Animals Angels bittet um Verbreitung dieser Geschichte!

Tier des Monats: Habiba

Habiba war eine alte Kameldame. Wir fanden sie im Mai im Mittleren Osten in einem Pferch mitten unter Hunderten anderer Kamele, die zum Schlachten gehen sollten. Sie lag im Sand auf der Seite, und weil sie nicht aufstehen konnte, kam sie auch nicht an Wasser oder Futter.

Sie bestand nur noch aus Haut und Knochen. Nirgends gab es Schatten – hier nicht und in keinem der vielen anderen Pferche. Wir brachten ihr etwas zum trinken, aber sie sah so aus als hätte sie schon aufgegeben und wollte nur noch in Ruhe gelassen werden. Verzweifelt suchten wir nach einer Möglichkeit, ihr Leiden zu beenden: Völlig unmöglich in einem Land, in dem aus religiösen Gründen Tiere nur zum Verzehr getötet werden dürfen.

Kamele werden zur Fleisch’erzeugung’ gehalten, aber auch für ihre Milch, zum Züchten und für Rennen. Wenn sie zu nichts mehr nütze sind, gehen die meisten zum Schlachter. Aber Habiba war alt und krank und daher nichts mehr wert, auch nicht zum essen. Das erfuhren wir von ihrem Besitzer, den wir nach langem Suchen endlich gefunden hatten. Fünf Tage lang begleiteten wir Habiba in ihrem Elend.

Von Krankheit und Leid gezeichnet, starb Habiba schließlich, nachdem wir zum letzten Mal einige Stunden bei ihr gewesen waren.

Der „Tag für Tiere“ am 5. Juli 2014 in Hannover

LV Niedersachsen u. Hamburg in Aktion

Wie alljährlich fand auch dieses Jahr wieder der „Tag für Tiere“ in Hannover statt, ausgerichtet vom Arbeitskreis Tierschutz der SPD. An prominenter Stelle, dem Kröpcke, waren viele Pavillons aufgebaut, darunter von der Aktion Fairplay (Thema Hundemord in Rumänien), den Ärzten gegen Tierversuche, der Albert-Schweitzer-Stiftung, Sea Shepherd, der Taubenhilfe Hannover, VierPfoten und rund 30 weiteren Vereinen und Organisationen. Auch wir, der LV Niedersachsen, waren mit einem Stand dabei – nach einigen Irritationen im Vorfeld, denn die Bürgerinitiative Lahstedt-Ilsede hatte sich unter „Tier-Mensch-Umwelt“ angemeldet (und erschien auch so auf Facebook), was aufgrund der Namensähnlichkeit bei mehreren Interessierten zu der Frage führte, ob unsere Partei eine Umbenennung vorgenommen hätte! Um dergleichen auszuschließen und künftige Irritationen zu vermeiden, wird der betr. BI dringend empfohlen, sich von der genannten Bezeichnung zu trennen.

Mehreren Helfern am Info-Stand ist zu danken: Mitglied Kirsten Wittich, die ihn transportierte und mit aufbaute, und vor allem den drei Mitgliedern vom LV Hamburg – Bettina Jung und Martin Buschmann mit Frau Natamon -, die den weiten Weg nicht gescheut hatten und den Stand mit betreuten. Damit wurde die Vorsitzende des LV Niedersachsen, Margret Giese, merklich entlastet.

Abgesehen vom Verteilen von Infoblättern konnten wir das Projekt „Unterschriftensammeln gegen das geplante Freihandelsabkommen mit den USA“ weiter fortführen. Die von attac initiierte Kampagne mit umfassenden Informationen zu dem nichts Gutes verheißenden Thema, veranlasste viele Besucher, ohne langes Zögern ihre Unterschrift zu geben.

Dieser Tag zeigte wieder einmal eindrucksvoll, wie Menschen, denen insbesondere das Leid der Tiere am Herzen liegt, ganz selbstverständlich ihre Freizeit opfern – und damit eine nicht zu unterschätzende Vorbildfunktion innerhalb der Gesellschaft einnehmen!

