Ein Tag im Zeichen von Vielfalt und Gemeinschaft: Die “Bunte Platte” in Hohenschönhausen

Am ersten Mai, dem Tag der Arbeit, erstrahlte der Berliner Stadtteil Hohenschönhausen in voller Feierlaune. Das alljährlich stattfindende Nachbarschaftsfest “Bunte Platte”, ausgerichtet vom Verein für aktive Vielfalt e.V. und mit Unterstützung des Bezirksamtes Lichtenberg, lockte zahlreiche Familien und Besucher in den Warnitzer Bogen. Zwischen 12:00 und 18:00 Uhr entfaltete sich ein buntes Programm. Von sportlichen Aktivitäten über kulturelle Darbietungen bis zur Präsenz vieler Parteien und Organisationen war alles dabei. Diese Vielfalt machte das Fest zu einem Treffpunkt für Alt und Jung aus dem gesamten Bezirk. Wir freuten uns über den Austausch mit den Besucher:innen und über diese Plattform für gesellschaftliches Engagement und politischen Dialog.

 

Vielfalt als Grundstein des Miteinanders

 

Das Fest “Bunte Platte” wird nicht nur als eine Feier der Gemeinschaft und Vielfalt, sondern auch als ein Symbol für den sozialen Zusammenhalt in Hohenschönhausen zelebriert. In seiner Eröffnungsrede hob Bezirksbürgermeister Martin Schaefer hervor, wie das Fest zur Vernetzung der verschiedenen Generationen und Kulturen beiträgt und die lokale Gemeinschaft stärkt. Die Bühne belebten verschiedene Musikgruppen, Sänger:innen und und Tanzgruppen, die mit ihren Performances die Festatmosphäre bereicherten und die Besucher:innen zum Mittanzen und Mitsingen animierten. Darüber hinaus bot das vielfältige Programm Gelegenheiten, in einer Gesprächsrunde mehr über die Bedeutung des 1. Mai zu erfahren und an zahlreichen Informationsständen lokale Projekte und Initiativen kennenzulernen.

 

Licht, Luft und Sonne: Hohenschönhausen und seine Plattenbauten – Ein symbolträchtiger Ort

 

Hohenschönhausen bietet mit seinen charakteristischen Plattenbauten, die zwischen den 1970er und 1980er Jahren entstanden, ein markantes Bild von der DDR-Zeit bis heute. Diese Wohnform wird zwar oft kritisiert und ist mit Vorurteilen behaftet, doch sie repräsentiert eine raumsparende und erschwingliche Wohnlösung. Die Plattenbauten bieten die Möglichkeit, viele Menschen zentral zu beherbergen und dabei Flächen effizient zu nutzen. Im Rahmen des Quartiersmanagements haben sich zahlreiche Möglichkeiten entwickelt, diese Gebiete lebenswert und sozial zu gestalten. Durch die Integration von Grün- und Naturflächen können Plattenbausiedlungen zu vitalen und nachhaltigen Lebensräumen – für Menschen und Tiere –  transformiert werden.

 

Licht, Luft, Sonne. Und dazwischen viele Grünflächen. Bei dem heutigen Mangel an Wohnraum für die Menschen, sollte man nicht hämisch auf die Platte schauen. Besser zukunftsorientiert. 

Katja Michel, Bezirksverordnete der Tierschutzpartei in Lichtenberg

 

Unser Engagement

 

Im Rahmen des Festes hatte auch unsere Partei, die Partei Mensch Umwelt Tierschutz, die Gelegenheit, mit einem eigenen Stand präsent zu sein. Wir konnten viele aufgeschlossene Menschen treffen und Gespräche über unsere Partei und unsere Ziele führen. Es war ermutigend zu sehen, wie viele Besucher sich für unsere Themen interessierten und offen für Dialoge waren. Diese Begegnungen bestätigen uns in unserer Arbeit und zeigen, dass unsere Botschaft von einem nachhaltigen und gerechten Zusammenleben Anklang findet. Sie motivieren uns, weiterhin aktiv für die Rechte von Mensch, Umwelt und Tieren einzutreten und unsere Vision einer gerechteren Welt zu teilen.

