Das Interview vom 04.08.2014 – aus der Sendung “Zeitfragen”, Senderreihe “Störenfriede” – ist in der Mediathek des Deutschlandfunks / Deutschlandradios zu hören: “Zum ersten Mal in ihrer mehr als zwanzigjährigen Geschichte sitzt die Tierschutzpartei im Europaparlament. Das Mandat hat der Saarländer Stefan Bernhard Eck errungen. Der Veganer hat reichlich Ambitionen…” (Hier zum Interview)
Category: Partei
Landtagswahl in Sachsen am 31.08.2014
Das Wahlergebnis steht fest: Nur 1,14 Prozent für die Partei Mensch Umwelt Tierschutz. Natürlich sind wir nicht sehr glücklich mit dem niedrigen Ergebnis. In Anbetracht der geringen Größe des Landesverbandes, zu wenigen Plakaten und der neuen Mitspieler AfD und Die Partei ist das Ergebnis trotzdem akzeptabel. Wir werden die Zahlen in Ruhe besprechen und analysieren. Unter dem Strich bedeutet dieses Ergebnis nur eines: Es gibt noch mehr zu tun für uns als gedacht. Auch in Zukunft werden wir versuchen, unsere Stimmen für Tiere, Umwelt und Menschen zu erheben, wo immer es nötig wird.
Wahl-O-Mat: 38 Thesen für Sachsen
Die Landtagswahl in Sachsen am 31. August 2014 rückt immer näher; Unentschlossene sächsische Bürgerinnen und Bürger, die nicht wissen, welche Partei zu ihnen passt, können im Vorfeld der Wahl vom Online-Angebot des Wahl-O-Mat Gebrauch machen.
Der Wahl-O-Mat kann ab heute unter (www.wahl-o-mat.de) genutzt werden.
Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz ist eine von den 14 Parteien, die die Wahl-O-Mat-Thesen beantwortet hat und zur Landtagswahl in Sachsen wählbar ist. Wir hoffen natürlich, dass wir das positive Ergebnis mit 2,1 Prozent der Stimmen von 2009 in diesem Jahr übertreffen können. Wenn Ihnen, liebe sächsische Bürgerinnen und Bürger, Tier-, Natur- und Menschenschutz ganz wichtig sind, dann geben Sie uns bei der Landtagswahl Ihre Stimme!
11.10.2014 / Einladung zur Mitgliedervers. des LV Hessen
Die Mitgliederversammlung des LV Hessen findet am Samstag, den 11. Oktober 2014 statt. Beginn: ab 14:30 Uhr, Ort: Saalbau Volkshaus Sossenheim, Siegener Str. 22, 65936 Frankfurt am Main, telef. Rückfragen Erna Mayer, unter: 06434 9025993
Achtung: Igel in Gefahr! – Ein dringender Appell zum Schutz der Tiere
Laut dem Verein für integrierten Naturschutz e.V. „Pro Igel“ werden jährlich in Deutschland 500 000 Igel überfahren. Hinzu kommen unzählige Igel, die krank und schwer verletzt aufgefunden und in Igelstationen gesund gepflegt werden. Die Gefahrenquellen sind vielfältig: der Straßenverkehr, Geräte und Maschinen, Zäune und Netze, Insekten- und Unkrautvernichter, Gruben, Fallen, Einsperren in Gartenhäusern und Garagen, Plastikmüll, Abbrennen von Gartenabfällen und vieles mehr. Siehe: http://www.pro-igel.de/lebensraum/gefahren.html
Karin Oehl (Igelschützerin aus Pulheim), die seit 30 Jahren eine private Igelstation betreibt, versucht verletzte und zum Teil entsetzlich zugerichtete Tiere wieder gesund zu pflegen. In diesem Zusammenhang appelliert sie an alle, die berufsmäßig oder privat mit Rasenmähern, Tellersensen etc. umgehen.
„Diese Geräte werden ohne böse Absicht, aber leider gedankenlos unter überhängenden Zweigen und Büschen eingesetzt, wo tagsüber die Igel solche Stellen als Ruheplätze nutzen. Sie schreien meist nicht, wenn sie übel verletzt werden.“ so die Expertin.
Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz unterstützt den dringenden Appell der Tierschützerin Oehl, der das Ziel hat, die Igel vor vermeidbaren Unfällen mit – vor allem im Sommer eingesetzten – elektrischen Gartengeräten zu bewahren. Bei Interesse kann über das Bundesvorstandssekretariat (E-Mail: sekretariat@tierschutzpartei.de) Kontakt mit ihr aufgenommen werden.
23.07.2014: Teilnahme von Stefan B. Eck an der ersten ENVI Ausschusssitzung des Europäischen Parlamentes
Am heutigen Tage nimmt Stefan B. Eck an der ersten ENVI Ausschusssitzung des Europäischen Parlamentes teil. Auf der Tagesordnung steht eine Präsentation der Europäischen Kommission zur neuen Nahrungsmittel-Verordnung.
Dieser Ausschuss wird in 23 Sprachen übersetzt.
