Milch: Das vergessene Leid der Ziegen

Am Samstag, den 11.02.2017, wurden die Zuschauer*innen in der beliebten Tiersendung „Hund, Katze, Maus“ mit einer Undercover-Recherche von Peta konfrontiert; die Aufnahmen wurden in einen zertifizierten Bio-Ziegenhof gemacht.

Dazu Peta: „Aufgrund von Zeugenmeldungen wurde PETA 2016 auf einen Bio-Ziegenhof in Brilon (NRW) aufmerksam. Bei Undercover-Recherchen fanden Ermittler jedoch nicht nur vernachlässigte und kranke Tiere vor. Eine versteckte Kamera zeigt, wie brutal zwei Arbeiter mit den wehrlosen Ziegen im Melkstand umgehen.“

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Schulprojekt über Massentierhaltung und Tierrechte

Anfang Februar fand ein Interview statt, bei dem drei junge Menschen für ein Berufsschulprojekt im Fach “Berufskompetenz” an der Johannes-Gutenberg-Schule in Stuttgart von unserem Bundesvorsitzenden Matthias Ebner wissen wollten, was man gegen die Massentierhaltung tun kann und welche Rechte Tiere haben sollten:

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Raubkatzen auf dem Sofa

Die in dieser Woche ausgestrahlte Sendung im MDR-Fernsehen in Exakt “Raubkatzen auf dem Sofa” können Sie ab sofort auch in der ARD-Mediathek ansehen und sich eine Meinung bilden.

Um was geht es: “Private Wildtierhaltung ist in Deutschland nicht gesetzlich geregelt; im Prinzip jeder kann sich exotische Tiere, auch große Raubkatzen, halten. Zoos verkaufen bereitwillig überzählige Tiere an Privatpersonen. Es muss dringend ein Gesetz her, zum Schutz der Tiere, aber auch zum Schutz der Menschen!”

Ihre / eure BGSt.

Tierschützer demonstrieren in Berlin gegen das bestialische Delfintöten in Japan

LV Hamburg in Aktion

Am Samstag, den 21. Januar 2017 fand in Berlin eine Demonstration gegen das Delfintöten in Taiji und den Walfang Japans statt. Die Demonstration startete an der Botschaft Japans am Tiergarten und endete vor dem Japanfestival an der Urania. Ca. 80 AktivistInnen aus diversen Vereinen und Organisationen beteiligten sich an den lautstarken Protesten.

Ziel der Aktion war, nach den Worten des Veranstalters Aktion Fair Play, “ auf die Schattenseite Japans aufmerksam zu machen, denn es spielen sich jedes Jahr grausame Szenen in Taiji ab. Sea Shepherd (Organisation zum Schutz der Meeresbewohner / gegründet von Paul Watson) berichtet jedes Jahr von einem blutigem Gemetzel, welches das Meer rot färbt. Die Tiere (meist Kleinwale und Delfine) werden vom Meer in die Bucht getrieben und warten dann tagelang ohne Futter und in furchtbarer Angst auf ihren Tod. Es sind in den letzten Jahren tausende Tümmler gefangen worden und warteten auf ihre Hinrichtung oder die Dressur für ein Definarium. Auch dieses Jahr von September – März beginnt wieder die Jagdsaison. Muttertiere werden von den Jungen isoliert und müssen deren Tod mit ansehen.” heißt es in einer Stellungnahme der Tierrechtsorganisation auf Facebook.

Die Tierschutzpartei reiht sich in den Widerstand gegen das bestialische Töten in Taiji ein. Eine Delegation des Hamburger Landesverbandes beteiligte sich an der Kundgebung und forderte das sofortige Ende des unendlichen Tierleids.

Svenja Walter, 2. Vorsitzende des Landesverbandes Hamburg und aktiv im Bundesarbeitskreis Ozeanschutz, kommentierte die Proteste “Die Tierschutzpartei setzt sich seit Jahren für das Ende der grausamen Delfin-Massaker in Japan, den Färoer-Inseln und auch für die umgehende Schließung aller Delfinarien ein. Als politische Partei sehen wir es als unsere Aufgabe den Stimmlosen eine Stimme zu geben und dieses unglaubliche Unrecht öffentlich zu machen.”

