Fleisch!

Themenabend auf Arte am Dienstg, den 31.03.2015, um 20:15 Uhr

“1.094 Tiere isst durchschnittlich jeder Deutsche in seinem Leben. Und kaum ein Jahr vergeht ohne Fleischskandal. THEMA beschäftigt sich mit dem beliebten Nahrungsmittel Fleisch. Die erste Dokumentation befasst sich mit den häufig nicht kontrollierten Lieferketten und der Frage, woher unser Fleisch überhaupt kommt. Die zweite Dokumentation geht dem Verdacht auf den Grund, dass es einen Zusammenhang zwischen Pestiziden, toten Rindern, Schweinen sowie erkrankten Landwirten und deren Familien gibt.”

Hier Programmzvorschau lesen.

 

Projekt Romania – Bukarest vom 26.02.- 04.03.2015

Erstellung eines Dokumentarfilmes der Partei MUT/ Tierschutzpartei

Catch/ Neuter/ Release- Projekt (Fangen, Kastrieren, Freilassen) in Braila in Zusammenarbeit mit dem Bürgermeister Simionescu und Dog Rescue Romania DRR/ Dog rescue shelter/DRS von Rudi Hofmann.

Eröffnung der ersten Straydog- Klinik in Bukarest von Rudi Hofmann (DRR/DRS)

Im weiteren Verlauf verwendet werden die Abkürzungen: DRR (Dog Rescue Romania/ Klinik und ihre Programme) und DRS (Dog Rescue Shelter/ Tierheim) beide von Dr. Rudi Hofmann

Nach dem herzlichen Empfang am Flughafen Bukarest durch die internationalen Unterstützer- SPCA international (Lori Kalef/ program manager und Meredith Ayan/ executive director aus NY und Canada), ETN – Europäischer Tier- und Naturschutz e.V. (Julia Vasbender aus Deutschland) und Kristin Sundby (Campaign for spay and neuter Dog Rescue Shelter aus Norwegen) des Projektes (DRR/DRS) und Claudia Buthenhoff- Duffy und Bettina Jung von der Partei Mensch Umwelt Tierschutz ging es in 2 Autos und mit unserem rumänischen Kamera- Team direkt weiter nach Braila, das 300 km entfernt von Bukarest im Südosten Rumäniens, an der Grenze zu Moldawien liegt.

Dort hat bereits eine wirklich bahnbrechende Entwicklung über Monate stattgefunden:

DRR/DRS Rudi Hofmann hat es geschafft, ein öffentliches Tierheim mit ehemals katastrophalen Verhältnissen zu einem gut erträglichen Ort für eingefangene Hunde zu machen und effektive Kastrations- und Vermittlungsprojekte zu installieren und Tötungen zu stoppen- mit dem Einverständnis des Bürgermeisters Simionescu!

Wie bisher meines Wissens nie vorher in Rumänien geschehen, begab sich in Begleitung der rumänischen Presse der Bürgermeister mit seiner Vize- Bürgermeisterin IN DIESES SHELTER um uns zu empfangen und über die weiteren Planungen und Projekte zu diskutieren!

Welche Ehre für die Streuner und für Rudi Hofmann!

Wir begutachteten und dokumentierten die Zwinger mit guter Ausstattung, die den Tieren unterschiedliche Ebenen zum Liegen und Spielen erlauben. Im Anschluss fand der gemeinsame Meinungsaustausch in den Räumlichkeiten auf dem Gelände statt.

Der Bürgermeister brachte seine Wertschätzung für die international unterstützte Arbeit deutlich zum Ausdruck. Die Kastrations- und Adoptions- Projekte seien effektiv und anerkannt, immer mehr auch in der Bevölkerung. Auf nachdrückliches Fragen der Delegation wurde geantwortet, dass selbst einem Wiederaussetzen der kastrierten Streuner im Rahmen der Gesetzeslage sehr offen gegenüber gestanden wird. In naher Zukunft soll das Tierheim nur noch der Betreuung und Versorgung besonders bedürftiger und kranker Tiere dienen, für die im Anschluss auch Adoptanten gesucht werden.

Außerdem war dem Bürgermeister – hier sprach er für seine Bürger – wichtig, dass aggressive Tiere, die es nicht allzu häufig gäbe (die auch aufgrund ihrer Erkrankungen entsprechend agieren können) einen Ort außerhalb dem öffentlichen Raum erhalten. Hier konnten wir unterstützend einbringen, wie wichtig ein Wiederaussetzen der kastrierten freundlichen Hunde ist, die den Menschen schon bekannt sind und als Platzhalter fungieren, so dass Zuwanderung von völlig verwilderten Streunern eingedämmt wird.

Projekte zur Aufklärung der Bevölkerung laufen bereits und werden ausgebaut. Es gibt schon Begegnungstage, in denen gerade Kinder mit Eltern und Großeltern eingeladen werden, mit den Streunern des Shelters Kontakt aufzunehmen. Hier wird auch massiv auf die Notwendigkeit der Kastrationen von Tieren mit Besitzern und der Tiere von den Straßen eingegangen!

Um die Effektivität der schon realisierten Projekte noch zu erhöhen bot unser Parteimitglied, die Dokumentarfilmerin Claudia Buthenhoff- Duffy, ihr Know how als Koordinatorin zur optimalen Ausnutzung Europäischer Fördermittel an. Sie brachte ganz konkreten Vorschläge, die auf große Begeisterung bei allen Beteiligten, vor allem beim Bürgermeister, stießen. Außerdem stellte der ETN in Aussicht, ein Tierärzteteam zu entsenden, was in Kürze in Zusammenarbeit mit Dr. Rudi Hofmann 500 Hunde kastrieren werde. Auch die anderen Unterstützer sagten finanzielle Unterstützung zu!

