28.09.2014 / Bericht aus Bukarest

Kein Einlass in den ASPA-Shelter für den EU-Abgeordneten und den Abgeordneten des rumänischen Parlamentes

Nachdem Stefan Bernhard Eck am 27.09.2014 an der 3. Demonstration „Yes! We care “ auf dem Piata Victoriei teilgenommen hatte, traf er sich am darauffolgenden Tag – gemeinsam mit seiner Assistentin – erneut mit dem rumänischen Abgeordneten Remus Cernea und dem Tierschutzaktivisten Claudiu Dumitriu und zwei weiteren Tierschützern, um sich den ASPA-Shelter (Bukarest) nicht vorangemeldet anzusehen.

Erst nach mehrmaligem Schellen und der vehementen Aufforderung zum Einlass, war das Personal bereit, sich mit den vorgesetzten Stellen in Verbindung zu setzen.

Von dort wurde den anwesenden Politikern und Tierschutzaktivisten erklärt, dass der Shelter auf gar keinen Fall nicht vorangemeldet besichtigt werden könne; man könne zu einem späteren Zeitpunkt eine Besichtigung durchführen.

„Einem EU-Abgeordnetem und einem rumänischen Abgeordneten den Einlass zu verweigern, spricht Bände… Man muss sich wohl nicht fragen, was die ASPA verbergen will. Ich werde wiederkommen und mir bei meiner nächsten Mission in Bukarest den ASPA-Shelter ansehen,“ so MEP Stefan Bernhard Eck.

Patenschaften für Mitgliedsbeiträge

Wie ihr wisst, sind wir als Partei zwingend auf eure Mitgliedsbeiträge angewiesen, um Parteitage mit allem, was dazu gehört, die Verwaltung sowie Aktionen und Wahlkämpfe finanzieren zu können. Immer wieder kommt es jedoch vor, dass Menschen, die unsere Ziele teilen, bei uns Mitglied werden wollen oder es bereits sind, sich aber den Mitgliedsbeitrag nicht (mehr) leisten können. Das finden wir immer sehr schade, insb. wenn es sich dabei um aktive Mitglieder bzw. Menschen handelt, die bei uns aktiv werden wollen. Daher haben in der Vergangenheit bereits des Öfteren finanzstärkere Mitglieder die Beiträge für solche finanzschwächeren zusätzlich zu ihren eigenen bezahlt.

Genau dies möchten wir heute allen ans Herz legen, für die dies finanziell möglich ist, sodass unsere Mitgliederzahl weiter wachsen kann und wir keine Mitglieder verlieren. Wer uns auf diese Weise unterstützen möchte, kann dies tun, indem er/sie einfach eine Überweisung tätigt oder optimalerweise einen Dauerauftrag über 30 (ermäßigter Beitrag) oder 60 €/Jahr oder ein Vielfaches davon einrichtet und im Betreff “Spende für Patenschaft Mitgliedsbeitrag” angibt. Vielen Dank!

4. Oktober – Welttierschutztag

Dieser Tag ermahnt die Menschheit, die Tiere nicht über den täglichen Egoismen zu vergessen, und er ist Anlass, die jährlich wiederkehrende Frage aufzuwerfen: Hat sich inzwischen etwas für unsere tierlichen Schutzbefohlenen, gebessert – rund um den Globus, in Europa, in Deutschland?

Da fällt die Antwort, aufs große Ganze gesehen, wohl eher vernichtend aus (siehe Fotos unten). Was aber nicht vergessen werden darf: Viele bemühen sich ohne Ende, im Rahmen ihrer Möglichkeiten Gutes für die Tiere zu bewirken! Ihnen sei an dieser Stelle gedankt, denn ohne sie wäre alles noch schlimmer.

