Am 15. Dezember 2016 fand im Tübinger Kino Arsenal eine weitere Sondervorführung des von der Tierschutzpartei unterstützten Dokumentarfilms “Im Namen der Tiere” statt, die von Act for Animals organisiert worden war. Zu dieser waren circa 40 Besucher_innen erschienen, die im Anschluss an den Film zahlreiche Fragen an unseren Landes- und Bundesvorsitzenden Matthias Ebner sowie Dr. Edmund Haferbeck, wissenschaftlicher Berater von PETA, aber natürlich auch Julia Schnurr von Act for Animals loswerden konnten.
Tag: Tierschutz
Daunen: Ein Tierschutzproblem in unseren Betten
Wir möchten euch bitten, keine Produkte aus Daunen zu kaufen: Bitte meidet Daunendecken und -kissen aller Art, Jacken und Mäntel und alles andere, was mit Daunen gefüllt ist. Mit dem Kauf dieser Produkte heizt ihr nur den Markt an und das Leid, was hinter der Produktion von Daunen steht. Warum, erfahrt ihr von Vier Pfoten:
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Gänsebraten zu Weihnachten?
Peta informiert und appelliert an das Mitgefühl und die Vernunft der Verbraucher*innen, keine Gans für Weihnachten aus dem Supermarkt zu kaufen. Warum, lesen Sie hier.
Peta: “In der tierquälerischen Mast sind die Tiere zu Tausenden eingesperrt; daneben kommen noch Tiere aus Betrieben mit Lebendrupf oder Stopfmast in die Supermärkte, denn eine Kennzeichnungspflicht gibt es nicht.
Verbot von Silvester-Feuerwerk in der Nähe von Reitställen
Wir veröffentlichen die “Pressemitteilung der Pferdeschutz-Initiative 2015” vom 30.11.2016, weil wir uns deren Forderung selbstverständlich anschließen. Aus Sicht des Tierschutzes erlauben wir uns die Forderung auszudehnen und fordern den Gesetzgeber auf: Das Abbrennen pyrotechnischer Gegenstände auch in unmittelbarer Nähe von Tierkliniken, Tierheimen, Zoos, Taubenschlägen, Wildtierauffangstationen und sämtlichen anderen Anlagen und Einrichtungen, wo Tiere gehalten werden, zu verbieten.
Nachfolgend nun die PM der Pferdeschutz-Initiative 2015
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Bundesweite Kastrationspflicht für Katzen jetzt!
Am 28.10.2016 fand in Radolfzell ein Treffen mit der Katzenhilfe Radolfzell e.V. statt.
Mit dabei waren die Tierrettung, verschiedene Tierärzte und Tierheimleiter aus der Umgebung. Drei Mitglieder der Tierschutzpartei waren auch vertreten. Unter anderem waren noch Menschen anwesend, die sich auch mit dem Thema auseinandersetzen.
Es wurde besprochen, welche Konzepte in Frage kommen, um eine bundesweite Kastrationspflicht für Freigängerkatzen in Deutschland durchzusetzen.
Die Stadt Rostock hat die Kastrationspflicht schon eingeführt.
Unser runder Tisch möchte sich im März wieder treffen. Momentan werden Flyer zu diesem Thema verteilt, Unterschriften gesammelt und eine Petition an die zuständigen Politiker bzw. Behörden ausgearbeitet.
Karin Wilms
Film-Vortragsreihe in Berlin zur Einführung in den Tierrechtsgedanken
Vom 04. bis 19. Oktober fand an der Technischen Universität Berlin eine Film-Vortragsreihe zur Einführung in den Tierrechtsgedanken statt, organisiert von der Tierrechtsgruppe Berliner Tierbefreiungsaktion (BERTA). Dabei sollten Vertreter von Ärzte gegen Tierversuche e.V., Chimaira AK (Arbeitskreis für Human-Animal Studies), ARIWA (Animal Rights Watch) sowie die Tierrechtsaktivistin und Philosophin Friederike Schmitz zu Wort kommen. Schwerpunkte lagen jeweils auf den Themen Tierversuche, Ethik und Politik, Defizite der Biohaltung, dem Zusammenhang zwischen Tiernutzung und Klimabeeinträchtigung sowie der Widerstandsfähigkeit von Tieren in Tiersprachexperimenten.
