04.11.2014 / Kurzmeldung aus Brüssel

Gespräch mit Vertretern der „World Animal Protection“

Am 04.11.2014 stand für den EU-Abgeordneten Stefan Bernhard Eck ein intensives Gespräch in seinem Büro mit Ruud Tombrock (Director Europe) und Tania Valerie Raguz (Public Policy Advisor) von der NGO „World Animal Protection“ (WSPA) auf der Agenda.

Im Mittelpunkt dieses Gespräches stand das Thema Rumänische Straßenhunde und eine geplante Konferenz hierzu in Bukarest Anfang Januar 2015.

Daneben wurden auch weitere Projekte im Bereich Tierschutz besprochen, um eventuelle Synergieeffekte zu ermöglichen: das Verbot von Tierversuchen für Haushaltsprodukte und deutliche Verbesserungen in der „Nutztierhaltung“.

1. November “Weltvegantag”

Landesverband Sachsen in Aktion

Die Aktion des Landesverbandes Sachsen war am Weltvegantag in der Dresdner Fußgängerzone ein voller Erfolg. Viele Passanten waren neugierig und es konnten sehr gute Gespräche geführt werden. Die zahlreichen veganen Leckereien waren schon nach kurzer Zeit “verputzt”.

Der LV Sachsen freut sich über jeden weiteren aktiven Mitstreiter.

Fotoimpressionen Veggie-World Düsseldorf 2014

Vom 25. bis 26.10.2014 fand die Veggie-World-Messe in Düsseldorf statt. Hier ein paar Schnappschüsse von dem anstrengenden, aber erfolgreichen Wochenende auf dem etliche neue Parteimitglieder geworben wurden.

ZDF / Sonntag, 02.11.2014, 14:45 – 15:10 / Doku: Vorsicht Pelz

“planet e.”-Filmautor Manfred Karremann ist für seine entlarvende Dokumentation auf Märkten und Farmen in Nordchina und in den Gerbereien von Bangladesch unterwegs. Was er entdeckt, ist erschütternd. Tierhäute für die Lederproduktion werden massiv mit Chemikalien behandelt. Das belastet die Arbeiter, die Umwelt und die Produkte. Was wir dann im Laden kaufen, bringt oftmals das Gift direkt auf unsere Haut.

Die Zuchttiere haben ein kurzes und qualvolles Leben. Für die Pelzapplikationen werden vor allem Marderhunde gehalten, rund zehn Millionen sind es in China. (hier zur Sendung)

NDR / 22:00 Uhr / Vorschau auf die kommenden Wochen

3. November: 45 Min – Zeitbombe Zucker
Süß und verführerisch – vielleicht auch gefährlich: Mehr als 34 Kilogramm Zucker nehmen wir jährlich zu uns. Welche Folgen hat das? Macht Zucker süchtig oder gar krank?

10. November: 45 Min – Die Wahrheit über Pelz
Kein Tabu mehr: Heute ist Fell wieder angesagt. Oft denken die Kunden, was sie an der Jacke tragen, sei Kunstfell oder nur ein Abfallprodukt. Aber das ist falsch. Es geht zudem um viel mehr als nur den Tierschutz: nämlich um Verbraucherschutz, Arbeitsschutz und, nicht zuletzt, auch um die Gesundheit.

17. November: 45 Min – Kinderleben mit Behinderung
Die meisten nichtbehinderten Menschen haben eine große Scheu gegenüber Kindern mit Behinderung. Für die behinderten Kinder und ihre Familien bedeutet das oft auch Isolation. Wie gestalten sie ihren Alltag und wie meistern sie dessen Herausforderungen?

23.10.2014 / Bericht aus Straßburg

“Kampf” um Rumäniens Straßenhunde geht erfolgreich weiter!

Bruessel52Am 23. Oktober 2014 wurde die zweite Phase zur Rettung der Streunerhunde Rumäniens in die Wege geleitet.

Auf der Sitzung der Intergruppe für den Schutz und das Wohlergehen der Tiere (Intergroup for Animal Welfare and Conversation) hielt Abgeordneter Stefan Bernhard Eck ein eindringliches Plädoyer – nachdem er den anwesenden Parlamentarier/innen über seine Rumänienreise vor rund 4 Wochen und den dort gewonnenen Erkenntnissen berichtet hatte. Er bat die Mitglieder der Intergroup geschlossen eine Protestnote (ähnlich dem Letter of Protest der Fraktion der Europäischen Linken GUE/NGL)  an die rumänische Regierung und die verantwortlichen Behörden zu senden.

