Energiewende retten!

Anti-Atom-Demonstration in Hannover am 22. 03. 2014

Wohlwollend begleitet von unseren Energielieferanten Sonne und Wind (das Wasser, hielt sich erfreulicherweise zurück), fand auch in Hannover die bundesweit organisierte Demonstration gegen Atomkraft statt. Auch in 6 weiteren Landeshauptstädten – Kiel, Potsdam, Düsseldorf, Mainz/Wiesbaden und München – gingen Tausende auf die Straße, um zur “Rettung der Energiewende” beizutragen.

Hannover erlebte eine riesige, bunt gewürfelte Menge von offensichtlich gut gelaunten Atomkraftgegner/innen, die in einem endlos langen Marsch durch die Innenstadt zogen, vorbei an mitreißend aufspielenden, zum Teil abenteuerlich gekleideten Trommlern, die die Vorüberziehenden alle paar hundert Meter sozusagen energetisch aufluden. 45 Trecker, zum großen Teil aus dem viele Kilometer entfernten Wendland, säumten eine der Hauptstraßen; die Wendländer wurden während der Kundgebung von der Bühne aus besonders gelobt, und zu Recht wurde hervorgehoben, dass sich gerade sie seit Jahrzehnten der Übermacht der Atomlobby erwehren müssen (Castortransporte etc.)

Apropos: Tatsächlich ist es schon wieder so weit, dass man eine Wiederkehr der Atomkraft-Betreiber befürchten muss. Es gibt eindeutige Anzeichen dafür, dass die Energiewende ausgebremst werden soll! Dazu gehört auch, dass die neun noch am Netz befindlichen AKWs und weitere Kernkraftanlagen noch jahrelang weiterbetrieben werden sollen – Fukushima hin oder her.

 

Die Energiekonzerne scheuen das Vorankommen von Solar- und Windkraftanlagen wie der Teufel das Weihwasser, sind sie doch eine ernsthafte “Bedrohung” für die Atomkraftwerke. Statt sich umzustellen und sich am Ausbau der klimarettenden Energiewende zu beteiligen, verscherbeln RWE & Co. Strom zu Dumpingpreisen ins Ausland.

Aber auch der Klimakiller Braunkohle soll weiter in großem Umfang eingesetzt werden. Nicht zu fassen: Ganze Dörfer werden dafür platt gemacht, und die Menschen verlieren ihre angestammte Heimat.

Der Zeitpunkt für die Riesendemos war äußerst passend: In wenigen Tagen wird sich Frau Merkel mit den Energieministern und den Ministerpräsidenten über die künftige EU-Politik verständigen, und schon eine Woche drauf will das Bundeskabinett den Gesamtentwurf zur Änderung des Erneuerbare Energien-Gesetzes (EEG) beschließen.

Es darf nicht zugelassen werden, dass das Rad zurückgedreht wird! Dies wird nur durch den energischen Widerstand der Bevölkerung gelingen – wie man ihn zum Beispiel in Hannover so wohltuend spürte. Ausruhen gibt´s nicht! Alle müssen mitmachen, denn es gilt, die profitgierigen Stromkonzerne auszubremsen, ehe es (wieder) zu spät ist!

Margret Giese
Vorsitzende des LV Niedersachsen

Aktion zur Kuhmilch und ihren Alternativen

Heute haben wir über das Thema Kuhmilch und ihre Alternativen aufgeklärt.

Für die nicht gerade als besonders alternativ geltende Stadt Pforzheim haben uns relativ viele Menschen gesagt, dass sie bereits vegan leben oder waren an den Auswirkungen des Milchkonsums auf die Umwelt, die Kühe und die Menschen interessiert. Insbesondere die hoch krebserregende Wirkung von Kuhmilch und die zahlreichen weiteren Krankheiten, die sie mitverursacht, stießen auf großes Interesse. So konnten wir mehrere 100 Flyer verteilen und auch fast alle unserer veganen Muffins und Kuchen-Stückchen gingen weg. Die Geschmäcker der 15 verschiedenen veganen Milchalternativen riefen ebenfalls zumeist positive Reaktionen hervor.

Nicht zuletzt konnten wir auch einige Menschen dafür begeistern uns am 25.5. zu wählen und möglicherweise auch in unsere Partei einzutreten.

