Eilmeldung: Bitte die deutschen EU-Abgeordneten anschreiben!
Am 20.01.2022 wird das EU-Parlament über Tiertransporte abstimmen. Ein Ende von Tierexporten, insbes. in Drittländer wird voraussichtlich nicht beschlossen.
Am 20.01.2022 wird das EU-Parlament über Tiertransporte abstimmen. Ein Ende von Tierexporten, insbes. in Drittländer wird voraussichtlich nicht beschlossen.
Das von Julia Klöckner geforderte Verbot für Wildtiere in reisenden Zirkussen wurde abgelehnt. Anstatt hart durchzugreifen und eine Verordnung aufzusetzen, die das Leben vieler Tiere deutlich erleichtern würde, konnten die benötigten 35 Stimmen nicht erreicht werden. Erst fordert der Bundesrat jahrelang diesen Schritt und jetzt, wo es endlich soweit ist: ein Rückzieher… einfach unfassbar! Der Bundesrat hat hier eine große Chance sich ernsthaft für den Tierschutz zu engagieren einfach vertan.
Continue reading “Heute ist ein enttäuschender Tag für viele Tierschützer:innen”
Am 25.06.2021 entscheidet der Bundesrat über ein Verbot von Tiertransporten in bestimmte Drittländer. Der Berichterstattung in der Badischen Zeitung vom 24.06.2021 ist zu entnehmen, dass lt. Frau Ministerin Klöckner solche Transporte nicht verboten werden können, ohne EU-Recht zu verletzen.
Continue reading “Bundesrat entscheidet über Tiertransporte”
Der Ausschuss des Bundesrates hat sich klar positioniert und empfiehlt die Aufnahme ein Transportverbots in 17 Hochrisiko-Drittstaaten.
Continue reading “Agrarausschuss empfiehlt Tiertransportverbot in 17 Hochrisiko-Drittstaaten”
Niedersachsens Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast hat einen für Ende Mai geplanten Transport von 528 tragenden Kühen aus dem Emsland nach Marokko per Erlass gestoppt. In dem Erlass begründet das Ministerium das Abfertigungsverbot mit vermuteten tierschutzrechtlichen Verstößen (https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/osnabrueck_emsland/Otte-Kinast-untersagt-erneut-Tiertransport-nach-Marokko,tiertransport172.html)
Dieser großartigen und durchweg sehr gut begründeten Stellungnahme ist zu entnehmen, dass der Landkreis Aurich entweder nicht kann oder nicht will. Die Transportplanung wurde als plausibel hingenommen und eine Verbotsverfügung wurde gar nicht ausgesprochen.
Continue reading “Stellungnahme der DJGT zu der Entscheidung des VG Oldenburg vom 10. Mai 2021”
Das Verwaltungsgericht Oldenburg hat entschieden, dass der Landkreis Aurich den Transport der 270 tragenden „Zuchtrinder“ abfertigen muss. Wir sind gespannt auf die Begründung. Es ist nicht gerade unwahrscheinlich, dass der Landkreis Aurich –mal wieder- die Plausibilitätsprüfung nicht ordnungsgemäß durchgeführt und lapidar auf den Erlass des Nds. Landwirtschaftsministerium verwiesen hat.
Massive Bedrohungen und Beleidigungen gegenüber den Mitarbeitern des Auricher Veterinäramtes sind ein absolutes „no go“ und lindern in keinster Weise das Leid der Tiere!
Continue reading “Niedersachsen verbietet Tiertransport nach Marokko”
Unser Direktkandidat für die Bundestagswahl im Wahlkreis Nr. 24 „Aurich – Emden“ Diedrich Kleen zusammen mit Nicole und Simone vor der Sammelstelle des Vereins ostfriesischer Stammviehzüchter in Aurich. Hinter meterhohen Zäunen große, nicht einsehbare Hallen.
Die Luftschlitze sind ganz oben angebracht. Eine aufgeräumte, leere Fläche. Fast steril. In diesen Hallen stehen die Tiere, die auf ihren Weitertransport warten. Sie sind nicht zu sehen, nicht zu hören.
Auf der Seite der VOST ist folgendes zu lesen:
“Seit Oktober 2011 werden vom Vermarktungsstandort Aurich-Schirum Rinder in das EU-Ausland und Drittländer exportiert. Schwerpunkt der täglichen Arbeit ist folglich die Exportvermarktung, die komplett über den Standort in Aurich abgewickelt wird.
Tragende Rinder und abgekalbte Färsen werden im Stall in Aurich zusammengezogen und für die Verladung vorbereitet. Nach Vorliegen aller erforderlichen Dokumente und Einhaltung aller rechtlichen Vorgaben des zuständigen Veterinäramts vom Landkreis Aurich werden die Tiere abgefertigt und auf die Reise geschickt.
Größte Abnehmerländer unter den EU-Nachbarn sind Spanien, Portugal und Italien. Für Exporte in Drittländer sind in der Regel drei- bis vierwöchige Quarantänen erforderlich. Anschließend werden die meist niedertragenden Rinder per LKW, Schiff oder Flugzeug zu ihrem neuen Besitzer transportiert.”
Simone Oppermann