Der Wolf: “Schutzstatus muss erhalten bleiben!”

Petition an Umweltminister Stefan Wenzel

Mit dieser Petition fordern wir den Erhalt des hohen Schutzstatus aller Wölfe, welcher sich durch die FFH-Richtlinie, dem Washingtoner Artenschutzabkommen und den Berner Konventionen, durch die verpflichtende Unterschrift der Bundesrepublik Deutschland, verankert und durch den §44 des BNatschG umsetzt.

Zur Sache:

Am 27. April 2016 wurde um kurz nach 20:00 Uhr der Wolf mit der wissenschaftlichen Bezeichnung „MT6“, von Wolfsbefürwortern und Fans liebevoll Kurti“ genannt, durch die Freigabe des niedersächsischen Umweltministers Stefan Wenzel und der niedersächsischen Staatssekretärin Almut Kottwitz, durch den Schuss eines Polizisten erschossen.

Die Goldenstedter Wölfin, welche laut Landwirten und Medien, ebenfalls als angebliche „Problemwölfin“ deklariert wurde, könnte nun, durch den vorangegangenen Präzedenzfall von „Kurti“, ebenfalls bedroht sein.

Zur Geschichte der Goldenstedter Wölfin:

Die Goldenstedter Wölfin fiel in der Vergangenheit durch eine hohe Anzahl von Nutztierrissen auf. Zu verschulden haben dies jedoch in vielen Fällen, die Nutztierhalter, welche ihre Tiere nicht ausreichend geschützt haben. Im Fall von Goldenstedt geht es vorrangig um Schafe von Tino Barth, einem großen Geflügelzüchter und Schafhalter. Seine Schafe halten sich im Naturschutzgebiet in Goldenstedt auf. Herr Barth hat aufgrund des Verlusts seiner Schafe und dem weiteren Schutz, über 15.000 € staatliche Subventionen erhalten. Zusätzlich wurden ihm zwei Herdenschutzhunde finanziert welche nach Einarbeitung eingesetzt werden konnten. Allerdings muss erwähnt werden, dass die Wölfin seit dem Anbringen von Wildkameras keine Schafe mehr gerissen hat, was den Gedanken nahelegt, das dort Machenschaften zugange sind um den Schutzstatus des Wolfes herabzusetzen. Es gibt Augenzeugen welche von wildernden Hunden, welche die Schafe rissen, berichten, so wie von einem schwarzen Schäferhund der dort scheinbar wild lebt. Weiter ist bekannt, dass bei Herrn Barth auf den Moorweiden ein Tierkadaver vergraben wurde und dies vermutlich erst die Wölfin anlockte.

Die Herdenschutzesel und Herdenschutzhunde von Herrn Barth, befanden sich während der Vorkommnisse nicht auf der Weide und auch die Zäune hatten nicht die Höhe wie die Presse angegeben hatte. Dies belegen und dokumentieren Fotos. So fehlte bei den Schafen von Herrn Barth, auf Teilen seiner Weidefläche, z.B. der Grabenschutz und zudem war der Zaun nicht ausreichend mit Strom gesichert. Zur Beweislage vor Ort, wurden Sachverständige einer Fachfirma zu Rate gezogen, um die Ursachen herauszufinden wie es zu den Schafsrissen überhaupt kommen konnte.

Zur Erklärung:

Wölfe gehen den Weg des geringsten Energieverlustes und daher sind Schafe auf einer schlecht und/oder ungeschützten Weide leichter zu reißen, als beispielsweise ein Reh und daher kann man diese Fälle sogar als „Anfütterung“ werten.

Jos de Bruin, einer der führenden Wolfsexperten Deutschlands, mit einer jahrzehntelangen Erfahrung sagt dazu: “Wenn ein Wolf zu oft solch positive Erfahrungen mit Nutztieren hat, wird es schwierig dies dem Wolf wieder abzugewöhnen. Allerdings zeigt dieses Beispiel, dass die „Probleme“ mit Wölfen, durch den Menschen meist „hausgemacht“ sind!“

Auch der Wolfskenner, Stefan Kunkel, welcher ebenfalls auf jahrzehntelange Arbeit mit Wölfen zurückgreifen kann sagt ganz klar: „Die mittlerweile nachgeholten Schutzmaßnahmen hätten schon viel früher erfolgen müssen und bisher sind bedauerlicherweise, außer einem Vergrämungsversuch mit Ultraschall, keinerlei Maßnahmen ergriffen worden um die Wölfin von den Nutztieren weg, hin zu Wildtieren zu bringen.