Am Samstag, den 27.2. dann erlebten wir ein weiteres Highlight im Kampf um die Strassenhunde:

Die erste Strassenhunde – Praxis mit Klinik in Bukarest von Dr. Rudi Hofmann wurde mit gigantischen Presseaufmarsch und in Anwesenheit des Bürgermeisters von Sektor 3, Herrn Negoita feierlich eröffnet. Dieser brachte seinen Respekt für die Leistungen des Teams um Rudi Hofmann zum Ausdruck.

Auf allen Sendern und in der örtlichen Print- Presse wurde berichtet – auch über das neu eingeführte Programm der therapeutischen Schulung für Akupunktur unsers Bundesvorstandsmitglieds Bettina Jung. In Rumänien kennt man die Therapie durch Akupunktur. Diese blieb aber bisher ausschließlich den Menschen vorbehalten.

Bettina Jung hatte schon im August 2014 einigen Hunden im Dog Rescue Shelter mittels Akupunktur Linderung verschaffen können. Sie akupunktierte vor laufenden Fernsehkameras und den Augen des Bürgermeisters misshandelte, verletzte, und dadurch im Bewegungsapparat eingeschräkte oder annähernd gelähmte Hunde und stellte ihren Plan vor, das Team der Klinik in diesem Therapie- Bereich zu schulen und zu befähigen, diese effektive, kostengünstige und überall (selbst direkt auf der Strasse) anwendbare Therapie- Methode für die Streuner nach Rumänien zu bringen! Das Angebot, kostenfrei Hunde in der Praxis von Rudi Hofmannbehandeln zu lassen, hat nach der Ausstrahlung der TV- Berichte am Sonntag sehr viele Hundehalter angezogen. Dieses wurde auch mit den ersten Schulungseinheiten des Ärzteteams verbunden.

In den nächsten Monaten wird dieses Programm fortgeführt und Bettina Jung vor Ort weiter unterrichten.

Der Bürgermeister von Sektor 3, Herr Negoita musste sich allerdings auch einigen unangenehmen Fragen stellen. Die Delegationsreise unserer Partei im August 2014 diente der Kontaktaufnahme und der Recherche vor Ort. Im Anschluss wurde die Arbeit des Dog R escue Romania und des Dog R escue Shelters massiv von uns unterstützt. Beispielsweise schrieb Bettina Jung 2 Briefe an Herrn Negoita mit der dringlicher werdenden Bitte, endlich zu ermöglichen, dass das an die Klinik angeschlossene Tierheim endlich an Wasser und Strom angeschlossen werde! Antworten blieben aus- diese wurden allerdings direkt vor Ort eingefordert! Offiziellversprach der Bürgermeister, sich massiv dafür stark zu machen, dass diese Anschlüsse realisiert werden. Er erinnerte sich sogar daran, dass diese Briefe aus Hamburg kamen – ganz unter gegangen sind sie also nicht!

Für das weitere Vorgehen in der Streuner – Problematik in Sektor 3/ Bukarest bot Claudia Buthenhoff – Duffy ebenfalls ihr Knowhow als EU-Fördermittel-Koordinatorin an. Bei Redaktionsschluss stellte sie im Bürgermeisteramt ein modifiziertes Projekt ähnlich wie in Braila vor, das an die lokalen Verhältnisse in Bukarest angepasst wurde. Das Team des Bürgermeisters, das EU-Projekte beantragt und durchführt, verstand sofort, war begeistert und zur Zusammenarbeit bereit. Nun werden rechtliche Möglichkeiten ebenso wie Förderstrukturen geprüft und Bürgermeister Negoita wird entscheiden, wie seine Haltung dazu ist.

Auch hier läßt sich das Fazit ziehen- es wurde gemeinsam viel erreicht und Nachhaltiges geschaffen, was nicht ohne Wirkung bleiben wird für das übrige Land und hoffentlich darüber hinaus!

All dies wird eine Vorbildfunktion haben, es wird zeigen, was alles möglich ist, es wird Modellcharakter haben…

Am 28.2. wurde das beeindruckende Tierheim von Rudi Hofmann besucht, der es geschafft hat, ein unbelebtes Feld in eine Oase für ehemals ungeliebte Strassenhunde zu errichten. inzwichen gibt es sogar einen großen Spielplatz, der begeistert zum Toben und Tollen in Gruppen genutzt wird. Die internationalen Unterstützer verfassten eine gemeinsame offizielle Note betreffend unserer Absprachen für Herrn Simionescu (Bürgermeisters von Braila), die er in der nächsten Sitzung seines Stadtrates zur Vorlage bringen wird.

Diese war gerade fertig, die Sonne schon untergegangen und die internationalen Supporter auf dem Weg in ihre Hotels, als sich die Ereignisse überschlugen:

Ein Notruf bei Dr. Rudi Hofmann ging ein und Claudia Buthenhoff – Duffy und Bettina Jung fuhren gemeinsam mit ihm zu dem Einsatz nach Fundulea, knapp 1/2 Autostunde entfernt.

