Tierschutzpartei verurteilt Debatte über Abschuss von Wolfswelpen

+++PRESSEMITTEILUNG+++
Tierschutzpartei verurteilt Debatte über Abschuss von Wolfswelpen – „Grenzüberschreitung gegen Artenschutz und Recht“

Stuttgart, 30.12.2025 –
Die PARTEI MENSCH UMWELT TIERSCHUTZ kritisiert die aktuellen politischen Forderungen nach dem Abschuss von Wolfswelpen scharf. Wenn über das Töten von Jungtieren diskutiert werde, sei jede sachliche Grenze überschritten. Dies habe nichts mehr mit verantwortungsvollem Wildtiermanagement zu tun, sondern mit gezielter Stimmungsmache auf Kosten von Artenschutz, EU-Recht und wissenschaftlicher Erkenntnis.

„Der Wolf steht – einschließlich seiner Jungtiere – unter strengem europäischem Schutz. Forderungen nach Abschüssen ignorieren geltendes Recht, fachliche Empfehlungen und ökologische Zusammenhänge“, erklärt Dennis Landgraf, Vorsitzender der Tierschutzpartei. Insbesondere CDU/CSU und AfD betrieben eine Politik, die Fakten verdränge und Gewalt als vermeintliche Lösung präsentiere.

Die Partei stellt klar:
Nicht die Natur ist auf die Jagd angewiesen –
die Jagd ist auf politische Rückendeckung angewiesen.

Und genau diese Rückendeckung werde derzeit geliefert: laut, verantwortungslos und entgegen wissenschaftlicher Vernunft. Konflikte zwischen Weidetierhaltung und Wolf ließen sich durch bewährte Maßnahmen wie Herdenschutz, Prävention und Förderung betroffener Betriebe lösen – nicht durch das Töten geschützter Tiere.

„Nicht der Wolf ist das Problem. Das Problem ist eine Politik, die Töten legitimiert, weil es Applaus bringt“, so Dennis Landgraf.

Die Partei fordert ein klares Bekenntnis zum europäischen Artenschutzrecht und eine Rückkehr zu faktenbasierter, verantwortungsvoller Umweltpolitik.

Kontakt:
Dennis Landgraf, Bundesvorsitzender und Pressesprecher der PARTEI MENSCH UMWELT TIERSCHUTZ – Tierschutzpartei
0175 1231704  //   presse@tierschutzpartei.de

Pressemitteilung: Tierschutzpartei warnt vor EU-Tierarztmittelverordnung und Tierwohlgefährdung

PRESSEMITTEILUNG
Tierschutzpartei warnt: EU-Tierarzneimittelverordnung gefährdet Tierwohl – aktuelle Fälle zeigen dringenden Reformbedarf

Berlin, 7. November 2025 –
Die PARTEI MENSCH UMWELT TIERSCHUTZ schlägt Alarm: Die Umsetzung der EU-Verordnung 2019/6 über Tierarzneimittel führt in Deutschland zunehmend zu Versorgungslücken, Kostenexplosionen und vermeidbarem Tierleid. Auslöser der aktuellen Debatte ist ein Schreiben einer Tierhalterin, die schildert, dass ihr Angsthund durch die neuen Regelungen ein benötigtes Medikament nicht mehr erhält – ein Fall, stellvertretend für viele.

Seit der Verordnung dürfen Tierärztinnen und Tierärzte keine Humanmedikamente mehr einsetzen, wenn ein Tierpräparat mit gleichem Wirkstoff existiert – selbst wenn das Humanpräparat deutlich günstiger oder besser verfügbar wäre. „In der Praxis bedeutet das für viele Halterinnen und Halter eine finanzielle Überforderung und für die Tiere den Abbruch notwendiger Therapien“, erklärt Dennis Landgraf (24), Bundesvorsitzender und Pressesprecher der Tierschutzpartei.

Probleme zeigen sich in mehreren Bereichen:

  • Psychisch belastete Hunde, insbesondere Tiere aus dem Tierschutz, verlieren den Zugang zu bezahlbaren Medikamenten.
  • Lieferengpässe bei speziellen Tierpräparaten verschärfen die Lage.
  • Wildtiere, etwa von Räude betroffene Füchse, können nicht mehr behandelt werden, da Tierärzte Medikamente nur nach direkter Untersuchung abgeben dürfen – in der Praxis oft unmöglich.
  • Bürokratische Hürden schränken die Therapiefreiheit der Tierärztinnen und Tierärzte massiv ein.

„Die Verordnung verfolgt richtige Ziele wie Resistenzbekämpfung und mehr Sicherheit. Doch in ihrer jetzigen Form schadet sie vielen Tieren – und das ist nicht akzeptabel“, so Landgraf.

