Das Oktoberfest

Zwischendurch mal eine Meldung der anderen Art zum Schmunzeln und eine Bemerkung über Vegetarier auf ganz „hohem“ Niveau

Heute berichtete die „Freie Presse“ u.a. auch über das Münchner Oktoberfest. Rund 6 Millionen Besucher strömen auch in diesem Jahr an den 16 Festtagen wieder auf die Wiesn.

Interessant ist zu lesen, welche Leute auf der Wiesn anzutreffen sind und in welche Typen sie eingeteilt werden. Neben dem Münchner Gast gibt es den einheimischen Partygänger, den Trachtler, den Bub und das Madel, den Vegetarier, den Taschendieb, den Italiener, den Australier, den Norddeutschen und den Verweigerer. Alle Typen werden klassifiziert und dabei kommt man als Leser/in aus dem Schmunzeln oft gar nicht heraus.

Weniger zum Schmunzeln ist die Tatsache, dass auf dem größten Volksfest der Welt ein halbe Millionen Hühner und 100 Ochsen (männl. kastr. Rinder) verspeist werden. Tierschützer protestierten deshalb zu recht „gegen die Fleischeslust und das Leiden der Tiere“ im Jahr 2012.

Doch mittlerweile haben auch die Wiesnwirte den „Trend“ der Zeit erkannt und angeboten werden auch vegetarische und sogar vegane Speisen. Der Wirtesprecher auf der Wiesn hat über den Vegetarier mit seinem Protest folgende Bemerkung gemacht, die, wie wir finden, auf ganz „hohem“ geistigen Niveau anzusiedeln ist: „Ich mische mich ja auch nicht ein, wenn die Vegetarier dem Vieh das Futter wegessen.“

Keine Hunde bei legalen oder illegalen Züchtern kaufen!

Fotoquelle: https://www.facebook.com/photo.php?fbid=735940859814580&set=a.654679554607378.1073741828.100001960191126&type=1&theater
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Bedenken Sie, dass für jedes beim Züchter gekaufte Tier ein Tier in einem Tierheim, auf der Strasse oder in einer Tötungsstation Europas zurückbleibt. Für jedes beim Züchter gekaufte Tier treffen Sie die Entscheidung, dass ein anderes Tier leiden und sterben wird. Ausserdem wird durch steigende Nachfrage (nach dem Gesetz von Angebot und Nachfrage) der Züchter zu noch mehr „Tierproduktion“ angespornt.

Wer ein Tier beim legalen oder illegalen Züchter kauft, verurteilt damit ein anderes Tier zu Elend und/oder zum Tode.

Es ist absolut nicht nachvollziehbar, wie bei den mit Tieren vollen Tierheimen, vollen Strassen und vollen Tötungssationen noch weitere „Ware“ produziert werden darf. Aus: http://www.provegan.info/de/newsletter/detailseite-newsletter/-/keine-hunde-bei-legalen-oder-illegalen-zuechtern-kaufen/

Mittelalterliches Sommerfest auf Gnadenhof bei Karlsruhe

Am vergangenen Wochenende war unser Landesverband mit einem Infostand auf dem mittelalterlichen Sommerfest des Gnadenhofs der AG Tierschutz Pferde & Co. in Pfinztal-Berghausen bei Karlsruhe präsent.

Bereits am Samstagnachmittag, unmittelbar nach Ende der Demo gegen Tierversuche vor dem Bundesverfassungsgericht, bauten wir unseren Stand in der Karlsruher Innenstadt ab, fuhren zum Tierschutzhof und bauten ihn dort wieder auf.

Der Gnadenhof-Verein hatte zu diesem Sommerfest eingeladen, um Spenden einzunehmen sowie Helfer und Paten für seine Tiere zu werben. Da der Hof sehr viel Arbeit macht und einen sehr hohen Finanzbedarf hat, ist er darauf dringend angewiesen.

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Im Allgäu aktiv für Tierrechte

Unsere Allgäuer Aktiven Melanie Lorek-Baur und Alexandra Baur waren am 01.08.2015 in Memmingen im Einsatz – bei einer Mahnwache für Tiere gemeinsam mit ARIWA (Animal Rights Watch).

Auch hier konnten zahlreiche interessante Gespräche zum Thema Tierrecht und Veganismus geführt werden. Danke an alle für euren Einsatz und an den Kameramann/frau für das sehr sympathische Video!

