Tierleid im Angebot: Daunendecke aus dem Discounter

Gerade im Aldi-Onlineshop gefunden: “Sommer-Daunendecke – leicht und anschmiegsam, Naturprodukt”.

Es kann nicht sein, dass Unternehmen wie Aldi und andere Supermärkte weiterhin Daunendecken anbieten und damit grausame Tierquälerei unterstützen! Wir sind entsetzt darüber, dass solche Produkte immer noch auf dem Markt sind Continue reading “Tierleid im Angebot: Daunendecke aus dem Discounter”

Urlaubszeit als Tierschutzzeit nutzen

In NRW haben die Sommerferien schon begonnen, in vielen anderen Bundesländern starten sie in Kürze. Auch im Urlaub können Reisende eine aktive Rolle am Urlaubsort übernehmen und Tieren und Vereinen  direkt vor Ort helfen. Hier sind einige Möglichkeiten, wie wir alle etwas in den Ferien zum Tierschutz beitragen können:

  • Informiere dich im Voraus: Bevor du deine Reise planst, recherchiere über die Situation vor Ort und Vereine, die am Zielort tätig sind. Im Netz finden sich zahlreiche Informationen über bedrohte Arten, örtliche Schutzprojekte und verantwortungsvolle Tourismus-Initiativen.
  • Unterstütze nachhaltige Tierbegegnungen: Wähle Aktivitäten mit Respekt und Abstand zu den heimischen Tieren. Respektiere die natürlichen Lebensräume und vermeide Attraktionen und Orte, die Wildtiere in Gefangenschaft halten, missbrauchen oder ausbeuten. Wenn du vor Ort von derartigen Aktionen erfährst (z. B. Fotos mit Wildtieren) kläre andere Tourist:innen darüber auf.
  • Besuche stattdessen anerkannte Schutzgebiete und Naturschutzparks: Unterstütze finanziell und besuche Einrichtungen, die sich dem Schutz bedrohter Arten und deren Lebensräume widmen. Diese Orte bieten oft Bildungsprogramme und geführte Touren an, die es den Besucher:innen ermöglichen, die Tiere in ihrer natürlichen Umgebung zu sehen.
  • Engagiere dich in der Freiwilligenarbeit vor Ort: Viele Tierschutzorganisationen freuen sich über jede Unterstützung. Mach vielleicht eine Art „Tagespraktikum“ in einem Tierheim oder einer anderen Einrichtung vor Ort. Die Möglichkeiten sind vielfältig und können die Pflege verletzter Tiere, die Renaturierung von Lebensräumen oder Bildungsarbeit umfassen.
  • Falls du mit dem Auto, Wohnmobil oder Co. anreist, kannst du dich erkundigen, ob Sachspenden vor Ort benötigt werden und dafür im Vorfeld eine kleine Sammlung organisieren. Achte hier aber unbedingt auf die Einfuhrrichtlinien, gerade im Nicht-EU-Ausland.

Flugpat:innen gesucht!

Auch eine Flugpatenschaft stellt eine großartige Möglichkeit dar, den Tierschutz im Ausland zu unterstützen. Recherchiere hier unbedingt bereits im Voraus Organisationen und Vereine, die solche Programme anbieten, um Tieren bei der Reise in ein neues Zuhause zu helfen. Nimm dafür im Vorfeld Kontakt auf und erkundige dich bereits frühzeitig nach den Abläufen und Anforderungen. Wichtig: Nicht alle Fluggesellschaften nehmen Tiere mit, die sogenannten „Billigflieger“ eigentlich nie. Wichtig ist dabei zu erwähnen, dass für die Reisenden keinerlei Kosten entstehen, diese werden in der Regel durch die Vereine übernommen.

Noch etwas Urlaubsgeld übrig? Selbst wenn du an deinem Urlaubsort keine Unterstützung geben kannst, freuen sich Tierschutzvereine im Ausland und natürlich auch in Deutschland über jeden Euro. Für das Geld können Futter oder Medikamente gekauft werden und du kannst zudem jede Spende für einen eingetragenen Verein steuerlich geltend machen.

Wichtig am Ende: Teile dein Wissen! Nutze deine Reiseerfahrungen, um das Bewusstsein für den Tier- und Naturschutz zu erhöhen. Teile deine Erlebnisse in sozialen Medien oder mit Freund:innen und Familie, um andere dafür zu sensibilisieren.

Zirkus Berolina umgeht Wildtierzirkusverbot und lässt zwei Seelöwen auftreten

In Greifswald herrscht ein Wildtierzirkusverbot auf städtischen Flächen, aber der Zirkus “Berolina” suchte gezielt nach Schlupflöchern, um das Verbot zu umgehen. Continue reading “Zirkus Berolina umgeht Wildtierzirkusverbot und lässt zwei Seelöwen auftreten”

“Labor-Fleisch” in USA zugelassen!

Wir freuen uns sehr, dass in den USA das sog. “Labor-Fleisch” (auch: “clean meat”) für den Markt zugelassen wurde.