Unser Bundesarbeitskreis “Heimtiere” informiert…

Gewissenhafte Urlaubsplanung für Tierfreunde – das richtige Hotel wählen

Steht bei Ihnen diesen Sommer ein Strandurlaub am Mittelmeer an? Gerade in den Mittelmeerländern ist das Leid der Straßentiere groß. Was können Sie tun?

Achten Sie schon bei der Hotelbuchung darauf, Hotels zu unterstützen, die Kastrationsprogramme und Katzenhäuser fördern. Oft werden streunende Hunde und Katzen, über die sich Hotelgäste beschweren, getötet oder in abgelegene Gegenden gebracht, wo sie qualvoll verhungern und verdursten. Dieses sinnlose Leid ließe sich vermeiden, wenn man die Tiere konsequent kastrieren und wieder freilassen würde. Darum achten Sie bitte bei der Buchung auf Hotels, die Tierschutzprojekte betreiben oder unterstützen. Wenn Ihr Stammhotel noch nicht in diesem Bereich tätig ist, sprechen Sie den Betreiber darauf an!

Hier gibt es eine Liste mit Hotels im beliebten Urlaubsland Türkei, die Katzenhäuser unterhalten: (Hier)

Rebellisches Musikfestival

LV Sachsen-Anhalt in Aktion

Zum ersten Mal fand im Thüringer Wald das rebellische Musikfestival vom 06.06.2014 bis zum 08.06.2014 statt. Es ist ein Festival im Zeichen der Rebellion gegen Ausbeutung und Unterdrückung. Hier wurde erstmalig für die Rettung der Umwelt und der Tiere, gegen einen ungerechten Krieg – für unsere Zukunft getanzt. Das Festival wurde selbstfinanziert und selbstorganisiert durch ehrenamtliche Arbeit und selbstlosen Einsatz der Besucher und vieler Helfer.

Gleich am Eingang befand sich ein Einsatzplan. Hier konnte man sich für eine ehrenamtliche Arbeit eintragen. Entweder hat man für eine bestimmte Zeit Essen verkauft, hat Zeitungen verteilt, hat Müll aufgesammelt oder war verantwortlich für die Unterkünfte. In der riesigen Festivalanlage war überall Zusammenhalt und Hilfsbereitschaft zu spüren. Die Besucher halfen sich untereinander beim Zeltaufbau und saßen beim Lagerfeuer mit Gitarren und tanzten zusammen.

Gleich nach unserer Ankunft bot man uns Hilfe bei dem Aufbau des Pavillons an. Bereits am Freitag spielten Newcomer Bands, wie Noihaus, LPG,NH3, Yza Ya und Destroyline. Im großen Frühstückszelt gab es ab 9 Uhr Frühstück. Mein Pausenbrot und meine veganen Soyabratwürstchen habe ich auf den Grill von nebenan legen dürfen. Viele Besucher wollten meine rein pflanzlichen Würstchen probieren, deshalb wurden sie kurz um alle durchgeteilt. Ich war glücklich einen Teil der letzten Soyawurst abzubekommen.

Alle Besucher waren so hilfsbereit, dass ich alle mitgenommenen Zettel einer Petition für die Einführung von Mindeststandards bei der Haltung von Milchkühen schnell voll bekam. Mit dem Einen oder Anderen konnte man sich stundenlang unterhalten. Es war wunderschönes warmes Wetter, so dass man sich auch im Schwimmbecken mal abkühlen konnte und die Nächte warm waren. Viele schliefen in selbst mitgebrachten Zelten unter freiem Himmel. Es gab aber auch Wohnwagen und Hütten. Andreas mochte die Band Leningrad wegen dem guten Tanz-Rhythmus sehr. Mir gefiel die Band Strom & Wasser. Der Sänger war sehr unterhaltsam und die Band setzt sich für den Schutz der Frauen in Flüchtlingslagern ein. Wir konnten viele Kontakte knüpfen und haben insbesondere vielen Jugendlichen den Tierschutz und die Tierrechte näher bringen können. Besonders wichtig erscheint uns die Zusammenarbeit mit der neu gegründeten Umweltgewerkschaft. Wir freuen uns auf die noch folgenden Festivals dieser oder der gleichen Art und bedanken uns bei allen Helfern und Besuchern des Festivals. Ihr seid super – macht weiter so!

