Hühnerrettung in Spanien

Eine Aktivistin berichtet

Wir möchten Ihnen heute die deutsche Tierschützerin Caroline Waggershauser, die seit nunmehr 26 Jahren in Spanien lebt und dazu beiträgt, dass Leid der Tiere in Spanien zu mindern, vorstellen.

Caroline bleibt, so schreibt sie, eigentlich mehr wider Willen wegen dem unendlichen (S)tierleid in diesem Land. Aber gerade dieses bindet sie wiederum an Spanien. Caroline hat es sich zur Aufgabe gemacht, kranken und misshandelten Hühnern aus privater Haltung zu helfen, sie gesund zu pflegen und artgerecht bis ans Lebensende zu halten. Dabei scheut Caroline keine Kosten und Mühen, erhält auch Unterstützung von Tierfreunden, um diesen armen „Wegwerftieren“ in Spanien ein glückliches und friedvolles Leben zu ermöglichen.

Auch wenn Hühner nicht gerade als salonfähiges Thema gelten und man eigentlich nur über sie spricht, wenn es um die schrecklichen Mast- und Legehallen geht, so die Tierfreundin, glauben wir als Partei Mensch Umwelt Tierschutz, dass unsere Mitglieder und Sympathisanten sich auch für misshandelte Hühner aus privater, spanischer Haltung interessieren werden.

Hier zum Bericht, den Caroline extra zur Veröffentlichung für unsere Partei und für Sie, verfasst hat:

„August 2014 rutschte ich rein zufällig in die Hennenrettung hinein: Ich beobachtete, wie ein Bauer meines Dorfes einer weißen Henne das Bein brach und sie dann achtlos mitten in den Dreck des seit Jahren nicht gesäuberten Hühnerstall warf. Empört warf ich ihm seine Grobheit vor und forderte von ihm, dass, wenn die Henne schon sterben müsse, er sie wenigstens sofort töten und sie nicht langsam verenden lassen solle. Er winkte müde mit den Worten „die verreckt schon von allein“ ab.

Ich rauschte wütend in den Hühnerstall hinein, wobei ich fast bis zu den Knöcheln im Hennendreck versank, nahm das vor Schreck und Schmerzen steife Tier auf und fuhr mit ihm zur nächsten Tierklinik. Wenn die Henne schon sterben musste, dann wenigstens durch eine Spritze und nicht über Tage hinweg sich selbst überlassen unter Schmerzen und Angst.

Die Tierärztin entschied, dass wir es versuchen sollten, denn die Henne wies außer dem gebrochenen Bein nur Mangelernährung und enormen Endo- und Extoparasitenbefall auf. Sie schiente dem Huhn das Bein und ich nahm es mit nach Hause, wo ich das verstörte Hennchen erst einmal badete und dann in einen gewärmten Käfig setzte.

Ab da begann ich, alle Hühnerställe, an denen ich vorbeikam, mit kritischeren Augen zu betrachten. Dass es nicht bei der sich zur Alphahenne entwickelnden Othilie blieb, war irgendwie logisch. Bald kamen Clothilde, Kunigunde, Sieglinde und viele mehr dazu. Alle aus unzumutbaren Zuständen gerettet.

Einige waren „nur“ vollkommen unterernährt und voller Parasiten, andere hatten Krankheiten, die mir völlig unbekannt waren. So wie den Tierärzten in meiner Umgebung, die auf Katz und Hund spezialisiert waren. Ratlos stand ich vor den offensichtlich leidenden Hennen und wusste nicht, wie ich helfen konnte.

Erst suchte ich bei Hühnerhaltern vor Ort Rat, deren Lösung und Heilung des Huhns darin bestand, demselben doch den Kopf abzuschlagen. Dann machte ich mich auf ins Internet und nach vielem Herumsurfen im Netz und einigen Fehlversuchen in Sachen Heilung, stieß ich auf das Forum der Webseite Hühner-Info.de.

Von dort überhäufte man mich nicht nur mit guten Ratschlägen zur Behandlung der kranken Hühner und wertvollen Tipps zur Hühnerhaltung, sondern bald kamen auch Päckchen mit Medikamenten und Futterzusatzmitteln für die Tiere bei mir Zuhause an. Etwas später sogar persönliche Besuche. Vollbeladen mit lieben Grüssen von den „Foranern“ und mit Geschenken für die Hennen und mich selbst. Ich war und bin noch immer vollkommen überwältigt von dieser Anteilnahme und dem Interesse an den geretteten Hühnern und meiner Person. Dank ihnen konnte ich so manche misshandelte und kranke Henne retten. Sogar Kosten für Analysen und Tierarzt wurden für die Hühner übernommen.