Es handelte sich um eine auf freiem Feld liegende Ansammlung verfallener Produktionshallen, die wohl ursprünglich eine Art Fabrikhalle mit Nebengebäude gewesen sein m üssen , jetzt aber von einem privaten Shelter mit Unterstützern/ Spendern betrieben wird. Circa 10 lokale Tierfreunde waren vor Ort und zeigten uns aufgebracht die entsetzliche Situation, unter denen die Tiere existieren mussten. Sie hatten 10 tote Hunde entdeckt- 6 davon in Säcken und teils auch frei zugänglich liegend direkt am Gebäude. Außerdem 2 Kadaver, die innerhalb der Hallen unter den auf ihnen hausenden Hunden im Erdboden vergaben waren. 2 tote Hundefanden wir gemeinsam in der Halle in Säcken in einem Reifenstapel.

Die Situation war schockierend und traumatisierend! Kaum ein Hund, der dort vegetierte, war in einem halbwegs akzeptablem Zustand – weder körperlich, noch seelisch. Fast alle halb verhungert und mit schlimmen Hauterkrankungen. Kaum Futter war zu sehen in keinem der Gebäude, stattdessen vergammelte Knochen in Säcken.

Der Gestank in den Hallen, trotz der Belüftung durch ausschließlich fensterlose riesige Fensterlöchern und nicht vorhandener Türen, war unbeschreiblich – Kot, Urin, Angst und Tod!

Die Polizei, die von den Tierfreunden hinzu gerufen wurde, nahm 2 tote Hunde in verplombten Säcken mit zur Obduktion.

Zu Redaktionsschluss war noch keine Lösung für die Problematik in Sicht, aber alle Beteiligten arbeiten zurzeit fieberhaft daran, eine gangbare und schnelle Rettung zu ermöglichen.

Bettina Jung flog am 1.3. zurück nach Deutschland, Claudia Buthenhoff- Duffy befindet sich zur Stunde in Gesprächen mit den Behörden und weiteren hochkarätigen internationalen Kontakte bis zu ihrem Heimflug.

Das Fazit dieser Reise:

Es gibt in Rumänien und auch in Deutschland kriminelle und dubiose Menschen, die sich am Leid der Strassentiere und der finanziellen Hilfe der ausländischen Bevölkerung bereichern und auch viele Menschen, die sich komplett überfordern mit ihrer Hilfsbereitschaft vor Ort.

Was hier genau zu der Dramatik, die wir in der privaten Auffangstation beispielsweise gesehen haben geführt hat, ist (noch) nicht erkennbar. Das Land, auf dem das Auffanglager steht, ist von jemand anderem als dem Bestitzer der Hunde gepachtet – die Verquickungen und die Rechtslage sind dramatisch. Die Neigung der Behörden, Tierquälerei konsequent zu Verfolgen und Missstände sowohl in staatlichen als auch privaten Sheltern gleichermassen aufzudecken, geht gen null.

Leidtragende sind einmal mehr die Hunde!

Es wurde aber auch gesehen und erlebt, dass es möglich ist, effektiv und nachhaltig die Situation der Streuner mittels der beschriebenen Programme zu verbessern und zu lösen!

Es kann mit Adoptionsprogrammen und Aufnahme der Tiere zwar akut geholfen und unterstützt werden – die Lösung KANN nur Catch/Neuter/Return sein und MUSS politisch gewollt und konsequent umgesetzt werden.

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz setzt sich weiter nach Kräften für zielgerichtete Unterstützung der Kastrationsprojekte und die Durchsetzung von Catch/ Neuter/ Release ein und für die großartige Arbeit von Menschen, die zielorientiert in diese nachhaltige Richtung arbeiten.

Hühnerstaubsauger

Unfassbar, aber Tiere werden wie Müll behandelt

Peta hat wieder recherchiert und tierquälerische Missstände in mehreren Hühnermastbetrieben aufgedeckt: „Bei der neuesten Recherche haben die Peta- Ermittler mehrere Hühnermastbetriebe des Plukon-Konzerns geprüft, dessen Fleisch- und Wurstprodukte in Deutschland unter der bekannten Marke „Friki“ vertrieben werden. Im Rahmen dieser Ermittlungen wurde neben den katastrophalen Haltungsbedingungen erstmals auch das brutale Ausstallen mit sogenannten Fangmaschinen dokumentiert.” Hier lesen und ansehen.

Anmerkung der Redaktion:

Was können Sie tun? Wir können es gar nicht oft genug sagen: Tiere sind fühlende Lebewesen, die vom Menschen versklavt werden, und für einen kurzen Gaumenkitzel von der Geburt bis zu ihrem Tod unerklärlichen Qualen ausgeliefert sind. Bitte versuchen Sie vegan zu werden!

Aus Erfahrung wissen wir, dass das meist nicht von heute auf morgen umzusetzen ist, aber zeigen Sie sich aufgeschlossen, wenn es um das Leid von Tieren geht. Machen Sie sich Gedanken darüber, wo das Fleisch, die Wurst, die Milch und die Eier herkommen. Hinterfragen Sie die Produktionsmethoden und beschäftigen Sie sich mit dem, was Sie essen. Gehören Sie zu den Menschen, die die Dinge nicht einfach so hinnehmen, mit dem Argument: es sind ja nur Tiere, es war schon immer so.

Hinterfragen Sie die Lebensmittelherstellung, stellen Sie Fragen und schauen Sie Tieren in die Augen und berühren Sie die, die Sie essen. Und dann stellen Sie sich selbst die Frage: Könnte ich dieses Tier töten / schlachten?

