10. Oktober: Welthundetag

Eine unterstützenswerte Aktion von Tasso e.V., wie wir finden – Machen Sie bitte mit!

1 Euro pro Schnauze – Zum Welthundetag ruft TASSO zur Mitmachaktion auf

„Hunde spüren Drogen auf, orten Sprengstoff, retten Verschüttete, begleiten Blinde, warnen Diabetiker, therapieren Menschen und sind so manches Mal unsere allerbesten Freunde. Wir haben ihnen viel zu verdanken. Aber nicht immer haben sie ein liebevolles Zuhause.

Deshalb möchte TASSO anlässlich des Welthundetages am 10. Oktober an alle Hunde, die auf Europas Straßen leben müssen, erinnern. Für die Straßenhunde Rumäniens wird zu einer ganz besonderen Aktion aufgerufen: Schicken Sie Ihr Lieblingsbild von Ihrem Hund an Tasso. Für jedes bis zum 19. Oktober 2014 eingesandte Foto spendet TASSO 1 Euro für eine Kastrationsaktion in Rumänien.

Machen Sie mit über das Online-Formular! (hier)

Eine ähnliche Aktion hat Tasso bereits 2012 durchgeführt. Damals sind über 6 000 Fotos bei Tasso eingegangen. Mit der Summe von über 6 000 Euro hat Tasso in Zusammenarbeit mit dem Tierärztepool und dem Bund gegen Missbrauch der Tiere im April 2013 in der rumänischen Stadt Bals 20 Tage lang Straßentiere kastriert.“

Nachhaltig und sinnvoll: Einfangen / Kastrieren / wieder frei lassen: Bericht und Film zu dieser Aktion finden Sie (hier)

04.10.2014 / Kurzbericht aus Brüssel

Auch am Wochenende in Sachen Tierschutz/Tierrechte unterwegs

(Animaux dans la ville / Dieren in de stad / Tiere in der Stadt)

MEP Stefan Bernhard Eck nahm am 04.10.2014 auf Einladung von Madame Dolphine Bourgeouis, Stadträtin in Brüssel / Bruxelles, gemeinsam mit zwei seiner Mitarbeiterinnen, an der Veranstaltung „Tiere in der Stadt“ im Zentrum von Bruxelles teil.

Stefan Eck stellte sich bei den schätzungsweise 25 Tierschutzorganisationen, die dort mit Infoständen vertreten waren, vor und nutzte die Gelegenheit, sich mit verschiedenen Besuchern zum Thema Tierschutz und Tierrechte auszutauschen.

Pressemitteilung / Ärzte gegen Tierversuche e.V. / 7. Oktober 2014

Nobelpreis für Tierquälerei – Ärzteverein verurteilt „Neugierforschung auf Kosten von Tieren“

Der diesjährige Nobelpreis für Medizin geht an ein norwegisches Forscherpaar, das die räumliche Orientierung von Ratten und Mäusen erforscht. Der bundesweite Verein Ärzte gegen Tierversuche verurteilt die Arbeit als „reine Neugierforschung auf Kosten von Tieren“ und fordert, den Nobelpreis nur noch an tierversuchsfreie Forschung zu vergeben.

May-Britt und Edward Moser schrauben Ratten und Mäusen ein oder zwei Antriebsgeräte auf den Kopf. Über ein Bohrloch im Schädel treiben die Geräte am unbetäubten Tier Elektroden in das Gehirn, um Nervenströme zu messen. So erforschen die Norweger, welche Zellen im Gehirn aktiviert werden, während sich die Tiere in einer Box orientieren.

„Es mag wissenschaftlich interessant sein, herauszufinden, welche Hirnbereiche für die räumliche Orientierung von Ratten, die ein Gerät auf dem Kopf haben, zuständig sind. Die wissenschaftliche Neugier darf aber kein Rechtfertigungsgrund für grausame Tierversuche sein“, so Dr. med. vet. Corina Gericke, Vizevorsitzende von Ärzte gegen Tierversuche. „Zudem erlauben diese Ergebnisse keine Aussage für Menschen ohne Bohrloch im Schädel und Gerät auf dem Kopf.“

Die norwegische Partnerorganisation der Ärzte gegen Tierversuche, Dyrevernalliansen, geht seit Jahren gegen die Tierversuche der Mosers vor und macht die Grausamkeiten öffentlich. So dokumentierte der Verein Experimente, bei denen Tieren Teile des Gehirns zerstört wurden, und es kamen Tests zum Einsatz, bei denen Tiere schwimmen mussten, bis sie kurz vorm Ertrinken waren.

