Gänsereiter lenken ein! Keine echten Gänse mehr.

Neuigkeit zur Petition

Liebe Unterstützer!

Nach all den Jahren lenken die Gänsereiter endlich ein und verkünden, künftig auf echte Gänse zu verzichten.

Auch wenn der Anwalt der Vereine betont, es handele sich um eine autarke und freiwillige Entscheidung der Gänsereiter-Clubs, so wird der stetige Druck, den wir mit Ihrer Unterstützung ausgeübt haben einen nicht unerheblichen Teil zu dieser Entscheidung beigetragen haben.

Ein Ende der Nutzung echter Gänse ist ein kleiner Sieg für uns alle!

Ich danke Ihnen allen von Herzen für Ihre sagenhafte Unterstützung!!!

Sandra Lück / Bundesvorsitzende

 

Gänsereiter lenken ein!

Nach Jahren des Kampfes gegen das Verwenden echter Tiere beim Gänsereiten lenken die letzten beiden deutschen Gänsereiter-Clubs Höntrop und Sevinghausen e.V. ebenfalls endlich ein und wollen künftig auf echte Gänse verzichten.

Auch wenn der Anwalt der Vereine betont, dass es sich um eine autarke und freiwillige Entscheidung der Vereine handelt, so ist doch davon auszugehen, dass auch der stetige und öffentliche Druck durch Anzeigen, Klagen und Eingaben an die zuständigen Behörden zu dieser Entscheidung beigetragen hat.

Neben einer bundesweiten Petition mit über 100.000 Unterstützern unserer Bundesvorsitzenden Sandra Lück wurde seitens unserer Partei eine Klage auf Vereinsverbot beim Innenministerium NRW eingereicht, die abgelehnt wurde.

Eine Eingabe beim Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages zur Verschärfung der Gesetze bezüglich des Umgangs mit (auch toten) Tieren bei öffentlichen und nicht öffentlichen Veranstaltungen in Anwesenheit von Kindern sorgte für eine Empfehlung der Kinderkommission, zum Schutze unserer Kinder auf eine Altersbeschränkung beim Zugang zum Gänsereiten zu bestehen.

Der Antrag an das Bochumer Jugend- und Rechtsamt auf Umsetzung nach Paragraf 7 Jugendschutzgesetz wurde in diesem Jahr kurz vor der Rosenmontags-Veranstaltung ebenfalls abgelehnt.

Der jährlichen Demonstration vor der Gänsereiterhalle folgte diesmal neben der Ankündigung auf erneute Klage zusätzlich eine Strafanzeige gegen die Gänsereiter wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz durch Sandra Lück in ihrer Funktion als Leiterin des Bundesarbeitskreises praktischer Tierschutz der Tierschutzpartei, nachdem ihr Zeugenaussagen und Fotos von misshandelten Pferden zugespielt wurden.

Das Veterinäramt Bochum bestätigte die Ermittlungen nach Begutachtung der Verletzungen.

Erst vor wenigen Tagen teilte der Deutsche Bundestag mit, dass unsere Eingabe an den Petitionsausschuss zur Behandlung an die einzelnen Landtage verwiesen wurde.

Auch andere Organisationen, wie das deutsche Tierschutzbüro, reichten Klage gegen das Gänsereiten ein und erhöhten so den öffentlichen Druck.

Die nun bekannt gegebene Entscheidung der Gänsereiterclubs ist ein kleiner Erfolg für uns alle.

Sandra Lück

Gänsereiten

Update

Die Kinderkommission hat auf den Emailprotest hin nun eine Empfehlung geäußert, der ich umgehend nachgekommen bin und einen Antrag auf Erlass einer Altersbegrenzung beim “Gänsereiten” bei den zuständigen Bochumer Behörden gestellt habe.

Hier die Antwort der Kinderkommission und mein Anschreiben an Ordnungs- und Jugendamt nachfolgend.

Sandra Lück / Bundesvorsitzende


 

Sehr geehrte Damen und Herren.

Wie bereits in den vergangenen Jahren weise ich Ihre Behörde darauf hin, dass betreffend des nahenden Gänsereitens der Wattenscheider und Höntroper Gänsereitervereine ein Erlass Ihrerseits notwendig ist, der diese Veranstaltung mit echten Gänsen verbiete.

Sollten die Bochumer Behörden erneut keine Handhabe sehen, dieses Kriegstreiben zu untersagen, so weise ich Sie auf den §7 Jugendschutzgesetz hin, der da lautet:

„Geht von einer öffentlichen Veranstaltung oder einem Gewerbebetrieb eine Gefährdung für das körperliche, geistige oder seelische Wohl von Kindern und Jugendlichen aus, so kann die zuständige Behörde anordnen, dass der Veranstalter oder Gewerbetreibende Kindern und Jugendlichen die Anwesenheit nicht gestatten darf. Die Anordnung kann Altersbegrenzungen, Zeitbegrenzungen oder andere Auflagen enthalten, wenn dadurch die Gefährdung ausgeschlossen oder wesentlich gemindert wird.“

Auf dieser Rechtsgrundlage wird mindestens ein Erlass auf Anordnung auf eine Altersbegrenzung beim Zugang zum Gänsereiten beantragt.