Zum dritten Jahrestag der Reaktorkatastrophe von Fukushima – Fukushima 2011 – ein weiterer Meilenstein auf dem „Irrweg Atomkraft“

Die Nutzung der Kernkraft gleicht einem Tanz des Menschen auf dem Vulkan: Seit 1952 reißt die Kette von Störfällen in Kernkraftwerken und Wiederaufbereitungsanlagen nicht ab. Ortsnamen im Zusammenhang mit besonders gravierenden Störfällen wurden zu Symbolen für eine verantwortungslose Energiepolitik: Windscale (umbenannt in Sellafield) in Großbritannien, Three Mile Island bei Harrisburg in den USA, Temelin in Tschechien (mit fast 100 Störfällen), Brunsbüttel und Krümmel in Norddeutschland sorgten für beunruhigende Schlagzeilen. Aber weit entfernt davon, ihre Verantwortung wahrzunehmen und sich von dieser gefährlichen Technologie zu distanzieren, machen Politiker und Atomkraftbetreiber gemeinsame Sache und aus der Nutzung der Kernenergie ein einträgliches Geschäft. Auch Deutschland war jahrzehntelang dabei.

Die atomare Katastrophe1986 in Tschernobyl und der Super-GAU 2011 in Fukushima sind die Quittungen für dieses verantwortungslose und fahrlässige Handeln. Die Leidtragenden sind die hilflos Ausgelieferten – die Menschen ebenso wie ihre tierlichen Mitbewesen.

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz lehnt aus ihrem ethischen Bewusstsein heraus die nicht beherrschbare Nutzung der Atomenergie zutiefst ab und kämpft seit ihrem Bestehen für den Erhalt einer lebenswerten Umwelt!

“Es ist an der Zeit“, so der Bundesvorsitzende Stefan Bernhard Eck, „dass die Staaten rund um den Erdball den „Irrweg Atomkraft“ schnellstmöglich verlassen, ehe ein dritter Super-GAU das Fass endgültig zum Überlaufen bringt. Unter Ausschaltung sämtlicher einschlägigen Lobbyisten muss die energiepolitische Zukunft uneingeschränkt den erneuerbaren Energien gehören!“

Partei Mensch Umwelt Tierschutz
Margret Giese / Abteilung Presse-Arbeit

 

Bundesweit auf der Straße

Partei Mensch Umwelt Tierschutz bei der Rumänienhunde-Demo am 08.03.2014

Mehr als 10.000 Demonstranten/innen nahmen in mehr als 50 Städten rund um den Globus an Mahnwachen gegen die Massentötungen von Straßenhunden in Rumänien teil. Organisiert wurde diese Mega-Demo von unseren Freunden/innen vom Verein Fair Play For Strays und seinen hoch motivierten Aktivisten/innen.

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz war in vielen deutschen Großstädten mit dabei, um ein deutliches politisches Zeichen zu setzen, nachdem sich die „etablieren Parteien“ zu diesem Thema mehr oder weniger ausschweigen. Prominente Unterstützung erhielt die Partei bei der Demonstration in Frankfurt, an der geschätzte 700 Tierfreunde, Tierschützer und Tierrechtler teilnahmen, durch die Filmschauspielerin, Buchautorin und Ex-Alterspräsidentin des Bayerischen Landtags, Barbara Rütting. Neben vielen Parteimitgliedern aus dem hessischen Raum waren auch der Parteivorsitzende Stefan Bernhard Eck und die Bundesschatzmeisterin Petra Kuppinger vor Ort. Mit einer emotionalen Rede machte der Parteivorsitzende nicht nur auf die skandalösen Vorgänge in Rumänien aufmerksam, sondern auch auf die kommende Europawahl, denn nur eine politische Lösung auf EU-Ebene kann das immense Tierleid in Rumänien noch stoppen.

In München nahm die Bundesvorsitzende Barbara Nauheimer und ihr Aktivistenteam an der Demonstration teil, die von Daniela Böhm organisiert wurde, der Tochter des bekannten Schauspielers Karl-Heinz Böhm, der auch die Afrika-Hilfe “Menschen für Menschen” gegründet hat. Daniela Böhm, eine engagierte Tierrechtlerin, klärte über die Hintergründen der Hunde-Massentötungen auf, ergänzt wurde ihre Rede durch Barbara Nauheimer, die im Auftrag der Partei zweimal nach Rumänien gereist war, um sich vor Ort ein Bild von den Zuständen zu machen.

