Mahnwache gegen die Streunertötungen in Rumänien

Partei MUT in Aktion

Am 11. Januar 2014 fand mit knapp 500 Teilnehmern eine sehr bewegende Mahnwache gegen die bestialischen Hundemorde vor dem Bundestag in Berlin statt. Mit dieser großen Zahl an Teilnehmern hatte niemand gerechnet.

Ausgerichtet wurde die Veranstaltung von der Aktion Fair Play Leipzig. Neben dem BMT (Bund gegen Missbrauch der Tiere) waren der Verein Vier Pfoten und natürlich wir vertreten. Ein besonderer Dank geht an die Parteimitglieder aus Schleswig-Holstein, die den weiten Weg auf sich genommen hatten, um vor Ort zu sein.

Diese Mahnwache verlief friedlich und vor allem sehr emotional; dazu trug auch die musikalische Untermalung während der Veranstaltung bei.

Besonderen Protest hagelte es, als über das Vorhaben der rumänischen Regierung berichtet wurde, die Rettung und Ausfuhr der rumänischen Hunde zukünftig strafrechtlich zu verfolgen. Dieses Vorhaben ließ die anwesenden Tierschützer an dem moralischen Verständnis der verantwortlichen Politiker gänzlich zweifeln. Ein klarer Beweis dafür, dass jetzt Handlungsbedarf seitens der EU besteht.

Und deshalb ist es auch so wichtig, dass Vertreter unserer Partei ein Wörtchen in Brüssel mitzureden haben. Bitte unterstützt uns am 25. Mai 2014 bei der Europawahl mit Eurer Stimme. Denn wir sind die STIMME der wortlos leidenden TIERE…

Mahnwache in Hamburg zum Gedenken an die rumänischen Straßenhunde

Landesverband Schleswig-Holstein in Aktion

Am 30. November 2013 gedachten viele Menschen bei einer Mahnwache in Hamburg der bereits getöteten Hunde in Rumänien, um friedlich auf dieses bestehende Unrecht aufmerksam zu machen.

Aus unserer Partei waren Ulla Schloon, Peter Nedderhof und Malte Neumann vor Ort; sie sammelten nach vielen interessanten Gesprächen mit Interessierten Unterstützungsunterschriften für die Europawahl 2014.

 

Musik gab es von Jimmy Slick, der mit Songs wie unter anderem “Hunde ohne Namen” die Thematik in Musik transportierte und für den guten Zweck auftrat. Sogar Frank Weber, bekannt aus dem Fernsehen mit der Sendung „Hund Katze Maus“, hielt eine sehr bewegende Rede.

Wieder einmal zeigte es sich in den Gesprächen mit Passanten, dass es viele Menschen gibt, die bis dato gar nicht wussten, dass es die Partei Mensch Umwelt Tierschutz gibt.

Rumäniens sanfte Hunde / Teil 1

Ein Reisebericht…

Letzte Woche verschaffte sich die Bundesvorsitzende Barbara Nauheimer einen persönlichen Überblick über die Situation der Straßenhunde in Rumänien. Dabei besuchte sie ein staatliches Tierheim sowie drei private Shelter. Ja, es gibt sie: Tierliebe Rumänen, die mit zum Teil sehr bescheidenen Mitteln Straßentieren ein Zuhause geben, um sie vor dem staatlich verordneten Massenmord zu bewahren.

Barbara Nauheimer: „Das Flugzeug der rumänischen Fluggesellschaft Tarom landete mittags in Bukarest. Mit einem Mietwagen fuhr ich nach Buzau, 100 km nordöstlich von Bukarest gelegen. Ich hatte von einer Gruppe engagierter deutscher Tierschützer von der beabsichtigten baldigen Schließung des dortigen staatlichen Tierheims erfahren. Schließung: Die Tiere sollten, sobald der Winter den Weg zum Tierheim unpassierbar machen würde, sich selbst überlassen werden. Bereits auf dem Weg nach Buzau begegneten mir zahlreiche Streunertiere, abgemagert, aber offenbar vertraut mit dem Leben auf der Straße. An Tankstellen, kleinen Läden, Bushaltestellen und auch vor Häusern warteten sie auf Essbares, was ihnen von tierlieben Menschen zumindest gelegentlich hingeworfen wird. Zwischen den einzelnen Ortschaften konnte man am Straßenrand überfahrene Tiere sehen.

