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Category: Tierschutz
Wir fordern einen Werbestopp für Fleisch!
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Stadttaube wählen heißt Tierschutz wählen!
Heute schon gewählt?
Die Stichwahl des Naturschutzbundes NaBu zum Vogel des Jahres 2021 ist nämlich jetzt eröffnet! Bis zum 19. März haben alle Vogel-Fans die Wahl zwischen zehn tollen und schützenswerten Vögeln. Dennoch haben wir einen klaren Favoriten: Wir setzen uns für die Stadttaube ein!
Warum?
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Alarmierender Rückgang der Pflanzen- und Tierarten
Das rasanteste Artensterben der Erdgeschichte betrifft nicht nur Wirbeltiere
Tier- und Umweltschützer schlagen Alarm! Etliche Tierarten sind in ihrer Existenz gefährdet. Schweinswale, Sterntaucher, Samtenten, seltene Algen und Schmetterlinge sowie eine ganze Liste an weiteren bedrohten Tier- und Pflanzenarten, die kürzlich vorgestellt wurde. Der Hauptgrund ist insbesondere die übermäßige Düngung in der Landwirtschaft. Und diese wiederum lässt sich auf die Massentierhaltung zurückführen, da hier die Ursachen für zu viel, zu giftigen und zu billigen Dünger zu suchen sind.
Keine Kontrollmechanismen, Ölverschmutzungen und Plastikmüll
Seit einiger Zeit gibt es zwar hunderte von Schutzgebieten, von denen einige wenige auch ein Übergreifen der gefährlichen Stoffe wie Phosphor oder Stickstoff in die Ostsee und Binnengewässer verhindern sollen. Aber es gibt überhaupt keine wirksamen Kontrollmechanismen, nichts wird von den notwendigen Vorgaben tatsächlich eingehalten. Und als wäre dies nicht schon gravierend genug, kommen noch weitere Umweltsünden hinzu, wie etwa massive Ölverschmutzungen durch Schiffe oder Plastikmüll und Mikroplastik.
Überfischung und Arten-Verdrängung
Die Überfischung führt überdies zu dramatischen Eingriffen in das Ökosystem mit unabsehbaren Folgen. Zusätzlich kommen durch so genanntes Ballastwasser der Seeschifffahrt Arten in unsere Breiten, die heimische Arten verdrängen können und das Ökosystem durcheinanderbringen. Aal und Dorsch sind beispielsweise mittlerweile sehr selten geworden, führt Corinna Cwielag vom BUND aus.
40 % weniger tagaktive Schmetterlingsarten wegen Überdüngung und Monokulturen
Forscher aus München haben den Rückgang der Artenvielfalt in einer sehr langfristig durchgeführten Studie anhand der Schmetterlinge nun genau ermitteln können: 1840 gab es noch 117 tagaktive Schmetterlingsarten in einer genau untersuchten Region, während es 2013 nur noch 71 Arten gab. Ein Rückgang von 40 % also (weitere Infos dazu bei der Senckenberg Gesellschaft in der Linkliste unter dem Artikeltext). Der mit Abstand größte Rückgang geschah dabei in den letzten Jahren und geht exponentiell weiter! Als Hauptgründe wird auch in dieser Studie wieder die Überdüngung angeführt, zudem konkret die Massentierhaltung, aber auch die Monokulturindustrie in der Landwirtschaft.
Pestizide, Parasiten, Klimawandel u. a. Probleme
Letzteres macht auch den Wildbienen zu schaffen, deren Bestand sich drastisch reduziert hat. Eine aktuelle Studie wies zudem nach, dass bereits kleinste Mengen von Insektiziden aus der Gruppe der Neonikotinoide sowohl Wild- und Zuchtbienen als auch Schmetterlinge stark schädigen, so dass sie ihre Orientierung verlieren. Eine andere neuere Studie belegt, dass Neonikotinoide süchtig machende Stoffe enthalten und Bienen daher Blüten, die dieses Gift enthalten, häufiger ansteuern als unbelastete Blüten. Aber auch der Parasit Apocephalus borealis, der Klimawandel, falsche Ersatznahrung der Imker (bspw. high fructose corn syrup, HFCS), der massenweise Einsatz verschiedener Pestizide, durch Züchtung geschwächte und für Krankheiten dadurch anfälligere Bienen, transgene Pflanzen und Mobilfunk sind weitere Einflussfaktoren, die derzeit untersucht werden.
“Grüne” Gentechnik
Auch die sogenannte “grüne” Gentechnik – Gentechnik auf dem Acker – beschleunigt das Artensterben. Der Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen hat in Nord- und Südamerika zu intensiverer Landwirtschaft und dem Einsatz größerer Mengen Herbizide geführt, was logischerweise wiederum die Artenvielfalt reduziert hat. Dies haben Behörden aus Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Auswertung zahlreicher Studien bestätigt.
Durch den fortwährenden Einsatz von Herbiziden auf den Gentech-Plantagen werden nach und nach auch sogenannte “Unkräuter” resistent. Um sie zu töten, spritzen die Agrarindustriellen daher noch mehr Gift. Die Behörden der drei Länder sehen daher “deutliche Hinweise darauf, dass der Anbau der herbizidresistenten Gentechnik-Pflanzen den gegenwärtigen Artenverlust noch verschärft” und beklagen insbesondere auch die Ausrottung „unverzichtbare[r] Elemente“ der Nahrungsketten in den Ökosystemen.