Seit Jahrzehnten bewege ich mich im Tierschutz, in denen ich mich den „üblichen“ Tieren widme: Katzen, Hunden, Pferden und Kampfstieren. Natürlich wusste ich, dass Nutztieren unermessliches Leid angetan wird (deshalb verzichte ich so gut ich kann auf tierische Produkte, vor allem auf Fleisch), aber man kann nicht auf allen Hochzeiten tanzen.

Bis mich dann Othilie mit der Nase auf die Pein ihrer Artgenossen stieß. Als ich zufällig von einem Tiermarkt in meiner Gegend erfuhr, konnte ich nicht umhin, mich dort umzuschauen. Viele Hennen und wenige Hähne verschiedener Rassen wurden in enge Käfige gesperrt, feilgeboten. Hasen, Rebhühner und Tauben teilten das gleiche Schicksal. Mein Auge fiel auf einen Stand, in dessen Käfigen recht zerzauste, ausgemergelte und fast nackte Hennen zu sehen waren. Zum Erbarmen sahen sie aus.

Auf meine Frage nach dem Aussehen dieser Tiere, erklärte man mir, dass dies ausgediente Legehennen seien, die man nun für 2,50 € das Stück als Suppenhennen verkaufen würden. Diese Tiere waren erst ein Jahr alt, blutjung also noch. Dennoch wurden sie als „alt“ ausrangiert, weil sie nicht mehr die Legeleistung brachten, die man ihnen genetisch auferlegt hatte.

Immer wieder fuhr ich Sonntags dorthin und rettete ein paar Hennen vor dem Suppentopf. Ich wollte wenigstens einigen wenigen nach einem versklavten Dasein noch ein schönes Leben bescheren. Mit einer Spende der Oberstufenklasse O7b aus Beverstadt konnte ich vor Monaten gleich 5 Suppenhennen auf einmal vor dem grausamen Schicksal, das sie erwartete, retten.

Sie tummeln sich nun mit den zwischenzeitlich um die 40 Hennen auf meinem Gelände. Und dass sich noch so junge Menschen für ein doch so unscheinbares Tier wie es ein Huhn ist, interessieren, hat mich sehr berührt. Sind Hühner doch nichts weiter als stets zur Verfügung stehende Eierautomaten und billige sowie bequeme Fleischlieferanten. Weltweit millionenfach unter grausamen Bedingungen versklavt.

Legehennen werden nach nur einem Jahr wegen sinkender Legefähigkeit „ausgesondert“. Meist enden sie noch jung im Futter für unsere Katzen und Hunde. Von den Millionen von ausgemusterten Hennen gibt es keinen Platz auf dieser Welt. Tierschützer können nur wenige dieser Tiere in gute Hände vermitteln. Der Grossteil von ihnen wird einfach „verarbeitet“.

Auch ich kann nicht alle retten. Zu gerne würde ich jeden Sonntag zum Tiermarkt fahren, um mit einigen Suppenhühnern unter dem Arm wieder nach Hause zu fahren. Doch das würde meine Kapazitäten übersteigen.

Wenigstens konnte ich einigen die Möglichkeit geben, artgerecht, bestens ernährt, mit einem vom Hühnerforum gespendeten Hühnerstall, der sogar eine „Chill-out“Zone hat: mit Wärmelampen und dicker Strohschicht versehen, zu leben. Und wird eines der Mädels krank, stehen mir sofort die „Foraner“ mit Rat und Medikamenten zur Seite. Zwischenzeitlich habe ich eine bestens sortierte Hühnerapotheke, die bei jedem Tierarzt blanken Neid hervorrufen würde.

Der Ernährung der Hennen muss spezielle Aufmerksamkeit gewidmet werden. Von wegen nur Küchenabfall und ein bisschen gebrochener Mais. Weit gefehlt. Eine Henne gleicht einem Hochleistungsathleten, wird aber ernährt wie ein Bettler. Nun, in Spanien wenigstens.

Das häufige Eierlegen verlangt von der Henne viel Kraft, zieht ihr Mineralien, Vitamine und Proteine aus dem Körper, die durch entsprechende Futteraufnahme wieder ersetzt werden müssen.