In Bochum nahm Sandra Gabriel aus dem Landesverband NRW an der Mahnwache teil und konnte viele Passanten einerseits von der Notwendigkeit einer politischen Lösung hinsichtlich der Massentötungen überzeugen und andererseits darauf aufmerksam machen, dass die Partei Mensch Umwelt Tierschutz dabei eine wichtige Rolle spielen könnte, sofern sie nach der Europawahl im EU-Parlament vertreten wäre. Claudia Krüger, Leiterin unserer Regionalgruppe Düsseldorf, die auch an der kommenden Kommunalwahl um einen Sitz im Düsseldorfer Rathaus kämpft, war in der NRW-Metropole bei der dortigen Mahnwache dabei.

Bei der Stuttgarter Rumänien-Demo war Bundesvorstandsmitglied Matthias Ebner mit seinem Team vor Ort. Der Organisator, Stephan Steiner von „Stuttgarter Stimmern für Streuner“, machte den Teilnehmern/innen und Passanten am Ende seiner flammende Rede klar, mit welcher Partei man den Tieren bei der Europawahl am 25. Mai am besten helfen könne – mit der Partei Mensch Umwelt Tierschutz.

In Hamburg waren die Bundesvorstandsmitglieder Bettina Jung, Ulla Schloss, Bernd Mallon, Jan Zobel und Martin Buschmann vor Ort, um die Demonstration in der Hansestadt tatkräftig zu unterstützen und das Blau unserer Parteifahnen war nicht zu übersehen.

Bundesvorstandsmitglied Margret Giese und ihr engagiertes Team (Ehepaar Linguari, Kirstin Wittich und Eva Lyska) unterstütze die bundesweite Aktion in Hannover, wo Fair Play For Strays ihr Info-Zelt aufgeschlagen hatte. Massenhaft wurde Infos-Material verteilt und mit etlichen Demo-Besuchern/innen über die Chance gesprochen, dass durch das Verschwinden der 3%-Hürde die Wege unserer Partei in Richtung Brüssel geebnet wurden.

Udo Dautermann, Vorsitzender des Landesverbandes Rheinland-Pfalz unterstütze das Fair Play For Strays -Team bei ihrer Mahnwache in Kaiserlautern mit einem Redebeitrag und vielen Aufklärungsgesprächen mit den Passanten.Da im Saarland Fair Play For Strays keine eigene Aktion geplant hatte, organisierte der Vorsitzende des Landesverbandes Saarland, Peter Jung. Eine Mahnwache kurzerhand in Homburg. Für eine kulinarische Unterstützung sorgte die Interessengemeinschaft Saarbucks mit veganen Spezialitäten, die bei den Passanten sehr gut ankamen.

In Berlin gingen für die Partei Jaqueline Neubert und Artur Kalka und einige andere Berliner Parteimitglieder auf die Straße. Der Demonstrationsmarsch endete vor dem Deutschen Bundestag – ein klares Signal an die politisch Verantwortlichen, dass man mit ihrem Schweigen zu den skandalösen Vorgängen in Rumänien ganz und gar nicht einverstanden ist.

In Leipzig nahmen für die Partei Franziska Gerhardt (Mitglied im Bundesschiedsgericht) und Peter Berthold an der dortigen Mahnwache teil.

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz hat mit der massiven Teilnahme an dieser Demo deutlich gezeigt, wo sie steht: An vorderster Front und Seite an Seite mit den Tierfreunden, Tierschützern und Tierrechtlern, wenn es darum geht, gegen das unermessliche Tierleid Flagge zu zeigen.

Redebeiträge von Barbara Rütting und Stefan Bernhard Eck: (hier klicken)

Am 08.03.2014 bundesweit auf der Straße in Bildern

Hier klicken: Unsere Aktivitäten zum Hunde-Massaker in Rumänien 2013 / 2014

Partei Mensch Umwelt Tierschutz nimmt an der europaweiten Demonstration gegen die Massentötungen der rumänischen Straßenhunde teil

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz nimmt in München sowie in 12 weiteren deutschen Großstädten an der europaweiten Demonstration gegen die Massentötungen der rumänischen Straßenhunde teil, um ein deutliches politisches Zeichen zu setzen, nachdem sich die „etablieren Parteien“ zu diesem Thema mehr oder weniger ausschweigen. Prominente Unterstützung erhält dabei die Partei durch die Filmschauspielerin, Buchautorin und Ex-Alterspräsidentin des Bayerischen Landtags, Barbara Rütting.

