07.01.2015: Rettet das Huhn bittet um Hilfe!

Wir veröffentlichen den akuten Hilferuf von “Rettet das Huhn

“Liebe Freunde von Rettet das Huhn!

Gestern hat uns der Betreiber des Bodenhaltungsbetriebs in NRW (von dem wir zweimal jährlich je 1600 ausgediente Hennen übernehmen) mitgeteilt, dass er den Ausstallungstermin vom 14. März vorverlegen wird auf den 31.Januar!!!!

Wir sind völlig perplex über diese böse Überraschung und wirklich hilflos, denn es gibt von unserer Seite aus keine Verhandlungsmöglichkeit.

Entweder wir akzeptieren den Termin und holen die Hennen ab, oder er schickt sie zum Schlachter.

Wir haben den 14.März fest eingeplant und müssen nun sehr spontan und kurzfristig umplanen, das gesamte Ausstallungsteam und alle Transporte in die verschiedenen Bundesländer schon in drei Wochen bereit haben!

Das werden wir schaffen , das ist sicher!

Großes großes Problem ist aber die Anzahl der Hühner!!

Wir haben bisher erst für knapp die Hälfte der Hühner feste Platzzusagen, da wir ja davon ausgegangen sind, dass wir noch zweieinhalb Monate Vermittlungzeit haben!

Circa 800 Hennen sind im Moment also noch ohne Platz!!

Der Betreiber überlässt uns wie immer nur entweder alle oder kein einziges Huhn und wir werden natürlich ALLE 1600 abholen!

Hühner, die wir nicht bis zum 31. Januar vermitteln können, werden wir in einer Notunterkunft unterbringen, aber das ist natürlich keine Dauerlösung und wird uns auch mit hohen Futterkosten belasten, wenn es viele Tiere sind….

Bitte meldet Euch also schnellstens, wenn Ihr noch Plätze habt und einige Hühner aufnehmen könnt! Es ist wirklich so DRINGEND wie noch nie!

Bitte auch Pflegeplätze bzw. Übergangsplätze bis zur Vermittlung anbieten, wenn Ihr die Möglichkeit habt!

Die Hennen kommen aus Bodenhaltung, kennen keine Temperaturen unter 20 Grad, kein Tageslicht und werden in schwachem Zustand und größtenteils schlecht befiedert sein. Ein gut isolierter und beheizbarer Stall ( dick eingestreut und mit Wärmelampe) ist also auf jeden Fall nötig! Hühnerpullis könnt Ihr bei uns bekommen, damit die besonders schwachen und nackten die ersten Wochen gut eingepackt überstehen.

An der Rettung sind die Vermittler aus Bayern, Baden-Württemberg, NRW, Niedersachsen und Bremen beteiligt. Solltet Ihr aus anderen Bundesländern kommen, meldet Euch bitte trotzdem bei mir, damit wir sehen können, ob wir einen Transport in Eure Richtung organisieren können.

Leitet diese Mail großzügig weiter und fragt befreundete Tierfreunde oder tierliebe Hühnerhalter.

Und drückt uns und den Hühnern die Daumen!

Eure Steffi von Rettet das Huhn”

“Ein Tier zu retten verändert nicht die ganze Welt, aber die ganze Welt verändert sich für dieses eine Tier!”

Aktionstag gegen Stopfleber: Proteste in Berlin und Stuttgart

Am 26.11.2014 hat sich Animal Equality Germany in Berlin und Stuttgart am weltweiten Aktionstag gegen Stopfleberproduktion in Frankreich beteiligt. Bei der Aktion in Stuttgart haben auch 2 Mitglieder unseres Landesvorstandes Baden-Württemberg teilgenommen.

Stopfleber ist eine der schlimmsten Formen der Ausbeutung von Tieren durch Menschen und muss unverzüglich beendet werden! Nicht ohne Grund ist diese Form der Ausbeutung in nahezu allen Ländern der EU verboten. Das muss auch für Frankreich gelten!