Daher kümmere ich mich mit viel Sorgfalt um die Ernährung meiner Damen, damit sie nach einem Leben voller Misshandlung, Entbehrung und falscher Fütterung schnell auf die Beine kommen. Nicht nur wegen der Nährstoffe, die sie brauchen, um trotz des täglichen Eierlegens weiter in Form zu bleiben. Auch, weil so gut wie alle Hennen fürchterlich kupierte Schnäbel haben. Manche haben gerade noch ein paar Millimeterstumpen, mit denen es unmöglich ist, Stücke aus größeren Happen wie Äpfeln oder Kohlblättern zu reißen.

Daher wird alles schnabelgerecht geschnitten, gerieben oder leicht vorgegart, um den verstümmelten Hennen die Nahrungsaufnahme zu erleichtern. Was den Vorteil hat, dass die abgemagerten Tiere schnell wieder ihr Normalgewicht erreichen und ein dichtes, glänzendes Federkleid bekommen.

Und ja, Hennen machen ordentlich Arbeit, auch, weil es doch recht schmutzige Tiere sind was die Verrichtung ihrer Bedürfnisse angeht. Dennoch ist es eine Freude ihnen zuzusehen, wie sie ihr Leben genießen. Daran teilzunehmen, wie sie sich langsam erholen und dann vielleicht sogar zu einer Alphahenne aufsteigen, ist ein regelrechtes Erlebnis für mich.

Nach und nach lerne ich ihre verschiedenen Laute zu unterscheiden und zu deuten, ihre Körperhaltung zu interpretieren. Auch durfte ich schon hautnah erleben, wie Küken aus Eiern schlüpfen und wie sie von der Glucke großgezogen wurden. Es ist eine wunderschöne Erfahrung, zuzusehen, wie die Mutterhenne ihre Küken in die Geheimnisse eines Hühnerlebens einweiht.

Tja, so schnell kann es gehen. Vom Kampfstier auf´s Huhn gekommen.

Von hier aus möchte ich allen „Foranern“ des Hühner-Info.de von Herzen für all die Unterstützung und Anteilnahme danken.

Ganz besonders Angelika Gruner, ohne deren wertvollen Ratschläge und deren unermüdlichen Versorgung mit allen wichtigen Medikamenten viele der geretteten, aber kranken Hennen sich jetzt nicht des Lebens erfreuen würden.“

 

Wenn Sie mehr über Carolines Engagement zur Hühnerrettung in Spanien erfahren möchten, dann klicken Sie auf ihren neuen Blog. Noch mehr Details zur Hühnerrettung in Spanien gibt es auf ihrer Facebookseite und jede Menge Fotos von ihren gesundgepflegten Tieren.

Die Tierrechtsaktivistin hat auch ein Buch geschrieben mit dem Titel „Wenn der Himmel seine Augen verschließt – Die Hölle der Tiere unter Spaniens blutiger Sonne“, einzusehen und zu bestellen auf dieser Seite.

 

Mitgliederversammlung des LV Schleswig-Holstein

Am 08.03.2015 waren zur Mitgliederversammlung sechs Personen des Landesverbandes Schleswig-Holstein anwesend. Als Gebietsbeauftragter hat Martin Buschmann die Versammlung durchgeführt. Als Unterstützung waren Bettina Jung sowie Jan Zobel anwesend. Sie haben maßgeblich mit dazu beigetragen, die Situation in der Partei zu erklären.

Als Gast war eine blinde Interessentin anwesend, die übrigens nach der Sitzung Ihren Eintritt erklärt hat, aber noch Ihre Mitgliedschaft bei den Grünen kündigen muss. Danke an Olaf Zeuch, der diese Interessentin mitgebracht hat.

Alles lief nach Normen und Richtlinien. Es gab Neuwahlen, die ja bereits via Facebook bekannt gegeben worden sind:

Erste Vorsitzende: Sabine Bock
Zweite Vorsitzende: Sabine Richter
Schatzmeisterin: Monika Nauruhn
Schriftführerin: Sabine Friedrich
Beisitzer: Gaston Prüsmann

Es ergaben sich Gespräche und mit dem Landesverband Hamburg wird sich in Zukunft eine recht gute Zusammenarbeit ergeben.

