Tasso warnt

Hunde gehören im Sommer nicht ins Auto!

Seit einigen Tagen zeigt die tägliche Wetterkarte über fast ganz Deutschland tiefrote Gebiete und Temperaturen um die 30 Grad Celsius. Nicht für jeden sind diese hochsommerlichen Temperaturen ein reines Vergnügen.

Bitte lassen Sie Ihren Hund – und natürlich auch Ihr Kind – tagsüber nicht im Auto zurück! Weder ein leicht geöffnetes Fenster noch Schatten bieten die nötige Sicherheit für einen im Auto eingesperrten, wehrlosen Vierbeiner. Für alle, die den Selbsttest nicht eigens wagen wollen, sei unser Video zu diesem Thema empfohlen. Bitte informieren Sie andere Hundehalter über die sommerlichen Gefahren, und bestellen Sie Karten und Poster zum Thema. (Mehr zur Aktion “Hund im Backofen”, das Video und Bestellmöglichkeiten finden Sie hier bei Tasso)

Unfassbar grausam: Neues Zirkus-Video zeigt die systembedingte Tierquälerei

Diesmal veröffentlicht die russische Tierschutzorganisation VITA verdeckte Aufnahmen aus dem “Sankt Petersburg Staatscircus“, die zwischen November 2011 und Januar 2013 erstellt wurden. Ein Dompteur prügelt äußerst brutal und wiederholt auf kleine Affen ein, damit sie bestimmte Verhaltensweisen ausführen. (Hier lesen)

Taubenwettflüge: ein unfaires Hobby – kein Spiel

Das Leid der sogenannten Brieftauben

In Deutschland betreiben schätzungsweise 50.000 Menschen die Zucht von Tauben, die als sogenannte Brieftauben zu Wettflügen ausgenutzt werden: bundesweit betroffen sind ca. 2,5 Millionen Tiere. Im Rahmen der Taubenwettflüge werden den Tieren Höchstleistungen abverlangt, die ihre Kräfte häufig übersteigen. (Hier lesen)

Frühjahr: Vögel brauchen unsere Hilfe

Und was bei der Gartengestaltung beachtet werden sollte

Es ist Frühling und die Brutzeit beginnt. Bald werden die ersten Jungvögel unterwegs sein. Nicht alle von ihnen werden überleben, weil Raubvögel wie Sperber, Eichelhäher und Elster ihrem Naturtrieb folgend Nester und Nistlinge bedrohen und schädigen. Auch Katzen werden der jungen Vogelgeneration wieder zusetzen. Vogelliebhaber und Katzenfreunde können aber einiges tun, um die Situation zu entschärfen. (Hier lesen)

Weitere Tipps gibt der NABU Niedersachsen, was man jetzt noch für Vögel im eigenen Garten tun kann. (Jetzt noch Nisthilfen aufhängen – hier lesen)

Achtung: Igel!

Alle Jahre wieder in Frühling und Herbst…

In jedem Garten sollten in einer Ecke Reisig- und Laubhaufen bereit liegen, um Igeln darin Unterschlupf für die Nacht und für den Winterschlaf zu geben.

Beim Verbrennen von Reisighaufen in Herbst und Frühjahr und beim Anzünden von Osterfeuern unbedingt beachten:

Falls man das vorhat, unmittelbar vor dem Verbrennen den Haufen unbedingt umschichten, um sicherzustellen, dass keine Igel und Blindschleichen usw. darin schlafen. Unzählige Igel verbrennen grausam, weil sie im Frühling oft noch im Winterschlaf liegen oder das ganze Jahr über ihren täglichen Schlaf dort halten und das Feuer nicht bemerken. Sie können nicht flüchten! Die Igel nutzen Holz- und Laubhaufen tagsüber als Schlafquartier, denn sie sind nachtsaktive Insektenfresser, keine Nager, keine Apfelesser. Milch ist keine Nahrung für sie.

