Distanzierung des Bundesvorstandes der PARTEI MENSCH KLIMA TIERSCHUTZ von Stephan Papenbreer

Der Bundesvorstand der PARTEI MENSCH KLIMA TIERSCHUTZ distanziert sich ausdrücklich von Äußerungen, die Stephan Papenbreer in sozialen Medien veröffentlicht hat.

Papenbreer verharmlost darin rassistische Sprache und stellte Bemühungen um diskriminierungsfreie Ausdrucksweise als linken „Schwachsinn“ dar. Diese Position teilen wir nicht.

Antidiskriminierung ist für uns keine Ideologie, sondern Grundlage eines respektvollen Miteinanders gegenüber Menschen wie auch gegenüber nicht menschlichen Tieren.

Darüber hinaus inszenierte und zelebrierte Papenbreer mehrfach öffentlich die Tötung und Verarbeitung von empfindsamen Lebewesen zu Fleischgerichten als besondere gesellschaftliche & kulturelle Errungenschaft.

Solch ein präpubertärer Provokationsreflex ist allein schon inhaltlich mit dem Selbstverständnis einer Tierschutzpartei schlicht unvereinbar.

Papenbreer war zeitweise Probemitglied der PARTEI MENSCH KLIMA TIERSCHUTZ. Eine Mitgliedschaft wurde nach eingehender Prüfung abgelehnt, da er weder die Positionen noch die Werte unserer Partei vertritt.

Der Bundesvorstand der PARTEI MENSCH KLIMA TIERSCHUTZ

Psychische Gesundheit geht uns alle an!

Immer mehr Menschen leiden unter Depressionen, Angststörungen, Traumata, Erschöpfung oder anderen psychischen Belastungen. Der Bedarf an psychotherapeutischer Unterstützung steigt seit Jahren – bei Kindern, Jugendlichen, Erwachsenen und älteren Menschen.

Die Folgen sind längst spürbar:

  • Wer einen Therapieplatz sucht, wartet häufig rund 20 Wochen auf den Beginn einer Behandlung.
  • Die Zahl der Depressionen bei jungen Menschen ist zwischen 2018 und 2023 um rund 30 % gestiegen.
  • Psychische Erkrankungen gehören inzwischen zu den größten gesundheitlichen Herausforderungen unserer Gesellschaft.

Und was passiert gleichzeitig?

Statt die Versorgung auszubauen, werden Kürzungen und Sparmaßnahmen im Bereich der Psychotherapie diskutiert.

Für uns als die PARTEI MENSCH KLIMA TIERSHUTZ – Tierschutzpartei – ist klar:

Wer mehr Menschen mit psychischen Erkrankungen hat, braucht mehr Hilfeangebote – nicht weniger.

Deshalb braucht es:

  • mehr Kassensitze für Psychotherapeut*innen
  • kürzere Wartezeiten auf Therapieplätze
  • eine sichere Finanzierung der psychotherapeutischen Weiterbildung
  • eine flächendeckende Versorgung in Stadt und Land
  • eine Gesundheitspolitik, die psychische Gesundheit endlich als gleichwertig zur körperlichen Gesundheit behandelt.

Niemand sollte monatelang auf Hilfe warten müssen.

Psychotherapie ist keine Luxusleistung. Sie ist ein unverzichtbarer Teil der Gesundheitsversorgung.

Eine Gesellschaft zeigt ihre Stärke nicht daran, wie sie mit Gesunden umgeht – sondern daran, ob sie Menschen in schwierigen Lebensphasen auffängt und unterstützt.

Werde Teil unseres Wahlwerbespots + Picknick

Am 20. Juni drehen wir unseren Wahlwerbespot für die Berliner Wahlen und du kannst dabei sein! Für die letzte Szene möchten wir auf dem Tempelhofer Feld starke Bilder mit einer größeren Gruppe von Menschen aufnehmen. Unter anderem planen wir auch Aufnahmen mit einer Drohne. Niemand muss Sorge haben, dabei geinzeln im Bild dargestellt zu werden.

