Vom 25. bis 26.10.2014 fand die Veggie-World-Messe in Düsseldorf statt. Hier ein paar Schnappschüsse von dem anstrengenden, aber erfolgreichen Wochenende auf dem etliche neue Parteimitglieder geworben wurden.
Tag: vegetarische und vegane Ernährung
Barbara Rütting auf der Frankfurter Buchmesse 2014: Respekt für Tiere
Auf der diesjährigen Frankfurter Buchmesse sprachen Barbara Rütting als Respekt-Botschafterin und Moderatorin Merle Becker über den Umgang mit dem ‚Du‘, das trotz Unterschiedlichkeit mit dem größtmöglichen Respekt und mit Toleranz behandelt werden sollte.
Barbara Rütting machte mit ihrer Forderung keinen Halt vor nicht-menschlichen Tieren mit einem ersten rechtlichen Schritt des Verbandsklagerechts für Tierschutzorganisationen.
In diesem Zusammenhang sprach Barbara Rütting auch über den Zusammenhang von Veganismus, Vegetarismus und über die Stellung des Menschen und seine Verhaltensweise in und zu seiner Umwelt.
Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz konnte am Stand der ‚Respekt‘-Bühne durch das ausgelegte Informationsmaterial die Forderungen von Barbara Rütting bestätigen.
Frankfurt, 09.10.14
Video: Ich lebe vegan, weil ich Gerechtigkeit will…
Warum vegan? (Video hier ansehen)
4. Oktober – Welttierschutztag
Dieser Tag ermahnt die Menschheit, die Tiere nicht über den täglichen Egoismen zu vergessen, und er ist Anlass, die jährlich wiederkehrende Frage aufzuwerfen: Hat sich inzwischen etwas für unsere tierlichen Schutzbefohlenen, gebessert – rund um den Globus, in Europa, in Deutschland?
Da fällt die Antwort, aufs große Ganze gesehen, wohl eher vernichtend aus (siehe Fotos unten). Was aber nicht vergessen werden darf: Viele bemühen sich ohne Ende, im Rahmen ihrer Möglichkeiten Gutes für die Tiere zu bewirken! Ihnen sei an dieser Stelle gedankt, denn ohne sie wäre alles noch schlimmer.
So haben auch wir uns im Rahmen unserer Parteiarbeit vorgenommen, es nicht beim Klagen über die desolaten Zustände zu belassen, sondern trotz allem hoffnungsvoll in die Zukunft zu schauen und den Glauben daran nicht aufzugeben, dass in kleinen, geduldigen Schritten Veränderungen möglich sind. Mit anderen Worten: Auch wir werden, zusammen mit vielen anderen MitstreiterInnen, unermüdlich auf das Ziel hinarbeiten, dass den Tieren ihr angestammtes Recht auf Leben und Unversehrtheit Stück für Stück zurückgegeben wird.
In der unten eingefügten bildlichen Gegenüberstellung (nur ein paar Beispiele!) dessen, was „ist“ mit dem, was „sein sollte“, wird deutlich, worauf es ankommt: mit dafür zu sorgen, dass sie, die Unschuldigen, wieder so leben dürfen, wie es ihnen zugedacht war – im Rahmen ihrer Gesetze friedlich und in sich ruhend, unbehelligt von gnadenloser menschlicher Herrschaft und Ausbeutung.
04.09.2014 / Kurzmeldung aus Brüssel
Wichtiges Thema im Umweltausschuss behandelt
Am 04.09.2014 stand unter anderem das Thema der Verminderung und des Verbots des Anbaus von gentechnisch veränderten Organismen auf der Agenda des ENVI-Ausschusses.
Als Vollmitglied dieses Komitees begrüßt EU-Abgeordneter Stefan Bernhard Eck, der von seinen parlamentarischen Assistentinnen Alexandra Lobao (Portugal) und Sandra Gabriel (Deutschland) in die Sitzung begleitet wurde, diesen Vorschlag für eine neue Richtlinie als Schritt in die richtige Richtung, bemängelt aber dabei, dass der Vorschlag nicht weit genug geht, um die Verbraucher und die Tier- und Pflanzenwelt vor den Risiken dieser nachweislich hochbrisanten “Technologie” zu schützen.
