Hört endlich auf, die Enten zu füttern!

Argumente von Wildtierexperten und Zoologien überzeugen

Es gibt wohl kaum jemanden unter uns, der nicht schon mal im Park Enten, Schwäne oder Gänse mit trockenem Brot oder Brötchen gefüttert hat. Dabei sind wir überzeugt davon, dass wir den Tieren etwas Gutes tun. Fehlanzeige! Das Brotfüttern ist für die Tiere schädlich und ungesund. Warum, erfahren Sie hier.

Zirkus-Elefant tötet Spaziergänger – Tierverbot im Zirkus gefordert

Seit Jahren fordert neben etlichen Tierschutzvereinen auch die Partei Mensch Umwelt Tierschutz ein Verbot zur Haltung von (Wild-)Tieren im Zirkusbetrieb. Wie am 13.06.2015 die schrecklichen Ereignisse in Buchen im Odenwald bewiesen, sind diese Forderungen mehr als berechtigt. Ein unbeteiligter Mensch musste sterben, weil die Elefantenkuh Benjamin (“Baby”) ihrer nicht artgerechten Haltung entkommen konnte. Immer wieder ist sie in der Vergangenheit auffällig geworden und hat Menschen verletzt. Und somit endete dieser letzte Vorfall in einem sinnlosen Tod, der hätte vermieden werden können, und den wir zutiefst bedauern! Unser Mitgefühl gilt der Familie des Opfers.

Es ist nicht normal, dass ein Elefant Handstand macht, ein Tiger durch einen brennenden Reifen springt oder ein Affe Fahrrad fährt. Zu diesen Dingen werden die Tiere gezwungen, mit Schmerz und Futterentzug. Für die kurze Belustigung eines Publikums müssen die Tiere in nicht artgerechter Haltung und unter unvorstellbarem Zwang leben. Lehnt sich dann eines dieser Tiere dagegen auf, endet es für das gequälte Geschöpf meistens tödlich. So geschehen mit der Elefantenkuh Tyke, die 1994 ihren Zuchtmeister tötete und wenig später im Kugelhagel starb.

Benjamin/Baby darf leben. Sie ist auf dem Weg in einen Tierpark, in dem sie hoffentlich friedlich ihr restliches Dasein fristen darf. Der Plan, das Tier in den “Serengeti-Park” in der Lüneburger Heide zu verbringen, wo man sie möglicherweise für ein Zuchtprogramm missbrauchen wollte, scheint abgewendet. Es ist zu hoffen, dass auch an offizieller Stelle, der Politik, dieses furchtbare Ereignis ein Umdenken auslöst und es zu dem längst überfälligen Verbot von Tieren in der Unterhaltungsbranche kommt.

Baby im Glück!

Baby lebt jetzt im Zoo Safaripark Stukenbrock; der Park hat am 16.06. ein Video veröffentlicht. Es sind bewegende und erleichternde Bilder; Baby tobt gemeinsam mit drei weiteren afrikanischen Elefantinnen in der großen Freianlage herum.

 

Ponyreiten auf der Kirmes in der Kritik

Ein Interview

Laut dem Pferdeexperten Jörg Kotenbeutel werden zum Ponyreiten nur Pferde ausgesucht, die sich nicht wehren und den „Zirkus“ mitmachen. Problematisch sind für die Tiere die Reizüberflutung, der Lärmpegel, die Lichteffekte, keine Ruhepausen und nicht gut ausgebildete Mitarbeiter, die sich in der Pflege und Haltung von Pferden auskennen.

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz setzt sich aus Tierschutzgründen für die Abschaffung des Ponyreitens auf Festen ein; Menschen setzten sich freiwillig dem Lärm und dem Trubel auf solchen Festen aus. Tiere werden vom Menschen dazu gezwungen. Nicht mit uns!

Tierkinder in Gefahr – grausamer Tod durch Mähmaschinen

Leben retten durch Schutzmaßnahmen!

Die Tierrechtsorganisation Peta weist darauf hin, dass mit Schutzmaßnahmen zur Mähzeit der Tod vieler Tiere vermieden werden kann, wenn gewisse Vorkehrungen beim Mähen beachtet werden, weil “Jedes Jahr […] hunderttausende Rehkitze, junge Feldhasen, Kleinsäuger, Vögel sowie Reptilien und Insekten durch Mähmaschinen [sterben].”