„Die Verlautbarung der Bundesregierung“, so die Bundesvorsitzende Barbara Nauheimer, die sich dieses Thema besonders angenommen hat, „dass Rumänien gehalten ist, internationale Verträge zu befolgen, ist uns zu wenig, die lapidare Ermahnung seitens der EU ebenfalls. Wir fordern eine Änderung des Vertrags von Lissabon, mit der Tierschutz insgesamt in den Zuständigkeitsbereich des EU-Parlaments gelegt wird. Bis dahin fordern wir den sofortigen Stopp der grausamen und skandalösen Massentötungen in Rumänien.“

Partei Mensch Umwelt Tierschutz
Stefan B. Eck / Abteilung Presse-Arbeit

 

Das Video der Bundesarbeitsgruppe Meeresschutz unter der Leitung von Bettina Jung ist online!

Wir danken der Aktion Fair Play Berlin für die Organisation der Demo und Sea Shepherd für ihren unermüdlichen Einsatz zum Schutz der Weltmeere und ihrer Bewohner.

Dank an Robin Aldag und Philipp-Niclas Jung für die Herstellung des professionellen Video-Clips und Angela Kraft für das Delfin-Foto für unser Banner! (Hier Video ansehen)

Die Mega-Demo in Berlin: „WIR HABEN ES SATT!“

Partei MUT in Aktion

Wir sind laut, wir sind viele, wir sind die Veränderung.

Etwa 30.000 Bürgerinnen und Bürger sowie über 50 Organisationen hatten sich am Samstag, den 18. Januar 2014, auf den Weg nach Berlin gemacht, um zu rufen: Wir haben die Agrarindustrie satt!

Wie angekündigt, nahm die Partei Mensch Umwelt Tierschutz an dieser vierten “Wir haben es satt!“ – Demonstration teil, um ein deutliches Signal hinsichtlich unserer politischen Ziele zu setzen: den Schutz und die Rechte der Tiere, den Schutz der Umwelt und selbstverständlich auch den Schutz der Verbraucher.

Rund 40 Mitglieder unserer Partei waren vor Ort – darunter auch die Bundesvorsitzenden Horst Wester und Stefan Bernhard Eck sowie die Vorsitzenden der Landesverbände Niedersachsen (Margret Giese), Hamburg (Bettina Jung), Bremen (Andreas Zemke) und Schleswig-Holstein (Ulla Schloon).

Unsere blauen Parteifahnen waren diesmal nicht zu übersehen und in unzähligen Einzelgesprächen mit Demonstrationsteilnehmern/innen konnten wir auf unser Anliegen aufmerksam machen: So geht es nicht weiter! Tiere leiden millionenfach in der Massentierhaltung, der Fleischkonsum zerstört die Umwelt und ist mitverantwortlich für den Hunger in der Dritten Welt. Wir brauchen eine radikale Systemveränderung, denn es steht viel auf dem Spiel: die Erde und ihre Bewohner!

Ein Großteil der anwesenden Mitglieder unserer Partei war ständig “auf Achse”, um die noch erforderlichen Unterstützungsunterschriften für die anstehende Europawahl zu sammeln und den Demonstrationsteilnehmern unser Ziele für die Europawahl zu erläutern. Auch unser Pavillon gegenüber dem Bundeskanzleramt war von Interessierten die ganze Zeit umlagert. Ein positives Signal, das Hoffnung für die Zukunft weckt: für unsere Partei und für Mensch, Umwelt und Tierschutz, denn diese Demonstration zeigte wieder deutlich, dass immer mehr Menschen für eine grundlegende Agrarwende und die Abschaffung der tierquälerischen Massentierhaltung auf die Barrikaden gehen.

Die Anzahl der teilnehmenden Tierrechtler/innen und Tierschützer/innen machte rund ein Drittel aller Demonstranten aus. Der Widerstand gegen die derzeitige Agrarpolitik wächst!

 

Die Mega-Demo in Berlin: „WIR HABEN ES SATT!“

18.01.2014: Unser Video von der Aktion

(Hier Video ansehen)

Taiji-Demo in Berlin

Partei Mensch Umwelt Tierschutz in Aktion

Auch wir waren vor Ort – am 08.02.2014 in Berlin bei der weltgrößten Demonstration gegen das Töten der Meeressäuger in Taiji.

Die von unseren Freunden der Aktion Fair Play Berlin (Vanessa S., Janine M., Silvia V., Sonja W. und Martina H.) organisierte Kundgebung bestand aus ca. 2000 Demonstranten/innen, die ihren Protest über das grausame Massaker an Delfinen und Walen in der Bucht von Taiji mit beeindruckenden Plakaten, mit Plastik- und Stoffdelfinen und Trommelrhythmen zum Ausdruck brachten.

