Garnelen-Horror!

In vielen Zuchtanlagen werden weiblichen Garnelen die Augenstiele ohne Betäubung abgeschnitten, um die Eiproduktion künstlich zu erhöhen. Millionen Tiere werden außerdem lebend in Eiswasser erstickt – ein langsamer, schmerzhafter Tod.

Jedes Jahr werden weltweit über 400 Milliarden Farmgarnelen geschlachtet. Deutschland gehört zu den größten Abnehmern in Europa.

Schätzungen des Alfred-Wegener-Instituts zufolge essen Menschen in Deutschland jedes Jahr rund 50.000 Tonnen Garnelen. Bei einem durchschnittlichen Gewicht von etwa 20 Gramm pro Tier bedeutet das jährlich rund 2,5 Milliarden Garnelen.

Zum Vergleich: Im Jahr 2024 wurden in Deutschland etwa 654 Millionen Hühner geschlachtet. Garnelen gehören zu den am häufigsten gezüchteten Tieren weltweit!

 

20. November: Internationaler Tag der Kinderrechte

Die UN-Kinderrechtskonvention wurde 1989 verabschiedet. Sie legt wesentliche Grundlagen zum Schutz von Kindern weltweit fest und zeigt deren Wichtigkeit auf. Elementare Aussagen sind Überleben und Entwicklung, Nichtdiskriminierung sowie die Wahrung der Interessen der Kinder und deren Beteiligung.

Laut UNICEF leben rund 473 Millionen Kinder weltweit in Krisengebieten, in denen nicht nur das Überleben nicht mehr garantiert ist, sondern auch die gesunde Entwicklung durch Flucht und Vertreibung, durch Hunger und fehlendem Zugang zu sauberem Wasser.

Aber auch hierzulande werden Kinder ihrer Rechte beraubt durch Vernachlässigung, Missbrauch, Misshandlung und nicht zuletzt durch Armut.

Laut Statistischem Bundesamt ist jedes siebte Kind in Deutschland armutsgefährdet. Armut geht einher mit unzureichendem Wohnraum, Mangel an gesunder Ernährung und an ausreichend schützender Kleidung. Auch die gesellschaftliche Teilhabe ist erschwert, weil der Zugang zu Bildung und Einrichtungen wie Sportvereinen oft mit großen Hürden verbunden ist.

Fehlstart für den neuen OB in Sachen Umwelt- und Tierschutz – Europaabgeordneter Everding kritisiert Kaloutis Feuerwerks-Wunsch scharf

Gemeinsame Presseerklärung des Europaabgeordneten Sebastian Everding (Tierschutzpartei Dortmund) und der Ratsfraktion Die Linke & Tierschutzpartei – Dortmund, 19.11. 2025

Mit großem Kopfschütteln hat der Dortmunder Europageordnete Sebastian Everding den „ausdrücklichen Wunsch“ des neuen Oberbürgermeisters Alexander Kalouti (CDU) nach einer offiziellen Böllerei vom Rathausdach auf der Silvesterparty wahrgenommen:

„Wenn der Bürgermeister ein zentrales Feuerwerk will, sollte er konsequent die private Böllerei verbieten. Ich kann diese Entscheidung nur dann nachvollziehen, wenn er die hochgiftige Feinstaubbelastung und den brutalen Lärm im Rest der Stadt an Silvester eindämmt. Dass jeder Mensch in Dortmund ein Feuerwerk will, wie er behauptet, ist schlicht falsch. So zeigt der OB nur, dass er keine Nachrichten liest und offenbar mit den wenigsten Menschen in Dortmund spricht.”

„Hätte er vorher auch nur mit einem Herrchen oder Frauchen von Dortmunder Haustieren gesprochen oder mit Menschen, die sich in unserer Stadt für den Wildtierschutz einsetzen oder im Rettungsdienst tätig sind, hätte er diese Aussage bestimmt nicht gemacht”, ergänzt Helmut Pruß, Ratsmitglied und stellvertretender Vorsitzender der neuen Fraktion „Die Linke & Tierschutzpartei“.

Die Unterstützung wächst, um die riskanten und wirtschaftlich negativen Silvesterfeuerwerke einzuschränken. Eine große Mehrheit der Bundesbürger*innen ist laut Umfragen mittlerweile gegen die gefährliche Silvester-Böllerei. Auch immer mehr große Organisationen – von Berliner Gewerkschaft der Polizei über die Bundesärztekammer bis zum Deutschen Tierschutzbund – fordern ein Ende des privaten Feuerwerks. Europaweit ist dieses in vielen Regionen seit langem stark eingeschränkt, die Niederlande, die Region Brüssel und die Stadt Luxemburg haben ein vollständiges privates Böllerverbot durchgesetzt.