„Wenn Tiere und Menschen einander ähnlich sind, verbieten sich solche Versuche aus ethischen Gründen, wenn sie sich nicht ähnlich sind, machen sie wissenschaftlich keinen Sinn“, erklärt Tierärztin Gericke.

„Dass die höchste Auszeichnung in der Medizin wieder einmal an Tierexperimentatoren vergeben wurde, ist erschreckend und enttäuschend“, so Gericke weiter. Dies bedeute aber keineswegs, dass Tierversuche nobelpreiswürdig seien, sondern sei nur ein Zeichen dafür, wie tief verankert diese archaische Methode der Erkenntnisgewinnung in der medizinischen Forschung ist. Der Ärzteverein fordert seit Jahren die Abkehr vom tierexperimentellen System, bei dem Tiere zu Messinstrumenten degradiert werden. Die Zukunft gehört der tierversuchsfreien Forschung, etwa mit menschlichen Zellkulturen und Biochips. Das menschliche Gehirn kann sehr viel besser mit modernen bildgebenden Verfahren direkt am Menschen untersucht werden. Diese ethisch einwandfreien Forschungsmethoden sollten gerade auch bei der Vergabe des Nobelpreises berücksichtigt werden.

Anmerkung der Redaktion / von Margret Giese: Hinter der glänzenden Fassade des Nobelpreises verbirgt sich großes Tierleid, das eine zivilisierte Menschheit nicht mehr zulassen sollte: Um bei den betreffenden Tieren die Nervenströme zu messen, werden ihnen, ohne Betäubung, Elektroden durch zuvor gefräste Bohrlöcher in den Schädel getrieben. Die „wissenschaftliche Ausbeute“ derartiger quälerischer Tierversuche: Bestimmte Zellen im Gehirn der Ratten und Mäuse werden aktiviert, während sich die Tiere in einer Box orientieren.

Wie vergreist muss eine Medizin und damit das Nobelpreiskomitee sein, wenn für derartig archaische, lediglich die wissenschaftliche Neugier befriedigende Ergebnisse die höchste Auszeichnung vergeben wird. Dabei gibt es bereits – z. B. dank der bahnbrechenden Forschungen an der britischen Universität Durham – moderne, völlig schmerzfreie, ausschließlich am menschlichen Gehirn gewonnene Erkenntnisse, die zu neuartigen Behandlungsmethoden neurologischer und degenerativer Erkrankungen wie Depression, Parkinson oder Alzheimer geführt haben. Einer solchen, wahrhaft nobelpreiswürdigen Medizin muss die Zukunft gehören!

Bitte Protest von „Vier Pfoten“ unterzeichnen!

Kimi ist einer von hunderttausenden Füchsen, die jedes Jahr in Finnland für die Pelzmode grausam gehalten und auf brutale Art und Weise getötet werden. Die sogenannte „Pelzernte“ rückt näher. Ab Ende Oktober und den ganzen November hindurch wird hunderttausenden Füchsen, Nerzen und Marderhunden in Finnland das Fell abgezogen. Fast alle Farmen beliefern das Pelzauktionshaus Saga Furs, das Luxusfirmen wie das britische Modelabel Burberry mit Pelz versorgt… (Unterzeichnen Sie hier den Protest von Vier Pfoten)

Anmerkung der Redaktion: Oft werden wir gefragt: „Ich würde Ihre Partei gerne unterstützen, aber was kann ich aus der Ferne tun?“ Hier eine Idee von uns. Der Winter steht vor der Tür und bald sieht man wieder Menschen, die sich in winterwarme Kleidung gehüllt haben, durch die Straßen eilen; leider sind die Kleidungsstücke, die sie tragen, oft mit Echt-Pelzbesatz „geschmückt“, und der Verdacht liegt nahe, dass diesen Menschen nicht bewusst ist, welch Tierleid sie da mit sich rumtragen. Bestellen Sie aus diesem Grund unser „Pelzflugblatt“ und teilen Sie es aus; in der Fußgängerzone oder an eben diese Unwissenden. Es schadet nie, wenn man einen kleinen Vorrat von diesen aufklärenden Flugblättern immer bei sich trägt und griffbereit hat…

07.10.2014 / Kurzbericht aus Brüssel

Moderation Stefan Eck für „Eurogroup for Animals“

Stefan Eck, einer der Vizepräsidenten der „Eurogroup for Animals“, übernahm am 07. Oktober 2014 die Moderation der Konferenz und Ausstellung „Put the Animal Welfare at the Heart of the EU“ im Yehudi-Menuhin-Bereich des Brüsseler Europäischen Parlaments.