Damit ist zellbasiertes Fleisch neben Singapur in einem zweiten Land der Welt offiziell genehmigt worden. Fleisch, das aus Zellen gezüchtet wird, verringert Tierleid und die Auswirkungen der Massentierhaltung auf das Klima. Es schont Wasser- und Lebensmittelressourcen. Dies ist ein Schritt in die richtige Richtung und sollte als ein Vorreiter für andere Länder und Staaten dienen.

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Tipp: Eiskaffee mal in vegan testen!

Sommerhitze? Lust auf eine kleine Abkühlung? Viele lieben ihn nicht nur im Eiscafé, sondern auch in den heimischen vier Wänden: den Eiskaffee! Kaffee kaltstellen, Vanilleeis rein und fertig ist ein kühles Getränk bei sommerlichen Temperaturen. Viele greifen dabei jedoch noch zum Vanilleeis aus Kuhmilch, deswegen haben wir hier ein paar Gründe zusammengefasst, nächstes Mal zur pflanzlichen Alternative im Tiefkühlfach zu greifen:

  • Die Tiere: Ein veganer Eiskaffee ist frei von jeglichen tierischen Bestandteilen wie Milch oder Sahne. Durch den Verzicht auf tierische Produkte setzt man der Tierausbeutung, gerade bei Milchkühen, etwas entgegen. Wusstest du beispielsweise, dass die natürliche Lebenserwartung einer Kuh bei rund 20 Jahren liegt, sich in der Intensivtierhaltung aber auf 5 Jahre reduziert?
  • Deine Gesundheit: Pflanzliche Alternativen wie Hafermilch, Mandelmilch oder Sojamilch, die in veganen Eiskaffees verwendet werden, sind oft fettärmer und enthalten weniger gesättigte Fettsäuren als tierische Milchprodukte. Dies kann zu einem gesünderen Herz-Kreislauf-System beitragen und das Risiko von Krankheiten wie Herzinfarkten und Diabetes verringern.
  • Die Umweltfreundlichkeit: Die Herstellung von tierischen Milchprodukten erfordert eine große Menge an Wasser, Land und Futtermitteln, was zu Umweltbelastungen wie Entwaldung, Wasserverschmutzung und Treibhausgasemissionen führt. Der Verzicht auf tierische Produkte, einschließlich Milch, trägt zur Reduzierung des ökologischen Fußabdrucks bei und hilft, natürliche Ressourcen zu schonen.
  • Allergiefreundlich: Veganer Eiskaffee ist auch für Menschen mit Laktoseintoleranz oder Milchallergien geeignet, da er keine Milch oder Milchbestandteile enthält. Diese Menschen können den Genuss eines cremigen Eiskaffees ohne negative gesundheitliche Auswirkungen erleben.

Egal welches Argument hier für dich den Ausschlag gibt: Probiere es doch einfach mal beim nächsten Besuch an der Tiefkühltruhe aus und bring einem Eiskaffee-Fan deiner Wahl am besten auch eine Portion mit.

Tiere nicht im Auto lassen!

Die Temperaturen steigen und so auch die Gefahr eines Hitze-Todes. Vor allem Autos können sich bei den sommerlichen Temperaturen schon innerhalb weniger Minuten auf über 50 Grad aufheizen, selbst bei bewölktem Himmel.

Das Parken im Schatten oder bei geöffnetem Fenster kann dieses Risiko nicht wirklich mindern. Lebensgefahr besteht für alle Tiere, die auch nur kurz im Auto gelassen werden. Dasselbe gilt für Menschen, vor allem Kinder.

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Veggie boomt!

Tolle Entwicklung: Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, legt die Produktion von veganen und vegetarischen Fleischalternativen in Deutschland nach wie vor zu: 2022 im Vergleich zum Vorjahr um 6,5 %, verglichen mit 2019 sogar um 72,7 %.

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Brüterei tötet Küken im Ausland

Das Töten männlicher Küken ist seit 01.01.2022 in Deutschland verboten, in den meisten anderen EU-Ländern aber weiterhin gängige Praxis. Drei Brütereien in NRW geben sie daher ins Ausland ab (wahrscheinlich auch weitere Brütereien im Rest von Deutschland). Eine von ihnen gibt sogar zu, dass die Küken dort getötet werden.

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Mähtod: Gefahr für Wildtiere

Ab Anfang Mai beginnt häufig das Mähen landwirtschaftlicher Grünflächen – gerade zur Brut- und Aufzuchtszeit von Wildtieren wie Rehkitzen und Junghasen! Ihre Überlebensstrategie, bei Gefahr regungslos in ihrem Versteck zu bleiben, wird ihnen bei der Mahd zum Verhängnis.

Um so viele Tiere wie möglich vor dem Mähtod zu retten, gibt es Initiativen, die mithilfe von Drohnen Rehkitze suchen. Dafür werden ehrenamtliche Helfer:innen benötigt.

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