Bienensterben in Mecklenburg-Vorpommern
Gisela Paasch, Imkerin aus dem Landkreis Mecklenburgische Seenplatte: „Im Oktober 2016 fiel mir an drei von vier Standorten ein nie zuvor dagewesenes Bienensterben auf. Der Verlust liegt mittlerweile bei 60 % und die übrigen Völker sind teilweise recht schwach. An allen drei Standorten haben drei verschiedene Landwirte im Oktober bienengefährliche Mittel der Kategorie B1 und B2 der Bienenschutzverordnung ausgebracht – zur Bekämpfung der Blattlaus im Wintergetreide und im Raps. Die Biene befliegt den Honigtau der Blattlaus! Die Mittel hätten also auf gar keinen Fall angewendet werden dürfen! Kurz darauf fing dann das Bienensterben an. Die Bienen wurden vergiftet, das ist für mich die traurige Wahrheit. An einem anderen Standort, an dem keine Ackerflächen behandelt wurden, sind keine Bienen-Verluste zu beklagen! Die Biene ist ein Bio-Indikator und zeigt uns an, wie es um unsere Umwelt steht.“
Honigbienen-Zucht
Zuchtbienen, die fatal anfällig sind für Krankheiten, sorgen derzeit für ein unfassbares Risiko unserer modernen Agrarindustrie, denn sollten unsere Bienen eines Tages durch eine Virus-Epidemie aussterben, wird es gravierende Auswirkungen für die Menschen haben, die wir alle sofort unmittelbar spüren – auch jene Menschen, die sich bislang nicht für Artenschutz interessieren. Und all die Problematiken, die wir vom Sterben der Bienen her kennen, treffen zumeist auch auf alle Insekten zu, die ebenfalls für Bestäubung sorgen. Dazu kommen die Auswirkungen auf Vögel und andere Tiere, deren Hauptnahrung aus Insekten besteht. Die Ausmaße und Kettenwirkungen sind enorm. Forscher gehen davon aus, dass wir uns inmitten des größten Artensterbens der Erdgeschichte befinden.
Tierschutzpartei wählen – Artenvielfalt schützen
Die Tierschutzpartei möchte dafür sorgen, dass es nicht dazu kommt, dass wir eines Tages keine Bestäuber unserer Pflanzenwelt mehr haben und dass die allgemeine Artenvielfalt bei Tieren und Pflanzen zurückgeht. Wir fordern ein umfassendes Artenschutzprogramm für Wildbienen, Schmetterlinge, Fische, Algen, Vögel und Meeressäuger und setzen uns für eine artenreiche Landwirtschaft mit einem deutlich reduzierten Anteil an monokultureller Agrarindustrie und einen Stopp giftiger Pestizide ein.
Linkliste zum Artikel:
- »Besonders gravierend ist das Insektensterben im Kulturland« (Spektrum)
- Artenschutz als ignoriertes Thema Das biologische Analphabetentum der Politik bringt uns noch alle um (DER TAGESSPIEGEL)
- Wir Werden Alle Sterben: Das sechste Massenaussterben (Spektrum)
- Kurz vor zwölf: Menschengemachtes Massenaussterben beginnt (Deutsche Welle)
- Tapire in Südamerika vom Aussterben bedroht, weil sie keine Partner finden (RND)
- Umweltministerin: Artensterben ist «große ökologische Krise» (WeLT)
- Artensterben Erst die Tiere dann die Pflanzen? (Agrarzeitung)
- Die alarmierende Rate des Artensterbens (Praeco Medii Aevi)
- Sechstes Massenaussterben auf der Erde in vollem Gang! (daswetter)
- Klimaschutz braucht wilde Tiere (Spektrum)
- Elefanten ohne Stoßzähne: Wie Wilderei die Evolution beschleunigt (Berliner Zeitung)
- Artenvielfalt in Gefahr: Der Mensch als Meteorit (WeLT)
- Künstliche Intelligenz entschlüsselt Massenaussterben in der Urzeit (SWR)
- Artenschutz: Lurche als Lebensversicherung (Spektrum)
- Größtes Massenaussterben der Erdgeschichte Forscher finden Survival-Faktoren (Spiegel)
- WWF zu Artensterben 2021: Dorsch-Apokalypse, Muschelsterben und Elefantenwilderei / Lichtblicke bei Luchsen, Panzernashörnern und Bartgeiern (WWF)
- 40.000 akut bedrohte Arten (Energie Zukunft)
- Kurz vor zwölf: Menschengemachtes Massenaussterben beginnt (Deutsche Welle)
- Rettet den Laubfrosch! (WeLT)
- Warum es immer weniger Schmetterlinge gibt (WWF)
- Mit „One Health“ Pandemien bekämpfen (Helmholtz)
- Studie: Derzeit sterben mehr Arten als in der Kreidezeit (Redaktionsnetzwerk Deutschland)
- Artensterben in Deutschland Amphibien und Reptilien stark gefährdet (Tagesschau)
- Klimamythen: Müssen Vögel für den Klimaschutz sterben? Ein Faktencheck (Der Standard)