Today, Stefan B. Eck is attending the first ENVI committee meeting of the EP. On the agenda, there is a presentation by the European Commission on the Novel Food Regulation.
This committee will translate in 23 languages. Live-Stream: (hier)
Aufruf: MUT gegen Tierversuche – Tierversuche verbieten – Jetzt!
Am 26.07.2014 in der Zeit von 15:00 bis 18:00 Uhr ruft die Partei Mensch Umwelt Tierschutz (MUT) zum friedlichen Protest gegen das Tierversuchslabor LPT in Neu Wulmstorf-Mienenbüttel auf.
Das LPT mit dem Hauptsitz in Hamburg-Neugraben betreibt ein Tierversuchslabor in der Oldendorfer Strasse 41 in Neu Wulmstorf-Mienenbüttel. Dort werden vor allem Tierversuche an Beagles, Katzen und Affen durchgeführt. In Deutschland sterben jährlich etwa 60.000 Menschen an tödlichen Nebenwirkungen von Medikamenten, die aufgrund von Tierversuchen als risikolos eingestuft wurden.
Im Jahr 2012 wurden über 2,2 Millionen Mäuse gequält und getötet, mehr als 863 Katzen, 2612 Hunde und viele andere Tiere. Mehrstellige Milliardenbeträge zahlt der Steuerzahler für sinnlose und überflüssige Tierversuche, während die tierversuchsfreie Forschung nur 4-5 Millionen an Forschungsgeldern erhält.
„Es gilt jetzt, das LPT aufzufordern, die grausamen Tierversuche durch fundierte Alternativmethoden zu ersetzen.“, so Martin Buschmann (2. Vorsitzender der Partei Mensch Umwelt Tierschutz in Hamburg).
Alle Bürger, die sich gegen Tierversuche aussprechen oder sich informieren möchten, sind herzlich eingeladen.
An der Kundgebung wird sich die Schauspielerin und Tierrechtlerin Ingrid van Bergen mit einem Redebeitrag beteiligen. Ebenfalls ist Frank Weber (VOX „HundKatzeMaus“) eingeladen, einen Redebeitrag zu halten Alle Ratsmitglieder in Neu Wulmstorf wurden zudem über die Kundgebung informiert und eingeladen.
17.07.2014: Kurzmeldung aus Strasbourg
EU-Reporter Peter von Kohl berichtet über die “Aktion Faux Gras”
In der vergangenen Woche nahm Stefan Bernhard Eck gemeinsam mit Reineke Hameleers (Director of Eurogroup for Animal Welfare), Anja Hazekamp (GUE/NL) und Janusz Wojciechowski (ECR/P) an einem weiteren Interview mit dem EU-Reporter Peter von Kohl teil.
Am “runden Tisch” unterhielt man sich über die tierquälerische Herstellung von Foie Gras (Gänse/Entenstopfleber) und die Verteilung der veganen “Faux Gras” durch die Eurogroup for Animals an die Abgeordneten des EU-Parlamentes.
Am Ende des Gespräches kam man zu dem Schluss, dass es in einer ethischen Wertegemeinschaft keiner tierquälerischen Produkte wie Foie Gras bedarf, die vegane “Faux Gras” eine empfehlenswerte Alternative darstelle und man sich gemeinsam für mehr Tierschutz einsetzen will.
Die Filmaufnahme / das Interview ist hier ansehbar: (hier ansehen)
16.07.2014: Kurzmeldung aus Strasbourg
Wir helfen mit bei der Verteilung der veganen “Faux Gras”
Am Morgen des 16. Juli wurden im EU-Parlament sechs Paletten mit einem Begrüßungsgeschenk der Intergroup for Animals für die EU-Abgeordneten angeliefert. Vorausgegangen war die Rückgabe etlicher echter Foie Gras Terrinen (Gänse/Enten-Stopfleber) durch Mitglieder der Fraktion GUE/NGL an einen Vertreter des Bürgermeisters von Strasbourg.
Ein großer Teil der angelieferten veganen “Faux Gras” wurde in die Büros der Abgeordneten Eck und Hazekamp zwischengelagert und von dort an die anderen 749 Abgeordneten verteilt.
Für uns war es selbstverständlich, bei der Verteilung mitzuarbeiten und diese Gelegenheit zu nutzen, um über die tierquälerischen Produktionsmethoden von Gänse/Entenstopfleber aufzuklären.
Abschließend können wir sagen, dass die roten Präsentboxen regen Zuspruch fanden und die Aktion der “Intergroup for Animals” positiv aufgenommen wurde.
20.07.2014: Bericht aus Strasbourg
Die vergangene Woche in Strasbourg war vollgepackt mit Plenarsitzungen (Wahl des Präsidenten der EU-Kommission, Verabschiedungen von Resolutionen, unsere unübersehbare Fraktionsaktion gegen TTIP u.s.w.), den Treffen mit der Intergroup for Animals und der Royal Society for the Prevention of Cruelty to Animals und Interviews vor laufender Kamera.