Grundsätzlich: Igel, die tagsüber laufen, sind krank und gehören sofort zu einem kundigen Tierarzt. Oft sind die Tiere auch noch von Parasiten (inneren und äußeren) befallen, die sofort zu entfernen sind (die außen sichtbaren). Igel, die man noch im Oktober sieht – sie liegen zu dieser Zeit im allgemeinen schon im Winterschlaf – sind ebenfalls in Lebensgefahr und zu einer Igelstation zu bringen. Kontakt mit pro Igel aufnehmen, falls man einen Igel selbst pflegen möchte, damit keine Fehler gemacht werden.

Geschützte Igel beim Mähen getötet (Artikel hier lesen)

Igel, unsere stacheligen Freunde, und was wir alles falsch machen können. Wer macht denn sowas?

Ein Bericht von Karin Oehl, Mitglied im Verein www.pro-igel.de

Vorgestern Abend kam ein Anruf – Igel gefunden – es hörte sich nicht gut an.

Der Finder hat sich unheimlich engagiert und einen sehr weiten Weg in Kauf genommen hierher zu mir in die Igelstation.

Als er ankam, hätte ich heulen können, der Finder auch, denn er glaubte schon, daß das Tier auf dem Weg gestorben wäre. Da hatte ich ein total schlaffes Baby in der Hand mit einem riesigen roten Nagellackflecken auf dem Rücken, also war das Tier schon einmal in Menschenhand gewesen…

Hatte da ein Mensch das Igel-Baby aufgezogen? Wenn ja, hat er es viel zu früh, wahrscheinlich unvorbereitet und sicher auch am falschen Ort ausgewildert. Ob das Tier wohl schnell weg mußte, weil der Urlaub anstand? Das Tierchen kann es nicht erzählen. Der kleine Igel war allein noch gar nicht überlebensfähig und wie es aussah, war es auch schon sterbend.

Nun, ich habe dennoch zu kämpfen begonnen. Einen Schluckreflex hatte es nicht.

Erst einmal wurde Eletkrolythlösung mit etwas Glucose und Vitamin B-Komplex unters Fell gespritzt. Ins Mäulchen kam ein Tröpfchen eines Kreislaufmittels (Notfallmedizin). Da das Tierchen warm war, habe ich keine Wärmeflasche untergelegt. Bei einem unterkühlten Tier ist das sonst die erste Maßnahme, und eine Behandlung darf erst nach Erreichen normaler Körpertemperatur erfolgen.

Nach einer Weile rollte es sich endlich zusammen, atmete kräftiger und hatte auch einen Schluckreflex, so dass ich eine kleine Menge flüssig gemachter Nahrung zuführen konnte. In der Nacht hat das Tierchen gekotet und uriniert – also diese Funktionen waren in Ordnung. Im Laufe des Tages schien es nur aufwärts zu gehen – allerdings kam am Abend wieder ein Zusammenbruch. Noch einmal habe ich versucht, das Tier von seiner Reise über den Regenbogen abzuhalten, wieder erfolgreich. Aber ob es bleibt? Wir werden es sehen. Ein drittes Mal werde ich es nicht versuchen.

Eben schaute es mich mit seinen kleinen schwarzen Knopfaugen an, nahm willig seine Pipette und lag dann wieder friedlich auf seinem Tuch. Was mag in ihm vorgehen? Wie mag es sich fühlen? Was aus dem kleinen Igeljungen wird? Die nächsten Stunden werden entscheiden. Sie entschieden: Das Igelkind hat sie leider nicht überlebt.

Ich fühle Wut in mir. Wenn ich ein Tier aufnehme, dann muß ich mich schlau machen und nicht rumwurschteln nach Gutdünken. Der Ach-wie-niedlich-Eindruck und etwas Besonderes für eine Weile haben zu wollen, ist für so ein kleines Tier lebensgefährlich. Freude am Tier u. seine Betreuung müssen Sachkunde voraussetzen, ansonst muß ich mir sachkundige Hilfe suchen und das ach so niedliche Tier aus der Hand geben. Zu viele Igel werden von Menschen in guter Absicht, aber ohne Sachkunde aufgenommen und leider tot gepflegt.

Sachkundige Hilfe findet man bei pro-igel

Achtung: Igel!