EU-Beschluss: Plastikbeutel dürfen verboten werden

EU sagt Plastiktüten den Kampf an

Wie aus einem Artikel der Freien Presse vom 03.03.2015 hervorgeht, hat die Europäische Union in dieser Woche beschlossen, dass die Länder in Europa Plastikbeutel zukünftig besteuern dürfen oder sogar verbieten können.

Ziel soll es bis Ende 2025 sein, dass jeder europäische Bürger im Schnitt nur noch 40 Plastikbeutel verbrauchen soll; 2010 waren es noch 176 Tüten.

Plastikmüll jeglicher Art schadet der Umwelt; jährlich landen in der EU 8 Milliarden Plastikbeutel in der Landschaft oder im Meer. Die Folgen sind gravierend für die Umwelt und meist lebensbedrohlich für die Tierwelt. Die EU-Kommission schätzt, dass 94 Prozent der Nordseevögel inzwischen Plastik im Bauch haben.

Beim europaweiten Verbrauch von Plastiktüten – Einweg und Mehrweg – liegt Deutschland auf dem vierten Platz. Mit 64 Einwegtüten Verbrauch ist es immerhin noch Platz sechs.

Umweltbewusst sind nach EU-Angaben Dänemark und Finnland mit gerade mal 4 Einwegtüten pro Kopf und Jahr. Am meisten Plastiktüten verbrauchen pro Jahr die Einwohner in Polen, Portugal und in der Slowakei mit 466 Stück.

Es bleibt also noch viel zu tun. Um den Plastikbeutelverbrauch zu senken, raten wir dazu: Betreiben Sie mit dem Verzicht von Plastikbeuteln beim Einkauf aktive Politik. Damit signalisieren Sie dem Handel, dass Ihnen der Umweltschutz am Herzen liegt.

Veggieworld 2015 in Wiesbaden (27.02. -01.03.)

Partei Mensch Umwelt Tierschutz in Aktion

Die Veggieworld-Messe, die alljährlich in Wiesbaden und Düsseldorf veranstaltet und zukünftig auch in Berlin stattfinden wird, ist definitiv ein Muss für unsere Partei. Obwohl es nach wie vor nicht einfach ist, die Menschen direkt am Messestand zu einem Parteieintritt zu bewegen, sollte man sich doch an den vielfältigen positiven Aspekten orientieren. Die Besucher dieser Messe sind fast durchwegs Menschen, die für unser politisches Anliegen bereits ein offenes Ohr haben. Deshalb gab es auch wieder sehr viele tiefgreifende Gespräche, die im Nachgang durchaus Parteieintritte zur Folge haben könnten. Positive Beispiele aus der Vergangenheit sind bekannt!

Außerdem bot die Veggieworld in Wiesbaden auch wieder die Gelegenheit, Kontakte zu knüpfen bzw. zu vertiefen, die zu vielversprechenden Kooperationen in der Zukunft führen können. So wurde selbstverständlich auch die sehr positive Beziehung zum VEBU (Vegetariebund) vertieft. Vermutlich wird es auch in der näheren Zukunft ein Interview des Veggie-Radios (Sitz in Berlin) mit dem Bundesvorsitzenden Horst Wester geben.

Aber auch Gespräche mit Saskia Rosalie Wolf, die gerade bundesweit mit der Tragikomödie „Los Veganeros“ in die Kinos kommt, die nebenbei seit längerer Zeit Parteimitglied ist und die mit ihrem Unternehmen „Smilefood“ tolle vegane Produkte vertreibt, durften nicht fehlen.

Und nicht zu unterschätzen ist natürlich das gegenseitige Kennenlernen all der Parteimitglieder, die auch auf dieser Messe wieder mit am Auf- und Abbau und am Infostand beteiligt waren. Etwa 20 aktive Helfer waren an diesen drei Tagen dabei und die Gelegenheit, auch mal Gleichgesinnte aus anderen Bundesländern zu treffen, sich auszutauschen und das daraus entstehende „Wir“-Gefühl ist von großer Bedeutung.

Fazit: Auf zur nächsten Veggieworld! Bis dahin wird mit Sicherheit auch ein konkretes Konzept zur Mitgliedergewinnung stehen und dann kann es nur noch positiver werden. Vielen Dank auf jeden Fall an alle, die geholfen haben, vom Organisationsteam im Namen der Partei!

