Neueröffnung des Tierheims – Tierschutzverein Bochum

Landesverband NRW in Aktion

Für die Neueröffnung des Tierheims an der Kleinherbeder Straße in Bochum lud der Tierschutzverein Bochum, Hattingen e.V. die Partei Mensch Umwelt Tierschutz ein.

Als offizielle Vertreterin des Landesverbandes NRW nahm Sandra Gabriel an der Eröffnungsveranstaltung des Tierheimes teil und übergab im Namen der Partei der ersten Vorsitzenden, Bettina von der Heiden, ein kleines Präsent. Unter anderem waren die Leiterin des Ordnungsamtes, ein Ratsmitglied, der Amtsveterinär, ehrenamtliche Helfer und viele Spender zur feierlichen Eröffnung erschienen.

Nach kurzer Begrüßung durch die erste Vorsitzende durchschnitt die geladene Oberbürgermeisterin das Rote Band und hielt in den Räumlichkeiten des Tierheims eine Rede. Anschließend wurden anhand einer Power Point Präsentation die Baumaßnahmen, die in den letzten Monaten dringend erforderlich waren, ausführlich erklärt. Danach erfolgte eine Führung durch das Tierheim, durch die Hunde- und Katzenhäuser und weiteren Räume, in denen Kleintiere, Tauben und Kaninchen zu finden sind.

 

Die Vorsitzende Bettina von der Heiden erzählte, dass der Tierschutzverein seit über 50 Jahren aktive Tierschutzarbeit in Bochum, Hattingen und Umgebung leistet. Allein im Jahre 2012 wurden 325 Hunde, 346 Katzen und 798 Kleintiere aufgenommen, versorgt und tierärztlich betreut. Des Weiteren ist eine eigene Hundeschule vorhanden. (Zitat Homepage) „Diese ist die “Erfindung” einer Bochumer Tierärztin, die sich einfach nicht daran gewöhnen wollte, dass Hunde auf Grund mangelnder Erziehung eine so große Gefahr werden, dass sie eingeschläfert werden müssen. Sie beschloss, Hundehaltern bei der Erziehung ihrer Hunde zu helfen.”

Jeden Monat veranstaltet der Tierschutzverein einen Flohmarkt, für den gerne Sachspenden angenommen werden; der Erlös kommt den Tieren zu Gute. Wir freuen uns über die großartige Arbeit der Mitarbeiter/innen des Tierheims und Tierschutzvereins in Bochum und bedanken uns an dieser Stelle für die Einladung. Wir sind sicher, nicht das letzte Mal dort gewesen zu sein.

Frühlingsfest im Tierheim Bochum

Landesverband NRW in Aktion

Am Sonntag, den 06. April veranstaltete der Tierschutzverein Bochum Hattingen und Umgebung e.V. erstmalig unter dem neuen Vorsitzenden Bettina von der Heiden ein Frühlingsfest.

Gutes Wetter, reichhaltiges Essen, nette Menschen und die „prominente“ Simone Sombecki aus der WDR Sendung “Tiere suchen ein zu Hause” lockten zahlreiche Besucher.

Die Parteimitglieder Reinhold Kassen und Sabine Hasselbeck-Grütering machten sich als offizielle Vertreter für den Landesverband NRW auf den Weg.

Ein fabelhaftes Kuchenbuffet, veganes „Chili sin Carne“ und süße Leckereien wurden auf dem Frühlingsfest den zahlreichen Gästen geboten. Unter der 1. Vorsitzenden Bettina von der Heiden hat sich viel in Sachen Tierschutz und Tierrecht getan. Der Grundgedanke wird in Bochum jetzt weiter verfolgt und vorgelebt.

 

Die Vertreter der Partei Mensch Umwelt Tierschutz erhielten eine persönliche Führung durch die Anlage und somit die Möglichkeit, sich über das Tierheim und sein hervorragendes Angebot ausführlich zu informieren.