In Buzau angekommen, traf ich mich mit zwei rumänischen Tierschützerinnen, die mir den Weg zum Tierheim zeigten. Dort bot sich mir ein erschütterndes Bild. In einer langen Reihe von Zwingern befanden sich ca. 100 Hunde aller Größen und Altersklassen. Eine weitere Reihe von Zwingern war nicht mehr besetzt. Über den Verbleib der Hunde konnte ich nichts in Erfahrung bringen. Im nahe gelegenen Gebüsch lagen jedoch einige Hundeleichen.

Am Abend war ich bei einem rumänischen Ehepaar zu Gast, die ein privates Tierheim betreiben. Schon am Eingang drang mir das Gebell unzähliger Hunde entgegen. Im der Küche des Hauses wurde ich von geschätzten 20 bis 30 Hunden begrüßt. Auch im Wohnzimmer befanden sich Hunde. Draußen, in einem ehemaliger Obstgarten, leben in selbstgebauten Gehegen an die 150 Tiere. Diese habe ich jedoch erst am nächsten Tag gesehen. Alle waren freundlich, alle aufgeregt, alle wollen gestreichelt werden, alle wollen heraus aus ihren Umzäunungen und mitgenommen werden. Man kann diesen Wunsch in ihren Augen sehen.

Am nächsten Tag wurden von deutschen Tierschützern, die ebenfalls in Buzau waren, 10 Tiere aus dem staatlichen Tierheim in ein privates Tierheim in die Nähe von Bukarest gebracht. Ich fuhr mit einem rumänischem Mann, der uns den Weg wies, voraus. Am Straßenrand wieder der gleiche Anblick: Futtersuchende Tiere, einige überfahrene Tiere. Auf der Fahrt dorthin, im Wohnmobil der Tierschützer, verängstigte, zitternde Tiere, die nicht wissen, was mit ihnen geschehen wird. Sie wurden in Sicherheit gebracht. Deutsche Sponsoren sorgen mit monatlichen Beiträgen von 35 Euro für ihr Weiterleben.

Am dritten Tag erreichte ein LKW des bmt Buzau und ca. 60 Tiere aus dem Tierheim, was im Winter geschlossen werden soll, wurden in ein anderes staatliches Tierheim gebracht. 20 Tiere wurden in die Obhut einer türkischen Tierschützerin gegeben, die in der Nähe von Bukarest ein privates Tierheim leitet. Die 60 Tiere sind im staatlichen Tierheim vor dem Verhungern, Verdursten und Erfrieren gerettet, ihr Leben ist jedoch weiterhin bedroht. Ohne Menschen, die sie adoptieren, werden sie getötet werden. Einige, aber weißgott nicht alle, haben Sponsoren, dh. tierliebe Menschen, die für ihren Unterhalt zahlen und sie so vor der Tötung bewahren.

 

Ich habe noch zwei weitere private Tierheime besucht. Beide, wie auch die staatlichen Tierheime, sind rettungslos überfüllt. Fünf, manchmal 10 Hunde teilen sich einen Zwinger von 4 Quadratmeter Größe. In den privaten Tierheimen konnte ich Stroh in den Hütten erkennen. In dem staatlichen Tierheim lebten die Hunde auf Beton. Ich habe schon sechs Hunde, trotzdem bin ich jetzt Sponsorin für 10 Hunde und einen habe ich mitgenommen: Armina. Am liebsten würde ich sie alle retten, die vielen sanften Hunde Rumäniens.“

Offener Brief zum Massaker an Rumäniens Straßenhunden

Dieser Brief wurde geschrieben an nachfolgenden EU-Parlamentarier und an verschiedene Kommissare der Europäischen Kommission:

Herrn Martin Schulz (Präsident des Europäischen Parlamentes),
Frau Viviane Reding (Kommissarin für Justiz, Grundrechte u.  Bürgerschaft),
Frau Kristalina Georgieva (Kommissarin für Internat. Zusammenarbeit, humanitäre Hilfe, Krisenreaktion),
Herrn Dacian Ciolos (Kommissar für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung),
Herrn Tonio Borg (Kommissar für Gesundheit)

Sehr geehrte Damen und Herren,

als Partei, die sich seit ihrer Gründung im Jahr 1993 insbesondere dem Schutz der Tiere verpflichtet fühlt, wenden wir uns an Sie mit einem dringenden Anliegen: Sie haben sicherlich von dem Massaker an den Straßenhunden in Rumänien Kenntnis. Einzig und allein wären Sie in der Lage, dem skandalösen Vorgehen der rumänischen Behörden Einhalt zu gebieten!

