Rumänien erlaubt Hundemord!

Wie im Newsletter von Vier Pfoten vom 24.11.2011 zu lesen ist, wurde das tierfeindliche Gesetz von Massentötungen von Streunerhunden in Rumänien wieder legalisiert. Am Dienstag, den 22.11.2011 wurde es im rumänischen Parlament mit 168 zu 111 Stimmen verabschiedet.

Vier Pfoten startet eine neue Unterschriftensammlung und wendet sich an den rumänischen Präsidenten, denn nur er kann das Gesetz jetzt noch kippen. Machen Sie mit!

Hier geht es zum Protest: www.vier-pfoten.de

“Sich einmal wie ein Kaninchen im Mast-Käfig fühlen”

Aktion des Bündnisses “Kaninchenmast, nein danke” vor dem Landwirtschafts-Ministerium und auf dem Berliner Alexanderplatz. Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz ist ein Bündnispartner. Vertreter des LV Berlin waren unterstützend vor Ort.

 

Aktivisten des Tierschutzbündnisses „Kaninchenmast, nein danke” haben im politischen Zentrum Berlins erneut für Aufsehen gesorgt. Vor dem Eingang des BMELV hatten Demonstranten einen Käfig errichtet und die Mitarbeiter der Behörde sowie Ministerin Aigner aufgefordert, sich einmal wie ein Kaninchen in der Käfig-Mast zu fühlen. Für die Partei Mensch Umwelt Tierschutz waren bei dieser kurzfristigen Aktion der Landesvorsitzende Artur Kalka und Michael Marx vor Ort.

Das Aktions-Video des Bündnisses “Kaninchenmast, nein danke” können Sie sich auf (You Tube) ansehen.

Aus der Pressemitteilung des Bündnisses “Kaninchenmast, nein danke”:

„Mit dieser ungewöhnlichen Aktion wollen wir den Verantwortlichen vor Augen führen, wie sich ein Kaninchen im Mastkäfig fühlt”, erklärt Stefan Klippstein, Sprecher des Tierschutzbündnisses „Kaninchenmast, nein danke”.

Die Haltungsbedingungen in der Käfigmast sind so dramatisch, dass das Fleisch der in Deutschland gemästeten Kaninchen in der Schweiz nur mit dem deutlichen Warnhinweis „aus in der Schweiz nicht zugelassener Käfighaltung” verkauft werden darf.

Die Aktion war ein weiterer Protest gegen einen Entwurf von Haltungsvorgaben in der Kaninchenmast, welchen das Ministerium in Umlauf gebracht hatte. „Die vom Ministerium vorgelegten Haltungsvorgaben können nur von Menschen stammen, die nicht in der Lage sind, das Leid der Kaninchen in der Käfighaltung nachzuvollziehen, vielleicht ändert sich das jetzt”, so Klippstein.

Bei einer spontanen Aktion haben die Tierschutz-Aktivisten mehrere Minuten lang Frau Ilse Aigner an der Ausfahrt aus dem Ministerium gehindert. Mit Bannern, Flyern und Fotos wurde die Ministerin auf das Schicksal der Mastkaninchen aufmerksam gemacht. „Wir haben Frau Aigner angeboten, sich wie ein Kaninchen zu fühlen und in den aufgestellten Käfig zu hocken; dieser Aufforderung ist sie leider nicht nachgekommen, darum haben wir in einer spontanen Aktion die Ausfahrt des Ministeriums blockiert und Frau Aigner mehrere Minuten lang an der Ausfahrt gehindert”, so Stefan Klippstein Sprecher von Tierschutzbündnis „Kaninchenmast, nein danke”. Selbst die vor Ort eingesetzten Sicherheitskräfte und Polizeibeamten konnten diese Aktion nicht verhindern.

Am Mittag wurde der Käfig dann auch auf dem Berliner Alexanderplatz aufgestellt und die Verbraucher aufgefordert, sich wie ein Kaninchen in der Mast zu fühlen. „Viele Konsumenten konnten sich nicht vorstellen, wie eng es in einem Kaninchen-Käfig ist”, erläutert Klippstein.

