Am 15. Dezember 2016 fand im Tübinger Kino Arsenal eine weitere Sondervorführung des von der Tierschutzpartei unterstützten Dokumentarfilms “Im Namen der Tiere” statt, die von Act for Animals organisiert worden war. Zu dieser waren circa 40 Besucher_innen erschienen, die im Anschluss an den Film zahlreiche Fragen an unseren Landes- und Bundesvorsitzenden Matthias Ebner sowie Dr. Edmund Haferbeck, wissenschaftlicher Berater von PETA, aber natürlich auch Julia Schnurr von Act for Animals loswerden konnten.
Category: Bundesvorstand
Anschlag auf dem Breitscheidplatz in Berlin
Wieder wurden unschuldige Menschen von einer Sekunde auf die andere kaltblütig aus dem Leben gerissen. Was zurückbleibt ist Angst, tiefe Trauer und Entsetzen.
Die Schuldigen müssen zur Rechenschaft gezogen werden!
Unser tiefes Mitgefühl gilt allen Betroffenen des gestrigen Anschlages auf dem Weihnachtsmarkt in Berlin! Unser Dank gilt allen Helfern vor Ort.
Wir werden uns nicht einschüchtern lassen und unsere Werte wie Offenheit und Demokratie zusammen kraftvoll verteidigen.
Partei Mensch Umwelt Tierschutz – Tierschutzpartei
Ihre / eure BGSt.
Demo gegen Tierversuche in Tübingen am 17.12.2016
“Laut sein gegen Tierquälerei”
Am Samstag, 17.12.2016, veranstaltete die Tierrechtsorganisation Animal Paws eine Demonstration gegen die Tierversuche am MPI Tübingen.
Insgesamt beteiligten sich 50 Menschen an der Protestaktion. Neben der Albert-Schweitzer-Stiftung und der Organisation Aktivismus für Tierrechte unterstützte auch die Tierschutzpartei die Aktion. Die Landesgeneralsekretärin Patricia Kopietz sowie der Bundes- und Landesvorsitzende Matthias Ebner in Vertretung für die Landesgeschäftsführerin, stellvertretende Bundesschriftführerin und Leiterin des Bundesarbeitskreises gegen Tierversuche Dr. Jessica Frank beteiligten sich mit Redebeiträgen am Demozug.
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Tierschutzpartei wählt Patricia Kopietz als Direktkandidatin
Pressemitteilung / 19.12.2016
Bei der Aufstellungsversammlung der PARTEI MENSCH UMWELT TIERSCHUTZ (Tierschutzpartei) wurde Patricia Kopietz einstimmig als Kandidatin des Wahlkreises 279 Pforzheim, welcher aber auch den gesamten Enzkreis einschließt, für die Direktkandidatur zur Bundestagswahl 2017 gewählt.
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Daunen: Ein Tierschutzproblem in unseren Betten
Wir möchten euch bitten, keine Produkte aus Daunen zu kaufen: Bitte meidet Daunendecken und -kissen aller Art, Jacken und Mäntel und alles andere, was mit Daunen gefüllt ist. Mit dem Kauf dieser Produkte heizt ihr nur den Markt an und das Leid, was hinter der Produktion von Daunen steht. Warum, erfahrt ihr von Vier Pfoten:
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PM zum Wort des Jahres: postfaktisch
Pressemitteilung / 16.12.2016
“Postfaktisch“ wurde zum internationalen und deutschen Wort des Jahres gekürt. In jüngster Zeit wurde es im Zusammenhang mit dem Brexitreferendum und der US-Präsidentschaftswahl vermehrt verwendet. Es steht für eine Politik, die nicht durch Fakten, sondern Gefühle bestimmt wird. So wurden etwa von den Brexitbefürwortern falsche Zahlen verwendet, um die Wut auf die EU anzuheizen oder von Donald Trump behauptet, der Klimawandel sei von den Chinesen erfunden worden, um in den USA Jobs zu vernichten.
Uns von der Partei Mensch Umwelt Tierschutz konnte man noch nie hinter´s Licht führen. Mag das aktuell gekürte Wort des Jahres “postfaktisch” helfen, dass die Wahrheit zu allen durchdringt.
Fleisch ist ein Stück Lebenskraft – das weiß mittlerweile jede*r – ist ein gutes Beispiel für – POSTFAKTISCH. Es gibt heute keinen vernünftigen Grund, Tiere zum Zwecke der Ernährung zu töten, niemand in Deutschland müsste Hunger leiden, wenn bei uns nicht mehr geschlachtet würde – das ist – TATSACHE.