“Um die Weltbevölkerung zu ernähren, bedarf es keiner gentechnisch veränderten Organismen, sondern lediglich der Einsicht und des Willens, den globalen Fleischkonsum signifikant zu vermindern und die vorhandenen Nahrungsmittel gerechter zu verteilen”, so Stefan B. Eck. Seiner Meinung nach können auf dieser Welt genügend Lebensmittel erzeugt werden, um alle Menschen zu ernähren, ohne dass dafür ein einziges Tier sein Leben lassen oder gentechnisch verändertes Saatgut verwendet werden muss. Bisher fehle es am Willen der Politiker und Verbraucher, eine ethisch fundierte “Agrar- und Ernährungswende” anzugehen.
Veganer Waldkindergarten
“Waldkindergarten Wichtelfreunde” stellt sich vor.
Anmerkung der Redaktion: Rein zufällig ist die Redaktion auf diesen Kindergarten aufmerksam geworden und findet dieses “ganzheitliche Projekt” zukunftsweisend und äußerst verantwortungsbewusst. Wir wünschen den “MachernInnen” alles Gute und vor allem einen guten Zulauf! Als Partei mit einem ganzheitlichen Ansatz schließen wir uns diesem “Projekt” uneingeschränkt an und freuen uns über so viel “veganes Engagement”, was so viel Liebe und Respekt widerspiegelt; ein Kindergarten mit Vorbildfunktion, für den wir gerne die Werbetrommel rühren!
Unsere Teilnahme am 4. „Vegan Life Festival“ in Braunschweig
LV Niedersachsen in Aktion
Am 30.08.2014 waren Vertreter/innen des LV Niedersachsen – neben etlichen Vereinen und Organisationen – wieder einmal zu Gast bei Sabine Pankau, Vorsitzende des Vereins „Tier Time e.V.“
Wir – Eva Lyska, Harald Piltz, Ivo Feizelmeier und Margret Giese – erlebten einen abwechslungsreichen Tag mit interessierten BürgerInnen an unserem Stand, nachdenklich stimmenden Gesangseinlagen, aber auch Beiträgen von Live-Bands und mitreißender Rockmusik vom Band.
Ein Vertreter des Kampagnen-Netzwerks „Stop Vivisection“ lud nach seinem Vortrag gegen Tierversuche – auch im Namen von „Ärzte gegen Tierversuche“ – zur Veranstaltung am 06.09.14 in Frankfurt am Main ein. Dort findet die bisher größte Demonstration statt gegen die verabscheuenswürdigen Air-France-Tiertransporte von Affen und anderen Tieren in Versuchslabore.
An unserem Stand konnten einige erst kürzlich eingetretene Mitglieder aus der Region begrüßt werden, die die Gelegenheit wahrnahmen, uns einmal näher kennenzulernenen und sich darauf freuten, an der Mitgliederversammlung am 8. Oktober 2014 in Braunschweig teilzunehmen. Wie schon zuvor, sammelten wir wieder Unterschriften gegen das unsägliche TTIP – das „Transatlantic-Trade-and-Investment-Partnership-Abkommen“ zwischen der EU und den USA. Sollte das schändliche Vorhaben in Kraft treten, würde dies einen massiven Rückschritt in allen Lebensbereichen zur Folge haben.
Das Festival war gut besucht, wozu auch das vorwiegend gute Wetter beitrug. Für das „vegan-leibliche“ Wohl wurde wie immer ausgiebig gesorgt. Besonders beeindruckend die nicht enden wollende Schlange am veganen Döner-Stand! Dort wie auch am veganen Kuchen-Stand wurde auf einfache Art und Weise Überzeugungsarbeit geleistet, weil alles ausnehmend gut schmeckte. So wurde der ersehnte Wechsel „weg vom Fleisch und hin zur tierfreundlichen vegetarisch/veganen Ernährung“ wieder ein Stück vorangebracht.
Und wir vier vom LV Niedersachsen freuten uns natürlich, die Aufmerksamkeit der Besucher einmal mehr auf die Partei lenken zu können und sie anhand von Flug- und Faltblättern wieder ein Stück bekannter zu machen!
