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Jetzt gibt sogar unsere Agrarministerin zu, dass der Nachweis der ASP in Belgien „durch eine Wanderung infizierter Wildschweine über Hunderte von Kilometern aus Osteuropa sicher nicht erklärt werden kann“. Da der Fundort nahe einer Autobahn gelegen habe, sei ein „weggeworfenes Wurstbrot“ wahrscheinlicher.
Hoffentlich findet diese Feststellung auch bei der noch anstehenden Beschlussfassung über das Gesetz zur Änderung des Niedersächsischen Jagdgesetzes Berücksichtigung.
Die Vertreter der Landwirtschaftskammer warnen schon jetzt vor den wirtschaftlichen Folgen für niedersächsische Mastbetriebe, wenn die Seuche ausbricht und sich auf Grund der in Niedersachsen bestehenden Dichte der Schweinehaltung (8,5 Mio; so viele wie in keinem anderen Bundesland) rasant ausbreiten dürfte. Asiatische Länder würden dann umgehend Importverbote für deutsches Schweinefleisch verhängen.
Wer nicht von den Machenschaften der Agrarindustrie profitiert (dürften recht viele sein) müssten doch spätestens jetzt fragen, ob die Belieferung asiatischer Märkte so wichtig ist, dass einige wenige unsere Böden verseuchen sowie Tiere in gesellschaftlich nicht mehr akzeptierten Umfang züchten, halten und töten dürfen.
Simone Oppermann
Am Samstag, den 15.09.2018, versammelten sich die Mitglieder des Landesverbandes Hamburg im veganen Restaurant „Froindlichst“, um einen neuen Landesvorstand zu wählen. Eingefunden haben sich 10 Mitglieder sowie ein Gast.
Bitte unterschreiben und verbreiten Sie diese Petition.
Der Kohlekonzern RWE will den 12.000 Jahre alten Wald weiter für den Braunkohleabbau abholzen, obwohl in ihm unzählige bedrohte Tier- und Pflanzenarten leben und die Kohlekommission gerade über den längst überfälligen Kohleausstieg verhandelt. Gegen die Klimaschutz-Aktivist_innen wird mit Wasserwerfern, Kettensägen und 3.500 Polizisten vorgegangen. Selbst der Chef der Polizeigewerkschaft kritisiert den Einsatz und das Verheizen der Beamten für RWE.
„Die Bundesrepublik Deutschland ist ein sozialer und demokratischer Bundesstaat“
Dieses Zitat findet sich im Artikel 20 des Grundgesetzes. Dass unsere derzeitigen politischen Vertreter es mit der Sozialstaatlichkeit jedoch nicht immer so ernst nehmen, wie sie es eigentlich sollten, zeigt die Tatsache, dass der Bezirk Treptow-Köpenick die Berliner Tiertafel zum Ende des Jahres vor die Tür setzt, da der Mietvertrag gekündigt wurde. Angemietet wurde das Objekt in der Mörikestraße 15 und ist in Berlin die einzige Anlaufstelle für Tierhalter, die Probleme haben, eigenständig für die Kosten des Tierfutters oder tierärztlicher Behandlung aufzukommen.
Seit vielen Jahren leistet die Berliner Tiertafel nun schon eine unverzichtbare Arbeit für die wirtschaftlich schwachen Tierhalter durch die Ausgabe von Futter und anderen Tierutensilien, die alle zwei Wochen von etwa 300 Hilfsbedürftigen in Anspruch genommen werden.
Wir kritisieren die Entscheidung des Bezirks Treptow-Köpenick aufs Schärfste und verstehen nicht, dass bei politischen Entscheidungen abermals die Interessen der Schwächsten unserer Gesellschaft zu kurz kommen. Die Tierschutzpartei Berlin spricht sich für ein soziales Miteinander aus, indem auch die Stimmenlosen nicht vergessen werden dürfen.
Niemand von uns ist davor sicher, in eine wirtschaftlich schwere Situation zu geraten. Armut macht oft einsam und das geliebte Haustier ist nicht selten das Einzige, das den Betroffenen Halt gibt.
