Übergabe der Petition zum Schutz von Straßentieren in Brüssel

Am Mittwoch, den 20. März, übergab unser Sprecher für internationale Angelegenheiten und EU-Spitzenkandidat Martin Buschmann der EU-Abgeordneten Anja Hazekamp über 103.000 Unterschriften und knapp über tausend Postkarten im EU-Parlament in Brüssel.

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100.000 Unterschriften – Tierschutzpartei übergibt Petition für Straßentiere in Brüssel

Pressemitteilung / 20.03.2019

Tötungen ausschließende Straßentierkonzepte, Finanzierung von Kastrationsprojekten, Unterstützung von Tierheimen und Förderung der Adoptionen und Kontrollen über die zweckgebundene Verwendung finanzieller Mittel zur tiergerechten und nachhaltigen Eindämmung der Streunerpopulation in den europäischen Mitgliedsstaaten: Das sind die Forderungen der PARTEI MENSCH UMWELT TIERSCHUTZ – Tierschutzpartei an die EU.

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Aufruf zur Kundgebung in Magdeburg zum Thema Straßentiere

Am 19.12.2017 findet in Magdeburg eine Kundgebung zum Thema „Das Leiden der Straßentiere“ in der Zeit von 15:00- 19:00 Uhr statt. Bitte erscheint zahlreich, denn nur wenn wir viele sind, erreichen wir mehr Aufmerksamkeit in der Bevölkerung und verschaffen dem Thema “Straßentiere” mehr Präsenz in den Medien.

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Auftaktkampagne “1 Million Stimmen für Straßentiere”

Am 13.08.2016 fand am Kölner Dom unsere Auftaktkampagne “1 Million Stimmen für Straßentiere” statt. Mit großer Unterstützung verschiedener Vereine und Organisationen konnte auf dem hoch frequentierten Roncalliplatz, mitten im Herzen der Rheinmetropole, unsere Botschaft verbreitet werden: Straßentieren eine Stimme geben!

Nach einer kompletten Regenwoche schien an diesem Samstag erstmals wieder die Sonne und Besucher und Passanten konnten bei schönstem Wetter den ausführlichen Redebeiträgen unterschiedlicher Vertreter der teilnehmenden Vereine, sowie der politischen Ausführung unseres Bundesvorsitzenden Horst Westers lauschen.

Highlight unserer Kundgebung waren die Auftritte des Tierrechts-Rappers IFeel, der extra aus Kroatien angereist war, um mit seinem musikalischen Beiträgen unsere Forderungen an das Europäische Parlament zu unterstreichen:

  • Die Erweiterung der Maßnahmen zum Tierschutz in Artikel 13 AEUV
  • Die Entwicklung eines Straßentierkonzeptes nach C-N-R (Catch –Neuter –Release)
  • Die Umverteilung von Fördermitteln für Agrar-, Gesundheitswesen und Stadtentwicklung zur Finanzierung
  • Unterstützung der Tierheime und Förderung der Adoption
  • Die Kontrolle über die zweckgebundene Verwendung der Mittel

Diese Forderungen ergingen im April diesen Jahres schriftlich an die Europäische Union.

Parallel dazu starteten wir unsere Petition für Straßentiere.

Erstmals wurden nun in Köln auch unsere Protestkarten verteilt, die mit Abschluss der Petition in Brüssel übergeben werden sollen.

Bitte unterstützt und verbreitet diese Kampagne, unterzeichnet unsere Petition und bestellt unsere Protestkarten, um den Straßentieren eine Stimme zu verleihen.

Sandra Lück / Leiterin dieser Kampagne

Unsere Kampagne: 1 Million Stimmen für die Straßentiere!

Ich bin eine Stimme davon!

Bitte unterstützen Sie unsere Kampagne „1 Millionen Stimmen“

Unsere Postkarten und Flyer zum Verteilen sind kostenlos in der Bundesgeschäftsstelle zu bestellen. Die Postkarte bitte mit Ihren Kontaktdaten versehen, frankieren und zurück an die BGSt. senden.

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Tagung des Rates für Landwirtschaft und Fischerei am 17.05.2016 in Brüssel

Am gestrigen Tag, dem 17.05.2016, fand in Brüssel die Tagung des Rates für Landwirtschaft und Fischerei, kurz Agrarrat statt. Auf der Tagesordnung stand unter anderem der Punkt Tierschutz unter folgenden Aspekten:

  • Eurobarometer zum Tierschutz
  • Einrichtung einer EU-Plattform für Tierschutz

Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt unterstützt den Vorschlag aus Deutschland, Dänemark, Niederlande und Schweden, auf EU-Ebene eine Tierschutz-Internetplattform einzurichten, ähnlich dem Modell der EU-Plattform für Ernährung, Bewegung und Gesundheit, um eine europaweite einheitliche Umsetzung der geltenden Tierschutzstandards zu erreichen.

Noch sind keine Ergebnisse der erfolgten Tagung bekannt.

Allerdings ist die eventuell aufkeimende Hoffnung auch hier direkt wieder im Keim zu ersticken!

Tatsächlich ging es auch gestern lediglich um Agrarpolitik und Subventionen, also um die sogenannten „Nutztiere“.

Landwirte, die EU-Subventionen, bzw. Direktzahlungen von der Europäischen Union erhalten, sind inzwischen an Auflagen bei der Lebensmittelsicherheit, beim Tierschutz und Umweltschutz gebunden. So soll eine Plattform nach dem oben genannten Beispiel scheinbar lediglich der Kommission dienen, um einheitliche und politisch korrekte Standards bei der Verteilung von Subventionen zu erwirken, sowie dem Nutztierhalter dazu dienen, leichter an diese Gelder heranzukommen.

Den Straßentieren in Europa nutzt auch dieser Plan erneut nichts, sie kommen in den Tierschutzrichtlinien der Europäischen Kommission weiterhin nicht vor.

Wir bitten, unsere Forderung um Erweiterung der EU-Richtlinien für den Schutz von Straßentieren an den EU-Rat zu unterstützen:

Sandra Lück

Sprecherin Bundesarbeitskreis praktischer Tierschutz

Partei Mensch Umwelt Tierschutz / Tierschutzpartei