10 Jahre TNZ

Das Tierrechts- und Naturschutzmagazin feiert Geburtstag

Vor 10 Jahren haben wir vom Tierrechtsbund Aktiv das monatliche TV Magazin TNZ ins Leben gerufen. Getreu unserem Motto „Aktiv Bündnisse für die Tierrechte schaffen“ wollen wir mit dem Magazin die Zusammenarbeit der einzelnen Organisationen verbessern, Kontakte knüpfen und Netzwerke schaffen. Im Laufe unserer Arbeit hat dieser Grundgedanke immer mehr Einzug in die Bewegung der Tierrechts- und Naturschutzaktivisten gehalten.

Dies ist ein Grund zum Feiern und wir tun das auf TNZ-Art:

Am 25.04.2015 um 19:00 Uhr laden wir zur großen Podiumsdiskussion in „Die Theo“ in Bremerhaven. Dort wollen wir gemeinsam mit unserem Publikum und Experten über Tierrechte, Naturschutz und die Bedeutung dieser Themen für die Zukunft der Menschheit diskutieren.

Bereits zugesagt haben:

Peta Deutschland e.V.
Deutsches Tierschutzbüro e.V.
Partei Mensch Umwelt Tierschutz
Vegetarierbund Deutschland e.V.
Ärzte gegen Tierversuche e.V.

Der Eintritt ist selbstverständlich frei.

Samstag 25.04.2015 19:00 Uhr / Die Theo Lutherstraße 7 / 27576 Bremerhaven

Wir freuen uns auf Euch.

Über TNZ: „Tier, Natur, Zukunft – Das Tierrechts- und Naturschutzmagazin“ Seit 2005 ist der Tierrechtsbund Aktiv e.V. auf Sendung. Anfangs nur auf dem damaligen „Offenen Kanal Bremen“ senden wir mittlerweile auf über 30 offenen Kanälen und kleinen Privatsendern.
Aktuelle Tierrechts- und Tierschutzthemen: Beiträge z. B. über Ethik, Massentierhaltung, Alternativen, Aktionen u.a.

Gesundheit: Vorstellung von alternativen Heilmethoden und Spezialfällen. Beiträge aus Spezialkliniken und Fachpraxen, Gespräche mit spezialisierten Ärzten.

Aktionen: Projekte und Aktionen des Tierrechtsbund Aktiv e. V. und anderer Naturschutz- und Tierrechtsorganisationen.

Alternative Ernährung, Aufzeigen von Möglichkeiten veganer Ernährung, Rezepte und Tipps, Die beliebte Satireecke mit Heinz Brobaschinsky.

Demobericht und TV-Tipp

Partei Mensch Umwelt Tierschutz in Aktion

Am Samstag, 21. Februar 2015, veranstaltete der Verein Animals United eine Demonstration gegen Tiere im Zirkus. Unsere Partei war ebenfalls mit Mitgliedern aus Bayern, Hamburg und Baden-Württemberg vertreten.

Die Demo startete am Stachus in München und ging über den Hauptbahnhof und Stiglmaierplatz zum Zielpunkt Circus Krone. Offiziell unterstützten 43 Organisationen bzw. Prominente die Demo. Auch die Partei Mensch Umwelt Tierschutz war offizielle Unterstützerin. Insgesamt demonstrierten ca. 550 Teilnehmer/innen gegen Tiere im Zirkus.

Am Endpunkt Circus Krone standen die Demonstrierenden einer unangemeldeten Gegendemonstration mit ca. 10 Personen gegenüber. Da diese auf Privatgelände von Circus Krone stattfand, konnte sie von der Polizei nicht aufgelöst werden.

Hier gehts zum Video über die Demo:

Das ZDF berichtet in Frontal 21 am kommenden Dienstagabend, 03.03.2015, zum Thema Wildtierverbot im Zirkus. In diesem Zusammenhang wird auch auf die Demonstration in München eingegangen.

Wir danken allen, die geholfen haben, die Demo so groß zu machen und v. a. natürlich den Organisator/innen. Hervorzuheben ist hier auch noch der 17-jährige Simon Fischer, der einen maßgeblichen Anteil daran hatte, dass die Demo stattfand und dass Frontal 21 darüber berichtet.

Straßenhunde in Europa

Ein Leben in Freiheit oder ein Leben in Gefahr?

Wie leben Straßenhunde in Italien, Spanien, Ungarn, Rumänien, Griechenland oder in der Türkei?