Beide Wolfskenner und Experten sind sich einig: “Die Ursachen müssen beseitigt werden, nicht die Wölfe!”

Durch den Fall Kurti, scheinen nun Weichen gestellt zu sein, welche diesen Schutzstatus herabsetzen könnten und zukünftig ein vereinfachtes Verfahren zur Aufnahme in das Jagdrecht oder auch einzelnen Abschüssen (eventuelles Beispiel die Goldenstedter Wölfin), gewährleisten.

Ein Schutz der Nutztiere ist aber möglich und wird nach Antragstellung sogar gefördert. Unter die Förderung fallen beispielsweise Herdenschutzhunde oder auch Schutzzäune mit sogenannten Lappen. Selbstverständlich sollte auch sein, wenn ein Schaden an Nutztieren entstanden und der Wolf nachweislich daran beteiligt ist, der Schäfer beispielsweise, so wie Herr Barth im oben genannten Beispiel, unverzüglich finanziell unterstützt werden muss.

Kompetente und seriöse Informationen über den Wolf, Herdenschutz und Schadenkompensation in Sachsen, Niedersachsen und Deutschland, kann man erfahren über das Kontaktbüro Wolfsregion Lausitz www.wolfsregion-lausitz.de

Nach Pfingsten soll eine Petition an den Start gehen, welche unter dem Motto „Wir brauchen den Wolf hier nicht“ steht und daher ist es umso wichtiger, dass diese Petition so oft und weiträumig geteilt wird, wie nur irgend möglich, denn am Beispiel der vergangenen Abstimmung einer Kreistagung in Kirchlinteln zeigt das Ergebnis, dass man mit 99% von ca 200 Teilnehmern, „den Wolf dort NICHT will“.
Sie steht unter dem Motto: „Wir brauchen den Wolf hier nicht. Es ist Zeit das Experiment zu beenden. Der Preis ist zu hoch.”
http://wolfsmonitor.de/?p=2797

Hieß es nicht im September letzten Jahres bei einer Forsa-Umfrage, die im Auftrag des NABU durchgeführt wurde, noch, dass 80 % aller Deutschen die Rückkehr der Wölfe begrüßen würden? 78% sogar dann, wenn es dabei zu Problemen komme?

Am 11. September 2016 sind Kommunalwahlen in Niedersachsen. Bitte dort nochmals FÜR den Wolf abstimmen, indem die „richtige“ Partei gewählt wird.

Patricia Kopietz
(Leiterin des Bundesarbeitskreises gegen Jagd & Angeln der Partei Mensch Umwelt Tierschutz (Tierschutzpartei)

Tagung des Rates für Landwirtschaft und Fischerei am 17.05.2016 in Brüssel

Am gestrigen Tag, dem 17.05.2016, fand in Brüssel die Tagung des Rates für Landwirtschaft und Fischerei, kurz Agrarrat statt. Auf der Tagesordnung stand unter anderem der Punkt Tierschutz unter folgenden Aspekten:

  • Eurobarometer zum Tierschutz
  • Einrichtung einer EU-Plattform für Tierschutz

Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt unterstützt den Vorschlag aus Deutschland, Dänemark, Niederlande und Schweden, auf EU-Ebene eine Tierschutz-Internetplattform einzurichten, ähnlich dem Modell der EU-Plattform für Ernährung, Bewegung und Gesundheit, um eine europaweite einheitliche Umsetzung der geltenden Tierschutzstandards zu erreichen.

Noch sind keine Ergebnisse der erfolgten Tagung bekannt.

Allerdings ist die eventuell aufkeimende Hoffnung auch hier direkt wieder im Keim zu ersticken!

Tatsächlich ging es auch gestern lediglich um Agrarpolitik und Subventionen, also um die sogenannten „Nutztiere“.