Anschließend erfolge eine “Showeinlage” durch die TV-Moderatorin Simone Sombeck, die sichtlich der Partei Mensch Umwelt Tierschutz zugetan war. Ein voller Erfolg – kein Wunder bei unsren sympathischen Parteimitgliedern, die vor Ort waren. Die Besucher waren begeistert, die bekannte Moderatorin einmal live erleben zu dürfen und ließen sich anschließend Autogrammwünsche von Frau Sombecki (vegan lebend) erfüllen, die sich auch für nette Gespräche viel Zeit nahm.

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz ist wieder einmal begeistert, und kann mit Bestimmtheit sagen: Es wird nicht der letzte Besuch unserer Partei beim Tierschutzverein Bochum, Hattingen und Umgebung e.V gewesen sein. Gemeinsam sind wir stark. Und gemeinsam wollen wir etwas bewegen! Vor allem am 25. Mai 2014 bei der Europawahl. Tierschutz gehört ins EU-Parlament – das war größtenteils die Meinung der Besucher im Tierheim Bochum Hattingen und Umgebung e.V.!

Landesverband Hamburg in Aktion gegen Tierversuchstransporte

Am 31.03.2014 organisierte die Tierbefreiung Hamburg eine zweistündige Demonstration vor dem Air France/KLM Cargo Office Norderstedt. Es waren ca. 18 Aktivisten mit Bannern, Schildern und Megaphonen vor Ort.

 

Vom Landesverband Hamburg der Partei Mensch Umwelt Tierschutz waren insgesamt fünf Mitglieder (Bettina Jung, Ulla Schloon, Eva und Mark Stachnow sowie Martin Buschmann) dabei.

Demo gegen LPT, HH-Neugraben am 27.03.2014

Gemeinsam mit der “Aktionsgruppe Nord gegen Versuchstierhandel und Tierversuche” pro­tes­tier­ten Mitglieder des Landesverbandes am 27. März in Hamburg-Neugraben. Dort ist inmitten eines lauschigen Wohngebietes der Sitz des größten deutschen Auftragslabors für Tierversuche: das LPT.

Durch die Positionierung an beiden Toren waren die Mitarbeiter/innen und Lieferanten mit Sprechchören und Transparenten konfrontiert. Im Laufe der dreistündigen Demonstration wuchs die Zahl der Teilnehmer/innen stetig an (unterstützt von Ortsansässigen), so dass einige Angestellte nach Dienstschluss, versteckt in Taxis, das Gelände verließen, um anonym zu bleiben.

Wir werden nicht nachlassen, gegen das unermessliche Leid der Tiere für unsinnige Forschung zu protestieren!

Ulla Schloon, Vorsitzende Landesverband Schleswig-Holstein
Bettina Jung, 1. Vorsitzende Landesverband Hamburg
Martin Buschmann, 2. Vorsitzender Landesverband Hamburg

 

Tierheim-Überfall in Rumänien

Am Freitag, den 21. März brachen Hundefänger der ASPA (Veterinär-Aufsichts­behörde der Stadt Bukarest) in ein Tierheim des 6. Bezirks von Bukarest sowie in die dem Tierheim angegliederte Tierklinik ein und entwendeten 68 Tiere. (In manchen Berichten ist von 75 und auch von 90 Hunden die Rede). 18 Tiere gehörten der Tierschutz­organisation “4 Pfoten”. Polizeibeamte verhinderten, dass Mitarbeiter des Tierheims und der Klinik schützend eingreifen konnten. Die Hunde wurden von den Hundefängern mit erheblicher Gewalt in Käfige verfrachtet, einige wurden dabei schwer verletzt, acht Hunde starben.

Die Tierschutzorganisation “4 Pfoten” besass mit dem Bürgermeisteramt des Bukarester Stadtteils 6 einen laufenden Vertrag, der vorsah, dass “4 Pfoten” die Versorgung, die Entwurmungen, Sterilisationen und das Mikrochippen der dort untergebachten Hunde auf eigene Kosten vornehmen und dafür auch die angegliederte städtische Tierklinik benutzen darf. In den vergangenen zwei Jahren hat “4 Pfoten” über 3000 Tiere behandelt; viele konnten an Hundefreunde im In- und Ausland vermittelt werden. Der Vertrag sollte zum 17. April diesen Jahres auslaufen. Mit Post vom 25.03. wurde er einseitig gekündigt; demzufolge war er jedoch am 21. März noch in Kraft, sodass neben der ungeheuren Grausamkeit, mit der die Hundefänger der ASPA vorgingen, die Aktion absolut illegal war.