- Warnzeichen für ArtensterbenWarum Vögel im Regenwald schrumpfen (Tagesanzeiger)
- Lebens- und Überlebensgrundlage Biodiversität (oe24)
- “Wer Pandemien verhindern will, muss den Regenwald erhalten” (DIE ZEIT)
- Insektensterben: Weniger Nachkommen bei Ameisen durch Herbizide und Neonicotinoide (Der Standard)
- Neonikotinoide – Exportiertes Gift kommt über Obst zurück (Tagesschau)
- Wir erleben das größte Artensterben seit dem Verschwinden der Dinosaurier (Utopia)
- Weniger Straßenlampen, weniger Insektensterben? Der Kreis Dillingen ist nachts zu hell (Augsburger Allgemeine)
- Wie schnell wächst Regenwald nach? (Süddeutsche Zeitung)
- Experte: „Das Artensterben wird auch unseren eigenen Wohlstand gefährden“ (Berliner Zeitung)
- Insektenschwund: Dieser Mann gibt kleinen Tieren eine Stimme (riff reporter)
- Politikberatung – Damit Artenschutz ins Grundgesetz kommt (Der Tagesspiegel)
- Klimawandel und Artenschutz: Auf der Flucht (DIE ZEIT)
- Vielfalt in Gefahr : Artensterben auf Inseln besonders dramatisch (Frankfurter Allgemeine Zeitung)
- Kernziele zum Schutz der BiodiversitätArtensterben stoppen, Biodiversität erhalten (Deutschlandfunk)
- Einheimische Tierarten durch Klimawandel stark bedroht (DIE ZEIT)
- Die existenzielle Krise, über die die Welt hinwegsieht (WELT)
- Wie das Artensterben den Menschen trifft (Süddeutsche Zeitung)
- Das große Sterben (Spektrum Podcast)
- Weltnaturkonferenz startet in China – mit einer Warnung vor Artensterben (Redaktionsnetzwerk Deutschland)
- Milliarden gegen das Artensterben (Der Tagesspiegel)
- Artensterben: Einer fehlt (ZEIT)
- Weltnaturschutzunion tagt in Marseille / Bundesrepublik muss Schutzpatronin für Artenvielfalt werden (WWF)
- Artensterben – die Fakten (ZDF Terra X)
- Evolutionsbiologe zum Artensterben: „Wir sehen gerade nur die Spitze des Eisberges“ (Redaktionsnetzwerk Deutschland)
- Wie lässt sich das Artensterben noch aufhalten? (ZEIT)
- Wie fühlt sich ein sterbender Wald an? (Riff Reporter)
- Am Abgrund: Was das Artensterben für den Menschen bedeutet (Bayerischer Rundfunk)
- Insektensterben im Klima-Labor “Wir bewegen uns in Richtung Monotonie” (n-tv)
- Das globale Netz des Lebens schützen (Frankfurter Rundschau)
- Warnzeichen für ArtensterbenWarum Vögel im Regenwald schrumpfen (Berner Zeitung)
- Grünlandflächen: Forschung gegen das Artensterben (Informationsdienst Wissenschaft)
- Nabu warnt vor Verschwinden von Frosch und Co. (Berliner Zeitung)
- Ulrich Wilhelm: “Wir brauchen ungewöhnliche Allianzen” (ZEIT online)
- Dramatisches Artensterben: 600 Millionen Brutvögel in der EU sind verschwunden (Kleine Zeitung)
- Biodiversität: Unser Aussterben (DIE ZEIT)
- Ausgestorbene Tiere: Todesursache? Der Mensch! (FAZ)
- Artensterben in Europa: Hunderte Millionen Vögel verschwunden (Spektrum)
- 16 Prozent der Libellenarten laut Roter Liste der IUCN gefährdet (ZEIT ONLINE)
- Vogelsterben in Europa – wie die Landwirtschaft unsere Vögel ausrottet (Stern)
- Artenschutz als Helfer im Kampf gegen Viren (ZDF heute)
- Artensterben und Naturzerstörung: Dieses Virus ist auch der Preis unserer Ausbeutung der Natur (PNN)
- “Momentan killt die industrielle Landwirtschaft die meisten Arten” (Der Tagesspiegel)
- Eine halbe Millionen Insektenarten sind bereits verschwunden (Süddeutsche Zeitung)
- Forscher: Artensterben von Vögeln schneller als gedacht (RND)
- Gebeiztes Saatgut vergiftet Zugvögel (WDR)
- Artensterben: Auch der Laubfrosch verschwindet (Süddeutsche Zeitung)
- Neue internationale Studie fordert Notfallplan gegen das Artensterben in Flüssen, Seen und Feuchtgebieten (OTS)
- Neue Untersuchung zu Insektensterben: Glühwürmchen in Gefahr (taz)
- „Die Wahrscheinlichkeit von Pandemien steigt mit der zunehmenden Vernichtung von Ökosystemen“ (RiffReporter)
- Neue Studie zur Corona-Pandemie: Gerade vom Aussterben bedrohte Tiere sind Virusüberträger (zm)
- Superjahr der Artenvielfalt: Wie sich das weltweite Artensterben noch aufhalten lässt (Greenpeace Magazin)
- Mit Artenvielfalt auf den Klimawandel reagieren (Stimme)