Das Ehrenmitglied der Tierschutzpartei, die bekannte Schauspielerin Ingrid van Bergen, engagiert sich seit Jahren gegen das Massaker in Taiji. Dazu stellte sie fest “Ich, Ingrid van Bergen, als Mitglied der Partei Mensch Umwelt Tierschutz, fordere die umgehende Einstellung der Morde an den Delfinen. Ich bitte die Regierungen, endlich zu diesem furchtbaren Massaker Stellung zu beziehen und jeden einzelnen Bürger, niemals eine Delfinshow zu besuchen!”

Die Tierschutzpartei bedankt sich bei Aktion Fair Play, Sea Shepherd, Dolphin Defense Group, Animals United, Peta2 Streetteam und allen anderen beteiligten Organisationen!

Quelle: Hamburger Wochenblatt

Hungertod statt Taubenschläge – Stadttauben Velbert

Bundesvorsitzende Lück an der Seite der Taubenfreunde

Seit Jahren kämpfen die Taubenfreunde Langenberg für einen betreuten Taubenschlag in Velbert/NRW. Leider waren bisher alle Bemühungen vergebens, die städtischen Verantwortlichen sehen keinen Anlass, ihrer Verantwortung dem Tierschutz gegenüber nachzukommen, ganz im Gegenteil. Stattdessen verfügt die Stadt ein unter Tierschützern, sowie Wissenschaftlern umstrittenes Fütterungsverbot – Populationsminimierung durch Hungertod.

Nachdem Uwe Schulz, Vorsitzender des Vereins Taubenfreunde Langenberg nun eine Abmahnung und Unterlassung der AöR – Technische Betriebe Velbert , sowie Ordnungsstrafen wegen wiederholter illegaler Fütterungen zugestellt bekam, wendet sich unsere Bundesvorsitzende Sandra Lück, selbst wohnhaft in Velbert, schriftlich an den Bürgermeister der Stadt, um den Verein in einem scheinbar aussichtslosen Unterfangen zu unterstützen und bittet um eine offizielle Stellungnahme, sowie Gutachten und Sitzungsprotokolle.

Zusammen mit dem Tierrechtsverein Human Animal Rights e.V., dessen 1. Vorsitzender unser aktives Mitglied und Lücks Lebensgefährte Reiner Bent ist, ist noch für diese Woche ein Treffen mit Uwe Schulz vereinbart, um den Taubenfreunden eine konsequente Unterstützung zuzusagen und neben der Aufhebung des Fütterungsverbotes die Errichtung betreuter Taubenschläge nach dem Augsburger Modell zu verwirklichen.

Helmut Wolff, Leiter unseres Bundesarbeitskreise Stadttauben, steht Sandra Lück hierbei mit seinem umfangreichen Fachwissen beratend zur Seite.


Schreiben an den Bürgermeister der Stadt Velbert:

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Lukrafka.

Bereits seit Jahren engagiert sich der Verein Taubenfreunde-Langenberg für die Einführung betreuter Taubenschläge nach dem Augsburger Modell.

Die Stadt Velbert scheint ungeachtet der Tatsache, dass sie als Förderer der Brieftaubenzucht verantwortlich für eine humane Regulierung des Bestandes der nachfolgenden Generationen (die Stadtaube) ist, nicht interessiert, sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten für das sensible Thema Tierschutz zu engagieren.

Ich verweise Sie hier auf Artikel 20a des Grundgesetzes: Der Staat schützt auch in Verantwortung für die künftigen Generationen die natürlichen Lebensgrundlagen und die Tiere im Rahmen der verfassungsmäßigen Ordnung durch die Gesetzgebung und nach Maßgabe von Gesetz und Recht durch die vollziehende Gewalt und die Rechtsprechung.