Alle Jahre wieder im Frühling und Herbst…

Beim Verbrennen von Reisighaufen im Herbst und Frühjahr und beim Anzünden von Osterfeuern unbedingt beachten:

Falls man das vorhat, unmittelbar vor dem Verbrennen den Haufen unbedingt umschichten, um sicherzustellen, dass keine Igel und Blindschleichen usw. darin schlafen. Unzählige Igel verbrennen grausam, weil sie im Frühling oft noch im Winterschlaf liegen oder das ganze Jahr über ihren täglichen Schlaf dort halten und das Feuer nicht bemerken. Sie können nicht flüchten! Die Igel nutzen Holz- und Laubhaufen tagsüber als Schlafquartier, denn sie sind nachtsaktive Insektenfresser…

Viele Informationen findet man bei pro-igel (hier)

TV-Tipp: Beitrag über Tierversuche in “Hund-Katze-Maus”

Samstag, den 20. April 2013, um 18:00 Uhr, VOX

Anlässlich des “Internationalen Tages zur Abschaffung der Tierversuche” sendet das VOX – Hund-Katze-Maus-Team am 20. April, um 18 Uhr einen Beitrag über Tierversuche. Frank Weber greift das traurige Kapitel Tierversuche auf und war zu Besuch bei der Initiative gegen Tierversuche “Lobby pro Tier – Mienenbüttel”. Vor den Beagle-Zwingern des LPT (Laboratorium für Pharmakologie und Toxikologie) in Mienenbüttel informierte sich Frank Weber über die Versuche, die beim LPT und in hunderten anderer Labore allein in Deutschland an Tieren vorgenommen werden. (Zur Homepage von “Lobby pro Tier – Mienenbüttel”)

Mit dabei ist Bettina Jung, Landesvorsitzende der Partei Mensch Umwelt Tierschutz Hamburg und Mitglied von “Lobby pro Tier – Mienenbüttel”.

Verbandsklagerecht im Saarland

Ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung

Im Bundesland Bremen können Tierschutzverbände seit dem Jahr 2007 auf Einhaltung des Tierschutzes klagen. Jetzt könnte dieses wichtige Gesetz auch im Saarland beschlossen werden. Zur Verbesserung des Tierschutzes soll es in dem kleinen Bundesland künftig möglich sein, dass anerkannte Institutionen damit die Möglichkeit erhalten, für die Belange des Tierschutzes gegenüber dem Gesetzgeber und staatlichen Behörden gerichtlich eintreten zu können. Der entsprechende Gesetzentwurf soll am kommenden Mittwoch in erster Lesung im Landtag beraten werden.

Das Saarland würde neben Bremen bei Zustimmung des Landtages in Deutschland die Vorreiterrolle im Tierschutz übernehmen – zumal auch die Position eines ehrenamtlichen Landesbeauftragten für Tierschutz eingerichtet werden soll.

Welpe vom Züchter oder Hund aus dem Tierheim?

Eine Frage, die es nicht geben dürfte!

Fleisch oder vegane Fütterung?

Ein Bericht über Hund Bruno von Dr. med. Ernst Walter Henrich

Bruno war ein Tierschutzfall in Spanien. Vor einem halben Jahr habe ich ihn dort abgeholt. Nach 19 Jahren mit Felix ein mutiger Schritt. So dachte ich. Doch ich fühlte mich verpflichtet, als veganer Tierrechtler auch meinen Beitrag in der Praxis für obdachlose Tiere zu leisten. Aber nichts war von der Realität weiter entfernt als meine Bedenken, ausgelöst durch Vorurteile.

Trotz der grossen Freude mit meinem Hund Felix über 19 Jahre und einer Kindheit und Jugend mit Hunden habe ich nie einen lieberen und anhänglicheren Hund als Bruno kennengelernt. Nie habe ich ein unfreundliches oder gar aggressives Verhalten gegenüber einem einzigen Menschen wahrgenommen. Es ist wirklich ein grosser Unfug zu behaupten, dass man bei älteren Hunden aus dem Tierschutz nicht wisse, was wegen der Vergangenheit auf einen zukomme. Man hat die Möglichkeit, einen Hund im Tierheim kennenzulernen und festzustellen, ob der Hund zu einem passt und der Hund einen mag. Bei einem Welpen vom Züchter wissen Sie nicht, wie der Hund sich entwickelt. Bei einem Hund aus dem Tierheim wissen Sie sehr schnell, woran Sie sind.