Landwirte, die EU-Subventionen, bzw. Direktzahlungen von der Europäischen Union erhalten, sind inzwischen an Auflagen bei der Lebensmittelsicherheit, beim Tierschutz und Umweltschutz gebunden. So soll eine Plattform nach dem oben genannten Beispiel scheinbar lediglich der Kommission dienen, um einheitliche und politisch korrekte Standards bei der Verteilung von Subventionen zu erwirken, sowie dem Nutztierhalter dazu dienen, leichter an diese Gelder heranzukommen.

Den Straßentieren in Europa nutzt auch dieser Plan erneut nichts, sie kommen in den Tierschutzrichtlinien der Europäischen Kommission weiterhin nicht vor.

Wir bitten, unsere Forderung um Erweiterung der EU-Richtlinien für den Schutz von Straßentieren an den EU-Rat zu unterstützen:

Sandra Lück

Sprecherin Bundesarbeitskreis praktischer Tierschutz

Partei Mensch Umwelt Tierschutz / Tierschutzpartei

Tierschutzpartei verurteilt Schwanennest-Zerstörung am Tübinger Nadelöhr

Pressemitteilung / 17.05.2016

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz (Tierschutzpartei) verurteilt die Zerstörung des Schwanen-Nistplatzes am Nadelöhr unter der Neckarbrücke in Tübingen im Vorfeld des Stocherkahnrennens auf das Schärfste. „Mit der Umsiedlung der Eier in ein anderes Schwanengelege ist einem wertebezogenen Tierschutzgedanken nicht Genüge getan“, kritisiert der Bundesvorsitzende Matthias Ebner, der auch dem Landesverband Baden-Württemberg vorsteht.

Als traurig und beschämend bezeichnet Ebner den Vorgang auf Kosten der brütenden Schwäne. „Hier zeigt sich, was das Staatsziel Tierschutz in der Praxis tatsächlich wert ist, wenn in überheblicher Manier und mit Gewalt in das natürliche Brutverhalten der Tiere eingegriffen wird, bloß um eine Spaßveranstaltung durchzusetzen.“, so Ebner weiter. Aggressiv gezeigt haben sich in diesem Fall nicht die Schwäne, sondern der Mensch, der diesem Ereignis mit Lebertrantrinken und Spanferkel den Tier- und Naturschutz offenbar sorglos unterordne.

Geschäftsstelle:
Landesverband Baden-Württemberg
Postfach 20
75231 Tiefenbronn
baden-wuerttemberg (at) tierschutzpartei.de

Rücksichtslose Wirtschafts- und Handelspolitik der EU lässt Meere ausbluten

Pressemitteilung / 17.05.2016

424.993 Tonnen „Lebendgewicht“ hat die EU im Jahr 2014 aus dem Mittelmeer gefischt. Die Anzahl der getöteten Fische wird leider nicht bekannt gegeben. Laut Europäischem Parlament sind dabei 96% der bodennahen Arten sowie 71% der Fische aus mittleren Tiefen, wie Sardinen und Sardellen, überfischt.

Vor diesem Hintergrund stimmte am 18.04.2016 der Fischereiausschuss der EU mit Liberia und Mauretanien über ein nachhaltiges, partnerschaftliches Fischereiabkommen ab. Die Fangmöglichkeiten der europäischen Gemeinschaft und die finanziellen Gegenleistungen für die beiden Staaten wurden für einen Zeitraum von vorerst vier Jahren beschlossen.

Noch 2009 wurde die Überfischung im Atlantik auf 86% geschätzt, im Laufe der vergangenen Jahre hat sich der Fischbestand jedoch wieder erholt, sodass 2014 „nur noch“ von 41% Überfischung die Rede war.

Der „Wiederauffüllungsplan“ für Roten Thun im Ostatlantik und im Mittelmeer, der ebenfalls Bestandteil der Sitzung vom 18.04. war, führt also keineswegs zu einer Reduzierung der Fangquoten in unseren Ozeanen, sie wird lediglich ausgelagert. Und zwar in jene Länder, deren Lebensgrundlage die Fischerei bisher dargestellt hat. Bereits 11 Drittländer plündert die EU mit ihrem Prinzip „Cash for Fish!“, um den Überkonsum an Fischprodukten hierzulande zu bedienen.