 

 

Bruessel53Danach schilderte die aus Rumänien angereiste Andrea Agapi den Anwesenden, welchen Repressalien sie und ihre 10 Jährige Tochter Sophia seitens der ASPA und der rumänischen Polizei ausgesetzt seien, seit sich ihr traumatisiertes Kind aktiv für die Streunerhunde Rumäniens einsetze.

Abschließend vereinbarten Janusz Wojciechowski (Präsident der Intergroup) und Stefan Bernhard Eck (einer der Vizepräsidenten der Intergroup), in Kürze eine Protestnote zu verfassen, den mittlerweile ca. 60 Parlamentariern, die der Intergruppe angehören, zur Unterschrift vorzulegen und danach der rumänischen Regierung und den verantwortlichen Behörden zu übersenden.

Dadurch folgt dem Vorstoß der Fraktion GUE/NGL eine zweite große Gruppe EU-Abgeordneter und wird gegen die fortdauernden Massaker an den Straßenhunden Rumäniens offiziell Kritik zu üben.

Der Präsident der Intergroup kündigte zum Schluss des Treffens an, schon bald eine Konferenz zum Thema Streunerhunde einzuberufen. Es wurde auch in diesem Zusammenhang eine Anfrage an den Rechnungshof der Europäischen Union bezüglich der korrekten Verwendung der EU-Mittel in Erwägung gezogen.

Durch die heutige Übereinkunft der Intergroup for Animal Welfare and Conversation ist ein weiterer Teilerfolg zur Beendigung der Gräueltaten an Rumäniens Hunden zu verzeichnen.

Der Abgeordnete Stefan Eck gab Frau Agapi eine persönliche Botschaft mit auf den Heimweg, die sie an Rumäniens Tierschützerinnen und Tierschützern weitergeben soll: “Ich werde bald wieder in Bukarest sein, um mit Euch um das Leben der Straßenhunde zu kämpfen.”

22.10.2014 / Newsflash aus Straßburg

Historische Wende – Europaparlament gegen Stierkampf!

Das europäische Parlament stimmte heute über die “Anti-Stierkampfanträge” des Abgeordneten Bas Eickhout (Niederländische Grüne Linke) und der Europäischen Grünen ab.

In einer Resolution sprachen sich 341 Abgeordnete dafür aus, dass weder Mittel der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) noch sonstige Haushaltsmittel für die Finanzierung tödlich endender Stierkämpfe verwendet werden sollten. Das Parlament war sich mehrheitlich einig, dass eine solche Finanzierung einen klaren Verstoß gegen das Europäische Übereinkommen zum Schutz von Tieren in landwirtschaftlichen Tierhaltungen (Richtlinie 98/58/EG des Rates) darstelle. Dagegen stimmten 291 Abgeordnete.

Der Antrag zur Änderung des Haushaltsplanes 2015 bezüglich der Streichung von Agrarsubventionen für Kampfstier-Zuchtbetriebe scheiterte jedoch an einer hauchdünnen Mehrheit der unbelehrbaren Stierkampfbefürworter. Wie zu erwarten war, stimmten vor allem die Vertreter der EPP (Europäische Volksparteien) und der S&D (Fraktion der progressiven Allianz der Sozialdemokraten) gegen den Antrag.

Bei der Verabschiedung des nächsten Haushaltes ist somit zu rechnen, dass es keine Agrarsubventionen für Kampfstier-Züchter mehr geben wird.

Nach der Abstimmung gratulierte der Abgeordnete Stefan Eck seinem niederländischem Kollegen Eickhout für den erfolgreichen Vorstoß gegen den tierquälerischen Stierkampf.