In ihrer Not wenden sich deutsche Tierschützer tagtäglich an unsere Partei – in der Annahme, dass wir als „Tierschutzpartei“ etwas zur Beendigung des himmelschreienden Unrechts an den Straßenhunden in diesem Land beitragen können. Da wir jedoch nicht im EU-Parlament vertreten sind, haben wir so gut wie keine Möglichkeit, dazu beizutragen, dass Abhilfe geschaffen wird.

Wir appellieren daher an Sie, Einfluss auf die rumänischen Behörden zu nehmen! Bitte lassen Sie nicht länger zu, dass Europa insgesamt Schaden nimmt, weil ein Mitgliedstaat der Europäischen Union ein Verhalten an den Tag legt, das allen ethischen Prinzipien Hohn spricht und zu internationalen Protesten führt! Offensichtlich hat man in Rumänien noch nicht begriffen, dass die Mitgliedschaft in einer „Wertegemeinschaft“, als die sich die EU versteht, ein grundlegend ethisches Verhalten nicht nur den Menschen, sondern auch den Tieren gegenüber einschließt!

Nicht zuletzt sind wir – als entschiedene Unterstützer des europäischen Gedankens – zutiefst enttäuscht, dass sich in der „Wertegemeinschaft Europa“ Tier-Massaker geradezu apokalyptischen Ausmaßes abspielen und sich bisher keiner der zuständigen Politiker/innen gefunden hat, sich mit den grausam gequälten Tieren zu solidarisieren und ihnen zu Hilfe zu kommen.

Wir bitten Sie, sich im Rahmen Ihrer Möglichkeiten mit aller Entschlossenheit bei der Justizbehörde, die das Töten der Tiere legitimiert hat, als ersten und wichtigsten Schritt dafür einzusetzen, dass dieses Gesetz zurückgenommen wird. Setzen Sie bitte ein deutliches Signal, damit das Massaker an Rumäniens Straßenhunden beendet wird!

In der Hoffnung auf Ihr Tätigwerden verbleiben wir

mit freundlichen Grüßen

der Bundesvorstand der Partei Mensch Umwelt Tierschutz

VeggieWorld 2013 vom 26. – 27.10.2013 in Düsseldorf

Landesverband NRW wird Vortrag halten

Am kommenden Wochenende ist es nun soweit: Die VeggieWorld 2013 findet am 26. und 27.10.2013 in Düsseldorf statt.

Viele von Ihnen kennen diese Messe, auf der sich viele Aussteller finden: Das Spektrum umfasst vieles rund um die Themen vegetarische-vegane Ernährung, Bekleidung, Literatur, Organisationen bis hin zu uns als politische Vertreter! Die Referenten bieten durch ihre Vorträge einen Einblick in die Tierschutz- & Tierrechtsarbeit, gesunde Ernährung und Show-Bühne eine Vielfalt von “veggie”.

Der Landesverband NRW ist dort mit dem Vortrag “Modetrend oder Prinzip Vegetarismus – Wie nachhaltig sind Politik und Gesellschaft?” vertreten: Wir möchten damit den Landesverband zum einen bewerben, zum anderen stellen wir uns kritischen Fragen, die wir als politische Vertreter nutzen, um mit den Besuchern zu diskutieren.

Wir laden Sie alle herzlich ein, uns auf der VeggieWorld zu besuchen!

Was: VeggieWorld – Die Messe für nachhaltiges Genießen
Wann: 26.-27. Oktober 2013, 10:00 – 18:00 Uhr
Wo: CCD – Congress Center Düsseldorf (Stockumer Kirchstraße 61, 40474 Düsseldorf)
Tageskarte: 5,- € (Die Tickets können direkt vor Ort an den Kassen des Congress Centers Düsseldorf erworben werden.) (Hier finden Sie die Anfahrtsbeschreibung!)