Der medialen Aufmerksamkeit, auch der rumänischen Presse, die zum ersten Mal über die mafiösen Machenschaften der ASPA berichtete, sowie den Protesten vor Ort und europaweit ist es zu verdanken, dass am 24. März 17 Hunde der Organisation “4Pfoten” zurückgegeben wurden. Acht Hunde, die sich in der Tierklinik befanden wegen kurz zuvor durchgeführter Kastrationen konnten ihren Besitzern übergeben werden. Ein Hund wird vermisst. Die restlichen neun Hunde wurden in das Partnertierheim von “4 Pfoten” nach Speranta gebracht. Während des 3-tägigen Diebstahls befanden sich die Hunde im städtischen Tierheim in Bragadiru, das auf einem Gefängnisgelände untergebracht ist und von Gefängniswärtern betreut wird. Berichten zufolge kamen die Hunde von “4 Pfoten” in erheblich traumatisiertem Zustand zurück. Wie es den anderen gestohlenen Hunden geht ist nicht bekannt. Leider muss man jedoch vom Schlimmsten ausgehen.

Barbara Nauheimer
Bundesvorsitzende

Protest!

Hier gemeinsam mit VIER PFOTEN den rumänischen Ministerpräsidenten Victor Ponta auffordern, das Tötungsgesetz von rumänischen Straßenhunden außer Kraft zu setzen! (Protest hier unterschreiben)

Taiji-Demo in Berlin

Partei Mensch Umwelt Tierschutz in Aktion

Auch wir waren vor Ort – am 08.02.2014 in Berlin bei der weltgrößten Demonstration gegen das Töten der Meeressäuger in Taiji.

Die von unseren Freunden der Aktion Fair Play Berlin (Vanessa S., Janine M., Silvia V., Sonja W. und Martina H.) organisierte Kundgebung bestand aus ca. 2000 Demonstranten/innen, die ihren Protest über das grausame Massaker an Delfinen und Walen in der Bucht von Taiji mit beeindruckenden Plakaten, mit Plastik- und Stoffdelfinen und Trommelrhythmen zum Ausdruck brachten.

Unterstützt wurde die Demonstration durch Aktivisten von Sea Shepherd Deutschland und der Organisation WDSF, aber auch durch Raúl Richter (bekannt aus GZSZ ), der sich mit seinem „Kollegen-Tross“ an dem Protestmarsch beteiligte. Udo Lindenberg solidarisierte sich via Facebook und als Krönung stieß kurz Pierce Brosnan (Agent 007) hinzu, der einer der prominentesten Fürsprecher und langjähriger Unterstützer von Paul Watson und Sea Shepherd ist. Die Kundgebung konnten sogar die Cove-Guardians der Sea Shepherd Conservation Society dank des eingerichteten Live-Streams mitverfolgen. Auch sie waren von der Aktion in Berlin beeindruckt.

 

Der Landesverband Hamburg der Partei Mensch Umwelt Tierschutz nahm mit 13 Mitgliedern – unterstützt durch 2 Mitglieder aus dem Landesverband Schleswig-Holstein – teil. Den Protestmarsch von der Japanischen Botschaft bis zum Brandenburger Tor färbten unsere Aktivisten/innen mit ihren Themen-Plakate “Erst stirbt das Meer – dann der Mensch”, mit Parteifahnen und Bannern unübersehbar blau ein. Damit haben die teilnehmenden Mitglieder des Landesverbandes Hamburg und Schleswig-Holsteins wieder einmal ein deutliches Signal gegeben: Wenn es um Tierleid geht, ist unsere Partei vor Ort.

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz setzt sich seit Jahren für das Ende der grausamen Delfin-Massaker in Japan und auf den Färoer-Inseln ein als auch für die umgehende Schließung aller Delfinarien.