Wenn Sie diese Offenheit an den Tag legen, dann sind Sie auf dem richtigen Weg, in kleinen, aber richtigen Schritten, die sich gut anfühlen. Und kleine Schritte sind oft einfacher umzusetzen, als große, wenn es um eine Ernährungsumstellung geht. Sie schaffen das, wenn Sie offen und willig sind, sich von althergebrachten Einstellungen und Meinungen freizuschwimmen! Kleine Schritte führen zum Ziel, wenn Sie wollen…

Flugzeugabsturz in den französischen Alpen

Kaum ein Tag vergeht, wo wir nicht mit Schreckensmeldungen konfrontiert werden. Gestern war wieder so ein grauer und entsetzlicher Tag, der uns vor Augen führte, wie grausam und ungnädig das Leben sein kann. Von jetzt auf dann ist alles anders.

Die Presse schreibt, es ist eines der schwersten Unglücke in der deutschen Luftfahrtgeschichte. Gestern sind bei einem Absturz eines Flugzeuges der Lufthansatochter Germanwings in den französischen Alpen 150 Menschen ums Leben gekommen, darunter 67 Deutsche. Überlebt hat die Katastrophe niemand. Zu beklagen sind auch 16 Schüler und 2 Lehrer aus Nordrhein-Westfalen (Haltern), die ums Leben kamen.

Das Flugzeug war auf dem Weg von Barcelona nach Düsseldorf; die Ursache des Absturzes ist noch unklar. Zurück blieb ein regelrechter Trümmerfeld in den Alpen.

Wir, die Partei Mensch Umwelt Tierschutz, haben die gestrigen Berichte in den Abendstunden vor dem Bildschirm verfolgt und möchten den Hinterbliebenen unser tiefstes Beileid ausdrücken. In Gedanken sind wir bei Euch!

Rassespezifische Hundegesetzgebung in Deutschland

Seit über 15 Jahren gibt es in Deutschland rassespezifische Hundegesetze – in jedem Bundesland ein eigenes und obendrauf noch ein Bundesgesetz zum Verbot der Einfuhr bestimmter Hunderassen aus dem Ausland.

Wie kam es dazu?

Am 26. Juni 2000 kam es in Hamburg zu einem tödlichen Hundeangriff auf den 6-jährigen Volkan. Dieser tragische Vorfall war der Auslöser, eine zu diesem Zeitpunkt bereits 10 Jahre andauernde Debatte um eine „Kampfhundeverordnung“ zu beenden, und schnellstmöglich „Gefahrhunde-Gesetze“ aus dem Boden zu stampfen. In jedem Bundesland wurde ein eigenes Gesetz zur Abwehr von Gefahren durch Hunde erlassen.

Entgegen des fachlichen Rates von Ethologen, Hundesachverständigen und Wissenschaftlern konzentrierte man sich auf die Herkunft der Hunde, also deren Rasse. Es gab und gibt keine wissenschaftlich belegte Grundlage dafür, bestimmte Hunderassen als „gefährlich“ anzusehen – im Gegenteil, sämtliche Experten sind der Meinung, dass die Gefährlichkeit und/oder Aggression eines Hundes nicht in der Rasse, sondern in seiner Sozialisation, der Erziehung und der Behandlung begründet ist.

Diese Expertenmeinungen wurden und werden in den Länderparlamenten bis heute ignoriert. Lediglich in Niedersachsen wurde die Rasseliste im Jahr 2003 abgeschafft, und 2011 ein modernes Hundegesetz, basierend auf der Sachkunde des Halters und der Begutachtung des Einzelfalls, installiert – ohne dass die Zahlen der Beißvorfälle rasant angestiegen sind.

Was sind die Auswirkungen?

Die rassespezifischen Hundegesetze entbehren jeder wissenschaftlichen Grundlage und belegen Hunde eines bestimmten Typs mit tierschutzrelevanten Härten. So müssen diese Hunde in einigen Bundesländern mit Maulkorb und kurzer Leine geführt werden, wenn sie keinen positiven Wesenstest vorweisen können. In einigen Bundesländern ist die Haltung bestimmter Hunderassen verboten – die Tiere werden beschlagnahmt und im Tierheim untergebracht. Eine Vermittlung ist nicht möglich. Besitzer der von den Rasselisten betroffenen Hunde werden mit Auflagen, z. B. Vorlage eines polizeilichen Führungszeugnisses, vielfach höhere Hundesteuern, Sachkundenachweis usw., belastet.

Die Zahlen in den Beißstatistiken, die von den Bundesländern geführt werden müssen, zeigen, dass die Gesamtzahl der Beißvorfälle sich durch die Gesetze nicht geändert hat. Die gelisteten Rassen sind in den Statistiken zumeist in den unteren Rängen zu finden.

Letztendlich bewirken die Gesetze nicht das, wofür sie geschaffen wurden: sie sorgen nicht für die Sicherheit der Öffentlichkeit! Sie sorgen lediglich dafür, dass Hunde und Hundehalter diskriminiert und kriminalisiert werden. Zudem bewirken sie hohe Kosten für Kontrollen, Verwaltungsaufwand sowie die Unterbringung und Versorgung von beschlagnahmten Hunden, die aufgrund der hohen Auflagen kaum eine Chance haben, die Tierheime wieder zu verlassen.

Lösungen?

