Direktkandidatin zur Landtagswahl 2026: Barbara Schwarz im Wahlkreis Pirmasens

Barbara Schwarz wurde wiederum beauftragt, die Tierschutzpartei in ihrem Heimatwahlkreis Pirmasens zu vertreten, in dem es gelang, zur Bundestagswahl 2025 deutschlandweit das zweitbeste Ergebnis für die Tierschutzpartei zu erzielen.

Mit dem Unterschriftensammeln für ihren Wahlantritt kann sofort begonnen werden: Das Formular findet sich hier: [ UU-Formular Direktkandidatin Landtagswahl 2026 Pirmasens]

Gerne klärt unsere Kandidatin darüber auf, warum für Menschen mit Empathie, Anstand und Gerechtigkeitssinn nur die Tierschutzpartei wählbar ist, sei es in Rheinland-Pfalz, bundes- oder europaweit. Ihr großes aber nicht einziges Ziel für Rheinland-Pfalz: die Verhinderung des grob tierschutzwidrigen “neuen” Jagdgesetzes.

Das Foto zeigt Barbara nach ihrer Wahl vor dem Pirmasenser Wahrzeichen und mit einer klaren Ansage.

Happy Cappuccino Day! ☕✨

Unser Team-Maskottchen Bernd genießt heute einen Cappuccino – natürlich mit Pflanzenmilch.

Hafer, Soja, Erbse, Mandel … es gibt unzählige Alternativen, die lecker sind, Ressourcen sparen und ohne Tierleid auskommen.

Trotzdem verlangen viele Cafés noch immer Aufpreise für Pflanzenmilch.

Nachhaltige Entscheidungen sollten nicht teurer sein als der Standard.

Frag beim nächsten Besuch ruhig mal nach tierfreundlichen Optionen.

Jeder Cappuccino zählt.

Pressemitteilung: Tierschutzpartei warnt vor EU-Tierarztmittelverordnung und Tierwohlgefährdung

PRESSEMITTEILUNG
Tierschutzpartei warnt: EU-Tierarzneimittelverordnung gefährdet Tierwohl – aktuelle Fälle zeigen dringenden Reformbedarf

Berlin, 7. November 2025 –
Die PARTEI MENSCH UMWELT TIERSCHUTZ schlägt Alarm: Die Umsetzung der EU-Verordnung 2019/6 über Tierarzneimittel führt in Deutschland zunehmend zu Versorgungslücken, Kostenexplosionen und vermeidbarem Tierleid. Auslöser der aktuellen Debatte ist ein Schreiben einer Tierhalterin, die schildert, dass ihr Angsthund durch die neuen Regelungen ein benötigtes Medikament nicht mehr erhält – ein Fall, stellvertretend für viele.

Seit der Verordnung dürfen Tierärztinnen und Tierärzte keine Humanmedikamente mehr einsetzen, wenn ein Tierpräparat mit gleichem Wirkstoff existiert – selbst wenn das Humanpräparat deutlich günstiger oder besser verfügbar wäre. „In der Praxis bedeutet das für viele Halterinnen und Halter eine finanzielle Überforderung und für die Tiere den Abbruch notwendiger Therapien“, erklärt Dennis Landgraf (24), Bundesvorsitzender und Pressesprecher der Tierschutzpartei.

Probleme zeigen sich in mehreren Bereichen:

  • Psychisch belastete Hunde, insbesondere Tiere aus dem Tierschutz, verlieren den Zugang zu bezahlbaren Medikamenten.
  • Lieferengpässe bei speziellen Tierpräparaten verschärfen die Lage.
  • Wildtiere, etwa von Räude betroffene Füchse, können nicht mehr behandelt werden, da Tierärzte Medikamente nur nach direkter Untersuchung abgeben dürfen – in der Praxis oft unmöglich.
  • Bürokratische Hürden schränken die Therapiefreiheit der Tierärztinnen und Tierärzte massiv ein.