 

Ein Plädoyer für Hohenschönhausen

 

Hohenschönhausen ist ein lebendiges Beispiel dafür, wie aus einem ehemals dörflichen Kern ein dynamischer und integrativer Teil Berlins geworden ist. Dieser Ortsteil zeigt, dass durch Engagement und Vielfalt eine Gemeinschaft zukunftsorientiert wachsen kann. In Hohenschönhausen kommt zusammen, was Berlin ausmacht: Kreativität, Solidarität und ein unermüdliches Streben nach einer besseren Gemeinschaft. Wir setzen uns dafür ein, dass Berlin ein Ort bleibt, an dem jede:r Mensch, unabhängig von Herkunft und sozialem Hintergrund, willkommen ist und sich entfalten kann. ie

Weltspatzentag

Am 20. März 2024 ist Weltspatzentag. Der Tag soll uns darauf aufmerksam machen,
dass es um den Bestand unserer gefiederten Freunde schlecht bestellt ist. In Deutschland
steht der Spatz mittlerweile auf der Vorwarnliste der roten Liste bedrohter Tierarten. Gerade
in deutschen Städten ist er immer seltener anzutreffen. Zwar gilt Berlin noch als Hauptstadt
der Spatzen und ihr Bestand wird als stabil bewertet. Aber Versiegelung und
Nachverdichtung setzen den Spatzen zu. Ihr Lebensraum ist vor allem die Stadt. Mehr und
mehr fehlen den Spatzen Nahrungshabitate und Nistmöglichkeiten.
Am Weltspatzentag möchten wir dafür sensibilisieren, dass Bauen und Artenschutz am
Gebäude kein Widerspruch sein muss. Wir setzen uns in Berlin dafür ein, dass Artenschutz
in die Bauverordnung integriert wird und berlinweite Datenbanken für Gebäudebrüter
eingeführt werden. Spatzen zählen zu den Gebäudebrütern, weil sie am Gebäude brüten.
Warum ist es wichtig, Spatzen und ihre Nester besser zu schützen als bisher? Möchte z.B.
ein Wohnungsunternehmen die Fassade eines Mietshauses energetisch sanieren, ist die/der
Bauherr:in verpflichtet, den Artenschutz am Gebäude vorab zu berücksichtigen. In der
Praxis zeigt sich leider, dass die Bauherr:innen bei Bauvorhaben selten den Artenschutz am
Gebäude mitplanen. Schätzungen zufolge kümmern sich 80 % der Bauherr:innen nicht
darum. Auch muss vorab kein Nachweis gegenüber den Behörden abgegeben werden. Am
Ende entdecken oft die Handwerker:innen nach der Einrüstung Spatzennester am Gebäude.
Dies müssten sie der Unteren Naturschutzbehörde (UNB) des Bezirks melden, die dann
einen Baustopp verhängt. Die Folge: Die Handwerker:innen werden während des Stopps
nicht bezahlt. Die Baukosten steigen. Oft werden daher die Vogelnester zerstört, was eine
Straftat ist. Durch frühzeitige Planung und Integration der UNB kann dies vermieden werden.
Wie könnte eine Online-Datenbank für Gebäudebrüter da helfen? Bisher läuft der
Gebäudebrüterschutz nach dem Motto „Wo kein Kläger, da kein Richter“. Behörden wissen
oft nichts von Baumaßnahmen und schreiten nur aktiv ein, wenn ihnen zu Bauvorhaben
konkrete Nachweise gegeben werden. Meldungen der Bürger:innen mit Bildern können im
Vorfeld Brut- und Lebensstätten der Vögel bekannt machen. Dadurch könnten Brutplätze
gesichert und frühzeitig Ersatzniststätten angeordnet werden. Der Bezirk Lichtenberg
arbeitet bereits erfolgreich mit einer Datenbank.