Verschiedene Vereine, Organisationen und Einzelpersonen haben es sich zur Aufgabe gemacht, gegen diese Gesetze anzugehen. So auch die IG Gegen Rasselisten – ein sich in der Gründung befindender Verein, in dem auch unser Parteimitglied Svenja Walter aktiv tätig ist. Die Zielsetzung der IG Gegen Rasselisten ist, durch Aufklärung, Information und Sachkunde das Bewusstsein der Öffentlichkeit gegenüber dieser unsinnigen Gesetzgebung zu fördern.

Die Ziele sind:

1. Das Bild der “blutrünstigen Bestie” aus den Köpfen der Menschen verschwinden zu lassen, und den Menschen zu zeigen, dass diese Hunde ganz normale Hunde sind.

2. Die Medien zu veranlassen, ihre Berichterstattung objektiv zu gestalten – nicht jeder Hundebiss ist eine “mörderische Attacke durch einen blutrünstigen Kampfhund”.

3. Die Politik endlich zu der Einsicht zu bewegen, dass ihr jahrzehntelanges Festhalten an einer falschen Gesetzgebung dem Schutz der Gesellschaft nicht dienlich ist.

Es ist an der Zeit, sich von der pauschalen Vorverurteilung bestimmter Hunderassen und -typen zu verabschieden. Der Halter ist in die Verantwortung zu nehmen – durch den Nachweis der Sachkunde, einen Hund führen zu können, um somit eine Gefährdung anderer Personen oder Tiere auszuschließen. Ein modernes und wirksames Hundegesetz, welches die Gesellschaft vor Angriffen durch Hunde beschützen soll, muss auf die Begutachtung und Bestrafung des Einzelfalls und das Verantwortungsbewusstsein des Halters aufgebaut sein – nicht auf die pauschale Vorverurteilung bestimmter Rassen.

Die Gefährlichkeit eines Hundes ist nicht in der Rasse begründet, sondern immer nur in dem individuellen Tier.

Mehr Informationen sind unter www.gegenrasselisten.de nachzulesen.

Straßenhundemanagement in Rumänien – Eine Schande für Europa

In der Ausgabe 1/2013 fand sich in der Zeitenwende ein Artikel mit der Überschrift Schande für Europa – Das Massaker an den „Streunerhunden Rumäniens“. Er beschrieb, wie diese sanften Tiere, die seit Jahrzehnten frei und besitzerlos in vielen Süd-/Osteuropäischen Ländern neben und mit den Menschen leben, erschlagen, vergiftet, stranguliert, mit Säure überschüttet oder angezündet werden.

Anfang September 2013 war ein kleiner Junge, Ionut Anghel, tot und mit Hundebissen übersät auf einem Privatgrundstück in Bukarest aufgefunden worden. Sein Bruder und er waren unbeaufsichtigt auf ein Gelände vorgedrungen, auf dem auch ehemalige Straßenhunde als Wachhunde gehalten wurden, um Einbrecher abzuschrecken. Unter dem Eindruck dieses medial intensiv ausgeschlachteten Ereignisses fand eine regelrechte Hetzjagd auf die Streuner Rumäniens statt, bei der alles erlaubt war, nichts bestraft wurde, und die am Ende in der Verabschiedung eines Gesetzes mündete, das die vollständige Entfernung der Hunde aus den Straßen ganz Rumäniens vorsieht. Aus den friedlichen Straßenhunden waren Vogelfreie geworden.

Wie es Dr. Tonio Borg, seinerzeit EU-Gesundheitskommissar, darstellte, fühlte sich Europa nicht in der Verantwortung, Rumänien dazu zu bringen, das Straßenhundeproblem menschlich, nachhaltig und im Sinne der europäischen Wertvorstellungen anzugehen. Lediglich ermahnen könne man das Mitgliedsland, die einschlägigen internationalen Abkommen der World Organisation for Animal Health, OIE zu befolgen, in deren Gesundheitskodex für Landtiere die Euthanasie (im Sinne der Tötung gesunder Hunde) als eine Methode gilt, die nur dann angewendet werden soll, wenn andere Methoden keine Wirkung zeigen.

Tatsächlich begann aber mit dem Inkrafttreten der Durchführungsbestimmungen zum Tötungsgesetz Anfang 2014 eine Jagd auf die Straßenhunde Rumäniens, wie es sie in den Jahren davor nicht gegeben hatte. In den Küstenstädten wie Constanta und Mangalia starben Hunde durch Vergiftungsaktionen, beim Einfangen, in den staatlichen Auffang-/Tötungsstationen. In Bukarest scheinen die Aufgaben der Behörde für den Schutz und die Aufsicht über die Tiere (A.S.P.A.) seitdem auf eine einzige Spezies reduziert worden zu sein: Das Einfangen und Vernichten von seinerzeit geschätzt 65.000 Straßenhunden der Hauptstadt. Angesprochen darauf, dass im Namen seiner Behörde das Wort Tierschutz vorkomme, entgegnete Razvan Bancescu, Projektkoordinator der Behörde, im März 2014, man könne den Namen ja ändern, wenn es jemanden störe.

Einen traurigen Höhepunkt stellt der 21. März 2014 dar, an dem 15 Fahrzeuge der A.S.P.A. im Sektor 6 von Bukarest ein privates Tierheim und die benachbarten Zwinger der Aufwachstation einer Tierklinik einer internationalen Tierschutzorganisation überfielen und mehr als 90 Hunde, teilweise frisch operiert und noch nicht vollständig aus der Narkose erwacht, brutal mit Fangschlingen über das grobe Kopfsteinpflaster zu Transportkäfigen schleiften, in die sie diese kopfüber und mit brachialer Gewalt verluden.