„Die Verordnung verfolgt richtige Ziele wie Resistenzbekämpfung und mehr Sicherheit. Doch in ihrer jetzigen Form schadet sie vielen Tieren – und das ist nicht akzeptabel“, so Landgraf.

Die Tierschutzpartei fordert daher:

  1. Wiederzulassung von Humanpräparaten in begründeten Einzelfällen, wenn diese medizinisch gleichwertig, verfügbar und finanziell tragbar sind.
  2. Praxisnahe Anpassung der Dokumentations- und Abgaberegeln, um Tierärztinnen und Tierärzten ihre Therapiefreiheit zurückzugeben.
  3. Schließung von Versorgungslücken für Kleintiere, Tierschutzhunde und Wildtiere.

„Tierschutz darf nicht an Bürokratie oder Profitinteressen scheitern. Wir brauchen eine tierfreundliche Auslegung der EU-Verordnung – und zwar jetzt“, betont Landgraf.

Kontakt:
Dennis Landgraf – Pressesprecher der PARTEI MENSCH UMWELT TIERSCHUTZ – Tierschutzpartei
presse@tierschutzpartei.de – tierschutzpartei.de

Waschbär Pilotprojekt – Die Alternative zum Töten!

Worum geht es in dem Projekt?

Das Waschbär-Pilotprojekt in Kassel sterilisiert wildlebende Waschbären und setzt sie anschließend wieder in die Natur aus.

Das Leben der Tiere kann geschützt und ihre Population auf humane Weise reguliert werden. Die tierfreundliche Alternative zum sonst gerne verwendeten tödlichen Abschuss.

Jagdjahr 2024/25: 41.145 erlegte Waschbären

Der aktuelle Stand

Aktuell wurde das Projekt bis auf Weiteres gestoppt.

Nun liegt es an der EU-Kommission zu entscheiden, in welche Richtung sich der zukünftige Artenschutz entwickeln soll.

Wir fordern echten Tierschutz!

Derzeit ist fraglich, ob ein weiterlebendes Tier weniger wert ist als ein totes.

Die Richtung, die der Tierschutz momentan einzuschlagen scheint, ist nicht nachvollziehbar und stellt einen Rückschritt dar.

Wir fordern: echte, tierfreundliche Alternativen müssen eine Chance bekommen!

Vogelgrippe: Endlich die Ursache von Tierseuchen beenden!

Die Geflügelpest/Vogelgrippe wird in der öffentlichen Debatte häufig als Problem dargestellt, das von Wildvögeln in die landwirtschaftlichen Betriebe getragen wird. Damit entsteht der Eindruck, die Natur sei die eigentliche Gefahr. Dieses Narrativ greift jedoch zu kurz und lenkt von den wahren Ursachen ab. Continue reading “Vogelgrippe: Endlich die Ursache von Tierseuchen beenden!”

Einladung zum Workshop: Klimaschutz in Berlin weiterdenken

Hiermit laden wir euch herzlich zu einem Workshop ein, bei dem wir gemeinsam mit zivilgesellschaftlichen Organisationen und unseren Parteimitgliedern konkrete Impulse für das gemeinsame Wahlprogramm der Tierschutzpartei und Klimaliste Berlin zur Berliner Abgeordnetenhauswahl 2026 erarbeiten möchten.

📅 Samstag, 29. November 2025
🕐 13:00 bis 17:00 Uhr (Raumöffnung ab 12:30 Uhr)
📍 Ort: Grüntaler Kiezoase, Grüntaler Straße 21, 13357 Berlin

🎯 Ziel des Workshops:
Wir möchten gemeinsam herausarbeiten, welche Maßnahmen im Bereich Klimaschutz in Berlin bereits Wirkung gezeigt haben – und wo es noch Handlungsbedarf gibt. Die Ergebnisse fließen direkt in die programmatische Arbeit für die kommende Wahl ein.