4. Oktober – Welttierschutztag

Dieser Tag ermahnt die Menschheit, die Tiere nicht über den täglichen Egoismen zu vergessen, und er ist Anlass, die jährlich wiederkehrende Frage aufzuwerfen: Hat sich inzwischen etwas für unsere tierlichen Schutzbefohlenen, gebessert – rund um den Globus, in Europa, in Deutschland?

Da fällt die Antwort, aufs große Ganze gesehen, wohl eher vernichtend aus (siehe Fotos unten). Was aber nicht vergessen werden darf: Viele bemühen sich ohne Ende, im Rahmen ihrer Möglichkeiten Gutes für die Tiere zu bewirken! Ihnen sei an dieser Stelle gedankt, denn ohne sie wäre alles noch schlimmer.

So haben auch wir uns im Rahmen unserer Parteiarbeit vorgenommen, es nicht beim Klagen über die desolaten Zustände zu belassen, sondern trotz allem hoffnungsvoll in die Zukunft zu schauen und den Glauben daran nicht aufzugeben, dass in kleinen, geduldigen Schritten Veränderungen möglich sind. Mit anderen Worten: Auch wir werden, zusammen mit vielen anderen MitstreiterInnen, unermüdlich auf das Ziel hinarbeiten, dass den Tieren ihr angestammtes Recht auf Leben und Unversehrtheit Stück für Stück zurückgegeben wird.

In der unten eingefügten bildlichen Gegenüberstellung (nur ein paar Beispiele!) dessen, was „ist“ mit dem, was „sein sollte“, wird deutlich, worauf es ankommt: mit dafür zu sorgen, dass sie, die Unschuldigen, wieder so leben dürfen, wie es ihnen zugedacht war – im Rahmen ihrer Gesetze friedlich und in sich ruhend, unbehelligt von gnadenloser menschlicher Herrschaft und Ausbeutung.

17.07.2014: Kurzmeldung aus Strasbourg

EU-Reporter Peter von Kohl berichtet über die “Aktion Faux Gras”

In der vergangenen Woche nahm Stefan Bernhard Eck gemeinsam mit Reineke Hameleers (Director of Eurogroup for Animal Welfare), Anja Hazekamp (GUE/NL) und Janusz Wojciechowski (ECR/P) an einem weiteren Interview mit dem EU-Reporter Peter von Kohl teil.

Am “runden Tisch” unterhielt man sich über die tierquälerische Herstellung von Foie Gras (Gänse/Entenstopfleber) und die Verteilung der veganen “Faux Gras” durch die Eurogroup for Animals an die Abgeordneten des EU-Parlamentes.

Am Ende des Gespräches kam man zu dem Schluss, dass es in einer ethischen Wertegemeinschaft keiner tierquälerischen Produkte wie Foie Gras bedarf, die vegane “Faux Gras” eine empfehlenswerte Alternative darstelle und man sich gemeinsam für mehr Tierschutz einsetzen will.

Die Filmaufnahme / das Interview ist hier ansehbar: (hier ansehen)

16.07.2014: Kurzmeldung aus Strasbourg

Wir helfen mit bei der Verteilung der veganen “Faux Gras”

Am Morgen des 16. Juli wurden im EU-Parlament sechs Paletten mit einem Begrüßungsgeschenk der Intergroup for Animals für die EU-Abgeordneten angeliefert. Vorausgegangen war die Rückgabe etlicher echter Foie Gras Terrinen (Gänse/Enten-Stopfleber) durch Mitglieder der Fraktion GUE/NGL an einen Vertreter des Bürgermeisters von Strasbourg.

Ein großer Teil der angelieferten veganen “Faux Gras” wurde in die Büros der Abgeordneten Eck und Hazekamp zwischengelagert und von dort an die anderen 749 Abgeordneten verteilt.

Für uns war es selbstverständlich, bei der Verteilung mitzuarbeiten und diese Gelegenheit zu nutzen, um über die tierquälerischen Produktionsmethoden von Gänse/Entenstopfleber aufzuklären.

Abschließend können wir sagen, dass die roten Präsentboxen regen Zuspruch fanden und die Aktion der “Intergroup for Animals” positiv aufgenommen wurde.