Rumäniens sanfte Hunde / Teil 2

Bundesvorsitzende Barbara Nauheimer reiste erneut nach Rumänien

Vom 07.01. bis 10.01.2014 war ich erneut in Buzau, Rumänien, um mit dem Leiter des sog. Central-Shelters (örtliches Unterbringungslager für Streunerhund) das Schicksal der dortigen Hunde zu besprechen. Leider musste ich erfahren, dass nicht alle Hunde gerettet werden können. Man teilte mir mit, dass stets ein Drittel der Hunde getötet werden müsse, um Platz für neue Streunerhunde zu schaffen. Das Gesetz verlange es.

Zwar ist dies, meiner Kenntnis nach, nicht zutreffend, da der jeweilige Bürgermeister einer Stadt oder Gemeinde darüber entscheidet, ob getötet wird oder nicht. Scheinbar, um der Bedeutung seiner Worte Ausdruck zu verleihen, wurden drei Tage nach meinem Besuch 11 Hunde getötet.

 

Wie bereits bei meinem letzten Besuch in Buzau konnte ich wieder einem Hund ein Zuhause bei mir geben. Einen weiteren, kleinen Hund aus dem Central-Shelter konnte ich in einem privaten Tierheim, in der Nähe von Buzau, unterbringen.

Während meines Rumänienaufenthaltes führte ich auch Gespräche mit zwei engagierten rumänischen Tierschützerinnen, die sich Hilfe erbaten für den Bau eines zweiten privaten Tierheims in Buzau. Ein solches Projekt muss indes gut überlegt werden. Die mögliche Anzahl der zu rettenden Tiere wird schnell erreicht sein und ein Leben hinter Gittern ist kein artgerechtes Hundeleben. Zwar könnte man sicher auch ein Auslaufgelände schaffen, das für Hundegruppen Bewegung und Spielmöglichkeiten bietet, dennoch wird es für die Tiere immer ein Leben im Gefängnis bleiben. Auf adoptionswillige Rumänen darf man nicht hoffen und wie lange wird die Adoptionsbereitschaft in anderen Ländern noch anhalten? In Norwegen soll bereits ein Gesetz erlassen worden sein, das die Einfuhr rumänischer Hunde verbietet.

Eine wirkliche Lösung wird nur auf dem steinigen und leider langwierigen politischen Weg zu erreichen sein. In Europa darf es einfach nicht möglich sein, gesunde Heimtiere zu ermorden. (Tiermorde insgesamt gehören abgeschafft! Bis dahin ist der Weg im Bewusstsein der Menschen und in der Praxis jedoch noch weit….) Gesetze, die die Tötung verbieten, gibt es, aber wie leicht sie zu umgehen sind, zeigt uns das EU-Land Rumänien.

Schande für Rumänien, Schande für die EU!

 

Falls Sie mit dem Gedanken spielen, einen rumänischen Straßenhund zu adoptieren, dann wenden Sie sich direkt an Frau Nauheimer, Tel.: 08152 / 925326

E-Mail von Frau Nauheimer an Vorstandssekretariat / 14.01.2014: “Habe ganz schreckliche Nachrichten. Heute morgen wurde ein Drittel der Hunde im Centralshelter getötet, so wie der “Tierheim”-Leiter es angekündigt hatte. Ich bin völlig fertig. Ich habe alle Hunde gesehen und zu wissen, dass sie erschlagen wurden, ja erschlagen, nicht euthanasiert. Ich bin völlig down. Heute um 7:00 machte der Leiter des “Tierheims” in Buzau seine Ankündigung wahr. Ein Drittel der Hunde wurde getötet, erschlagen, obwohl er die Zusage hatte, dass noch viele Hunde heraus geholt werden.”

(Barbara Nauheimer)

Rumäniens sanfte Hunde: Bundesvorsitzende Barbara Nauheimer nimmt Kontakt auf zum Bürgermeister von Buzau. Ein persönlicher Gesprächstermin ist geplant.

Brief an den Bürgermeister Herrn Boscodeala / 18.01.2014

Rumäniens sanfte Hunde / Teil 1

Ein Reisebericht…

Letzte Woche verschaffte sich die Bundesvorsitzende Barbara Nauheimer einen persönlichen Überblick über die Situation der Straßenhunde in Rumänien. Dabei besuchte sie ein staatliches Tierheim sowie drei private Shelter. Ja, es gibt sie: Tierliebe Rumänen, die mit zum Teil sehr bescheidenen Mitteln Straßentieren ein Zuhause geben, um sie vor dem staatlich verordneten Massenmord zu bewahren.