Ich weise ebenfalls darauf hin, dass ich erneut den Rechtsweg einschlage, sollten Sie als zuständige Behörde keinen Handlungsbedarf sehen.

Ich komme somit der Empfehlung der Kinderkommission des deutschen Bundestages nach, die ich parallel zu der noch laufenden Petition mit inzwischen über 100.000 Unterzeichnern auf Change.org, sowie der zum Entscheid vorliegenden Petition beim Ausschuss des deutschen Bundestags kontaktiert habe.

Aufgrund der bald nahenden Karnevalszeit und die Vorbereitungen auf die barbarische Veranstaltung bitte ich um zeitnahe Rückmeldung, um zu vermeiden, unseren Anwalt mit dem Antrag auf einstweilige Verfügung bis zum Entscheid eines Verwaltungsgerichtes bemühen zu müssen.

Eine Entscheidung und schriftliche Stellungnahme Ihrerseits erwarte ich bis zum 07.11.2016.

Bitte bestätigen Sie mir den Eingang meiner Eingabe per Email.

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen,
Sandra Lück

Bundesvorsitzende

Mitglied im Vorstand
Landesverband NRW

Petition: Gänsereiten

Nicht mehr lang, dann beginnt wieder die Karnevalszeit und die Vorbereitungen auf das Rosenmontags-Spektakel “Gänsereiten” in Bochum-Wattenscheid werden wieder aufgenommen.

Nachdem nun auch unsere Bundestagspetition erfolglos geschlossen wurde, weil die notwendigen Unterschriften im vorgegebenen Zeitraum nicht erreicht wurden, habe ich gestern die Kinderkommission, den Unterausschuss des Familienausschusses des Bundestages aufgefordert, sich mit dem Gänsereiten und einem Gesetzeserlass zu befassen, der den Missbrauch von (toten) Tieren bei öffentlichen und nicht-öffentlichen Darstellungen in Gegenwart von Kindern untersagt.

Zeitgleich habe ich ein Update in der Gänsereiterpetition gepostet und dazu aufgerufen, mich mit einer Protestmail an die Kinderkommission zu unterstützen.

Ihre / Eure Sandra Lück


Wir sagen danke!

E-Mail von Unterstützer Wolfgang Dörre an: kinderkommission (at) bundestag.de

Betreff: Beenden Sie das grausame Schauspiel des sog. Gänsereitens in Bochum-Wattenscheid

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

seit Jahren versucht Frau Sandra Lück sich gegen das jährlich zum Karneval wiederkehrende kinder- und tierverachtende Schauspiel einer kleinen Gemeinde zu stellen, um dieses anachronistische Karnevals-Spektakel, das von deren arrogantem, selbstherrlichen Gänsereiter-Verein veranstaltet wird, endlich zu beenden.

Frau Lück hat Ihnen ausführlich hierzu berichtet. Die Tatsache, dass sich in unserem Lande seit Jahren offensichtlich niemand von den zuständigen Behörden dafür zu interessieren scheint, wirft ein äußerst bedenkliches Licht auf unsere Gesellschaft und darauf, wie wenig Bedeutung dem seelischen Wohl unserer Kinder von jenen Behörden beigemessen wird.

Wenn einem (zwar toten) Tier vor aller Augen – und besonders vor den Augen von Kindern – der Kopf ABGERISSEN wird, dann ist das doch alles andere als Unterhaltung, das ist Barbarei, die in unserem Land nichts zu suchen hat. Und wenn ein Verein, dessen Daseinsberechtigung sich offensichtlich nur noch auf derartige Barbarei stützt, sich über Ethik und Kinderschutz stellt, dann kann man sich auch gut vorstellen, wes Geistes Kind deren Vertreter sind.

Nachdem die jahrelangen Bemühungen Frau Lücks bisher leider nicht zu dem erhofften Erfolg führten, weil es den verantwortlichen Behörden schnurzpiepegal ist, in welche seelischen Nöte Kinder mit dem brutalen Abreißen von Gänseköpfen gebracht werden, bitte ich Sie, die Damen und Herren der KINDERSCHUTZ-Kommission, als vermutlich letzte zur Verfügung stehende Instanz, diesem unseligen Treiben einer verantwortungslosen karnevalistischen Clique endlich Einhalt zu gebieten.

Wenn Frau Lück sich aus ihrer Verantwortung für den Tierschutz für die aus diesem brutalen öffentlichen Handeln resultierenden Probleme von Kindern, aber auch ethisch geprägten Menschen grundsätzlich einsetzt, dann sollte sie damit nicht allein gelassen werden. Sie braucht die Unterstützung einer Organisation – also der Kinderkommission – über deren Ansichten von Kinderschutz sich in unserem Lande kaum jemand hinwegzusetzen wagt. Frau Lück setzt sich für Kinder und Tiere ein, setzen Sie sich für sie ein.