Tierschutzpartei im Europa

Viele Menschen sahen bei der Europawahl 2014 die Partei Mensch Umwelt Tierschutz als die einzige politische Bewegung Deutschlands, der man zutraute, sich des Themenkomplexes intensiv, tatkräftig und erfolgreich anzunehmen. Bei vielen Veranstaltungen zum Thema Straßenhunde traten Mitglieder der Tierschutzpartei auf und hielten mitreißende Reden. Überall, wo die Straßenhunde zum Thema wurden, war die Tierschutzpartei kompetent vertreten. Die MUT errang, getragen von ihren Parteimitgliedern und einem großen Vertrauensvorschuss tausender Wähler, tatsächlich einen Sitz im neugewählten Europaparlament. Ihr Abgeordneter, Stefan Bernhard Eck (seit 01. Januar 2015 parteilos), ist seitdem in Brüssel, Straßburg und Bukarest auch für die Straßenhunde aktiv. Sowohl er als auch die Partei, der er seinen Einzug ins Parlament verdankt, hören nicht auf, auf die Massaker an den Tieren in Rumänien aufmerksam zu machen und für Verbesserungen zu kämpfen.

Delegationen der MUT in Rumänien

Zwei Delegationen der Partei waren bisher in Rumänien und haben vor Ort Projekte begleitet, Retter gestärkt, sich für eine nachhaltigere Form des Straßenhundemanagement eingesetzt und Flagge gezeigt – auch im Namen aller Europäer, die nicht aufgeben, auf die Missstände in Rumänien hinzuweisen. Sowohl im Sommer 2014 als auch Anfang 2015 wurde dadurch der Fokus der Öffentlichkeit auf das Leiden der Streuner gelenkt und im Schulterschluss mit den lokalen Tierschützern der Rumänischen Politik gezeigt: So nicht!

Auch Europaparlamentarier wie z. B. Janusz Wojciechowski und Stefan Bernhard Eck sind mehrfach nach Rumänien gereist. Es hat Protestnoten und Gespräche, die teilweise hinter verschlossenen Türen, teilweise auch unter den Augen der Presse stattfanden, gegeben.
Geändert hat sich bisher nichts, außer, dass sich auf allen Seiten Routinen entwickelt haben. Sowohl bei den Hundejägern, als auch bei den Tierschützern. Während die Tierfänger ihre Prozesse so optimiert haben, dass sie eine relativ gleiche Anzahl von Hunden pro Woche einfangen, kasernieren, töten und zur Verbrennung vorsehen können, und damit in der Lage sind, z. B. dem Unternehmen Stericycle – einem amerikanischen Konzern, der sich auf das Verbrennen von Klinikabfällen und sonstigem toten organischen Material spezialisiert hat – eine konstante Quantität an Hundekadavern zu liefern, hat sich die „Gegenseite“, also die Hunderetter, ebenfalls professionalisiert.

Viele Rumänen, die bis vor wenigen Monaten und Jahren noch einer anderen Arbeit nachgingen und in ihrer Freizeit angefahrene Hunde in Pflege nahmen, gesund pflegten und dann weitergaben, sind inzwischen so etwas wie „Unternehmer“ geworden. Es gibt private Tierschützer mit privaten Tierheimen, die über 400 Hunde fassen. Natürlich kann ein Betreiber einer solchen Anlage nicht nebenher noch arbeiten gehen. Und genauso selbstverständlich ist es, dass Spenden für ein solches Tierheim auch für die Gehälter der Angestellten und der Betreiber verwendet werden. Und natürlich gibt es viele Menschen in Rumänien, die bescheiden in ihren Ansprüchen alles für die Hunde tun würden und sich selbst nur das Mindeste gönnen. Es gibt allerdings auch hier, wie immer, wenn außerhalb behördlicher Kontrolle eine Nebenwelt entsteht, in der auch intensive Geldflüsse stattfinden, schwarze Schafe. Es gab Shelterbetreiber, bei denen sich herausstellte, dass es die Shelter, für die gespendet wurde, in dieser Form nie gab. Es gab Vereine, Organisationen, Helfer in Deutschland und in Rumänien, die nicht nur intransparent arbeiteten, sondern z. B. auch dadurch auffielen, dass sie Straftaten vortäuschten wie beispielsweise Überfälle auf ihre Privatshelter zur Vertuschung des Abhandenkommens einiger Tiere. Dies alles ist nur möglich, weil der Staat Rumänien und die Europäische Regierung es nicht schaffen, ein Straßenhundemanagement zu organisieren, durchzusetzen und zu überwachen, das human, tierschutzgerecht und nachhaltig das durchaus vorhandene Problem der Streuner Rumäniens löst.

ASPA-Chef: Sodomie und Labore – Organisationen profitieren davon

Am 15.01.2015 widerholte Razvan Bancescu, Projektkoordinator der A.S.P.A., noch mal im Rahmen einer Pressekonferenz die Behauptungen, die er bereits früher aufgestellt hatte, dass 90 % der Straßenhunde Rumäniens von ausländischen Organisationen gewinnbringend in Tierbordelle und Versuchslabore in u.A. Deutschland und Dänemark verlegt würden. Obwohl Herr Bancescu keinerlei Beweise vorlegen konnte und offensichtlich ist, dass hier bewusst Propaganda betrieben wird, um das eigene Projekt gut und die Tierschützer schlecht zu reden, ist der Manager immer noch im Amt. Dies bewegte Stefan Bernhard Eck (MEP) Anfang Februar 2015 dazu, in einer Sitzung des obersten Stadtrates von Bukarest in Anwesenheit von Sorin Oprescu (Oberbürgermeister Bukarests) eine Distanzierung von solchen Aussagen und eine Absetzung und Disziplinierung dieses leitenden städtischen Angestellten zu fordern. Passiert ist bisher nichts. Jedenfalls nicht politisch.