Das Wichtigste aber ist, dass jeder Kauf eines Welpen ein himmelschreiendes Unrecht, ja eine Tierquälerei darstellt. Denn für jeden gekauften Welpen vom Züchter bleibt eine geschundene Hundeseele im Tierheim oder auf den Strassen Ost- oder Südeuropas mit seinem gesamten Leid zurück. Was für ein moralischer Skandal ist es, wenn die Tierheime und die Strassen Süd- und Osteuropas voller Hunde sind, trotzdem aber immer weiter Hunde wegen schamloser Profite gezüchtet werden. Mit jedem gekauften Welpen wird der Verdienst der schamlosen Züchter grösser und die Produktion von Welpen noch lukrativer. Ein solch mieses Geschäft gehört zumindest so lange verboten, bis die Tierheime und die Strassen leer sind. Es kann und darf nicht sein, dass sich gewissenlose Gesellen auf Kosten der Allgemeinheit bereichern, die letztlich für die immensen Kosten der Tierheime und der Kastrationen der Strassentiere aufkommen muss. Aber am schlimmsten ist, dass diese Bereicherung vor allem auf Kosten der leidenden, nicht vermittelten Tiere geschieht.

Bruno ist kein positiver Einzelfall. Ich höre es immer wieder von tierlieben Menschen, wie dankbar gerade geschundene Tiere sind, die endlich einen guten Platz mit viel Liebe und Zuneigung gefunden haben. Gehen Sie in die Tierheime und lernen Sie die Tiere kennen. Sie werden schnell die richtige Seele finden. Und eines kann ich Ihnen versprechen: Wenn Sie den Hund gut behandeln (dazu gehören auch klare Regeln und Konsequenz), dann werden Sie mit Zuneigung nach einiger Zeit überschüttet und Sie werden der eigentliche Gewinner sein.

Aber noch eines lehrt uns Bruno: Die Umstellung auf vegane Fütterung ist sofort von heute auf morgen ohne Probleme möglich. Seit einem halben Jahr erhält Bruno jetzt veganes Futter. Er frisst es mit grosser Leidenschaft und hat in diesem halben Jahr so viel Energie gewonnen, dass ich es selbst nicht glauben kann. Ich hoffe sehr, dass ihm die „konventionelle“ Fütterung mit tierlichem Protein über wahrscheinlich 5-6 Jahre nicht zu sehr geschadet hat. Jetzt erhält er auf jeden Fall das Beste, was mir als Arzt und Ernährungsexperte möglich ist.

Wie ich ihn ernähre, können Sie auf der ProVegan-Website unter „Bruno“ nachlesen: (Hier lesen)

Alleinfutter – eine Lüge unter vielen

Die Sprechzimmer der Tierärzte sind voll von kranken Hunden und Katzen, mitunter auch von Kleintieren, Vögeln und Exoten, denn Haltung und Ernährung finden oft genug nicht tiergerecht statt.

Magen-, Darm-, Nieren- und Leberschäden, Arthrose, HD, Verhaltensstörungen infolge Hirnschädigung und andere Krankheiten bei unseren Hunden und Katzen – um die geht es hier – sind die Folgen von falscher Ernährung. Die krank gefütterten Tiere sitzen früher oder später beim Tierarzt und füllen ihm und der Pharmaindustrie die Taschen, während sie die der Halter leeren.

Zeitgleich mit dem letzten Artikel einer kleinen, nachfolgenden Serie zur Ernährung unserer Hunde und Katzen mit dem sog. Alleinfutter in der Zeitschrift “Geflügelbörse” ist Anfang 2007 das Buch von Hans-Ulrich Grimm “Katzen würden Mäuse kaufen” erscheinen. Vergeblich und aus gutem Grund hatte die Futtermittelindustrie das Erscheinen des Buches durch eine einstweilige Verfügung zu verhindern versucht. Das danach erschienene “Schwarzbuch Hund” von Christoph Jung ist die Ergänzung zu Grimm, beide Bücher haben vielen Tierhaltern die Augen geöffnet bzw. längst aus dem Internet gewonnenes Wissen ergänzt.

