LV Bremen der Partei Mensch Umwelt Tierschutz im Wahlkampf

Unser Landesverband Bremen nimmt am 10. Mai 2015 an der Bürgerschaftswahl des Landes Bremen teil.

Um an dieser Wahl teilnehmen zu können, mussten vorab von wahlberechtigten Bürger/innen aus dem Bundesland Bremen ca. 600 Unterstützungsunterschriften (500 aus Bremen, 100 aus Bremerhaven) gesammelt werden. Dies wurde mit Bravour geschafft!

Derzeit befindet sich unser Landesverband mitten im Wahlkampf. Aktuelle Meldungen darüber finden Sie auf der Homepage des LV Bremen und auf der Facebookseite des Landesverbandes.

Wenn Sie Andreas Zemke und sein Team vom Landesverband Bremen beim Wahlkampf unterstützen möchten, dann wenden Sie sich bitte an: andreas-zemke (at) tierschutzpartei.de.

Bei Presseanfragen verwenden Sie bitte auch obige Mailadresse oder schreiben Sie  an: sekretariat (at) tierschutzpartei.de

Nachfolgend ein paar Fotoimpressionen vom Wahlkampf sowie die Plakate:

„Partij voor de dieren“ legt bei Regionalwahlen zu

Unsere niederländische Schwesterpartei „Partij voor de dieren“ hat bei den Regionalwahlen kräftig zugelegt.

Hier das vorläufige Endergebnis:

Noord-Holland: 3 Sitze (+2)
Groningen: 2 (+1)
Flevoland: 2 (+1)
Utrecht: 2 (+1)
Zuid-Holland: 2 (+1)
Noord-Brabant: 2 (+1)
Gelderland: 2 (+1)
Friesland: 1 (+1)
Overijssel: 1 (+1)
Limburg: 1 (+1)
Noorderzijlvest: 1 (+1)
Hunze en Aa’s: 2 (+1)
Wetterskip Fryslân: 1 (+1)
Hoogheemraadschap van Rijnland: 2 (+1)
Hoogheemraadschap van Delfland: 2
Hoogheemraadschap De Stichtse Rijnlanden: 3 (+2)
Rivierenland: 1
Amstel, Gooi en Vecht: 2 (+1)

Herzlichen Glückwunsch zu diesem Erfolg!

Martin Buschmann
Leiter des BAK Europäische Tierschutzparteien

Blutbad im Urlaubsland Tunesien

Wir sind eine Welt und es kann jeden treffen!

Erst im Januar d.J. erschütterte ein blutiger Angriff die Weltbevölkerung; Islamisten töteten kaltblütig mehrere Mitarbeiter des französischen Satiremagazins „Charlie Hebdo“ in Paris.

Gestern richten Islamisten erneut ein Blutbad an. Diesmal schossen Islamisten willkürlich auf Touristen in Tunis. Die Attentäter verschanzten sich zudem noch mit mehreren Geiseln im Bardo-Museum.

Bei dem Massaker in der Hauptstadt von Tunesien starben nach offiziellen Angaben mehr als 20 Menschen, darunter waren zwei Attentäter. Weitere 24 Menschen seinen verletzt wurden. Unter den Toten seinen die meisten davon Urlauber aus Deutschland, Polen, Italien und Spanien.

Noch ist unklar, ob die IS hinter diesem Anschlag steckt.

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz ist tief erschüttert und ist in Gedanken bei den Opfern in Tunesien und bei ihren Verwandten. Es müssen alle Anstrengungen unternommen werden, damit die Schuldigen gefasst werden!

Aktueller Stand zum Anschlag / 20.03.2015: IS bekennt sich zum Anschlag, nach Behördenangaben waren 23 Menschen ums Leben gekommen, darunter 20 Urlauber, kein Deutscher darunter, Tunesische Sicherheitskräfte nahmen neun mutmaßliche Mittäter der Attentäter fest.

 

Millionenfacher Vogelmord auf Zypern!

Ein Bericht von „RespekTiere.at“

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz bedankt sich ganz herzlich bei der Tierschutzorganisation „RespekTiere.at“ diesen Text mit der dazugehörigen Petition auf unser Seite veröffentlichen zu dürfen! Wir hoffen somit, dass noch mehr Menschen auf den Vogelmord in Zypern aufmerksam werden und den Protest am Ende des Textes unterschreiben! Tom und Team, von hier aus alles Gute nach Österreich und Sie, liebe Leser/innen, unterzeichen Sie bitte und verbreiten Sie die Petition weiter! Das Morden von Vögeln muss ein baldiges Ende haben!