Je mehr wir sind, desto eindrucksvoller können wir zeigen, dass wir eine starke und engagierte Gemeinschaft sind. Bring also gerne auch Freund:innen, Partner:innen oder Familie mit, wenn du magst.

Geplant ist, dass wir zwischen 16:00 und 19:00 Uhr vor Ort sind. Wir treffen uns am Eingang Okerstraße. Neben den Dreharbeiten nutzen wir die Gelegenheit außerdem auch für ein gemeinsames Picknick.

📅 Samstag, 20. Juni 2026
🕐 16:00 bis 19:00 Uhr
📍 Tempelhofer Feld, Eingang Okerstraße (Okerstraße, Ecke Oderstraße)

Hast du Lust dabei zu sein? Dann gib uns gerne kurz Bescheid. So können wir besser einschätzen, mit wie vielen Menschen wir rechnen können, und alles entsprechend koordinieren.

Stellungnahme von MEP Sebastian Everding zur Abstimmung über den „digitalen Omnibus“

Nicht-einvernehmliche sexualisierte Deepfakes und KI-generierte Nacktbilder sind digitale Gewalt und müssen verboten werden! Der Schutz von Frauen und aller Betroffenen hat für mich, auch als Mitglied einer feministischen Fraktion, oberste Priorität.

Die Behauptung, ich hätte für Deepfakes oder gegen den Schutz von Frauen gestimmt, ist daher schlicht falsch.

Über das Verbot von sexualisierten Deepfakes wurde nämlich bereits am 19.03.2026 abgestimmt (Amendment 25) und ich hatte selbstverständlich dafür gestimmt.

Bei der Abstimmung in zweiter Lesung am 16.06.2026 ging es nicht mehr um dieses Verbot, sondern stattdessen um eine Aufweichung der Verordnung, was ich ablehne. Ich bin also nicht gegen die Regulierung von Missbrauch durch KI, sondern vielmehr noch stärker für den Schutz von Menschen vor den Gefahren durch KI engagiert als es EU-Parlament, Rat und Kommission sind.

Denn obwohl der endgültige Text der Plenarabstimmung zur zweiten Lesung im Juni über die Digital-Omnibus-Verordnung zur KI auch einige positive Elemente enthält, darunter ein Verbot von KI-Systemen zur Erstellung nicht einvernehmlicher sexualisierter Inhalte, schwächt der Gesamttext den „AI Act“ leider wieder ab.

Meine Kritik am „digitalen Omnibus“ richtet sich gegen die umfassende Schwächung der KI-Regulierung. Während künstliche Intelligenz immer stärker in unseren Alltag eingreift, werden wichtige Schutzvorschriften verschoben, Ausnahmen ausgeweitet und zentrale Regeln abgeschwächt.

Unter dem Vorwand der Vereinfachung verschiebt die EU insbesondere die Anwendung zentraler KI-Regeln bis mindestens 2030. Insgesamt läuft es letztlich also auf einen Rückschritt hinaus.

Wir brauchen einen europäischen KI-Rahmen, der Bürgerinnen und Bürger, und im hier thematisierten Fall vor allem die Frauen, wirksam schützt.

Wer behauptet, bei meiner Ablehnung in der zweiten Lesung wäre es um die Unterstützung von Deepfakes gegangen, verzerrt die politische Realität ins Gegenteil und verbreitet schädliche Fake News. Es ging in der zweiten Lesung im Juni nicht um eine Abstimmung für oder gegen diese furchtbaren Fakebilder, sondern darum, den Kampf gegen die Gefahren durch KI zu stärken oder zu schwächen.

Ich werde mich weiterhin für stärkere Regeln einsetzen, damit KI den Menschen dient – und nicht allein den Interessen großer Technologiekonzerne.