Doch die subventionierte Fischerei durch die EU bedeutet nicht nur die Ausrottung unserer Meere. Sie provoziert auch eine weitere Fluchtursache für jene Menschen, die aufgrund der Fanglizenzen für europäische Schiffe, die mit ihren Netzen bis zu 200 Tonnen Fisch am Tag fangen und verarbeiten, ihre Arbeit und ihr Einkommen verlieren.

Die EU lässt mit ihrer rücksichtslosen Wirtschafts- und Handelspolitik nicht nur die Meere ausbluten, sie verschuldet weitaus mehr, als sie je durch Gelder für Entwicklungshilfe und Umweltprojekte wieder gut machen kann.

– Wenn das Meer stirbt, stirbt auch der Mensch –

Bundesarbeitskreis Ozeanschutz
Partei Mensch Umwelt Tierschutz / Tierschutzpartei

Abschuss des zahmen Fuchses aus dem Prinzenbad in Berlin-Kreuzberg

Pressemitteilung / 17.05.2016

Wie bereits durch zahlreiche Medien am vergangenen Montag (Focus, BZ, oder die Bild) berichtet, wurde am ersten Eröffnungstag der Badesaison, 7. Mai 2016, der zahme und bei vielen bekannte und beliebte Fuchs, von seinen Fans auch liebevoll „Fuchsi“ genannt, im Prinzenbad in Berlin Kreuzberg durch einen Förster erschossen.

Zuvor war Fuchsi einem Badegast aufgefallen, der das Tier als apathisch und dehydriert beschrieb. Scheinbar hatte der Fuchs beide Vorderpfoten gebrochen.

Der Bundesarbeitskreis gegen Jagd und Angeln der Partei Mensch Umwelt Tierschutz ging der Sache genauer auf den Grund und informierte sich an verschiedenen Stellen, wie es zu diesem stümperhaften und dilettantischen Vorfall, seitens der Behörden und des Försters, kommen konnte. Außer dem Abschuss des Fuchses, welcher einer Hinrichtung glich, hätte es noch weitere, tierfreundlichere Möglichkeiten gegeben.

So musste allerdings wieder einmal ein unschuldiges Tier sein Leben lassen und, als sei das nicht schon schlimm genug, wurde das hilflose Tier vor den Augen von Kindern und anderen Badegästen niedergestreckt.

Wir haben uns gefragt, wie es zu diesem Vorfall überhaupt kommen konnte, wenn doch sogar die Tierrettung alarmiert war?

Zur Vorgeschichte:

Herr Rackow von der Tierrettung Berlin-Brandenburg, welcher eigens seinen Nothilfewagen am besagten Tag zum Prinzenbad lenkte, war zuvor viele Jahre bei der Feuerwehr tätig. Als er sich 2008 aus dem Beruf des Feuerwehrmannes zurückzog, kaufte er einen ausrangierten Notarztwagen und beschloss, sich ehrenamtlich als Tierretter selbstständig zu machen. Der dazu erworbene Notarztwagen war zum Zeitpunkt des Kaufes mit einem Martinshorn ausgestattet und Herr Rackow wurde die Erlaubnis erteilt, dieses auch für seine tierischen Notfälle einzusetzen. Ende 2008 kam dann von der zuständigen Behörde des Kraftfahrtverkehrsamtes ein Schreiben, in dem Herr Rackow aufgefordert wurde, das Blaulicht auf seinem Einsatzfahrzeug zu entfernen, da sich Personen beschwert hätten.

Daraufhin schrieb Herr Rackow an unsere Bundeskanzlerin Frau Merkel, welche laut Herrn Rackow mit dem Einsatz des Blaulichts bei seinen täglichen Rettungsfahrten keinerlei Probleme habe. Ebenso zeigte sich Sigmar Gabriel (SPD) als Befürworter des Martinhorns und Herr Rackow wähnte sich in Sicherheit. Dies teilte er auch seiner Kraftfahrtbehörde mit und hoffte auf eine positive Nachricht.

Weit gefehlt, denn mittlerweile hatte sich sowohl bei der CDU als auch bei der SPD eine Meinung abgezeichnet, welche sich ganz klar gegen den Einsatz von Blaulicht bei Rettungsfahrten für Tiere, aussprach. „Wo käme man denn da hin, denn das würde ja Tiere und Menschen gleichstellen!“ Somit erschien eines Tages die Polizei bei Herrn Rackow und entfernte das Blaulicht gewaltsam vom Dach seines Rettungsfahrzeuges.