Unterstützt wurde die Demonstration durch Aktivisten von Sea Shepherd Deutschland und der Organisation WDSF, aber auch durch Raúl Richter (bekannt aus GZSZ ), der sich mit seinem „Kollegen-Tross“ an dem Protestmarsch beteiligte. Udo Lindenberg solidarisierte sich via Facebook und als Krönung stieß kurz Pierce Brosnan (Agent 007) hinzu, der einer der prominentesten Fürsprecher und langjähriger Unterstützer von Paul Watson und Sea Shepherd ist. Die Kundgebung konnten sogar die Cove-Guardians der Sea Shepherd Conservation Society dank des eingerichteten Live-Streams mitverfolgen. Auch sie waren von der Aktion in Berlin beeindruckt.

 

Der Landesverband Hamburg der Partei Mensch Umwelt Tierschutz nahm mit 13 Mitgliedern – unterstützt durch 2 Mitglieder aus dem Landesverband Schleswig-Holstein – teil. Den Protestmarsch von der Japanischen Botschaft bis zum Brandenburger Tor färbten unsere Aktivisten/innen mit ihren Themen-Plakate “Erst stirbt das Meer – dann der Mensch”, mit Parteifahnen und Bannern unübersehbar blau ein. Damit haben die teilnehmenden Mitglieder des Landesverbandes Hamburg und Schleswig-Holsteins wieder einmal ein deutliches Signal gegeben: Wenn es um Tierleid geht, ist unsere Partei vor Ort.

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz setzt sich seit Jahren für das Ende der grausamen Delfin-Massaker in Japan und auf den Färoer-Inseln ein als auch für die umgehende Schließung aller Delfinarien.

VeggieWorld Wiesbaden 2014

Ein Riesenerfolg für die „Bewegung“ und für unsere Partei!

Die Zeiten, in denen sich nur Wenige für Veganismus, Vegetarismus und Tierrechte interessierten und die „Bewegung“ als Spinnerei abgetan wurde, sind endgültig vorbei! Dass eine vegane oder vegetarische Ernährungsweise die konsequenteste Art ist, verantwortlich mit unseren Mitlebewesen, den Tieren, und der Umwelt umzugehen, ist in der Gesellschaft definitiv angekommen. Die unzähligen Tierhaltungs- und Lebensmittelskandale der letzten Jahre beschleunigten diese Entwicklung genauso wie unermüdliche Aufklärungsarbeit vieler Organisationen und unserer Partei. Ein Beweis dafür, dass ein Umdenken stattgefunden hat, zeigte sich deutlich auf der diesjährigen VeggieWorld Messe in Wiesbaden vom 24. bis 26. Januar.

Wie in den Jahren zuvor war die Partei Mensch Umwelt Tierschutz mit einem Messe-Stand vertreten, der von rund 20 Parteimitgliedern, darunter auch etliche Bundesvorstandsmitglieder wie etwa die Bundesvorsitzenden Stefan B. Eck und Host Wester, „rund um die Uhr“ betreut wurde. Verstärkung am Messe-Stand und beim Sammeln der Unterstützungsunterschriften für die Zulassung zur Europawahl am 25. Mai 2014 erhielt unsere Partei durch die bekannte Ernährungsberaterin, Buchautorin und Filmschauspielerein Barbara Rütting und die Tierrechtsorganisationen „Tierrechtsbund-Aktiv e.V. und Animal Peace Tierschutzhof.

An allen drei Messetagen war der Stand unserer Partei von Interessierten und Sympathisanten regelrecht umlagert und mehr als 1000 Unterstützungsunterschriften für die Europawahl kamen zusammen. Auch der gemeinsame Vortrag („Spaß beiseite – jetzt wird’s ernst: Der Irrsinn der Mächtigen“) von Stefan B. Eck und Barbara Rütting auf der VeggieWorld-Bühne fand vor einem vollen Saal statt und trug dazu bei, dass sich das interessierte Publikum anschließend mit Info-Broschüren reichlich eindeckte und nach Mitgliedsanträgen nachfragte.

Die Message unserer Parteimitglieder am Info-Stand kam am: Das Leiden der Tiere und die zunehmende Umweltzerstörung sind nur dann zu stoppen, wenn die „Bewegung“ politisch wird. Und der politische Arm der „Bewegung“ ist die Partei Mensch Umwelt Tierschutz!