- Massenaussterben erdgeschichtlichen Ausmaßes (SWR)
- Kein großes Krabbeln mehr: Insektenbestand ging um 75 Prozent zurück (Der Standard)
- Das Insektensterben ist global (Deutschlandfunk)
- Studie zum Massenaussterben: Mehr als 500 Landwirbeltiere akut bedroht (SPIEGEL Wissenschaft)
- Das große Insektensterben (arte)
- Insektenbestand drastisch geschrumpft (ORF)
- Überfluss an Dünger führte zu dramatischem Insektensterben (Infosperber)
- Überfluss an Dünger führte zu dramatischem Insektensterben
- Wie sich das weltweite Artensterben noch aufhalten lässt (Greenpeace)
- Ausgestorbene Tierarten: Tiere der Neuzeit, die nicht überlebt haben (Bildergalerie)
- Jede dritte heimische Art steht auf der Liste der bedrohten Arten (Der Standard)
- Matthias Glaubrecht: Das Ende der Evolution. Der Mensch und die Vernichtung der Arten (Buch)
- Das Ende der Evolution: Biologe warnt vor Artensterben (NDR)
- Artensterben von bedrohlichem Ausmaß (Tagesschau)
- Das Verschwinden der Arten ist die Krise des Jahrhunderts (Der Tagesspiegel)
- Vogelbestand geht zurück: Vögel füttern im Sommer (Das Erste)
- Massenaussterben wohl schlimmer als gedacht (Deutschlandfunk Nova)
- Deutsche auf Trophäenjagd: Zum Abschuss freigegeben (ZDF – Frontal 21)
- Das Vogelsterben und seine Ursachen: Braunkehlchen in Schwierigkeiten (BR Wissen)
- Vogelsterben im Südwesten: Bakterium tötet Meisen (Stuttgarter Zeitung)
- Corona-Virus: Wie uns Artenschutz vor Krankheiten schützen kann (WWF)
- Übertragung von Tier auf Mensch – Artenschutz als Helfer im Kampf gegen Viren (ZDF heute)
- Klimawandel: Verband warnt vor größtem Artensterben seit Verschwinden der Dinosaurier (Der Westen)
- Strategien gegen das Aussterben (Die Presse)
- Ökokatastrophe: Der Klimawandel befeuert das Artensterben (Kronenzeitung)
- Artensterben: Gibt es in Zukunft keine Störche mehr im Spreewald? (Lausitzer Rundschau)
- Nach 150 Millionen Jahren: Der chinesische Schwertstör ist die erste ausgestorbene Art 2020 (Gentside)
- Politiker schlagen Alarm: massives Artensterben an Nord- und Ostsee (Hamburger Morgenpost)
- Der Verlust der Biodiversität ist bis 2030 zu stoppen (Bezirksblätter Tirol)
- Insektensterben noch schlimmer als gedacht (mdr)
- Der Artenschwund nimmt kein Ende (Süddeutsche Zeitung)
- Alarmierender UNO-Bericht: Bis zu eine Million Arten sind vom Aussterben bedroht (FAZ)
- Was ist dran an der Bedrohung der Artenvielfalt – FAQ (Volksbegehren Artenvielfalt)
- Internationales Forscherteam bestätigt dramatisches Insektensterben (LBV)
- Das größte Artensterben seit dem Aussterben der Dinosaurier (Deutschlandfunk)
- Insektensterben führt zu Kollaps der Natur (ORF)
- Artensterben droht: Eine Welt ohne Insekten (ZDF)
- Artensterben: wer seid ihr und wie lange noch? Täglich verschwinden hunderte Spezies (FAZ)
- Kontrolle von Pestiziden in Gefahr: Artensterben? Ist doch egal! (taz)
- Das Artensterben geht schneller als gedacht (Frankfurter Rundschau)
- Artensterben: Auf das Froschsterben folgte das Schlangensterben (Spektrum)
- Erst fünf “Massenaussterben” in 500 Millionen Jahren – und jetzt wieder (WELT)
- Die Landwirte stellen die falschen Forderungen (Süddeutsche Zeitung)
- Artensterben: “Bedrohung für das Wohlergehen der Menschheit” (Süddeutsche Zeitung)
- Bienensterben: Staat ist der größte Insektenkiller in Bayern (DIE WELT)
- Wie wir das Massenaussterben verhindern können (WWF)
- Biodiversität in Mecklenburg-Vorpommern: Artensterben nicht gestoppt (Ostsee-Zeitung)
- Insektensterben: Unsere Landwirtschaft wurde total vergiftet (Deutschlandfunk)
- Für Artenvielfalt: Vielfalt an Bäumen am Straßenrand in NRW (WDR)
- Artenschutz: die kleinen Vögel verhungern (DIE ZEIT)
- Viele Insekten fressende Vögel sterben (Süddeutsche Zeitung)
- Katzen schlimmer als vergleichbare Raubtiere (GEO)
- Behörden: Gentechnik beschleunigt Artensterben (Informationsdienst Gentechnik)
- Unser Land ist dabei, sich in eine Wüste zu verwandeln: Forscher warnen vor Desaster (Businesssinsider)
- Interview mit Dr. Mark Benecke: “Insekten und Amphibien sterben gerade aus!”