Nun fährt Herr Rackow seine Einsätze also nur noch ohne Blaulicht. Als es jedoch vor nicht allzu langer Zeit einen Einsatz gab, bei dem es um einen Polizeihund ging, wurde Herr Rackow aufgefordert mit Blaulicht in den Einsatz zu fahren, da es eilen würde.

Am vergangenen Samstag wurden Herr Rackow und seine Frau, welche ebenfalls in der Tierrettung tätig ist, zum besagten Prinzenbad in Kreuzberg gerufen. Die Entfernung vom Ort, an dem sich Herr Rackow und seine Frau zum Zeitpunkt des Notruf befanden, bis in das Prinzenbad selbst, beträgt ca. 20-25 km. Herr Rackow und seine Frau benötigten, aufgrund des fehlenden Martinhorns, geschlagene 45 Minuten zum Bad. In dieser Zeit rief entweder ein Mitarbeiter des Schwimmbads oder ein Badegast die Polizei, welche dann mit 8 Beamten anrückte und sofort den Stadtförster hinzurief. Sowohl die Polizei als auch der Förster waren dementsprechend früher im Prinzenbad erschienen.

Laut Zeugenaussagen und der Aussage von Herrn Rackow wurde um „Fuchsi“ ein kleiner Bereich abgesperrt, was aber weder Kinder noch Erwachsene davon abhielt, Augenzeugen des Abschusses zu werden.

Der Förster kam, schaute sich das Tier angeblich nicht einmal richtig an, tätigte eine Aussage: „Den muss man schießen!“, setzte seine Flinte an und richtete „Fuchsi“ hin. So auch Augenzeugin Susanne W.: „Fuchsi wurde hingerichtet, es war grausam.“

Auch Anfragen und Angebote von Badegästen, wie beispielsweise den zahmen Fuchs zu einem Tierarzt zu bringen, oder ihn sanft durch eine Spritze zu erlösen, wurden nicht beachtet oder abgelehnt.

Ein Fuchs, welcher (vielleicht) beide Vorderpfoten gebrochen hat, ist ohne Frage in der Natur nicht überlebensfähig. Allerdings wäre es kein Problem gewesen das verletzte Tier einzufangen, einer ärztlichen Behandlung zuzuführen und es im Anschluss in einem Wildpark unterzubringen. Eine öffentliche Exekution war nicht nötig!

Einmal mehr zeigten hier Jägerschaft und Behörden Ignoranz statt Empathie im Umgang mit Mensch und Tier. Kurti und Fuchsi werden wohl nicht die letzten Opfer dieses Systems sein.

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz (Tierschutzpartei) verurteilt dieses Vorgehen zutiefst und appelliert an die verantwortlichen Behörden, sowohl das Martinshorn bei Rettungsfahrten zu Tieren zu erlauben, als auch zukünftig auf das Eintreffen der Tierretter zu warten.

Zudem spricht sich die Tierschutzpartei für ein klares Verbot des Abschusses von Tieren aus, insbesondere auch, wenn Kinder anwesend sind.

Laufen gegen Tierleid

Pressemitteilung / 13.05.2016

Am 27.Mai 2016 wird Horst Wester, Vorsitzender der Partei Mensch Umwelt Tierschutz, sich zu Fuß auf den Weg von Bayern nach Maasdorf machen. Unter dem Motto „Laufen gegen Tierleid “ ist sein Ziel das berüchtigte Schweinehochhaus, vor dem die Tierschutzpartei am 11. Juni eine Kundgebung angemeldet hat.

„Ich bin einer der Bundesvorsitzenden der Partei Mensch Umwelt Tierschutz und werde laufen! Für mich, für die Partei – aber in allererster Linie natürlich für die unzähligen qualvoll gehaltenen Tiere in der industriellen Nutztierhaltung und deren unvorstellbares Leid,“ so Horst Wester. „Ich nehme diesen Weg aus tiefster Überzeugung auf mich.“

Während der 14 Tage, die Wester 400 Kilometer weit marschiert, um auf die Missstände in der Massentierhaltung aufmerksam zu machen, läutet die Partei mit Unterstützung diverser Vereine deutschlandweit die „Aktionswochen gegen Massentierhaltung“ ein und ruft zu Aktivitäten, Infoständen, Ampelaktionen, Protestbriefen und anderen Aktionen auf, um gemeinsam ein Zeichen zu setzen.