Wir freuen uns über eure Teilnahme und euren Input! Der Workshop richtet sich an Engagierte aus unseren Parteien und zivilgesellschaftlichen Organisationen, aber es sind auch alle interessierten Berliner:innen herzlich eingeladen!
Bitte nutzt das folgende Formular für die Anmeldung – gerne auch mit mehreren Personen aus eurer Organisation: https://forms.gle/neYzH72EBoeueLg88

NRW spart bei Frauenhäusern

Laut neuem Lagebild des Landeskriminalamts ist die Zahl der Opfer von häuslicher Gewalt 2024 wieder gestiegen – auf hohem Niveau auf ca. 67.000 (gemeldete Fälle ohne Dunkelziffer). Die vorhandenen 700 Plätze in den Frauenhäusern in NRW reichen längst nicht mehr aus.

Zugleich legt die Landesregierung das geplante zusätzliche Frauenhaus für den Standort Düsseldorf bis 2028 auf Eis, weil erst dann entsprechende Bundesmittel fließen werden.

NRW hat allerdings selbst einen Landeshaushalt von über 110 Mrd. € im kommenden Jahr und sollte nicht bei Opfern von Gewalt sparen!

Wir fordern:

  • Geld und Baubeginn für das neue Frauenhaus 2026, nicht erst 2028
  • langfristig gesicherte Finanzierung der Beratungsstellen

🚨 Hilfe finden Betroffene und Personen aus dem Umfeld hier: Hilfetelefon 116 016, www.frauen-info-netz.de, www.gewaltfrei-in-die-zukunft.de u.a. mit niedrigschwelliger Hilfe-App

EU-Parlament stimmt gegen Trophäenjagd!

Vergangene Woche gab es in Straßburg wieder Abstimmungen, unter anderem zu diesem Antrag hier:

Entschließungsantrag “Hauptziele für die Tagung der COP20 des CITES in Usbekistan”

Ziffer 57 des Entschließungsantrags (originaler Text) lautet:

“fordert die Kommission und die Mitgliedstaaten nachdrücklich auf, die Einfuhr von Jagdtrophäen, die von in dem CITES aufgeführten Arten stammen, im Einklang mit dem Aktionsplan der EU zur Bekämpfung des illegalen Artenhandels verstärkt zu kontrollieren; fordert, dass die Anforderungen an Einfuhrgenehmigungen auf alle Jagdtrophäen ausgeweitet werden, die in Anhang B der Verordnung (EG) Nr. 338/97 des Rates aufgeführt sind, sofern nichts anderes wissenschaftlich nachgewiesen wird”

-> Sebastian Everding hat dafür gestimmt! ✅

Die Rechtsaußen-Fraktion PfE hatte einen Änderungsantrag dazu eingereicht, der wie folgt lautete:

“fordert einen verhältnismäßigen und einzelfallorientierten Ansatz für Einfuhren von Jagdtrophäen in die EU, um sicherzustellen, dass sie aus legalen Jagdtätigkeiten stammen; betont, dass die legale Jagd zur Erhaltung der biologischen Vielfalt, zum Schutz von Lebensräumen und zur wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung ländlicher Gemeinschaften beitragen kann”

-> Sebastian Everding hat gegen diesen Änderungsantrag gestimmt! ❌

Aus Deutschland stimmten jedoch die AfD-Abgeordneten dafür sowie der CDU-Abgeordnete Jens Gieseke und der Abgeordnete der Familienpartei Niels Geuking.

Übrigens: Trophäenjagd rettet keine Arten, wie oft behauptet wird, sondern gefährdet sie. Auch legale Jagd ist kein Naturschutz, sondern ein Geschäft mit dem Tod.

Der eigentliche Skandal ist, dass Trophäenjagd noch immer nicht verboten ist. Daher ist der beschlossene Antrag mit dem Ziel einer Ausweitung der Genehmigungspflicht ein wichtiger Schritt.

Artenvielfalt braucht Respekt, keine Trophäen.