Barbara Nauheimer: „Das Flugzeug der rumänischen Fluggesellschaft Tarom landete mittags in Bukarest. Mit einem Mietwagen fuhr ich nach Buzau, 100 km nordöstlich von Bukarest gelegen. Ich hatte von einer Gruppe engagierter deutscher Tierschützer von der beabsichtigten baldigen Schließung des dortigen staatlichen Tierheims erfahren. Schließung: Die Tiere sollten, sobald der Winter den Weg zum Tierheim unpassierbar machen würde, sich selbst überlassen werden. Bereits auf dem Weg nach Buzau begegneten mir zahlreiche Streunertiere, abgemagert, aber offenbar vertraut mit dem Leben auf der Straße. An Tankstellen, kleinen Läden, Bushaltestellen und auch vor Häusern warteten sie auf Essbares, was ihnen von tierlieben Menschen zumindest gelegentlich hingeworfen wird. Zwischen den einzelnen Ortschaften konnte man am Straßenrand überfahrene Tiere sehen.

In Buzau angekommen, traf ich mich mit zwei rumänischen Tierschützerinnen, die mir den Weg zum Tierheim zeigten. Dort bot sich mir ein erschütterndes Bild. In einer langen Reihe von Zwingern befanden sich ca. 100 Hunde aller Größen und Altersklassen. Eine weitere Reihe von Zwingern war nicht mehr besetzt. Über den Verbleib der Hunde konnte ich nichts in Erfahrung bringen. Im nahe gelegenen Gebüsch lagen jedoch einige Hundeleichen.

Am Abend war ich bei einem rumänischen Ehepaar zu Gast, die ein privates Tierheim betreiben. Schon am Eingang drang mir das Gebell unzähliger Hunde entgegen. Im der Küche des Hauses wurde ich von geschätzten 20 bis 30 Hunden begrüßt. Auch im Wohnzimmer befanden sich Hunde. Draußen, in einem ehemaliger Obstgarten, leben in selbstgebauten Gehegen an die 150 Tiere. Diese habe ich jedoch erst am nächsten Tag gesehen. Alle waren freundlich, alle aufgeregt, alle wollen gestreichelt werden, alle wollen heraus aus ihren Umzäunungen und mitgenommen werden. Man kann diesen Wunsch in ihren Augen sehen.

Am nächsten Tag wurden von deutschen Tierschützern, die ebenfalls in Buzau waren, 10 Tiere aus dem staatlichen Tierheim in ein privates Tierheim in die Nähe von Bukarest gebracht. Ich fuhr mit einem rumänischem Mann, der uns den Weg wies, voraus. Am Straßenrand wieder der gleiche Anblick: Futtersuchende Tiere, einige überfahrene Tiere. Auf der Fahrt dorthin, im Wohnmobil der Tierschützer, verängstigte, zitternde Tiere, die nicht wissen, was mit ihnen geschehen wird. Sie wurden in Sicherheit gebracht. Deutsche Sponsoren sorgen mit monatlichen Beiträgen von 35 Euro für ihr Weiterleben.

Am dritten Tag erreichte ein LKW des bmt Buzau und ca. 60 Tiere aus dem Tierheim, was im Winter geschlossen werden soll, wurden in ein anderes staatliches Tierheim gebracht. 20 Tiere wurden in die Obhut einer türkischen Tierschützerin gegeben, die in der Nähe von Bukarest ein privates Tierheim leitet. Die 60 Tiere sind im staatlichen Tierheim vor dem Verhungern, Verdursten und Erfrieren gerettet, ihr Leben ist jedoch weiterhin bedroht. Ohne Menschen, die sie adoptieren, werden sie getötet werden. Einige, aber weißgott nicht alle, haben Sponsoren, dh. tierliebe Menschen, die für ihren Unterhalt zahlen und sie so vor der Tötung bewahren.