Weiterhin werden täglich Straßenhunde eingefangen. Täglich werden diese in Public Shelter gebracht. Täglich werden die Hunde dort von Freiwilligen fotografiert und diese Alben werden u.A. auf Facebook veröffentlicht. Retter fahren in die Auffanglager, reservieren Hunde und holen diese dann in ihre privaten Shelter. Sie sammeln Spenden für Tierarztkosten, Pflege sowie Futter und suchen Paten und Endstellen. Eine Flotte von Transporteuren ist entstanden, die die rumänischen Hunde zu ihren neuen Familien in westeuropäische Länder fährt – größtenteils in vorbildlichen Tiertransportern unter Einhaltung aller gesetzlichen Vorschriften, doch teilweise auch eher provisorisch, wenn es gilt: in Rumänien sterben oder im Westen überleben. Organisationen, die größtenteils von Spenden aus Westeuropa finanziert werden, führen Kastrationsprojekte durch, helfen, das Leid in staatlichen Shelters zu mildern, vereinbaren „Nicht-Tötungs-Abkommen“, füttern die Hunde in Staatstierheimen, obwohl es kommunale Budgets für Hundefutter gibt, und hoffen täglich darauf, dass heute geschlossene Vereinbarungen auch morgen noch eingehalten werden.

In Bukarest jedoch wird durch die Totalverweigerung von „Kastrationsprogrammen statt Tötungsprogrammen“ der Grundstock für die nächste Generation von Straßenhunden gelegt. Die bisher nicht eingefangenen Straßenhunde – meist größer, gerissener und gefährlicher als die leicht zu fangenden und die schon durch die Hände der A.S.P.A. gegangen sind – werden sich jetzt, da in den Revieren weniger Tiere leben und mehr Futter und sichere Schlafplätze zur Verfügung stehen, deutlich stärker vermehren.

Die nächste Generation Kinder in Bukarest wird nicht mehr auf den Spielplätzen und in den Parks auf eine bunte Mischung aus freundlichen, harmlosen, entspannten Streunern stoßen, deren Nähe fast nie eine Gefahr bedeutete. Sie muss unter Umständen in Zukunft vor den Nachkommen ebendieser größeren, aggressiveren, schwer zu fangenden und schwer zu bändigenden Straßenhunde beschützt werden, die dank der A.S.P.A. bald die Straßen und Plätze beherrschen – und den Hundefängern jahrelang ein sicheres Einkommen bescheren werden.

Fangen-Kastrieren-Aussetzen ist die einzige Lösung

Die Tierschutzpartei wird sich auch in Zukunft dafür stark machen, Kastrationsprogramme in Rumänien zu unterstützen und zu fördern, und sich dafür einsetzen, dass die junge Generation in Rumänien eine Einstellung zu den Straßenhunden haben wird, die den ethischen Grundsätzen des zivilisierten Europa entspricht, und darum auf allen Ebenen, auf denen sie Gehör findet, für ein Ende des Hundemassakers in Europa kämpfen. Denn was gerade in Rumänien passiert, ist eine Schande für Europa.

21.03.2015 – Sonderparteitag in Frankfurt

Von manchen wurde vorher geunkt, „die Partei Mensch Umwelt Tierschutz zeige nach den Rücktritten Auflösungserscheinungen“. Gestern wurde klar: Genau das Gegenteil ist der Fall!

Zu dem Sonderparteitag kamen etwa 80 sehr engagierte Parteimitglieder, die vor allem mitbestimmen und miterleben wollten, dass sich die Partei in eine gute Richtung entwickelt.

Nach umfangreichen Erklärungen von Horst Wester, Jan Zobel und Matthias Ebner, der darauf folgenden offenen Diskussion und der Möglichkeit der Parteibasis, den drei Betroffenen ihr Misstrauen auszusprechen und sie moralisch zum Rücktritt aufzufordern, war das Stimmungsbarometer am Ende sehr eindeutig: die Parteibasis bestärkte die Drei mit überwältigender Mehrheit und forderte sie damit auf praktisch auf, in ihren Ämtern zu bleiben. Danke an dieser Stelle vom gesamten Bundesvorstand!

Im Anschluss daran kam es zu den notwendigen Nachwahlen, damit der Bundesvorstand wieder voll handlungs- und zeichnungsfähig ist. Nach gewählt wurden: Bettina Jung, Matthias Ebner (beide neue Bundesvorsitzende gleichberechtigt neben Horst Wester), Thomas Schwarz (Generalsekretär), Martin Buschmann (stellv. Generalsekretär), Svenja Walter (Bundesschatzmeisterin), Gaetana Gervasi (stellv. Bundesschatzmeisterin), Luise Wenkheimer (stellv. Bundesschriftführerin), Sven Fucker, Susanne Cormier, Heidi Stümges, Peter Zimmer, Jessica Frank, Sandra Lück und Sabine Hasselbeck-Grütering (alle Beisitzer).