Die Tierschutzpartei fordert daher:

  1. Wiederzulassung von Humanpräparaten in begründeten Einzelfällen, wenn diese medizinisch gleichwertig, verfügbar und finanziell tragbar sind.
  2. Praxisnahe Anpassung der Dokumentations- und Abgaberegeln, um Tierärztinnen und Tierärzten ihre Therapiefreiheit zurückzugeben.
  3. Schließung von Versorgungslücken für Kleintiere, Tierschutzhunde und Wildtiere.

„Tierschutz darf nicht an Bürokratie oder Profitinteressen scheitern. Wir brauchen eine tierfreundliche Auslegung der EU-Verordnung – und zwar jetzt“, betont Landgraf.

Kontakt:
Dennis Landgraf – Pressesprecher der PARTEI MENSCH UMWELT TIERSCHUTZ – Tierschutzpartei
presse@tierschutzpartei.de – tierschutzpartei.de

Stoppt das Leiden: Beteiligt euch an der EU-Befragung für bessere Bedingungen bei Tiertransporten!

Die schrecklichen Zustände, denen Tiere während Transporten ausgesetzt sind, dürfen nicht länger ignoriert werden. Es ist eine Realität, die oft im Verborgenen stattfindet und unzählige unschuldige Leben betrifft. Continue reading “Stoppt das Leiden: Beteiligt euch an der EU-Befragung für bessere Bedingungen bei Tiertransporten!”

EU: Keine Verbesserungen des Tiertransportgesetzes

Über eineinhalb Milliarden fühlende Lebewesen werden jährlich innerhalb der EU und in Drittländer transportiert. Die Bedingungen während dieser Transporte sind höchst tierschutzwidrig und missachten das geltende Tierschutzrecht bei fast jedem einzelnen Transport, der stattfindet.

Auf eine Bürgerinitiative gegen diese Missstände folgte ein Untersuchungsausschuss Continue reading “EU: Keine Verbesserungen des Tiertransportgesetzes”

Austeritätskritisches Bündnis DiEM25 in Berlin gegründet

Das internationale Bündnis DiEM25 will die Umsetzung von Maßnahmen für eine solidarische und progressive Gesellschaft sowie transparente und bürgernahe Politik erreichen

Yanis Varoufkis und zahlreiche Unterstützer von Diem25 diskutieren die Ziele und Strategien

Robert Gabel, Landesvorsitzender von Mecklenburg-Vorpommern, vom BAK “Arbeit und ökologische Wirtschaft” nahm als einer der geladenen Gäste an der Gründung des austeritätskritischen Bündnisses DiEM25 am 9. Februar 2016 teil. Yanis Varoufakis als Initiator hatte während seiner Amtszeit als Finanzminister selbst erleben müssen, wie eine internationale Finanzkrise sein Land in den Abgrund stürzte. Anstatt daraufhin internationale Hilfe zu erhalten, wurden dem griechischen Volk nur weitere unsoziale und zerstörerische Auflagen gemacht, um die Schulden zu begleichen, die sich aufgrund des Wirtschaftszusammenbruchs im Verhältnis zum BIP vervielfacht hatten.

Anders als andere betroffene Länder versuchte er sich gegen das Diktat zu wehren. Sein Kampf setzt sich nun in der Gründung von DiEM25 fort. Das Manifest enthält langfristige Forderungen; aber auch dringende Sofortmaßnahmen:

  • Sitzungen des EU-Rats, von Ecofin, Beratungen über Steuerfragen und Sitzungen der Eurogruppe müssen per Livestream öffentlich gemacht werden.
  • Die Protokolle der Sitzungen des Gouverneursrats der Europäischen Zentralbank müssen innerhalb weniger Wochen veröffentlicht werden.
  • Alle Dokumente im Zusammenhang mit wichtigen Verhandlungen (zum Beispiel TTIP, „Rettungs“-Kredite, über den Status Großbritanniens), die alle Facetten der Zukunft der Europäer betreffen, müssen ins Netz gestellt werden.
  • Alle Lobbyisten müssen sich registrieren lassen und dabei die Namen ihrer Kunden angeben, wie viel Geld sie erhalten und wann sie sich mit (gewählten und nicht gewählten) Vertretern Europas getroffen haben.

An der Gründungsveranstaltung in Berlin nahmen zahlreiche linke und ökologische Politiker teil, aber auch zivilgesellschaftliche Aktivisten und Vertreter von wichtigen strategischen Institutionen. In den Redebeiträgen waren Menschenrechte, Solidarität, Transparenz, Antirassismus sowie Umweltschutz wichtige inhaltliche Eckpfeiler. Auch der Tierschutz erfand einige Male Erwähnung. “Es ist wichtig, sich für eine soziale und progressive Welt einzusetzen; denn nur in einem breiten Bündnis mit Akteuren, die sich für umfassende Empathie und Gerechtigkeit einsetzen, können auch die Belange der Partei Mensch Umwelt Tierschutz umgesetzt werden”, so erläutert Robert Gabel die Motivation für sein Engagement.