So haben auch wir uns im Rahmen unserer Parteiarbeit vorgenommen, es nicht beim Klagen über die desolaten Zustände zu belassen, sondern trotz allem hoffnungsvoll in die Zukunft zu schauen und den Glauben daran nicht aufzugeben, dass in kleinen, geduldigen Schritten Veränderungen möglich sind. Mit anderen Worten: Auch wir werden, zusammen mit vielen anderen MitstreiterInnen, unermüdlich auf das Ziel hinarbeiten, dass den Tieren ihr angestammtes Recht auf Leben und Unversehrtheit Stück für Stück zurückgegeben wird.

In der unten eingefügten bildlichen Gegenüberstellung (nur ein paar Beispiele!) dessen, was „ist“ mit dem, was „sein sollte“, wird deutlich, worauf es ankommt: mit dafür zu sorgen, dass sie, die Unschuldigen, wieder so leben dürfen, wie es ihnen zugedacht war – im Rahmen ihrer Gesetze friedlich und in sich ruhend, unbehelligt von gnadenloser menschlicher Herrschaft und Ausbeutung.

29.09.2014 / Kurzmeldung aus Brüssel

Vorstoß: Verbot Tierversuche für Haushaltsprodukte

Am 29.09.2014 flog Stefan Bernhard Eck mit der Frühmaschine von Bukarest nach Brüssel, um bei einem Hearing am frühen Nachmittag mit dem designierten Kommissar für Umweltschutz, Meerespolitik und Fischerei, Herrn Karmenu Vella, einen Vorstoß bezüglich eines zukünftigen Tierversuchsverbots für Haushaltsprodukte einzuleiten.

Eck:

„Herr Vella, mehr als 50 Prozent der europäischen Bürgerinnen und Bürger sprechen sich laut Umfragen für eine drastische Reduzierung von Tierversuchen aus. Trotzdem werden nach wie vor Millionen grausame Tierversuche jedes Jahr in Europa durchgeführt – darunter auch Tierversuche für Haushaltsprodukte, wie Geschirrspülmittel, Möbelpolitur, Schuhcreme, Waschmittel usw. und Tierversuche für deren Bestandteile. Tierversuche für Kosmetika sind seit dem Jahr 2004 und für die Bestandteile von Kosmetika seit 2009 verboten. Seit 2009 ist die Vermarktung von Kosmetika, die an Tieren getestet wurde, verboten. Meine Frage: Nach dem Verbot von Tierversuchen für Kosmetika – können wir damit rechnen, dass Sie auch ein Verbot für Tierversuche einführen, für Haushaltsmittel, die ich vorhin genannt habe?“

Der designierte Kommissar erklärte, dass ihm dieses Thema wichtig sei und er mit dem Parlament, mit Experten der EU-Kommission und mit NGO’s darüber reden wolle. Er machte auch Stefan Eck das Angebot, mit ihm nochmals über das Thema zu diskutieren.

MEP Eck betrachtet die Frage an Herrn Vella und eine von ihm zum gleichen Thema an die Kommission gestellte Frage als ersten Vorstoß, um im Bereich Tierversuche im Europäischen Parlament aktiv zu werden.

Würde die Europäische Union Tierversuche für Haushaltsmittel verbieten, so würde dies jährlich Hunderttausenden Tieren das Leben retten.

02.10.2014 / Kurzmeldung aus Brüssel

Europäischer Depressionstag – Einladung der EDA gefolgt

Anlässlich des „Europäischen Depressionstages“ folgte Stefan Bernhard Eck am 02.10.2014 der Einladung der Organisation European Depression Association (EDA) und nahm an deren Empfang teil.

Der Präsident des Europäischen Rats, Herman Van Rompuy, war ebenfalls zugegen und hielt eine Rede.

In entspannter Atmosphäre konnten sich die Abgeordneten, Veranstalter und Interessenten kennenlernen. Selbstverständlich fand auch ein ausgiebiger Gedankenaustausch über das Thema Depression statt.

Stefan B. Eck nutzte das Treffen, um weitere intensive Gespräche zu führen und seine Sichtweise bezüglich der rapide steigenden Zahlen der Depressionskranken deutlich zu machen.