Castor-Transporte 2011

Einen Tag früher als ursprünglich geplant ging es los mit dem diesjährigen Castortransport, also schon am Mittwoch, den 23.11.2011. Und trotz “Atomausstieg” und Versprechen wie “Neusuche einer atomaren Endlagerstätte” haben sich Tausende von AtomkraftgegnerInnen ins Wendland aufgemacht oder auf der Strecke aus dem französischen Le Hague ins Zwischenlager Gorleben den Zug mit den Castorbehältern stoppen wollen.

Und dafür gibt es viele gute Gründe; die zwei wichtigsten sind:

– wenn die Atomkraft wirklich so gefährlich ist, dass 8 Atomkraftwerke sofort abgeschaltet werden müssen, steht die Frage im Raum: Sind die deutschen AKWs durch die Vorgänge in Japan plötzlich durch Tsunamis und Erdbeben stärker bedroht als vorher? Und die zweite Frage schließt sich gleich an: Sind die restlichen 9 AKWs dann ungefährlich?

Das atomare Risiko wurde durch die Beschlüsse der Bundesregierung zur “Energiewende” lediglich marginal verringert. Das größte Risiko geht ohnehin vom Atommüll aus, über den unsere Nachfahren noch in Tausenden von Jahren fluchen werden – sollte es die Erde wider Erwarten dann noch geben…

– ein stillgelegtes Salzbergwerk als Endlagerstätte für Atommüll auszusuchen, ist ein weltweit einmaliger Vorgang, ein deutscher Sonderweg. Die geologischen Voraussetzungen, in einer Salzlauge über 10 000 Jahre etwas sicher zu lagern, sind in keiner Weise gegeben und werden von unabhängigen Experten heftig bestritten. Gorleben ist definitiv eine ungeeignete Endlagerstätte für Atommüll, unabhängig von den politischen Mauscheleien, die zur Wahl dieses Standortes geführt haben.

Auch ein Bundesumweltminister Röttgen wird mit der – kurz vor dem Transport bekannt gegebenen – neuen Suche nach einer sicheren Endlagerstätte nicht zur Beruhigung der AtomkraftgegnerInnen beitragen können. Möglicherweise ist es auch nur ein Ablenkungsmanöver, und er setzt auf Zeit, um am Ende doch grünes Licht für Gorleben zu geben!

Was übrigens sein Amt in NRW anbetrifft: Dieser Umweltminister, der gleichzeitig CDU-Landesvorsitzender in NRW ist, bleibt völlig blass und bringt nichts voran. Das hat man zwar seinerzeit auch Umweltminister Klaus Töpfer vorgeworfen, aber im Vergleich schneidet der doch wesentlich besser ab.

Der Bundesregierung ist ein solcher „Softie“, dem der Schneid für konsequentes Handeln fehlt, sicher gerade recht, wird doch u. a. auf diese Weise am ehesten gewährleistet, dass sich am Ende diejenigen durchsetzen, die den strahlenden Müll zwar weiter produzieren lassen, ihn aber keinesfalls in ihrem Bundesland haben wollen…

Informationen zu den Castortransport 2011 und den Protesten unter:

Hier Informationen zu den Castortransport 2011: www.x-tausendmalquer.de

Zum Protest: www.ausgestrahlt.de

Auch RTL berichtete darüber…

EM 2012: Empörung über Hundemorde in der Ukraine

“In den großen Städten wie Kiew oder Lwiw leben bis zu 15.000 der wilden Hunde. Lange war die Koexistenz zwischen Mensch und Tier weitgehend problemlos. Doch streunende Hunde sind nicht gut fürs Straßenbild – schon gar nicht, wenn bei einem Fußball-Großereignis wie der EM ganz Europa zuschaut. Deshalb wird in mancher Stadt das Töten sogar staatlich organisiert.”

Hier weiter lesen: www.rtl.de

Klimarat schlägt Alarm…

…und fordert die Politik zum Handeln auf!