Für Sie müsste es doch ein Leichtes sein, die Kinder vor der Willkür dieser Clique in Bochum-Wattenscheid zu schützen, denen Kinder- wie auch Tierschutz absolut nichts bedeutet.

Mit freundlichen Grüßen,
Wolfgang Dörre
Taruper Weg 14 i
24943 Flensburg

STOPPT DAS GÄNSEREITEN! Update!

Seit 1 Jahr bereits läuft auf dem Portal Change.org die Petition „Schützt unsere Kinder – Stoppt das Gänsereiten!“

Bundesvorstandsmitglied Sandra Lück hatte diese 2015 erstellt, um gegen die barbarische Tradition der letzten beiden Gänsereitervereine aus Bochum vorzugehen, die noch immer am Rosenmontag echte, wenn auch bereits zuvor getötete Gänse an den Beinen aufhängen, und denjenigen zum Gänsereiterkönig küren, der es schafft, dem geschundenen Tier im Galopp den Kopf abzureißen.

Die Petition erreichte in kürzester Zeit über 50.000 Unterstützer und rief somit überregional die Presse auf den Plan, die entsetzt über dieses brutale Treiben berichtete.

Aber weder der jahrelange Kampf und Anzeigen gegen die Vereine und Behörden, Demonstrationen, noch der Appell an die Landesregierung konnte bislang verhindern, dass auch Kleinkinder von ihren Eltern zu dieser blutrünstigen Karnevalsvorstellung gezerrt wurden. Auch dieses Jahr steht Karneval wieder vor der Tür. Diesmal haben die beiden Vereine jedoch nicht bloß mit Protesten und schlechter Presse zu rechnen,
sondern auch mit einem Vereinsverbot, welches derzeit vom Landesministerium für Inneres geprüft wird.

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz hat Rechtsanwalt David Sanker das Mandat erteilt. Nun bleibt zu hoffen, dass bis Rosenmontag eine Entscheidung zu Gunsten des Tier- und Jugendschutzes gefällt wird.

Bis dahin bitten wir jeden, der die Petition, die bereits über 90.000 Unterschriften verzeichnet, weiterhin zu unterstützen und zu verbreiten.

Vielen Dank.

Stoppt das Gänsereiten!

MUT erteilt Mandat an Anwalt, um politischen Druck zu erhöhen

Anfang des Jahres sorgte die Petition „Schützt unsere Kinder – stoppt das Gänsereiten“ mit über 50.000 Unterstützerunterschriften deutschlandweit für Wirbel ( MUT-Magazin 1/2015).

Bundesvorstandsmitglied Sandra Lück appellierte über Change.org an die NRW-Regierung, dafür Sorge zu tragen, dass auch die letzten beiden Gänsereitervereine in Bochum-Wattenscheid die brutale Tradition, einer echten (toten) Gans im Galopp den Kopf abzureissen, einstellen und auf eine Attrappe umsteigen, um ganz besonders den anwesenden Kindern dieses blutige Spektakel zu ersparen.

Unbeirrt vom Druck der Medien, der Strafanzeige Lücks gegen das Ordnungsamt und einem Appell des tierpolitischen Sprechers der Grünen, vollzogen die Gänsereiterclubs am vergangenen Rosenmontag unter den Augen zahlreicher Demonstranten ihr abstoßendes Spiel erneut vor hunderten Besuchern, teils in Begleitung der Kleinsten.

Trotz derweil 61.000 Unterstützern blieb die Petition bislang unbeachtet, die Strafanzeige wurde eingestellt. Sandra Lück reichte daraufhin einen Antrag auf Gesetzeserlass eines Verbots von gewaltverherrlichenden Darstellungen mit (toten) Tieren bei öffentlichen und nicht öffentlichen Veranstaltungen in Anwesenheit von Kindern beim Petitionsausschuss des Landtages NRW ein.

Trotz der Bestätigung des Ausschusses, dass nicht ausgeschlossen werden könne, dass (kleine) Kinder bei Veranstaltungen ähnlich des Gänsereitens psychische Schäden erleiden, schliesst der Petitionsausschuss des Landtages auch diese Petition mit der Begründung, Eltern tragen die Verantwortung für ihre Kinder.

Sandra Lück will es damit nicht auf sich beruhen lassen und erteilt das Mandat dem Anwalt David Sanker, der bereits im laufenden Verfahren gegen die Behörde LANUV NRW die Verfassungsklage betreffend COVANCE/Münster für Gisela Urban, Jocelyne Lopez und Sandra Lück mit Unterstützung der MUT eingereicht hat.

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz unterstützt auch dieses Anliegen wieder und übernimmt das Mandat und die Kosten, um den politischen Druck zu erhöhen und das barbarische Gänsereiten endgültig auszurotten.