„Zypern ist seit 2004 Mitglied in der Europäischen Union. Im Zuge der Beitrittsverhandlungen wurde auch der Kampf gegen die illegale Wilderei vorangetrieben, welche auf dem Inselstaat leider eine langjährige blutige Tradition hat. Seit dem Beitritt zur EU ist es von Seiten Zyperns allerdings wieder still geworden um jegliche Versuche diesen schwarzen Schandfleck der zypriotischen Geschichte auszumerzen.

Tatsächlich sogar vollführt das 900 000-EinwohnerInnen-Land in Punkto Wildererbekämpfung stetig einen Schritt zurück – so ist die Situation heute eine wahrlich untragbare: Laut den Behörden wurde alleine im letzten Jahr wieder rund 16 Kilometer Fangnetze auf den Stränden errichtet, dazu mehrere tausend Klebefallen, in Summe um die 50 000, installiert (hierfür werden gerade Ruten mit einem geruch- und farblosen Leim beschmiert und an für die Vögel besonders attraktiven Landeplätzen platziert; die Vögel bleiben darauf kleben und sind ihren Peinigern schutzlos ausgeliefert – die Fangmethode wurde schon in der Steinzeit verwendet, damals mit einem aus den Beeren der Mistel hergestellten Brei, eingedickt mit Birnen- oder Zwetschkensaft, bzw. Honig; heute verwendet man zuallermeist synthetisch hergestellten Kleber).

Die Stiftung Pro Artenvielfalt (www.stiftung-pro-artenvielfalt.org) schreibt dazu: ‚Jedes Jahr bleiben über 1,2 Millionen Vögel von insgesamt mehr als 40 zum Teil hochgefährdete Arten auf ihnen kleben, hängen dort oft stundenlang kopfüber, bis sie langsam an Erschöpfung elend sterben oder bei ihren Befreiungsversuchen an dem zähen Leim qualvoll ersticken, um dann als sündhaft teure und verbotene Delikatesse in Restaurants oder bei „geschlossenen Gesellschaften“ auf dem Teller landen!‘

Auf diese Art und Weise sollen rund 4 000 Wilderer am grausamen Morden – im vergangenen Jahr wurden gut 2 Millionen Vögel getötet (Tendenz stark steigend; noch ein Jahr zuvor sprach man von etwa 1,2 Mill.) – ihren Anteil beitragen (zudem sind geschätzte 30 000 Vogeljäger im türkisch dominierten Nordzypern auf der Pirsch, und das bei einer Einwohner/innenzahl von nur 200 000 Menschen…), und am großen Geschäft noch dazu – werden doch bis zu 80 Euro für ein Dutzend Vögel von der Gastronomie bezahlt! So ist es wenig verwunderlich, dass Schätzungen zufolge rund 15 Millionen Euro durch den illegalen Handel mit Vögeln umgesetzt werden… Die Behörden schauen dem Treiben gelassen zu; Vogelfang ist bestenfalls ein Kavaliersdelikt, und ganz oft agieren die Tiermörder dann auch noch unter dem Wohlwollen der Zuständigkeit, immer vom so unmenschlichen Schutzmantel des ‚Hochhaltens der Tradition‘ gedeckt!

Der Vogelfang ist heute in vielen Ländern Europas verboten. ‚Zur Wahrung der Tradition‘, wie es Wikipedia schreibt, gestattet aber immer noch Frankreich (dort sind beinahe alle Fangmethoden gesetzlich erlaubt, so auch die besonders barbarischen Schlingen und Steinschlagfallen. Man stelle sich vor, allein in Frankreich und Italien sind auch 2015 wieder über 20 Millionen Vögel offiziell zum Abschuss freigegeben – Quelle: Komitee gegen Vogelmord), Italien, Malta (hat wieder den Einsatz von großen Klappnetzen angekündigt, obwohl sich der Staat bei seinem EU-Beitritt 2004 verpflichtet hatte den Singvogelfang zu verbieten…), Schweden, Spanien und beschämender Weise Österreich das so grausame Spektakel (Anmerkung: in Österreich werden, zum Unterschied von z. B. Frankreich, die eingefangenen Vögel nicht zum Verzehr bejagt, sondern – zumindest auf dem Papier – nach dem Winter wieder in Freiheit entlassen; allerdings, ein solcher ‚Idealfall‘ – eine ganz und gar traurige Worthülse in diesem Zusammenhang – stellt dabei nicht unbedingt die Regel dar, denn sehr oft erliegen die Tiere dem Stress des Fangens, der Gefangenschaft oder des Ausstellens). Wikipedia schreibt weiters: ‚Der Vogelfang ist im gesamten Mittelmeerraum verbreitet. Vor allem in Italien, Südfrankreich sowie auf Malta, Teilen Griechenlands und Zypern ist die Jagd auf Singvögel zum Verzehr oder als reine Freizeitbeschäftigung ohne eigentliche Nutzung der geschossenen Vögel ein Massenphänomen.‘