Demonstration gegen Hundemassaker in Rumänien

LV Bayern in Aktion

Am 05. Oktober 2013 wurde eine Kundgebung/Demonstration von der Bürgerinitiative Aktion Fair Play/Region Nürnberg organisiert, bei der die Partei Mensch Umwelt Tierschutz (vertreten durch unseren Bundesvorsitzenden Horst Wester und die Parteimitglieder Veronika Drüschler und Dr. Olivia Offner) mit einem Infostand zugegen war. An die 200 Demoteilnehmer waren gekommen, um lautstark gegen die verabscheuungswürdigen Gesetze zur Tötung der Hunde in Rumänien zu protestieren und eine Petition zu unterschreiben.

Neben zahlreichen Gesprächen mit Passanten und Kundgebungsteilnehmern wurden auch über 70 Protestbriefe unterzeichnet und im Anschluss an den Bürgermeister von Pitesti/Rumänien geschickt – mit der Aufforderung, sich an die EU-Richtlinien zu halten, die auf Einfangen, Kastrieren und wieder Aussetzen der Straßenhunde basieren.

Unser Rumänienflugblatt “Kastrieren statt töten”

Unser Rumänienplakat “Massenmord an Streunerhunden in Rumänien erlaubt!”

Protestschreiben an den Bürgermeister von Pitesti – Für Sie zum Ausdrucken, Unterschreiben und Versenden!!!

Hubertusmesse am 20. Oktober in der Wolfenbütteler Trinitatiskirche

LV Niedersachsen in Aktion

„Alle Jahre wieder…“ finden in Stadt und Land, verstreut in der ganzen Republik, sowohl in evangelischen als auch in katholischen Kirchen sog. Hubertusmessen statt.

Es ist immer dasselbe unerträgliche, weil heuchlerische Ritual, das da abgezogen wird. Man nimmt Bezug auf eine berühmte Legende: Die Erscheinung einer Hirsches bei der Jagd ließ den ausschweifenden Edelmann Hubertus aus Lüttich plötzlich erschauern und ihm wurde bewusst, dass das Töten von Tieren nicht im Schöpfungsplan vorgesehen ist. Von Stund an entsagte er dem mörderischen Treiben – auf gut Deutsch: Er hörte auf zu jagen!

Und was machen die Jäger, und mit ihnen die Pfarrer daraus? Eigentlich raffiniert, wie es ihnen immer wieder gelingt, „die Kurve zu kriegen“: Originalzitat aus der Wolfenbütteler Zeitung – der Redakteur referierte Teile der Hubertus-Predigt, Abteilung „christliches Sprachrohr“ der Waidmänner: „Später erkannte Hubertus in allen Wesen Geschöpfe göttlichen Ursprungs, für die er sich (Achtung Kurve!) hegend (!) und pflegend (!) verwandte. Diese Grundhaltung der Achtung vor dem Geschöpf ging als Waidgerechtigkeit (!!) in die Verhaltensgrundsätze der Jägerschaft ein.“

Dazu noch die Krönung, direkt aus Jägermund: „Die Hubertusmesse ist das Erntedankfest der Jägerschaft. Wir haben das ganze Jahr über waidgerecht gejagt und möchten den Schöpfer ehren. Diese Tradition wollen wir wahren.“ Also nix mit „Ende der Jagd“! Der heilig gesprochene Hubertus würde sich im Grabe umdrehen ob der widersinnigen Instrumentalisierung seiner Person!

Da bleibt einem nur, in Form von Demonstrationen Salz in die waidgerechte Suppe zu streuen, auf dass sie nicht mehr ganz so bekömmlich ist!