- 60 % der Tiere ausgelöscht – die Erde steht kurz vor dem Kollaps (Bluewin)
- Das Thema Artensterben ist mindestens so wichtig wie der Klimawandel (GEO)
- Vogelsterben: wenn der Frühling verstummt (National Geographic)
- Die Welt ohne Insekten (Quarks)
- Schmetterlingssterben: zwei Drittel weniger (Spektrum)
- Der Wert der Artenvielfalt (ZDF)
- Insektensterben: “Eine beängstigende Entwicklung” (Westfalen-Post)
- Insektensterben: “Wir müssen jetzt sofort handeln”
- Von Bienen und Blumen – was das Artensterben mit uns macht (Bayerischer Rundfunk)
- Humans just 0.01 % of all life, but have destroyed 83 % of all wild mammals (The Guardian)
- Umweltausschuss im Landtag – Artensterben: Viele Vogel- und Insektenarten akut gefährdet (BR)
- In Deutschland sterben viele Insektenarten aus (Badische Zeitung)
- Unverzichtbar für Nahrungsversorgung: Bestäuberrückgang ist weltweites Problem (n-tv)
- Bienenschwund: Viele Ursachen – viele Lösungsansätze (Die Debatte)
- Bienentod und Hummelsterben (stern)
- WWF: Größtes Artensterben seit Aussterben der Dinosaurier (ProSieben)
- Wo sind die Schmetterlinge hin? (BR)
- Lieber die Bienen retten als ihr Aussterben riskieren (WELT)
- Klimawandel: Australische Ratte stirbt wegen ansteigendem Meeresspiegel aus (Wirtschaftswoche)
- Neonicotinoide an Federn von Spatzen nachgewiesen (Kurier)
- Bedrohte Tiere und Pflanzen: Artenvielfalt schützt die Erde – und den Menschen (Süddeutsche Zeitung)
- Die Insekten sterben! Video (SWR)
- Werner Eckert kommentiert das Artensterben (Tagesschau)
- Dramatischer UNO-Bericht: Eine Million Arten vom Aussterben bedroht (SPIEGEL)
- “Die Arten dieser Erde sichern unser Überleben” (DIE ZEIT)
- Artensterben gefährdet die Menschheit – sind wir noch zu retten? (Leipziger Volkszeitung)
- Der Mensch verdrängt eine Million Tier- und Pflanzenarten (Süddeutsche Zeitung)
- Die Bienenkiller (ZDF)
- In 45 years we have killed 60 % of Earth’s wildlife (CN Traveller)
- Living Planet Report 2018 (WWF)
- Schlechte Aussichten für Schmetterlinge – auch Schutzgebiete halten den Rückgang nicht auf (NABU)
- Forscher untersuchten Schildkröten aus der ganzen Welt – jede hat Plastikmüll im Körper (Bento)
- Bundesregierung bestätigt Insektensterben durch Intensivlandwirtschaft (TopAgrar)
- Anleitung: Ein Hotel für Insekten bauen (NDR)
- Vogelsterben: es ist etwas faul im ländlichen Raum (spektrum)
- Gravierende Verluste bei Bienenvölkern erwartet (Deutsche Welle)
- Immer mehr Beweise – Neonicotinoide verursachen chronische Effekte (3sat)
- Studie: Insektensterben schreitet voran (NDR)
- Alarmstufe Rot: Insektensterben stoppen (Bioökonomie)
- Naturschützer fürchten Frühling ohne Schmetterlinge (Badische Zeitung)
- Summen und Zirpen wird immer leiser (WDR)
- So many animals will go extinct in the next 50 years that it will take Earth at least 3 million years to recover (Business Insider)
- Studie zu Artensterben: Insektenschwund belegt (taz)
- Der Kollaps der Ökosysteme ist ein noch größeres Problem als der Klimawandel (Huffington Post)
- Das Artensterben ist mindestens so gefährlich wie der Klimawandel (Süddeutsche Zeitung)
- Das sind die Gründe für das Artensterben (Fokus Online)
- Wenn Hummeln sterben wie die Fliegen (Neue Westfälische)
- Artensterben: das letzte männliche Breitmaulnashorn ist tot (Handelsblatt)
- Wildbienen verhungern im ländlichen Raum (Sonnenseite)
- Bestäuber in Bedrängnis (Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung)
- Bundesregierung tut zu wenig gegen das Artensterben (Sonnenseite)
- Insektensterben statt Bienentanz: Wissenschaftler fordern Sofortmaßnahmen gegen Artenschwund
- Bienen in Schleswig-Holstein: ein aussterbendes Volk (NDR)
- Erschreckende Zahlen: Deutschland sterben die Vögel weg! (stern)
- Schädlingsgift hat fatale Folgen für Wildbienen (Deutschlandfunk)
- Pestizid-Risiko für Tiere größer als angenommen (Kronenzeitung)
- Bienensterben: Was kann ich dafür? (Utopia)
- Die meisten Arten sind ausgestorben, bevor wir sie entdecken (Süddeutsche Zeitung)
- Zehn Fakten zu Neonicotinoiden (Agrar heute)
- Chemie in der Landwirtschaft: Pestizide bedrohen Tierwelt (SPIEGEL)
- Neonicotinoide – Risiko für Wildbienen & Co. größer als angenommen (Studium)
- Pestizid verändert Mikroflora: Glyphosat und die Immunschwäche der Bienen (Frankfurter Allgemeine Zeitung)
- Warum sind Bienen so wichtig? (Bee careful)
- 75 Prozent weniger Insekten:„Wir befinden uns mitten in einem Albtraum“ (Frankfurter Allgemeine Zeitung)
- Sterben die Bienen aus, sterben auch Menschen (Welt)
- Biologische Vielfalt – Auf dem Feld verhundert (Der Tagesspiegel)
- Blumen gegen Bienensterben (WDR)
- Insektensterben: können Gärten und Balkone zum Artenschutz beitragen (Berliner Zeitung)
- Viele Pestizide sind überflüssig (Süddeutsche Zeitung)
- Artensterben: Jedes Jahr verschwinden bis zu 58.000 Tierarten (SPIEGEL)
- Ist das Sterberegister der Natur außer Kontrolle? (Frankfurter Allgemeine Zeitung)
- Weltweites Artensterben: Der Erde steht ein neues Massensterben bevor (Berliner Zeitung)
- Pestizide und das Ende unserer Insekten (GEO)
- Insektensterben – Rettet die Insekten! (Süddeutsche Zeitung)
- Schmetterlings-Sterben: Monokulturen bedrohen die bunten Falte (SWR)
- Volk der Bienen: Quo vadis? (Frankfurter Allgemeine Zeitung)
- Studie: Industrielle Landwirtschaft bringt Bienen den Tod (Euractiv)
- Interview mit H.-J. Bauer vom Planck-Institut: “Die kleinen Vögel verhungern” (DIE ZEIT)
- Das größte Artensterben seit den Dinosauriern (Der Tagesspiegel)
- Schlechte Aussichten für Weißstörche in MV (Hamburger Abendblatt)
- Forscher belegen Insektensterben – Dramatischer Insektenschwund in Deutschland (Süddeutsche Zeitung)
- Nahrung und Lebensraum fehlen: Zahl der Vögel geht stark zurück (Tagesschau)
- Größtes Artensterben seit den Dinosauriern (ZDF heute)
- Pestizide töten Vögel ([W] wie Wissen – ARD)
- Insektensterben: Mehr gegen Zulassung neuer Pestizide (Umweltinstitut)
- Deutscher Ordnungssinn: eine Naturkatastrophe (Outfox World)
- Orang Utans: Borneos Menschenaffe in akuter Lebensgefahr (ZEIT)
- Schmetterlinge gibt’s (fast) nicht mehr (Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung)
- So sieht die Welt aus, wenn wir alle Insekten getötet haben (Quarks & Co.)