 

Animal Equality Erfolg: Stopfleberverbot in Indien

“Das indische Außenhandelsministerium gab am 3. Juli 2014 bekannt, dass ein landesweites Importverbot für Stopfleber in Kraft tritt. Die Entscheidung des Ministeriums ist eine direkte Folge der Kampagne von Animal Equality. Animal Equality hatte 2012 die Ergebnisse einer zweijährigen Recherche in den Stopfleberindustrien Spaniens und Frankreichs veröffentlicht. Die Recherche deckte die grausamen Bedingungen auf, unter denen die Enten leben müssen und getötet werden. Eine der untersuchten Farmen exportierte nachweislich Stopfleber nach Indien. Animal Equality Indien appellierte daraufhin an den Handelsminister, den Import von Stopfleber nach Indien zu verbieten. Das Verbot wurde am 03. Juli 2014 erlassen.” (Zum Beitrag)

(Zur Recherche)

03.07.2014: Kurzmeldung aus Strasbourg

Repräsentant der Stadt Strasbourg muss mehrere Gläser Foie Gras abholen

Am Donnerstag, den 03.07.2014, sprachen Stefan Eck und Anja Hazekamp mit einem Repräsentanten der Stadt Strasbourg (G. Delmotte) über das kritisierte Willkommensgeschenk für die Abgeordneten des Achten Europäischen Parlamentes, das unter anderem eine Terrine Strasbourgeoise mit 20 Prozent Foie Gras Oie enthielt.

Eck und Hazekamp machten Herrn Delmotte auf die extrem tierquälerischen “Produktionsmethoden” aufmerksam und erklärten ihm, dass ein großer Teil der Fraktionsmitglieder solcher Art “Qualprodukte” kategorisch ablehne.

Sie überreichten ihm im Anschluss die im Büro Eck abgegebenen Foie Gras-Terrinen und baten ihn, zukünftig auf andere lokale Produkte bei Geschenken für die Abgeordneten zurückzugreifen.

Herr Delmotte gab deutlich zu erkennen, dass er die Problematik der Herstellungsmethoden kenne und die Zurückweisung besagter Gänsestopfleber-Produkte verstehe, aber Foie Gras eine lange “Tradition” im Elsass habe.

“Tradition ist niemals ein Garant für das ethisch Korrekte.”, entgegnete Stefan Bernhard Eck, “mit Elsässer Sauerkraut, ist sowohl der regionalen Tradition als auch dem ethischen Aspekt gedient.”

Abschließend wies man den Repräsentanten der Stadt Strasbourg darauf hin, dass sich die regionalen Hersteller sowie die Befürworter des Tierqualprodukts zum Thema Foie Gras auf weitere Kritik einstellen können.

Ob sich die Fraktion der Europäischen Grünen dem Beispiel eines Großteils der Genossinnen und Genossen der GUE/NGL anschließen werden, dürfte unwahrscheinlich sein, denn Herrn Delmotte hat diesbezüglich nichts verlauten lassen…

Pressemitteilung, Stefan Bernhard Eck (MdEP) / 02.07.2014

Gänsestopfleber als Geschenk unpassend!

Brüssel, 02.07.2014: In der Fraktionssitzung der “Vereinten Europäischen Linken / Nordische Grüne Linke” am 01.07.2014 erhob der EU-Abgeordnete Stefan Bernhard Eck (Partei Mensch Umwelt Tierschutz) vehement Einspruch gegen die Annahme eines Geschenkes der “Association Europèenne des Jeunes Entrepreneurs”, “Democratie Europèenne” und “Strasbourg Pour l’Europe” an die Abgeordneten des neu gewählten Europäischen Parlamentes.

In dem Präsent befand sich unter anderem ein Glas “Terrine Strasbourgeoise” mit 20 Prozent Foie Gras, einer angeblichen Delikatesse, deren Herstellung mit extremster Tierquälerei verbunden ist.