Dass die Häufigkeit und Heftigkeit extremer Wetterereignisse zunimmt, ist durch Klimaschwankungen bedingt, die es immer schon gab – POSTFAKTISCH. Die Erderwärmung, insbesondere durch das Freisetzen von sog. Treibhausgasen, schreitet unaufhörlich fort – TATSACHE.
Die Kuh gibt doch sowieso Milch – POSTFAKTISCH. Nur das perfide Zusammenspiel von Pharmazeutika, züchterischer Auslese und permanenter Trächtigkeit zwingen dem Körper der Kuh diese Leistung auf Kosten der eigenen Gesundheit ab – TATSACHE.
Die wissenschaftliche Forschung kann ohne Tierversuche nicht auskommen – POSTFAKTISCH. Eigentlich gibt es nur 2 Gründe, Tierversuche zu befürworten: entweder weiß man darüber zu wenig oder man verdient daran! (Dr. Dr. Christopher Anderegg, Arzt und Biologe) – TATSACHE.
TTIP ist gut für Wohlstand, Wachstum und Arbeitsplätze – POSTFAKTISCH. TTIP birgt erhebliche Gefahren für Umwelt, Gesundheit und Arbeitnehmerrechte, Gewinner sind nur Banken und Konzerne – TATSACHE.
Brot & Spiele gab es nur im historischen Rom – POSTFAKTISCH.
Dr. Heidi Stümges
Pressekontakt:
Thomas Schwarz
Pressesprecher
Partei Mensch Umwelt Tierschutz
Telefon: 02131 / 7398300 oder 02131 / 7398430
E-Mail: thomas-schwarz (at) tierschutzpartei.de
Luxemburg: Fuchsjagdverbot um ein weiteres Jahr verlängert
O-Ton “Initiative zur Abschaffung der Jagd”
“Die Regierung von Luxemburg hat das seit 2015 bestehende Verbot der Fuchsjagd um ein weiteres Jahr verlängert. Dies meldet das Luxemburger Wort am 14.12.2016.
Laut Camille Gira, Staatssekretär im Nachhaltigkeitsministerium, gebe es keine Gründe, die bestehende Regelung abzuändern. “Ich bin zufrieden mit dem Umstand, dass auch Landwirte und Jäger keine größeren Probleme mehr mit dem Verbot haben”, so Gira.
Der kleine Staat kann damit als großes Vorbild für Europa dienen: Statt sich einseitig den Abschussinteressen der Jägerlobby unterzuordnen, setzt die luxemburgische Regierung darauf, Belange von Natur- und Tierschutz bei der Jagdgesetzgebung angemessener zu berücksichtigen. Die Botschaft: Auch Wildtiere brauchen Schutz vor ungerechtfertigten Nachstellungen.
Als das Fuchsjagdverbot 2015 zum ersten Mal verkündet wurde, malte der Luxemburgische Jagdverband in öffentlichen Stellungnahmen Schreckensszenarien ausufernder Fuchsbestände und um sich greifender Wildseuchen an die Wand.
Dies ist alles nicht eingetreten.
In Luxemburg wurden 2016 um die 150 tote Füchse, die am Straßenrand aufgesammelt wurden, auf eventuelle Krankheiten untersucht. Bei nur einem Drittel konnte eine Infizierung mit dem Fuchsbandwurm festgestellt werden. Das wäre absolute europäische Norm, so Staatssekretär Gira. Tollwutinfektionen konnten keine gefunden werden.
Ein Blick auf langjährig fuchsjagdfreie Gebiete zeigt, dass das Jagdverbot auch weiterhin keineswegs das ökologische Gleichgewicht aus den Angeln hebt. Ob in den Dünengebieten Nordhollands, dem jagdfreien Schweizer Kanton Genf, Nationalparks wie Berchtesgaden und Bayerischer Wald oder fuchsjagdfreien Großrevieren in ganz Europa: Überall dort hat weder eine Massenvermehrung von Füchsen stattgefunden noch hat die Häufigkeit von Wildseuchen zugenommen. Es gibt daher auch keinen Anlass zu der Annahme, dass die Situation in Luxemburg sich in den nächsten Jahren anders entwickeln wird.”
Lesen Sie dazu: Luxemburg als Vorbild in Sachen Wildtierschutz
Initiative zur Abschaffung der Jagd / Kurt Eicher, Biologe Studiendirektor
Petition: Stoppt die Schlachtung von schwangeren Kühen!