Zur EU-Wahl gehören Tierquäler-Parteien abgestraft!

Aktueller Beitrag zur Kaninchenmast

Wir danken unserem MUT-Medaillenträger Jan Peifer und dem Deutschen Tierschutzbüro für ihren unermüdlichen Einsatz. Wir arbeiten seit Jahren zusammen, damit die furchtbare Kaninchen-Mast endlich verboten wird! Hier die aktuelle Berichterstattung, die das unerträgliche Leid der Mastkaninchen dokumentiert: (Hier).

Massentierhaltung und Tierquälerei NICHT mit uns – Geben Sie der Tierschutzpartei am 25. Mai Ihre Stimme!

Mythos Putenfleisch – Stern TV deckt auf

In der Sendung „Stern TV“ vom 16.04.2014 wurde wieder einmal über tierquälerische Massentierhaltung von Puten berichtet. Die Journalisten wollten der Frage nachgehen, wie es sein kann, dass Discounter wie Aldi und Lidl die Preise für Putenfleisch auf 2,59/400gr. gesenkt haben. Durch den Herstellernachweis landeten die Reporter bei der Firma Heidemark und (wie kann es anders sein) bei Wiesenhof. Keine der beiden Produktionsbetriebe war bereit, dem TV-Team eine Drehgenehmigung zu erteilen.

Durch die Turbomast sterben jedes Jahr 3,2 Millionen Puten bereits vor der Schlachtung und landen im Müll. Insgesamt werden 40,2 Millionen Puten nur in Deutschland geschlachtet, um auf dem Teller zu landen. Die Tiere sind nach 22 Wochen schlachtreif…..

Danke „Stern TV“ für die Aufklärung und Recherche. Bitte bleibt am Ball! (Hier zum Bericht).

Terminankündigung: Aktion des Landesverbandes Schleswig-Holstein über Ostern

100 Stunden Mahnwache vor dem Schlachthof Kellinghusen, Schleswig-Holstein

Dort sterben jedes Jahr bis zu eine Million (1.000.000) Tiere für den Appetit der Menschen. Konkret heißt das: Der Betrieb hat die Schlachtkapazität von bisher 484 auf 685 Tonnen Lebendgewicht pro Tag erhöht. Vorgesehen sind 336 Tonnen lebende Rindern, also rund 600 Tiere, 288 Tonnen Schweine (2440 Tiere) und 61 Tonnen Lämmer (1525 Tiere) – für letztere Tierart hat das Unternehmen nun auch die Schlachtgenehmigung erhalten. Entsprechend soll der Betrieb aufgerüstet werden: Der Lärmschutzwall wurde erhöht und durch eine Lärmschutzwand nach Westen verlängert. Das wurde Ende vergangenen Jahres bereits genehmigt.

Innerhalb der letzten sechs Monate kamen nun die Lärmschutzwallerhöhung und die Lärmschutzwand. Darüber hinaus wurde ein Antrag gestellt, die nördliche Hoffläche zu überdachen und die zurzeit im Erdgeschoss befindliche Schweine-Schlachtung in ein neu zu errichtendes Obergeschoss zu verlegen.

Zu Ostern denken die meisten Erwachsenen an das gute Essen über Ostern und die meisten Kinder an die Ostereier, die sie geschenkt bekommen oder finden.

Warum denken nur die wenigsten Menschen an die Qual der Tiere, die zu Ostern und überhaupt getötet werden? Weil die Schlachthäuser meistens weit weg von den Wohnhäusern stehen und fast immer so gebaut sind, dass keiner was von den Qualen der Tiere (siehe Bad Bramstedt) mitbekommt!