- Jedes Insektizid könnte sich als schädlich für Bienen herausstellen (Süddeutsche Zeitung)
- Große und kleine Arten sind besonders gefährdet (SPIEGEL)
- Artensterben kaum zu verhindern (Science ORF)
- Dramatisches Artensterben durch Klimawandel (WDR)
- Forschung zum Artensterben: Wann kippt ein Ökosystem? (Deutschlandfunk)
- Pflanzenschutzmittel machen Bienen zu schaffen (Bayerischer Rundfunk)
- Das globale Vogelsterben ist ein böses Vorzeichen (WELT)
- Ursachen und Fakten: menschengemachte Artenausrottung (BUND)
- Das Insektensterben bedroht unsere Lebensgrundlagen (Süddeutsche Zeitung)
- Nur 20 % der Vögel sind übrig (Stuttgarter Zeitung)
- Vogelsterben in Deutschland: “Die Situation der Vögel ist dramatisch” (Wetter.de)
- Insektensterben: Auf der Wiese wird es still (Bayerischer Rundfunk)
- Umweltministerium warnt vor Insektensterben (SPIEGEL)
- Diese 8 Vogelarten sind im letzten Jahrzehnt verschwunden (National Geographic)
- Bienen brauchen Fürsprache der Politik (inFranken)
- Wildbienen in Bayern: unersetzlich für die Bestäubung – vom Bienensterben bedroht (BUND)
- Vogelsterben – neue Zahlen zeigen, wie dramatisch die Lage wirklich ist (GEO)
- Alarmierender Vogelschwund in Deutschland und Europa – Bundesregierung bestätigt Beobachtungen (NABU)
- Neue Bienengifte kurz vor Zulassung (Umweltinstitut München)
- Massenaussterben – Die sechste Katastrophe (Süddeutsche Zeitung)
- UNO-Bericht: Menschheit verursacht größtes Artensterben seit Sauriertod (SPIEGEL)
- Schleichende Katastrophe: Bis zu 80 % weniger Insekten in Deutschland (FAZ)
- Prognose: Sterben die Bienen aus, sterben auch Menschen (WELT)
- Das Artensterben ist mindestens so gefährlich wie der Klimawandel (Süddeutsche Zeitung)
- Forscher schlagen Alarm – das sechste Massensterben der Erde ist ernster als anfangs gedacht (Focus)
- Das große Artensterben auf dem Land (WDR)
- Erneut Amselsterben wegen Usutus-Virus (T-Online)
- Vogelsterben: Der stille Frühling wird erneut Realität (Spektrum)
- Aktion: NRW summt (WDR)
- Experten schlagen Alarm: dramatisches Vogelsterben im Isartal (Merkur)
- Mehr als nur Honig – warum wir Bienen brauchen – Was ist dran am Bienensterben? (die Debatte)
- Die Welt ohne Insekten (Quarks & Co)
- Pestizide töten Amphibien (BUND)
- Aktuelle Studie: Glyphosat soll Ursache für Bienensterben sein (SPIEGEL)
- Artensterben: das sind die wichtigsten Ursachen (Utopia)
- Agrargift zerstört Tiergedächtnis: Ursache für Sterben der Wildbienen geklärt (n-tv)
- Artensterben: In der Natur ist etwas aus dem Gleichgewicht geraten (Süddeutsche Zeitung)
- Der Erde steht ein sechstes Artensterben bevor (WELT)
- Vogelsterben: Wir haben die moralische Pflicht Vögel ganzjährig zu füttern (WELT)
- Artensterben: Wir brauchen Forscher und Bürger (ZEIT)
- Neonicotinoide – Bienengifte kehren zurück (Tagesspiegel)
- Diese Pflanzen locken Biene, Schmetterling & Co. (NDR)
- Fast jede dritte Wildpflanze in Deutschland vom Aussterben bedroht (DIE ZEIT)
- Faktencheck Insektensterben (WDR)
- Instektensterben: Landflucht der summenden Völker (RBB)
- Dominoeffekt beim Artensterben: erst die Pflanzen, dann die Insekten (SPIEGEL)
- Ursachen für die Bedrohung der Tier- und Pflanzenarten (Bundesministerium)
- Das Bienensterben aufhalten: bienenfreundlicher Garten (Pflanzentanzen)
Betäubungsloses Schächten/Schlachten
PRESSEMITTEILUNG / 25.09.2015
Vom 24.09. – 27.09.2015 findet das alljährliche rituelle islamische Opferfest statt. Bei dieser Gelegenheit wird Tieren häufig ohne Betäubung ein Schnitt durch die Kehle beigebracht, so dass diese ausbluten. Dies bedeutet einen langsamen, schmerzhaften Tod bei vollem Bewusstsein für die Opfertiere.