Bis zu 50 Grad Celsius in Deutschland, extreme Dürren in Afrika und zerstörerische Hurrikane: Der Weltklimarat warnt im Zuge der globalen Erwärmung vor immer extremeren Wetterphänomenen. Der “Extremwetterbericht” des Weltklimarates (IPCC) soll am kommenden Freitag im ugandischen Kampala vorgestellt werden.

Hier weiter lesen: www.n24.de

Deutschlandweiter Fachkräftemangel in der Medizin

Gesundheits- und Pflegeberufe müssen aufgewertet und gefördert werden

Wie aus einem Bericht der Freien Presse vom 18. Oktober 2011 hervorgeht, bekommen Sachsens Krankenhäuser den zunehmenden Ärztemangel auf dem Land zu spüren. Es herrscht Andrang in den Notfallaufnahmen, weil vermutlich ein großer Teil der Patienten wegen der langen Wartezeiten in den niedergelassenen Arztpraxen gleich in die Klinik fahren.

Der Vorstandschef der AOK Plus, Rolf Steinbronn, bestätigt diesen Zustand. Es wurde im ländlichen Raum ein starker Anstieg der Notfälle festgestellt. Das gilt auch außerhalb der Notfallversorgung, was zu immer mehr Stress auf den Stationen führe. Grund: Auch in Krankenhäusern sind die Stellen von Ärzten und Pflegepersonal unterbesetzt.

Im Freistaat Sachsen gibt es fast 400 Haus- sowie etwa 100 Facharztstellen im niedergelassenen Bereich, die besetzt werden könnten. Für 300 bis 400 Arztstellen fehlen die Bewerber im Krankenhausbereich. Das Problem des Fachkräftemangels liegt vor allem im ländlichen Raum vor.

Bundesweit gibt es das Problem des Fachkräftemangels vom Arzt bis zur Pflegefachkraft; die deutsche Krankenhausgesellschaft spricht von bis zu 6000 offenen Arztstellen in Krankenhäusern. Die Anzahl der zu behandelnden Menschen steigt in den Kliniken weiter an.

Laut Experten müssen die Zugangsbedingungen zum Ärztestudium korrigiert werden, um den Bedarf an Ärzten zu decken.

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz setzt sich dafür ein, dass alle Ausbildungsberufe im Gesundheits- und Pflegebereich aufgewertet und gefördert werden. Damit wieder mehr junge Leute Humanmedizin studieren, darf nicht mehr allein das Abiturzeugnis bzw. der Numerus Clausus ausschlaggebend sein, auch die ethische und moralische Einstellung sollte verstärkten Einfluss finden. Außerdem müssen die Zukunftsaussichten für werdende Ärzte verbessert werden. Extreme Arbeitszeiten und schlechte Bezahlung in Krankenhäusern sowie eine zu starke Abhängigkeit niedergelassener Ärzte von den Krankenkassen verschlechtern das Image des Berufsbilds Arzt zusehends.

Darüber hinaus wird im Gesundheitsbereich viel zu viel Geld in Bürokratie und in die Entwicklung von medizinischer Spitzentechnologie gesteckt, die nach der Zulassung durch die Behörden aufgrund der extrem hohen Behandlungskosten den gesetzlichen Versicherten gar nicht zur Verfügung steht. Gerade im Bereich der Aufstockung und Förderung medizinischen Pflegepersonals wäre dieses Geld deutlich besser investiert.

Kinofilm-Tipp mit Paul Watson

Doku-Drama: “Bekenntnisse eines Öko-Terroristen”

Seit dem 10. November 2011 ist das Doku-Drama „Bekenntnisse eines Öko-Terroristen“ in den deutschen Kinos zu sehen. Sea Shepherd mit ihrem Frontmann Paul Watson gilt als die radikalste und konsequenteste Umweltschutzorganisation unserer Zeit, die für den Schutz der Meeressäuger gewaltlos, aber gern mit drastischen Mitteln, kämpft. Paul Watson nimmt seine Einsatz-Berechtigung aus der „Weltcharta für die Natur der Vereinten Nationen“: Ist keine offizielle Kraft in der Nähe, um Umweltfrevel zu verhindern, darf laut dieser jeder Mensch aktiv werden – zum Wohl aller!