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PM zu Bauernverband-eMail bzgl. Milch-Flyer

Pressemitteilung des Landesverbandes Ba-Wü

Am 23.07.2015 ging im Bundesvorstandssekretariat unserer Partei folgendes Schreiben des Landesbauernverbandes Baden-Württemberg ein:

„Sehr geehrte Damen und Herren,
leider müssen wir feststellen, dass Sie mit Ihrem Flugblatt “Die Wahrheit über Milch” unwahre und verleumderische Behauptungen verbreiten, mit denen insbesondere unsere Milchviehhalter in ehrabschneidender Weise beleidigt werden. Schon alleine die pauschale und völlig aus der Luft gegriffene Behauptung, dass (alle – zumindest wird dieser Eindruck erweckt) Kälbchen nach wenigen Monaten getötet oder dass Kühe ihr Leben lang eingesperrt werden, zeigt, dass es Ihnen nicht um eine sachliche Information der
Bevölkerung geht, sondern nur darum mit Ihren Behauptungen Stimmung gegen die Tierhalter zu machen. Nur dadurch erreichen Sie auch, dass Sie auf sich aufmerksam machen, was wiederum Voraussetzung ist um entsprechende Spendengelder aquirieren zu können.

Sollten Sie die o. g. unwahren und verleumderischen Behauptungen weiterhin aufrecht erhalten, behalten wir uns weitere rechtliche Schritte vor. Auf die strafrechtliche Relevanz Ihrer Aussagen wird hingewiesen.

Gleichzeitig lasse ich Ihnen einen Faktencheck des Deutschen Bauernverbandes (s. Anhänge) zu Ihrer Horizonterweiterung zukommen.

Mit freundlichen Grüßen

H. Wenk
(stellv. Hauptgeschäftsführer)

Landesbauernverband in Baden-Württemberg
Referat Agrarpolitik und Agrarstruktur“

Dieses Schreiben ist offensichtlich nur ein weiterer plumper Versuch, die Verbreitung der Wahrheit über die Tierausbeutungsindustrie zu unterdrücken und Organisationen einzuschüchtern, die die Bevölkerung über die unhaltbaren Zustände, das ethisch nicht zu rechtfertigende Leid der Tiere sowie den Unsinn und die volkswirtschaftlich enorme Schädlichkeit der Tierausbeutung aufklären.

Selbstverständlich werden wir uns vom Bauernverband nicht einschüchtern lassen und unsere Aufklärungsarbeit unbeirrt fortführen. Erst am vergangenen Montag hat die ARD-Dokumentation von Edgar Verheyen, “Verheizt für billige Milch”, erneut eindrucksvoll die in unserem Milch-Flyer angesprochenen systembedingten Grausamkeiten der Milch-Industrie aufgezeigt.

Die ARD-Dokumentation hat zudem ein weiteres Problem thematisiert: Das artwidrige Kraftfutter, das benötigt wird, um die heutzutage geforderten, enorm hohen Milchleistungen zu erzielen, führt zu schwerwiegenden Erkrankungen bei den Kühen: Sogar Kälber sind oft schon erkrankt, aber spätestens nach ca. 4 Jahren ist kaum noch eine Kuh gesund und die meisten Tiere kommen dann zum Schlachter oder sind bereits in Tierkörperbeseitigungsanlagen gelandet und das, obwohl gesunde, nicht auf Leistung gezüchtete, sondern evolutionsbedingt widerstandsfähige Kühe bis zu 20 Jahre alt werden.

Dass Tiere ihr Leben lang eingesperrt werden, liegt nicht nur in der Natur der Milchindustrie, sondern in der der kompletten Tierausbeutungsindustrie, denn wenn die Tiere frei wären, könnte man sie nicht ausbeuten. Wenn der Bauernverband hier meint, man könne nicht von „eingesperrt“ sprechen, weil die Tierausbeuter die Käfige und Boxen (=Gefängniszellen für unschuldige Häftlinge) minimal größer gemacht haben, hat er nicht verstanden, was Freiheit bedeutet. Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz spricht sich für eine Abschaffung jeglicher Ausbeutung und Freiheitsberaubung aus, denn wirklich artgerecht ist nur die Freiheit.

Wir finden, der Bauernverband sollte sich ob der Zustände in den Tierfabriken seiner Mitglieder besinnen und erst einmal versuchen, zumindest die allerschlimmsten Missstände in der Tierhaltung zu beseitigen, bevor er sich erdreistet, solche Mails zu verschicken, in denen er mit „rechtlichen[n] Schritte[n]“ droht, um seine Kritiker mundtot zu machen.

Matthias Ebner
Bundesvorsitzender
Vorsitzender Landesverband Baden-Württemberg

Hitzewelle: Tausende Mauersegler aus den Nestern gefallen

Danke an alle, die in dieser Sache involviert sind!

Was des einen Freud ist, ist des anderen Leid. Die Rede ist von den hochsommerlichen Temperaturen! Die einen kommen mit der Hitze gut zurecht, die anderen leiden massiv unter der Hitze. Und das geht Menschen ebenso wie Tieren.

Tausende Mauersegler sind bei der Hitzewelle in Deutschland aus ihren Nestern gefallen; Wildvogelhilfen und –pflegestellen befinden sich im Ausnahmezustand und sind mit ihren geflügelten Patienten völlig überlastet. Laut Freie Presse verhängte die Mauerseglerklinik in Frankfurt am Main einen “Aufnahmestopp aufgrund totaler Überlastung und Helfermangel! Ausnahme: verletzte Altsegler!”