 

Tag des Hundes 31.05.2015

Landesverband Berlin in Aktion

Am Sonntag, den 31.Mai 2015, trafen sich Mitglieder aus dem Landesverband Berlin zum “Tag des Hundes” vor dem Tierheim Berlin. Mit einem Stand machten wir auf die Tierschutzpartei aufmerksam und lernten viele interessante Leute kennen. Die ca. 100 Flyer verteilten sich in den 5 Stunden wie von selbst.

Wir freuen uns schon auf den nächsten Termin. Am 5. Juli 2015 ist nämlich der Tag der offenenTür im Tierheim Berlin und wir werden wieder dabei sein.

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Artensterben

Die Vielfalt geht zurück – Aktion in Sachsen gestartet: Bunte Wiesen für Schmetterlinge

Laut Freie Presse vom 21.05.2015 stellte in dieser Woche das Bundesamt für Naturschutz (BfN) den ersten umfassenden Artenschutz-Report vor. Daraus geht hervor, dass jede dritte untersuchte Art in Deutschland gefährdet ist.

Ob Rebhuhn oder Wildbiene: „Der Zustand der Artenvielfalt in Deutschland ist alarmierend“, sagte BfN-Präsidentin, Prof. Beate Jessel. Außerdem betonte sie, dass das nationale Ziel, das Artensterben in Deutschland aufzuhalten, gescheitert sei. Die intensive Landwirtschaft sei die wichtigste Ursache für den Verlust der Artenvielfalt.

Laut Bericht sei die Situation nachfolgender Tiere besonders alarmierend:

  • knapp 46 Prozent der wirbellosen Tiere, zu denen Insekten gehören, sind bedroht, extrem selten oder ausgestorben
  • alle 600 Wildbienenarten werden mit großer Sorge beobachtet
  • 28 Prozent der Wirbeltierarten: Süßwasserfische, Amphibien, Reptilien, Vögel, Säugetiere sind in ihrem Bestand gefährdet
  • die Situation bei den Brutvögeln hat sich spürbar verschlechtert: Kiebitz und Feldlerche gehe es schlechter

Es gibt auch Lichtblicke: Erholt hat sich der Bestand an Wölfen, Bibern, Schwarzstörchen und Seeadlern. Kegelrobben gibt es wieder in der Nordsee und auch in der Ostsee wurden sie gesehen.

Um den Bestand der schwindenden Schmetterlinge zu stoppen, wurde in Sachsen in dieser Woche ein Schmetterlings-Projekt gestartet, das die Bürger/innen im Fokus hat mit dem Ziel: bunte Artenvielfalt schätzen zu lernen.

„Puppenstuben“ heißt die neue umweltbildende Mitmach-Aktion, die von der Sächsischen Landesstiftung Natur und Umwelt, des Naturschutzbundes Sachsen (NABU), des Senckenberg Museums für Tierkunde und der Landschaftspflegeverbände Sachsens ins Leben gerufen wurde. Mit Hilfe der großen und kleinen Bevölkerung sollen in den kommenden drei Jahren möglichst viele schmetterlingsgerechte Wiesen entstehen. Hier lesen.

Unser Tipp: Schaffen Sie auf Ihrem Balkon oder Terrasse kleine naturnahe Blumeninseln, wo Schmetterlinge und andere Insekten Nektar finden. Kleingärtner schützen das Leben und Wachstum von Schmetterlingen und Insekten, indem sie keine Gifte verwenden und dem englischen Rasen lebewohl sagen.

Schweinehochhaus schließen!

Petition

In Maasdorf, in Sachsen-Anhalt, befindet sich Europas einziges „Hochhaus für Schweine“. Das Deutsche Tierschutzbüro hatte Anfang des Jahres hier recherchiert und tierschutzwidrige Missstände aufgezeichnet und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht (Video und Bericht). Auf mehreren Etagen werden hier 500 weibliche Tiere gehalten, die als „Gebärmaschinen“ jedes Jahr tausende Ferkel in einer engen und kargen Umgebung zur Welt bringen. Die Tiermütter leben in der Hölle und die Tierkinder werden in diese hineingeboren. Eine nicht zu beschreibende Schande, wie überall in Europa, wo Tiere nur als Produktionseinheiten gesehen werden.