Damit sich das ändert, hat der Vorstand des Landesverbandes Schleswig-Holstein der Tierschutzpartei beschlossen eine bis zu 100 Stunden dauernde Mahnwache abzuhalten, um auf das tagtägliche Leid aller Tiere in allen Schlachthäusern der Welt aufmerksam zumachen, die für unseren Konsum auf grausamste Art und Weise ihr Leben lassen müssen. Das muss so schnell wie möglich aufhören! Denn Tiere haben genauso eine Seele wie wir Menschen. Sie streben nach Glück, Liebe, Wachstum und Frohsinn.

“Die vermeintliche Rechtlosigkeit der Tiere, der Wahn, dass unser Handeln gegen sie ohne moralische Bedeutung sei, dass es gegen die Tiere keine Pflichten gäbe, ist geradezu eine empörende Rohheit und Barbarei. Erst wenn jene einfache und über alle Zweifel erhabene Wahrheit, dass die Tiere in der Hauptsache und im Wesentlichen ganz dasselbe sind wie wir, ins Volk gedrungen sein wird, werden Tiere nicht mehr als rechtlose Wesen dastehen. Es ist an der Zeit, dass das ewige Wesen, welches in uns, auch in allen Tieren lebt, als solches erkannt, geschont und geachtet wird.” Arthur Schopenhauer (1788 – 1860), deutscher Philosoph

Bitte kommt zahlreich über Ostern nach Kellinghusen. Wir freuen uns auf Euch! Gerne kann unter 0178 75 77 707 mit Bernd Mallon Kontakt aufgenommen werden.

17. April – 21. April 2014 / Beginnt um 15:00 Uhr und Endet um 17:00 Uhr

Schlachthof Thomsen / Neuer Kamp 1 / 25548 Kellinghusen

Großdemonstration gegen letzte Pelztierfarm in NRW

 

Das Deutsche Tierschutzbüro rief Tierfreunde, Tierschützer, Tierrechtler der Region dazu auf, sich an einer Demonstration zur Schließung der letzten Pelztierfarm in NRW (Gemeinde Rhaden) am 12.04.2014 zu beteiligen. Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz war selbstverständlich ebenfalls vor Ort und stark vertreten. Auch der Bundesvorsitzende Stefan Bernhard Eck war aus Saarbrücken angereist.

In die abgelegene Gemeinde Rhaden kamen immerhin über 200 Demonstrationsteilnehmer/innen, um ihren Unmut gegen die tierquälerische und antiquierte Pelztierzucht zum Ausdruck zu bringen. Die Demonstration mit anschließender Mahnwache dauerte insgesamt 5 Stunden. Auch Presse und Fernsehen waren vor Ort.

Im Anschluss trafen sich noch die Initiatoren des Deutschen Tierschutzbüros (Jan Peifer, Stefan Klippstein und ihr Aktivistenteam) mit den Demonstrationsteilnehmern/innen zur “Manöverkritik”. Der Tenor dieses Gedankenaustausches war: “Gemeinsam für Tierschutz- und Tierrechte kämpfen!”

Wir danken allen nicht namentlich erwähnten Parteimitgliedern für ihre Teilnahme ganz herzlich!

Hier das Video des Deutschen Tierschutzbüro’s: (Hier).

 

 

 

Große Tierrechtsdemo: Frankfurt Pelzfrei

LV Rheinland Pfalz und Hessen in Aktion

Wie jedes Jahr fand am Samstag, 12.04.2014, eine der größten Demonstrationen für Tierrechte ‚Frankfurt Pelzfrei‘ mit vielen Informationsständen und veganer Verpflegung im Zentrum von Frankfurt statt, bei der auch einige unserer Parteimitglieder aus Rheinland-Pfalz und Hessen teilnahmen, um gegen die Ausbeutung und Gewalt an Tieren zu demonstrieren.

Der Demonstrationszug mit ca. 900 Teilnehmern bewegte sich ab 13 Uhr von der Hauptwache durch die Stadt, vorbei an staatlich geschützten Pelzgeschäften, Metzgereien, Fastfoodketten und sonstigen Profiteuren von Tierleid, und endete gegen 17 Uhr an der Hauptwache.