Die Wolfenbütteler Demonstration wurde für Sonntagmorgen (20.10., 10 Uhr) regelrecht aus dem Hut gezaubert, und zwar am Abend zuvor bei den Braunschweiger „Fellnasen“ (s.o.). Zu Viert standen wir – Deniz Burucu, Martina Ludwig, Rüdiger Busch und Margret Giese – dann rechtzeitig vor dem Gotteshaus, „bewaffnet“ mit mehreren riesengroßen Anti-Jagd-Transparenten sowie einschlägigen Falt- und Flugblättern, die unmissverständlich die Wahrheit über die mörderischen Facetten der Jagd, z. B. die Fallenjagd, beschreiben und den Teilnehmern an der Kirchentür in die Hand gedrückt wurden.

Dümmliche Bemerkungen aus Jägermund sind auch schon Tradition und gehören einfach dazu. Und „es kratzt uns auch nicht“, wenn die Zeitung, ganz im Sinne der Jäger und der Kirche, uns nicht erwähnt! Man will wohl dem Pfarrer nicht in die Parade fahren, der – Zitat gegenüber M. Giese – der Auffassung ist, die Kirche müsse für alle gesellschaftlichen Gruppen offen sein.

Bei ähnlicher Gelegenheit soll die Frage gestellt werden, ob diese These z. B. auch für die Betreiber von Atomkraftwerken – ebenfalls eine „gesellschaftliche Gruppe“ – gilt… Wetten dass? (Margret Giese)

Nachfolgend 3 Bilder von den Opfern einer Treibjagd bei Langenrain aus dem Jahr 2009

Mahnwache in Braunschweig zum Gedenken der rumänischen Hunde

LV Niedersachsen in Aktion

Für Samstag, den 19. Oktober, hatten Braunschweiger Tierschützer, die sich „Fellnasen“ nennen, zu einer Lichterkette eingeladen. Bei dieser stillen Mahnwache wurde der ermordeten rumänischen Streunerhunde gedacht.

Ca. 300 BesucherInnen, die meisten mit ihrem Hund, waren dem Ruf gefolgt. Auch mehrere Mitglieder unserer Partei waren dabei, darunter die beiden Vorsitzenden des LV Niedersachsen, Margret Giese und ihre Stellvertreterin Eva Lyska.

Eine Tierschützerin trug ein ergreifendes Gedicht vor, in dem die tiefe Trauer über die entsetzlichen Massaker an den Tieren zum Ausdruck kam.

Nach Auskunft der VeranstalterInnen soll eine solche Mahnwache wiederholt werden. Vorgesehen ist dann auch ein Demonstrationszug durch die Braunschweiger Innenstadt. Es ist zu hoffen, dass die europaweiten Demonstrationen in Rumänien Gehör finden und die juristische Genehmigung des Massakers rückgängig gemacht wird!

Im Übrigen: Wenn sich die EU eine „Wertegemeinschaft“ nennt, fragt man sich, inwieweit die mörderischen Vorgänge im Mitgliedsland Rumänien damit vereinbar sind – und ob nicht Rumänien endlich zur Verantwortung gezogen werden sollte!

Stoppt das Hundemassaker in Rumänien!

Bitte unterstützen Sie den nachfolgenden Protest (Originalbrief) des Rumänischen Tierschutzbundes von Dr. Carmen Arsene

Betreff / Subject (example): Stop dog massacre in Romania!

Madams and Sirs,

Mass killing is simply not the answer and is totally unacceptable in the civilized world of today.

MASS NEUTERING is the only LONG TERM solution for the decrease of the stray dogs phenomenon, as it aims to the source of the problem.

The law no. 258/2013, just adopted, regarding the mass killing of dogs, is against the provisions of the European Convention ratified by Romania, it clearly contradicts the European norms regarding animal protection, it is contrary to all the conclusions of the studies performed by specialized institutions as the World Health Organization (WHO, Geneva) that concluded that dog slaughter has no result on the dog population in the street, it is contrary to all conclusions and results deriving from the mass euthanasia and killings in Romania, it is contrary to all results obtained in Oradea, Lugoj, Cernavoda and in other countries where “catch, neuter and return” lead to the almost complete eradication of the strays situation.

The law regarding the mass euthanasia destroys morality, human dignity, it gravely affects the physical and pshycological welfare of the society and it denies the constitutional right to physical and pshycological integrity.

We ask the President, the Government, the Sanitary Veterinary National Authority, the City Halls to show morality, wisdom and common sense and to prevent the implementation of a monstrous law, not dignified for the present century and which will not lead to the resolving of the problem.