Bruessel48Seine Gästeliste umfasste die Namen Roman Kolar (Tierschutzbund), Pablo Lalor und David van Gennep, Dr. Joanna Swabe und Peter Hepburn.

Roman Kolar sprach über eine EU-weite Strategie für Alternativen zu Tierversuchen.

Pablo Lalor und David van Gennep sprachen über den illegalen Handel mit Wildtieren und Peter Hepburn über die Notwendigkeit einer EU-Gesetzgebung für Haustiere (vornehmlich Katzen und Hunde).

 

 

Dr. Joanna Swabe berichtete über die Auswirkungen von Handelsabkommen in Bezug auf Tierschutzstandards, insbesondere des geplanten TTIP.

Der EU-Abgeordnete Stefan Eck nutzte die Gelegenheit, neue Kontakte zu den zahlreichen Konferenzteilnehmern zu knüpfen. Am Rande informierte er sich bei Sabine Ohm von ProVieh über Schweinehaltung und Kaninchenmast und führte ein Gespräch mit der Generalsekretärin der portugiesischen Tierschutzpartei, die an der Konferenz teilnahm.

Am Ende seiner Moderation erklärte Stefan Eck den unzähligen Anwesenden die einfachste Form, Tiere zu schützen: Sie einfach nicht mehr zu essen! (Videoabschnitte seiner Moderation folgen in Kürze) Bruessel49

Außerdem führte er mit dem Präsidenten der „Eurogroup for Animals“, Janusz Wojciechowski, einen Gedankenausstausch bezüglich seines „Projektes Rumänienhunde“, das bei der nächsten Sitzung der Intergroup auf die Agenda kommen soll.

Messe „Du und Deine Welt“ in Hamburg

LV Hamburg in Aktion

04.10.2014LVHamburg1

Am Welttierschutztag, dem 04. Oktober 2014, auf der Messe „Du und Deine Welt“ in Hamburg hatten wir die einmalige Möglichkeit, unsere Partei den Besuchern vorzustellen. Wir waren die einzige Partei, die sich vor Ort präsentieren durfte.

 

 

 

 

 

 

Viele Besucher haben sich über unsere Partei informiert und auf der Interessentenliste eingetragen.

Als Höhepunkt besuchte der Schauspieler und Tierschützer Hannes Jaenicke unseren Infostand und unterhielt sich mit den Landesvorsitzenden Bettina Jung und Martin Buschmann. Statement von Hannes Jaenicke: „Dass die Tierschutzpartei den Einzug in d04.10.2014LVHamburg2as Europaparlament geschafft hat, finde ich großartig! Raus mit der AfD – rein mit den Tierschützern!“

 

Mahnwache gegen Landwirtschaftliches Hauptfest

LV Baden-Württemberg in Aktion

Am 27. und 28.09. sowie 03.10.2014 haben wir anlässlich des Landwirtschaftlichen Hauptfests (LWH) auf dem Stuttgarter Volksfest jeweils 6-7 Stunden eine Mahnwache abgehalten und die Menschen darüber aufgeklärt, dass die auf dem LWH gezeigte Tierhaltung nicht der Realität in den unzähligen deutschen Tierfabriken entspricht. (Vollständiger Artikel + weitere Bilder hier)

28.09.2014 / Bericht aus Bukarest

Kein Einlass in den ASPA-Shelter für den EU-Abgeordneten und den Abgeordneten des rumänischen Parlamentes

Nachdem Stefan Bernhard Eck am 27.09.2014 an der 3. Demonstration „Yes! We care “ auf dem Piata Victoriei teilgenommen hatte, traf er sich am darauffolgenden Tag – gemeinsam mit seiner Assistentin – erneut mit dem rumänischen Abgeordneten Remus Cernea und dem Tierschutzaktivisten Claudiu Dumitriu und zwei weiteren Tierschützern, um sich den ASPA-Shelter (Bukarest) nicht vorangemeldet anzusehen.