Kein Wunder, dass Tausende Messebesucher/innen uns ihre Stimme bei der kommenden Europawahl fest versprachen und es immer wieder auf den Punkt brachten: „Ihr müsst den Einzug ins EU-Parlament schaffen – vor allem für die Tiere!“

Rumäniens sanfte Hunde / Teil 2

Bundesvorsitzende Barbara Nauheimer reiste erneut nach Rumänien

Vom 07.01. bis 10.01.2014 war ich erneut in Buzau, Rumänien, um mit dem Leiter des sog. Central-Shelters (örtliches Unterbringungslager für Streunerhund) das Schicksal der dortigen Hunde zu besprechen. Leider musste ich erfahren, dass nicht alle Hunde gerettet werden können. Man teilte mir mit, dass stets ein Drittel der Hunde getötet werden müsse, um Platz für neue Streunerhunde zu schaffen. Das Gesetz verlange es.

Zwar ist dies, meiner Kenntnis nach, nicht zutreffend, da der jeweilige Bürgermeister einer Stadt oder Gemeinde darüber entscheidet, ob getötet wird oder nicht. Scheinbar, um der Bedeutung seiner Worte Ausdruck zu verleihen, wurden drei Tage nach meinem Besuch 11 Hunde getötet.

 

Wie bereits bei meinem letzten Besuch in Buzau konnte ich wieder einem Hund ein Zuhause bei mir geben. Einen weiteren, kleinen Hund aus dem Central-Shelter konnte ich in einem privaten Tierheim, in der Nähe von Buzau, unterbringen.

Während meines Rumänienaufenthaltes führte ich auch Gespräche mit zwei engagierten rumänischen Tierschützerinnen, die sich Hilfe erbaten für den Bau eines zweiten privaten Tierheims in Buzau. Ein solches Projekt muss indes gut überlegt werden. Die mögliche Anzahl der zu rettenden Tiere wird schnell erreicht sein und ein Leben hinter Gittern ist kein artgerechtes Hundeleben. Zwar könnte man sicher auch ein Auslaufgelände schaffen, das für Hundegruppen Bewegung und Spielmöglichkeiten bietet, dennoch wird es für die Tiere immer ein Leben im Gefängnis bleiben. Auf adoptionswillige Rumänen darf man nicht hoffen und wie lange wird die Adoptionsbereitschaft in anderen Ländern noch anhalten? In Norwegen soll bereits ein Gesetz erlassen worden sein, das die Einfuhr rumänischer Hunde verbietet.

Eine wirkliche Lösung wird nur auf dem steinigen und leider langwierigen politischen Weg zu erreichen sein. In Europa darf es einfach nicht möglich sein, gesunde Heimtiere zu ermorden. (Tiermorde insgesamt gehören abgeschafft! Bis dahin ist der Weg im Bewusstsein der Menschen und in der Praxis jedoch noch weit….) Gesetze, die die Tötung verbieten, gibt es, aber wie leicht sie zu umgehen sind, zeigt uns das EU-Land Rumänien.

Schande für Rumänien, Schande für die EU!

 

Falls Sie mit dem Gedanken spielen, einen rumänischen Straßenhund zu adoptieren, dann wenden Sie sich direkt an Frau Nauheimer, Tel.: 08152 / 925326

E-Mail von Frau Nauheimer an Vorstandssekretariat / 14.01.2014: “Habe ganz schreckliche Nachrichten. Heute morgen wurde ein Drittel der Hunde im Centralshelter getötet, so wie der “Tierheim”-Leiter es angekündigt hatte. Ich bin völlig fertig. Ich habe alle Hunde gesehen und zu wissen, dass sie erschlagen wurden, ja erschlagen, nicht euthanasiert. Ich bin völlig down. Heute um 7:00 machte der Leiter des “Tierheims” in Buzau seine Ankündigung wahr. Ein Drittel der Hunde wurde getötet, erschlagen, obwohl er die Zusage hatte, dass noch viele Hunde heraus geholt werden.”

(Barbara Nauheimer)

Rumäniens sanfte Hunde: Bundesvorsitzende Barbara Nauheimer nimmt Kontakt auf zum Bürgermeister von Buzau. Ein persönlicher Gesprächstermin ist geplant.

Brief an den Bürgermeister Herrn Boscodeala / 18.01.2014