Der längste Protestbrief der Welt

Maja Prinzessin von Hohenzollern

Diese Rede hielt Maja Prinzessin von Hohenzollern vor Vertretern des EU-Parlaments in Brüssel anlässlich der Übergabe des längsten Protestbriefs von Kindern gegen Hundemord in Rumänien, Aktion ” Kinder für Straßenhunde”.

“Ich bin Initiatorin und Schirmherrin der Aktion „Kinder für Straßenhunde“, die mit Kindern aus ganz Europa den längsten Protestbrief der Welt gegen Hundemord gestaltet hat. Ziel der Aktion ist es, den brutalen Mord an Straßenhunden in Europa zu beenden, um Kinder und Tiere zu schützen.

Ich habe diese Aktion zusammen mit den Vereinen „Schüler für Tiere e.V.“ und „Tierhilfe Hoffnung e.V.“ ins Leben gerufen, weil ausgerechnet Kinder immer wieder dazu missbraucht werden, die massenhafte Ermordung von Straßenhunden zu rechtfertigen.

Dabei wird argumentiert, dass Straßenhunde „gefährliche Monster“ seien, die Kinder angreifen oder töten würden und dass man sie deshalb zum Schutz von Kindern töten müsse. In der Realität ist das jedoch ein vorgeschobenes Argument, um ein lukratives und korruptes Geschäft mit dem Mord an Straßenhunden zu legitimieren, wie wir dies leider gerade in Rumänien erleben. Straßenhunde sind meist scheue Tiere, die oft schlechte Erfahrungen mit Menschen gemacht haben und deshalb eher weglaufen als angreifen. Als langjährige Tierschützerin habe ich mich für den Schutz, die Rettung und medizinische Versorgung von Straßenhunden in vielen Ländern auf der Welt, von der Ukraine, Spanien über Rumänien bis nach Thailand u.v.m., eingesetzt. Ich habe in den 10 Jahren meiner Tierschutzarbeit kein einziges Mal einen Angriff von Straßenhunden erlebt. Straßenhunde sind vielmehr das Resultat einer versagenden Gesellschaft, die diese Tiere eines Tages auf der Straße ausgesetzt und keine Verantwortung für die übernommen hat. Es ist infam Kinder zu instrumentalisieren, um sich der Straßenhunde durch deren brutale Massentötung zu entledigen und ein perfides Geschäft mit dem Hundemord zu legitimieren.

Deshalb verleiht die Aktion „Kinder für Straßenhunde“ Kindern eine Stimme im Umgang mit Straßenhunden. Die Kinder in Europa wollen nicht, dass man unschuldige Straßenhunde tausendfach auf der Straße aussetzt, sie misshandelt und am Ende in ihrem Namen grausam ermordet. Die Kinder wünschen sich einen humanen und verantwortungsvollen Umgang mit Straßenhunden. Die Hunde zu töten führt nachweislich nicht zur Dezimierung der Population. Einzig Neuter & release-Programme führen auf humane, legale und nachhaltige Art und Weise zu Reduzierung von Straßenhunden (Studie WHO 1990). Auch Adoptionsprogramme und das Übernehmen von Verantwortung wären eine humane Lösung. Wenn nur jeder 9. Rumäne/-in einen Straßenhund adoptieren würde, gäbe es dort keinen einzigen Hund mehr auf der Straße.

Kinder betrachten Hunde und Tiere generell, als Teil unserer Gesellschaft, als liebenswerte Mitgeschöpfe, als Mitglieder ihrer Familie und beste Freunde. Es sollte auch unser gesellschaftspoltisches Interesse sein, Kindern diese Werte zu vermitteln und sie mit Liebe und Empathie gegenüber Tieren zu erziehen. Kinder aus 11 Ländern gestalteten mit über 1Km Länge, den längsten Protestbrief der Welt, und setzen damit ein deutliches und beeindruckendes Zeichen GEGEN die Ermordung von Straßenhunden in Europa. Allein 150 Meter Protestbrief kamen von Kindern aus Rumänien. Dem Land, in dem man gerade unter dem Vorwand „Kinder schützen zu müssen“, unter Bruch von Tierschutzgesetzen und internationalen Konventionen, ca. 2,5 Mio. Straßenhunde auf grausamste Art und Weise umbringt.