Um Antworten auf diese Fragen zu erhalten, bereiste der Tierpfleger Stefan Kirchhoff diese Länder und hat die Situation der Straßenhunde dort dokumentiert. Hier seine Beobachtungen in Worten + Video.

3500 Unterschriften gegen Tierversuche übergeben

Unterschriften an Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz Fachbereich Veterinärwesen übergeben

Landesverband Hamburg in Aktion

Die höchst umstrittene Tierversuchsanlage LPT Hamburg war seit Jahren schon das Ziel von Demonstrationen und Mahnwachen – Aktionen, die stets vor den hermetisch geschlossenen Toren endeten und die Betreiber offenbar ungerührt ließen: Das sinnlose Foltern ging und geht weiter!

Heute beschritten die Tierrechtlerinnen Britta Rehr (AG Hamburg der Ärzte gegen Tierversuche), Gisela Urban (Petitions- Initiatorin und politische Fachberaterin), Bettina Jung (1. Vorsitzende des LV HH und Bundesvorstandsmitglied der MUT / Tierschutzpartei) und Ingrid van Bergen (Schauspielerin, Tierrechtlerin und Ehrenmitglied der MUT / Tierschutzpartei) einen anderen Weg:

Mittels ca. 3500 Unterstützer-Unterschriften, welche sie in zwei Petitionen binnen kürzester Zeit gesammelt hatten, baten sie die Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz Fachbereich Veterinärwesen, die für Genehmigung und Kontrolle der Tierversuche zuständig ist, um Beantwortung eines Fragenkatalogs. In sehr konstruktivem Gespräch mit dem verantwortlichen Leiter der Behörde Herrn Dr. Buschhausen-Denker wurden zunächst Detailfragen geklärt. Alle weiteren anwesenden sieben UnterstützerInnen durften, obwohl nicht im Vorfeld angemeldet, in den Besprechungsraum der Behörde. Der eingereichte Fragenkatalog wird hiernach in Kürze von der Behörde entsprechend der Möglichkeiten bearbeitet werden. Von den sich hieraus ergebenden Antworten machen die Tierrechtsaktivistinnen dann ihre weiteren Schritte abhängig.

Rumänienreise-Streuner-Ankündigung

Aktiv für die Straßenhunde in Rumänien

Claudia Buthenhoff-Duffy (Filmemacherin, Produzentin, Mitglied der Partei Mensch Umwelt Tierschutz) berichtet über ihre anstehende Rumänienreise (27.2.2015) und die Termine der kommenden Tage; Claudia wird begleitet von Bettina Jung, Landesvorsitzende des Landesverbandes Hamburg und Mitglied im Bundesvorstand der Partei Mensch Umwelt Tierschutz. Continue reading „Rumänienreise-Streuner-Ankündigung“

21.02.2015: Mitgliederversammlung des LV NRW

Am 21.02.2015 fand in Düsseldorf die Mitgliederversammlung des Landesverbandes Nordrhein-Westfalen statt. Neben der Verabschiedung einer aktualisierten Fassung der Landessatzung ging es in erster Linie um die Wahlen zum neuen Landesvorstand.

Der Bundesvorsitzende Horst Wester sowie Bundesgeschäftsführer Jan Zobel waren extra nach Düsseldorf gereist, um der Versammlung beizuwohnen und Horst Wester durfte diese als gewählter Versammlungsleiter auch noch moderieren.

Aufgrund der zahlreichen Aktivitäten im Landesverband NRW in den vergangenen Monaten und der erfolgreichen Arbeit unserer Ratsfrau Claudia Krüger im Düsseldorfer Stadtrat waren immerhin 30 Mitglieder erschienen, um von ihrem Stimmrecht Gebrauch zu machen.

Der neue Vorstand setzt sich wie folgt zusammen:

Vorsitzende: Thomas Schwarz, Sabine Hasselbeck-Grütering

Landesgeschäftsführer: Sven Fucker

Landesgeneralsekretärin: Heidi Stümges

Landesschatzmeister: Berthold Behrendt

Landesschriftführer: Rudolf Görg

Beisitzer: Claudia Krüger, Achim Betticher, Reinhold Kassen, Kai Kassen, Tana Gervasi, Sandra Lück, Andrea Dörner, Burkhard Harting, Willi Karl Schulte-Firnenberg, Helga Grabenhorst.

Wir wünschen dem neuen Landesvorstand ein glückliches Händchen und viel Erfolg bei der anstehenden Arbeit der kommenden zwei Jahre!