Die Film-Vortragsreihe hat, bedingt durch die unterschiedliche Beleuchtung der Themen sowohl aus ethischer als auch wissenschaftlicher Sicht, nicht nur für Menschen, die sich zum ersten Mal mit dem Thema Tierrechte beschäftigen, bemerkenswerte und interessante Fakten und Denkanstöße geboten.
Der Vortrag von Friederike Schmitz zum Thema „Tiere essen? Ethik und Politik“ etwa beinhaltete zunächst eine zwar allgemeine, jedoch sehr einleuchtende, faktisch gut gesättigte Gegenüberstellung des natürlichen und durch den Menschen beeinträchtigten Lebensstils von Kühen, Schweinen und Hühnern. Fakten, die einen aufhorchen lassen und als Argumente gegen die gegenwärtigen Haltungsbedingungen von Tieren sowohl in konventioneller Haltung als auch in der Biohaltung gelten können, waren unter anderem, dass nichtdomestizierte Kühe bis zu 11 km pro Tag zurücklegen können, was allen domestizierten Kühen, die zu wirtschaftlichen Zwecken in konventionellen als auch in Biobetrieben benutzt werden, versagt bleibt. Schweine, die sehr reinliche Tiere sind, nehmen natürlicherweise mindestens 5 Meter Abstand von ihren Ausscheidungen, während domestizierte Schweine in wirtschaftlichen Betrieben gewöhnlich ihren Ausscheidungen gar nicht ausweichen können. Wichtig war es auch, den Fakt noch einmal ins Gedächtnis zu rufen, dass Hühner als zur Klasse der Vögel gehörend während der Brutzeit natürlicherweise nur 5 bis 20 Eier legen, wohingegen sie in wirtschaftlichen Betrieben bis zu 300 Eier jährlich legen müssen. Dies sind nur ein paar wenige Fakten, die allein schon deutlich machen, dass Tiere nach den gegenwärtigen Tierschutzverordnungen zu bloßen Waren und Produktionsmitteln herabgestuft sind und ihr natürliches und ihnen zustehendes, ursprüngliches Tiersein gar nicht mehr ausleben können.
Auch die weiteren Vorträge schlossen sich, obgleich sie thematisch eine andere Akzentuierung beinhalteten, dieser These an. Katharina Dornenzweig von Chimaira AK übte Kritik an der bereits empirisch in Zweifel gezogenen These, dass nur Menschen intentional handeln könnten, weil sie über ein Bewusstsein von sich selbst verfügten, während andere nichtmenschliche Tiere instinktiv handeln, da sie über ein Bewusstsein verfügten, das ihnen „nur“ die Erfahrung von Freude und Leid ermöglicht.
Wenn man sich beispielsweise klarmacht, dass Schimpansen, denen in heute ethisch zu recht umstrittenen Tiersprachexperimenten eine Zeichensprache angelernt wurde, jene Experimente nachweislich manipulieren konnten, also ihre eigenen Intentionen einbringen konnten, so lässt dies die Schlussfolgerung zu, dass andere nichtmenschliche Tiere wie Kühe, Schweine und Hühner möglicherweise ebenso zu intentionalem, Selbstbewusstseins-geleitetem Handeln fähig sind. Dies hätte aber zur Folge, dass die genannten nichtmenschlichen Tiere einem massiven Leid in der sogenannten Nutztierhaltung ausgesetzt wären, das nicht nur quantitatives, sondern vor allem qualitatives Gewicht hätte. Wenn der Kuhmutter das Kalb zu Zwecken der Milchproduktion entrissen wird, wäre das Leid umso größer, weil die Kuhmutter nicht nur instinktiv mitbekommen würde, dass es Leid verursacht, wenn das Kalb entrissen wird. Sie würde auch bemerken, dass sie es ist, der Leid zugefügt wird und deren Interessen massiv verletzt werden, welches sich den qualitativen Gefühlsempfindungen von Menschen ähneln würde.