Das betäubungslose Schächten beruht auf der 5. Sure, Vers 2, nach dem es den Gläubigen verboten ist, verletzte Tiere zu essen. Doch auch in der islamischen Türkei ist dieses Vorgehen seit 2011 verboten, da es dem Mindestmaß an Tierschutz auf eklatante Weise widerspricht und die Betäubung mittels Elektroschock das Tier weder verletzt noch tötet, was zu den Zeiten, als der Koran verfasst wurde, noch nicht möglich war. Abgesehen davon ist natürlich kein Mensch dazu verpflichtet, überhaupt Fleisch zu verzehren.
Die Bundestierärztekammer hat bereits 2007 vom Gesetzgeber eine Änderung des §4a TierSchG die Streichung des §4a Abs.2 Nr.2 gefordert. Hierzu wurde ein Gutachten des BSI erstellt. Diese Studie verdeutlicht, dass die betäubungslose Schlachtung sehr fehleranfällig ist, und dass die Voraussetzungen für eine optimale Durchführung unter Praxisbedingungen nur schwer oder gar nicht einzuhalten sind:
“Während der unmittelbaren Führung des Halsschnittes am unbetäubten Tier muss von der Entstehung erheblicher Schmerzen und Leiden ausgegangen werden. Betrachtet man darüber hinaus den gesamten Vorgang von der Fixierung des Tieres bis zum endgültigen Verlust der Empfindungs- und Wahrnehmungsfähigkeit infolge der Ausblutung ist aus der Literatur zu entnehmen, dass es aber selbst unter optimalen Bedingungen bei dem überwiegenden Teil betäubungslos geschlachteter Tiere zu erheblichen Leiden und Schmerzen kommt. Daher ist es gerechtfertigt, keine Ausnahme zur religiös begründeten betäubungslosen Schlachtung zuzulassen.”
(Quelle: http://www.tierschutz-landwirtschaft.de/BSI-Gutachten_Schaechten_29.08.07.pdf)
Unsere Schwesterpartei in den Niederlanden “Partij voor de Dieren” forderte im Jahr 2011 erfolgreich, das Schlachten der Tiere ohne Betäubung zu verbieten. Das niederländische Parlament kam diesem Ansinnen nach.
Dieser Aufforderung schließen wir uns als Tierschutzpartei an: Ausnahmslos soll das betäubungslose Schächten auch in Deutschland verboten werden, wie es schon mehrfach im Bundesrat verlangt wurde. Ein offener Brief zu diesem Thema soll dem Landwirtschaftsministerium übersandt werden.
Wir wünschen uns ein buntes und tolerantes Miteinander, ein Land der verschiedenen Kulturen und Traditionen, eine friedliche Akzeptanz! Dazu gehört der Respekt vor dem Leben, das Vermeiden jeglicher unnötiger Qual für Mensch und Tier, ohne Ausnahme!
Zirkusse mit Wildtieren werden in Düsseldorf der Vergangenheit angehören
Bekanntmachung der Ratsfraktion Tierschutzpartei / FREIE WÄHLER
Verwundert über Vorgehensweise – Vielleicht Strafanzeige wegen Urheberrechtsschutzverletzung
Aufgrund der Initiative der Tierschutzpartei/FREIE WÄHLER vom 07.07.2015 in Form eines Antrages „JA zum Zirkus – Nein zur Wildtierhaltung“ an den Ausschuss für Wirtschaftsförderung, Tourismus und Liegenschaftsangelegenheiten gibt es nun eine breit aufgestellte Mehrheit im Rat, die zukünftig Zirkussen mit Wildtieren untersagt, auf städtischen Flächen ihre Zelte aufzuschlagen.
Im Ausschuss für Wirtschaftsförderung, Tourismus und Liegenschaftsangelegenheiten gab es am Tag der Sitzung, am 27.08.2015, noch Beratungsbedarf und so wurde der Antrag der Tierschutzpartei / FREIE WÄHLER in den Umweltausschuss verwiesen; Ratsfrau Iris Bellstedt von Bündnis 90 /Die Grünen begründete dies auch mit der Einholung einer Fachauskunft durch den Umweltausschuss.
Mehrheit für Tiere gesichert
Nun liegt die Tagesordnung für den Umweltausschuss vor und neben dem Antrag der Tierschutzpartei/FREIE WÄHLER gibt es einen inhaltlich gleichen Antrag der AMPEL-Koalition. Somit ist die Mehrheit im Sinne der Tiere bereits im Vorfeld gesichert.
Etwas verwundert ist die Ratsfraktion Tierschutzpartei / FREIE WÄHLER über die Reihenfolge der zu behandelnden inhaltsgleichen Anträge. Denn das Datum des AMPEL-Antrages ist auf dem Papier der 27.08.2015, also genau der Tag, an dem der ursprüngliche Tierschutzpartei / FREIE WÄHLER-Antrag in den Umweltausschuss verwiesen wurde. Unterzeichnet ist der Antrag übrigens von Iris Bellstedt, die eben noch im Ausschuss für Wirtschaftsförderung, Tourismus und Liegenschaftsangelegenheiten die Verweisung beantragt hat.