Jeder Tierfreund, der einen Hund aufnimmt, sollte vorher unbedingt das Buch “Hilfe, mein Hund ist unerziehbar” der Tierärztin Dr. Vera Biber gelesen haben. Es geht hier nicht nur um Erziehung, es geht um alles, und das Wichtigste für die Gesundheit ist nun einmal die Ernährung, also (er)klärt sich vieles aus der Ernährung. Das Buch befähigt den Hundefreund, sich in seinen Hund hinein zu versetzen und ihm eine gute Heimat zu geben, seinen Bedürfnissen Rechnung zu tragen, ihn gesund zu ernähren und so zu führen, dass das Tier sich in der ihm unverständlichen Welt der Menschen ohne Angst zurechtfinden und ein gutes Leben führen kann. Was für den Hund geschrieben ist, nützt auch dem Katzenhalter und jedem anderen Tierhalter.

Wer die nachfolgenden Texte und die empfohlenen Bücher gelesen hat, der weiß, was er tun muss, damit sein Tier sich wohlfühlt und weitgehend gesund bleibt, der kauft kein Tier mehr vom Züchter, denn die Tiere sind keine Handelsware. Der verantwortungsbewusste Tierfreund wird nur noch arme Straßentiere aus dem Ausland und dem Tierheim aufnehmen und so dazu beitragen, dass das Tierelend auf den Straßen der Welt ein bisschen weniger wird. Den aufgeklärten Tierfreund verdummt keiner mehr in unserer Welt voller Manipulationen und Lügen – keine Werbung, keine Industrie, keine industrieabhängige Wissenschaft, kein Tierarzt, kein Arzt, kein Politiker, keine Bücher von industriegesteuerten Autoren und Internet-Foren und keine Medien. Der Tierfreund wird dank seines Wissenszuwachses viel Freude darüber empfinden, wie überlegen er plötzlich den Aussagen seines Tierarztes gegenübersteht, wie er Lügen, Machenschaften und Klüngelei an allen Orten durchschauen oder vermuten kann. Lesen lohnt und bildet allemal – doppelt wichtig im heutigen gigantischen Lügenzeitalter.

Bücher, die mir für das Verständnis und richtige Handeln des Tierhalters für sein Tier unerlässlich scheinen:

Dr. Vera Biber:
“Hilfe, mein Hund ist unerziehbar”
“Allergien beim Hund”
“Futterprobleme bei Hunden”

Klaus Dieter Kammerer:
“Der Jahrtausendirrtum der Veterinärmedizin”
Der Autor führt HD beim Hund auf das Industriefutter und nicht auf die beschworenen Gene zurück und zeigt uns die Verflechtungen zwischen Industrie, Wissenschaft und Verbänden. Nur noch als CD beim Autor erhältlich: Tel. + Fax 07247/ 963 595, 0174 454 8207 oder www.transanimal-editor.de

Fernand und Simone Delarue: “Impfungen, der unglaubliche Irrtum”
Hans-Ulrich Grimm: “Katzen würden Mäuse kaufen”
Christopf Jung: “Schwarzbuch Hund”
James A. Peden: “Vegetarische Hunde- und Katzenernährung”, Echo-Verlag, 2003
Hans Rüsch: “Die nackte Herrscherin” (über das Verbrechen der sog. Tierversuche)
Walter Hartenbach: “Die Cholesterinlüge. Das Märchen vom bösen Cholesterin” (auch ein wichtiges Aufklärungsbuch – für uns selbst.