Die wissenschaftlichen Erkenntnisse, die in der Film-Vortragsreihe vermittelt wurden, sind ein deutliches Ausrufezeichen und fordern uns Menschen mit besonderer Dringlichkeit dazu auf, unser Verhältnis und den entsprechenden Umgang mit allen anderen nichtmenschlichen Tieren grundsätzlich zu überdenken und Tierleid ernst zu nehmen. Unsere Berücksichtigung der besonderen Leidensfähigkeit von Tieren kann erst dann die Gestalt des Wissens annehmen, wenn jenes auch entsprechend praktiziert wird.
Almadrabas – Thunfischfang im Mittelmeer
Die Zahl der Berichte über die extrem gefährdeten Bestände fast aller Thunfischarten häufen sich. Nicht nur die traditionellen Essgewohnheiten bedrohen den Thunfisch; seit einigen Jahren ist die immer größer werdende Gier nach Sushi auch in den westlichen Ländern angekommen.
Als eine besondere Delikatesse gilt in Japan das Fleisch trächtiger Blauflossenthunfische (auch Roter Thun genannt) zusammen mit den Eiern der Tiere.
Dazu werden die Thunfische auf ihrem Weg zum Laichen vom Atlantik ins Mittelmeer in sogenannten Almadrabas gefangen. Almadrabas bestehen aus einer Art Netz-Labyrinthen aus denen die Fische keinen Weg mehr heraus finden. Diese Form des Fischens ist bereits seit den Phöniziern bekannt und wird daher oft als besonders Nachhaltig angepriesen. Allerdings ist das Fischen der Tiere, bevor sie sich überhaupt fortpflanzen können, alles andere als Nachhaltig.
Jörn Selling, Meeresbiologe bei firmm dazu im Gespräch.
Petition: Nicht noch mehr Megaställe!
Wir unterstützen Campact mit unserer Unterschrift und bei der Verbreitung ihrer Petition und fordern Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt auf, den weiteren Bau von Megaställen per Gesetzesinitiative zum Stoppen zu bringen.
Um was geht es: “Umweltministerin Barbara Hendricks (SPD) will jetzt neue Megaställe gesetzlich bremsen. Doch Landwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) blockiert ihren Plan, der erst kürzlich in einem Interview gesagt hat, dass er grundsätzlich kein Problem in der exportorientierten Massentierhaltung sieht.
Bitte unterschreibt den Protest hier.
Offener Brief an Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt
An Bundeslandwirtschaftsminister
Herrn Christian Schmidt
Unter den Linden 71, Zimmer 231
11011 Berlin
E-Mail: christian.schmidt (at) bundestag.de
Das Gespäch mit Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU), auf das sich der nachfolgende “Offene Brief” bezieht, ist in der Freien Presse online zwecks Einsicht leider nicht abrufbar – veröffentlicht wurde dieses in der Druckausgabe am 27.09.2016. Sie finden das Interview mit Schmidts klarem Bekenntnis zur exportorientierten Massentierhaltung aber in der Stuttgarter Zeitung hier.
30. September 2016
Sehr geehrter Herr Schmidt,
Bezug nehmend auf das veröffentlichte Interview mit Ihnen in der Freien Presse vom 27.09.2016, möchte ich ein paar kritische Anmerkungen machen.
Im Interview machten Sie deutlich, dass Sie kein grundsätzliches Problem mit der exportorientierten Massentierhaltung haben. Auch wollen Sie niemandem sein Schnitzel madig machen. Ganz deutlich streichen Sie heraus, dass Sie sich für bessere Haltungsbedingungen der Tiere einsetzen, was Sie als Ihre Aufgabe ansehen und was wir Tierschützer/Tierrechtler ungeduldig dankbar begrüßen.