Bitte unterzeichnen Sie die Petition, welche wir in wenigen Monaten der Botschaft überreichen und der zypriotischen Regierung übermitteln werden! Bitte schreiben Sie auch an die angegebenen Adressen – Ihre Stimme zählt (so zum Beispiel berichtete die ‚Cyprus Mail‘ kürzlich, dass laut einer Studie der ‚Terra Cypria‘ mehr als 2500 Menschen aus 80 Nationen dies getan hatten und dass der wirtschaftliche Schaden auf Grund der angekündigten Zypern-Boykotte ein immenser sein könnte; in Deutschland haben Tierschützer/innen der Botschaft in Berlin fast 40 000 Unterschriften übermittelt). Addieren wir unsere Stimmen hinzu – dann wird es ganz sicher sehr bald Überlegungen in der Regierung geben müssen!“

Hier kommen Sie zur Petition!

Artenschutz: Tierleid im Frühling

Ein Hinweis von der Igelexpertin Karin Oehl!

Jetzt beginnt wieder die Gartensaison und das schöne Wetter lockt die Gartenbesitzer ins Freie, um Beete und Grünflächen wieder in Form zu bringen. Leider können einige Gartengeräte die Tiere im Garten verletzen. Das Kreisveterinäramt und die Organisation „Pro Igel“ weisen darauf hin, dass besonders die Igel schwere Verletzungen davontragen können.

Allein im letzten Jahr wurden in der hiesigen Schutzstation zwischen April und Juni 85 Igel aufgenommen, die schwer verletzt waren. Wie hoch die Zahl der unentdeckten Fälle ist, weiß niemand. Diese Verletzungen sind ihrer Art nach mit hoher Wahrscheinlichkeit verursacht durch Rasentrimmer und ähnliche Geräte, wie sie für die Grünpflege benutzt werden.

Igel suchen stets Schutz im Grünen und schlafen tagsüber. Zudem schreien sie nicht, wenn sie verletzt werden, so dass der Verursacher der Verletzungen dies häufig gar nicht bemerkt. Vor entsprechenden Arbeiten im Garten ist es daher sinnvoll, die Flächen nach Igeln abzusuchen, um bei den freundlichen Gartengesellen Schmerzen und Leiden zu vermeiden.

Protest von Rettet den Regenwald e.V.

Wir, die Partei Mensch Umwelt Tierschutz, unterschreiben den Protest von Rettet den Regenwald e.V.

Bitte machen Sie auch  mit und sagen Sie NEIN, wenn Millionen Bäume abholzt werden sollen!

Hintergrund: Millionen Bäumen sollen in Amazonien für Staudämme abgeholzt werden. Die Energie ist für Aluminiumhütten und Bergbaukonzerne verplant. Der Fluss Tapajós wird dafür zerstört. Die Mundurukú-Indianer wehren sich. Hier Petition unterschreiben!

Kernkraft – Wohin mit dem Atommüll?

Kinotipp: „Die Reise zum sichersten Ort der Erde“

Als am 11. März 2011 das japanische Kernkraftwerk Fukushima in Folge eines Erdbebens und Tsunamis außer Kontrolle geriet, stockte der Welt der Atem. Es kam zur Kernschmelze und große Mengen an radioaktivem Material wurden freigesetzt; Luft, Böden, Wasser und Nahrungsmittel wurden kontaminiert. Rund 100.000 – 150.000 Einwohner mussten evakuiert werden; hunderttausende Tiere in landwirtschaftlichen Anlagen blieben zurück und verendeten. Eine einzige Katastrophe, die bis heute an Schrecken und Verzweiflung nichts verloren hat und als Warnsignal für die heutige Menschheit verstanden werden sollte!

Auch zum 4. Jahrestag haben Atomkraftgegner/innen und Medien am 11. März an die damaligen Ereignisse und die heutige Situation in Fukushima erinnert. Dabei geht es nicht nur um Fukushima, sondern es geht um die Gefahren der Atomkraft im Allgemeinen, die auch vor der eigenen Haustür lauern: Um immer älter werdende Atomkraftwerke in Deutschland und um die Frage, wohin mit dem Atommüll?