 

Ich habe noch zwei weitere private Tierheime besucht. Beide, wie auch die staatlichen Tierheime, sind rettungslos überfüllt. Fünf, manchmal 10 Hunde teilen sich einen Zwinger von 4 Quadratmeter Größe. In den privaten Tierheimen konnte ich Stroh in den Hütten erkennen. In dem staatlichen Tierheim lebten die Hunde auf Beton. Ich habe schon sechs Hunde, trotzdem bin ich jetzt Sponsorin für 10 Hunde und einen habe ich mitgenommen: Armina. Am liebsten würde ich sie alle retten, die vielen sanften Hunde Rumäniens.“

Gesetz zur Tötung streunender Hunde in Rumänien verabschiedet

Protest: Protestieren Sie mit uns gegen die Tötung der Straßenhunde in Rumänien!

Sreunende Hunde in Rumänien sollen ab sofort getötet werden. Ein entsprechendes Gesetz verabschiedete am 10.09.2013 das Parlament.

Aus aktuellem Anlass möchten wir den Hilferuf von “Tiere brauchen Schutz” veröffentlichen und Sie bitten, den Protest des Rumänischen Tierschutzbundes von Dr. Carmen Arsene zu unterstützen.

Um was geht es:

Die sog. DogHunter und einige Politiker in Rumänien nutzen einen Beiß-Unfall, bei dem ein 4 jähriges Kind getötet wurde. Durch die Verletzung der Aufsichtspflicht der Großmutter ist das 4 jährige Kind auf ein eingezäuntes Fabrikgelände gekommen, auf dem verwilderte Hunde leben. Obwohl der Vater und der Großvater darauf hinweisen, dass es auch nur arme Tiere waren, die es auch sehr schwer haben, werden durch Medien und Politik Kampagnen gestartet und die Straßentiere einer regelrechten Hetzjagd ausgesetzt. Auch in Rumänien steht der Tierschutz neuerdings im Grundgesetz (unter Vorbehalt) und die Tötung der Straßentiere ist durch Gesetz verboten, aber es steckt auch eine riesige Schattenindustrie hinter diesen Doghuntern und den dazu gehörigen Verbrennungsfirmen, in die auch viele Lokalpolitiker verstrickt sind. Durch solche Vorfälle kann diese kriminelle Tätigkeit wieder aufleben.

Protest!

Bitte die Mailadressen kopieren und einfügen, ebenso den Betreff (Subject) und den Text oder alternativ den Text mit Unterschrift und Land als Fax (Nummern sind angegeben) schicken.

Danke im Namen von Carmen Arsene
Achim Richter
www.tiere-brauchen-schutz.de
Mitglied bei der Tierschutz Allianz

Help us to stop this massacre that not even brings any benefit. Please protest sending a short protest letter or the letter I did bellow, to the following emails:

cp01@cdep.ro, cp02@cdep.ro, cp03@cdep.ro, cp04@cdep.ro, cp05@cdep.ro, cp06@cdep.ro, cp07@cdep.ro, cp08@cdep.ro, cp09@cdep.ro, cp10@cdep.ro, cp11@cdep.ro, cp12@cdep.ro, cp13@cdep.ro, cp14@cdep.ro, marin.almajanu@cdep.ro, laurentiu.nistor@cdep.ro, marcelciolacu@clicknet.ro, hubert.thuma@cdep.ro, zgonea@cdep.ro, bogdan.ciuca@cdep.ro, viorelh@cdep.ro, dan.motreanu@cdep.ro, ioan.oltean@cdep.ro, enicolicea@cdep.ro, cristian.buican@cdep.ro, adrian.diaconu@cdep.ro, niculae.mircovici@cdep.ro, mircea.draghici@cdep.ro, ionel.palar@cdep.ro, ioan.balan@cdep.ro, denes.seres@cdep.ro, office@ansvsa.ro, office@cmvro.ro, srp@cdep.ro, presa@cdep.ro, petitii@mai.gov.ro, amr@amr.ro, CJD@bucuresti-primaria.ro, procetatean@presidency.ro, ccr@ccr.ro, office@agerpres.ro, stiri@agerpres.ro, mediafax@mediafax.ro, peti-secretariat@europarl.europa.eu, koen.doens@ec.europa.eu

Please, send as well your letters to fax:

Parliament: 00 40 21 3120828, 00 40 21 3146934; Government: 00 40 21 3139846

Thank you.