We ask the European Commission, European Parliament to have a decisive and strong position and to make use of any legislative possibilities in order to stop the massacre of the dogs in Romania.

Name, country

Senden Sie den Brief an folgende Empfänger:

comm-rep-ro@ec.europa.eu, peti-secretariat@europarl.europa.eu, koen.doens@ec.europa.eu, pia.ahrenkilde-hansen@ec.europa.eu,leonor.ribeiro-da-silva@ec.europa.eu, Frederic.vincent@ec.europa.eu

Übersetzung des Briefes:

Sehr geehrte Damen und Herren,

Massentötungen sind heutzutage in einer zivilisierten Welt schlicht keine angemessene Vorgehensweise und in keiner Weise akzeptabel.

Die Massenkastration ist die einzige langfristige Lösung, das Problem der Straßenhunde zu verringern, denn damit wird an der Ursache angesetzt.

Das kürzlich verabschiedete Gesetz Nr. 258/2013 zur Massentötung von Hunden verstößt gegen die Vereinbarungen der Europäischen Konvention, die auch Rumänien ratifiziert hat, es steht im krassen Gegensatz zu europäischen Normen, den Tierschutz betreffend, es missachtet alle Ergebnisse von Untersuchungen sachkundiger Institutionen. So ist die WHO (Weltgesundheitsorganisation Genf) zu dem Ergebnis gekommen ist, dass Massentötungen sich nicht auf die Populationsgröße von Straßenhunden auswirken. Ein solches Vorgehen missachtet alle Erkenntnisse, die man aus Massentötungsaktionen in Rumänien bereits gewonnen hat; es missachtet, was man aus Oradea, Lugoj, Cernavoda und anderen Ländern weiß: dort hat „catch, neuter, return“ (Einfangen, kastrieren, wieder aussetzen) das Straßenhunde-Problem fast vollständig beseitigt.

Das Gesetz zur Massentötung zerstört Moral und Menschenwürde, greift das Befinden der Gesellschaft heftig an und missachtet das Grundrecht auf körperliche und seelische Unversehrtheit.

Wir ersuchen den Präsidenten, die Regierung, die Nationale Behörde für Tiergesundheit und die jeweiligen Bürgermeister: zeigen Sie Moral, Klugheit, gesunden Menschenverstand und verhindern Sie, dass dieses scheußliche Gesetz umgesetzt wird; es passt nicht in unser Jahrhundert und löst die Probleme nicht.

Wir ersuchen das Europäische Parlament und die Europäische Kommission: treten Sie entschieden und streng auf, nutzen Sie alle gesetzlichen Möglichkeiten, um den Hundemassakern in Rumänien ein Ende zu bereiten.

Name, Land

Rumänien: Tötung von Straßenhunden gesetzlich erlaubt

Wir fordern: Kastration statt Tötung!

Am Mittwoch, den 25.09.2013, hat der Oberste Gerichtshof Rumäniens ein Gesetz bestätigt, dass es erlaubt, Straßenhunde zu töten. Mit der Unterschrift von Staatspräsident Traian Basescu ist das Gesetz in Kraft getreten. Damit reagierte das Parlament auf einen tragischen Unfall, bei dem ein vierjähriges Kind von einem streunenden Hund tot gebissen wurde.

Das neue Gesetzt sieht vor, dass eingefangene Hunde 14 Tage lang in Tierheimen versorgt werden müssen; werden sie in der Zwischenzeit nicht vermittelt, dürfen sie eingeschläfert werden. Man geht davon aus, dass allein in Bukarest etwa 65 000 Straßenhunde leben.

Vor dem Gerichtsgebäude in Bukarest protestierten Gegner dieses Gesetzes. “Es wäre doch viel besser, wenn alle Hunde im Land sterilisiert würden”, meinte eine Frau.

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz verurteilt die tierfeindliche Entscheidung der politisch Verantwortlichen und spricht sich klar und deutlich für ein flächendeckendes Kastrationsprogramm von rumänischen Straßentieren aus!

Fordern Sie den rumänischen Präsidenten auf, die Tötung von Straßentieren mit sofortiger Wirkung auszusetzen (Hier protestieren!)