Auf dem Rücken der Zivilbevölkerung Syriens wird seit 7 Jahren eines der größten Verbrechen gegen die Menschlichkeit ausgetragen. Die größte humanitäre Katastrophe des 21. Jahrhunderts könnte bevorstehen, denn der Krieg trifft vor allem die dort lebenden 3 Millionen unschuldigen Familien. Diese bestehen zur Hälfte aus Vertriebenen, die bereits alles verloren haben und unter schlimmsten Bedingungen leben. Krankenhäuser sind zerstört, Wasser wird knapp. Kann das Unglück noch aufgehalten werden?
In der Provinz Idlib gibt es mehr unschuldige Babys als tatsächliche Terroristen, die man besiegen will. Die friedlichen Familien Idlibs sind keine Kollateralschäden, sondern die Opfer einer skrupellosen Machtpolitik, die über Leichen geht, statt Konfliktvermeidung und Abrüstung zu betreiben! Auch die Beteiligung Deutschlands im syrischen Bürgerkrieg entbehrt völkerrechtlicher Legitimation, was scharf zu kritisieren ist.
Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz beklagt jedes einzelne unnötige Todesopfer, spricht sich klar gegen Krieg, Terror und Aufrüstung aus. Wenn die Ursache für diese inhumanen Verbrechen das Verlangen nach fossilen Rohstoffen ist, dann müssen wir unsere Lebensweise umgehend ändern. Fluchtursachen bekämpfen zu wollen, darf nicht länger eine Phrase der Politiker sein – es muss in unserem Alltag verankert werden.
Es muss Schluss gemacht werden mit der neokolonialen Ausbeutung anderer Länder, Schluss mit jeglichen Rüstungsexporten, Schluss mit fossilen Energiequellen! Die reichen Staaten sollen dazu übergehen, Wissen, Medizin und Innovationen zu exportieren, müssen faire Handelsbeziehungen mit allen Ländern der Welt beginnen und Diplomatie sowie Menschlichkeit vorleben.
Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz fordert zur Solidarität mit den Familien Idlibs auf und verlangt nach friedlichen Lösungen, für die sich alle Politiker mit aller Kraft einsetzen müssen. Eine militärische Eskalation und Einmischung lehnen wir strikt ab. Die bevorstehende größte humanitäre Katastrophe des 21. Jahrhunderts kann nur verhindert werden durch den Willen zur Diplomatie, entschlossene Entmilitarisierung und Aussicht auf internationale Hilfe für den Wiederaufbau des Landes.
Kontakt:
Robert Gabel
robert-gabel@tierschutzpartei.de
Auf dem Rücken der Zivilbevölkerung Syriens wird seit 7 Jahren eines der größten Verbrechen gegen die Menschlichkeit ausgetragen. Derzeit bombardieren die russischen, iranischen und syrischen Streitkräfte die Provinz Idlib, auch mit besonders grausamen Fassbomben. Die größte humanitäre Katastrophe des 21. Jahrhunderts könnte bevorstehen, denn der Krieg trifft vor allem die dort lebenden 3 Millionen unschuldigen Bewohner. Diese bestehen zur Hälfte aus Vertriebenen, die bereits alles verloren haben und unter schlimmsten Bedingungen leben. Krankenhäuser sind zerstört, Wasser wird knapp. Kann das Unglück noch aufgehalten werden?
Continue reading „Größte humanitäre Katastrophe des 21. Jahrhunderts steht bevor“
Es ist immer sinnvoll, zu erwägen, eine kleine Partei zu wählen, da kleine Parteien existieren, weil sie Themen und Ziele vertreten, die von den großen Parteien vernachlässigt werden. Continue reading „Sollte man eine große Partei wählen oder eine, die den eigenen Idealen entspricht, aber kleiner ist?“
Continue reading „Aufruf zur Teilnahme wegen Tierquälerei in Schliefenanlage vor Amtsgericht Lemgo“
Noch immer gibt es in Deutschland kein generelles Wildtierverbot in Zirkussen und noch immer scheuen sich die meisten Kommunen, Gastspielerlaubnisse von Zirkussen, die Wildtiere mitführen, auf ihren Flächen zu untersagen.