“ gefolgt und haben vor dem größten in Süddeutschland ansässigen Schlachthof in Pforzheim/Birkenfeld, eine Mahnwache abgehalten.

Rund 15 Aktivisten, teilweise sogar und trotz des schlechten Wetters aus Karlsruhe und Umgebung angereist, gaben den Tieren – gemeinsam mit uns – eine Stimme.

Auch wenn es noch als völlig normal gilt, dass es Schlachthäuser gibt, so ist jede Mahnwache, jede Demo und jeder Aufruf zu einer Aktion, ein deutliches Zeichen, dass wir immer mehr Menschen werden, die diesen als Normalität getarnten Wahnsinn, nicht länger hinnehmen und unterstützen.

Wir haben noch einen langen und steinigen Weg vor uns, aber die Zeit wird kommen, in der das Töten von Tieren ebenso verwerflich ist wie heute das Töten von Menschen!

Wir kommen wieder!

Neuer Landesvorstand in Rheinland-Pfalz gewählt

Am gestrigen Sonntag, 03.07.2016, fand in Ludwigshafen die erste Mitgliederversammlung des Landesverbandes Rheinland-Pfalz seit 2014 statt. Nachdem vor 1 1/2 Jahren der damalige Landesvorstand durch einzelne Rücktritte handlungsunfähig geworden war, wurde der Landesverband seither vom Bundespräsidium kommissarisch verwaltet.

Erfreulicherweise konnten nun 3 Mitglieder, die in der jüngeren Vergangenheit in die Partei eingetreten waren, für den neuen Landesvorstand gewonnen werden.

Alle 3 wurden einstimmig gewählt, sodass der Landesverband nun wieder in die eigenständige Verwaltung übergeben werden kann und Mitglieder aus dem Bundesland Rheinland-Pfalz wieder eigene Ansprechpartner_innen haben. Der neue Landesvorstand setzt sich nun wie folgt zusammen:

1. Vorsitzende: Murielle Ohnesorg
Schatzmeister: Andreas Schwoerke
Schriftführerin: Waltraud Meyer

Darüber hinaus wurde eine eigene Landessatzung verabschiedet.

Anschließend wurde bei leckerem libanesischem veganem Essen über die weitere Arbeit des Landesverbandes bzw. Landesvorstandes und die anstehende Bundestagswahl beraten, an der der neue Landesvorstand Rheinland-Pfalz genau wie der Bundesvorstand teilzunehmen beabsichtigt.

Letzterer wünscht dem neuen Landesvorstand einen erfolgreichen Start und freut sich auf gute Zusammenarbeit.

veganes Sommerfest

Die Ortsgruppe Vegan in Halle veranstaltete am 2. Juli 2016 das zweite vegane Sommerfest auf dem Marktplatz in Halle. Abgesehen von Essens- und Verkaufsständen haben wir bei unserem Besuch auch Musik, Vorträge und eine Kochshow bewundert. Unter anderem trafen wir die Albert Schweitzer Stiftung, Animals`Angels, Ärzte gegen Tierversuche, die Tierbefreier e.V., Tierfabriken-Widerstand und die Ortsgruppe Vegan in Halle.dscn0283

In einem weißen Zelt wurde die vegane Lebensweise vorgestellt. Hier gab es viele Gäste, die ihre Gründe bekannt gaben. Einige sagten: „ Es gibt keinen vernünftigen Grund, warum wir Hunde lieben und Schweine essen. Es sind beides fühlende Lebewesen!“ Andere sagten:“ Fleisch, Eier und Milch verursachen millionenfaches Tierleid, machen krank und sind Hauptverantwortlich für den Welthunger und die Umweltverschmutzung. Mehr Tatsachen brauche ich nicht um die richtige Entscheidung für die vegane Ernährung zu treffen.“ Einen Menschen habe ich getroffen, der seine Gründe so ausdrückte:“ Für die Tierausbeuter ist es leicht über vegane Menschen zu lästern. Aber über wen lästern sie wirklich? Über Milliarden Tiere, auf deren Leid wir unseren Wohlstand bauen. Millionen Menschen, die für unseren Wohlstand verhungern. Leergefischte Meere und einer Umwelt, die kurz vorm Kollaps steht. Und dann verspotten sie einen Lebensweg, der dieser Schuld allmächtig bewusst ist.“ Ein Anderer sagte: „Deutsche schlachten pro Jahr 750 Millionen Tiere. Eine Menge, die sich kaum jemand vorstellen kann. Den meisten ist das egal, denn diese Zahlen haben keine Gesichter, kein Herz und konnten keine Bindung zu dem Verbraucher aufbauen. Ihr Leid und ihr Tod bleiben unsichtbar. Trotzdem sterben sie- jedes einzelne Tier wird jede endlose Sekunde seiner Würde beraubt und lebt jede endlose Sekunde in Qual bis letztendlich der schmerzvolle Tod, der ihrem qualvollen Leben noch übertrifft eintritt“. dscn0298Vielen Besucher stimmten vorsichtig zu. Man gewann den Eindruck als müssten sie selbst noch begreifen, dass sie eigentlich der gleichen Meinung sind. Auch Bürgerinitiativen, die aktuell gegen eine Erweiterung einer Schweinemastanlage und die aktuell gegen eine Errichtung einer neuen Massentierhaltungsanlage kämpfen waren vor Ort. Die Gesichter waren uns schon bekannt, da wir uns bereits schon aus dem Aktionsbündnis Tierfabriken Widerstand kennen. Trotz etwas regnerischem Wetter wurden viele Gäste angelockt, die die vielen rein pflanzlichen Kochproben kosteten.