04.10.2014 / Kurzbericht aus Brüssel

Auch am Wochenende in Sachen Tierschutz/Tierrechte unterwegs

(Animaux dans la ville / Dieren in de stad / Tiere in der Stadt)

MEP Stefan Bernhard Eck nahm am 04.10.2014 auf Einladung von Madame Dolphine Bourgeouis, Stadträtin in Brüssel / Bruxelles, gemeinsam mit zwei seiner Mitarbeiterinnen, an der Veranstaltung “Tiere in der Stadt” im Zentrum von Bruxelles teil.

Stefan Eck stellte sich bei den schätzungsweise 25 Tierschutzorganisationen, die dort mit Infoständen vertreten waren, vor und nutzte die Gelegenheit, sich mit verschiedenen Besuchern zum Thema Tierschutz und Tierrechte auszutauschen.

07.10.2014 / Kurzbericht aus Brüssel

Moderation Stefan Eck für “Eurogroup for Animals”

Stefan Eck, einer der Vizepräsidenten der „Eurogroup for Animals“, übernahm am 07. Oktober 2014 die Moderation der Konferenz und Ausstellung „Put the Animal Welfare at the Heart of the EU“ im Yehudi-Menuhin-Bereich des Brüsseler Europäischen Parlaments.

Bruessel48Seine Gästeliste umfasste die Namen Roman Kolar (Tierschutzbund), Pablo Lalor und David van Gennep, Dr. Joanna Swabe und Peter Hepburn.

Roman Kolar sprach über eine EU-weite Strategie für Alternativen zu Tierversuchen.

Pablo Lalor und David van Gennep sprachen über den illegalen Handel mit Wildtieren und Peter Hepburn über die Notwendigkeit einer EU-Gesetzgebung für Haustiere (vornehmlich Katzen und Hunde).

 

 

Dr. Joanna Swabe berichtete über die Auswirkungen von Handelsabkommen in Bezug auf Tierschutzstandards, insbesondere des geplanten TTIP.

Der EU-Abgeordnete Stefan Eck nutzte die Gelegenheit, neue Kontakte zu den zahlreichen Konferenzteilnehmern zu knüpfen. Am Rande informierte er sich bei Sabine Ohm von ProVieh über Schweinehaltung und Kaninchenmast und führte ein Gespräch mit der Generalsekretärin der portugiesischen Tierschutzpartei, die an der Konferenz teilnahm.

Am Ende seiner Moderation erklärte Stefan Eck den unzähligen Anwesenden die einfachste Form, Tiere zu schützen: Sie einfach nicht mehr zu essen! (Videoabschnitte seiner Moderation folgen in Kürze) Bruessel49

Außerdem führte er mit dem Präsidenten der „Eurogroup for Animals“, Janusz Wojciechowski, einen Gedankenausstausch bezüglich seines „Projektes Rumänienhunde“, das bei der nächsten Sitzung der Intergroup auf die Agenda kommen soll.

Messe “Du und Deine Welt” in Hamburg

LV Hamburg in Aktion

04.10.2014LVHamburg1

Am Welttierschutztag, dem 04. Oktober 2014, auf der Messe “Du und Deine Welt” in Hamburg hatten wir die einmalige Möglichkeit, unsere Partei den Besuchern vorzustellen. Wir waren die einzige Partei, die sich vor Ort präsentieren durfte.

 

 

 

 

 

 

Viele Besucher haben sich über unsere Partei informiert und auf der Interessentenliste eingetragen.

Als Höhepunkt besuchte der Schauspieler und Tierschützer Hannes Jaenicke unseren Infostand und unterhielt sich mit den Landesvorsitzenden Bettina Jung und Martin Buschmann. Statement von Hannes Jaenicke: „Dass die Tierschutzpartei den Einzug in d04.10.2014LVHamburg2as Europaparlament geschafft hat, finde ich großartig! Raus mit der AfD – rein mit den Tierschützern!“

 

Mahnwache gegen Landwirtschaftliches Hauptfest

LV Baden-Württemberg in Aktion

Am 27. und 28.09. sowie 03.10.2014 haben wir anlässlich des Landwirtschaftlichen Hauptfests (LWH) auf dem Stuttgarter Volksfest jeweils 6-7 Stunden eine Mahnwache abgehalten und die Menschen darüber aufgeklärt, dass die auf dem LWH gezeigte Tierhaltung nicht der Realität in den unzähligen deutschen Tierfabriken entspricht. (Vollständiger Artikel + weitere Bilder hier)