All the best, Carmen ARSENE

Subject email/letter: STOP mass killing dogs! Adopt mass sterilization!

For the attention of the Romanian authorities:

We regret the tragedy of the child killed by dogs. Such dramas should not repeat. But if you insist in applying the same methods of dog mass murder that has been conducted in Romania for 20 years and that has not resolved the problem in the streets, this risk will remain permanent.

We do not understand the interests of the Romanian authorities to continue or implement again a method that has proven over the world to be failed, expensive, but as well immoral, shameful.

We do not understand why, despite all the evidence:

– the benefits of dog sterilization

– the results obtained in Oradea, where, by the Sterilisation and Return programme, the number of stray dogs decreased from 5000 to 300

– the outcomes of the World Health Organisation’s study (undertaken between 1981 and 1988) concluding that “the euthanasia or incarceration programmes which are both inefficient and expensive”

– the experiences of other countries that, after years of mass murder without effect, implemented mass sterilization laws having noticeable effects, you do not accept to implement the only solution for managing the dogs, that is the sterilisation and return of the gentle and healthy stray dogs, compulsorily accompanied by the sterilization of dogs with owners that are the main source of street dogs by mass abandoning. Approximately 5 million puppies are born in Romania in rural areas every year, some of them being killed by their owners and the others being abandoned in the street. So long as the dogs with owners will not be sterilized, through coherent programmes, the streets will never be free of dogs.

We also remind you:

– The Constitutional Court of Romania decided (Decision 1/2012) that euthanasia is ILLEGAL as a stray dogs management method until all other solutions have been applied properly, uniformly and with responsibility by local authorities

– The Lisbon Treaty (art. 13, TFEU) states that the “animals are sentient beings”

– The European Parliament Resolution of 4 July 2012 on the establishment of an EU legal framework for the protection of pets and stray animals (2012/2670 (RSP)

We ask you for an URGENT STERILIZATION & RETURN LAW OF ALL STRAY AND OWNED DOGS

Romania is already known by animal cruelty. Please, be advised that if the killing of dogs starts, we will show to the entire world the reality of the dog camps, we will notify worldwide about the financial interests behind the business of killing dogs, we will withdraw any support that we have given so far to your country, we will boycott Romanian products and tourism, as no one will want to associate with a corrupt, cruel and immoral country.

Name……….

Land……….

 

Bitte unterzeichnen Sie online auch direkt die Petition bei Tasso!

Protestieren Sie gegen die Tötung der Straßenhunde in Rumänien (hier) und erfahren Sie mehr zum Thema!

Hunde im Sommer im Auto

Unverantwortlicher Hundehalter

Eigentlich sollte jedem Hundehalter bekannt sein, dass er im Sommer seinen Hund nicht im Auto einsperren soll. Einer Halterin von gleich zwei Galgos war dies offenbar nicht bekannt, vielleicht handelte sie auch einfach gedankenlos. Sie sperrte ihre beiden Hunde vor einem Berliner Supermarkt ins Auto und ging stundenlang einkaufen. Eine besorgte Tierfreundin rief unsere Tierretter und bat um Hilfe. Wir informierten die Polizei, doch als diese eintraf, war die Frau schon weg. Damit sie zukünftig ihre Hunde nicht mehr in der prallen Sonne im Auto zurücklässt, haben wir eine Anzeige beim zuständigen Veterinäramt gestellt. Das Amt konnte die Halterin über das Kfz-Kennzeichen ausfindig machen und einen Tag später stand der Amtsveterinär bei der unverantwortlichen Hundehalterin vor der Tür und belehrte sie. Sie beteuerte, dass ihr das nicht bekannt gewesen sei und versichert, dass sie zukünftig ihre Hunde nicht mehr im Auto zurücklässt. Sollten Sie mitbekommen, dass sich ein Hund oder ein anderes Tier im Auto, das in der Sonne steht, befindet, dann zögern Sie nicht und informieren Sie die Polizei! Der Innenraum eines Pkws kann sich sehr schnell aufheizen und dies auch schon bei geringen Sommertemperaturen.