„Natürlich wollen wir die Gesellschaft aufrütteln und für das Leid der Tiere sensibilisieren. Aber wir wollen auch die Politik verpflichten, transparent mit diesem Thema umzugehen! Auf jeder meiner Stationen werde ich mich um Gespräche und Diskussionen mit kommunalen und regionalen Verantwortlichen aus Politik und Landwirtschaft bemühen. Wir wollen nicht nur den Finger in die Wunde legen oder anklagen, wir haben auch Alternativen, die wir aufzeigen möchten,“ sagt Horst Wester.

So werden auch zur Kundgebung am 11.06.2016 Politiker und Betreiber eingeladen sein. Wer sich tatsächlich den Fragen der Partei Mensch Umwelt Tierschutz stellen wird, bleibt bis dato noch offen.

Weitere Informationen finden Sie hier.

• 27.05.2016 Ankunft in Windsbach
• 28.05.2016 Ankunft in Nürnberg
• 29.05.2016 Ankunft in Schnaittach
• 30.05.2016 Ankunft in Pegnitz
• 31.05.2016 Ankunft in Bayreuth
• 01.06.2016 Ankunft in Münchberg
• 02.06.2016 Ankunft in Hof
• 03.06.2016 Ankunft in Plauen
• 04.06.2016 1 Tag Pause eingeplant
• 05.06.2016 Ankunft in Greiz
• 06.06.2016 Ankunft in Gera
• 07.06.2016 Ankunft in Groitzsch
• 08.06.2016 Ankunft in Leipzig
• 09.06.2016 Ankunft in Halle
• 10.06.2016 Ankunft in Wettin-Löbejun
• 11.06.2016 Ankunft in 06388 Maasdorf/Sachsen-Anhalt (Kundgebung 12.oo bis 18.00 Uhr)

Veggienale in Dresden am 7. und 8.05.2016

Zwei lange und intensive Veggienale-Messetage liegen hinter uns.

Dazu erstmal ein dickes Dankeschön an unser Messeteam aus NRW – ohne euch hätten wir die Messe in dieser Form sicher nicht stemmen können. Hoffentlich seid ihr noch gut nach hause gekommen. Danke auch an die Mitglieder des Landesverbands, die sich teils auch von weiter weg auf den Weg nach Dresden gemacht haben, um uns am Stand tatkräftig zu unterstützen.

Thomas Schwarz, Generalsekretär der Partei und Landesvorsitzender NRW hielt in seiner Eigenschaft als Sprecher des BAK Veganismus/Tierrechte/Ethik einem Vortrag über “Veganismus – Zwischen Lifestyle und Politisierung der Ernährung oder: Ist vegan leben genug?”

Auch wenn die Messe insgesamt nicht so gut besucht war, wie wir und viele andere Aussteller sich das gewünscht haben, konnten wir doch neben einigen neuen Mitgliedern auch mehrere Interessenten gewinnen und viele Menschen für unsere gemeinsame Sache begeistern. Auch wenn es anstrengend war: Es hat sich gelohnt.

Michael Roth / Landesvorsitzender von Sachsen der Tierschutzpartei

„HERZ STATT HASS” – NOnügida Nürnberg!

LV Bayern in Aktion

Aufruf durch NOnügida (ein Zusammenschluß zwischen den verschiedensten politisch aktiven Spektren gegen Nazi-Aufmärsche, gegen Pegida, gegen Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Nationalismus und für Flüchtlingsrechte.): Die extreme Rechte, Pegida Nürnberg wollte am 6. Mai wieder einmal durch Nürnberg, durch die Nordstadt vom Rathenauplatz zum Kaulbachplatz marschieren und ihre Hass- und Naziparolen wie „Wer Deutschland nicht liebt, soll Deutschland verlassen!“ in von der Polizei abgesperrte Gassen brüllen.