Mülltrennungssytem in der Volkshochschule Treptow-Köpenick

Am 07. März 2024 fand im Rathaus Treptow wieder die Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung Treptow-Köpenick statt. Bereits im Vorfeld der Sitzung erreichte unsere Bezirksverordneten die Nachricht, dass unser Antrag zur Einführung eines Mülltrennungssytem in der Volkshochschule Treptow – Köpenick aus dem November 2023 inzwischen vom Bezirksamt umgesetzt wurde. Bei einer Besichtigung vor Ort musste unsere Verordnete Jennifer Schrodt leider feststellen, dass dieses Mülltrennungssystem nur eine farbliche Unterscheidung enthält und somit für Menschen, die das deutsche System nicht kennen, ebenso unzureichend ist, wie für blinde Personen. Hier braucht es also weiterhin den Einsatz der Tierschutzpartei Berlin und ihrer Verordneten.

Unsere Anträge aus dem Februar 2024 „Tabus brechen und Frauen in den Wechseljahren stärken! Beratungsangebote zur Menopause aufzeigen“ und „Schließfächer für Obdachlose auch in Treptow-Köpenick“ wurden beide im Ausschuss für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Teilhabe und Inklusion als Prüfaufträge an das Bezirksamt umformuliert. Die Prüfung der Schließfächer wurde einstimmig beschlossen. Beim Antrag zu den Wechseljahren stimmte die AFD als einzige Fraktion dagegen.  Leider noch nicht abschließend beschlossen werden konnte unser Antrag aus dem September 2023 „Pro Kind ein Baum“, auch wenn diesem inzwischen die CDU – Fraktion beigetreten ist. Die Berliner Forsten, die mit der Umsetzung beauftragt werden sollen, haben sich bislang ablehnend geäußert, da weder Flächen noch Personal dafür zur Verfügung stehen würden. Auf Antrag der CDU-Fraktion wurde der Antrag in den Ausschuss Stadtentwicklung, Bauen, Umwelt- und Naturschutz zur weiteren Beratung überwiesen.

Neu eingebracht wurde in der Sitzung am 7. März unser Antrag „Bewegungs- und Sportangebote online leichter zugänglich machen“. Dieser wird nun im Sportausschuss beraten.

Die nächste Sitzung der BVV Treptow-Köpenick findet am Donnerstag, den 18. April ab 16:30 Uhr statt und kann vor Ort oder im Livestream mitverfolgt werden.
-mc

Senatorin will Berliner Tierschutzbeauftragte entmachten – bitte protestiert!

Der Berliner Zeitung nach soll die Landestierschutzbeauftragte ihrer bisherigen Möglichkeiten beraubt werden. Sie solle als Referatsleiterin in den Apparat der Senatsverwaltung eingegliedert werden. Damit würde sie ihre unabhängige Stellung sowie viele Befugnisse verlieren. Continue reading “Senatorin will Berliner Tierschutzbeauftragte entmachten – bitte protestiert!”

Bundesweites Verbot der privaten Wildtierhaltung, sofort!

Die deutsche Medienlandschaft hat mit der mutmaßlich aus einer privaten Wildtierhaltung entlaufenen Löwin im Süden Berlins das ideale Sommerloch-Thema gefunden. Hunderte Polizist:innen und anderer Einsatzkräfte samt Hubschraubern suchen seit Donnerstagnacht in einer großangelegten Aktion das frei laufende Wildtier. Aktuell gibt es zwar in Berlin und Umgebung keine Ausgangssperre, die Polizei rät jedoch eindringlich dazu, „das Haus nicht zu verlassen“.  Continue reading “Bundesweites Verbot der privaten Wildtierhaltung, sofort!”

Tierschutzpartei knackt die 3% in Berlin!

Was für eine frohe Kunde: Wir haben heute ERSTMALS in einem ganzen Bundesland die 3% geknackt!

 

Die Bedeutung dessen kann gar nicht überschätzt werden – denn das heißt, dass wir auch ERSTMALS in einer Vorwahlumfrage separat ausgewiesen werden, anstatt unsichtbar unter „Sonstige“ zu laufen. Unsere 3 % im Deutschlandtrend von Infratest Dimap flimmern bereits fleißig über RBB und ARD und verbreiten sich mit eurer Hilfe auch online wie ein Lauffeuer!

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