Europaabgeordneter Everding der Partei Mensch Umwelt Tierschutz (Tierschutzpartei) legt dem Oberbürgermeister abschließend ans Herz: „Schauen Sie einmal über Ihren Tellerrand nach Brüssel oder Amsterdam. Dort sehen Sie, wie moderne Stadtpolitik zu diesem Thema gemacht wird.“ Everding plant in Kürze, die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister in NRW mit einem Schreiben um Ihre Hilfe zu bitten, um Verletzungen, Schäden, Risiken und damit Kosten für Menschen, Tiere und Natur rund um den Jahreswechsel zu verringern.

Für Pressefotos:
https://multimedia.europarl.europa.eu/en/search?tab=photos&person=15990&photoType=26&page=1

Bitte denkt an Igel-Durchgänge in euren Gärten!

Viele Menschen möchten ihren Garten sicher einzäunen – doch für unsere heimischen Igel wird genau das schnell zur Todesfalle.

Fehlende Durchgänge in Zäunen führen dazu, dass:

  • Igel stecken bleiben, weil sie versuchen, durch viel zu enge Maschen oder Spalten zu schlüpfen.
  • Igel auf ihrer nächtlichen Futtersuche nicht weiterkommen, denn ihr Revier umfasst mehrere Gärten.
  • Igel sich dabei schwer verletzen oder sogar qualvoll sterben.

Ein kleiner Aufwand kann hier Großes bewirken:

➡️ Ein 13 x 13 cm großer Durchgang im Zaun reicht bereits aus, damit Igel sicher passieren können.
➡️ Bitte achtet besonders bei Bodengittern, Maschendraht und engmaschigen Metallzäunen auf Gefahrenstellen.
➡️ Sprecht auch mit euren Nachbar:innen, denn Igelschutz funktioniert nur gemeinsam.

Wir alle teilen uns diesen Lebensraum.

Lasst uns dafür sorgen, dass Igel sicher wandern, fressen und leben können. 🦔❤️

Heute ist Weltfrühgeborenentag

Am 17.11. wird seit 2011 jedes Jahr weltweit mit dem Welt-Frühgeborenen-Tag die Aufmerksamkeit auf eine große Patientengruppe gerichtet: die Frühgeborenen. Laut dem Bundesverband „Das frühgeborene Kind“ e.V. erblicken jährlich 60.000 Kinder zu früh das Licht der Welt, und zwar vor Vollendung der 37. Schwangerschaftswoche. Diese Kinder haben häufig keinen guten Start ins Leben, weil sie mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen haben, viele sogar noch im Erwachsenenalter.

Um diesen Frühchen den Start ins Leben zu erleichtern, hat eine gemeinnützige Organisation eine Aktion ins Leben gerufen, die Kliniken mit selbst gehäkelten Oktopussen versorgt. Diese Kuscheltiere haben eine beruhigende Wirkung auf die Kleinen im Brutkasten. (oktopusfuerfruehchen.de)

Aktionstage wird es vielerorts geben, so auch das Klinikum Dortmund, das diesen Tag mit einem umfangreichem Programm begeht. Der Florianturm im Westfalenpark wird in der Farbe Lila erleuchten,

Jägersprache <-> Deutsch: “Schweiß”

„Schweiß“ klingt nach Arbeit, Mühe, Training… aber nicht nach dem, was es wirklich ist.

In der Jägersprache bedeutet Schweiß schlicht: Blut.

Das Blut von Wildtieren – und sogar das von Hunden – sobald es den Körper verlässt. 🩸

Solche Begriffe verschleiern, was wirklich passiert. Sie schaffen Distanz, verharmlosen Leid und machen Gewalt sprachlich unsichtbar.

Welche Jagdbegriffe kennt ihr noch, die die Realität schönreden? 👇👀

 

Füchse – warum jagen wir sie immer noch?

Zum Tag des Fuchses erinnern wir daran:

Füchse brauchen Respekt – keine Verfolgung.

Jedes Jahr werden in Deutschland über 400.000 Füchse getötet – ohne wissenschaftlichen Grund. Dabei sind sie wichtige Gesundheitspolizisten der Natur: Sie fressen Aas, halten Nagetiere in Schach und sorgen für ein gesundes Gleichgewicht im Ökosystem.

Wir fordern ein Ende der Fuchsjagd!

Der Fuchs ist ein faszinierendes, soziales und feinfühliges Tier – anpassungsfähig und wichtig für ein gesundes Ökosystem.

Es ist Zeit für einen respektvollen Umgang mit Wildtieren – für echten Arten- und Tierschutz!

💔 Es ist Zeit, ihre Rolle anzuerkennen – und ihre Jagd zu beenden. Für Mitgefühl. Für Artenvielfalt. Für den Fuchs. 🦊❤️

Mehr Vollkorn für eine gesunde Ernährung!