Es fanden sich ca. 200 Demonstranten ein und wir waren damit klar zahlreicher als der ca. 50 Mann (+ Frau) starke Pegida-Aufmarsch. Während der Veranstaltung wurde der ca. 183 (nachweislichen) Opfer rechter Gewalt durch Verlesen ihrer Namen gedacht. Anschließend konnte lautstark mit Tröten, Trillerpfeifen, Megaphonen u.a.m. die von der Polizei gut abgeschirmte Pegida-Veranstaltung übertönt werden … ein voller Erfolg, treu dem Motto: Wir sind Nürnberg! Wir sind bunt! Flüchtlinge sind bei uns willkommen – Pegidioten, Rassisten und Nazis nicht!

Mahnwache gegen Circus Krone in Karlsruhe

Am vergangenen Samstag, 30. April 2016, organisierten die Partei Mensch Umwelt Tierschutz (Tierschutzpartei) in Karlsruhe, zur erneut zugelassenen Gastierungserlaubnis von Zirkus Krone, eine in zwei Teile gegliederte Mahnwache.

Start der Mahnwache war um 14 Uhr, da um 15 Uhr die erste Vorstellung des Zirkus, an diesem Tag stattfand. Überwältigt hat uns die Masse an Demonstranten, welche um 14 Uhr, gemeinsam mit uns, den Tieren eine Stimme verliehen! Anstelle der 36 Zusagen, welche in der Veranstaltung bei FB eingegangen waren, waren rund 50 Demonstranten gekommen! Es gab ausreichend Plakate, Banner und Transparente.

Nach und nach trudelten die Besucher zur Zirkusvorstellung ein und wir deckten die teilweise vorbeieilenden Passanten mit Flyern ein und es enstanden kurze Gespräche. Ein Vater mit seinem Sohn, welcher auf dem Weg zur Vorstellung war, unterhielt sich mit uns, registrierte das Leid, welches IMMER hinter einem Zirkus mit Tieren steckt und entschloss sich kurzerhand, NICHT in die Vorstellung zu geben und für Tierquälerei Geld auszugeben.

Gegen 16 Uhr unterbrachen wir die Mahnwache, um gemeinsam in ein nahegelegenes veganes Restaurant, das “My heart beats vegan” zu gehen. Dort entstanden viele tolle Gespräche und es wurde zu einem schönen und entspannten Nachmittag.

Gegen 18:45 Uhr, bagaben wir uns zum zweiten Teil der Mahnwache, da die zweite Vorstellung des Zirkus um 20 Uhr begann. Mittlerweile wurde das Wetter zunehmend schlechter und ein Unwetter zog auf. Nichtsdestotrotz waren noch immer rund 30 Demonstranten mit uns an Ort und Stelle.

Um 20:30 Uhr beendeten wir, pünktlich mit Sturmaufkommen und Regen, die Mahnwache und somit einen erfolgreichen und tollen Tag!

Es wurden zudem Aufnahmen gemacht, welche momentan noch geprüft werden, ob sie sich zu einer Strafanzeige eignen. Hierzu werde ich euch auf dem Laufenden halten.

Hier noch, ein momentaner und brisanter Fall, welcher sich ebenso um den Tierquäler-Zirkus Krone handelt. Auszug aus der Veranstaltung auf Facebook:

“Circus Krone quält Tiere!” – für diese Aussage bekamen wir einen Strafbefehl. Am 12. Mai findet um 12.30 Uhr im Amtsgericht Tiergarten in Berlin die öffentliche Verhandlung statt. Wir hoffen dabei auf eure Unterstützung: Kommt an diesem Tag als Zirkustier verkleidet vor das Amtsgericht Tiergarten. Setzt mit uns gemeinsam in der Öffentlichkeit ein Zeichen gegen Tierhaltung im Zirkus. Auch unser Plakatwagen wird nach einer Berlin-Tour vor Ort sein.

Weitere Informationen gibt es hierzu unter: tierschutzbuero.de/krone-quaelt

Möchte auch an dieser Stelle nochmals VIELEN DANK an ALLE TEILNEHMER der Mahnwache sagen! Ich hoffe wir stehen bald wieder gemeinsam auf einer Veranstaltung und ich freue mich über diese vielen netten und tollen Kontakte.

Wir rocken Circus Krone