Der Antrag der Ampel ist natürlich vor dem Ursprungsantrag der Tierschutzpartei / FREIE WÄHLER auf der Tagesordnung des Umweltausschusses. Vorsitzender des Umweltausschusses ist Philipp Tacer (AMPEL Koalition).
Böses Denken verboten
„Ein Schelm, wer Böses dabei denkt. Wir glauben, dass es hier lediglich wieder einmal darum geht, einem für Düsseldorf positiven Antrag der Opposition nicht zustimmen zu müssen. Gerade SPD und Grüne bemängelten dies in den letzten Legislaturperioden an der CDU/FDP-Mehrheit. Aber wie es scheint, lernen sie schnell von der FDP. “Wir jedenfalls behalten uns eine Strafanzeige gegen die Unterzeichner nach § 106 Urheberschutzgesetz vor“, sagt der Fraktionsgeschäftsführer Torsten Lemmer zu dem Demokratieverlust.
Die Vorsitzende der Ratsfraktion Tierschutzpartei / FREIE WÄHLER, Claudia Krüger, zieht mit folgenden Worten Bilanz:
„Es ist einfach schön, zu sehen, dass in Düsseldorf immer mehr auch an die Tiere gedacht wird, deshalb haben die Wählerinnen und Wähler auch die Tierschutzpartei in den Stadtrat gewählt, Tieren eine Stimme im Düsseldorfer Stadtrat zu geben funktioniert augenscheinlich.“
11. und 12.12.2014 / Ein Licht der Hoffnung – Mahnwachen-Aktionstag vor Schlachthäusern in Deutschland, Österreich und der Schweiz
Im Rahmen dieses länderübergreifenden Aktionstages ist der Landesverband Baden-Württemberg auch in Freiburg aktiv.
„Gemeinsam mit Euch wollen wir eine Welle der Anteilnahme und des Mitgefühls für jene Tiere ins Leben rufen, die für die Fleischindustrie sterben müssen. Beginnend in der Nacht am 11.12. bis zum 12.12.2014 sollen vor den Schlachthäusern in Deutschland, Österreich und der Schweiz unzählige Lichter für die milliardenfachen Opfer eines Tierverachtenden Systems brennen. Lichter des Gedenkens, aber auch Lichter der Hoffnung.
Kommt vorbei und setzt mit uns ein Zeichen gegen den tagtäglichen Mord in Schlachthäusern!“ Ansprechpartner: matthias-ebner (at) tierschutzpartei.de
14 bis 18 Uhr Mahnwache am Bertholdsbrunnen und ab 19 Uhr Marsch zum Schlachthof, Tullastraße 73
Buchvorstellung: AFRA DER WEISSE JUWEL
Tierrechtsfreundin und Parteimitglied Doris Mundinger hat ein Büchlein über einen ihrer Hunde geschrieben. Es kann über Amazon bestellt werden.
Aus dem Inhalt: Eine junge weiße Schäferhündin war der neue Familienzuwachs. Obwohl sie zur großen Rasse gehörte, war sie ein ängstlicher Hund. Was auch immer dieses Verhalten herbeiführte, so zeigte die Hündin doch recht bald, was in ihr steckte. Sie ließ eine Persönlichkeit erkennen, die immer wieder von Neuem überraschte. Selbst Menschen der Umgebung nahmen dies wahr und brachten ihr nahezu mystisch anmutenden Respekt entgegen. Jeden Tag gab es Neues mit ihr zu entdecken. Einfach herrliche Geschichten, wunderbare Erlebnisse, die deutlich machen, wie viele unfassbar schöne und tolle, unser Leben bereichernde Eigenschaften wir Menschen mit einem Tier teilen dürfen. (Bestellen hier)
Aktionstag gegen Stopfleber: Proteste in Berlin und Stuttgart
Am 26.11.2014 hat sich Animal Equality Germany in Berlin und Stuttgart am weltweiten Aktionstag gegen Stopfleberproduktion in Frankreich beteiligt. Bei der Aktion in Stuttgart haben auch 2 Mitglieder unseres Landesvorstandes Baden-Württemberg teilgenommen.
Stopfleber ist eine der schlimmsten Formen der Ausbeutung von Tieren durch Menschen und muss unverzüglich beendet werden! Nicht ohne Grund ist diese Form der Ausbeutung in nahezu allen Ländern der EU verboten. Das muss auch für Frankreich gelten!
Wieder skandalöse Zustände in einem niedersächsischen Schweinestall vorgefunden!
Schweine fressen sich gegenseitig bei lebendigem Leib
Die Tierrechtsorganisation “Animal Right Watch (ARIWA)” hat am 17. Oktober und am 10. November in einer Anlage bei Cloppenburg Bilder von den Zuständen in einem Schweinestall gemacht. Dieser Betrieb war bereits vor drei Jahren durch seine tierrechtsverletzende Haltung straffällig geworden. Die Zustände, die im Oktober und November d.J. dokumentiert wurden, sind grausam und unerträglich. ARIWA: “Unsere Gesellschaft sollte eigentlich schon viel weiter sein. Statt über Kontrollen sollten wir lieber darüber diskutieren, wie wir von der Tierhaltung wegkommen.”
Anmerkung der Redaktion: Was muss noch passieren, damit das Gewissen der Verantwortlichen (Politiker, Verbraucher, Veterinärämter) anschlägt?