Am 19. November findet der diesjährige Internationale Tag des Vollkorngetreides statt. Diesmal findet die Veranstaltung von der “Whole Grain Initiative” online statt, sodass jede:r daran teilnehmen kann.

Im vergangenen Jahr durfte ich im Europäischen Parlament diese wichtige Veranstaltung als Gastgeber begleiten und gemeinsam mit Expert*innen und Organisationen über die Bedeutung von Vollkorn für unsere Gesundheit, das Klima und eine gerechte Ernährung sprechen.

Dieses Jahr steht das Thema „Vollkorn für Kinder – gesunde Ernährung von Anfang an“ im Mittelpunkt. Es geht darum, wie wir durch bewusste Politik und Aufklärung den Zugang zu gesunden Lebensmitteln für Familien verbessern können.

Ich lade alle Interessierten herzlich ein, am 19. November online teilzunehmen und gemeinsam ein Zeichen für eine gesunde, nachhaltige und tierfreundliche Ernährung zu setzen. 🌍💚

👉 Mehr Infos & die Anmeldung zur Onlineveranstaltung findet ihr auf der Webseite der Whole Grain Initiative.

Orange Day 2025: Mach mit für ein sichtbares Zeichen gegen Gewalt an Frauen

Am 25. November leuchtet die Welt in Orange – der Farbe für ein Ende geschlechtsspezifischer Gewalt.

Auch wir als Tierschutzpartei setzen ein deutliches Zeichen und rufen zur Mitmach-Aktion auf:

  1. Zeig deine orange Hand!
  2. Male deine Handfläche orange an ✋️
  3. Mache ein Foto oder ein kurzes Video
  4. Und sende es uns bis zum 19.11. oder poste es mit dem Hashtag #Tierschutzpartei

Jede erhobene orangefarbene Hand steht für Solidarität, Stärke und die klare Botschaft:

Gewalt hat keinen Platz – nicht in unserer Gesellschaft und nicht in unserem Leben.

Mach mit. Werde sichtbar. Setze ein Zeichen.

Bitte sendet uns die Bilder/Videos über die NRW-Kanäle bei Insta & FB oder per Mail an europa@tierschutzpartei.de

Pressemitteilung: Blut im Springsport wieder erlaubt – ein Rückschritt für den Tierschutz

Blut im Springsport wieder erlaubt – ein Rückschritt für den Tierschutz

12. November 2025 – Die internationale Reiterliche Vereinigung (FEI) hat beschlossen, dass Pferde künftig trotz sichtbarer Blutspuren unter bestimmten Bedingungen weiter im Wettkampf starten dürfen. Damit wird die bisher geltende „NoBlood Rule“ abgeschafft. Die PARTEI MENSCH UMWELT TIERSCHUTZ (Tierschutzpartei) kritisiert diese Entscheidung scharf und bezeichnet sie als klaren Rückschritt für den Tierschutz.

„Blut darf niemals zum Alltag eines Sports gehören. Wer ein blutendes Pferd starten lässt, setzt das Tier Leid und Stress aus – und sendet ein fatales Signal: Leistung vor Leben“, erklärt Dennis Landgraf (24), Bundesvorsitzender und Pressesprecher der Tierschutzpartei. 

Nach der neuen Regel, die ab dem 1. Januar 2026 gilt, entscheiden künftig Bodenjury und Turniertierarzt, ob ein Pferd „fit to compete“ ist. Nur bei offensichtlicher Misshandlung droht weiter eine Disqualifikation. In allen anderen Fällen kann das Pferd nach dem Abwischen der Blutspuren weitermachen. 

Selbst die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN), sonst eher sportnah, stimmte gegen die Regeländerung. FN-Präsident Martin Richenhagen betonte: „Blut hat im Pferdesport nichts zu suchen.“ Auch internationale Tierschutzorganisationen wie PETA und British Showjumping äußerten sich entsetzt. 

Die Tierschutzpartei geht in ihrer Kritik noch weiter: Sie lehnt den Pferdesport in seiner gesamten Form ab. Pferde würden für Unterhaltung, Prestige und wirtschaftliche Interessen instrumentalisiert, so Landgraf: 

„Tiere sind keine Sportgeräte. Sie haben ein eigenes Interesse an einem Leben ohne Zwang, Leistungsdruck und Schmerz. Wer Tierwohl ernst nimmt, muss den Pferdesport grundsätzlich hinterfragen.“ 

Die Partei fordert, dass Deutschland und andere EU-Staaten sich klar gegen diese Regeländerung aussprechen und Maßnahmen ergreifen, um Tiere im Sport endlich konsequent zu schützen. 

Kontakt:
Dennis Landgraf – Pressesprecher der PARTEI MENSCH UMWELT TIERSCHUTZ – Tierschutzpartei
presse@tierschutzpartei.de – tierschutzpartei.de