350.000 Tonnen hochradioaktive Abfälle haben sich in den vergangenen 60 Jahren weltweit angesammelt! Wohin also damit? Dieser Frage gehen der Schweizer Dokumentarfilmer Edgar Hagen und ein Wissenschaftler nach. Sie machen sich auf die Suche nach einem Ort, „an dem die strahlenden Hinterlassenschaften unserer Atomanlagen für Tausende von Jahren sicher gelagert werden könnten. Viele Orte finden sie – aber keiner scheint geeignet zu sein…“

Kinostart der Dokumentation „Die Reise zum sichersten Ort der Erde“ ist der 19. März.

Alle Aufführungstermine hier

Wir dürfen gespannt sein, welche „sicheren“ Lösungsansätze gezeigt werden…

Reitsport raus aus dem olympischen Programm!

Larissa Hartkopf im Gespräch mit Bernd Paschel

Unser aktives Mitglied Larissa Hartkopf, Aussteigerin aus dem Pferdesport und Autorin des Buches: „Was sie über Reitpferde und Turniersport wissen sollten“, hat kürzlich ein Interview gegeben, das in der Internetzeitung „Weltexpress“ erschienen ist.

Bernd Paschel hat weiter unten auch etwas über die Politik und die Tierschutzpartei gefragt.

Larissa, wir danken Dir für Deinen Einsatz ganz herzlich!

Radikales Kunstexperiment als Protest gegen Drohnen

Uns erreichte die Nachricht, dass der Müllheimer Künstler Florian Mehnert im Namen der Kunst am kommenden Dienstag, den 24.03.2015, um 19 Uhr eine lebende Ratte öffentlich zum Abschuss freigeben will. Mehnert will damit auf den Einsatz von ferngesteuerten bewaffneten Drohnen aufmerksam machen. Dazu sperrte er die Ratte in eine kameraüberwachte Box und installierte eine Waffe, die ab Dienstagabend von jedem Internetnutzer abgefeuert werden kann. Parallel läuft eine Umfrage, in der man über das Lebensrecht des Tieres abstimmen soll.

Bettina Jung, Bundesvorstandsmitglied, ist dieser Meldung bereits am vergangenen Freitag nachgegangen und lässt mitteilen: „Habe den Wohnort des Herrn Künstlers heraus gefunden und eben mit dem Polizeipräsidium Müllheim, Herrn Ausperger, gesprochen. Dort sind – Gott sei Dank – schon einige Anrufe eingegangen. Die Polizei hat den „Künstler“ vernommen. Es wird auf keine Ratte geschossen. Er hat einfach nur öffentlichkeitswirksam auf sein „Projekt“ hinweisen, um möglichst viel Trubel und Aufmerksamkeit erreichen zu wollen.“

Neueste Erkenntnisse in diesem Fall vom 16.03. von Bettina Jung:

Wir haben uns weiter engagiert und auch mit den Behörden kommuniziert. Soeben hatte ich ein Gespräch mit der Staatsanwaltschaft Freiburg, namentlich Herrn Langenbach. Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen den „Künstler“. Die Waffe ist nicht echt. Das Gewerbe- und Umweltamt Freiburg ermittelt ebenfalls. Weitere Informationen werden momentan aufgrund des laufenden Verfahrens nicht heraus gegeben – wir können allerdings beruhigt sein, dass dieses kranke Experiment nicht ohne Folgen bleibt!

MUT-Magazin

Es weht frischer Wind…

Wir freuen uns, liebe Mitglieder, Ihnen mitteilen zu können, dass die neue Ausgabe der (ehemals) „Zeitenwende“ ab nächste Woche für den Versand bereit ist. In einem neuen frischen Layout und ab sofort unter dem Namen „MUT-Magazin“ werden Sie die Ausgabe 1 / 2015 kommende Woche in Ihrem Briefkasten vorfinden!

Wir hoffen, dass Ihnen die neue Ausgabe gefällt, wünschen viel Spaß beim Lesen und Schmökern und würden uns freuen, wenn wir von Ihnen ein paar ehrliche Rückmeldungen erhalten würden.

Senden Sie Ihren kritischen Kommentar an: sekretariat (at) tierschutzpartei.de oder wenn Sie auf Facebook unterwegs sind, tragen Sie hier Ihr Feedback ein.