28.09.14: Mahnwache in Rüsselsheim

Mitglieder unserer Partei in Aktion

Unter dem Motto “Gerechtigkeit” forderten weit über 1000 Teilnehmer vor dem Polizeihauptquartier Rüsselsheim Aufklärung über die angebliche Notwendigkeit und Verhältnismäßigkeit der Erschießung zweier Hunde durch Polizeibeamte.

Die beiden Brüder sind den sog. Listenhunden zuzuordnen. Wir fordern ein Ende der Stigmatisierung von Hunderassen!

Wenn Sie für eine Abschaffung des Hunde-Rasse-Gesetzes (Listenhunde) sind, dann unterzeichnen Sie bitte die Petition (hier)

Videoclip über die “Mission Stray Dogs Romania”

Nachdem am 15. September 2014 Stefan Eck der GUE/NGL-Fraktion im Europäischen Parlament einen detaillierten Bericht über die Massaker an den Straßenhunden abgegeben hatte, und sich die Fraktionsmitglieder dafür aussprachen, eine offizielle Protestnote an die Regierung Rumäniens zu senden, reiste Stefan B. Eck, begleitet von einer Assistentin (S. Gabriel) am 25.09.2014 nach Bukarest, um rumänischen Politikern und Tierschützern die Sichtweise der Fraktion darzulegen.

Noch am Tag seiner Ankunft fand ein erster, ausführlicher Gedankenaustausch mit dem rumänischen Abgeordneten Remus Cernea statt, dem weitere Gespräche folgten.

Am darauffolgenden Tag traf sich MEP Eck mit rumänischen und ausländischen Tierschutzaktivisten, darunter auch Claudiu Dimutriu, Vereinsvorsitzender des Vereins „Allianz gegen Missbrauch”.

Am 27.09.2014 nahm der EU-Abgeordnete an einer Demonstration gegen die fortgesetzte Tötung der rumänischen Straßenhunde auf dem „Siegesplatz“ – gegenüber dem Regierungssitz – in Bukarest teil.

Seine Rede wurde simultan vom Englischen ins Rumänische übersetzt.

Neben Stefan Eck sprach auch der Abgeordnete des rumänischen Parlamentes, Remus Cernea, und bedankte sich bei MEP Eck für seinen politischen Einsatz.

Die Bekanntgabe, dass die GUE/NGL-Fraktion auf die Initiative von Eck hin einige Tage zuvor eine offizielle Protestnote bezüglich der skandalösen Hundetötungen an die wichtigsten politischen Persönlichkeiten Rumäniens versendet hatte und damit die Streunerhunde nun auch offiziell auf der politischen Agenda des EU-Parlaments stehen, löste Stürme der Begeisterung bei den anwesenden Demonstranten aus.

MEP Eck versprach den Demonstranten, sich weiterhin für die Streunerhunde einzusetzen und bald wiederzukommen, um den Druck auf die politischen Verantwortlichen zu erhöhen.

Am letzten Tag seiner „Mission in Bukarest“ gab er dem regierungskritischen Internetnewsprovider „The EpochTimes“ ein ca. 30 minütiges TV-Interview zu den rumänischen Straßenhunden. Mit „The EpochTimes“ wurde vereinbart, dass sich der Abgeordnete Stefan Eck zukünftig auch anderen politische Schieflagen in Rumänien annehmen wird. (Videoclip über die “Mission Stray Dogs Romania” hier)

Tübinger MPI weiter in der Diskussion – Primatenforscherin Goodall kritisiert Affenversuche

Die weltbekannte Primatenforscherin und UN-Friedensbotschafterin Jane Goodall hat die Versuche mit Affen am Max-Planck-Institut für Biologische Kybernetik in Tübingen massiv kritisiert. Unterdessen prüfen die Behörden weiter das Institut.