Überlegen Sie sich vor der Übernahme eines Tieres genau, wie Sie Ihr Tier ernähren können. Das Tierheimfutter ist meist das gleiche wie in den Supermärkten und sollte nicht weitergefüttert werden, auch wenn der Deutsche Tierschutzbund das warm empfiehlt. Der wird schließlich von Mars, vorher Masterfoods, gesponsert. Es gibt Futterhersteller, die durchaus empfehlenswertes Nassfutter herstellen, Trockenfutter sollte nur im Ausnahmefall gefüttert werden (Dr. Biber). Nach dem Buch von James Peden soll die vegetarische Fütterung von Hund und Katze trotz ihrer Physiologie (kurzer Darm) sehr gut möglich sein. Das vegetarische Industriefutter ist trotzdem in bezug auf Vitamin K1 und den toxischen Laborstoff K3 (Menadion), den die Industrie verbrauchertäuschend Vitamin K3 nennt, zu prüfen, denn auch hier wird dem Futter statt des natürlichen Vitamins K1 der chemische Stoff Natriumbisulfit bzw. Menadion zugesetzt.

Im sog. Alleinfutter der Industrie fehlt das existentielle Vitamin K. Wenn auch nur ein einziger lebenswichtiger Bestandteil im Futter fehlt, kann das Futter kein Alleinfutter, dem nichts hinzugefügt werden muss, sein – von seiner sonstigen Zusammensetzung abgesehen: “Die Produkte bestehen aus Müll” (Interview mit Hans Grimm, Taz 07.03.2007). Das Bundesministerium für Verbraucherschutz sieht dem tierschädigenden Futter, das nach Futtermittelrecht verboten ist, und der Verbrauchertäuschung untätig zu: Was schon als nur befriedigend, gar als mangelhaft eingestuft wird, kann nicht als Alleinfutter verkauft werden.

Das fehlende Vitamin K1 führt zu Mangelkrankheiten und der statt K1 zugesetzte Laborstoff K3 (Menadion) zu schädlichen Nebenwirkungen, wir haben also doppelte Schädlichkeit dieser Supplementierung. Der toxische Laborstoff K3 ersetzt nur eine einzige Funktion der vielen des Vitamins K: Er schützt die Tiere nur vor dem Verbluten, alle anderen existentiellen Funktionen des natürlichen Vitamins im Stoffwechselkreislauf können von Menadion nicht ausgeführt werden. Deshalb sollte man Hund und Katze dringend Vitamin K1 zusätzlich ins Futter geben. Sie nehmen es problemlos.

Täglich einige Tropfen geben. Wenn man es einmal vergisst, schadet das nicht. Die Bedarfsmenge ist für Größe und Alter gleich. Dass Überdosierung schädlich wäre, ist nicht nachgewiesen, gravierend aber die Unterdosierung oder das gänzliche Fehlen. K1 gibt es als “Ka-vit-Tropfen” im Internet im Dreierpack zu bestellen, spart Kosten. Achtung: Vitamine immer vor Licht und Luft schützen. Hunden kann man gut rohes Obst und Gemüse untermischen, worin das Vitamin enthalten ist, bei Katzen ist das sehr schwierig, wenn sie es nicht gewohnt sind. Wenn genügend “Grünzeug” gegeben wird, erübrigt sich die Zugabe von Vitmain K1.

Diesen Sachverhalt kennen die Tierärzte und Ärzte in der Regel nicht oder wollen ihn nicht kennen. Das Vitamin hat auch für uns Menschen seine große Bedeutung: Ohne Vitamin K1 gelangt das Calcium bei Tier und Mensch nicht in Knochen u. Zähne. Wer also Calcium-Mangel hat, muss nicht nur Calcium einnehmen, sondern auch Vitamin K1 und Vitamin D. Dass Vitamin D für die Einlagerung des Calciums gebraucht wird, ist bekannt und wird den Osteoporose-Patienten auch gesagt. Dass dafür aber genauso Vitamin K1 unerlässlich ist, wird verschwiegen. Die Pharma hüllt sich in Schweigen, denn sie und die (Tier)Ärzte leben nur von kranken Patienten.

Wenn Hunde Pferdeäpfel, Schafs- und Ziegendrecker essen, ist das wie Medizin: unbedingt essen lassen! Kuhfladen gehen auch, aber die mögen sie wohl nicht. Die Hunde wissen, was ihnen gut tut. Und keine Angst vor Würmern. In diesen Häufchen ist all das Gesunde enthalten, das die Tiere mit den Därmen ihrer Beutetiere aufnehmen würden, wenn man sie ließe, und was im Trockenfutter, dem sog. Alleinfutter, fehlt: Vitamin K, Enzyme, gesunde Darmbakterien und andere schon verdaute Vitalstoffe einer vorher lebendigen Nahrung, alles im richtigen Verhältnis. Das Trockenfutter ist tot, es war kein lebendiger Organismus.