Wir unterstützen Peta bei der Verbreitung der nachfolgenden Petition. Bitte helfen Sie mit und unterschreiben Sie den Protest mit uns. Danke!
O-Ton Peta: “Jedes Jahr werden in deutschen Schlachthöfen etwa 180.000 ungeborene Kälber im Mutterleib getötet – sie ersticken langsam und qualvoll, während ihre Mütter am Schlachterhaken ausbluten. Die Dunkelziffer liegt viel höher.
Agrarminister Schmidt, nannte den Zustand „inakzeptabel“, nachdem wir darauf aufmerksam gemacht haben, und kündigte eine Verordnung auf europäischer und zunächst auch auf nationaler Ebene an. Doch passiert ist bisher nichts. Damit diese ungeheuerliche Praxis gestoppt wird, fordern wir ein sofortiges Verbot der Schlachtung schwangerer Kühe.
Bitte unterzeichnen Sie die Petition, damit wir mehr Druck auf die Gesetzgebung ausüben und uns für die Tiere einsetzen können.
Unbegreiflicherweise ist die Tötung schwangerer Kühe vollkommen legal, denn weder die Tierschutzschlachtverordnung noch die entsprechende EU-Verordnung enthalten Vorgaben zum Umgang mit schwangeren Tieren. Zudem fand das im September 2014 der auf Agrarministerkonferenz geforderte grundsätzliche Verbot der Schlachtung schwangerer Kühe keine einstimmige Mehrheit!
Wir müssen zeigen, dass uns das Schicksal der Tiere nicht egal ist und dass wir uns für ihre Rechte einsetzen.“
Brauchen Tiere Rechte?
Update
Wer gestern die Sendung “Brauchen Tiere Rechte” nicht sehen konnte oder verpasst hat, kann dies in der Mediathek nachholen. Bitte verbreiten! Wir brauchen einen tiefgreifenden gesellschaftlichen Bewusstseinswandel, damit ALLE Tiere als das gesehen werden, was sie sind: fühlende Lebewesen mit arteigenen Bedürfnissen und Interessen. Denn unser ambivalentes Verhältnis zu Tieren ist im wahrsten Sinne des Wortes legendär. Die einen Tiere streicheln wir, die anderen Tiere mästen und töten wir. Damit muss endlich Schluss sein, denn zu groß ist das Leiden der namenlosen und rechtlosen Tiere in der Industrie, die wir im Alltag nie zu Gesicht bekommen, sie aber dennoch auf dem Teller wiederfinden!
Gespräch mit Richard David Precht
TV-Tipp, heute, 13.12.2016, 20:15 Uhr (89 Min.), Arte
Dürfen wir das Wohl und Leben der Tiere unseren Zwecken unterordnen? Tiere sind wesentlich intelligenter und empfindsamer als angenommen. Dennoch töten wir Tiere für Fleisch oder akzeptieren, dass Versuche an ihnen durchgeführt werden. Tierschutzorganisationen und Verhaltensforscher fordern nun neue Rechte für Tiere. Hier weiterlesen.
Katastrophale Zustände bei Tiertransporten
Tiertransporte in die Türkei
AWF (Animal Welfare Foundation) hat in seiner Langzeitrecherche über Tiertransporte in die Türkei katastrophale Zustände aufgedeckt. Brisant berichtete am 10.12. darüber. Zum Bericht.
Die Bilder der notleidenden Tiere sind sicherlich nichts für schwache Nerven. Um aber etwas zu bewirken, ist es von Nöten, dass jeder*e Konsument*in sich mit dem „Herstellungsprozess“ von tierlichen Erzeugnissen auseinandersetzt und seine persönlichen Konsequenzen bei Missständen und Quälereien zieht, wenn ihm Tiere wirklich am Herzen liegen.
Spätestens bei der Bundestagswahl 2017 werden mit Ihrer Stimmabgabe wieder die Weichen gelegt für mehr oder weniger Tierschutz. Sie entscheiden also mit, wie es künftig weiter geht im Tierschutz. Bundestagswahl 2017.
Unser aktuelles Bundestagswahlprogramm enthält eine klare Forderung zu Tiertransporten, die sofort umgesetzt werden muss:
“Verkürzung der Transportzeiten für „Schlachttiere“ auf max. 2 Stunden und Reduzierung der zulässigen Anzahl zusammen zu transportierender Tiere”
Mittelfristig setzen wir uns natürlich für ein komplettes Ende jeglicher Tierausbeutung ein.