Fleischschalenaktion in Stuttgart
Am vergangenen Samstag haben wir mit mehreren Aktiven aus dem Landesverband Baden-Württemberg vor Schlemmermeyer und McDonald’s auf der Königstraße in Stuttgart eine Fleischschalenaktion durchgeführt. Dabei legten sich 2 Vorstandsmitglieder mit Kunstblut beschmiert in je eine “Fleischschale”, die mit Folie umwickelt wurde – ganz so, wie Fleisch üblicherweise im Supermarkt verkauft wird.
Damit wollten wir die Passant_innen dazu anregen, über ihren Konsum nachzudenken und die Verbindung herzustellen zwischen dem abgepackten Stück Fleisch, das sie kaufen, und dem Tier, das dafür ausgebeutet und ermordet wurde und ganz genauso gelitten hat und Angst hatte wie das bei uns Menschen der Fall wäre.
Diese Aktion erregte, wie bei solchen Protestformen üblich, sehr viel Aufmerksamkeit. Zahlreiche Menschen blieben stehen und sahen sich das “Fleisch” an. Viele sprachen mit uns und äußerten sich positiv über diese Art der Aufklärung und des Protests. Sachliche Negativreaktionen gab es quasi keine. Einzelne Menschen schienen tatsächlich während des Gesprächs und ihrer dortigen Anwesenheit ihre Meinung zu überdenken und gaben bekannt ihren Konsum zu ändern.Wenn uns dies auch nur bei einer Person gelungen ist, war die Aktion schon ein voller Erfolg. Wir sind aber sicher, dass viele, die sie gesehen haben, auch im Nachgang noch darüber nachdenken werden.
Wenn auch ihr aktiv werden und vielleicht bei solchen oder anderen Aktionen künftig dabei sein wollt, sprecht uns darauf an!
Bericht aus Essen
Veganz – die Pflanzenesser kommen!
Anlässlich der Eröffnung des ersten Veganz in Nordrhein-Westfalen machte Bundesvorsitzender und MdEP Stefan B. Eck einen kleinen Umweg und einen Zwischenstopp auf seinem Weg nach Brüssel.
In einem Gespräch wünschte der EU-Abgeordnete Eck Jan Bredack zur Neueröffnung viel Erfolg und würdigte dessen unternehmerische Tätigkeit, die durch ein riesengroßes Angebot veganer Produkte mit dazu beiträgt, den Veganismus dem Konsumenten näherzubringen.
Im Sommer 2011 eröffnete Bredack seinen ersten veganen Supermarkt in Berlin und mittlerweile weitere in Berlin, Frankfurt, Hamburg, München, Wien, Prag (Veganz-Bistro) und nun auch in Essen; weitere Supermärkte in europäischen Großstädten sind geplant.
Jan Bredack freute sich über den unerwarteten Besuch und Stefan Eck sich seinerseits darüber, dass das Essener Veganz einen hervorragenden Start verbuchen konnte.
Natürlich deckte Stefan B. Eck, selbst seit annähernd 14 Jahren vegan lebend, sich mit etlichen tierleidfreien Produkten ein.
Bericht aus Essen
Zwei starke Männer – eine starke Idee
Beim Besuch des Veganz in Essen trafen zwei starke Männer aufeinander, um “ihre Kräfte zu messen” – natürlich friedlich und mit der nötigen Prise Humor.
Patrik Baboumian fördert auf athletische Art und Weise die vegane Idee – er gilt als einer der stärksten Männer Deutschlands, der EU-Abgeordnete Stefan Bernhard Eck kämpft mit seiner politischen Arbeit für die tierleidfreie Lebensweise. Eck ließ es sich nicht nehmen, sich beim Armdrücken ein Bild über Patrik Baboumians Körperkräfte, der seit 2011 vegan lebt, zu machen, obwohl der Bizepsumfang seines “Kontrahenten” den Ausgang der Kraftprobe erahnen ließ.
Stefan B. Eck lud den veganen Athleten dazu ein, bei entsprechender Gelegenheit andere EU-Abgeordneten von den körperlichen Vorteilen der veganen Ernährung bei einem Besuch in Brüssel zu überzeugen.