Erst nach mehrmaligem Schellen und der vehementen Aufforderung zum Einlass, war das Personal bereit, sich mit den vorgesetzten Stellen in Verbindung zu setzen.

Von dort wurde den anwesenden Politikern und Tierschutzaktivisten erklärt, dass der Shelter auf gar keinen Fall nicht vorangemeldet besichtigt werden könne; man könne zu einem späteren Zeitpunkt eine Besichtigung durchführen.

„Einem EU-Abgeordnetem und einem rumänischen Abgeordneten den Einlass zu verweigern, spricht Bände… Man muss sich wohl nicht fragen, was die ASPA verbergen will. Ich werde wiederkommen und mir bei meiner nächsten Mission in Bukarest den ASPA-Shelter ansehen,“ so MEP Stefan Bernhard Eck.

Patenschaften für Mitgliedsbeiträge

Wie ihr wisst, sind wir als Partei zwingend auf eure Mitgliedsbeiträge angewiesen, um Parteitage mit allem, was dazu gehört, die Verwaltung sowie Aktionen und Wahlkämpfe finanzieren zu können. Immer wieder kommt es jedoch vor, dass Menschen, die unsere Ziele teilen, bei uns Mitglied werden wollen oder es bereits sind, sich aber den Mitgliedsbeitrag nicht (mehr) leisten können. Das finden wir immer sehr schade, insb. wenn es sich dabei um aktive Mitglieder bzw. Menschen handelt, die bei uns aktiv werden wollen. Daher haben in der Vergangenheit bereits des Öfteren finanzstärkere Mitglieder die Beiträge für solche finanzschwächeren zusätzlich zu ihren eigenen bezahlt.

Genau dies möchten wir heute allen ans Herz legen, für die dies finanziell möglich ist, sodass unsere Mitgliederzahl weiter wachsen kann und wir keine Mitglieder verlieren. Wer uns auf diese Weise unterstützen möchte, kann dies tun, indem er/sie einfach eine Überweisung tätigt oder optimalerweise einen Dauerauftrag über 30 (ermäßigter Beitrag) oder 60 €/Jahr oder ein Vielfaches davon einrichtet und im Betreff „Spende für Patenschaft Mitgliedsbeitrag“ angibt. Vielen Dank!

4. Oktober – Welttierschutztag

Dieser Tag ermahnt die Menschheit, die Tiere nicht über den täglichen Egoismen zu vergessen, und er ist Anlass, die jährlich wiederkehrende Frage aufzuwerfen: Hat sich inzwischen etwas für unsere tierlichen Schutzbefohlenen, gebessert – rund um den Globus, in Europa, in Deutschland?

Da fällt die Antwort, aufs große Ganze gesehen, wohl eher vernichtend aus (siehe Fotos unten). Was aber nicht vergessen werden darf: Viele bemühen sich ohne Ende, im Rahmen ihrer Möglichkeiten Gutes für die Tiere zu bewirken! Ihnen sei an dieser Stelle gedankt, denn ohne sie wäre alles noch schlimmer.

So haben auch wir uns im Rahmen unserer Parteiarbeit vorgenommen, es nicht beim Klagen über die desolaten Zustände zu belassen, sondern trotz allem hoffnungsvoll in die Zukunft zu schauen und den Glauben daran nicht aufzugeben, dass in kleinen, geduldigen Schritten Veränderungen möglich sind. Mit anderen Worten: Auch wir werden, zusammen mit vielen anderen MitstreiterInnen, unermüdlich auf das Ziel hinarbeiten, dass den Tieren ihr angestammtes Recht auf Leben und Unversehrtheit Stück für Stück zurückgegeben wird.

In der unten eingefügten bildlichen Gegenüberstellung (nur ein paar Beispiele!) dessen, was „ist“ mit dem, was „sein sollte“, wird deutlich, worauf es ankommt: mit dafür zu sorgen, dass sie, die Unschuldigen, wieder so leben dürfen, wie es ihnen zugedacht war – im Rahmen ihrer Gesetze friedlich und in sich ruhend, unbehelligt von gnadenloser menschlicher Herrschaft und Ausbeutung.