Jane Goodall sagte britischen Tierschützern, dass sie “selten so sehr schockiert gewesen sei, wie von diesen Experimenten. Noch mehr schockiere sie, dass diese “Grundlagenforschung” von einem derartig respektierten und renommierten Institut wie dem Max-Planck-Institut durchgeführt wurde.” (Hier Bericht lesen)

Pressemitteilung / 26.09.2014

Landesverband Baden-Württemberg der Partei Mensch Umwelt Tierschutz in Aktion

10 Euro nach Kinobesuch geschenkt bekommen

Am 25. Oktober 2014 findet um 13 Uhr in Stuttgart im Delphi Arthaus Kino in der Tübinger Straße 6 eine Vorführung des Dokumentarfilms „Earthlings“ statt. Das Besondere daran: Die Besucher bekommen nach der Aufführung der Dokumentation nicht nur ihr Eintrittsgeld erstattet, sondern auch zusätzlich 10,00 Euro geschenkt.

Der Landesverband Baden-Württemberg der Partei Mensch Umwelt Tierschutz (Tierschutzpartei) veranstaltet diese Aktion, mit der Menschen über die gängigen Praktiken und Zustände in der Tierausbeutungsindustrie aufgeklärt werden sollen und welche bereits erfolgreich in Hamburg stattfand.

Um an der Kinoaktion teilnehmen zu können, wird die Vollendung des 18. Lebensjahres vorausgesetzt und die Kenntnisnahme, dass in diesem Film Szenen zu sehen sind, die Gewalt an Tieren zeigen.

Interessierte können sich Tickets für 10,00 Euro vorbestellen (hier)

Jeder/e, der/die sich die Dokumentation von Anfang bis Ende ansieht, bekommt nach der Aufführung auf Wunsch 20,00 Euro zurückerstattet. Nach dem Film besteht zusätzlich die Möglichkeit zur Diskussion und zum gegenseitigen Austausch.

Kontakt:
Landesvorsitzender Matthias Ebner
Handy: 0160 90 15 33 20
E-Mail: matthias-ebner (at) tierschutzpartei.de

Ein Dank geht an die Wissenschaftlerin Jane Goodall

Am 28.09.2014 war Jane Goodall anlässlich ihres 80. Geburtstags in Hamburg. Bettina Jung hatte die unvergessliche Möglichkeit, die beeindruckende Primaten-/ Umwelt- und Lebensschützerin Jane Goodall zu treffen.

Bettina Jung: “Jane konnte kaum sprechen, da sie so heiser war, weil sie an 5 Abenden hintereinander Reden gehalten hat, die sicher tausende Menschen verzaubert haben. Jemand stellte die Frage, woher sie die Kraft nehme. Ihre Antwort war, aus ihrer Liebe zur Natur und den Tieren und aus der Limitierung ihrer Lebenszeit. Sie hat doch noch soooo viel zu tun und die Zeit würde knapp werden. Diese Frau wirkt so zerbrechlich und ist so unendlich kraftvoll. Jane hat beispielsweise ein Gemälde von Udo Lindenberg geschenkt bekommen, das sie für ihre Stiftung versteigern konnte. Sie hat es sich nicht nehmen lassen, die Präsentation selbst vorzunehmen und hat das Riesending von Gemälde durch den Mittelgang der Kulturkirche in Altona geschleppt mit einem strahlenden Lächeln auf den Lippen! Der gesamte Abend war ein unvergessliches Erlebnis, ein leidenschaftliches Plädoyer für den Schutz der Primaten, den Schutz ihres Lebensraumes, die Unterstützung der Menschen in Afrika, die Weiterentwicklung alternativer Energien und eine zumindest vegetarische, besser vegane Gesellschaft.

Ich hatte ganz kurz die Möglichkeit, ihr Glückwünsche im Namen der Partei auszusprechen und unser aller tiefsten Respekt für ihr Lebenswerk! Danke, Jane Goodall, und ganz, ganz viel Gesundheit!”