Da sich die Fraktion GUE/NGL durch den Beitritt von Stefan B. Eck und Anja Hazekamp (Partij voor de Dieren, Niederlande) verstärkt für deutliche Verbesserungen im Tierschutz einsetzen will, haben sich spontan eine große Zahl von Fraktionsmitgliedern dafür ausgesprochen, das unpassende Geschenk nicht anzunehmen – auch aus der Überzeugung heraus, dass diese “Delikatesse der Reichen” ein Relikt der Vergangenheit sein sollte, da in den Europäischen Krisenländern des Südens mittlerweile gehungert wird.

Die beiden Tierrechtler Hazekamp und Eck werden das “Qualprodukt” in Kürze mit einer entsprechenden Protestnote an die Absender dieses unpassenden Geschenkes zurückgeben.

“Mein Herz schlägt für Tiere, aber auch links – beides verträgt sich mit Gänsestopfleber überhaupt nicht”, so Stefan Bernhard Eck, der neu gewählte Abgeordnete des Europäischen Parlamentes.”

Massentierhaltung und Tierquälerei NICHT mit uns – Geben Sie der Tierschutzpartei am 25. Mai Ihre Stimme!

Mythos Putenfleisch – Stern TV deckt auf

In der Sendung „Stern TV“ vom 16.04.2014 wurde wieder einmal über tierquälerische Massentierhaltung von Puten berichtet. Die Journalisten wollten der Frage nachgehen, wie es sein kann, dass Discounter wie Aldi und Lidl die Preise für Putenfleisch auf 2,59/400gr. gesenkt haben. Durch den Herstellernachweis landeten die Reporter bei der Firma Heidemark und (wie kann es anders sein) bei Wiesenhof. Keine der beiden Produktionsbetriebe war bereit, dem TV-Team eine Drehgenehmigung zu erteilen.

Durch die Turbomast sterben jedes Jahr 3,2 Millionen Puten bereits vor der Schlachtung und landen im Müll. Insgesamt werden 40,2 Millionen Puten nur in Deutschland geschlachtet, um auf dem Teller zu landen. Die Tiere sind nach 22 Wochen schlachtreif…..

Danke „Stern TV“ für die Aufklärung und Recherche. Bitte bleibt am Ball! (Hier zum Bericht).

Lebensmittelskandale reißen nicht ab

20 Tonnen Putenfleisch mit Reserve-Antibiotika verseucht

Die Lebensmittelskandale reißen nicht ab: Pferdefleischskandal, Bio-Eier-Betrug, Schimmelmilch – und jetzt wurde publik, dass in den vergangenen Monaten rund 20 Tonnen mit Reserve-Antibiotika belastetem Putenfleisch aus Rumänien in den deutschen Handel gelangte. Der erlaubte Grenzwert wurde um das 27-fache überschritten.

Die tiefgefrorene Ware eines rumänischen Exporteurs war bereits Mitte vergangenen Jahres nach Nordrhein-Westfalen geliefert worden und gelangte danach in den Handel.

Das Landwirtschaftsministerium versuchte die Konsumenten zu beruhigen und behauptete, dass eine akute Gesundheitsgefährdung durch den Verzehr nach derzeitigem Wissensstand nicht bestehe. Fakt ist jedoch, dass Reserve-Antibiotika nur bei schweren Infektionen eingesetzt wird und Putenfleisch oft mit resistenten Keimen belastet ist – auch MRSA-Keime, auf die fast alle Antibiotika nicht mehr ansprechen.

Das Risikopotential für die menschliche Gesundheit durch die Verwendung von Antibiotika in der Massentierhaltung wächst von Jahr zu Jahr. Aber dies scheint die politisch Verantwortlichen nicht zu interessieren. Die Gesetze und staatlichen Kontrollmaßnahmen sind – so kann man aus den letzten Lebensmittelskandalen schließen – nicht mehr als bloße Augenwischerei.

Verbraucherschutz in Deutschland: Fehlanzeige! So lange die Interessen der Wirtschaft für Merkel & Co. Vorrang haben, sind keine greifenden Maßnahmen zu erwarten, mit denen die Verbraucher vor den Auswirkungen der tierquälerischen industriellen Massentierhaltung geschützt werden.