Was mich stört, ist aber ihre zu tolerante Meinung über das Fleischessen und dies zur Privatsache abtun. Ihre beiden Interviewpartner weisen Sie aber deutlich darauf hin, dass Massentierhaltung nicht nur qualvoll für die Tiere ist, sondern auch schädlich für Mensch und Umwelt, z.B. auch im Hinblick auf die Überdüngung der Felder und die damit einhergehende Grundwasserbelastung. Dass Sie dieses Problem mittels einer Überarbeitung der Düngegesetzgebung in den Griff bekommen wollen, ist lobenswert. Zu bedenken ist dabei aber folgendes: Laut einer vom BUND erstellten “Chronik der Gülle-Unfälle” flossen 9,6 Millionen Liter Gülle in zwölf Monaten (von Juli 2015 bis Juni 2016) auf Grund von Unfällen und Havarien unkontrolliert in die Umwelt. Man kann sich gut ausmalen, dass in den Jahren zuvor unzählige Millionen von Litern Gülle zusätzlich, neben der Düngung der Felder und Wiesen, in die Umwelt geflossen sind. Glauben Sie, dass sich dieses vom Menschen gemachte Problem mit einer neuen Verordnung regeln lässt? Ich bin da eher sehr skeptisch, weil es einfach zu viel an Gülle ist, die ja nicht ewig auf Anbaufeldern liegen bleibt, sondern weiter ins Grundwasser einzieht. Deutschland lässt zudem auch noch Gülle aus den Niederlanden einfahren. Welch ein Wahnsinn!
Bitte bedenken Sie auch bei Ihrem Festhalten an der unverantwortbaren Massentierhaltung, dass der hohe Fleischkonsum gravierende Auswirkungen auf das Klima hat, zur Wasserknappheit weltweit beiträgt, Regenwald abgeholzt wird für den Anbau von Futtermitteln, eine der Hauptursachen für Zivilisationskrankheiten ist und den Welthunger verschärft. Das sind alles Dinge, die hinlänglich seit Jahren bekannt sind und leider oft nicht im Zusammenhang gesehen und angegangen werden, weil der oder die Deutsche scheinbar nicht über den Tellerrand hinaus schaut. Selbst politische Größen sehen oder wollen sie nicht erkennen, was aber notwendig ist, angesichts der globalen Problematik. Siehe auch nicht zu übersehender Hinweis im Willi Brandt Museum in Berlin: Denke global!
Fleischessen ist schon lange keine Privatsache mehr, weil sie über das Private weit hinausgeht und unser gesamtes Ökosystem negativ beeinflusst. Wir reichen Industrienationen können es einfach nicht mehr verantworten, dass in anderen Teilen der Welt gehungert wird und wir hier unzählige Millionen von Tiere mästen und abschlachten und wegen des Profits an der Massentierhaltung festhalten. Einerseits verhungert fern unseres Blickes alle 3,5 Sekunden ein Kind, weil es nicht mal ein Stückchen Brot zum Essen hat. Aber andererseits werden für die Produktion von 1 Kilogramm Fleisch bis zu 16 Kilogramm Getreide oder Soja als Futtermittel eingesetzt – das ist meiner Meinung nach Getreide, das eigentlich hungernden Menschen zustehen müsste.
Bitte überdenken Sie Ihre gegenwärtige Sichtweise über die Massentierhaltung im Ganzen. Wenn Ihnen wirklich als Politiker, der sich christlichen Werten verschrieben hat, ganz besonders das Wohl der Menschen am Herzen liegt – bitte denken Sie jetzt an das hungernde Kind – dann reden und handeln Sie bitte auch dementsprechend langfristig und ganzheitlich. Das impliziert die artgerechte Haltung von Tieren sowie die Bewusstseinsförderung dieser Zusammenhänge innerhalb der Bevölkerung, etwa medial und wirtschaftspolitisch. Dabei sollten, angesichts einer solchen Problematik, eigene subjektive Interessen, ob man Fleisch gerne isst oder nicht, außen vor gelassen und eine Politik, die dem Wohl aller dient, sowohl Mensch als auch Tier, in die Wege geleitet werden.