Demo gegen Circus Krone am 25.6.2016 in Donaueschingen

Am vergangenen Samstag, 25. Juni, demonstrierten wir, nach Karlsruhe und Rastatt, nun auch in Donaueschingen erneut vor Circus Krone.

Aufgrund des Unwetters, welches bis ca. 16 Uhr tobte, war die Teilnehmerzahl recht gering. Nichtsdestotrotz erregten wir mit rund 10 Teilnehmern enormes Aufsehen, sowohl unter den Besuchern als auch den Zirkusmitarbeitern selbst.

Autos wurden direkt vor uns geparkt, damit wir verdeckt wurden, wir wurden fotografiert, beleidigt, beschimpft und es entstanden heiße Diskussionen.

Man merkte deutlich, dass Frau Sembach-Krone ihre „Felle davonschwimmen“ sieht und die von uns gestellte Strafanzeige gegen den Zirkus die Gemüter erhitzt.

Die Besucher selbst waren leider unbelehrbar, ignorant und verloren sich in Ausreden, wie beispielsweise dem Vergleich, dass es die Tiere im Zirkus besser hätten als in der Natur, wo sie durch Wilderer getötet werden könnten, sich ihr Futter selbst besorgen müssten und zudem eventuell auch bei Dürreperioden des Heimatlandes, den Tod durch Verdursten erleiden könnten. Zudem würde der hochgepriesene Stardomteur Martin Lacey jr seine Tiger und Löwen mit purer Liebe überschütten, denn mit Gewalt wäre ein Training schließlich unmöglich und die Tiere würden alles freiwillig und aus Liebe zu ihrem Menschen machen.

Wir haben noch viel Arbeit vor uns und aus diesem Grund werden wir am Sonntag, 10. Juli, auf dem Festplatz in Ravensburg die nächste Demonstartion/Mahnwache abhalten.

Seid dabei, kommt und gebt den Tieren eine Stimme, denn die Zustände in Zirkusbetrieben sind für Tiere Leid, Demut, ein gebrochener Wille und ein Vegetieren in ständiger Enge, Ruhelosigkeit und harter, schmerzhafter Dressur!

Offener Brief an Christian Schmidt bzgl. Nitrat-Verseuchung

Partei Mensch Umwelt Tierschutz / LV Ba-WÜ
Regionalgruppe Freiburg

Christian Schmidt
Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft
MdB Bundeswahlkreis 243 Fürth Geschäftsstelle
Ansbacher Str. 20b
91413 Neustadt a.d. Aisch

22.06.2016

Betrifft: Gesundheit und Umweltschutz

Sehr geehrter Herr Minister Schmidt,

bereits seit Oktober 2013 läuft ein Vertragsverletzungsverfahren der Europäischen Kommission gegen Deutschland wegen der anhaltenden Verunreinigung der deutschen Gewässer durch Nitrat vor dem Gerichtshof der EU!

Fast überall in Deutschland ist die Belastung durch Nitrat und Stickstoff zu hoch. Die Grenzwerte von 50 Milligramm pro Liter sind in jedem 2. Brunnen überschritten!
Auf Grundlage dieser Nitratwerte können sich im Organismus krebserregende Substanzen, sogenannte Nitrosamine bilden.
Ebenso können Nitrat- und Stickstoff-Überschüsse sämtliche Ökosysteme belasten, sowie Klima, Luftqualität und Biodiversität stark beeinträchtigen.

Der Zusammenhang von mit Milliarden Euro subventionierter Massentierhaltung  und der resultierende Gülleanfall ist hinreichend bekannt. Es gibt bei uns Regionen, wo in gigantisch großen Ställen Millionen von Tieren qualvoll gehalten und ausgebeutet werden, die Unmengen an Gülle produzieren. Diese wird auf Feldern, Wiesen und Äckern entsorgt, was bereits dazu führt, dass Nitrat ins Grundwasser sickert.

Wasser ist wohl die wichtigste Ressource des Menschen. Allerdings ist vor allem wegen der profitorientierten Massentierhaltung vielerorts das Grundwasser schon extrem mit Nitrat belastet.

Wir fordern Sie und Ihr Ministerium daher auf, endlich umgehend Gegenmaßnahmen zu ergreifen.
Stoppen Sie unverzüglich die grausame Intensivtierhaltung und die damit verbundene Nitratverseuchung unserer Böden und unseres Grundwassers!

Ein Paradigmenwechsel in der industriellen Tierhaltung muss endlich her.
Die Politik ist am Zug und darf nicht mehr aus Rücksichtnahme auf wirtschaftliche Interessen untätig bleiben!

In fast 3 Jahren hat die Bundesrepublik es nicht geschafft, hinreichende Zusatzmaßnahmen zu treffen, um die Nitratrichtlinien einzuhalten.

Nur noch bis zum 10. Juli bleibt Ihrem Ministerium und der Bundesregierung Zeit, um Brüssel mitzuteilen, wie Sie die Lage verbessern wollen. Die Vorlage einer neuen Düngeverordnung in Brüssel reicht, wie Sie wissen, nicht aus. Nach dem Willen der Kommission muss vielmehr umgehend nachgebessert werden. Sonst droht eine empfindliche Pauschalstrafe sowie möglicherweise zusätzlich ein Zwangsgeld pro „verschlepptem“ Tag. Diese Kosten trägt am Ende wieder der Verbraucher, wenn Sie nichts unternehmen. Handeln Sie endlich! Und zwar nicht im Sinne der Profite der tierquälerischen Agrarindustrie, sondern im Sinne der Verbraucher, der Tiere und der Umwelt!

Auch wir erwarten eine zeitnahe Antwort von Ihnen.

Freundliche Grüße,
Gabriele Legewie für die
Partei Mensch Umwelt Tierschutz
Regionalgruppe Freiburg