Die Straßenhunde werden wahlweise erschlagen, erhängt, erschossen, lebend angezündet, mit Säure übergossen, man hackt ihnen lebendig die Pfoten ab, man vergiftet sie oder lässt sie in Sheltern verhungern. Dog Hunter jagen die verängstigten Straßenhunde mit großer Brutalität auf offener Straße.

Dies alles geschieht vor den Augen von Kindern, die unter der täglichen Gewalt gegen Straßenhunde leiden. Eine internationale Studie belegt, dass ca. 86,3 % der rumänischen Kinder im Alter zwischen 6 und 14 Jahren dadurch stark traumatisiert sind. [https://www.facebook.com/pages/Making-The-Link-THE-European-Study-on-the-LINK/536001309821838)

Was für Erwachsene sollen aus diesen Kindern, die so viel Brutalität gegen Tiere erleben, einmal werden? Aus ihnen werden entweder psychisch gebrochene oder gefühlskalte Menschen OHNE jede Empathie, weder für Tiere noch für Menschen.

Es ist eine unfassbare Lüge unter dem Deckmantel, „Kinder schützen zu müssen“, ca. 2,5 Mio. Straßenhunde zu töten und durch die brutale Tötung der Tiere vor den Augen von Kindern, fast eine ganze Generation von Kindern in Rumänien schwer zu traumatisieren.

In Wahrheit ist es jedoch das kriminelle und sehr lukrative Geschäft mit dem Mord an Straßenhunden, mit dem Dog Hunter, Kommunen und Bürgermeister in Rumänien Millionen Euros verdienen. Finanziert wird dieser grausame Hundemord vermutlich auch unter Zweckentfremdung von EU-Mitteln. d.h. hier wird u.U. jeder europäische Steuerzahler gegen seinen Willen zum Hundemörder in Rumänien.

Die Bürgermeister in Rumänien erhalten bis zu € 250 zur „Versorgung“ eines Straßenhundes. Davon stecken sie sich das meiste Geld in die eigene Tasche, lassen die Hunde von brutalen Dog Huntern fangen und in ein kostengünstiges Shelter bringen. Dort werden viele Hunde schon am ersten Tag umgebracht oder man lässt sie kosteneffizient verhungern. Betriebswirtschaftlich betrachtet macht das 0% Investment und 100% Profit für die Beteiligten an dem perfiden Geschäft mit dem Mord an Straßenhunden. Ein durchschnittliches Monatseinkommens von ca. € 350 und € 100 Rente in Rumänien lassen erahnen wie lukrativ dieses Geschäft ist.
(http://www.pro-iure-animalis.de/index.php?option=com_content&task=view&id=1514&Itemid=109)

Ich halte es für moralisch inakzeptabel und für ein völlig falsches Signal an unsere Kinder, dass die EU im Dezember 2012 den Friedensnobelpreis erhielt und nun einem beispiellosen und zutiefst inhumanen Massenmord an ca. 2,5 Millionen gesunden und unschuldigen Straßenhunden fast tatenlos zusieht. Deshalb fordern die Kinder der Aktion „Kinder für Straßenhunde“ und ihre Initiatoren:

1. Ein sofortiges Ende des Massenmordes an Straßenhunden in Europa
2. Offenlegung der EU-Zahlungen an Rumänien seit dem EU-Beitritt 2007 bis 01.04.2014
3. Überprüfung der zweckgerechten Verwendung von EU-Zahlungen an Rumänien
4. Die Einstellung der Zahlung der EU-Mittel an Rumänien bei nicht zweckgerechter Verwendung
5. Die Einhaltung und Überwachung der Tierschutzgesetze in Rumänien
6. Freien Zugang zu akzeptablen Öffnungszeiten zu Sheltern in Rumänien
7. Adoptionsprogramme für Straßenhunde
8. Flächendeckende Kastrationsprogramme für Straßenhunde und –katzen
9. Tierschutzunterricht als Pflichtfach an allen Schulen Europas ( siehe „Schüler für Tiere e.V.“)