Ein Aspekt muss noch im Zusammenhang mit den Tier”versuchen” vor allem bei IAMS (Procter u. Gamble) und anderen Firmen erwähnt werden:

Auch für das Futter werden die sog. Tierversuche gemacht. Mit der Tierfolter (das ist der richtige Name für den sog. Tierversuch) erhält sich der Tierfolterer seinen “Arbeitsplatz” und sorgt für seine wissenschaftliche Reputation. Die Industrie sichert sich mit ihm gegen Klagen ab, wozu der Staat in gegenseitiger Einvernehmlichkeit die Tier”versuche” vorgeschrieben hat. Kann es sein, dass die Futterindustrie “forscht”, wie sie das mangelhafte Futter (Stiftung Warentest 9/2006, 9/2009, 11/2010) noch billiger herstellen kann, ohne, dass die Tiere “sofort tot umfallen” oder um die Tiere geschmacklich an sich zu binden?

Wer also sein Tier gesund ernähren will, muss Konsequenzen ziehen. Da der verantwortungsbewusste Tierhalter es mit dem sog. Alleinfutter nicht gesund ernähren kann, das Futter mangels Zeit und in der Regel mangels Wissens nicht selbst herstellen kann, die sog. Nutztiere für sein Tier nicht leiden und sterben lassen will, die industrielle vegetarische Fütterung ebenfalls nicht unproblematisch ist, bleibt ihm nur eins übrig:

Sein Tier bis zu seinem wohlbehüteten Lebensende nach bestem Bemühen so gut wie möglich zu ernähren und danach auf keinen Fall ein Tier von einem Züchter zu kaufen, sondern eins oder mehrere der vielen armen Straßentiere der Welt oder aus dem Tierheim auzufnehmen, und damit beginnt der Kreislauf von vorn….

Informieren Sie sich weiter unter:

www.bröckchengesellschaft.de
www.natura-vet.de
www.transanimal-editor.de
www.impffreiheit.de
www.iamsgrausam.de

“Futter aus dem Supermarkt ist dazu da, um Tiere eine gewisse Zeit am Leben zu erhalten. Mehr nicht.”
Elina Sistonen, Heimtierernährungsberaterin, München, 2003

“Meiner Auffassung nach gehören viele Verantwortliche der Futtermittelindustrie ins Gefängnis, 5 Jahre mindestens und ohne Bewährung.”
Prof. O. Wassermann, Toxikologie Universität Kiel, 1998
beide Zitate aus: www.kritische-tiermedizin.de

“Ich habe das Gefühl, die Leute wissen nicht, welches Leid den Hunden angetan wird.”
Tierarzt Prof. Dr. James Serpell, University of Pennsylvania
BBC-Dokumentation von 2008 zur Zucht von Rassehunden.

Unter dieser Website wurde 2007 eine Werbeaktion von der Futterindustrie (Mars) gestartet: www.naturdeshundes.de

“Pedigree hilft mit 100.000,- Euro für Hundeprojekte. Um sofort und direkt Hilfe zu leisten, hat Deutschlands größte Hundefuttermarke die “Pedigree Initiative für die Natur des Hundes” gegründet. Noch in 2007 stellt die Initiative 100.000,- Euro für private Projekte zur Verfügung, die das Leben von Hunden in Deutschland verbessern sollen.”

Es besteht die Vermutung, daß die Aktion die Reaktion der Industrie auf die zahlreichen Aufklärungen über den Wert des Industriefutters, des sog. Alleinfutters in der Öffentlichkeit sein könnte.

Weitere Texte zum Thema:

Veganer Versandhandel:

smilefood.de/veganes-tierfutter
gutes-vom-johannishof.de
alles-vegetarisch.de/TIERNAHRUNG-Fuer-den-Hund
alles-vegetarisch.de/TIERNAHRUNG-Fuer-die-Katze
futterservicefulda.de