Bitte unterzeichnen Sie den Protest vom Deutschen Tierschutzbüro!

An der Demonstration im März d.J. , die vom Deutschen Tierschutzbüro organisiert wurde, hatten auch Mitglieder unserer Partei aus Sachsen-Anhalt und Berlin teilgenommen, um der Forderung nach einer Schließung der Mastanlage nachzukommen.

Nachfolgend ein paar Fotoimpressionen:

 

Osterfeuer: Zwei Kaninchen qualvoll ums Leben gekommen

„Bei einem Osterfeuer in Dortmund sind an Karsamstag zwei brennende Kaninchen aus dem Holzhaufen gekrochen. Auch Kinder sollen das mitbekommen haben.“

Auch wenn diese Meldung nicht mehr „brandaktuell“ ist, so soll sie zukünftig Mahnung und Erinnerung zugleich sein; Traditionen dieser Art sollten nur gepflegt werden, wenn sie auch vorausschauend und verantwortungsvoll für alle Lebewesen ausgeführt werden. Hätte man in diesem Fall mehr Achtsamkeit walten lassen, wäre das Leid den beiden Kaninchen vielleicht erspart geblieben.

Besser wäre jedoch, wenn diese Tradition der Vergangenheit angehören würde! Tiere wie Kaninchen, Igel, Mäuse, Vögel und Insekten verkriechen sich nun mal gerne in Zweigen und im Gestrüpp und selbst beim Umschichten eines Holzhaufens kann man nie ganz sicher sein, ob sich nicht doch noch ein paar Tiere später wieder darin verstecken.

Hier (Petition) kann man sich auch für ein Ende es Osterfeuers einsetzen.

 

Osterfeuer

Osterfeuer – ein blamabler Umgang mit dem christlichen Glauben und der Verantwortung der Veranstalter und Teilnehmer für Gottes Schöpfung

Da jedes Jahr Igel, Hasen, Kaninchen und andere Kleintiere in den Osterfeuern auf furchtbare Weise sterben, sollte darüber nachgedacht werden, diese Tradition endlich abzuschaffen – oder strengste Kontrollen zu installieren, denen strengste Bestrafungen bei Zuwiderhandlung der gesetzlichen Vorschrift folgen.

Bei einem Osterfeuer in Dortmund sind an Karsamstag 2015 zwei brennende Kaninchen aus dem Holzhaufen gekrochen. Auch Kinder sollen das mitbekommen haben. Zwei “brennende und vor Schmerzen schreiende Kaninchen” krochen “zum elenden Krepieren” aus dem Feuer zwischen die Zuschauer: So schildert Dr. Thomas Hein aus Löttringhausen den Vorfall, der sich an Karsamstag auf dem Hof Oehmchen in Großholthausen abgespielt haben soll. Hein besuchte mit seiner Frau das Osterfeuer – wohl zum letzten Mal. “Da gehen wir nicht mehr hin”, sagt er. Kein Mensch habe sich um die brennenden Tiere gekümmert; die Leute hätten mit Bier und Bratwurst in der Hand einfach weiter aufs Feuer geschaut. Auch Kinder hätten das Ganze mitbekommen. Heins Vorwurf an die Veranstalter: Der Holzhaufen sei – entgegen der Vorgaben des städtischen Umweltamtes – vor dem Anzünden nicht umgeschichtet worden.

Darauf sollte entsprechend des Verstoßes gegen die Auflagen und gegen das TSchG 1 Jahr Gefängnis stehen, was durchaus keine lächerliche Unangemessenheit ist, denn anderes führt zu keiner Beachtung der Problematik. Wir reden hier nicht von verbranntem Papier, sondern von vielen lebendig verbrannten Tieren – jedes Jahr an vielen Orten allein in Deutschland. Und wenn dann – was für eine moralische u. geistige Bankrotterklärung – nicht einmal wie hier beschrieben schnellste Rettung erfolgt, bleibt nur das Verbot.

Brennende Kaninchen krochen aus Osterfeuer in Dortmund – | WAZ.de – Lesen Sie mehr