Zum Trailer: www.trailerseite.de

Im nachfolgenden Interview spricht Paul Watson über die Sea Shepherd Conservation Society, die Gefechtstaktik auf See, sein Verhältnis zu Greenpeace, die Rolle der Medien und über den Film “Bekenntnisse eines Öko-Terroristen”

Zum Interview: www.planet-interview.de

Der Niebel des Grauens

50 Jahre Bundesentwicklungsministerium

Wikileak sei Dank, wissen wir doch nun, was die Amerikaner davon halten, dass Bundeskanzlerin Merkel vor zwei Jahren einen Dirk Niebel von der FDP zum Entwicklungsminister ernannte. Er selber kann davon auch nicht wirklich begeistert gewesen sein, hatte er doch kurz zuvor noch die Abschaffung eben dieses Bundesministeriums gefordert. Seine Anhängerschar dürfte während seiner Amtszeit auch nicht größer geworden sein – seine KritikerInnen fühlen sich in ihren schlimmsten Befürchtungen bestätigt.

Gegen den Willen der meisten Beteiligten wurden die Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ), der Deutsche Entwicklungsdienst (DED) und die Weiterbildungsgesellschaft InWEnt fusioniert und firmieren nun als „Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit GmbH“ (GIZ). Jahrzehntelang funktionierende Strukturen wurden so zerschlagen. In Expertenkreisen wird an Niebels Amtsführung vor allem kritisiert, dass er Entwicklungshilfe als Vehikel der Wirtschaftsförderung betrachtet und dabei die Interessen der Entwicklungsländer völlig außer Acht lässt. Erst vor Kurzem noch verärgerte er seine Vorgängerin Heidi Wieczorek-Zeul von der SPD massiv, als er ankündigte, alle Spuren ihrer Amtszeit tilgen zu wollen.

In die bunte Schar der Kritiker hat sich nun auch kein Geringerer als unser Bundespräsident Wulf eingereiht. In seiner Festrede am Montagabend zum 50-jährigen Geburtstag des Entwicklungsministeriums machte er sehr deutlich, dass er ganz andere Vorstellungen von der Arbeit des zuständigen Ministers hat als dieser selbst. In seiner Rede betonte Wulf die Kontinuität im Handeln gegenüber den Partnern und die “Idee eines Interessensausgleichs” – Dinge, die einem rein wirtschaftsorientierten Niebel fremd sind.

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz fordert nicht die Abschaffung des Entwicklungsministeriums, sondern des derzeitigen Entwicklungsministers. Dieser Mann ist tatsächlich eine „schräge Wahl“ und schadet der Idee einer internationalen Solidarität und damit dem Ansehen Deutschlands im Ausland.

Delfinschützer fordern nach erneutem Todesfall Beschlagnahme der Connyland-Delfine

WDSF/ProWal-Pressemitteilung vom 14. November 2011

Wie aus der Pressemitteilung vom 14. November 2011 hervorgeht, löste bei Delfinschützern und den Tierschutzorganisationen Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF) und ProWal die Todesnachricht eines gestern verstorbenen Delfinmännchens (Chelmers, ca. 30 Jahre, Wildfang) im Schweizer Vergnügungspark Connyland große Bestürzung aus. Damit verstarben innerhalb einer Woche zwei der Meeressäuger in dem heftig kritisierten Delfinarium. Nunmehr acht Delfine fanden dort seit 2008 ihren Tod.

Auch Richard O‘Barry, vormals Delfintrainer der TV-Serie „Flipper“, hatte bei seiner Bambi-Verleihung noch am Donnerstag in Deutschland das Connyland kritisiert.

Pressemitteilung vom 14.11.2011 hier lesen

Kamen die Delfine im Connyland durch unsachgemäße Medikamentengabe ums Leben?

Pressemitteilung vom 15.11.2011 hier lesen