Doch warum sind die Jungtiere aus ihren Nestern gefallen? Karsten Peterlein von der Wildvogelhilfe in Leipzig gab Auskunft: „Die Wärme hatte die Nester unter den Dächern bis zu 100 Grad aufgeheizt. Die Jungtiere suchten dann nach Abkühlung und fallen dabei heraus. Ohne menschliche Hilfe sind sie dem Tod geweiht, da die Eltern sie außerhalb des Nestes nicht füttern.“ In Leipzig wurden in nur drei Tagen 150 Jungvögel bei der Wildvogelhilfe abgegeben. Hunderte Anrufe gingen ein, weil die Leute wissen wollen, wie sie die Findlinge behandeln sollen.

Alle Pflegstellen arbeiten ehrenamtlich! Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz spricht allen Menschen, die sich so beherzt und hingebungsvoll um die Mauerseglerkinder und andere Wildtiere kümmern, ein großes Dankeschön aus! Ohne diese Menschen, die ihre Freizeit für andere opfern, wäre die Welt ein großes Stück ärmer. Danke Euch, da draußen!

Wie will Geschick und Wissen es braucht, und wie viel Arbeit es macht, Mauerseglerkinder aufzuziehen, sehen Sie hier im Video:

Demo gegen Tierversuche in Tübingen am 27.06.2015

Am 27.06.2015 waren mehrere Partei-Mitglieder der Landesverbände Baden-Württemberg und Bayern sowie eines aus Niedersachsen nach Tübingen gefahren, um an der für diesen Tag von Soko Tierschutz geplanten Demo gegen Tierversuche teilzunehmen, darunter die Bundesvorsitzenden Horst Wester und Matthias Ebner sowie die Mitglieder des Landesvorstandes von Baden-Württemberg Matthias Gottfried, Patricia Kopietz und Maren Simko-Zoffer sowie Heiko Sieron, Joschua Jodjohn, Susan Landesberger, Robin Margic und andere. Continue reading “Demo gegen Tierversuche in Tübingen am 27.06.2015”

Teilnahme am Protest gegen den G7-Gipfel

Am Samstag den 6. Juni fuhren wir zu Dritt Richtung Kürn, dem Ort in dem das Schloss Elmau liegt. Schon auf der Autobahn Richtung Garmisch-Partenkirchen war uns klar, dass wir uns in ein Hochsicherheitsgebiet begeben, da an jedem Parkplatz, an jeder Tankstelle und an jeder Auf-/Ausfahrt unzählige Polizeikräfte standen und sich die jeweiligen Autoinsassen genau anschauten. Continue reading “Teilnahme am Protest gegen den G7-Gipfel”

Augen auf in der Stadt: Taubenvergifter und Hundevergifter unterwegs

Es kommt leider oft vor, daß Tier“freunde“ mit Rattengift unterwegs sind, um Tauben und Hunde zu vergiften. Für Hunde ist das Gift (oder Glassplitter, die Tierhasser sind da erfinderisch) in „schmackhafter“ Wurst verpackt. An Stellen, die für Taubenfütterungen geeignet sind, liegt manchmal verschiedenfarbiges Granulat. Wer Tauben füttert: dieses Granulat unbedingt beseitigen! Kein Futter wieder dorthin streuen, bis nicht alles garantiert entfernt und vom Regen weggewaschen ist. In der Zwischenzeit an anderer, nicht weit entfernter Stelle und ausreichend füttern.

Katzen kann es kaum passieren, daß sie sich an Rattengift vergiften, weil ihnen das Gemenge nicht schmeckt. Ist ein Hund vergiftet: dem Tier sofort Ka-vit-Tropfen geben. Das ist reines Vitamin K1, das die Vergiftung außer Kraft setzt. Rattengift verdünnt das Blut tödlich, so daß die Tiere innerlich verbluten. Vitamin K1 steuert die Konsistenz des Blutes, regelt hier die Verdünnung in die Gegenrichtung, verdickt das Blut also und stellt so die normale Konsistenz wieder her. Ist ein Tier betroffen, sofort reines Vitamin K1 geben (ka-vit-Tropfen in 10 ml-Fläschchen kaufen) und damit die inneren Blutungen stoppen.

Einem Hund gibt man 40 ml ka-vit (4 Fläschchen à 10 ml) auf einmal und das 3 Tage lang und beobachten, wie es hilft, sonst länger und mehr geben. Man kann zur Sicherheit die Menge auch von Anfang an beliebig erhöhen, es gibt keine Überdosierung, keine Schädlichkeit, keine Nebenwirkungen, je mehr, umso besser. Für einen großen Hund könnte man anfangs sofort 50 ml = 5 Fläschchen geben. Eine Taube würde mit einem Fläschchen/Tag in den Schnabel auskommen, man wird sie allerdings kaum finden.