Hör-Empfehlung: Die Obdachlosen der Lüfte – missverstanden und vergessen 🕊️

Stadttauben gehören zu den am meisten missverstandenen Tieren in unseren Städten. Dabei sind sie auf unsere Hilfe angewiesen und verdienen Mitgefühl statt Vorurteile. In der aktuellen Folge von Pfotenpolitik – Der Tierschutz Podcast ist unsere Landesvorsitzende Angelika Remiszewski als Mitglied des Dortmunder Stadtrats dabei und spricht über die politische Arbeit für den Tierschutz, Herausforderungen im politischen Alltag und darüber, warum Stadttauben endlich mehr Unterstützung erhalten müssen.

Daneben geht es um die bewegende Geschichte der Hündin Jette, das Urteil im Schlachthof-Prozess und eine pelzfreie Modewoche als Zeichen für mehr Mitgefühl.

Zu finden u.a. bei Spotify
https://open.spotify.com/episode/0oN5oFhDMWUXyXgcKYWsHr?si=GWrf0V4gQcmncZ9_rVXKcw

Keine tierfeindliche Sprache verwenden!

Unsere Sprache steckt voller Tier-Metaphern, die aber oft gar nicht stimmen: Enten sind keine lahmen Tiere, Schweine schwitzen nicht und Kühe sind mega intelligent!

Wir meinen es meistens gar nicht böse, wir haben es so gelernt und nie darüber nachgedacht. Aber vielleicht wäre es eine gute Entscheidung, unsere Sprache ein bisschen bewusster zu gestalten.

Wer schützt die Tierschützer*innen?

Tierschutz bedeutet, hinzusehen, wenn andere wegsehen. Wer sich für Tiere einsetzt, wird oft mit Dingen konfrontiert, die die meisten Menschen nie sehen müssen: misshandelte Hunde und Katzen, überfüllte Tierheime, verletzte Wildtiere, leidende sogenannte Nutztiere, vernachlässigte Pferde, geschwächte Stadttauben oder hilflose Igel. Hinzu kommen Schicksale, die nicht immer ein gutes Ende finden.

Dieses Leid geht nicht spurlos an den Menschen vorbei, die täglich versuchen zu helfen.

Viele Tierschützerinnen und Tierschützer tragen eine enorme psychische Last. Sie erleben Hilflosigkeit, Trauer, Wut und Erschöpfung. Sie investieren ihre Freizeit, ihre Kraft, oft ihr eigenes Geld – und werden nicht selten noch mit Anfeindungen, Hass oder Unverständnis konfrontiert.

Dennoch wird über die psychische Belastung im Tierschutz kaum gesprochen.

Als die Partei Mensch Klima Tierschutz (Tierschutzpartei) sagen wir: Wer Tiere schützen will, muss auch die Menschen unterstützen, die sich jeden Tag für sie einsetzen.

Deshalb fordern wir:

  • eine bessere finanzielle Unterstützung von Tierheimen, Lebenshöfen, Wildtierstationen, Auffangstationen, und Tierschutzvereinen
  • kostenlose psychosoziale Beratungs- und Unterstützungsangebote für Menschen, die im Tier- und Naturschutz tätig sind
  • mehr gesellschaftliche Anerkennung und Wertschätzung für ehrenamtliches Engagement im Tierschutz
  • Präventions- und Resilienzprogramme für Haupt- und Ehrenamtliche
  • konsequente Maßnahmen gegen Tierquälerei und Tierleid, damit weniger Tiere überhaupt in Not geraten
  • mehr Aufklärung über die psychischen Folgen dauerhafter Konfrontation mit Leid und Gewalt gegenüber Tieren

Gleichzeitig möchten wir allen Engagierten sagen: Ihr dürft Grenzen setzen. Ihr dürft Pausen machen. Ihr müsst nicht rund um die Uhr erreichbar sein. Ihr müsst nicht jedes Tier allein retten.Ihr dürft Hilfe annehmen.

Selbstfürsorge ist kein Egoismus. Sie ist notwendig, um langfristig helfen zu können.

Niemand kann die ganze Welt retten. Aber jeder gerettete Hund, jede gerettete Katze, jedes aufgepäppelte Wildtier, jedes befreite Nutztier und jedes einzelne Leben, das durch euren Einsatz eine zweite Chance bekommt, macht einen Unterschied.