Zwischendurch wurden Gespräche mit Kolleginnen und Kollegen der Fraktion hinsichtlich der von der Kommission beabsichtigten Wiedereinführung der Verfütterung von Tiermehl an Hühner und Schweine geführt. Zusätzlich waren wir an der Verteilung der veganen „Faux Gras“ beteiligt und haben bei der Kampagnen-Planung bezüglich der „Rumänien-Hunde“ die ersten Hürden genommen.
Über die meisten Ereignisse wurde bereits detaillierter berichtet.
Da mittlerweile auch definitiv feststeht, in welchen Ausschüssen und Delegationen Stefan Bernhard Eck mitarbeiten wird, erfolgt hiermit eine kurze Zusammenfassung.
Ausschüsse:
1. Vollmitglied im Ausschuss für Umweltfragen, öffentliche Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (ENVI)
2. Stellv. Mitglied im Ausschuss für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung (AGRI)
3. Stellv. Mitglied im Ausschuss für die Rechte der Frau und die Gleichstellung der Geschlechter (FEMM)
Begründung für die Wahl dieser Ausschüsse:
Stefan B. Eck hatte sich gezielt für diese Ausschüsse beworben, da der ENVI-Ausschuss neben Umweltschutz, öffentliche Gesundheit und Lebensmittelsicherheit auch für Tierversuche zuständig ist.
Im Bereich öffentliche Gesundheit und Lebensmittelsicherheit kann das Problem des Antibiotika-Einsatzes in der Massentierhaltung zur Sprache gebracht werden, eventuell auch die Kennzeichnungspflicht der „Produktionsmethoden“ (Intensivtierhaltung, konventionelle Tierhaltung, artgerechte Tierhaltung) und die Einführung eines Vegan-Siegels. Dass hinsichtlich Tierversuche dringender Handlungsbedarf besteht, versteht sich von selbst.
„Wer sich für die Anerkennung von Tierrechten einsetzt, muss sich auch für die Rechte >aller< Menschen und für die Gleichstellung der Geschlechter engagieren, deshalb ist der FEMM-Ausschuss auf meiner Liste“, so Stefan Bernhard Eck bei seiner Begründung in der Fraktion.
Delegationen:
1. Vollmitglied in der Delegation für die Beziehungen zur Volksrepublik China (D-CN)
2. Vollmitglied in der Delegation für die Beziehungen zu den Ländern Südostasiens und der Vereinigung südostasiatischer Staaten / ASEAN (DASE)
3. Vollmitglied in der Delegation für die Beziehungen zur Koreanischen Halbinsel (DKOR)
4. Vollmitglied in der Delegation für die Beziehungen zu den Ländern Südasiens (DSAS)
Begründung für die Wahl dieser Delegationen:
Stefan Bernhard Eck hat aufgrund seiner langjährigen Aufenthalte in Asien recht gute Kenntnisse über die dortigen Verhältnisse hinsichtlich Tierhaltung und Tierschutz sowie Umweltschutz. Er ist mit der asiatischen Mentalität vertraut, was bei Verhandlung von Vorteil sein dürfte und Sprachkenntnisse (Thai/Laotisch) sind ebenfalls vorhanden. Ausschlaggebend war jedoch, dass es für Umwelt- und Tierschutzanliegen im asiatischen Raum dringenden Handlungsbedarf gibt.
Normalerweise ist ein Abgeordneter nur in einer Delegation Vollmitglied, maximal und in einer zweiten Delegation noch stellvertr. Mitglied.
„Gleich in vier Delegationen Vollmitglied zu sein, dürfte zwar ein Kraftakt werden, aber in dieser Region muss hinsichtlich Tierschutz und Umweltschutz etwas geschehen“, erklärte der Abgeordnete bei der Bewerbung um die Delegationen.
Zum Abschluss soll noch erwähnt werden, dass „unser Mann in Brüssel“ vor kurzem der Intergroup for Animals beigetreten ist und für das Amt des Vize-Präsidenten vorgeschlagen wurde.
Die Wahlen des Präsidenten und der Vize-Präsidenten der Intergroup for Animals finden am 17. September in Brüssel statt.
Ziehen Sie mit vor Gericht!
Keine 3 Prozent – Sperrklausel für EU-Wahlen!
Der Verein „Mehr Demokratie e.V.“ wird eine Verfassungsbeschwerde beim Bundesverfassungs-gericht gegen die Änderung des Europawahl-gesetzes (3 Prozent-Hürde für die Wahl zum Europäischen Parlament) einlegen, wodurch die Chancengleichheit politischer Parteien wieder vom Deutschen Bundestag aufgehoben wurde. Auch der Grundsatz der Stimmengleichheit wurde dadurch verletzt, da Wählerstimmen für kleine Parteien einfach übergangen werden.
Unterstützen Sie die Verfassungsbeschwerde, denn es geht auch um Ihr Wahlrecht!
Die Teilnahme an der Verfassungsbeschwerde ist garantiert kostenlos; es entstehen für Sie keine weiteren Verpflichtungen.
Wenn Sie die Beschwerde unterstützen wollen unterschreiben Sie die (Vollmacht hier) und senden Sie diese bis zum 31. Juli 2013 per Post an „Mehr Demokratie e.V.“, Greifswalder Str. 4, 10405 Berlin.