Mit freundlichen Grüßen
Sabine Jedzig
Bundesgeschäftsstelle
Partei Mensch Umwelt Tierschutz
Petition: Gänsereiten
Nicht mehr lang, dann beginnt wieder die Karnevalszeit und die Vorbereitungen auf das Rosenmontags-Spektakel “Gänsereiten” in Bochum-Wattenscheid werden wieder aufgenommen.
Nachdem nun auch unsere Bundestagspetition erfolglos geschlossen wurde, weil die notwendigen Unterschriften im vorgegebenen Zeitraum nicht erreicht wurden, habe ich gestern die Kinderkommission, den Unterausschuss des Familienausschusses des Bundestages aufgefordert, sich mit dem Gänsereiten und einem Gesetzeserlass zu befassen, der den Missbrauch von (toten) Tieren bei öffentlichen und nicht-öffentlichen Darstellungen in Gegenwart von Kindern untersagt.
Zeitgleich habe ich ein Update in der Gänsereiterpetition gepostet und dazu aufgerufen, mich mit einer Protestmail an die Kinderkommission zu unterstützen.
Ihre / Eure Sandra Lück
Wir sagen danke!
E-Mail von Unterstützer Wolfgang Dörre an: kinderkommission (at) bundestag.de
Betreff: Beenden Sie das grausame Schauspiel des sog. Gänsereitens in Bochum-Wattenscheid
Sehr geehrte Damen und Herren,
seit Jahren versucht Frau Sandra Lück sich gegen das jährlich zum Karneval wiederkehrende kinder- und tierverachtende Schauspiel einer kleinen Gemeinde zu stellen, um dieses anachronistische Karnevals-Spektakel, das von deren arrogantem, selbstherrlichen Gänsereiter-Verein veranstaltet wird, endlich zu beenden.
Frau Lück hat Ihnen ausführlich hierzu berichtet. Die Tatsache, dass sich in unserem Lande seit Jahren offensichtlich niemand von den zuständigen Behörden dafür zu interessieren scheint, wirft ein äußerst bedenkliches Licht auf unsere Gesellschaft und darauf, wie wenig Bedeutung dem seelischen Wohl unserer Kinder von jenen Behörden beigemessen wird.
Wenn einem (zwar toten) Tier vor aller Augen – und besonders vor den Augen von Kindern – der Kopf ABGERISSEN wird, dann ist das doch alles andere als Unterhaltung, das ist Barbarei, die in unserem Land nichts zu suchen hat. Und wenn ein Verein, dessen Daseinsberechtigung sich offensichtlich nur noch auf derartige Barbarei stützt, sich über Ethik und Kinderschutz stellt, dann kann man sich auch gut vorstellen, wes Geistes Kind deren Vertreter sind.
Nachdem die jahrelangen Bemühungen Frau Lücks bisher leider nicht zu dem erhofften Erfolg führten, weil es den verantwortlichen Behörden schnurzpiepegal ist, in welche seelischen Nöte Kinder mit dem brutalen Abreißen von Gänseköpfen gebracht werden, bitte ich Sie, die Damen und Herren der KINDERSCHUTZ-Kommission, als vermutlich letzte zur Verfügung stehende Instanz, diesem unseligen Treiben einer verantwortungslosen karnevalistischen Clique endlich Einhalt zu gebieten.
Wenn Frau Lück sich aus ihrer Verantwortung für den Tierschutz für die aus diesem brutalen öffentlichen Handeln resultierenden Probleme von Kindern, aber auch ethisch geprägten Menschen grundsätzlich einsetzt, dann sollte sie damit nicht allein gelassen werden. Sie braucht die Unterstützung einer Organisation – also der Kinderkommission – über deren Ansichten von Kinderschutz sich in unserem Lande kaum jemand hinwegzusetzen wagt. Frau Lück setzt sich für Kinder und Tiere ein, setzen Sie sich für sie ein.
Für Sie müsste es doch ein Leichtes sein, die Kinder vor der Willkür dieser Clique in Bochum-Wattenscheid zu schützen, denen Kinder- wie auch Tierschutz absolut nichts bedeutet.
Mit freundlichen Grüßen,
Wolfgang Dörre
Taruper Weg 14 i
24943 Flensburg