Tierschutz braucht Mitgefühl. Aber Mitgefühl braucht auch Schutz. Deshalb setzen wir uns nicht nur für die Tiere ein, sondern auch für die Menschen, die jeden Tag für sie kämpfen.

Tierschutzpartei x Alex Löwenherz – Fall Jette: härtere Strafen für Tierquälerei!

GEMEINSAME PRESSEMITTEILUNG 

PARTEI MENSCH KLIMA TIERSCHUTZ |  Alex Löwenherz, Tierschutzaktivist 

Berlin, 13. Juni 2026 

Fall Jette: Gefoltert, vergiftet, getötet. Und das Recht hat kein angemessenes Instrument. 

Pößneck, Thüringen, November 2025. Die Hündin namens Jette wird vergiftet, an einer Küchentür stranguliert und während ihres Todeskampfes von ihrer Halterin verlacht. Jette hatte ein zweites Leben bekommen, vermittelt durch eine Tierschutzorganisation, die ihr genau das ermöglichen wollte: ein gutes Leben in Sicherheit. 

Dass dieser Fall überhaupt ans Licht kam, haben zwei Tierschutzvereine erzwungen, die im Dezember 2025 Anzeige erstatteten. Im weiteren Verlauf war es der Tierschutzaktivist Alex Löwenherz mit seinem Team, der den Vorgang recherchierte, Material sichtete, Zeugen befragte und die Ergebnisse auf Social Media einer breiten Öffentlichkeit zugänglich machte. Gemeinsam mit zahlreichen anderen Tierschützer:innen und einer breiten Öffentlichkeit, die den Fall weitertrug, wurde aus einem lokalen Vorfall eine bundesweite Debatte. 

Die Recherchen fördern fortlaufend neue Erkenntnisse zutage. Inzwischen ist bekannt, dass die Beschuldigte bereits zuvor öffentlich mit einer Waffe und einem toten Nagetier an einer Stange posiert hatte. Die Staatsanwaltschaft Gera und die Kriminalpolizei Saalfeld ermitteln. Ein Tierhalteverbot wurde verhängt und vollzogen. Ein Urteil steht noch aus. 

Die PARTEI MENSCH KLIMA TIERSCHUTZ fordert konkrete Konsequenzen: 
“Wer Tiere foltert, muss mit empfindlich höheren Strafen rechnen als bisher, einschließlich Freiheitsentzug in schweren Fällen. Darüber hinaus braucht es verpflichtende therapeutische Maßnahmen für verurteilte Täterinnen und Täter.”, so Dennis Landgraf, Vorsitzender der Tierschutzpartei. “Die Forschung belegt seit Jahrzehnten, dass Gewalt gegen Tiere und Gewalt gegen Menschen häufig denselben Ursprung haben.” ergänzt der 25-Jährige. 

Der Appell von Alex Löwenherz ist glasklar: “nicht wegschauen, Tierquälerei melden und den Tieren eine Stimme geben. Damit verfolgen wir dasselbe Ziel: dass solche Fälle nicht mehr möglich sind.“, so der Tierschützer. 

Die strukturelle Grundlage dafür fehlt im deutschen Recht noch immer. Tierschutz steht in Artikel 20a als Halbsatz, eingeklemmt zwischen Staatszielen. Die PARTEI MENSCH KLIMA TIERSCHUTZ kämpft für einen eigenständigen Artikel 20b, der Tieren ein eigenes verfassungsrechtliches Gewicht gibt. Diese Forderung gehört zur Programmatik der Partei seit ihrer Gründung. Die etablierten Parteien haben das Thema in zwanzig Jahren parlamentarischer Debatte nicht angepackt, und es gibt keinen einzigen Grund zu glauben, dass sich das ohne politischen Druck jemals ändern wird. 

Kontakt 

PARTEI MENSCH KLIMA TIERSCHUTZ, Pressestelle 

[Dennis Landgraf] · [Bundesvorstand] · [presse@tierschutzpartei.de] · [+49 175 1231704] 

Alex Löwenherz, Tierschutzaktivist