Die Stadt Velbert verwehrt anscheinend vehement, dem verfassungsrelevanten Staatsziel Tierschutz zu folgen und konzentriert sich neben einem Fütterungsverbot, welches wissenschaftlich belegbar zu einer erhöhten Geburtenrate bei Tauben führt, auf deutlich kostenintensivere Vergrämungs- und Reinigungsmaßnahmen.

Als Mitglied der Gemeinde Velbert, sowie als Bundesvorsitzende der Partei Mensch Umwelt Tierschutz bitte ich Sie hiermit, Stellung zu beziehen und den interessierten Bürgern zu erklären, auf welcher Basis die Stadt entscheidet, mehr Geld für Taubenabwehrsysteme und die sogenannte “Schädlingsbekämpfung” durch Vergrämungsaktionen auszugeben, als das Augsburger Modell, welches bereits in vielen Städten Deutschlands sehr erfolgreich durchgesetzt wurde, an öffentlichen Mitteln kosten würde.

Gern können Sie mir fachkundige Belege in Form von Sitzungsprotokollen und Gutachten zur Verfügung stellen.

Weiterhin bitte ich Sie, dafür Sorge zu tragen, dass die Abmahnung und Unterlassungserklärung der Technischen Betriebe Velbert AöR, sowie sämtliche wegen Taubenfütterns verhängten Bußgelder gegen Herrn Uwe Schulz von den Taubenfreunden-Langenberg aufgehoben werden, sowie das Fütterungsverbot für Tauben umgehend abzuschaffen.

Für einen persönlichen Austausch stehe ich Ihnen ebenfalls gern zur Verfügung. Bitte nehmen Sie zur Kenntnis, dass eine Kopie dieses Schreibens ebenfalls an den Vorsitzenden des Velberter Tierrechtsvereins Human Animal Rights e.V. geht.

Mit freundlichen Grüßen,

Sandra Lück

Flyer Wolf

Unser BAK gegen Jagd und Angeln hat einen informativen und faktenintensiven Wolfsflyer ausgearbeitet. Damit wollen wir vom Märchen über den bösen Wolf aufräumen und an Hand vieler Quellennachweise zeigen, dass Angst und Hetze gegen den Wolf unbegründet ist.

Auf Grund fundierter Erkenntnissen lehnen wir deshalb die Aufnahme von Wolf, Luchs & Co. ins Jagdrecht ganz entschieden ab!

Die Sorge und Angst der “Nutztierhalter” nehmen wir natürlich ernst. Aus diesem Grund geben wir den Haltern Tipps, wie sie ihre Tiere vor dem Wolf schützen können und die sich in der Praxis bewährt haben.

Unser Wolfflyer kann ab sofort zur Information und zum Verteilen in der Bundesgeschäftsstelle bestellt werden.

Ihre / eure BGSt.

 

MUT-Magazin Nr. 51

Die letzte Ausgabe unseres MUT-Magazins Nr. 51 ist Ende des vergangenen Jahres kurz vor Weihnachten erschienen.

Wer diese Ausgabe noch nicht in den Händen hält und sie lesen möchte, kann sie entweder ab sofort online lesen: MUT-Magazin Nr. 51 oder im MUT-Shop unter www.mutshop.de für ein Jahr abonnieren.

Zum Abo: Ihr bekommt 4 Ausgaben für nur 12 Euro incl. Porto und ihr erhaltet einen guten Einblick über unsere zahlreichen Aktivitäten. Das Mini-Abo endet automatisch mit der 4ten Ausgabe.

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Silvester 2016 – Warum man auf die Böllerei verzichten sollte

Kommt “lautlos” gut ins neue Jahr!

In drei Tagen ist es wieder soweit. Die Menschen feiern Silvester und stoßen auf das neue Jahr an. Wie jedes Jahr werden auch in diesem Jahr wieder zig Millionen Euro in die Luft geballert. Was könnte man doch mit dem vielen Geld Gutes tun?

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