Mit dieser Besetzung des Bundesvorstandes kann die Partei wirklich optimistisch nach vorne schauen, denn wir haben eine gute Mischung aus Lebenserfahrung und jugendlichem Elan, aus Pragmatismus und Aktionismus, Vernunft und Kreativität im neuen Vorstand vertreten.

Und ab sofort sollte es auch nur noch um die Umsetzung der politischen Arbeit gehen, denn bei dieser Zusammensetzung der Parteispitze ist absolut keinerlei Rechtsoffenheit (wie manche Kritiker die letzten Wochen über vermuteten!) zu erkennen. Danke an alle anwesenden Mitglieder für dieses Votum!

Außerdem wurden noch Ronny Alsleben, André Neubert und Angelika Pfaff-Evers als neue Kassenprüfer gewählt. Vielen Dank auch für das Engagement in diesem Bereich sowie allen, die gestern noch nicht zum Zuge kamen!

Ganz deutlich wurde auch, dass von der Parteiführung die Bundesarbeitskreise in der Zukunft eine wesentlich stärkere Gewichtung erhalten sollen. Diese sind eine sehr gute Möglichkeit, sich seinen eigenen Fähigkeiten und Spezialthemen entsprechend aktiv in der Partei einzubringen. Interessierte dürfen und sollen sich jederzeit beim Bundesvorstand (sekretariat (at) tierschutzpartei.de) melden.

Außerdem entsteht gerade die AG „MUTige Jugend“. Diese wurde von Philipp-Niclas Jung und Sidney Michelle Wester (den beiden Initiatoren) vorgestellt. Alle interessierten Jugendlichen können sich unter mutige-jugend (at) tierschutzpartei.de bei den Beiden melden.

LV Bremen der Partei Mensch Umwelt Tierschutz im Wahlkampf

Unser Landesverband Bremen nimmt am 10. Mai 2015 an der Bürgerschaftswahl des Landes Bremen teil.

Um an dieser Wahl teilnehmen zu können, mussten vorab von wahlberechtigten Bürger/innen aus dem Bundesland Bremen ca. 600 Unterstützungsunterschriften (500 aus Bremen, 100 aus Bremerhaven) gesammelt werden. Dies wurde mit Bravour geschafft!

Derzeit befindet sich unser Landesverband mitten im Wahlkampf. Aktuelle Meldungen darüber finden Sie auf der Homepage des LV Bremen und auf der Facebookseite des Landesverbandes.

Wenn Sie Andreas Zemke und sein Team vom Landesverband Bremen beim Wahlkampf unterstützen möchten, dann wenden Sie sich bitte an: andreas-zemke (at) tierschutzpartei.de.

Bei Presseanfragen verwenden Sie bitte auch obige Mailadresse oder schreiben Sie  an: sekretariat (at) tierschutzpartei.de

Nachfolgend ein paar Fotoimpressionen vom Wahlkampf sowie die Plakate:

“Partij voor de dieren” legt bei Regionalwahlen zu

Unsere niederländische Schwesterpartei “Partij voor de dieren” hat bei den Regionalwahlen kräftig zugelegt.

Hier das vorläufige Endergebnis:

Noord-Holland: 3 Sitze (+2)
Groningen: 2 (+1)
Flevoland: 2 (+1)
Utrecht: 2 (+1)
Zuid-Holland: 2 (+1)
Noord-Brabant: 2 (+1)
Gelderland: 2 (+1)
Friesland: 1 (+1)
Overijssel: 1 (+1)
Limburg: 1 (+1)
Noorderzijlvest: 1 (+1)
Hunze en Aa’s: 2 (+1)
Wetterskip Fryslân: 1 (+1)
Hoogheemraadschap van Rijnland: 2 (+1)
Hoogheemraadschap van Delfland: 2
Hoogheemraadschap De Stichtse Rijnlanden: 3 (+2)
Rivierenland: 1
Amstel, Gooi en Vecht: 2 (+1)

Herzlichen Glückwunsch zu diesem Erfolg!

Martin Buschmann
Leiter des BAK Europäische Tierschutzparteien

Blutbad im Urlaubsland Tunesien

Wir sind eine Welt und es kann jeden treffen!

Erst im Januar d.J. erschütterte ein blutiger Angriff die Weltbevölkerung; Islamisten töteten kaltblütig mehrere Mitarbeiter des französischen Satiremagazins „Charlie Hebdo“ in Paris.

Gestern richten Islamisten erneut ein Blutbad an. Diesmal schossen Islamisten willkürlich auf Touristen in Tunis. Die Attentäter verschanzten sich zudem noch mit mehreren Geiseln im Bardo-Museum.

Bei dem Massaker in der Hauptstadt von Tunesien starben nach offiziellen Angaben mehr als 20 Menschen, darunter waren zwei Attentäter. Weitere 24 Menschen seinen verletzt wurden. Unter den Toten seinen die meisten davon Urlauber aus Deutschland, Polen, Italien und Spanien.

Noch ist unklar, ob die IS hinter diesem Anschlag steckt.

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz ist tief erschüttert und ist in Gedanken bei den Opfern in Tunesien und bei ihren Verwandten. Es müssen alle Anstrengungen unternommen werden, damit die Schuldigen gefasst werden!

Aktueller Stand zum Anschlag / 20.03.2015: IS bekennt sich zum Anschlag, nach Behördenangaben waren 23 Menschen ums Leben gekommen, darunter 20 Urlauber, kein Deutscher darunter, Tunesische Sicherheitskräfte nahmen neun mutmaßliche Mittäter der Attentäter fest.